Filmkritik: „Return of the Living Dead – Virus Bloodbath“ (2014)

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RETURN OF THE LIVING DEAD – VIRUS BLOODBATH

(BOMBSHELL BLOODBATH)

Story

 
 
 
Um seine verstorbene Frau ins Reich der Lebenden zurück zu holen, experimentiert ein Wissenschaftler mit Leichen herum, was schreckliche Konsequenzen nach sich zieht.

 
 
 


 
 
 

RETURN OF THE LIVING DEAD: VIRUS BLOODBATH – Kritik

 
 
In den 80ern gab es die herrliche Zombie-Komödie „The Return of the Living Dead“, welche noch zwei gelungene Fortsetzungen nach sich zog, bevor man 2005 zwei billige Pseudo-Fortsetzungen produzierte. Was das jetzt mit „Bombshell Bloodbath“ aus dem Jahre 2014 zu tun hat? Nun, sieben Jahre nach Erscheinen des Low-Budget-Zombiefilms wurde er einfach noch mal auf den Markt geschmissen, aber dieses Mal unter dem Titel „Return of the Living Dead: Virus Bloodbath“. Na wenn das mal nicht nach Etikettenschwindel riecht. Leider ist diese Information auch schon die interessanteste, die man über den Film berichten kann, denn der Rest verpufft im reinen Durchschnitt.
 
 
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Doktor Carter hat seine Frau verloren und will sich damit nicht abfinden. Mit einem eigens entwickelten Serum will er seine Frau wieder lebendig machen, doch zuvor muss er seine Chemikalie testen und das macht er mit Leichen vom Friedhof. Tatsächlich funktioniert sein Serum, nur dummerweise werden alle Test-Objekte zu aggressiven, fleischfressenden Zombies. Als sich dann auch noch Carters Tochter mit dem Zeug infiziert, wird die Lage gefährlich. Die Story bedient sich ganz klar an „Re-Animator“ und hat leider überhaupt nichts Neues zu erzählen. Das Drehbuch ist definitiv der Schwachpunkt von „Return of the Living Dead: Virus Bloodbath“, denn man kennt das Szenario in- und auswendig und Ideen, um das Ganze etwas eigenständiger zu gestalten, hatte man keine. Und weil die Geschichte sowieso schon enorm simpel ist, wird sie noch mit ein paar Nebenhandlungen angereichert, die belangloser nicht sein könnten und für den Verlauf der Story überhaupt nicht wichtig sind.
 
 
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Trotzdem besitzt der Film auch eine große Stärke und diese betrifft die Optik. „Return of the Living Dead: Virus Bloodbath“ soll wie ein alter Film aussehen und die Filter, die hier benutzt wurden, erreichen dieses Ziel vollkommen. Man fühlt sich sofort wie in einem Werk der 70er oder 80er Jahre und optisch macht das deshalb auch echt etwas her. Sowieso hat Regisseur Brett Mullen, der hiermit sein Debüt gab, seine Sache nicht verkehrt gemacht. Gerade bei den recht langweiligen Schauplätzen erkennt man zwar, dass er nicht gerade viel Budget zur Verfügung hatte, doch in Sachen Zombie-Einsatz hat Mullen seine Hausaufgaben gemacht und hier geht es schon relativ effektiv zur Sache. In manchen Szenen fühlt man sich an alte Größen wie Lucio Fulci erinnert und das darf man natürlich als Kompliment verstehen. Sobald die Zombies auftauchen, besitzt das Werk seine atmosphärischen Momente.
 
 
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Nur leider ist dies eben nur dann der Fall und es gibt auch recht viele Szenen, die mit Zombies nichts zu tun haben. Dieses Füllmaterial ist langweilig ausgefallen und sowieso lässt die platte Story keinerlei Spannung zu. Da hört man lange Zeit austauschbaren Figuren bei belanglosen Dialogen zu. Die bescheidene, deutsche Synchronisation macht es nicht gerade besser. Die Charaktere sind viel zu eindimensional gezeichnet und interessieren den Zuschauer wohl kaum. Die Darsteller passen sich dem an und agieren überwiegend gelangweilt. Namen braucht man hier keine zu erwähnen, denn mit seiner Leistung bleibt sowieso niemand in Erinnerung, weder im Positiven, noch im Negativen, denn unerträglich schlecht, ist das nun auch nicht gespielt.
 
 
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Zum Glück wurde die Laufzeit mit knapp 80 Minuten recht kurz gehalten, so dass sich die Längen verkraften lassen. Unterhaltsam wird „Return of the Living Dead: Virus Bloodbath“ eigentlich immer nur dann, wenn die Zombies auftauchen und für Splatter sorgen. Immerhin ist dies manchmal der Fall und dann geht es auch gar nicht mal so harmlos zur Sache. Zwar gibt es im Gore-Bereich nichts Besonderes zu betrachten, doch blutig genug ist das auf jeden Fall und die von handgemachten Effekte sehen gelungen aus. Auch die Zombie-Masken können sich sehen lassen. Positiv abgerundet wird das Treiben von einem guten Score, der wohl nicht nur zufällig etwas an Großtaten der Gruppe Goblin erinnert.
 
 


 
 
 

RETURN OF THE LIVING DEAD: VIRUS BLOODBATH – Fazit

 
 
 
5 Punkte Final
 
 
„Return of the Living Dead: Virus Bloodbath“ besitzt eine echt schicke Grindhouse-Optik, die einen in die 70er/80er Jahre zurückversetzt. Die Zombies sehen klasse aus, der Splatter-Gehalt stimmt und zusammen mit dem Score ergeben sich durchaus atmosphärische Momente. Schade ist hingegen, dass die Geschichte maßlos ausgelutscht erscheint und für keinerlei Spannung sorgen kann. Die Figuren sind völlig austauschbar und es gibt zu viel belangloses Material, so dass ab und zu Langeweile entsteht. Wenn man allerdings gerne Low-Budget-Zombiefilme schaut, bekommt man einen handwerklich gut gemachten Streifen serviert, der jetzt zwar frech mit falschem Titel lockt und im Endeffekt höchst durchschnittlich ist, dafür aber in den wichtigen Dingen einigermaßen punkten kann!
 
 


 
 
 

RETURN OF THE LIVING DEAD: VIRUS BLOODBATH – Zensur

 
 
 
„Return of the Living Dead: Virus Bloodbath“ erschien in Deutschland bereits 2015 unter dem Titel „Bombshell Bloodbath“ ungeschnitten auf DVD und Blu-ray. Das hat sich trotz Titel-Umbenennung auch jetzt nicht geändert. Die Fassung ist ebenso komplett, wie es bereits 2015 der Fall war. Auf dem Cover befindet sich demnach auch wieder ein roter FSK-Flatschen, der mitteilt, dass „Return of the Living Dead: Virus Bloodbath“ erst für Zuschauer ab 18 Jahren geeignet ist.
 
 
 


 
 
 

RETURN OF THE LIVING DEAD: VIRUS BLOODBATH – Deutsche DVD

 
 
 
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(c) Mr. Banker Films (DVD im KeepCase – Cover A / auf 500 Stück limitiert)

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(c) Mr. Banker Films (DVD im KeepCase – Cover B / auf 500 Stück limitiert)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Bombshell Bloodbath; USA 2014

Genre: Horror, Thriller

Ton: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (Dolby Digital 2.0 Stereo), Englisch (Dolby Digital 2.0 Stereo)

Untertitel: keine

Bild: 2,35:1 (anamorph / 16:9)

Laufzeit: ca. 76 Minuten

FSK: Keine Jugendfreigabe (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: DVD im KeepCase

Extras: Trailer (4:23 Min.) englisch

Release-Termin: KeepCases: 14.05.2021

 
 

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RETURN OF THE LIVING DEAD: VIRUS BLOODBATH – Trailer

 
 


 
 
 

Benjamin Falk

(Rechte für Grafiken liegen bei Mr. Banker Films)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Re-Animator (1985)
 
Planet Terror (2007)
 

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