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Filmreview: „Milo und Mars“

Seit nun mehr fast 70 Jahren produziert Disney Zeichentrickfilme für Groß und Klein.

Angefangen mit „Schneewittchen“,  „Pinocchio“, „Bambi“ und „Dumbo“ bis hin in zu neumodischen kassenträchtigen Blockbustern wie „Die Schöne und das Biest“, „König der Löwen“ oder computeranimierte abendfüllende Spielfilme wie „Toy Story“, „Nemo“ und „Die Unglaublichen“.

Kaum vorzustellen, dass Disney auch völlig daneben produzieren und werkeln kann und dabei kommerziell völlig unerfolgreiche Film, neudeutsch genannt „Flops“, veröffentlicht.

Wie im aktuellen Fall mit „Milo und Mars“.

175 Mio. Dollar soll Disney die Produktion diese computeranimierten Zeichentrickabenteuers gekostet haben – nicht mal 30 Mio. hat die Produktion an den Kinokassen eingespielt. Diverse Foren sprechen bereits vom FLOP des Jahrhunderts.

Nach dem katastrophalen Einspielergebnissen in Übersee, hat sich Disney Deutschland demnach dazu entschlossen, die Ausstrahlung von „Milo und Mars“ in deutschen Kino zu canceln und wirft das Werk am 22.September 2011 direkt auf den hiesigen Heimkinomarkt.

Dabei ist die Vorgehensweise Disneys völlig unverständlich. Was in deutschen Kinos funktionieren kann, muss doch nicht auch zwangsläufig in amerikanischen Kinos fruchten. Was in schwedischen Videotheken als Verkaufsgarant gehandelt wird, muss nicht wirklich in Japan weg gehen wie warme Semmeln.

Für mich immer unverständlicher, warum derzeit jedes Animationsabenteuer 3D konvertiert werden muss um überhaupt in den Kinos starten zu können. Bedenkt man, was die Investition in 3D Technik heutzutage kostet. Vielleicht wäre es ein verkraftbarerer wirtschaftlicher Verlust für Disney gewesen, hätte man auf die 3D Konvertierung ganz verzichtet.

Dennoch, warum letztendlich „Milo und Mars“ floppen musste, entzieht sich mir nach wie vor jeglicher Kenntnis, denn „Mars needs Moms“ (so im Original) hat alles was ein spannendes Kinder-Kino-Filmchen haben muss: 2 sympathischen Charaktere, Action satt, geile Effekte, coolen Sound und eine Spannende Story.

Vergleicht man ähnlich gestrickte Filme wie „Der Polarexpress“, oder „Monster House“ so konnte ich keine wirklichen Unterschiede in der Technischen Aufbereitung der Animationen feststellen. Alle besagten Filme wurde mittels „Motion – Capture – Verfahren“ realisiert, was bedeutet, dass echt Schauspieler in verkabelten Anzügen agierten und deren Bewegungen vom Rechner aufgezeichnet und in den fertigen Film eingefügt wurden.

Puristen werden vermutlich die ein oder andere verwaschende Oberflächenstruktur, oder kopfschüttelnd die arg steife Gesichtmimik bemängeln. Alles schön und gut, aber auch andere derartige Produktionen haben ihre Schönheitsfehler – man muss nur genauer hinschauen.

Was können die (vorwiegend jüngeren) Zuschauer von „Milo und Mars“ erwarten?

 

„Milo und Mars“ erzählt die Geschichte des jungen Milos, der nach einem Streit mit seiner Mutter feststellen muss, dass diese von „Marsianern“ zum Planeten Mars verschleppt wurde. Auf dem Mars werden menschliche Mütter benötigt, um deren Qualifikationen und Gedanken in sogenannte Nanny-Roboter zu übertragen, die einzig dazu gebaut wurden, um die Kinder der Marsianer zu erziehen. Leider erfährt Milo dabei schnell das der unfreiwillige menschliche Spender während der Gedankenübertragung sein Leben lassen muss, was Milo natürlich verhindern möchte.

 

Im Grunde genommen, kein schlechtes Thema für einen Kinderfilm.

Fantasiereich, frech und rasant wurde das ganze zusammengeschustert. Auch der typische Disneykitsch fehlt freilich nicht, wenn am Ende Milo doch Einsicht erlangt und seine, zu Beginn verfluchte, Mutter doch wertzuschätzen weiss. Allen erwachsenen Skeptikern sei an dieser Stelle gesagt, lasst euch von den niederschmetternden Rezensionen im Netz nicht beirren. „Milo und Mars“ macht Spass.  Kein tiefgründiges Werk, aber ein Film, der gerade an einem verregneten Sonntagnachmittag Laune verbreitet.

Fazit: 6,5/10 Punkte

Rasanter, actionreicher und frecher „Star Wars“ – Spass für Kinder. Kein Vergleich zu „Toy Story 1-3„, „Nemo“ oder „Die Unglaublichen„. Sieht man über einige wenige Technische Mängel hinweg durften vor allen die Kiddis zwischen 6-12 bestens unterhalten werden.

Hellraiser80

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