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Filmreview „HOP – Osterhase oder Superstar“

Keinen Bock mehr auf das trist-depressive Sommerwetter?

Dann ab zur nächstliegende Videothek, „HOP“ ausleihen und sich die volle Dröhnung Zuckerschock geben!

Nach der katastrophalen Real-Trick-Volksverdummung „Garfield – Der Film“ aus dem Jahre 2004, die dem original Zeichentrickhelden aus gleichnamiger Serie nicht mal ansatzweise gerecht werden konnte, folgte 2006 aus lauter Profitgier des Majorlabel eine vollkommen überflüssige, noch schlechtere und sinnfreiere Fortsetzung mit „Garfield 2“.

Und als ob dieser überaus schlechte Nonsens nicht schon die Spitze des Eisberges an Geschmacklosigkeiten gewesen wäre, durften ein Jahr später auch unsere Allerliebsten Kindheitshelden mit „Alvin und die Chipmunks“ und zwei derart miesen Abenteuern die hiesigen Kinos „heimsuchen“ und Kinderhirne „verballern“.

Nachdem nun „Yogi Bär“ zu Beginn des Jahres 2011 ebenfalls recht unbeeindruckt über die Deutschen Kinoleinwände und 3D Heim – Plasma – Bildschirme zabbeln durfte, wirft nun Universal Pictures den Film „HOP – Osterhase oder Superstar“ still und leise auf den Heimkinomarkt.

Ganz unvoreingenommen habe ich mir diesen überaus (zumindest laut Trailer) witzigen kleinen Familienfilm an einem verregneten Sonntag-Abend zu Gemüte geführt.

Doch gleich nach der ganz herz-allerliebsten Einleitung wurde ich eines besseren belehrt:

 

Der Hase E.B., der auf den Osterinseln (was für ein Klischee) zusammen mit seinem Vater DEM Osterhasen lebt, muss eines Tages erkennen, dass er einfach nicht in die Fußstapfen seines Vaters treten, sondern lieber ein Rockstar werden möchte. Von allen unverstanden, reist er fernab der geborgenen Heimat ins glamouröse Hollywood (logo, wohin auch sonst *gähn*) , wo er auch gleich den Menschen Fred kennenlernt, der auch auf der Suche nach seiner Selbst ist. (*hust*, was für ein Zufall). Natürlich wundert es, mal abgesehen von Fred niemanden, dass ein Hase sprechen und Schlagzeug spielen kann. So kommt es wie es kommen muss: E.B. wird in David Hasselhofs (Äh, Erde an Universal Pictures, hallo?!) hauseigener Talentshow als Rockstar entdeckt und Fred übernimmt das Erbe des Osterhasen (vollkommen logisch), und verteilt ab nun an einmal im Jahr Ostereier an die Kinder in aller Welt.

 

Und, bemerkt wo hier der Hund begraben liegt? Die Story, sowie das an Dummheit und Ideenlosigkeit kaum noch zu übertreffende Drehbuch, ist eine Beleidigung für alle Kinozuschauer und Filmfans.

Schon allein der völlig bescheuerte Titel des Markwerks „HOP – Osterhase oder Superstar“ sollten Warnung genug sein.

Witzig, so wie es der hübsch anzuschauende Trailer darstellen vermochte, ist dieses Animationsabenteuer in keinster Weise. Seltsam auch, welchen völlig unrealistischen Illusionen heute Kinder ausgesetzt werden. Ebenso wie bei Alvin, Garfield und nun „HOP“ wird dem Kind vor dem heimischen TV suggeriert, dass es erstrebenswert ist vollkommen irrationale Zielen hinterher zu laufen.

Es ist eine Schande mit welchen Mitteln die Major-Studios heutzutage versuchen, den Kindern und deren Eltern das Geld aus der Tasche zu ziehen und den Verstand zu vernebeln.

Ich war schier fassungslos, als dann in zuckersüßen Popmelodien der Abspann folgte.

Fazit: 4/10 Punkte

Selten so einen dummen und volksverblödenden Mist gesehen. Weder lustig, noch spannend, noch innovativ, noch glaubhaft. Am besten Kinder schnappen, rohe Eier kaufen und alle „HOP“ – Werbeplakatwände in der Innenstadt mit Eiern bewerfen.

 

Hellraiser80

 

 

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