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Review: „U-Bahn – Nächster Halt: Terror“ (2013)

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U-BAHN – NÄCHSTER HALT:TERROR

Story

 
 
 
Mitten in Los Angeles kommt es zu einer gewaltigen Explosion im U-Bahn-System, die die Wagons einer U-Bahn unter Unmengen von Gestein begräbt. Einige Reisende sind sofort tot; die wenigen Überlebenden versuchen sich einen Ausweg aus der misslichen Lage zu bahnen. Leider kommt ein Unglück nur selten allein und so befindet sich unter den Fahrgästen ein Terrorist, der für die Taten verantwortlich zeichnet und bereits die nächste Bombe platziert hat. Noch wissen die Anwesenden nicht, dass ihr Leben in Gefahr ist …
 
 
 


 
 
 

U-BAHN – NÄCHSTER HALT:TERROR – Kritik

 
 
 
Vor kurzem hatten wir den sehenswerten, britischen Independent-Thriller THE LAST PASSENGER (2013) auf dem Schirm, in dem ein Zug von einem unbekannten Irren in Beschlag genommen wurde und samt Besatzung in den Tod rast. Dort konnten die Fahrgäste jedoch mit viel Geschick ihrem Schicksal entkommen und sich in letzter Sekunde in Sicherheit bringen. Die Passagiere im vorliegenden U-BAHN – NÄCHSTER HALT:TERROR sehen sich mit einer ähnlichen Situation konfrontiert, haben aber nicht annähernd soviel Glück wie die Reisenden im erwähnten Hochspannungs-Thriller von OMID NOOSHIN. Hier rumpelt es zu Beginn gewaltig und eine U-Bahn wird im Herzen von L.A. durch eine verursachte Explosion in einem Tunnel unter Massen von Schutt und Geröll vergraben. Der Grund hierfür ist rasch erörtert. Ein Terrorist befindet sich unter den Überlebenden, der seinen hinterhältigen Selbstmordplan, koste es was es wolle, heimtückisch beenden möchte. Während schon das nächste Unheil auf die Reisenden wartet und sich ein Erste-Hilfe-Koffer als raffiniert zusammengetüftelte Sprengstofffalle entpuppt, beginnt unter den Anwesenden ein makabres Ratespiel in dem ergründet wird, wer für die Tat verantwortlich gemacht werden kann. Ein Übeltäter ist schnell gefunden. Fahrgast Al (KUNAL SHARMA) wird aufgrund seiner exotischen Nationalität schnell als vermeintlicher Täter herausgedeutet. Doch U-BAHN – NÄCHSTER HALT:TERROR wäre kein guter Überlebens-Thriller, würde er nicht mit geschickt platzierten Wendungen überraschen. Das schweißtreibende Rätselraten geht Regisseur und Drehbuchautor ROBERT KIRBYSON (SNOWMEAN; TV-Serie: CTRL) derart locker von der Hand, dass es dem Zuschauer kaum auffallen dürfte, dass hier mit wenig finanziellen Aufwand eine durchweg spannende Suspense-Granate verwirklicht wurde. Vor allem den glaubhaften Schauspielern ist es zu verdanken, dass RED LINE (so wie U-BAHN NÄCHSTER HALT:TERROR im Original heißt) spannend bis zur letzten Minute bleibt. Die verhalten sich zu Beginn verständlicherweise etwas sehr verängstigt, wachsen aber im Verlauf der Handlung über sich hinaus und erstaunen durch Zusammenhalt. Glücklicherweise gelingt es KIRBYSON selbstsicher, sich von genretypischen Klischees fernzuhalten. Die Protagonisten sind keine nervenden Stereotypen, wie man sie in jedem zweiten dieser Filme zu sehen bekommt. Stattdessen kann sich der Zuschauer vermutlich kaum entscheiden, welchen der im Film agierenden Helden er zuerst die Daumen drücken möchte.
 
Großer Pluspunkt gilt allerdings der finsteren Kulisse. Der verschüttete Bahnwagon bietet nicht selten klaustrophobische Momente. Die Überlebenden beginnen sich in ihrer panischen Angst durch schmale Gänge zu zwängen oder sich unter der Bahn in kleinen Spalten vor dem Terroristen zu verstecken. Zuletzt hat man derart schweißtreibende Geduldsmomente in der britischen Höhlenerkundung THE DESCENT (2005) erdulden müssen, wo sich eine Gruppe von Hobby-Höhlenerforscherinnen auf ihrer Flucht vor seltsamen Kreaturen durch Schächte und Felsspalten quälte. Auch in U-BAHN – NÄCHSTER HALT:TERROR sorgen derartige Momente für ennerviertes Nägelkauen, was den Thriller zu einer kurzweiligen Angelegenheit macht. Das Ende ist zügig erreicht und kommt schnörkellos zum Punkt, wobei der doch arg moralisch aufgesetzte Schlussakt etwas dick aufgetragen wirkt. Macht nichts, U-BAHN – NÄCHSTER HALT:TERROR ist ein recht sehenswerter Suspense-Thriller, der mit spartanischer Kulisse effektives Grausen verursacht. Wer seine regelmäßige Ration Pulsschlagerhöhung benötigt, sollte sich diesen Schocker definitiv vormerken!
 
 
 


 
 
 

U-BAHN – NÄCHSTER HALT:TERROR – Fazit

 
 
 
7 Punkte Final
 
 
 
Kurzweilig, schweißtreibend und gnadenlos spannend – U-BAHN – NÄCHSTER HALT:TERROR ist ein Suspense-Thriller, der für einen erhöhten Pulsschlag sorgen wird.
 
 
 


 
 
 

U-BAHN – NÄCHSTER HALT:TERROR – Zensur

 
 
 
In U-BAHN – NÄCHSTER HALT:TERROR wird es nicht blutig. Wir sehen zu Beginn einige verunglückte Fahrgäste – das wars. Von daher hat der Film problemlos eine Jugendfreigabe seitens der FSK erhalten und ist mit blauem FSK16-Flatschen in den Handel gekommen.
 
 
 


 
 
 

U-BAHN – NÄCHSTER HALT:TERROR – Deutsche Blu-ray

 
 
 
U-Bahn - Nächster Halt Terror Blu-ray

(c) TIBERIUS FILM / SUNFILM

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Red Line; USA 2013

Genre: Thriller

Ton: Deutsch DTS-HD MA 7.1, Englisch DTS-HD MA 7.1

Untertitel: Deutsch

Bild: 1.85:1 (1080p)

Laufzeit: ca. 87 Min.

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Amaray mit Wendecover

Extras: Trailershow, Originaltrailer

Release-Termin: 06.02.2014

 
 
 

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U-BAHN – NÄCHSTER HALT:TERROR – Trailer

 
 

 
 

Marcel Demuth / Hellraiser80

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Elevator (2011)

Last Passenger (2013)

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