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Filmkritik: „Daughter of Darkness“ (1990)

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DAUGHTER OF DARKNESS

Story

 
 
 
Cathy wird in ihrer amerikanischen Normalo-Heimat von fiesen Albträumen gepiesackt. Immer wieder deutet man ihr im Schlaf an, sich nach Rumänien abzusetzen, von wo ihr Vater, der allerdings schon vor Jahren verschütt’ gegangen ist, stammt. Im gerade nicht mehr kommunistischen Ostblock gelandet, macht die Touristin Bekanntschaft mit de Handwerksmeister Anton, einem alten Freund ihres Vaters. Dieser Anton kann ihr auch von den mysteriösen Umständen um das Verschwinden ihres alten Herrn erzählen. Es macht den Eindruck, dass ihre Familie sehr eng und sehr übernatürlich mit dem transsylvanischen Landstrich verbunden ist…
 
 
 


 
 
 

DAUGHTER OF DARKNESS – Kritik

 
 
 
Nachdem auch in Rumänien die Sache mit dem Sozialismus an der Idiotie ihrer Vorbeter ein Ende gefunden hatte, zog es immer wieder Filmteams in die immerhin historisch relevanten Höhen Transsylvaniens, wo man in heruntergewirtschafteten Studios oder authentischen Außenlocations für fast nüscht drehen konnte. Das ist bis heute so, auch wenn inzwischen eher ehemalige Action-Stars wie Wesley Snipes oder Steven Seagal im alten Ostblock herumpurzeln. Anfang der Neunziger waren es aber die Horror-Filmer, jemand wie Charles Band etwa hatte eine gute Chemie mit der Gegend und konnte für seine Full Moon Studios manchen annehmbaren Kleinfilm verwirklichen. DAUGHTER OF DARKNESS allerdings ist mit Stuart Gordon von jemandem gedreht, der eigentlich mehr kann. Oder können sollte. Es sei denn, man gibt sich dem ernüchternden Gedanken hin, dass die großen und stilbildenden Arbeiten Gordons eher Glückstreffer gewesen sein könnten. Filme wie dieser lassen einen die Qualitäten eines RE-ANIMATOR fast als nie gesehen erscheinen. Schade,gibt aber mehr große Regisseursnamen, die unter diesem Syndrom leiden. Tobe Hooper, anyone?
 
 
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Schön reißerisch nach altem Schlag kommt die Tagline auf dem DVD-Cover der MARITIM PICTURES-Scheibe daher: „Unheimlich…mysteriös…lebensgefährlich“ Um den großen amerikanischen Z-Film-Produzenten David F. Friedman zu zitieren, wird hier definitiv einmal mehr das Brutzeln verkauft und nicht das Steak. Die mehrfache Bezugnahme auf Hitchcocks PSYCHO, vermutlich aufgrund der Anwesenheit des armen Anthony Perkins kurz vorm Elendstod durch AIDS, ist allerdings fast strafenswert. In der Hauptrolle aber Mia Sara. Die richtig hübsche Eighties-Braut aus FERRIS MACHT BLAU und diversen weniger erfolgreichen Filmen im Anschluss, huscht durch so etwas wie eine verlängerte GESCHICHTE AUS DER GRUFT und findet genauso wenig Spannung oder Horrorwert wie der geneigte Zuschauer im Besitz der Scheibe hier. Wirklich schöner Bonus der erhältlichen DVD von MARITIM PICTURES, wenn auch mehr für die Mühe als für den Inhalt, ist die draufgepackte deutsche Videofassung, die ein paar andere Schnitte bringt und zwei Minütchen länger läuft.
 
 
 


 
 
 

DAUGHTER OF DARKNESS – Fazit

 
 
 
4 Punkte Final
 
 
 
DAUGHTER OF DARKNESS ist ein Vorreiter der vielen in Rumänien gedrehten Billig-Horrorreißer der Neunziger. Für sehr wenig Geld in den Nachwehen eines zusammenklappenden Systems gedreht, was man einem eigentlich auf Stimmungen und Atmosphäre bauenden Grusler leider zu jedem Zeitpunkt ansieht. Hier gilt trotz der Regie Stuart Gordons das Prädikat „für Wahllose oder Komplettisten“.
 
 
 


 
 
 

DAUGHTER OF DARKNESS – Zensur

 
 
 
Bereits bei seiner Ersterscheinung auf Videoband war DAUGHTER OF DARKNESS ungeschnitten und frei ab 16 Jahren. Auch die nun erhältliche DVD ist komplett – kein Wunder, viel Gewalt gibt es nicht zu sehen.
 
 
 


 
 
 

DAUGHTER OF DARKNESS – Deutsche DVD

 
 
 
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(c) Maritim Pictures

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Daughter of Darkness; USA 1990

Genre: Horror, Klassiker, Thriller

Ton: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Stereo), Englisch (Dolby Digital 2.0 Stereo)

Untertitel: Keine

Bild: 1,33:1

Laufzeit: ca. 87 Min.

FSK: FSK 16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Amaray, FSK-freies Wendecover mit alternativem Design

Extras: Deutsche Videofassung (89 Minuten)

Release-Termin: 24.11.2014

 
 
Die erhältliche DVD besitzt zwei Filmfassung. Der Hauptfilm entspricht der amerikanischen TV-Version, welche um ein paar Blut- und Nacktszenen erleichtert wurde. Als Bonusmaterial ist die ungeschnittene deutsche Videoversion auf der Scheibe enthalten, die aber bildtechnische etwas schlechter ist. Hierbei handelt es sich wohl um einen VHS-Rip. Zwar bedauerlich aber dennoch eine nette Dreingabe des Rechteinhabers.
 
 

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DAUGHTER OF DARKNESS – Trailer

 
 

 
 

Christian Ladewig

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Bloody Marie – Eine Frau mit Biß (1992)
 
The Lost Boys (1987)
 
Near Dark – Die Nacht hat ihren Preis (1987)
 

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