Filmreview: „The Last Days on Mars“ (2013)

THE LAST DAYS ON MARS 2013
 
 
 

THE LAST DAYS ON MARS

Story

 
 
 
Noch 18 Stunden, bis acht Mars-Forscher die Heimreise zur Erde antreten. Doch eine außerirdische Lebensform macht den strebsamen Wissenschaftlern gehörig einen Strich durch die Rechnung. Als einer der Kollegen in ein Sandloch fällt, infiziert er sich mit einem mysteriösen Bakterium, das ihn in kürzester Zeit zu einer Bedrohung für die Anderen werden lässt …
 
 
 


 
 
 

THE LAST DAYS ON MARS – Kritik

 
 
 
In der heutigen Zeit sind die wandelnden Toten überall. Sie haben in der Vergangenheit, Zukunft und Gegenwart ganze Landstriche entvölkert, im Meer mit Haifischen gerungen (WOODOO – SCHRECKENSINSEL DER ZOMBIES) und sich durch ganze Metropolen gefressen (28 DAYS LATER). Der Zombie wurde zivilisiert (FIDO) und hat getanzt (DANCE OF THE DEAD); er lernte sprechen und verliebte sich sogar (WARM BODIES). Seit 1910 werden die nach Menschenfleisch lechzenden Kreaturen im Film porträtiert und bisher in verschiedenen Interpretationen dargestellt. Ob schwarz, weiß, gelb oder rot – der Zombievirus macht vor keiner Nationalität halt und gehört mittlerweile zum Horrorfilm, wie das Amen in die Kirche. Umso verwunderlicher, dass die Ideenvielfalt der Filmemacher auch 100 Jahre nach einem der ersten Zombieauftritte in FRANKENSTEIN (1910) keine Grenzen kennt – auch wenn man oftmals an der Zurechnungsfähigkeit der Köpfe hinter diesen Streifen zweifelt. Weil seit der erfolgreichen TV-Serie THE WALKING DEAD der Zombiefilm mal wieder einen Popularitätsschub erhalten hat und der Videomarkt mit unzähligen unterbelichteten Streifen dieser Art überschwemmt wird, haben viele Horrorfans die Lust an den Zombies verloren. Das Thema der stumpfsinnigen Furie, die nach ihrem Tod nur noch durch die Gegend geistert, um den Menschen nach dem Leben zu trachten wurde in den letzten Jahren einfach bis zum Erbrechen wiederholt, so dass man hinter diesen Schockern kaum noch spannende Genreunterhaltung findet. Für Regisseur RUAIRI ROBINSON Grund genug, mit diesen Vorurteilen aufzuräumen. Der Filmneuling verlagert sein Untoten-Werk einfach von der Erde auf den Mars, was für viele Zuschauer etwas ungewöhnlich anmuten dürfte, fragt man sich direkt, wie denn so ein strohdummer Zombie auf den Mars kommt.
 
Die Antwort ist plausibler als erwartet, denn die Helden des vorliegenden THE LAST DAYS ON MARS finden kurzum heraus, dass der Mars nicht nur trockenes Wüstenland beherbergt, sondern neben Sandstürmen und eisigen Nächten auch Leben versteckt. Das verbirgt sich im Planeteninneren in Form bösartiger Killerbakterien, die sich der Körper der Marsforscher bemächtigen und die nichts ahnenden Wissenschaftlern in höchst aggressive Zeitgenossen verwandelt. Die haben natürlich nichts anderes im Sinn, als den Übrigen auf den Leib und dem Zuschauer auf die Nerven zu gehen, denn wirklich klug oder wenigstens bedacht handelt in diesem Film keiner. Schnell sind die ersten Protagonisten infiziert und rasen wie von Sinnen durch die Forschungsstation. Das höchst resistente Bakterium wird durch offene Wunden übertragen und frisst sich von einem Wirtskörper zum nächsten. Vor lauter Aufregung scheinen nicht nur die noch Lebenden die Orientierung in THE LAST DAYS ON MARS verloren zu haben. Auch Kameramann ROBBIE RYAN und die Autoren SYDNEY J. BOUNDS und CLIVE DAWSON haben so ihre Problemchen mit der Thematik dieses Horrortrips. Erster war beim Drehen des Streifens etwas zu eifrig bei der Sache, so dass sein Arbeitsutensil in den hektischen Momenten etwas außer Kontrolle gerät. Die Kamera wackelt derart stark, dass man sich als Zuschauer kaum noch im Geschehen zurechtfinden kann und nach der Sichtung zur Aspirin greifen muss, weil einem bei derartiger Zappelmotorik schwindelig geworden ist. Aber auch die Drehbuchautoren scheinen die Geschichte in der Hektik des Gefechts etwas aus den Augen verloren zu haben. Während sich THE LAST DAYS ON MARS anfänglich noch als unheimlicher Sci-Fi-Spuk präsentiert, geht es ab Filmmitte mal wieder nach bekanntem Schema zugange. Die Wissenschaftler infizieren sich nacheinander mit der mysteriösen Lebensform und sind ohnehin auch nicht wirklich daran interessiert, überleben zu wollen. Sie stolpern unglaublich unvorsichtig durch die Szenarie und handeln mal wieder so, wie kaum ein normal denkender Mensch agieren würde, schließlich soll ja jeder Anwesende am Ende als hirnloser Zombie auf dem Nachbarplaneten wandeln. Statt die verwandelten Kollegen auszuradieren, anzuzünden oder möglichst handlungsunfähig zu machen, wird gerannt und geschrieen – und das nicht wenig. So ist fast die Hälfte der mageren Handlung eine wilde Verfolgungshatz zwischen Zombies und Wissenschaftlern, die von einer Forschungsstation zu nächsten flitzen, zum Mondfahrzeug laufen, um anschließend wieder zur ersten Einrichtung zu hetzen.
 
Der britische THE LAST DAYS ON MARS ist mal wieder so ein bescheidener Versuch, Science Fiction- und Horrorfilmfans gleichermaßen ansprechen und zufriedenstellen zu wollen. Die Mischung aus Zombie- und Weltraumfilm besitzt zwar eine erfrischende und durchaus grausige Kulisse, dürfte aber bei beiden Parteien kaum Zuspruch finden. Für einen Zombiefilm ist THE LAST DAYS ON MARS zudem zu unblutig geraten. Sci-Fi-Zuschauer werden mit trister Mondlandschaft und futuristischem Laborsetting abgespeist – die außerirdischen Lebensformen lassen vergebens auf sich warten. Der Film erhielt in Amiland für einen limitierten Kino-Release das jugendkonforme Freigabe PG-13 aufgedrückt und reduziert sich auf das rasende Gegeifer der infizierten Forscher. Gefressen, geschlachtet oder gar zerstückelt wird in diesem Mars-Grusler nicht. Eine gebrochene Nase, kaum nennenswerte Verletzungen und die körperliche Veränderung der erkrankten Forscher sind die einzigen Höhepunkte in diesem etwas einseitigen Genrebeitrag. Der Versuch, dem ausgelutschten Zombiegenre mit THE LAST DAYS ON MARS neue Impulse zu verleihen, ist mit ROBINSONS Regiedebüt leider gescheitert. Bis auf den außergewöhnlichen Schauplatz gibt es in diesem Horrorstück nichts, was man nicht schon in ganz vielen Untoten-Filmen besser gesehen hätte. So bleibt ein unwichtiger Sci-Fi-Horrormix, der sein ganzes Potenzial zugunsten des konventionellen Zombiekinos verschenkt hat. Schade um die sieben Millionen britischer Pfund, die man für 08/15-Ware wie THE LAST DAYS OF MARS verschwendet hat.
 
 
 


 
 
 

THE LAST DAYS ON MARS – Fazit

 
 
 
5 Punkte Final
 
 
 
Yes, es wird Zeit – endlich erobern sabbernde Zombies auch den Mars. Die unheimliche und sandbedeckte Kulisse unseres rot leuchtenden Nachbarplaneten ist wie für einen gruseligen Horrorstreifen geschaffen. Leider verrennt -wie passend – sich THE LAST DAYS OF MARS mal wieder in den gängigen Konventionen des modernen Zombiefilms. Außer dem Du-bist-der-Nächste-Konzept werden kaum Neuerungen innerhalb des ausgelutschten Untoten-Genres geboten. So ist THE LAST DAYS OF MARS ein solider Lückenfüller für Zwischendurch, der aber auch ganz schnell wieder vergessen sein dürfte.
 
 
 


 
 
 

THE LAST DAYS ON MARS – Zensur

 
 
 
THE LAST DAYS ON MARS erhielt in Amerika mit der lukrativen PG13-Freigabe eine überraschend niedrige Alterseinstufung. Kein Wunder, gibt es in THE LAST DAYS ON MARS kaum etwas zu sehen, was für den Splatterfan von Interesse wäre. Es gibt eine gebrochene Nase und einige Stich- und Hiebwunden zu sehen. Die für das Zombie-Genre berüchtigten Fressszenen haben in diesem Film Sendepause. Daher wurde der Streifen hierzulande auch mit FSK16 in den Handel gebracht – ungeschnitten versteht sich.
 
 
 


 
 
 

THE LAST DAYS ON MARS – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Universum Film

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: The Last Days on Mars; Großbritannien / Irland (2013)

Genre: Thriller, Horror

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte

Bild: 2.35:1 (1920x1080p)

Laufzeit: ca. 98 Min.

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Amaray mit Wendecover

Extras: Interviews, B-Roll, Visual Effects

Release-Termin: 15.08.2014

 
 
 

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THE LAST DAYS ON MARS – Trailer

 
 
 


 
 

Hellraiser80

 
 
 
Ähnliche Filme:
 
Apollo 18 (2011)

The Ark (2013)

Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt (1979)

Species (1995)

Prometheus (2012)

Filmreview: „The Ark“ (2013)

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THE ARK – STRANDED

Story

 
 
 
Nach einem verheerenden Metroiden-Sturm befindet sich ein eifriges Mond-Forschungs-Team in größter Not. Nicht nur, dass durch das unerwartete Unglück ein Kontakt mit der „Außenwelt“ unmöglich scheint, auch die Stromversorgung wurde unglücklicherweise durch den Metroiden-Schauer gänzlich zerstört, sodass die Wissenschaftler feststellen müssen, dass eine Rückkehr zur Erde aus eigener Kraft unmöglich realisierbar ist und sie nun hilflos auf dem Mond verweilen müssen. In der Hoffnung, dass aufgrund des abrupten Kontaktabbruchs dennoch schnellstmöglich Hilfe eintreffen wird, vertreiben sich die Forscher derweil die Zeit mit der Untersuchung des noch warmen Metroiden-Gesteins, in dessen Kern sie seltsame Sporen vorfinden, mit welchen sich alsbald eine unachtsame Wissenschaftlerin infiziert. Innerhalb von nur weniger Stunden beginnt etwas zutiefst Böses in ihrem Leib heranzuwachsen, was sich wenig später für die gesamte Crew zu etwas durchaus Bedrohlichen entwickelt …
 
 
 


 
 
 

THE ARK – Kritik

 
 
 
Wenn ein Horrorfilm trefflich als THE ARK, bzw. im Original STRANDED, betitelt wird und von einem Forscherteam auf dem Mond erzählt, welches nach einem zerstörenden Meteoridenschauer keinerlei Verbindung zur eigenen Basis herstellen kann, dann dürfte der Zuschauer vermutlich vorab ein klaustrophobisches Kammerspiel erwarten, in welchem die „gestrandeten“ Protagonisten irgendeinen alternativen Weg finden müssen, um sicher auf die Erde zurückzukehren zu können. Wenn sich jedoch unter den Script- und Drehbuchautoren einige zu ambitionierte RIDLEY SCOTT-Fans befinden, denen das kürzlich erschienene ALIEN-Prequel PROMETHEUS derart gut gefallen zu haben scheint, dass sie kurzum einige interessante Ideen des Blockbusters in ihren eigenen Film transferieren mussten, dann dürfte aus einem vermeintlich beklemmenden Survival-Thriller flink ein ganz schön, gemeiner Alien-Schocker werden.
 
THE ARK ist ein arg gemeiner Etiketten-Raub, wie man ihn aktuell auf dem Heimkinomarkt leider zu oft erleben muss, denn wirklich eigenständige Ideen sucht man hier vergebens. Als interessierter Filmfan will man partout nicht das Gefühl los werden wollen, als hätte man die zugrunde liegende Geschichte vom Forscherteam, dass sich mit einer außerirdischen Lebensform konfrontiert sieht, nicht bereits in unzählig thematisch ähnlichen Filmen gesehen. Und in der Tat, wirklich neu ist das alles leider Gottes nicht. THE ARK zitiert diverse Genre-Kandidaten, die bereits auf allen erdenklich effektiven Arten versucht haben, die trostlose, unbekannte und beängstigende Kulisse/Bewohner eines fremden Planeten zum Mittelpunkt der Geschehnisse zu formen. Da lassen sich Verweise aus PROMETHEUS finden, aber ebenso Zutaten aus klassischem Sci Fi Horror wie ALIEN, SPECIES, THE THING und sogar Found Footage-Kost a la APOLLO 18. Natürlich ist derart einfältiges Stibitzen nicht gerade die feine englische Art und oftmals zeugen derart einfältige „Duplikate“ erfolgreicher Kassenschlager nicht zwingend von Qualität und Ideenreichtum. Aber trotzdem lässt sich behaupten, dass dem Filmfreund mit dem kommenden THE ARK einen durchaus gelungener Gruseltrip ins die heimischen DVD und Blu-ray Player flattert, der mit einer verblüffenden Kurzweiligkeit zu überzeugen und durchweg spannend zu unterhalten weiß. Der Film kommt erstaunlich schnell zum Punkt und verliert sich zu keinem Zeitpunk in unwichtigen Nebensächlichkeiten. Die wenigen Protagonisten werden zügig vorgestellt, danach donnert auch schon eine unerwartete Metroiden-Pracht auf die Forschungseinrichtung und ehe sich der Filmfreund versieht, ist auch schon eine der Hauptfiguren mit einem mysteriösen Etwas infiziert, dass in rasender Geschwindigkeit zu einem Säugling in deren Bauch heranwächst, um wenig später Unheil unter den „Gestrandeten“ zu stiften.
 
Der Film THE ARK ist ein waschechtes, starbesetztes B-Movie, und vermutlich eines der wenigen Genre-Werke, dem das knapp bemessene Produktions-Budget erstaunlich förderlich zu sein scheint. Dadurch, dass sich die Geschehnisse in einer kleinen Forschungseinrichtung abspielen, kaum Geld für ausufernde Spezialeffekte zur Verfügung stand und sich die Charaktere des Film auf engstem Raum mit einem trostlosen und puristischen Setting arrangieren müssen, schafft es der Film eine ziemlich beengende und düstere Atmosphäre zu erzeugen, die THE ARK vollends zugutekommt. Hinzukommt, dass die wenigen Protagonisten von diversen hochkarätigen Schauspielern gemimt werden, die ihr Handwerk durchaus verstehen und den Film hochwertiger erscheinen lassen, als er letztendlich eigentlich ist – beachtlich!
 
Natürlich gibt es in einem Film, wie diesem auch ein obligatorisches, außerirdisches Wesen zu begutachten, das sich natürlich einige Zeit lässt, bis es sich in seiner vollen „Schönheit“ präsentiert. Dadurch wird das Spannungspentium natürlich erheblich gesteigert, sodass die 90 Minuten Filmlaufzeit geschwind verflogen sind und das Finale rasch erreicht ist. Unnötige Gefühlsdusseleien sind hier Mangelware. Stattdessen flüchten die Anwesenden durch das kleine Forschungslabor, stets auf der Flucht vor dem mysteriösen Wesen, dass nur ein Ziel kennt: ebenso, wie die Überlebenden auf die Erde zurückzukehren. Ob die erschreckend menschliche Kreatur das schaffen wird, wird natürlich an dieser Stelle nicht verraten, dennoch dürfte der Filmfreund trotz der arg konventionellen Inszenierung am Ende rasch feststellen, dass es sich bei THE ARK zwar um einen kleinen, unbedeutenden Sci Fi Thriller handelt, der aber aufgrund seiner straffen und effektiven Erzählweise, diversen ähnlich gestrickten B-Movies seiner Art weit voraus scheint und auf jeden Fall all denen zu empfehlen ist, die eine Vorliebe für günstig produzierten Sci Fi Trash besitzen.
 
 
 
 
Nach seinem gnadenlos gefloppten BATTLEFIELD EARTH – KAMPF UM DIE ERDE (2000) wandelt Regisseur ROGER CHRISTIAN mit seinem aktuellen Streifen THE ARK (im Original STRANDED) erneut auf sci-fi-lastigen Pfaden. Im Gegensatz zu seinem starbesetzten Mega-Flop aus dem Jahre 2000 handelt es sich bei seinem aktuellen Film um einen ziemlich düsteren und stimmigen Horror-Trip, der sich mit einem regelrechten Nischen-Genre beschäftigt, dass man in Zeiten von plumper Folterei, nerviger Wackelcam-Kost und zornigen Poltergeistern vermutlich unlängst vergessen zu haben scheint und nur noch sehr selten zu Gesicht bekommt. Durch den erwartungsgemäßen Erfolg des ALIEN-Prequels PROMETHEUS aus dem vergangenen Jahr, fühlen sich vermutlich einige Filmemacher durchaus inspiriert, das unlängst vergessene ALIEN-Genre zurück auf die heimischen Mattscheiben zu bringen. Im Falle von THE ARK ist das recht überzeugend gelungen. Mit einem kleinen Staraufgebot (u.a. CHRISTIAN SLATER in einer Hauptrolle) und ohne wirklich ausufernde Effekt-Sequenzen wird hier eine kleine stimmige Geschichte erzählt, die erstaunlich souverän abgehandelt wird und bemerkenswert zügig zum Punkt kommt. Hier zählen weniger Ekeleffekte, sondern eine erschreckend klaustrophobische Stimmung, welche durch das triste Mond- und Labor-Setting effektiv verstärkt wird. Wer Filme wie SPECIES, ALIEN und PROMETHEUS vergöttert, wird diesen Film lieben. Mission eindeutig gelungen!
 
 
 


 
 
 

THE ARK – Fazit

 
 
 
6 Punkte Final
 
 
 
CHRISTIAN SLATER scheint Gefallen an günstig produzierten Horrorfilmen gefunden zu haben. Jetzt sieht er sich mit einem bösartigen Killer-Alien konfrontiert. Düsterer Sci-Fi Thriller in der Tradition der ALIEN-Filme – kurzweilig, spannend und ziemlich böse.
 
 
 


 
 
 

THE ARK – Zensur

 
 
 
Da der Film eher auf Atmosphäre Wert legt und sich die wenigen Gewaltszenen überschaubar über den Film verteilen, hat THE ARK problemlos eine ungeschnittenen Jugendfreigabe erhalten. Der Film ist nicht wesentlich brutaler als die bekannten ALIEN-Filme mit SIGOURNEY WEAVER, so dass er ungeschnitten mit FSK16 in den Handel kommt.
 
 
 
 


 
 
 

THE ARK – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Stranded; USA 2013

Genre: Horror, Thriller, Science Fiction

Ton: Deutsch+Englisch DTS-HD MA 7.1

Untertitel: Deutsch

Bild: 2.35:1 (1920x1080p)

Laufzeit: ca. 88 Min.

FSK: FSK 16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Amaray mit Wendecover

Extras: Trailer zum Film in Deutsch und Englisch, Trailershow zu weiteren Filmen aus dem Hause SUNFILM/TIBERIUS FILM

 
 
 
Was die Technik betrifft, kann man mit Scheiben aus dem Hause SUNFILM/TIBERIUS FILM eigentlich nichts falsch machen. Auch wenn vielleicht nicht immer jeder Film des Labels auf Zuspruch stößt, versucht der Anbieter zumindest auf technischer Ebene zu punkten. Im Falle von THE ARK wird dem Filmfreund erneut ein ansprechendes Bild und satter Ton geboten. Zwar ist der Schwarzwert nicht gerade das Gelbe vom Ei und driftet oft ins gräuliche ab; er verschluckt aber dennoch kaum Details. Die Schärfe ist solide und lässt immer wieder kleine Details erkennen. Für ein kleines B-Movie wie THE ARK reicht das aber auch vollkommen aus. Auf tonaler Ebene zieht THE ARK alle Register. Die permanente Hintergrundbeschallung mit allerhand basslastigen Geräuschen lässt Grusel-Feeling aufkommen. Zudem wird der Subwoofer hin und wieder gefordert, so dass behauptet werden kann, dass der Ton dieser Scheibe als sehr gut zu bewerten ist. Leider schaut es bei den Extras weniger glanzvoll aus. Hier werden dem Filmfan gerade einmal Trailer geboten – mehr gibt es nicht. Sehr bedauerlich. Immerhin hat SUNFILM/TIBERIUS FILM an ein Wechselcover gedacht.

 
 

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THE ARK – Trailer

 
 
 


 
 

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