Filmkritik: „Alone“ (2015)

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ALONE

(DON’T GROW UP)

Story

 
 
 

Sechs straffällige Jugendliche müssen auf einer Insel feststellen, dass hier Kinder und Teenager in Lebensgefahr sind. Die Erwachsenen scheinen wie vom Erdboden verschwunden zu sein. Kein gutes Omen, wie sich bald herausstellen wird.

 
 
 


 
 
 

ALONE – Kritik

 
 
 
Manch einer muss jetzt tapfer sein, denn auch wenn sich das Team von FILMCHECKER geschworen hat in Zukunft weniger schlechte Zombiefilme zu besprechen, flattern uns hin und wieder solche Streifen ins Postfach, die dann doch eine Kritik rechtfertigen. ALONE (Originaltitel: DON’T GROW UP) ist so ein Fall und sollte allein schon deshalb Erwähnung finden, weil es sich diesmal nicht um unterirdischen Low-Budget-Trash handelt, wie er in den letzten Jahren zu oft von untalentierten Filmemachern gedreht und meist sogar noch in Eigenregie produziert wurde. Mit ALONE wird Qualität geboten, was wohl auch daran liegt, wer da auf dem Regiestuhl Platz genommen hat. Jemand, dessen Herz für Zombiefilme schlägt. Der Franzose THIERRY POIRAUD steckt dahinter und ließ bereits in mehreren Interviews verlauten, dass er mit Vorliebe das Untoten-Genre dazu benutzt, um Gesellschaftskritik zu äußern. Damit tritt er – erfahrene Horrofans werden es ahnen – in die Fußstapfen des legendären GEORGE A. ROMERO. Der Urvater des Zombiefilms hat bereits seinerzeit mit dem Kultwerk NIGHT OF THE LIVING DEAD gesellschaftliche Missstände angeprangert. Ganz nebenbei gelang ihm einer der wichtigsten Beiträge zum modernen Horrorkino.
 
 
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ALONE geht das Zombie-Genre etwas anders an und macht ihn deshalb so interessant. Statt Horden Untoter auf ahnungslose Menschen zu hetzen, rückt THIERRY POIRAUD ein postapokalyptisches Szenario in den Mittelpunkt, das sich in erster Linie durch eine beängstigende und beklemmende Stimmung in Gedächtnis brennt. Die Zombies kommen da fast schon etwas zu kurz, was in ALONE aber nicht sonderlich tragisch ist, zehrt zumindest die erste Filmhälfte von der Prämisse, Zuschauer und Protagonisten darüber im Ungewissen zu lassen, was in dieser spanisch-französischen Koproduktion als nächstes passieren wird. Das steigert die Spannung und verursacht Magenschmerzen, denn inmitten Nebel und Dunkelheit schlägt eine Bedrohung ganz unverhofft zu – schonungslos und brutal. Sechs straffällig gewordene Teenager aus Problemfamilien müssen in ALONE ums Überleben kämpfen. Sie müssen eines Morgens feststellen, dass die Aufseher und Erzieher des Heims verschwunden sind, in dem sie wieder auf den rechten Pfad gebracht werden sollen. Die Abwesenheit der Erziehungsberechtigten macht neugierig. So werden Spinde aufgebrochen und Akten durchstöbert. Leider werden die Heranwachsenden bald durstig. Alkohol muss her, weshalb man sich in die Stadt macht, um Hochprozentiges zu kaufen. Was jedoch dort passiert, lässt ihnen das Blut in Adern gefrieren. Die Geschäfte sind menschenleer und von Erwachsenen ist keine Spur. Was ist hier passiert? Die Antwort auf diese Frage lässt nicht lange auf sich warten.
 
 
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Willkommen zu einem weiteren Weltuntergangsszenario, wo Chaos, Zerstörung und Gewalt eine wesentliche Rolle spielen. Zwischen spektakulären Landschaften und friedlich eingefangener Idylle (der Film wurde auf Teneriffa gedreht) verbirgt sich eine unberechenbare Bedrohung, die hier Blutzoll fordert. Es sind die Erwachsenen, die ähnlich wie in Romeros THE CRAZIES zu tollwütigen Bestien mutiert sind und töten müssen. Auch den sechs Hauptdarstellern blüht gleiches Schicksal. Die müssen erfahren, dass die Verwandlung zur Bestie immer dann eintritt, wenn die Jugendlichen die Schwelle zum Erwachsenwerden betreten haben. Der Verlust von Reinheit und Unschuld sorgt dafür, dass aus artigen Kindern desorientierte Monster werden. Groteskerweise ist das Schicksal für jeden der Protagonisten im Film vorbestimmt – eben so wie im richtigen Leben.
 
 
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Regisseur THIERRY POIRAUD macht diesmal ernst. Während der Vorgängerfilm GOAL OF THE DEAD mit schwarzem Humor und knapp zwei Stunden Spielzeit viel Sitzfleisch vorausgesetzt hat, ist im Folgefilm alles anders. Trotz des gleichen Subgenres ist ALONE frei von Lachern und mit knapp 70 Minuten sogar etwas kurz geraten. Kurz, knackig und ernst könnte man meinen, doch leider ist dem nicht so. Der Streifen macht zwar anfangs alles richtig und zeigt spannungsgeladenes Überlebenskino mit wenigen Gewalteinlagen. In der Halbzeit weht ein anderer Wind und ALONE wird zum behäbig inszenierten Coming-of-Age-Drama mit zu vielen Längen und reichlich Teenager-Romantik. Zombiefans werden da die Nase rümpfen, vor allem auch deshalb, weil der Richtungswechsel das Tempo drosselt und dem Film die Spannung raubt. So wird eine erzwungene Liebesgeschichte zum Todesurteil für einen Film, der eigentlich stark begonnen hatte, sich am Ende aber selbst im Weg steht. Bleibt zu erwähnen, dass sich Macher THIERRY POIRAUD für seinen Horror-Dramen-Mix von den Filmen des Regisseurs LARRY CLARK inspirieren lies. Der beschäftigt sich in seinen meist kontroversen Kinoerlebnissen stets mit der Weise, wie wir heutzutage in der Gesellschaft Jugendliche wahrnehmen – oder wie zumindest CLARK sie wahrnimmt. Verarbeitet hat der seine Beobachtungen in Werken wie BULLY, KIDS und KEN PARK. Die meisten davon lösten heikle Debatten unter Filmfans aus. Die dürften dem unentschlossenen ALONE wohl verwehrt bleiben.
 
 
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ALONE – Fazit

 
 
 
5 Punkte Final
 
 
 
Peter-Pan-Syndrom meets Zombies. Oder: Desorientierte Kinder und ihre Zukunft. In ALONE (oder DON’T GROW UP – so wie er auch vermarketet wird) ist die leider nicht sonderlich rosig, denn sobald Kinder im Film die Schwelle zum Erwachsenwerden betreten, verwandeln sie sich zu gewissenlosen Kreaturen – ganz wie im richtigen Leben eben. Der neue Streifen von GOAL OF THE DEAD-Macher THIERRY POIRAUD ist eine Allegorie auf das Erwachsenwerden, beginnt mit einer starken ersten Filmhälfte und verirrt sich nach der Halbzeit im Coming-of-Age-Schmalz. Das ist ärgerlich, weil aus ALONE ein richtig fieses Filmchen hätte werden können, wenn man den anfänglich eingeschlagenen Survival-Horror-Kurs beibehalten hätte. Auch wenn sich aggressive Furien für einen Zombie-Schocker ziemlich rar machen, gelingt es Regisseur THIERRY POIRAUD eine allgegenwärtige Weltuntergangsstimmung zu erzeugen und die Küste von Teneriffa (der Filme wurde dort gedreht) in den Vorhof zur Hölle zu verwandeln. Trotz Gesellschaftskritik ist ALONE trotzdem kein tiefgründiges Filmerlebnis. Um ernstgenommen zu werden, wirkt der Film einfach nicht rund genug und hat mit vielen Logiklöchern zu kämpfen. Hardcore-Zombiefans werden sich von der Gesellschaftskritik im Film ohnehin nicht beeindrucken lassen. Weil sich zelebrierte Gewalt in Grenzen hält, schalten die vermutlich ohnehin nach der Hälfte ab. Damit liegen die gar nicht mal so falsch. Auch wir empfehlen nach der Halbzeit abzuschalten, denn was danach kommt, ist kaum der Rede wert.
 
 
 


 
 
 

ALONE – Zensur

 
 
 
Bei den Zombies im Film handelt es sich um aggressive Erwachsene, die Kinder jagen – Splattermomente bleiben aber aus. Das gilt auch für Gewalt, die sehr sparsam eingesetzt wird.
Das meiste passiert im Off und viele Angriffe tollwütiger Erwachsener gibt es auch nicht zu sehen. Weil Schauwerte überschaubar sind, hat es für ALONE / DON’T GROW UP eine FSK16 geben.
 
 
 


 
 
 

ALONE – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Capelight Pictures (normale Blu-ray im Keepcase mit O-Card)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Don’t Grow Up; Frankreich | Spanien 2015

Genre: Horror, Drama

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch

Bild: 2.39:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 81 Min.

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: KeepCase mit Wechselcover und im O-Card

Extras: Making-of, Trailer, Trailershow

Release-Termin: 24.03.2017

 

Alone [Blu-ray mit O-Card] ungeschnitten auf AMAZON bestellen

 
 
 


 
 
 

ALONE – Trailer

 
 


 
 
 

Marcel Demuth

(Rechte für Grafiken und Packshot liegen bei Capelight Pictures)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Terror Z – Der Tag danach (2013)
 
Carriers (2009)
 
The Crazies (1973)
 
The Crazies – Fürchte deinen Nächsten (2010)
 
28 Weeks Later (2007)
 
28 Days Later (2002)

Filmkritik: „The Dead 2: India“ (2013)

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THE DEAD 2: INDIA

Story

 
 
 
Der Zombie-Virus aus THE DEAD (2010) hat sich von den Wüsten West-Afrikas nach Indien vorgearbeitet und auch dort die Bevölkerung zu Menschenfleisch verzehrende Fressmaschinen verwandelt. Elektroingenieur Nicholas Burton begibt sich auf eine Reise voller Gefahren um in den Slums von Mumbai die Liebste zu finden …
 
 
 


 
 
 

THE DEAD 2 – Kritik

 
 
 
Seit die Erfolgsserie THE WALKING DEAD im Fernsehen Einschaltquoten explodieren lässt, sind Zombies im TV nicht mehr wegzudenken. Eine Ironie in sich, haben die wandelnden Toten bis vor einigen Jahren noch deutschen Sittenwächter schlaflose Nächte bereitet und wurden gänzlich in die Erwachsenenabteilungen der Videotheken verbannt. Mittlerweile scheinen auch Mitarbeiter der FSF und FSK Freude an jener Art von Horrorfilmen gefunden zu haben, so dass Zombiefilme nicht nur regelmäßig in den Handel gebracht, sondern auch immer häufiger im Fernsehen gezeigt werden – meist sogar ungeschnitten. Die Zombie-Boom findet kein Ende, wobei seit den jüngsten WORLD WARZ Z und WALKING DEAD-Erfolgen auch der Anspruch an derart Streifen gestiegen ist. Billig ist out, schließlich gab es vor allem auf dem Videomarkt in den letzten Jahren einfach zu viel günstig heruntergekurbeltes Videofutter, das qualitativ unter aller Kanone gewesen war und Käufern nicht selten den Spaß am Schauen jener Schocker genommen hat. Die Brüder HOWARD und JONATHAN FORD haben den qualitativen Verfall jener Horrorware mit ihrem THE DEAD im Jahr 2010 zu ändern versucht. Sie brachten den etwas anderen Zombieschocker in die Wohnzimmer, der vor allem durch die ungewöhnliche, afrikanische Kulisse glänzen und damit viel Lob bei Fans und Kritikern ernten konnte. Weil THE DEAD gut angenommen wurde und scheinbar auch durchaus rentabel gewesen ist, dürfte es demnach niemanden überraschen, dass eine Fortsetzung folgen musste. Die nennt sich nun THE DEAD 2: INDIA und ist laut eigenen Angaben der FORD-Brüder der zweite Teil einer geplanten Trilogie.
 
Die Zombie-Apokalypse wurde kurzum von Afrika nach Indien verlegt, denn statt direkt an den Vorgänger anzuschließen, haben sich die beiden Macher des ersten Teils dazu entschlossen eine andere Geschichte zu erzählen. Gänzlich neu ist die jedoch nicht, denn sieht man von der indischen Kulisse ab, lassen sich immer noch genügend Handlungsstränge finden, die man so ähnlich bereits im Erstling aufgetischt bekommen hat. Die Ford-Brüder HOWARD J.FORD und JONATHAN FORD erzählen erneut von einem Virusausbruch, der binnen weniger Stunden ganze Landstriche entvölkert und Menschen zu Killermaschinen werden lässt. Im Grunde genommen ein mittlerweile gängiges Thema. Doch die Brüder waren schlau und verlagerten die Handlung in eine für das Genre eher ungewöhnliche Umgebung, was THE DEAD 2: INDIA trotz aller Klischees relativ unverbraucht erscheinen lässt. In THE DEAD 2: INDIA begleitet der Zuschauer Nicholas Burton (JOSEPH MILLSON) nach Indien, der dort als Elektroingenieur für einen riesigen Windpark arbeitet und genau in jenem Moment Zeuge einer beunruhigenden Zombie-Invasion wird, als ihm seine indische Partnerin vom bevorstehenden Mutterglück berichtet. Die verschanzt sich zusammen mit der infizierten Mutter und dem besorgten Vater in den eigenen vier Wänden irgendwo in den Slums von Mumbai und hofft nun darauf, dass sich der Liebste auf den langen Weg begibt, um sie aus der Hölle der wandelnden Toten zu befreien.
 
Zurück zu den Anfängen, zumindest orientiert sich das Regie-Duo an den klassischen Zombie-Streifen eines GEORGE A. ROMERO, wo Untote noch schwerfällig durch die Landschaft streiften und nicht zu fressgeilen Hochleistungssprintern verkommen waren, die im Zombiefilm des 21. Jahrhunderts vermehrt durch apokalyptische Weltuntergangsszenerien hetzen. In THE DEAD 2: INDIA taumeln Untote gemach durch menschenleere Ortschaften und über trockene Felder, wobei ihnen trotz Langsamkeit immer wieder mal ein noch Lebender zwischen die Krallen kommt, der anschließend genüsslich verspeist wird. Von wirklicher Bedrohung ist keine Spur, schließlich bleibt den Überlebenden stets genügend Zeit um davon laufen zu können. Trotzdem; aus unerklärlichen Gründen scheinen die Infizierten dann doch den Gesunden haushoch überlegen zu sein – eine Prämisse, die vor allem im italienischen Zombiefilm der 80er vermehrt Verwendung fand und für THE DEAD 2: INDIA noch einmal aus der Mottenkiste gekramt wurde. Die teils altbackenen Zombie-Regeln funktionieren immer noch tadellos, denn HOWARD und JONATHAN FORD beweisen immer mal wieder ein geschicktes Händchen für nostalgisches Grauen. So gefällt eine Szene, in welcher Held Nicholas Burton mit einem Motorrad durch das Dunkel der Nacht düst und um Zombies fahren muss, die plötzlich wie aus dem Nichts im Lichtpegel des Scheinwerfers auftauchen und nach ihren noch lebenden Opfern schnappen.
 
Die andersartige, exotische Kulisse bekommt THE DEAD 2: INDIA gut, entpuppt sich doch das ländliche Indien als trügerische Idylle, wo hinter jedem Hügel und jedem Haus die infizierte Bedrohung auf den Filmheld lauert. Der Zuschauer folgt Protagonist Nicholas Burton durch malerische Landschaften und verlassene Dörfer, wo er sich zusammen mit einem kindlichen Begleiter namens Javed (ANAND HRISHNA) durch Horden von Zombies durcharbeiten muss. Die werden vermehrt umgangen, statt schaufreudig erschossen. Überraschenderweise konzentrieren sich die Macher in ihrem Zombie-Road-Movie weniger auf das stumpfe Ausradieren der Zombie-Brut, noch werden die Ursachen der Infizierung näher beleuchtet. Stattdessen wird in THE DEAD 2: INDIA von einer Odyssee voller Gefahren berichtet, die von nur einem Ziel vorangetrieben wird: der Liebe. Im Gegensatz zum Vorgänger haben die Macher einige Mankos in der Inszenierung ausgebessert. So wurde das Geschehen nun reichlich flotter gestaltet, hatte doch der Erstling unter dem teils recht langsamen Erzähltempo zu leiden. Zudem wurde noch etwas an den Spezialeffekten und der Technik gefeilt, die THE DEAD 2: INDIA deutlich hochwertiger erscheinen lassen als das, was man sonst so in Sachen „Zombiefilm“ geboten bekommt. Auch wen die Fortsetzung zu THE DEAD kein zweiter WORLD WAR Z geworden ist, gehört das von den FORD-Geschwistern neu geschaffene Untoten-Franchise zu den besseren Vertretern eine langen Reihe von Filmen dieser Art.
 
 
 


 
 
 

THE DEAD 2 – Fazit

 
 
 
6 Punkte Final
 
 
 
THE WALKING DEAD goes Bollywood. Keine Angst in THE DEAD 2: INDIA gibt es keine tanzenden und singenden Zombies zu sehen. Vielmehr machen die beiden britischen Regisseure HOWARD und JONATHAN FORD Gebrauch von der exotischen Kulisse des Landes, die die Fortsetzung des Überraschungs-Hits THE DEAD (2010) zu einem etwas anderen Zombie-Spektakel werden lässt. Bis auf den ungewöhnlichen Schauplatz ist aber sonst alles beim Alten geblieben, so dass sich THE DEAD 2: INDIA eher wie ein actionreicheres Remake des Vorgängers anfühlt, zumal sich kein direkter Bezug (bis auf den Virus) zum Erstling finden lässt. Nichtsdestotrotz haben die Macher einige Defizite in der Inszenierung ausgebessert, so dass THE DEAD 2: INDIA flüssiger, rasanter und spannender als der erste Teil geworden ist. Mit viel Liebe zum Old-School wandeln die Toten hier gemächlich durch die Szenerie und sind dennoch allgegenwärtig. Fans klassischer Zombiefilme werden mit THE DEAD 2: INDIA ihre Freunde haben, schließlich orientiert sich diese Fortsetzung an den beliebten Zombie-Erzählungen eines GEORGE A. ROMEROS, der mit NIGHT OF THE LIVING DEAD eines der wohl bedeutendsten Horrorwerke unserer Zeit geschaffen hat. Selbstverständlich ist THE DEAD 2: INDIA noch weit von den Qualitäten des jungen ROMEROS entfernt; dennoch haben die FORD Brüder einen interessanten Beitrag zur mittlerweile nicht mehr ganz so frischen Zombie-Thematik geschaffen, der sogar minimal besser als der Erstling geworden ist. Ein würdiger Nachfolger!
 
 
 


 
 
 

THE DEAD 2 – Zensur

 
 
 
THE DEAD 2: INDIA orientiert sich in Sachen Gewalt an Streifen wie WORLD WAR Z oder bereits genannter Horror-Serie THE WALKING DEAD. Viele Schauwerte werden nicht geboten. Die meisten Geewaltszenen bestehen aus Ein- und Streifschüssen. Demnach wurde die Fortsetzung von der FSK für bereits Sechszehnjährige freigegeben. Aufgrund des Bonusmaterials der erhältlichen Heimkinofassung ist diese jedoch erst für Volljährige geeignet: Keine Jugendfreigabe.
 
 
 


 
 
 

THE DEAD 2 – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Daredo Media (ungeschnittene Fassung)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: The Dead 2: India, Großbritannien 2013

Genre: Horror, Thriller

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Keine

Bild: 1.85:1 (1080p/24)

Laufzeit: ca. 98 Min. (uncut)

FSK: Film: FSK 16 (ungeschnittene Fassung) / Die Blu-ray ist aufgrund des Bonusmaterials jedoch erst für Volljährige geeignet: Keine Jugendfreigabe

Verpackung: Amaray mit Wendecover

Extras: Trailer zu THE DEAD und THE DEAD 2, Deleted Scenes, Making of

Release-Termin: 28.11.2014

 

The Dead 2 [Blu-ray] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 
 


 
 
 

THE DEAD 2 – Trailer

 
 


 
 

Marcel Demuth (Hellraiser80)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Dead Within (2014)
 
Survival – Überlebe wenn du kannst! (2013)
 
Chrysalis (2014)
 
Infected (2012)
 
Zombie Night (2013)
 
Battle of the Damned (2013)
 
The Dead (2010)