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Filmreview: „A Horrible Way to Die“ (2010)

 

Nachdem der Serienkiller Turrell  in ein anderes Gefängnis verlagert werden soll, nutzt dieser die Gunst der Stunde und kann aus dem Gefängnistransporter fliehen.

Auf der Suche nach seiner Ex-Partnerin Sarah meuchelt er hin und wieder ahnungslose Passanten nieder, die ihm vor die Funzel springen um seine perverse Mordlust zu stillen.

Währenddessen sucht Sarah, die nicht weiß, dass sich der Ex auf der Flucht befindet, seelische und moralische Unterstützung in einer Alkohol-Selbsthilfegruppe und lernt den jungen Kevin kennen.

Beide kommen sich langsam näher. Doch der mordlüsterne Psychopath ist ihr dicht auf den Fersen.

 

 

Schwierig zu beschreiben was ich von diesem Film halte, denn viel nennenswertes gibt es von Adam Wingards aktueller Regiearbeit nicht zu berichten.

A Horroble Way to die“ vergeudet fast ¾ seiner gesamten Laufzeit damit, den Zuschauer zu langweilen. Die Handlung „plätschert“ geradewegs uninteressant vor sich hin und bietet weder Momente des Mitfieberns, der Spannung oder des Mitleidens.

Dabei sieht der Zuschauer das, viel zu lang geratene, Geschehen aus 2 Perspektiven.

Zum einen  aus der Sicht von Sarah, die aufgrund von Selbstzweifel, Angst und Vergangenheitsbewältigung zum Alkohol gegriffen hat und nun versucht davon loszukommen, indem sie sich ihren Kummer bei einer Alkohol-Selbsthilfegruppe von der Seele redet und sich krampfhaft und verstört an den jungen Kevin bindet, den sie ebenso dort kennenlernt, um Erlebtes zu vergessen und zu verarbeiten.

Zum zweiten aus der Sicht des Ex-Freundes und Psychopathen Turell, der erst aus einem Gefängnistransport entkommen kann und auf der Flucht vor der Polizei und der Suche nach Sarah über Leichen geht. Dabei passieren seine emotionsunterkühlten Morde vorwiegend im Off, sodass der Film ebenso an dieser Stelle kaum Schauwert zu bieten hat.

Nach gähnender dramaturgischer Leere und geschlagenen 70 Minuten später dreht „A Horrible Way to Die“ auf Vollgas und erwacht aus seinem „Tiefschlaf“. An dieser Stelle präsentiert uns der Thriller, oder besser das Drama, eine völlig überraschende Wendung und eine total unglaubwürdige Auflösung, die das Werk leider Gottes auch nicht wirklich besser macht.

Auch die handvoll lustiger Splatter- und Ekeleffekte, die ein wenig an aktuelle „Folter-Tortur“-Streifen erinnern, machen die Handlung nicht wirklich interessanter.

Richtig Hardcore dürfte „A Horrible Way to Die“ für all die werden, die schon mit der Kameraführung eines „Blair Witch Project“, oder „[Rec]“ ihre Probleme hatten.

Denn aufgrund einer scheinbar realitätsnahen und authentischen Erzählweise ist man immer hübsch schon nah dran an der extrem einschläfernden Handlung.

Dabei „darf“ der interessierte Filmfan Unmengen an verwackelten Kameraeinstellungen und unzählige Unschärfen „erleben“ und „ertragen“. Ganz ehrlich, mich hat das unentspannte Gewackle und Geholpere tierisch angenervt. Sehr empfindliche Gemüter dürften (diesmal nicht der Härte wegen) ,aufgrund beschriebener Kameraproblematik, sicher den ein oder anderen empfindlichen Reizmagen bekommen.

Was bleibt bei „A Horrible Way to die“ überhaupt positiv hervorzuheben?

Eigentlich fast nix. Nun gut, die Darstellung der Sarah ist schon recht ordentlich gespielt, entwickelt aber während der Handlung kaum emotionale Tiefe um auf Dauer überzeugen zu können. Dennoch steht ihr das Elend und das Leid, was sie scheinbar durch diverse Erlebnisse mit ihren psychopatischen Ex-Partner Turell ertragen musste, förmlich ins Gesicht geschrieben. trotzdem,  das Werk bietet, neben Sarahs Charakterzeichnung und einem recht optisch hübschen Messer-Kill (Messer wird einem Opfer in den Unterkiefer gerammt und tritt im Rachenraum ersichtlich wieder nach außen) keine weiteren interessanten Höhepunkte und dürfte dem geneigten Horrofilmfan ungenügend unterhalten.

Filmliebhaber mit einem Hang zur Schlaflosigkeit sei an dieser Stelle „A Horrible Way to die“ wärmstens zu empfehlen. Ein gesunder und ausgiebiger Schlaf ist nach- oder während der Sichtung mit Sicherheit garantiert.

 

 

Fazit 4/ 10

 

Überaus uninteressantes Thriller-Drama, das bis auf das Ende null Schauwert bietet und gähnend langweilig und zäh vor sich dahinplätschert.

Hellraiser80

http://www.youtube.com/watch?v=H8RHD7ofCGg

2 Antworten

  1. Pingback: Filmreview: “V/H/S” (2012) « Horrorfilme, Filmreviews & News auf Filmcheck

  2. „Überaus uninteressant….“, ist auf jeden Fall ein interessantes Qualitätsmerkmal! 😉

    7. Oktober 2011 um 04:33

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