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Filmreview: „Spring Break Killer“ (2011)

spring-break-killer-2012
 
 
 

SPRING BREAK KILLER

Story

 
 
 
Für drei beste Freundinnen wird ein Traum wahr: Sie bekommen für eine Woche die Schlüssel zu einer abgelegenen Villa irgendwo in der kalifornischen Wüste. Leider vermiest ein maskierter Killer den feierfreudigen Mädchen gewaltig die fröhliche Party und beginnt, mit den Grünschnäbeln ein tödliches Katz-und-Mausspiel zu spielen …
 
 
 


 
 
 

SPRING BREAK KILLER – Kritik

 
 
 
“ …ich will nicht hier sitzen und Trübsal blasen – Apropos blasen …“ – Diese und viele weitere intelligente Wortspielereien erwarten den Zuschauer, wenn er sich in der Videothek seines Vertrauens für die Horror-Adaption einer plumpen SCHULMÄDCHENREPORT-Episode mit dem Titel SPRING BREAK KILLER entscheidet. Ein Film, der vor allem bei männlichen Zuschauern auf Interesse stoßen dürfte, denn in diesem Unding überzeugen die Protagonisten nicht durch Intelligenz und überlegtes Agieren, sondern allein durch reichlich Holz vor der Hütte. Verbrochen hat dieses Machwerk ist JIM VALDEZ, der hier seinen Regie-Einstand gibt und die „Sex sells“-Vermarktungsstrategie etwas zu ernst genommen hat. Denn die hirnlosen Kampfamazonen des Films Rachel (SHARON HINNENDAEL), Chloe (NICOLE ZEOLI) und Mila (CHRISTINA CORIGLIANO) benehmen sich nicht nur wie Begattungsfleisch aus dem Schmuddelfilmchen, sondern schauen auch noch aus, wie frisch für den Porno-Dreh zurechtgefeilt. Von schauspielerischem Können kann in SPRING BREAK KILLER nicht die Rede sein. Hier spielt sich alles auf edlem Amateurniveau ab, was nicht selten für reichlich Fremdschämen sorgen dürfte. Die Mädels bereichern die Geschichte mit allerlei unreifem Geplapper, was zudem auch kaum Sinn ergeben will. Hierbei hinterlässt vor allem NICOLE ZEOLI als Intelligenzbolzen Chloe einen zugegeben sehr prägnanten Eindruck. Denn trotz pompöser Auftritte in Filmkunst wie SAND SHARKS, will man ihr die Rolle des leidenden Opfers einfach nicht abnehmen. ZEOLI muss einfach derart viel Spaß beim Dreh gehabt haben, dass ihr mitnichten auffallen wollte, dass sie eigentlich für einen Horrorfilm engagiert wurde und mit notwendiger Ernsthaftigkeit Winseln und Kreischen sollte. Stattdessen raubt sie mit ihrem energiegeladenen Dauergeschnatter (Gülcan Kamps lässt grüßen) dem vorliegenden SPRING BREAK KILLER die ohnehin kaum vorhandene Spannung.
 
Während die Heldinnen unserer kleinen Geschichte mit perfektem Zahnweiß punkten können, liegt storytechnisch einiges im Argen. Wir begleiten fünf Mädchen bei einer lustigen Sause in einer adretten Villa irgendwo fernab jeglicher Zivilisation. Hier will man sich mit einigen potenten Kerlen erwartungsfreudig zu einem Stelldichein treffen, die jedoch ihr Ziel verfehlen und von einem unbekannten Killer erschossen werden. Der hat wohl den drohenden Intelligenzschwund der weiblichen Protagonisten vorausgeahnt und macht sich nun auf den Weg, die Frauen von ihrem Leiden zu erlösen. Interessanterweise ist das Treiben für einen neumodischen Slasher reichlich unblutig geraten. Die „bösen“ Szenen werden gekonnt ausgeblendet, was dem Fan dieses Sub-Genres bitter aufstoßen dürfte. Mit der vorhandenen Blutarmut schwindet auch die Daseinsberechtigung dieser Gurke, die nicht selten über RTL2-Reality-Soap-Dramaturgie hinausplätschern möchte. Immerhin wird hier jedes Slasher-Klischee bedient. Wir haben Telefone, die keinen Empfang haben, Autos die nicht anspringen wollen und Bordsteinschwalben, die nicht denken können. Zudem laufen die Mädchen dem Killer lieber in die Arme als vor ihm davon – wenn das nichts ist! SPRING BREAK KILLER ist der lustlose Versuch eines Nachwuchsfilmdrehers, im Bereich Horrorfilm Fuß zu fassen. Hier wird nicht einmal annähernd Mut bewiesen, dem unlängst gebeutelten Slasher-Film irgendwelche neuen Facetten einzuverleiben. Stattdessen bekommt man den ewig gleichen Käse geboten, den man bereits zu Beginn der Slasher-Ära erleben durfte. Filmfreunde, die sich nur die Perlen unter den Horrorfilmen aussuchen, sollten möglichst Abstand von SPRING BREAK KILLER nehmen, denn das ist ein Film, der nur für Hardcore-Allesseher und Fans schlechter Trashproduktionen zu ertragen sein dürfte.
 
 
 


 
 
 

SPRING BREAK KILLER – Fazit

 
 
 
4 Punkte Final
 
 
Der vermutlich langweiligste und unblutigste Slasher-Film der letzten zehn Jahre – Bitte gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen!
 
 
 


 
 
 

SPRING BREAK KILLER – Zensur

 
 
 
In SPRING BREAK KILLER wird es nicht blutig. Die Gewalt lässt sich an einer Hand abzählen. Zudem blendet die Kamera immer dann weg, wenn es für den Splatterfan „interessant“ wird. Demnach ist die deutsche Fassung frei ab 16 Jahren und sogar ungeschnitten.
 
 
 


 
 
 

SPRING BREAK KILLER – Deutsche Blu-ray

 
 
 
spring break killer blu-ray
 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Machine Head; USA 2011

Genre: Horror, Thriller

Ton: Deutsch+Englisch DTS-HD MA 7.1

Untertitel: Deutsch

Bild: 1.85:1 (1920x1080p)

Laufzeit: ca. 82 Min.

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Amaray mit Wendecover

Extras: Original Kinotrailer, Trailershow

 
 
 
Technisch hat SUNFILM dem eigentlich ziemlich miesen Teenie-Slasher ein durchweg gelungene Umsetzung spendiert. Das Bild der Blu-ray ist erstaunlich hochwertig und die Synchronisation ist für einen derartigen Film ziemlich gelungen. Von billiger Porno-Übersetzung ist hier nichts zu spüren. Leider haben es keine nennenswerten Extras auf die Scheibe geschafft. Bis auf den Trailer in Deutsch und Englisch, sowie weiteren Werbefilmchen aus dem Programm des Labels ist auf der Blu-ray nichts zu finden. Kein Grund Trübsal zu „blasen“ – Extras wären vermutlich schön gewesen, hätten die SPRING BREAK KILLER vermutlich auch nicht besser gemacht. Bleibt zu erwähnen, dass die deutsche Fassung ungeschnitten ist und sogar noch mit einem Wendecover ausgestattet wurde. Wer eine Schwäche für Slasher besitzt sollte zuschlagen, der Rest auf einen besseren Film warten.
 
 

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SPRING BREAK KILLER – Trailer

 
 
 

 
 

Marcel Demuth/ Hellraiser80

 
 
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