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Filmreview: „Monster Brawl“ (2011)

 

Schauplatz: Eine Kampfarena und acht Klassische Filmmonster mittendrin.

Ihre Aufgabe: sich gegenseitig vernichten.

Gegeneinander treten an: Frankenstein, Wolfman, Witch Bitch, Swamp Gut, Cyclops, die Mumie, Lady Vampire und Zombie Man

Das Ziel: das taktisch klügste und physisch stärkste Filmmonster von allen zu finden.

Mögen die Spiele beginnen.

 

 

Mit „Monster Brawl“ hat Regisseur Jesse T. Cook einen Beitrag geschaffen, für den die Umschreibung Film eigentlich recht weit her geholt scheint, denn ein Film sollte zumindest eine halbwegs plausible und grob skizzierte Rahmenhandlung besitzen. Sein Kampf der Filmmonster besitze derart Grundlage leider nicht und besteht einzig darin, dem Kampf von acht traditionellen Genrefiguren beizuwohnen.

Welcher essentieller Sinn hinter diesem Machwerk stecken mag, entschließt sich mir leider jeglicher Logik, befriedigt dieser Beitrag wohlmöglich einzig die Gelüste gieriger Trashfilm-Anhänger, die mit Sicherheit überaus Gefallen an dem recht sinnfreien Stelldichein finden dürften.

Als Grundlage dieses arg skurrilen Genrebeitrages dienen diverse Hammerfilme, der 50er und 60er Jahre, deren bekannteste Filmmonster nun in altbekannter „Mortal Kombat“ -Tradition um ihr Überleben „fighten“ müssen. Dabei fällt direkt auf, dass Regisseur Jesse T- Cock ein überaus aufmerksamer Anhänger dieser Videospielserie gewesen sein muss, denn hier wurden die prägnantesten und bekanntesten Zutaten, für welche die Videospielserie seit jeher bekannt geworden ist, recht gekonnt in das Gemetzel transferiert. Von grotesken „Fatality-Moves“ bis zur makabren Motivationszusprüchen eines dämonischen Off-Kommentators ist wohlmöglich all das dabei, was die „Mortal Kombat“-Serie unter Playstation- und Xbox-Gamern seit über zwei Jahrzehnten so einzigartig und beliebt gemacht hat und es wäre wohlmöglich angebrachter gewesen, hätte man den Film nicht „Monster Brawl“ genannt, sondern mit „Mortal Kombat“ betitelt.

Dass das Geschehen arg überzogen dargestellt wurde und das man den Film zu keiner Minute ernst nehmen kann, dürfte auf der Hand liegen. Das Overacting der handvoll Protagonisten, vor allem das der beiden Kampfmoderatoren, ist als selbiges auch offensichtlich und vermutlich beabsichtigt. Das stört nicht im geringsten, sondern unterstreicht den, fast schon penetrant wirkenden, comicähnlichen Grundton des Geschehens.

Auf technischer Ebene gibt es auch nix zu meckern, denn „Monster Brawl“ bietet neben all den recht sinnfreien Kampfszenen einige recht gute und stimmungsvolle Ansätze, die Kostüme und das Makeup Design der Creaturen können fast alle über die Bank weg überzeugen.

Einige der wenigen Introszenen, in denen der Background jedes einzelnen Monsters beleuchtet wird, bieten überraschenderweise einige recht atmosphärische Momente und ein gewisser Kurzweil des gesamten Nonsens lässt sich ebenso nicht leugnen, kurz: es wird nie langweilig!

Monster Brawl“ ist einer der Filme, die man nicht gesehen haben muss, und auf welche die Filmwelt nun wahrlich nicht gewartet hat.

Trotzdem, einen gewissen Unterhaltungswert kann man diesem total absurden Geschehen nicht abstreiten. Die Fights sind ganz nett anzuschauen und einige zermalmte Köpfe, Blutfontänen, Innereien und prallbrüstige Chikkas gibt es auch zu bewundern.

Zusammen mit einem Pack Bier dürfte „Monster Brawl“ zumindest die Trashfilm-Liebhaber unter den Horrorfilmfans zufrieden stellen dürfen.

Gewalttechnisch gibt es hier einige recht ansprechende Szenen, zumindest so „ansprechend“, dass vermutlich die hiesige FSK deutschen Filmfreunden diesen überdrehten „Monsterfight“-Spass merklich vermiesen dürfte.

Zumindest gehört dieser Genre-Splatter-Spass definitiv nicht in Kinderhände.

 

 

Fazit 4,5 / 10 Punkte

 

Vollkommen sinnfreier Splatterfun, der wohlmöglich nur Trashliebhabern und Wrestlefans munden dürfte. Aber, eine gewisse Kurzweiligkeit lässt sich bei „Monster Brawl“ nicht von der Hand weisen. Demnach, einen Sixpack Bier zur Hand, Hirn abschalten und genießen.

FSK-Prognose: Mit etwas Glück ungekürzt „Keine Jugendfreigabe“.

 

 

Hellraiser80

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Eine Antwort

  1. Ryan

    Hallo

    Ich habe deine Kritik gelesen und fand sie , für diesen Film , ja noch höflich ausgedrückt. Dieser Film isr dermaßen langweilig, schlimmer gehts nich

    Gefällt mir

    30. Juni 2014 um 14:33

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