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Filmreview: „Panic at Rock Island“ (2011)

 

Auf einer Insel im Sydneyer Hafen soll ein spektakuläres Musik-Festival 3 Tage für unausgelassenen Tanzstimmung sorgen. Das junge Paar Ari und Zed versuchen über Umwege auf das Festival zu gelangen. Um dem teuren Ticketkauf zu umgehen, schleichen die beiden durch einen unterirdischen Tunnel, der Festland und Insel miteinander verbindet. Dort stoßen sie auf einem übel zugerichteten Mann, der scheinbar Symptome einer mysteriösen Krankheit aufweist. Kaum die Behörden eingeschaltet und in Kontakt mit dem infizierten Kranken gekommen breitet sich das Virus rasend aus. Unwissend, das, das Pärchen mit dem Virus infiziert ist bringen die beiden es auf das Festival und lösen eine katastrophale Kettenreaktion aus. Ein Festivalbesucher nach dem Anderen infiziert sich mit der todbringenden Seuche und Panik bricht aus. Jim, ein junger euphorischer Arzt, ruft sofort Quarantäne aus – der Staat unternimmt nichts. Als Jim schmerzlich feststellen muss, dass sich seine Kinder mit auf dem Festival befinden, greift er selbst ein.

 

Das ich so was noch erleben darf. Ein Thriller über einen Killervirus, der Menschen ausnahmsweise mal nicht zu fleischgierigen Killermaschinen mutieren lässt.

Der für den Amerikanischen Pay-TV Sender „Sci-Fi“ produzierte „Panic at Rock Island“ ist weniger Zombie-Gurke als vielmehr Katastrophen-Film, der eigentlich recht ordentlich zu unterhalten weiß.

Aufgrund der Vielzahl an unterschiedlichen Charakteren konzentriert sich der Film auf eine handvoll Protagonisten und schildert die Geschichte aus deren Sicht.

Da recht ordentlich was los ist in den knappen 90 Minuten Filmlaufzeit, kommen dabei jedoch die ein oder anderen Schicksalsschläge diverse Hauptfiguren ein wenig zu kurz, ganz zum Leidwesen der Dramaturgie und der Charakterentwicklung. Auch sind mir die penetrant aufgesetzt wirkenden Zufälle, die das Geschehen versuchen rasant vorantreiben , etwas zu unglaubwürdig geraten – etwas mehr Realitätssinn hätte dem Film ersichtlich produktiver gemacht.

Das ist aber alles weiter nicht schlimm, zumal man von einem günstig produzierten TV-Event eigentlich weniger tiefgründige Unterhaltung erwartet und dennoch positiv überrascht ist, wie sehr die Produktion doch zu fesseln vermag.

Überraschenderweise geizt der Film nicht mit genretypischen Ekel- und Effektsequenzen. Sicherlich kommt der Genrefan nicht in Genuss irgendwelcher völlig grotesken Blut- und Splatterexzesse, dennoch das Make-up Design der infizierten Opfer schaut schon recht fies aus und bietet ordentlich Abwechslung zwischen den verschiedenen Status der Krankheit.

Leider waren mir die nervenden Kotz- und Brechszenen der Infizierten mit der Zeit etwas zuwider, diesen Effekt hat man sprichwörtlich bis zum „Erbrechen“ ausgereizt, was gerade zum Ende hin eher peinlich wirkt, als spannend überzeugend.

Nichtsdestotrotz: ein wenig „28 Days later“ ,eine Priese „George A. Romero“ (nur ohne Zombies) gewürzt mit etwas „Emergency Room“ machen dieses, fürs TV gedrehte Katastrophen-Movie, zu einem kurzweiligen Filmvergnügen ohne viel überflüssigen Schnick-Schnack.

 

 

Fazit 5,5 / 10 Punkte

 

TV-Event wie er im Buche steht. Rasanter Katastrophenfilm der kaum Platz fürs Verschnaufen bietet. Coole Make-up Effekte runden das Spektakel ab. Kann man sich anschauen!

Hellraiser80

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Eine Antwort

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