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Filmkritik: „Tödliche Umarmung“ (1979)

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TÖDLICHE UMARMUNG

Story

 
 
 
Eben noch saß er mit seiner Frau Dorothy nichtsahnend in einem Restaurant, jetzt steht das Leben des Geheimagenten Harry Hannan (Roy Scheider) Kopf. Auf ihn und seine Gattin wird das Feuer eröffnet und die Attacke lässt Harry verletzt, traumatisiert und verwitwet zurück. Nach drei Monaten im Krankenhaus kehrt der konsternierte Agent in sein Leben zurück und muss feststellen, dass sich Einiges geändert hat. Nicht nur wird seine Wohnung von der Anthropologie-Studentin Ellie (Janet Margolin) und deren Katze bewohnt, auch sein ehemaliger Arbeitgeber empfängt ihn ohne den erwarteten Enthusiasmus. Kurz darauf häufen sich die merkwürdigen Ereignisse und als Harry schließlich eine in hebräisch verfasste Notiz entdeckt und den ersten Mordanschlägen ausweichen muss, macht der stillgelegte Agent sich auf die Suche nach Antworten.
 
 
 


 
 
 

TÖDLICHE UMARMUNG – Kritik

 
 
 
TÖDLICHE UMARMUNG (im Original LAST EMBRACE) markiert die erste Bemühung des damals frischen Regisseurs Jonathan Demme im Thriller-Genre. Zwölf Jahre später würde er für seine Arbeit am ikonischen DAS SCHWEIGEN DER LÄMMER nicht nur weltweiten Ruhm, sondern auch einen Oscar für seine Regieleistung erhalten. Zum Ende der 70er, als TÖDLICHE UMARMUNG entstand, war dies noch Zukunftsmusik. Nichtsdestotrotz bietet der solide Agententhriller einen ersten Eindruck von dem Talent, zu dem Demme sich später entwickeln sollte. Mit einer flotten Geschwindigkeit jagt er seinen stets überfragten Protagonisten durch ein Universum von zwielichtigen Charakteren und uralten Fehden, in dem eine hebräische Morddrohung nur die Spitze des Eisbergs ist. Im Zentrum der mysteriösen Vorkommnisse steht die Studentin Ellie, deren Weg in Harrys Leben mit einer Reihe von fragwürdigen Zufällen gepflastert ist. Die sexuelle Chemie der beiden Hauptcharaktere, die im späteren Handlungsverlauf an Wichtigkeit zunimmt, wird von Roy Scheider und Janet Margolin ebenso knisternd wie merkwürdig auf die Leinwand gebracht. Dieser Tage ist ein Film wie TÖDLICHE UMARMUNG vor allem ein nostalgisches Erlebnis. In Zeiten der überladenen Hollywood-Blockbuster oder anderer, blut- und herzlos produzierter Massenware erinnert ein älteres Stück wie dieses an eine andere Ära des Kinos, in der es genügte, eine spannende Geschichte ohne viel Umwege oder Schnörkel zu erzählen.
 
 
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TÖDLICHE UMARMUNG – Fazit

 
 
 
7 Punkte Final
 
 
 
Als einer der ersten Einsätze des amerikanischen Regie-Veteranen Jonathan Demme ist TÖDLICHE UMARMUNG auf jeden Fall einen Blick wert. Die zunächst simple Geschichte des traumatisierten Geheimagenten entfaltet sich nach und nach zu einem spannenden und unterhaltsamen Film, der älteren Semestern oder Freunden der Filmkost der späten 70er auch heute noch ein zufriedenes Lächeln ins Gesicht zaubern dürfte und außerdem die eine oder andere Assoziation zum Werk eines Alfred Hitchcock schafft.
 
 
 


 
 
 

TÖDLICHE UMARMUNG – Zensur

 
 
 
Im letzten Jahr wurde der Film von der antiquierten 18er-Freigabe auf die immer noch recht strenge 16er-Freigabe heruntergestuft. Der Film bietet weder explizite Gewalt noch Sexualität. Höchstens Elemente der düsteren Hintergrundstory könnten die Freigabe ab 16 Jahren rechtfertigen.
 
 
 


 
 
 

TÖDLICHE UMARMUNG – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) OFDB Filmworks

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Last Embrace; USA 1979

Genre: Thriller

Ton: Deutsch DTS-HD MA 2.0, Englisch DTS-HD MA 2.0

Untertitel: Deutsch

Bild: 1.85:1 (1920x1080p)

Laufzeit: ca. 102 Min.

FSK: FSK 16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: KeepCase im Schuber und Wechselcover

Extras: Trailer

Release-Termin: 17.02.2015

 

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TÖDLICHE UMARMUNG – Trailer

 
 

 
 

Timo Löhndorf

Mehr Kritiken von Timo gibt es auf dasnapalmduo.de zu lesen

(Die Rechte aller verwendeten Grafiken in dieser Review liegen bei OFDB Filmworks)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Sabotage (1936, Hitchcock)
 
Der unsichtbare Dritte (1959, Hitchcock)
 
Die Spur des Falken (1941, Huston)

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