Filmreview: „Gingerclown“ (2013)

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GINGERCLOWN

Story

 
 
 
Los Angeles im Jahr 1983. Nerd Sam (Ashley Lloyd) hat es nicht leicht sich in der Schule zu behaupten. Er ist beliebtes Mobbingopfer von Schulhof-Proll Biff (Michael Cannell-Griffiths), der gern Außenseiter in Gegenwart seiner liebreizenden Freundin Jenny (Erin Hayes) demütigt. Doch damit soll jetzt Schluss sein. Um zu beweisen, dass auch Außenseiter mutig und furchtlos sind, unterzieht sich Comicfan Sam einer Mutprobe und geht auf Erkundungsstreifzug in einen verlassenen Vergnügungspark. Was ihn jedoch dort erwartet, wird er sein Lebtag nicht wieder vergessen …
 
 
 


 
 
 

GINGERCLOWN – Kritik

 
 
 
Ordnet man Horrorfilme in der IMDB nach den schlechtesten Userbewertungen verblüfft, welche Streifen sich da auf den vorderen Plätzen tummeln. Geht es nämlich nach der umfangreichen Filmdatenbank, ringen einige trashige ASYLUM-Gurken um die wohlverdienten Spitzenplätze und das nicht ohne Grund. Leider bekommt der bekannte Gurkenzüchter demnächst starke Konkurrenz, denn der bis dato noch unbekannte Ungar BALÁZS HATVANI hat mit seinem Erstling namens GINGERCLOWN den wohl enttäuschendsten Horrorfilm des aktuellen Filmjahres gedreht. Man mag es gar nicht in Worte fassen wollen, was dem Zuschauer hier zugemutet wird und was an vielversprechendem Potenzial gar sprichwörtlich die Toilette hinabgespült wurde. Ein verlassener Vergnügungspark soll im Film für unheimlichen Schauer sorgen und dient einigen neunmalkluge Kids als Mutprobe, um sich behaupten zu können. Leider hat man nicht mit der Anwesenheit obskurer Kreaturen gerechnet, die es sich in den Räumen der leerstehenden Attraktionen gemütlich gemacht haben. Weil die so gar nicht erfreut über das unangemeldete Erscheinen der holzköpfigen Gäste sind, werden die neugierigen Teenager wenig später erbarmungslos durch den Freizeitpark gejagt – ohne roten Faden versteht sich. GINGERCLOW besteht aus einer Aneinanderreihung stimmungsvoller Filmsets die, und das muss man Macher HATVANI zugestehen, wirklich beeindruckend atmosphärisch in Szene gesetzt wurden. Der Zuschauer begleitet die schablonenhaft skizzierten Protagonisten durch surreal anmutende Gruselbauten, die durch Liebe zum Detail glänzen, jedoch mit einer nahezu kaum vorhandenen Geschichte umwebt wurden. Leider macht das eigens von HATVANI geschriebene Drehbuch jegliche Gruselstimmung zunichte, gehören doch die niedergeschriebenen Dialoge zum wohl Peinlichsten, was die Filmwelt in letzter Zeit erlebt hat. Passend zum Dialogdebakel konnten ironischerweise auch noch untalentierte Laiendarsteller engagiert werden, die selbst zu unfähig zum Overacten sind.
 
Eigentlich wurde GINGERCLOWN als Horrorkomödie konzipiert. Ein Ziel, das der Film Dank der Unfähigkeit seines Regisseurs rasch aus den Augen verliert. GINGERCLOWN ist zu keiner Minute witzig oder erheiternd, sieht man mal von der teils unfreiwilligen Komik ab, die sich aufgrund der Talentlosigkeit aller Schauspieler durch den gesamten Film zieht. Gleiches gilt selbstverständlich für den nicht vorhandenen Gruselfaktor, der trotz der unheimlichen Kulisse mit der Lupe gesucht werden muss. Mit seinen gerade mal 30 Lenzen will Regisseur BALÁZS HATVANI das Horrorkino der 80er Jahre aufleben lassen. Die notdürftige Handlung seines Debüts spielt zwar im Jahre 1983; die für diese Dekade bekannte Atmosphäre will sich jedoch partout nicht einstellen. Fatal, wenn ein Film vom rechten Weg abkommt, weil der Regisseur das Ruder nicht mehr unter Kontrolle hat. Immerhin dürften Genre-Größen wie TIM CURRY (aus ES), LANCE HENRIKSEN und BRAD DOURIF (die Stimme von CHUCKY) dafür sorgen, dass der Filmemacher auch etwas Geld mit seinem Wirrwarr verdienen kann. Mit deren Namen wird nicht unauffällig auf dem Filmplakat geworben und lässt Fans genannten Filmjahrzehnts aufhorchen. Zu sehen bekommt man die Horror-Helden der 80er zwar leider nicht – dafür aber zu hören, denn genannte Filmgrößen haben dem charmant entworfenem Puppentheater in GINGERCLOWN die Stimmen geliehen. Der Zuschauer bekommt dämonische Teekannen, fies lachende Clowns und grotesk anmutende Riesenspinnen zu sehen. Wie es in den 80ern üblich war entstanden die Filmmonster in liebevoller Handarbeit und erinnern in ihrer einfachen Art nicht selten an Werke eines gewissen CHARLES BAND, aus dessen Hirn so trashiger Puppentrick wie DOLLMAN VS. DEMONIC TOYS oder PUPPET MASTER entsprungen ist.
 
Die Puppen im Film besitzen trotz ihrer Einfachheit zweifelsohne Charme und sind neben der hervorragenden Optik des Streifens auch das einzige, was GINGERCLOWN Daseinsberechtigung verschafft. Der träge Mix aus SPOOKIES und KABINETT DES SCHECKENS zieht sich wie Kaugummi und bereitet dem Zuschauer eher Frust statt Laune. Kurioserweise wird GINGERCLOWN in 3D angepriesen. Eine ernüchternde Prämisse, wäre das Geld wohl besser in gute Schauspieler investiert gewesen. Die sprechen teilweise sogar mit ungarischem Akzent, obwohl der Streifen auf den Hügeln von Los Angeles spielt. Der Grund hierfür ist jedoch schnell gefunden: GINGERCLOWN wurde komplett in Ungarn gedreht, wo rasch kamerageile Statisten von der Straße gelesen und aufs Filmset gekarrt wurden. Ob die nach Sichtung des Pseudo-Gruselquatschs stolz auf die dargebotene Leistung sein dürfen, steht auf einem anderen Blatt.
 
 
 


 
 
 

GINGERCLOWN – Fazit

 
 
 
3 Punkte Final
 
 
 
Eine visuell beeindruckende Verbeugung vor dem Horror-Kino der 80er. Leider ist in GINGERCLOWN die Optik auch das einzige, was Erwähnung finden sollte. Zwar feiert sich Regisseur BALÁZS HATVANI im Vorspann offensichtlich selbst, scheint aber auf dem Heimkinocover vergessen haben zu erwähnen, dass er sein ungarisches Grusel-Irrlicht gegen die Wand gefahren hat. Der Zuschauer bekommt unterirdisches Schauspiel geboten und eine groß angepriesene Horrorkomödie, die weder gruselig noch witzig ist. Vermutlich dürfte dieses Machwerk legendären Genre-Größen wie TIM CURRY, LANCE HENRIKSEN und BRAD DOURIF nach Fertigstellen reichlich Magenschmerzen bereitet haben, schließlich wirbt man mit deren Namen nicht unauffällig auf dem Cover. Neben MICHAEL WINSLOW und SEAN YOUN haben die nämlich einigen Monsterpuppen im Film das Sprechen beigebracht und wahrscheinlich nicht geahnt, dass GINGERCLOWN das wohl unbefriedigendste Horrorfilmchen des aktuellen Filmjahres wird. Wer bedeutungslose Filme ohne roten Storyfaden bevorzugt, die den Zuschauer mit nervigen Laiendarstellern an den Rand des Wahnsinns treiben wollen, darf gern einen Blick riskieren. Der Rest sollte stattdessen lieber einen THE ASYLUM-Marathon einlegen – das scheint uns minimal sinnvoller, als sich mit diesem Käse den Tag verderben zu lassen. Wir bitten ausdrücklich um KEINE Fortsetzung!
 
 
 


 
 
 

GINGERCLOWN – Zensur

 
 
 
Regisseur BALÁZS HATVANI scheint GINGERCLOWN zwecks besserer Vermarktung für ein eher jugendliches Publikum konzipiert zu haben. Das Gezeigte ist nicht brutal. Demnach wäre GINGERCLOWN eigentlich auch ein FSK12-Kandidat. Da die Atmosphäre jeder ziemlich düster ist, hat die FSK den Streifen erst auf 16 Jahren freigegeben.
 
 
 


 
 
 

GINGERCLOWN – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Maritim Pictures

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Gingerclown; Ungarn/USA 2013

Genre: Horror, Mystery, Thriller, Fantasy

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Keine

Bild: 1.85:1 (1080p)

Laufzeit: ca. 93 Min.

FSK: FSK 16 (ungeschnittene Fassung) – Aufgrund der DVD/BD-Trailer ist die Heimkinofassung ab 18

Verpackung: Amaray mit Wendecover

Extras: Trailershow, Trailer

Release-Termin: 18.11.2014

 

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GINGERCLOWN – Trailer

 
 


 
 

Marcel Demuth / Hellraiser80

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Jack the Reaper – Jahrmarkt des Grauens (2011)
 
Killer Holiday (2013)
 
Das Kabinett des Schreckens (1981)
 
Dark Ride (2006)
 

Filmreview: „Bait 3D – Haie im Supermarkt“ (2012)

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BAIT 3D – HAIE IM SUPERMARKT

Story

 
 
 
Was für ein Zufall: Eine riesige Tsunami-Welle überschwemmt eine australische Großstadt und bringt die Besucher eines Supermarktes in eine ausweglose Situation. Nicht nur, dass die Kunden sich mit einigen Kleinkriminellen auseinandersetzen müssen; auch ein Tigerhai wurde mit an Land gespült und macht sich nun in den Räumlichkeiten des Supermarktes an die Arbeit, den unnachgiebigen Hunger nach Menschenfleisch zu stillen. Auch Mädchenschwarm Josh hat allen Grund zur Sorge, denn genau jener Hai hat vor genau einem Jahr einem ihm nahestehenden Menschen auf den Grund des Meeres gezerrt. Was folgt, ist für die Besucher des Einkaufszentrums ein schweißtreibender Kampf um Leben und Tod.
 
 
 


 
 
 

BAIT 3D – Kritik

 
 
 
Die dreidimensionale Filmschmiede ist auch im Jahr 2014 nicht totzukriegen und produziert fleißig ein Filmchen nach dem anderen. Ganz zum Leidwesen des interessierten Filmfreundes, der so langsam den Überblick über die Veröffentlichungen verliert und nicht mehr Spreu vom Weizen trennen kann. Schon lange ist der 3D-Gimmik kein Garant mehr für sehenswertes Kino. Denn es ist schon lange keine Seltenheit mehr, dass profitgierige Filmlabel ihre desaströsen 2D-Werke in lukratives 3D nachkonvertieren, um zumindest auf Nummer sicher gehen zu können, das die Produktionskosten an den Kinokassen wieder eingespielt werden. Vermutlich sind einige der Filmemacher von der miserablen filmischen Qualitäten der eigenen Werke überzeugt, so dass sie mit dem beliebten 3D-Effekt von den inhaltlichen Drehbuch-Schwächen und den unfähigen darstellerischen Leistungen ablenken möchten. Der Filmfreund ist hierbei oftmals der Leidtragende, dem zwar halbwegs passable 3D-Effekte garantiert werden, dennoch miserable Filmware untergejubelt wird. Als krönender Höhepunkt dieser dreisten Maschinerie sei der unterbemittelte 3D-Film SHARK NIGHT 3D aus dem Jahr 2011 genannt. Zwar wurde diese Haifisch-Gurke nicht mittels 3D-Technik nachkonvertiert und punktet mit Real 3D; dennoch handelt es sich hierbei um einen vollkommen desaströsen Filmbeitrag, der trotz der dreidimensionalen Effekte nichts zu bieten hat, was überhaupt Mehrwert verspricht, um den Zuschauer bei Laune halten zu können. Wer nun jedoch glaubt SHARK NIGHT 3D sei bereits der trauriger Tiefpunkt des 3D-Genres gewesen, der irrt. Denn der thematisch ähnlich gestrickte Horrorfilm BAIT 3D toppt die katastrophale, inhaltliche Leere eines SHARK NIGHT 3D um Längen.

Die Ernüchterung beginnt schon wenige Minuten nach Filmstart. Denn nachdem eine riesige Tsunami-Welle einen Haifisch (!) aus den Weiten des Meeres in ein städtisches Einkaufszentrum gespült hat und dieser ein munteres Katz-und-Maus-Spiel mit den Überlebenden des Markes veranstaltet, mag man nicht verstehen, was dem Zuschauer hier an Schwachsinn verkauft wird. Physikalische Gesetze lässt BAIT 3D außer Acht, denn unabhängig von der unglaublichen Ausgangssituation gibt es im Film selbst ein dutzend Ungereimtheiten über deren dilettantisch vorgeheuchelte Glaubwürdigkeit man als Filmfreund nur mit dem Kopf schütteln kann. Da parkt ein Auto in der Tiefgarage – darin zwei Protagonisten, deren IQ niedriger zu sein scheint als die Raumtemperatur des Kinosaales. Als nun das Wasser beginnt in der Parkanlage zu steigen scheren sich die beiden Intelligenzbestien einen Deut darum das Auto zu verlassen. Stattdessen verharren die beiden im Fahrzeug bis es gänzlich vom kühlen Nass umschlossen ist und warten darauf das irgendwas passiert. Unverständlicherweise scheint dies eine gänzlich gute Idee zu sein. Denn im Inneren des Wagens bleibt es kuschelig warm und vor allem schön trocken (!). Und so dürfen die beiden dem Hai interessiert dabei zuschauen, wie selbiger einige erkundungsfreudige Streifzüge um das Auto und durch die Tiefgarage macht. Vermutlich wären die diversen auffällig-groben Schnitzer in der Logik halbwegs verschmerzbar gewesen, würde sich BAIT 3D nicht derart bierernst nehmen. Stattdessen rasselt Regisseur Kimble Rendall die Geschichte routiniert und trocken nach typischen 10-kleine-Negerlein-Konzept herunter und lässt dabei jeglichen Trash-Charme missen. Selbst von unfreiwilliger Komik ist in BAIT 3D kaum etwas zu spüren, was hauptsächlich daran liegen mag, dass Rendalls Haifisch-Thriller zumindest auf technischer Ebene vollends zu überzeugen weiß. Das Setting ist ansprechend. Die kontrastreichen und stylischen Bonbon-Farben zu Beginn des Filmes erinnern unweigerlich an aktuelle Musikvideos, die auf bekannten Musiksendern rauf und runter gespielt werden. Dennoch, trotz hohem technischen Standard will BAIT 3D einfach nicht zünden. Die für Haifisch-Thriller typischen Suspense-Momente bleiben aus – so wirkliche Spannung will zu keiner Minute eintreten. Dabei gibt sich Regisseur Kimble Rendall alle Mühe den Haifisch so bösartig und kaltblütig wie möglich in Aktion treten zu lassen. Er zerfetzt Unterleiber, zerkaut Gliedmaßen und frisst sich regelrecht durch das F/X-Arsenal der Spezialeffekte-Crew. Überhaupt gib sich BAIT 3D überraschend zeigefreudig und erstaunlich blutrünstig. Da treiben abgetrennte Köpfe auf hellblauen Ozeanblau und Hände werden abgesägt, um das Tier auf falsche Fährten locken zu können. Zimperlich gibt sich BAIT 3D zu keiner Minute, was den Streifen zumindest in dieser Hinsicht von den üblichen Vertretern dieses Subgenres positiv abhebt und was vor allem die Splatter-Fans unter den Horrorfilmfreunden zufriedenstellen dürfte.
 
 


 
 
 

BAIT 3D – Fazit

 
 
 
4 Punkte Final
 
 
 
BAIT 3D – HAIE IM SUPERMARKT ist eine intellektuelle Katastrophe. Nichteinmal zwei Kästen Bier würden diesen Film erträglich machen. BAIT 3D – HAIE IM SUPERMARKT ist eine einzige Enttäuschung. Die Produktion befindet sich auf einem technisch hohen Standard und doch vermasselt Regisseur Kimble Rendall (CUT auf dem Jahr 2000 mit Kylie Minogue in einer Nebenrolle) den Versuch, dem Tierhorror-Genres neue Facetten zu verleihen. Das Drehbuch zu BAIT 3D wirkt von Anfang bis Ende unfertig, die wahllosen Segmente des Films beliebig zusammengezimmert. Als Zuschauer hat man nicht nur einmal das zwanghafte Gefühl, als hätten die Autoren einige Ideen gesammelt, diese für gut befunden und wahllos in die Handlung geworfen. Da nützt es letztendlich auch nichts, wenn diese Horrorproduktion zumindest was den Gewaltpegel betrifft auf aktueller Horrorwelle mitschwimmt. Dennoch, eine handvoll gut getrickster Splatter-F/X und hübsch gefilmter Kamerafahrten machen noch lange keinen guten Horrorfilm aus. Und so ersäuft BAIT 3D in einem halbgaren Aufguss aus altbekannten Genre-Regeln, aufdringlicher Unlogik und Protagonisten, deren Handlungsbeweggründe dem normalgeistigen Zuschauer nicht einleuchten wollen.
 
 
 


 
 
 

BAIT 3D – Zensur

 
 
 
Im Film selbst fließt gehörig Blut und Körperteile werden zeigefreudig zerfressen, wobei die Kamera immer nah am Geschehen ist und die Grausamkeiten genaustens dokumentiert. Die ungeschnittene, deutsche Version wurde von der FSK bereits ab 16 Jahren freigegeben, was aufgrund der ziemlich harten Splattereffekte schon doch sehr erstaunt.
 
 
 


 
 
 

BAIT 3D – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Universum Film

 
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(c) Universum Film (Neuauflage im „2-Movies-Pack mit SHARK NIGHT

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Bait; Australien 2012

Genre: Horror, Thriller

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch für Hörgeschädigte

Bild: 1.78:1 (1080p)

Laufzeit: ca. 93 Min.

FSK: FSK 16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Amaray mit Wendecover

Extras: Making of, Interview mit Xavier Samuel, Interview mit Sharni Vinson, Interview mit Phoebe Tonkin, Interview mit Alex Russel, Interview mit Lincoln Lewis, Interview mit Cariba Heine, Interview mit Martin Sacks, Interview mit Adrian Pang, Interview mit Alice Parkinson, Interview mit Qi Yu Wu, Interview mit Kimble Rendall, 3D Trailer

Release-Termin: Erstveröffentlichung: 19.07.2013 / Zweitveröffentlichung im 2-Movie-Pack: 14.11.2014

 

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BAIT 3D – Trailer

 
 


 
 
 

Hellraiser80

 
 
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Filmreview: „Piranha 3DD“ (2012)

 

 

Ein Jahr nach dem Massaker des ersten Teils sind die aggressiven Killer-Fische wieder da.

Diesmal nistet sich die fleisch- und blutgierige Monsterbrut in den Gewässern eines Erlebnisbades ein, dass kurz vor seiner Veröffentlichung steht. Im Vorfeld sieht sich die taffe „Daniel“ mit den hungrigen Biestern konfrontiert, kann aber zusammen mit ihren Freunden nicht verhindern, dass ihr kommerz-gieriger Stiefvater von der Eröffnung des Freizeitbades absieht. Nachdem die ersten Badegäste eingetroffen sind, fressen sich die „Piranhas“ durch die Abwasserrohre hinein in das Erlebnisbad. Ein Wettlauf um Leben und Tod beginnt für alle Beteiligten.

 

 

Nachdem in den letzten Jahren so ziemlich jeder berühmte Horror-Stuff der letzten vier Jahrzehnten durch die amerikanische Remake-Recycle-Presse gejagt wurde, erschien 2010 auch eine Neuauflage des 78er Joe Dante Tierhorror-Thrillers „Piranha“, für den kein geringerer als der französische Newcomer „Alexandré Aja“ auf dem Regiestuhl Platz nahm. Aja, der bereits einige Jahre zuvor mit seinem kompromisslosen Terrorfilm „Haute Tension“ ein glückliches Händchen bewies und mit selbigen die Ära des modernen europäischen Extremhorrorfilms einläutete, fand mit seiner kreativ blutrünstigen Bilderflut schnell Zuspruch in Hollywood, und wurde sogleich von amerikanischen Major-Produktionsstudios damit beauftragt, drei Horrorwerke glatt-poliert in die Kinosäle zu bringen.

Seine Neuinterpretationen der Horrorfilme „Mirrors“, „Piranha“ und „The Hills have Eyes“ waren nicht nur Garanten für spannende und ideenreiche Kinounterhaltung, sie sorgten auch für beachtliche Kinoerfolge.

Aufgrund der erfrischenden Umsetzung seines „Piranha 3D“-Remakes und der erstaunlich erfolgreichen Kinoauswertung (25 Millionen Dollar Produktions-Budget und weltweiten Einnahmen von 85 Millionen Dollar) war es für das Produktionshaus „Dimension“ nur eine Frage der Zeit an einer Fortsetzung des Überraschungshits aus dem Jahre 2010 zu basteln.

Doch das Schicksal meinte es bisher weniger glänzend mit der direkten Fortsetzung der blutgierigen Terror-Fische. Bereits im Vorfeld wurde der amerikanische Release im vergangenen Herbst gecancelt, zuletzt die Kinoauswertung der 20 Millionen teuren Produktion gänzlich gestrichen und die Veröffentlichung im Heimkinosektor immer wieder aufs Neue verschoben.

Dass derart Vorgehensweisen oftmals kein gutes Omen für herausragende filmische Qualitäten dieser Produktionen bedeuten, dürfte interessierten und erfahrenen Horrorfilmfreunden bereits bewusst sein.

Nach eine regelrechten Veröffentlichungs-Odysee (ähnlich wie zuletzt in „The Cabin in the Woods“) startet das Sequel „Piranha 3DD“ teilweise nun doch noch in den weltweiten Kinosälen, sowie direkt auf DVD und Blu-ray.

Und richtig, „Piranha 3DD“ (mit dem Alexandré Aja natürlich nichts mehr am Hut hat)  ist meilenweit von der erfrischend-innovativen Umsetzung seines Vorgängers entfernt. Die Geschichte ist platt, die Effekte sind dürftig und das Niveau wirklich gänzlich im Keller. Statt bluttriefenden Horror setzt man hier ausgiebig auf platt inszenierten Teenie-Ulk, der derart geschmacklos und billig daherkommt, dass man sich fragt, welch unterbelichteter pubertärer 13jähriger wohl an diesem haarsträubenden Drehbuch gewerkelt haben muss.

American Pie“ meets „Der weiße Hai“ ist wohl die treffliche Umschreibung für „Piranha 3DD“ – Pralle weibliche Hupen satt und Witze gänzlich unter der Gürtellinie wechseln sich mit fast schon peinlich schlechter Dramaturgie und penetranten Overacting der Protagonisten ab. Die 20 Millionen Produktionsbudget sieht man der Fortsetzung an keiner Stelle im Film an und als Fan des unterschlagenen Genre-Films dürfte man nun einmal mehr die desaströse Veröffentlichungspraktiken der Studios verstehen, denn „Piranha 3DD“ ist wirklich absolut penetrant-dummer Mist, der wahrlich nichts im Kino zu suchen hat. Trotzdem, auch wenn sich das hier alles verdammt mies liest, das Sequel rockt trotzdem und dürfte dennoch zu Gefallen wissen.

Piranha 3DD“ kommt so derart trashig und minderbemittelt daher, dass er schon wieder gut ist. Dem Film kommt es gänzlich zugute, dass er sich zu keiner Minute ernst nimmt, und man als Filmfreund das Gefühl nicht loswerden möchte, eine Parodie zum Aja-Vorgänger zu sichten.

Die Darstellung der Gegebenheiten wirkt so lächerlich und an den Haaren herbeigezogen, dass man sich fast schon dafür schämen muss, zugeben zu müssen „Piranha 3DD“ gesehen zu haben. Aber ich muss gestehen, bei all dem dreist dämlichen Bullshit, dem einem hier untergejubelt wird, sorgen die diversen Gags, trotz ihrer moralisch-geschmacklosen Darstellung, für gehörig lauthalses Lachen. Allen voran die Szene, in der der Filmbösewicht von einer bunten „Wimpel-Absperrung“ geköpft wird und der abgetrennte Kopf in das Dekolleté eine prall-busigen Film-Chikka landet. Das wirkt vermutlich so bescheuert, aber dennoch gleichzeitig vollends genial.

Leider ist der total abgedrehte und niveaulose Trash-Spaß nach knappen 70 Minuten vorbei. Das finale Massaker im Schwimmbad wirkt unfertig, bedeutungslos und viel zu kurz. Trotz einem regelrechten Gag-Feuerwerk sowie einigen recht makaberen und frischen Ideen in der ersten Filmhälfte (u.a. nistet sich ein Baby-Piranha beim Nachtbaden in das Geschlechtsteil einer weiblichen Protagonistin ein) geht gerade zum Ende hin „Piranha 3DD“ gehörig die Puste aus. Das Sequel kränkelt am Mangel eine wirklichen Schluß-Fights um letztendlich durch die Bank weg als gelungenes, selbstironisches Trash-Werk überzeugen zu können.

Da kann auch das Wiedersehen mit der 80er Jahre Serienlegende „David Hasselhoff“, der sein Ego selbst spielt und sich spöttisch selbst auf die Schippe nimmt und den unwissenden jüngeren Protagonisten verklickern möchte, dass er in der Vergangenheit ein großer Filmstar gewesen sei, nichts mehr reißen. Schade!

 

 

Piranha 3DD“ ist Edel-Trash wie er im Buche steht. Dümmer und dreist-platter geht es nun wirklich nicht. Pubertäre Fäkal-Witze geben sich mit desaströsen Story-Elementen die Waage. Aja´s direktes Sequel zum Überraschungshit aus dem Jahre 2010 wirkt derart peinlich, dass dem Filmfreund bereits nach nur wenigen Filmminuten die Schamesröte zu Gesicht stehen dürfte. Trotzdem, mal abgesehen vom wirklich deplatzierten und unfertigen Ende, macht „Piranha 3DD“ wirklich Laune und ist trotz der hohlen Inszenierung weit besser, als der Großteil aktueller Genreproduktionen (und vor allem 100 mal besser als der Mist aus der Trash-Schmiede „Asylum) .

Freunde fernab des guten Geschmacks kommen hier absolut auf ihre Kosten. Aber auch Film-Begeisterte, die sich einmal nach einem anstrengenden Arbeitstag von ungehaltvoller Genre-Unterhaltung berieseln lassen möchten, dürften Gefallen an „Piranha 3DD“ finden.

Ein politisch inkorrekter und geschmacklich vollkommen indiskutabler Party-Film, der mit einem Six-Pack Bier gleich doppelt soviel Spaß macht und der mit Alexandre Aja´s „Piranha“ , mal abgesehen von den Killer-Fischen im Filmtitel und der 3D-Umsetzung, nur noch wenig gemein hat.

 

 

 

Fazit: 6,0/10 Punkte

 

Edel-Trash-Gurke mit ordentlich selbstironischer Fäkal-Humor-Power. Politisch vollkommen inkorrekt und als direkt Fortsetzung eigentlich ein Witz, macht er gerade deswegen enorm viel Spaß!

FSK-Prognose: ungeschnitten mit „Keine Jugendfreigabe“-Kennzeichnung. Eine Veröffentlichung erfolgt im Spätsommer durch Sunfilm.

 

 

Hellraiser80

Filmreview: „Amphibious 3D“ (2011)

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AMPHIBIOUS 3D

Story

 
 
 
Die Meeresbiologin Shane Skylar (JANNA FASSAERT) hat sich auf die Erforschung vorgeschichtlicher Lebensformen spezialisiert. Zusammen mit Freund Jack (MICHAEL PARÉ aus BONE TOMAHAWK) macht sie sich auf die Suche nach Proben prähistorischen Lebens im nördlichen Bereich des Meeres vor der Sumatrainsel. Kaum die Reise gestartet, entdecken die Forscher mitten auf dem Meer eine schwimmende Fischerei-Plattform, auf der Waisenkinder von skrupellosen Schmugglern und Kleinkriminellen zur Kinderarbeit gezwungen werden. Die Biologin hat Mitleid mit einem der Jungen und will ihn wieder nach Hause bringen. Doch mit dem kleinen Tamal scheint etwas nicht zu stimmen. Seit das Kind an Bord gekommen ist dürstet es einer prähistorischer Kreatur nach Menschenfleisch. Offensichtlich steht das Waisenkind irgendwie mit dem Monster in Verbindung. Nur wo ist des Pudels Kern zu suchen?
 
 
 


 
 
 

AMPHIBIOUS 3D – Kritik

 
 
 
Unter Horrorfans dürfte der Name BRIAN YUZNA ein Begriff sein und für Jubel oder feuchte Hände sorgen, wenn im Internet Gerüchte die Runde machen, dass der beliebte Regisseur, Produzent und Drehbuchautor an einem weiteren Werk tüftelt. Dabei liegen die erfolgreichen Jahre des Kultregisseurs schon lange zurück. Vor allem in den 1980ern hinterließ er mit so Filmen wie FROM BEYOND, RE-ANIMATOR und dessen Fortsetzung mächtig Eindruck, machte aber zuletzt leider nur noch durch lieblose Horror-B-Ware auf sich aufmerksam. Offenbar ist der Regisseur so langsam in die Jahre gekommen, wie Yuznas Filmografie der letzten Jahre verdeutlicht. Darunter Video-Trash wie BENEATH STILL WATERS oder ROTTWEILER, die mit stimmiger Genre-Unterhaltung leider kaum noch etwas gemeinsam haben. Immerhin wollte es der Filmemacher 2010 noch einmal wissen. Für den Film AMPHIBIOUS 3D nahm er fünf Jahre nach dem letzten Regie-Desaster ein weiteres Mal auf dem Chefsessel Platz und versuchte mit dem Creature-Feature an die Erfolge in den 1980ern und 90ern anzuknüpfen. Weil sich 3D-Filme damals großer Beliebtheit erfreuten, lies Yuzna auch dreidimensional drehen und erhoffte sich dadurch mehr Zuschauer und den Sprung zurück in die Liga der angesagten Horror-Regisseure. Geglückt ist ihm das nicht wie gewünscht. Der Film wurde in den meisten Ländern direkt fürs Heimkino veröffentlicht und erhielt mehrheitlich durchwachsene Kritiken. Hierzulande wurde der Streifen ohne großes Werbetamtam in den Handel gebracht, so dass die Yuzna-Produktion vollkommen unterging. Das hat sich der einst erfolgreiche Regisseur wohl anders vorgestellt.
 
 
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AMPHIBIOUS 3D verbeugt sich vor jenem Jahrzehnt, in dem BRAIN YUZNA bleibenden Eindruck hinterlassen hat. Es ist der naive und experimentierfreudige Charme der 1980er, die der Angstmacher in diesem Monsterspektakel Revue passieren lässt. Der Horrorspaß ist zwar neuerem Datum, schaut aber herrlich Old School aus. Generation Facebook dürfte das wohl eher mäßig beeindrucken, denn von ernster Horrorware, wie sie heutzutage immer öfters über die Mattscheibe flimmert, ist AMPHIBIOUS 3D mächtig weit entfernt. Der Film nimmt sich zu keiner Minute ernst. Das beweist bereits der kreative Prolog, der an einen zum Film gewordenen Comic erinnert und dem Zuschauer zu verstehen gibt, dass hier weniger ernstzunehmender Terror und ausgefeilte Spannung im Mittelpunkt steht, sondern Spaß am überzogen dargestellten Horror. Damit bleibt er jener Handschrift treu, die bereits Yuznas Filme RE-ANIMATOR oder RETURN OF THE LIVING DEAD 3 einzigartig gemacht hat.
 
 
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Apropos auszeichnen. AMPHIBIOUS 3D bereitet nicht nur eine Menge Spaß durch Creature-Trash und experimentiert mit dreidimensionaler Effekte-Flut; der Streifen überrascht mit ansprechender Akustik. Theatralische Klänge lassen aufhorchen. Immer dann, wenn das prähistorische Etwas auftaucht, wummern Trompeten und Trommeln aus allen Lautsprecherboxen. Sound-Fetischisten kommen auf ihre Kosten, denn die kraftvolle Sound-Abmischung sorgt für Begeisterung. Neben dem Score lässt vor allem das Erscheinen der Kreatur Heimkinoanlagen arbeiten. Erscheint endlich das Filmmonster auf dem Bildschirm knarrt, donnert und zischt es von allen Seiten. Das fordert heimische Surround-Systeme, denn Tontechniker haben ganze Arbeit geleistet. Zumindest diesbezüglich steht AMPHIBIOUS 3D aktueller Dutzendware aus Hollywood in nichts nach. Leider ist nicht alles Gold was glänzt. Beschränktes Budget weist nämlich in die Schranken. Bei den Spezialeffekten musste gespart werden. So sieht der Zuschauer in erster Linie, wie sich die Kreatur mit Gliedmaßen durch Bootswände stampft und bohrt. Der Einsatz von handgemachten Effekten lässt Nostalgiker schwärmen, macht aber ungeduldig, weil sich Yuzna bis zum Ende Zeit lässt, sein Monster zu zeigen. Warum das so ist, wird am Ende deutlich. Wegen kleinem Budget musste auf CGI zurückgegriffen werden. So bekommt der Zuschauer das Wesen erst im Finale in ganzer Pracht zu sehen. Dennoch enttäuscht Gezeigtes. Sonderlich schlau ist das Ding nämlich nicht. Im Schlusskampf beginnt es wirr und planlos zu Zappeln. Dementsprechend schnell wird es dann auch überwältig und in die Schranken gewiesen. Die Computereffekte sind zwar bei Weitem professioneller umgesetzt und heben sich vom meisten Computer-Schlamassel aus den ASYLUM-Studios ab; dennoch möchte man das Gefühl nicht loswerden wollen, dass man wegen fehlender finanzieller Mittel viele kreative Ideen nicht umsetzen konnte. Bedauerlich. Geld kann manchmal ein Arschloch sein.
 
 
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AMPHIBIOUS 3D – Fazit

 
 
 
7 Punkte Final
 
 
 
Naiv, spaßig und kurzweilig. Mit AMPHIBIOUS 3D hat es Kult-Regisseur BRIAN YUZNA geschafft, endlich mal wieder einen Film ins Wohnzimmer zu bringen, der sich an die Erfolgswerke des Filmemachers in den 1980ern orientiert. Das bedeutet: netter Old School Horror mit soliden Spezialeffekten und jeder Menge Spaß. Vergleicht man die frühen Werke des Regisseurs mit AMPHIBIOUS 3D ist dieses Horror-Spektakel zwar weit von Genre-Meilensteinen wie RE-ANIMATOR entfernt; dennoch besitzt AMPHIBIOUS 3D hohen Unterhaltungswert – insofern man ein Herz für Monster-Trash besitzt. Yuzna erinnert mit seinem Monsterfilm an die Liga grotesker Monsterklassiker wie GODZILLA und verbeugt sich mit seiner liebevollen Hommage ehrfürchtig vor den ganz großen Kultfilmen innerhalb genannten Subgenres. Wer demzufolge mit den Filmen des BRAIN YUZNA aufgewachsen ist, sollte definitiv einen Blick riskieren.
 
 
 


 
 
 

AMPHIBIOUS 3D – Zensur

 
 
 
AMPHIBIOUS 3D ist keine Schlachtplatte. Hierbei handelt es sich um einen traditionellen Monsterfilm. Dabei steht die Kreatur selbst im Mittelpunkt. Ausufernde Splattermomente sind überschaubar. Der Stachel des Monsters durchbohrt Körper. Zudem wird eine Figur zerteilt. Hierzulande gab es für den Film eine FSK16 – ungeschnitten.
 
 
 


 
 
 

AMPHIBIOUS 3D – Deutsche Blu-ray

 
 
 
AMPHIBIOUS-3D

(c) MIG Filmgroup

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Amphibious; Indonesien | Niederlande 2010

Genre: Horror, Thriller, Komödie

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Keine

Bild: 1.85:1 (1080p)

Laufzeit: ca. 87 Min.

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Amaray mit Wendecover

Extras: Trailershow, Trailer

Release-Termin: 22.02.2013

 
 
 

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AMPHIBIOUS 3D – weitere Veröffentlichungen

 
 
 
Neben der Einzelveröffentlichung findet man AMPHIBIOUS 3D auch noch in diversen Filmzusammenstellungen, wie der MEGA MONSTER COLLECTION oder der MONSTERS FROM HELL COLLECTION. Darin sind meist mehrere Monsterfilme enthalten. Für Fans dieser Streifen eine lohnende Investition – zumal diese Kolletionen für einen recht kleinen Preis zu haben sind.
 
 

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(c) Eurovideo Medien

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(c) KNM Home Entertainment GmbH

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AMPHIBIOUS 3D – Trailer

 
 
 


 
 

Hellraiser80/ Marcel Demuth

 
 
 
Ähnliche Filme:
 
Im Land der Raketenwürmer (1990)

Das Relikt (1997)

Godzilla (2014)

Filmreview: „Shark Night 3D“ (2011)

Shark night 3D
 
 

SHARK NIGHT 3D

Story

 
 
 
Sarah und ihre Clique wollen sich vom Uni-Stress erholen und fahren hinaus zum Ferienhaus von Sarahs Eltern, um dort eine Segeltour unternehmen zu können. Die Luft ist lau – die Kleider schnell abgelegt. Der ideale Zeitpunkt für gemütliches Plantschen im See, der direkt vor dem Ferienhaus der Eltern liegt. Doch bald schon merken die Freunde, dass es nicht ganz ungefährlich ist, sich hier im Wasser seinen Gelüsten hinzugeben. Als einer der Freunde durch eine Haiattacke auf schmerzliche Weise seines Armes entledigt wird, bricht bei den Freunden Panik aus.
 
 
 


 
 
 

SHARK NIGHT 3D – Kritik

 
 
 
Wie erinnern uns: Regisseur DAVID R. ELLIS bescherte uns vor einigen Jahren mit FINAL DESTINATION 2 (2003) und dem fetzigen Party-Trash SNAKES ON A PLANE (2006) reichlich abgefahrene Horrorunterhaltung. Von seiner letzten Regiearbeit FINAL DESTINATION 4 (2009) konnte man das leider nicht mehr behaupten. Der vierte Ausflug ins FINAL DESTINATION-Universum bot eine wirklich schlechte Story, miese und extrem aufgesetzt wirkende 3D-Effekte und Protagonisten, deren Handlungsbeweggründe für den Zuschauer selten nachvollziehbar waren. Gut, jeder noch so talentierte Regisseur zündet im Verlauf seiner Karriere neben diversen guten Filmen, auch hin und wieder geschmacklich indiskutable Rohrkrepierer. Immerhin mauserte sich FINAL DESTINATION 4 recht schnell zu einem lukrativen Kinoerfolg und bestätigte ELLIS in seiner Arbeit. Leider! Denn was er nun mit seinem SHARK NIGHT 3D zusammengeschustert kann an Absurdität vermutlich nicht überboten werden.
 
Schon bereits nach Sichtung des Kino-Trailers offenbarte sich Schlimmes. Letztendlich hat sich das schlechtes Bauchgefühl vieler Horrorfan bestätigt, denn SHARK NIGHT 3D ist nicht nur ein ziemlich miserabler Film geworden, sondern hat zudem alles, was nun mal schlechte Horrorstreifen ausmachen. Zum extrem trivial gestrickten Storygerüst gesellen sich die vielleicht dümmsten CGI-Effekte, die man bis dato in einem Hai-Film (Filme aus der Schund-Schmiede ASYLUM außer Acht gelassen) zu sehen bekommen hat. Hinzukommt, dass ELLIS wie besessen Szenen aus Spielbergs DER WEISSE HAI kopiert, ohne überhaupt eigene Ideen hinzuzufügen. Um das vorwiegend jüngere Kinoklientel in die (Heim)Kinos locken zu können, wurden makellose und übertrieben aufgehübschte Teenager in die Geschichte geschrieben, die eigentlich nur dafür Verwendung finden, damit der pubertäre Kinozuschauer durch das möglichst reißerische Ableben der talentfreien Jungschauspieler bei Laune gehalten werden kann. Leider funktioniert die gebotene Rezeptur nicht einmal annähernd kurzweilig und zieht sich über die recht kurze Laufzeit von gerade einmal 70 Minuten wie Kaugummi. Regisseur R. ELLIS hat sich nicht mal die Mühe gemacht, irgendetwas halbwegs Neues in das ohnehin totgefilmte Hai–Genre zu bringen. Nahezu jede Szene hat man bereits so ähnlich in diversen besseren Horrorfilmen gesehen, so dass die Spannung in SHARK NIGHT 3D weitestgehend auf der Strecke bleibt.
 
Dabei hat es doch Alexandre Aja zuletzt vorgemacht, wie man altbekannten Hai-Horror einer neuen Generation von Horrorfans schmackhaft machej kann. Mit seinem Remake zum Klassiker PIRANHA brachte er Splatter-Fans zum Jubeln und drehte zudem eine der unterhaltsamsten Neuverfilmungen angestaubter Horrorware, die sogar reichlich Lob von Kritikern erhielt. Von Lob ist SHARK NIGHT 3D weit entfernt, denn ELLIS macht falsch, was man im Horrorfilm nur falsch machen kann. Sein Film hat mit unfreiwilliger Komik zu kämpfen, die der Regisseur mit Sicherheit nicht beabsichtigt hat. So handeln Kids mal wieder zu keiner Zeit nachvollziehbar und der Hai mutiert zum Fisch mit Superkräften, die das Tier mit bemerkenswerten Sprungfähigkeiten segnen. Immerhin bringt R. ELLIS am Ende etwas Einfallsreichtum in die stupide Handlung und überrascht mit falschen Fährten, die leider gar nicht so überraschend über den Bildschirm flimmern, wie es der Regisseur gewollt hat. Trotz unerwarteter Verwandlung vom Haifisch- zum Backwood-Horror dürfte den meisten Zuschauern bereits nach nur wenigen Minuten einleuchten, wohin die Reise führen wird. Dass da schnell die Lust vergeht, einen mit Logik- und Plotlöchern übersäten Überlebenskampf dummer Teenagern beizuwohnen, dürfte nur logisch sein.
 
Wer übrigens in SHARK NIGHT 3D nach Gewaltmomenten Ausschau hält, wird schnell enttäuscht werden. Genretypisches Gematsche hat hier Sendepause, was Fans solcher Film bitter aufstoßen lassen dürfte. Wir meinen: Vergeudete Lebenszeit!
 
 


 
 
 

SHARK NIGHT 3D – Fazit

 
 
 
3 Punkte Final
 
 
 
Ein absolutes Desaster. SHARK NIGHT 3D ist ein trivialer Film, mit dummen Darstellern, miesen Effekten und null Logik. Die Geschichte ist hanebüchen und trivial, die 3D-Effekte nicht das Gelbe vom Ei. Nach guten Filmen wie FINAL DESTINATION 2 und SNAKES ON A PLANE hatte DAVID R. ELLIS bei der Drehbuchauswahl weniger Glück und dürfte sich mit SHARK NIGHT 3D den Titel des wohl schlechtesten Hai-Schockers unserer Zeit gesichert haben. Den darf sich der Streifen im Übrigen mit dem ebenfalls sinnfreien BAIT 3D teilen. Wir raten Finger weg, insofern man nicht enttäuscht werden möchte, zumal diese Hai-Gurke nicht einmal Trash-Potenzial besitzt.
 
 
 


 
 
 

SHARK NIGHT 3D – Zensur

 
 
 
Bis auf rotes Wasser, das nach den Haiattacken von der Kamera eingefangen wird, zeigt SHARK NIGHT 3D kaum Gewalt. Hierzulande hat es der Streifen deswegen ungeschnitten mit 16er-Freigabe in den Handel geschafft.
 
 
 


 
 
 

SHARK NIGHT 3D – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Universum Film

 
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(c) Universum Film (Neuauflage im „2-Movies-Pack mit BAIT 3D

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Shark Night 3D; USA 2011

Genre: Blu-ray 3D, Abenteuer, Horror, Mystery, Thriller

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch

Bild: 1.78:1 (1080p)

Laufzeit: ca. 91 Min.

FSK: FSK 16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Amaray mit Wendecover

Extras: Making Of, Fake Sharks, Shark Night Survival Guide, Interviews mit Cast & Crew, B-Roll, Trailer, „Shark Bite“ Musikclip, Trailershow

Release-Termin: Erstveröffentlichung: 27.04.2012 / Zweitveröffentlichung im 2-Movie-Pack: 14.11.2014

 

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SHARK NIGHT 3D – Trailer

 
 


 
 
 

Hellraiser80

 
 
Ähnliche Filme:
 
 
Piranha 3DD (2012)

Baid 3D (2012)

2-Headed Shark Attack (2012)

Amphibious 3D (2010)

Auf in die 5. Runde: „Resident Evil – Retribution“

Keine wirklich große Überraschung:

Nach gewinnträchtigen Einnahmen des Vorgängers „Afterlife“ in Höhe von 300 Mio Dollar, war es nur eine Frage der Zeit bis ein weiterer Ableger der Reihe in die Produktion gehen würde.

Im Oktober 2011 wird es dann auch soweit sein.

Milla Jovovich wird erneut in die Rolle der Alice schlüpfen und in „ResidentEvil 5 – Retribution“ auf Zombiejagd gehen.

Inwieweit Regisseur Paul W.S. Anderson erneut auf dem Regiestuhl Platz nehmen wird, ist bisher unbekannt.

Hellraiser80

IMAX Spass und „Final Destination 5“

Nur noch wenige Woche, dann darf der „Tod“ wieder auf Seelenwanderung gehen.

Der 5. Teil des sehr erfolgreichen Movie-Franchise erscheint, wie Teil 4 zuvor, auch in unseren Gefilden erneut direkt in 3D.

Und als ob das nicht schon genug des Spasses wäre gibts die volle Gewaltwumme auch gleich in allen IMAX-Kinos Deutschlands.

Wenn das mal keine Ansage seitens WARNER Bros. Filmverleih ist.

Dafür gibts direkt ein Bienchen ins Muttiheft.

„Final Destination 5“ darf ab 25.08.2011 im Kino „begutachtet“ werden.