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Filmreview: „The Shrine“ (2010)

 

Nachdem ein amerikanischer Tourist im polnischen Dörfchen „Alvaina“ spurlos verschwindet wittern 3 Journalisten die große Titelstory und reisen nach Polen um den mysteriösen Fall zu untersuchen. Dort angekommen verhalten sich die Einheimischen des Ortes „Alvaina“ distanziert und überaus seltsam. Alsbald stoßen die 3 Freunde auf eine verborgene mysteriöse Skulptur, die auf einen einheimischen Kult schließen lässt. Doch da ist es auch schon zu spät. Im Dorf gefangen und ohne Rettung in Sicht beginnt für die 3 Fremden eine Nacht puren Schreckens und absoluten Terrors.

 

Nach dem recht abgefahrenen, unterhaltsamen und irrwitzigen Splatter-Knaller „Jack Brooks: Monster Slayer“ hier nun mit „The Shrine“ der neue, weniger innovative und unwitzige Film, von Jon Knautz.

Anders als in „Monster Slayer“ trägt die aktuelle Regiearbeit weniger lustige Züge und nimmt sich recht ernst und düster.

Dabei würzt Knautz klischeebeladene „Backwood – Slasher – Zutaten“ mit bekannten Elementen des typischen „Dämonen und Besessenen“ – Genres.

Allen voran die wirklich mehr als oberflächliche Betrachtungsweise der Amerikaner über andere Mentalitäten, Länder und Sitten. (*gähn*)

Auch in „The Shrine“ dürfen Polen natürlich wieder als unzivilisiertes, rückschrittliches Bergvolk agieren, die natürlich nichts anderes im Sinn haben amerikanische Touristen zu dezimieren. Kennen wir das nicht schon aus unzählig schlechten „Hostel“ – Plagaten?

Damit der ausgezehrte Genre-Filmfan, zumindest halbwegs neues Futter bekommt, lässt Knautz auch bekannte „Dämonen und Exorzismus“-Regeln in seinen Film einfliessen. Leider ist das alles so unglaublich hölzern und dumm geraten und kommt dermaßen unglaubwürdig rüber, dass man nach Sichtung des Filmes irgendwie nicht verstehen kann, wie Knautz an so ein dämliches Drehbuch gekommen ist. Auch Aaron Ashmore (zuletzt als Kumpeltyp in „Frozen“ absolut „cool“) wird in „The Shrine“ dermaßen verheizt, dass ich mich auch fragen muss, was den beiden wohl gezahlt worden ist, damit Ashmore und Knautz an diesem Quark freiwillig teilgenommen haben?

Wie auch immer, auch an den halbwegs atmosphärischen Szenen kommt trotz Nebel- und Raucheinsatz keinerlei Stimmung auf, da einfach alles (aufgrund mangelndem Budget) arg nach Studio ausschaut. Ebenfalls agieren die (wie immer in amerikanischen Produktionen) hübsch anzuschauenden Hauptcharaktere so hölzern und dumm, dass man ihnen den Tod einfach nur wünscht. Apropos „Tod“ – Blut gibt’s bis auf wenige kurze Momente ebenfalls null zu sehen. Das meiste passiert vorwiegend im „Off“.

 

Fazit 5/10 Punkte

 

Durchwachsener, uninspirierter Okkult-Horror. Wie so oft: dummes Drehbuch, dumme Charaktere und Klischees ohne Ende. Hat man alles mehr oder weniger schon einmal besser gesehen. Geeignet ür den „Hunger“ zwischendurch – nicht mehr und nicht weniger!

Deutscher Filmstart: bisher ungewiss!

 

Hellraiser80

 

 

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2 Antworten

  1. Mit The Shrine konnte ich überhaupt nichts anfangen, deswegen auch 3/10

    20. Mai 2013 um 18:05

  2. Pingback: Filmreview: “The Barrens” / “Jersey Devil” (2012) « Horrorfilme, Filmreviews & News auf Filmcheck

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