Filmkritik: „Beyond Skyline“ (2017)

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BEYOND SKYLINE

(SKYLINE 2)

Story

 
 
 

Menschen kämpfen gegen Aliens und Aliens kämpfen gegen Menschen. Ein Kampf der letztendlich nur einen Sieger kennt. Nur wer wird das sein?

 
 
 


 
 
 

BEYOND SKYLINE – Kritik

 
 
 
Es erscheinen immer mal wieder Filme für den Videomarkt, da merkt man auf den ersten Blick gar nicht, dass es sich eigentlich um Fortsetzungen bekannter Blockbuster handelt. Über die Gründe lässt sich spekulieren. Oft steckt dahinter aber Kalkül, denn nicht selten versucht man mit neuer Titelkreation von der miserablen Vorlage abzulenken, damit ahnungslose Filmfans möglichst unvoreingenommen die Fortsetzung kaufen. Ganz ähnlich dürfte das beim folgenden Film passiert sein. Im Falle von BEYOND SKYLINE hat man nämlich auf die „2“ im Titel verzichtet. Hierbei handelt es sich um ein Sequel des immerhin lukrativen Science-Fiction-Krawalls SKYLINE. Der sorgte 2010 weniger durch Inhalt für Furore, sondern brachte es wegen ausufernder Spezialeffekte zu einer stattlichen Umsatzzahl. Knapp 80 Millionen US-Dollar konnte das CGI-Spektakel an den Kinokassen erwirtschaften. In Anbetracht eines Budgets von gerade einmal 10 Millionen US-Dollar ein voller Erfolg, der aber weder bei Publikum noch Kritikern gut ankam. Deren Urteil viel vernichtend aus. Nicht grundlos, setzten die Brüder COLIN und GREG STRAUSE weniger auf Logik und Substanz. Stattdessen überforderten sie den Zuschauer mit banaler Geschichte ohne Tiefgang, während der immerhin visuell ansprechend eine ganze Stadt von Aliens in Schutt und Asche gelegt wurde.
 
 
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Für die Fortsetzung nahmen die Geschwister nicht erneut auf dem Regiestuhl platz. Die konnten sich durch Spezialeffekte in Filmen wie AVATAR und 2012 einen Namen machen, fungieren aber im Falle von BEYOND SKYLINE als Produzenten. Eine gute Entscheidung wie wir finden, denn offenbar können die Brüder zwar gut mit Spezialeffekten umgehen, beim Filmemachen beweisen sie leider so gar kein Geschick. Regie-Arbeiten wie ALIENS VS. PREDETOR 2 haben das bewiesen. Für BEYOND SKYLINE konnte man LIAM O‘ DONNELL als Regisseur gewinnen. Auch der hat eher Ahnung von visuellen Effekten und das merkt man auch. Der Film macht hinsichtlich computeranimierten Schnickschnack eine hervorragende Figur. Das Drehbuch dagegen sieht mau aus. Daher: Visual-Effekt-Experten machen Effekte, Regisseure übernehmen die Regie von Filmen. So und nicht anders. Ein Schuster sollte stets bei seinen Leisten bleiben.
 
 
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Der Film knüpft an erwähnten Vorgänger an. Diesmal werden wieder Menschen von Angriffen boshafter Aliens überrascht, die es auf die Gehirne ihrer Opfer abgesehen haben. Davon bekommt auch Polizist Mark Corley (FRANK GRILLO aus DEMONIC) Wind, der gerade auf dem Weg ist, seinen Sohn aus dem Knast zu holen, weil der mal wieder auf die schiefe Bahn geraten ist. Doch klärende Vater-Sohn-Gespräche müssen warten, denn plötzlich werden ahnungslose Menschen in den Himmel gerissen, wo sie von einem riesigen Raumschiff eingesaugt werden. Was ist nur los? Gleiche Frage stellt sich auch Gesetzeshüter Corley, der aber vor der Bedrohung nicht davonlaufen kann. Der befindet sich bald selbst mit Sohnemann Trent (JONNY WESTON aus UNDER THE BED) im Schlund des Ungetüms und muss nach einem Ausweg suchen. Doch die Flucht stellt sich als kompliziert heraus. Im Inneren des Alien-Schiffes tummelt es nur so von Kreaturen – halb Predator, halb Alien. Da stellt sich die Frage: Was tun? Dabei ist die Lösung ganz einfach. Filmheld Mark Corley nutzt alle erdenklichen Gegenstände, um der Alien-Brut den Hintern zu versohlen. Actionfans wird das freuen.
 
 
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Aliens und Dresche – das sind Zutaten, die für einen anspruchslosen Filmabend sorgen. In der Tat ist BEYOND SKYLINE alles andere als gehaltvoll. Das ist aber nicht weiter tragisch, denn der Film will auch gar nicht helle sein. Dialoge halten sich in Grenzen. Stattdessen wird geballert, geschlitzt und gerannt, als würde es kein Halten mehr geben. Überraschenderweise funktioniert die einfache Rezeptur gut. BEYOND SKYLINE hat nämlich keine Längen und treibt den Zuschauer durch ein Science-Fiction-Abenteuer, das kaum Zeit zum Verschnaufen bietet. Da wird sich auf der Erde gegen boshafte Kreaturen zur Wehr gesetzt, die die Menschheit für eigene Zwecke missbrauchen wollen. Als sei das nicht bereits spektakulär genug, wird der Kampf wenig später im Raumschiff fortgesetzt, nur um die Alien-Brut am Ende noch einmal vor einem indonesischen Tempel herauszufordern. An Action mangelt es der Fortsetzung zu SKYLINE wenig. Doch die ist im Grunde genommen nur Mittel zum Zweck und soll den Zuschauer heimtückisch blenden. Vor lauter Krach, hastigen Kämpfen und schnellen Schnitten bekommt der nämlich erst gar nicht davon Wind, dass BEYOND SKYLINE genauso schwachsinnig ist, wie sein Vorgänger. Betrachtet man nämlich die zweckmäßige Story zum Film, kriegt man das kalte Grausen. Aber wir wollen nicht zu hart ins Gericht gehen. BEYOND SKYLINE ist schnörkelloses Popcorn-Kino mit hohem Unterhaltungswert, für das man eben den Kopf ausschalten muss. Die Protagonisten handeln dumm, die Aliens sind trotz weiterentwickelter Technik auch nicht gerade die hellsten Kerzen auf der Torte und die Gründe für die Invasion wollen erst recht keinen Sinn ergeben. Fans dieser Art von Filmen wird das aber kaum kümmern. Die dürften vor allem von den vielen Spezialeffekten begeistert sein, die das dünne Handlungsgerüst tragen und BEYOND SKYLINE nach weitaus mehr aussehen lassen, als er letztendlich ist. Trotz hohem Trash-Anteil stellt diese Fortsetzung den bescheidenen Vorgänger in den Schatten. Das muss man erst einmal schaffen.
 
 


 
 
 

BEYOND SKYLINE – Fazit

 
 
 

7 Punkte Final

 
 
 
Lautes Spezialeffekte-Gewitter mit hohem Action-Anteil. BEYOND SKYLINE ist nichts für Feingeister und Cineasten mit Anspruch. Der Film setzt auf niedere Instinkte und will dem Zuschauer einfach nur eine unterhaltsame Zeit bescheren. Es knallt, es donnert und es blitzt am laufenden Band. Damit hält sich der Streifen gut über die Runden und lässt gleichzeitig kaum Längen zu. BEYOND SKYLINE ist Science-Fiction-Edel-Trash. Die Effekte sehen Bombe aus und lassen erstaunen, was heutzutage alles mit dem Computer machbar ist. Da sieht man doch gern über die Tatsache hinweg, dass man auf eine Handlung mit Charakterentwicklung verzichtet hat. BEYOND SKYLINE ist das richtige Futter für Actionfans. Hier macht der Streifen keine Gefangenen, denn Action kann BEYOND SKYLINE zweifelsohne. Emmerichs INDEPENDENCE DAY ist ein Scheißdreck dagegen.
 
 
 


 
 
 

BEYOND SKYLINE – Zensur

 
 
 
BEYOND SKYLINE ist nicht sonderlich brutal. Ein paar Gehirne werden von außerirdischen Maschinen aus menschlichen Köpfen gerissen. Ansonsten gibt es im Finale noch einige Kämpfe zwischen Menschen und Aliens zu bestaunen. Hier werden noch einige Menschen in die ewigen Jagdgründe befördert. Hierzulande hat BEYOND SKYLINE in der ungeschnittenen Fassung eine FSK16 erhalten. Diese ist angemessen.
 
 
 


 
 
 

BEYOND SKYLINE – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Splendid Film (Blu-ray im KeepCase)

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(c) Splendid Film (Blu-ray im limitierten Steelbook)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Beyond Skyline; Großbritannien | Indonesien | Kanada | Singapur | USA 2017

Genre: Horror, Science Fiction, Thriller

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch, Niederländisch

Bild: 2.40:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 107 Min.

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: KeepCase mit Wendecover

Extras: Making-of, Deleted Scenes, Trailershow

Release-Termin: 05.01.2018

 

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BEYOND SKYLINE – Trailer

 
 


 
 
 

Marcel Demuth

(Rechte führ Grafiken liegen bei Splendid Film)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Darkest Hour (2011)
 
Independence Day (1996)
 
Independence Day: Wiederkehr (2016)
 
Cloverfield (2008)
 

Filmkritik: „Hungerford“ (2014)

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HUNGERFORD

Story

 
 
 
Die kleine Stadt Hungerford bekommt überraschend Besuch aus dem All und der ist nicht friedlich gestimmt. Kleine gemeine Alienkäfer kriechen in die Körper der Bewohner und funktionieren sie in aggressive Killermaschinen um. Zum Glück hat Cowen Rosewell soeben ein Uni-Bewerbungsprojekt gestartet und hält die nächsten sieben Tage auf Film fest. Er nimmt auf, was sich in den Straßen und Gassen der Stadt ereignet. Zusammen mit seinen Freunden sucht er nach der Ursache allen Übels und weiß sich mit Ungezieferspray gegen ungebetenen Besuchern zur Wehr zu setzen.
 
 
 


 
 
 

HUNGERFORD – Kritik

 
 
 
Eigentlich ist HUNGERFORD ein weiter Found-Footage unter so vielen, wäre da nicht die Tatsache, dass Co-Autor, Hauptdarsteller und Regisseur DREW CASSON gerade einmal 19 Jahre alt ist. Während Gleichaltrige gerade die Schule abzuschließen und versuchen ihren Weg zu finden, hat der Engländer bereits ein souveränen inszeniertes Horrordebüt abgeliefert, das die Möglichkeiten des nicht mehr ganz so frischen Found-Footage-Genres aufzeigt. CASSON hat verstanden, wie es geht. Der Found-Footage-Stil ist hier nur Beiwerk. Vielmehr konzentriert er sich auf Geschichte und Figuren, statt die für das Genre beliebten Klischees abzuarbeiten. HUNGERFORD ist zur Abwechslung keine dieser vorhersehbaren Zeiträuber, die bereits erahnen lassen, was passieren wird. Der Film lässt sich Zeit und versorgt den Zuschauer immer nur häppchenweise mit Informationen. Da gibt es zu Beginn eine Explosion zu sehen, die die Menschen in Aufruhr bringt. Später legen Bewohner seltsames Verhalten an den Tag, das auf eine Zombie-Invasion schließen lässt. Doch nachdem man seltsame Wundmale im Nacken vermeintlich Infizierter entdecken und daraus riesige Parasiten krabbeln ist klar: die Ursache hierfür ist nicht durch Menschenhand gemacht.
 
 
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Verwirrende Fährten und unerwartete Wendungen. HUNGERFORD zollt Filmen wie DIE KÖRPERFRESSER KOMMEN und INVASION VOM MARS Tribut. Findige Zuschauer dürften schnell die vielen Anspielungen an diverse Science-Fiction-Klassiker entdecken. Die wurden mit reichlich Sinn für Ironie in die Handlung integriert, was HUNGERFORD positiv aus der Masse an beliebigen Schüttelfilmen hervorstechen lässt. Für einen Low-Budget-Film agieren zudem die Darsteller äußerst authentisch und erfahren, scheinen sogar des Öfteren zu improvisieren – und das ausnahmsweise richtig gut. Anders als in den meisten amerikanischen Horrorfilmen entsprechen die keinen Stereotypen, sondern benehmen sich nachvollziehbar und sympathisch. Leider hat HUNGERFORD wie so viele ambitionierte Indie-Produktionen ein großes Problem mit dem Kapital. Knapp 20.000 Britische Pfund soll der Streifen gekostet haben. Geld, das wohl nur für einen kleinen Teil der vielen Ideen ausgereicht haben muss. Immer wieder zwängt sich der Gedanke auf, dass mehr möglich gewesen wäre, wenn mehr Budget zur Verfügung gestanden hätte. So mussten viele Spezialeffekte aus dem Boden gestampft werden – gut erkennbar an den Kokons in den Endszenen des Films. Die haben nämlich eine gewisse Ähnlichkeit mit Kunst-Spinnennetzen aus dem Halloween-Shop und rauben dem Film die Illusionen.
 
 
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Trotzdem, HUNGERFORD ist ein spannendes Science-Fiction-Spektakel mit wenig Geld, das sich wegen seines knappen Budgets nicht in die Schranken weisen lässt. Das ehrgeizige Projekt ist zwar nicht perfekt, besitzt aber das, was vielen Found-Footage-Filmen neueren Datums fehlt: Charme und Unterhaltungswert. Da sieht man gern über einige holprig umgesetzte Spezialeffekte hinweg.
 
 


 
 
 

HUNGERFORD – Fazit

 
 
 
7 Punkte Final
 
 
 
Der kleine Bruder von CLOVERFIELD – Schweißtreibender Found-Footage-Wahnsinn der besseren Sorte. Man nehme eine Priese CLOVERFIELD, mische etwas INVASION OF THE BODY SNATCHERS dazu, würze das Ganze mit THE CRAZIES nach und schmecke mit Found-Footage ab. Fertig ist HUNGERFORD – ein weiterer Nachzügler der lukrativen Schüttelfilme, die seit BLAIR WITCH PROJECT und PARANORMAL ACTIVITY nahezu wöchentlich in die Händlerregale gebracht werden. Im Unterschied zu den meisten desaströsen Schundproduktionen dieser Art ist HUNGERFORD eine seltene Randerscheinung, die ausnahmsweise wirklich sehenswert ist. Regisseur DREW CASSON verrät nämlich nicht zu viel und lässt den Zuschauer im Dunkeln tappen. Der weiß nie mehr als die Protagonisten und folgt den Helden sprichwörtlich auf Schritt und Tritt. Dass der nervende Wackelstil diesmal nicht plakativ zum Einsatz kommt gefällt. Der unliebsame Schüttelgimmick wird dezent eingesetzt und kommt nur sehr selten zum Einsatz, schließlich richtet CASSON das Hauptaugenmerk auf Charaktere und Geschichte, statt HUNGERFORD in Found-Footage-Klischees zu ertränken. Das macht sich bezahlt, denn HUNGERFORD ist einer der wenigen Filme jener Gattung, die so geschickt zusammengeschnippelt wurden, dass man unbedingt wissen will, wie es ausgeht. Das Spiel mit der Spannungsschraube beherrscht der erst 19-jährige Regisseur sicher. Da kann man gespannt darauf sein, was der Brite in Zukunft drehen wird, schließlich gehört HUNGERFORD in die Kategorie: Horror-Geheimtipp!
 
 
 


 
 
 

HUNGERFORD – Zensur

 
 
 
Für einen Found-Footage-Streifen geht es doch recht blutig zu, wobei gerade gegen Ende einige Köpfe weggeschossen werden – CGI sei Dank. Man darf davon ausgehen, dass HUNGERFORD hierzulande erst für Volljährige geeignet sein wird: keine Jugendfreigabe.
 
 


 
 
 

HUNGERFORD – Trailer

 
 


 
 

Marcel Demuth

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Cloverfield (2008)
 
Starship Troopers (1997)
 
Invasion vom Mars (1986)
 
Invasion of the Body Snatchers (1978)
 

Filmkritik: „John Carpenters Sie leben“ (1988)

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SIE LEBEN

Story

 
 
 
Die Außerirdischen haben die Erde bevölkert und können nur mittels Spezialbrille entlarvt werden. Der Gelegenheitsarbeiter John Nada findet eine solche Brille und deckt eine bisher unerkannte Gefahr auf …
 
 
 


 
 
 

SIE LEBEN – Kritik

 
 
 
“[…]THEY LIVE was a primal scream against Reaganism of the ’80s. And the ’80s never went away. They’re still with us. That’s what makes They Live look so fresh — it’s a document of greed and insanity. It’s about life in the United States then and now. If anything, things have gotten worse.“
 

(John Carpenter im Interview mit Entertainment Weekly)


 
 
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Als Ronald Reagan im Jahre 1981 Präsidenten der vereinigten Staaten von Amerika wurde, lenkte er das Land in eine etwas andere Richtung. Nach der Amtszeit von Jimmy Carter sollten die USA nun wieder konservativer werden. Nach längerer Abwesenheit führte Regan auch das heute noch oft zu hörende „God bless America“ wieder ein und unterbrach seine Reden oft für Gebete. Diese extrem konservative Haltung war es, die Filmemacher John Carpenter sauer aufstieß. All die Ideale für die er als junger Mann gekämpft hatte, so Carpenter, drohten nun in Vergessenheit zu geraten. Reagan wollte dem Land durch Kapitalismus wieder auf die Sprünge helfen, da die wirtschaftliche Situation der USA zum Ende der 70er-Jahre alles andere als rosig war. Die Leute sollten kaufen, damit Wohlstand in alle Gesellschaftsschichten durchsickern konnte. Bereits 1981 drehte Carpenter mit DIE KLAPPERSCHLANGE (ESCAPE FROM NEW YORK) einen Film, der die amerikanische Regierung als korrupt und scheinheilig darstellte. Mit diesem sehr ruhig erzählten Action-Adventure zeichnete Carpenter ein dystopisches Bild von der Zukunft Amerikas. Doch wie bei jeder seiner Arbeiten, lehnte der Filmemacher jegliche Stimmen ab, die sagten, dass er mit seinen Filmen eine Botschaft vermitteln wolle. Sein 1988 veröffentlichtes Werk SIE LEBEN (THEY LIVE) stellt eine große Ausnahme dar. Hier entschied sich Carpenter ganz bewusst dafür eine politische und gesellschaftskritische Aussage zu treffen. Und was für eine!
 
 
 
„In the end it’s simply […] a cheap science fiction movie with a wrestler as the star. […] But underneath it’s critique of what happened to America in the 80’s.”
 

(John Carpenter im Interview mit CineMayhem)


 
 
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Das Besondere an SIE LEBEN ist nicht nur seine Botschaft, sondern in aller erster Linie für wen dieser Film gemacht ist. Filme, die heutzutage die amerikanische Politik so ins Kreuzfeuer nehmen wie Carpenters Film, kommen meist erst gar nichts erst ins Kino und werden direkt für den Heimvideomarkt ausgewertet. Oder, es sind sehr anspruchsvolle Filme, mit denen eher Freunde des Art-House-Kinos etwas anfangen können. Doch SIE LEBEN blieben diese zwei Schicksale glücklicherweise erspart. Universal veröffentlichte den Film am 4. November 1988 in fast 1.500 Kinos in den USA. Bereits am ersten Wochenende konnte John Carpenters für gerade einmal 4.000.000 Dollar gedrehter Independent-Film sein Budget wieder einspielen und landete auf Plant 1 der US-Kinocharts. Auch in der darauf folgenden Woche war immerhin noch Platz 4 drin! Ob es einem solchen Film heutzutage noch mal so ergehen könnte? Wenn man es macht wie Carpenter, vielleicht. Denn sein Film war nicht nur etwas für Leute, die sich regelmäßig mit dem “intellektuellen Kino“ beschäftigen. SIE LEBEN war ein Film für die breite Masse, in welchem es jemanden aus der unteren Arbeiterschicht gelingt die Welt aufzuwecken. Für die Hauptrolle castete John Carpenter Profiwrestler Roddy Piper, da er jemanden suchte, der wie ein Arbeiter aussieht und eine authentische Ausstrahlung hat. Ein weiterer Neuzugang in Carpenters großer Schauspielerriege war Meg Foster (MASTER OF THE UNIVERSE, 1987), welche er engagierte, da er ihre Leistung in Ralph L. Thomas Film DAS SÜSSE WORT DER VERHEISSUNG (1981) mochte.
 
 
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Aber es wäre kein John Carpenter-Film, wenn nicht auch einige bekannte Gesichter dabei gewesen wären, mit denen der Regisseur zuvor schon zusammenarbeitete. So spielt in einer weiteren Hauptrolle Keith David, welcher bereits in Carpenters 1982er-Remake DAS DING AUS EINER ANDEREN WELT den Charakter Childs spielte. Des Weiteren sehen wir in Nebenrollen Leute wie Peter Jason oder George ‘Buck‘ Flower, die in vielen Filmen von Carpenter kleinere Parts hatten. Auch hinter den Kulissen sorgte Carpenter dafür, dass er von Leuten umgeben ist, die ihm vertraut sind. Gary B. Kibbe wurde als Director of Photography engagiert. Er arbeitete bereits als Kameramann an HALLOWEEN II (1981) mit und war als Cinematograph an Carpenters späteren Filmen, wie DIE MÄCHTE DES WAHNSINNS (1994), FLUCHT AUS L.A. (1997) oder VAMPIRE (1998) tätig. Die Musik zum Film stammt natürlich wieder von Carpenter selbst. Hierfür schloss er sich erneut mit Composer Alan Howarth zusammen. Zusammen mit ihm hat Carpenter im Laufe seiner Karriere die mit Abstand besten Soundtracks komponiert. ESCAPE FROM NEW YORK (1981), HALLOWEEN III (1982), CHRISTINE (1983), BIG TROUBLE IN LITTLE CHINA (1986), DIE FÜRSTEN DER DUNKELHEIT (1987). Darüber, wieso die beiden nie wieder zusammen gearbeitet haben, wollte Carpenter nie sprechen. Ein großes Rätsel bis heute bleibt allerdings, weshalb der Film so plötzlich aus den Kinos verschwand. Nachdem SIE LEBEN zwei Wochen lang sehr erfolgreich in den USA lief, nahm ihn Universal urplötzlich aus dem Kinos. Wieso wurde nie wirklich geklärt. Hauptdarsteller Keith Davids erklärte es sich so, dass der Film womöglich wegen seiner harten Kritik an der amerikanischen Regierung “irgendjemanden nicht gefallen hat“. Ein gefundenes Fressen für Verschwörungstheoretiker.
 
 
 


 
 
 

SIE LEBEN – Fazit

 
 
 
8 Punkte Final
 
 
 
John Carpenters Sie leben ist ein Klassiker und sollte jedem Genre-Fan ein Begriff sein. Der Film schafft es ausgezeichnet spaßiges Unterhaltungskino mit einer großen Portion Gesellschaftskritik zu verbinden. Carpenter geht wie immer sehr bildhaft an das Thema heran, weshalb einem einige Szenen des Films wohl lange nicht aus dem Kopf gehen werden. Schon allein deswegen, weil (ganz abgesehen von der Sache mit den Außerirdischen) doch ein Fünkchen Wahrheit in diesem Werk steckt. Vielleicht auch ein ganzer Funke.
 
 
 


 
 
 

SIE LEBEN – Zensur

 
 
 
Carpenters SIE LEBEN hatte im Gegensatz zu anderen Filmen des Altmeister viel Glück mit der FSK. Die forderte keine Schnitte, so dass der Film problemlos in den Kaufhäusern verkauft werden konnte und das sogar in der ungeschnittenen Form. Auch die aktuellen HD-veröffentlichungen tragen noch das alte FSK-Logo und sind frei im Handel erhältlich.
 
 
 


 
 
 

SIE LEBEN – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) StudioCanal – Limitiertes Mediabook

 
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(c) StudioCanal – KeepCase Blu-ray

 
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(c) StudioCanal – KeepCase Blu-ray Neuauflage

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: They Live; USA 1988

Genre: Horror, Thriller

Ton: Deutsch (DTS-HD Master Audio 2.0 Stereo), Englisch (DTS-HD Master Audio 2.0 Stereo), Französisch (DTS-HD Master Audio 2.0 Stereo), Audiokommentar (DTS-HD Master Audio 2.0 Stereo)

Untertitel: Deutsch, Englisch für Hörgeschädigte, Französisch, Audiokommentar

Bild: 2,35:1 (1080p)

Laufzeit: ca. 94 Min.

Medium Erstauflage: Mediabook, Zweitauflage: Keepcase mit Wendecover

FSK: FSK18 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Die HD-Veröffentlichung wurde in drei unterschiedlichen Varianten veröffentlicht: in zwei herkömmlichen KeepCase-Varianten und einem limitierten Mediabook. Alle drei Veröffentlichungen beinhalten die gleichen Extras: Audiokommentar von John Carpenter und Roddy Piper, „Indepentent Thoughts“ – Interview mit John Carpenter (10:07 Min.), „Woman of Mystery“ – Interview mit Meg Foster (5:21 Min.), „Watch, Look, Listen“ – Style und Musik von Sie leben (11:14 Min.), „Man vs. Aliens“ – Interview mit Keith David (11:12 Min.), Making of (SD) (8:02 Min.), Promo-Clips (SD) (2:34 Min.), TV-Spots (SD) (1:56 Min.), Trailershow

Release Mediabook: 31.10.2014, KeepCase-Version: 05.12.2014, KeepCase-Neuauflage mit annderem Cover: 16.04.2015

 

Sie leben [Blu-ray] – Limited Edition im Mediabook

 

Sie leben [Blu-ray] KeepCase-Variante

 

Sie leben [Blu-ray] KeepCase-Variante Neuauflage

 
 
Rechteinhaber Studiocanal hat den Film am 31. Oktober 2014 in einem limitierten Mediabook (auf 2000 Stück limitiert) veröffentlicht. Das Mediabook enthält zwei Discs (BD+DVD), sowie einen zwölfseitigen Buchteil geschrieben von Markus Haage, dem Chefredakteur und Herausgeben der Genre-Zeitschrift DER ZOMBIE. Am 5. Dezember 2014 erschien die Amaray-Version dieser VÖ, welche nur die Blu-ray Disc beinhaltet, auf der auch alle Extras (u.a. ein brandneues Interview mit John Carpenter) zu finden sind. Eine Neuauflage mit anderem Cover erschien im KeepCase am 16. April 2015. Diese ist inhaltlich identisch mit der Amaray-Erstauflage.
 
 


 
 
 

SIE LEBEN – Deutsche Blu-ray Neuauflage (2018)

 
 
 
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(c) StudioCanal – KeepCase Blu-ray

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: They Live; USA 1988

Genre: Horror, Thriller

Ton: Deutsch (Stereo DTS-HD MA), Englisch (Stereo PCM, 5.1 DTS-HD MA), Französisch (5.1 DTS-HD MA)

Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch

Bild: 2,35:1 (1080p)

Laufzeit: ca. 94 Min.

Medium KeepCase

FSK: FSK18 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Original Making of (1988); Dokumentation „Subversion: John Carpenters ‚Sie leben‘ im Fokus“; Cast&Crew Biografien, Audiokommentar + Interviews aus dem Jahr 2012; Featurette „Fake-Werbespots im Film“; TV-Spots; Fotogalerie

Release 08.11.2018

 

Sie leben [Blu-ray] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 
 


 
 
 

SIE LEBEN – Deutsche 4K UHD Blu-ray

 
 
 
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(c) StudioCanal – Limitiertes Steelbook (mit Soundtrack-CD, 4K UHD Blu-ray, 2x Blu-ray)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: They Live; USA 1988

Genre: Horror, Thriller

Ton: Deutsch (Stereo DTS-HD MA), Englisch (Stereo PCM, 5.1 DTS-HD MA), Französisch (5.1 DTS-HD MA)

Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch

Bild: 2,35:1

Laufzeit: ca. 94 Min.

Medium Steelbook

FSK: FSK18 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Original Soundtrack; umfangreiches Booklet; Poster; 5 Artcards; Original Making of; Dokumentation „Subversion: John Carpenters ‚Sie leben‘ im Fokus“; Cast&Crew Biografien, Audiokommentar + Interviews (2012); Featurette; TV-Spots; Fotogalerie

Release 08.11.2018

 

Sie leben – (4K Ultra HD + Blu-ray + Bonus-Blu-ray + CD-Soundtrack) ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 


 
 
 

SIE LEBEN – Trailer

 
 


 
 

Sam Freissler

(Das Copyright der für diese Review genutzten Grafiken liegen bei Studiocanal)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Die Körperfresser kommen (USA 1978)
 
Die Dämonischen (USA 1956)
 
Die totale Erinnerung – Total Recall (1990)
 
Brazil (1985)
 

Filmreview: „Absence“ (2013)

Absence 2013
 
 
 

ABSENCE

Story

 
 
 
Liz (Erin Wray) ist schwanger und wird im siebten Monat ihres ungeborenen Babys beraubt. Niemand kann sich die Geschehnisse erklären – auch die Ärzte finden keine plausible Auflösung des Vorfalls. Nur die Polizei glaubt an ein Verbrechen. Damit Liz den Kopf leer bekommt und ein wenig Erholung finden kann, nimmt ihr Freund Rick (Eric Matheny) die seelisch angeschlagene Frau mit in ein Haus irgendwo in die Einöde. Ihr Bruder Evan (Ryan Smale) soll die Schwester mit einer Videokamera begleiten. Während allerhand seltsame Dinge passieren, werden die drei wenig später mit etwas konfrontiert, was nicht von dieser Welt sein kann …
 
 
 


 
 
 

ABSENCE – Kritik

 
 
 
Achtung, Kritik enthält Spoiler!
 
 
 
Wer hätte je daran gedacht, dass sich der Found-Footage-Stil 14 Jahre nach BLAIR WITCH PROJECT immer noch oder schon wieder so großer Beliebtheit erfreut. Kaum ein Subgenre hat die Fanbase so gespalten wie der Wackelkamerafilm. Kaum ein Horrorthema existiert, das noch nicht in unscharf-verwackeltem Bildmaterial verwertet wurde. Leider hat sich der Found-Footage-Film für viele Debütanten zum Sprungbrett in die große Filmwelt entwickelt. Die hoffen nun, sich mit ihren mäßig kreativen Beiträgen auf dem internationalen Filmmarkt beweisen zu können. Vermutlich sind darunter nicht wenige, von denen der Horrorfan nie wieder hören wird. Zu recht, denn viele dieser Produktionen sind so unsagbar schlecht, dass der Zuschauer sie möglichst meiden sollte. Auch ABSENCE ist einer dieser Filme, bei dem der Zuschauer schon einmal die Kotztüte bereithalten sollte, denn auch hier wird so gewackelt, dass dem Betrachter ganz schnell schwindlig werden dürfte. Man erinnere sich zuletzt an DEVILS PASS, der trotz Wackelcam-Malus immer noch verstand, die Geschehnisse in halbwegs konstante Bilder zu packen. In ABSENCE ist das mal wieder nicht der Fall, denn hier dreht Held Evan (RYAN SMALE) mit seiner hochmodernen Digicam ein stinklangweiliges Homevideo über Schwester Liz (ERIN WRAY), die mit Freund Rick (ERIC MATHENY) in einem Landhaus Erholung finden will. Natürlich wird die Familienbande mit allerhand komischen Vorkommnissen konfrontiert, die unweigerlich nach Gefahr „schreien“, aber nicht wirklich wahrgenommen werden. Zuerst sehen die drei Freunde blau schimmernde Lichter am Himmel, die sich seltsam fortbewegen. Wenig später filmt Frauenheld Evan dreiste Gnome, die hektisch durch die Behausung huschen. Zudem werden die Anwesenden von unerklärlichen Blackouts geplagt und etwas Fremdartiges beginnt sich unter Liz´s Haut fortzubewegen. Für die Helden kein Grund, die vermeintlich sichere, ländliche Behausung zu verlassen. Stattdessen wird seelenruhig darauf gewartet, dass noch Schlimmeres passiert. Während der Zuschauer sich des Gefühls nicht verwehren kann, dass es sich hier um eine waschechte Alienheimsuchung handelt, tapsen die Helden der Geschichte weiterhin im Dunkeln, ohne überhaupt einmal darüber nachzudenken, das Videomaterial doch mal genauer unter die Lupe zu nehmen.
 
JIMMY LAWRENCE, der Verbrecher hinter ABSENCE (er schrieb, drehte und produzierte selbst) muss noch einiges zur Umsetzung von Horrorfilmen lernen. Beherzigen sollte er dabei, dass Langeweile Gift für jeden Gruselschocker ist. Sein Erstlingswerk ABSENCE ist ein Paradebeispiel dafür, wie einfach es doch sein kann, den Zuschauer in Narkose zu quasseln. Wirklich viel will hier nicht passieren. Während Brüderchen Evan in der ersten Stunde beweist, wie leicht es doch sein kann, Frauen um den Finger zu wickeln, beginnen sich die Protagonisten in regelmäßigen Abständen selbst zu erschrecken, damit die einschläfernde Handlung etwas an Fahrt gewinnt. Zudem wirkt die dialoglastige Inszenierung auf Dauer sehr ernüchternd. Hier wird zwar durchweg gut improvisiert, was die Szenerie authentisch wirken lässt; wirklich sympathisch wirken die Schauspieler in ihren Rollen jedoch zu keiner Minute. Immerhin wissen die subtilen Anspielungen zu gefallen, die als Vorbote gelten, was den Helden im letzten Akt bevorstehen wird. Trotz Mikro-Budget-Status sind die wenigen Spezialeffekte ziemlich geschickt gestrickt und bilden die wenigen Glanzmomente dieser eigentlich vollkommen unbrauchbaren Gruselgeschichte. Trotz des ermüdend langsamen Aufbaus schafft es LAWRENCE, dass sein ABSENCE in einem tobenden Finale mündet, damit zumindest die Found-Footage-Fanfraktion gänzlich auf ihre Kosten kommen kann. Auch wenn sich die Ereignisse in den letzten 15 Filmminuten überschlagen und der Film recht übereilt zum Schluss kommt, ist ABSENCE erneut eines dieser Debütwerke, die man als Horrorfilmfan nicht unbedingt gesehen haben muss.
 
 
 


 
 
 

ABSENCE – Fazit

 
 
 
4 Punkte Final
 
 
 
BLAIR WITCH PROJECT trifft INDEPENDENCE DAY – Geschickt getrickster Alienfilm in beliebter Wackelkamera-Optik. Leider gibt es bis auf die handvoll Effekt hier nichts zu sehen, was von Interesse wäre. Regisseur, Drehbuchautor und Produzent JIMMY LAWRENCE hat mit seinem Debütwerk ABSENCE ein Film geschaffen, dem es ganz einfach gelingt den Zuschauer rezeptfrei in den Schlaf zu wiegen – Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie den Videothekar Ihres Vertrauens oder meiden Sie, ABSENCE im Handel zu kaufen!
 
 
 


 
 
 

ABSENCE – Zensur

 
 
 
Gewalt gibt es bis auf eine ganz kurze Szene am Ende gar nicht zu sehen. Wäre die nicht gewesen, ABSENCE hätte frei ab 12 Jahren in den Handel kommen können. Sollte sich ein Label erbarmen und diesen Wackelkamera-Film veröffentlichen, dürfte der locker den blaue FSK16-Flatschen erhalten.
 
 
 


 
 
 

ABSENCE – Trailer

 
 


 
 

Marcel Demuth / Hellraiser80

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Stripped (2012)

The Dyatlov Pass Incident (2013)

The Vatican Exorcisms (2013)

The Frankenstein Theory (2013)

Apollo 18 (2011)

Grave Encounter 2 (2012)

The Dinosaur Project (2012)

The Bay (2012)

Blair Witch Project (1999)