Filmkritik: „Cosmic Sin – Invasion im All“ (2021)

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COSMIC SIN – INVASION IM ALL

(COSMIC SIN)

Story

 
 
 
In ferner Zukunft ist es den Menschen gelungen fremde Planeten zu besiedeln. Doch damit macht man sich auch außerirdische Feinde.
 
 
 


 
 
 

COSMIC SIN – Kritik

 
 
„Cosmic Sin – Invasion im All“ ist der nächste „Das-Gesicht-von-Bruce-Willis-ist-fett-auf-dem-Cover-zu-sehen“ Reißer, der früher am ehesten hartnäckige Videotheken-Gänger interessiert hätte. Viel zu erwarten, ist beim Namen Willis mittlerweile sowieso nicht mehr und so bekommt man das, was vorherzusehen war. Einen langweiligen Science-Fiction-Actioner, bei dem man niemals das Gefühl loswird, dass hier niemand so richtig Lust auf das Ganze hatte.
 
 
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Im Jahr 2524 haben die Menschen mehrere Planeten besiedelt. Ausgerechnet auf dem Mars kommt es nun zu Komplikationen, denn hier soll eine Schlacht mit einer außerirdischen Intelligenz stattfinden. Diese Spezies ist in der Lage den Körper der Menschen zu infizieren und nutzt den Wirt dann für seine Zwecke. General Ford, der einst eine ganze rebellische Mars-Kolonie ausgelöscht hatte, bekommt den Auftrag, diese Gefahr abzuwenden. Doch das wird nicht so einfach. Einfach hingegen macht es sich das Drehbuch. Hier werden einfach zahlreiche Ideen anderer Vorbilder in einen Topf geworfen, man rührt lieblos um und dabei kommt dann eine Story wie die von „Cosmic Sin“ heraus. Mit Hintergründen gibt man sich bedeckt und so wirklich erklärt, wird hier eigentlich gar nichts. Nun muss man bei einem B-Movie sicher mit keiner ausgefeilten Geschichte rechnen, aber etwas lustvoller hätte diese Story schon erzählt werden dürfen. Das wirkt alles sehr austauschbar und die Filmwelt kann damit garantiert nicht bereichert werden.
 
 
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Bei der Inszenierung kommt dem Zuschauer auch am ehesten das Wort „Lustlos“ in den Sinn. Sicherlich war das Budget nicht besonders hoch und das kann der Film kaum verbergen, aber mit etwas mehr Kreativität lässt sich auch aus geringen Mitteln etwas zaubern. Wie diese Zukunft hier dargestellt wurde, ist an Einfallslosigkeit kaum zu überbieten. Das Treiben könnte auch direkt ein paar Jahre nach unserer Zeit spielen. Regisseur Edward Drake, der mit am Drehbuch schrieb und in nächster Zeit gleich drei weitere Filme mit Bruce Willis herausbringen wird, scheint eher wie am Fließband zu arbeiten, achtet dabei aber nicht besonders auf Qualität. Die Actionszenen sind unübersichtlich und völlig unspannend geraten. Außerdem machen sie visuell einfach nichts her. Die Effekte, von denen es übrigens nicht besonders viele zu sehen gibt, sind allerdings ganz okay ausgefallen und wirken selten zu billig. Die handwerkliche Arbeit kann das jedoch kaum auf den Durchschnitt hieven.
 
 
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Wenn man schon mit dem Wort „lustlos“ um sich schmeißt, kann man auch gleich zu den Darstellern kommen. Bruce Willis macht mal wieder das, was er im letzten Jahrzehnt am besten konnte: Sich in einer belanglosen Nebenrolle bewegen, bei welcher er durchaus gelangweilt wirkt und überhaupt nichts machen muss. Frank Grillo, der erst vor kurzem so positiv in „Boss Level“ auffiel, macht es dem alten Actionstar glatt nach und liefert eine belanglose Leistung ab. Fairerweise muss man aber auch sagen, dass die Darsteller nichts gegen die platte Figurenzeichnung unternehmen können. In „Cosmic Sin – Invasion im All“ bekommt niemand ein richtiges Profil spendiert und nicht mal der Feind wirkt in irgendeiner Art und Weise markant. Deshalb ist man auch froh, wenn man diese Figuren nach 88 Minuten Laufzeit schnell wieder vergessen darf. Am ehesten überzeugen da noch Costas Mandylor und Lochlyn Munro, aber wirklich reißen kann hier echt niemand etwas.
 
 
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Der Unterhaltungswert taugt im Endeffekt leider kaum etwas. Das Treiben beginnt schon relativ lahm und dies kann man im weiteren Verlauf nicht steigern. Es gibt zwar Action zu sehen, aber sie wirkt obligatorisch. Als hätte man die Actionszenen nur eingebaut, weil das ja erwartet wird. Das stumpfe Geballer lässt jedenfalls niemals Spannung aufkommen. Sowieso bekommt man kaum mit, was hier Einleitung, Hauptteil und Finale darstellen soll. So langweilt man sich durch die, immerhin normal gehaltene, Laufzeit. Die Atmosphäre lässt dabei niemals richtige Stimmung entstehen. Es fehlt an Witz, an Coolness, an Tiefe, an Bedrohung. Der austauschbare Score rundet das dann passend ab, lässt sich aber noch anhören.
 
 
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COSMIC SIN – Fazit

 
 
 
3 Punkte Final
 
 
„Cosmic Sin – Invasion im All“ ist eine schrecklich öde Angelegenheit geworden, bei der man sich als Zuschauer fragt, ob hier überhaupt ein einziger Beteiligter irgendwie Lust auf die ganze Sache hatte. Das Problem fängt schon bei der lahmen Story an, die zwar bei vielen Vorbildern abkupfert, daraus aber niemals etwas Gutes kreieren kann. Die Darsteller brauchen sich keinerlei Mühe zu geben, die Inszenierung wirkt zwar relativ sauber, besitzt jedoch keinen kreativen Anstrich und die Atmosphäre könnte belangloser gar nicht sein. Dass das nicht unterhaltsam sein kann, sollte keine Überraschung darstellen. Es mangelt einfach an Ideen, es fehlt an einer brauchbaren Figurenzeichnung und selbst wenn man auf Science-Fiction abfährt, bekommt man hier visuelle Lustlosigkeit par excellence geboten. Ein paar Effekte sind okay, aber das war es dann auch schon. Rein qualitativ noch okay, aber wirklich grauenvoll langweilig!
 
 


 
 
 

COSMIC SIN – Zensur

 
 
 
Die deutsche Fassung von „Cosmic Sin – Invasion im All“ ist ungeschnitten und für Zuschauer ab 16 Jahren geeignet.
 
 
 


 
 
 

COSMIC SIN – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Dolphin Medien & Beteiligungs GmbH | Koch Films (Blu-ray im KeepCase mit Schuber)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Cosmic Sin; USA 2021

Genre: Thriller, Action, Abenteuer, Science Fiction

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch

Bild: 2.40:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 88 Minuten

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Blu-ray im KeepCase mit Schuber und Wechselcover

Extras: Trailer, Trailershow, Slideshow

Release-Termin: KeepCase: 12.05.2021

 

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COSMIC SIN – Trailer

 
 


 
 
 

Benjamin Falk

(Rechte für Grafiken liegen bei Dolphin Medien & Beteiligungs GmbH | Koch Films)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Blade Runner (1982)
 
Ghosts of Mars (2001)
 

Ein Kommentar zu „Filmkritik: „Cosmic Sin – Invasion im All“ (2021)

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