Filmkritik: „Bad Hair – Waschen, schneiden, töten“ (2020)

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BAD HAIR – WASCHEN, SCHNEIDEN, TÖTEN

(BAD HAIR)

Story

 
 
 
Nachdem sich Anna für ihre Karriere eine Flechtfrisur zugelegt hat, geht es beruflich steil nach oben, aber das echte Haar, welches verwendet wurde, führt ein unnatürliches Eigenleben.
 
 
 


 
 
 

BAD HAIR – Kritik

 
 
Man kennt die Prämisse am ehesten aus Short-Stories: Nachdem jemand eine Haartransplantation bekommen hat, führt das Haar ein mörderisches Eigenleben, weil es meistens von einem Mörder stammt. Das klingt nicht nur nach feinstem Trash, sondern bietet diesen meist auch. Umso überraschender kommt „Bad Hair – Waschen, schneiden, töten“ daher, denn er versucht sich als gesellschaftskritischer Horrorfilm, den man durchaus ernst nehmen kann. Das Resultat ist ambitioniert und weiß zu gefallen, besitzt im Endeffekt nur leider etwas zu viele Längen und etwas zu wenig Horror.
 
 
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Wir schreiben das Jahr 1989 und das Musikfernsehen boomt genau so sehr, wie die Black Music. Anna arbeitet seit geraumer Zeit bei einem solcher Fernsehsender und gibt sich alle Mühe aufzusteigen. Nachdem die Leiterin ausgetauscht wurde, bekommt Anna plötzlich die Gelegenheit ihr Können zu beweisen und begeistert die neue Chefin sofort mit einer guten Idee. Nur die Haare missfallen. Seit Anna in ihrer Kindheit einen Unfall mit ätzendem Haarfärbemittel hatte, trägt sie einen kurzen, natürlichen Afro, aber das ist optisch nicht angesagt. Um ihrer Karriere auf die Sprünge zu helfen, entscheidet sich Anna also für eine teure Flechtfrisur und danach läuft auch wirklich alles sehr gut, bis die junge Frau bemerken muss, dass mit ihrem neuen Haar etwas nicht stimmt.
 
 
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Wenn man die Grundprämisse hört, kann man nur erstaunt sein, wie ernst „Bad Hair“ doch daherkommt, denn der Geschichte um das lebendige Haar verleiht man einen stimmigen Hintergrund und zusätzlich wird das Ganze noch mit einer gehörigen Portion Gesellschaftskritik angereichert. Dass es als Afroamerikaner im Jahre 1989 nicht leicht war Karriere zu machen, glaubt man gerne. Dass es als Frau noch schwieriger war, ebenfalls. Dies wird hier gekonnt verarbeitet, aber zusätzlich noch erweitert, indem es allgemein um Oberflächlichkeit im Showbusiness geht. Daran hat sich innerhalb der gut 30 Jahre sicherlich nichts geändert, denn Optik zählt auch heute noch mehr, als die inneren Werte oder Talent. Das Drehbuch bedient sich an dieser Kritik, verpackt das leicht satirisch und kombiniert es mit einem skurrilen Horrorszenario, welches glaubwürdiger erscheint, als man anfangs vermuten darf.
 
 
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Für den afroamerikanischen Regisseur Justin Simien scheint dies eine Herzensangelegenheit gewesen zu sein. Er liefert mit „Bad Hair – Waschen, schneiden, töten“ erst seinen zweiten Spielfilm ab, schrieb das Drehbuch selbst und war auch noch an der Produktion beteiligt. Eine ambitionierte Sache also und die Inszenierung kann durchaus überzeugen. Der Film hatte sicherlich kein besonders hohes Budget, was man bei den Effekten manchmal leider etwas erkennen kann, aber handwerklich ist das trotzdem gelungen gestaltet. Dabei wirkt die Inszenierung über lange Zeit sogar erstaunlich bodenständig, was man von der Atmosphäre ebenfalls behaupten kann. Der Horror lässt sich nämlich Zeit. Die gesamte erste Hälfte über kreiert Simien eher ein Szenenbild der Fernsehmusiklandschaft und zusammen mit dem authentischen Soundtrack fühlt man sich wirklich zurückversetzt in eine Zeit, in der noch MTV geschaut wurde. Erst nach und nach gesellen sich die übernatürlichen Elemente mit hinzu und diese wirken anfangs immer noch verblüffend ernsthaft. Erst im letzten Drittel atmet „Bad Hair“ dann doch etwas die Luft vom Trash, verkommt dabei jedoch nie zur Lächerlichkeit.
 
 
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Es hätte insgesamt aber doch etwas mehr Horror geben dürfen, denn die richtigen Horrorszenen wurden zu dezent eingesetzt. Selbst wenn es in der letzten halben Stunde noch einiges davon zu sehen gibt, mag das niemals so richtig spannend werden und es mangelt einfach an packenden Szenen. Etwas mehr Gewalt hätte „Bad Hair“ sicherlich ebenfalls nicht geschadet. Die vorhandenen Morde sind kaum grafisch und Blut wird nur selten welches vergossen. Das verdient zwar seine Freigabe ab 16 Jahren, ist insgesamt aber zu harmlos. Dafür ging man mit dem Haar recht kreativ um und selbst wenn man die CGI-Effekte erkennen kann, sie hätten deutlich mieser sein können. Das kann man wohl auch vom Unterhaltungswert behaupten, der im Endeffekt doch zufriedenstellend ist, aber manch eine Länge in der ersten Stunde nicht verschweigen kann. Die Laufzeit ist mit 103 Minuten (mit Abspann) etwas zu hoch ausgefallen, denn nicht jede Szene hätte es gebraucht. Das Erzähltempo hätte man ruhig etwas flotter gestalten dürfen.
 
 
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Bleiben letztendlich noch die Darsteller, die für eine solche Produktion doch erfreulich gut ausgefallen sind. „Bad Hair“ kann sogar überraschend viele bekannte Namen bieten. Da es sich hier viel um Musik dreht, ist es nur authentisch, dass Musiker wie MC Lyte, Usher oder Kelly Rowland in kleinen Nebenrollen vorbeischauen. Mit Vanessa Lynn Williams ist ebenfalls eine bekannte Schauspielerin wie Musikerin vorhanden. Jeder macht seine Sache ordentlich und James Van Der Beek schaut als eine der wenigen weißen Schauspieler in diesem Werk auch mal kurz vorbei. Die Attraktion ist allerdings erst die Newcomerin Elle Lorraine, welche die Hauptrolle wirklich gut spielt. Sie macht ihre Sache sehr glaubhaft, bekommt selbst die Wandlung sehr authentisch hin und funktioniert somit prächtig. Von Lorraine dürfte man in Zukunft mit Sicherheit noch mehr sehen. Die Figurenzeichnung hingegen wirkt manchmal ein wenig plump, obwohl sie insgesamt gut getroffen wurde. Da werden viele Klischees verarbeitet, was der Satire nützt und viele Merkmale der Charaktere entsprechen mit Sicherheit der Realität, aber so richtig markant will das nicht wirken und es hätte „Bad Hair“ gar nicht mal so schlecht gestanden, wenn man hier noch mehr in die Tiefe gegangen wäre.
 
 


 
 
 

BAD HAIR – Fazit

 
 
 
6 Punkte Final
 
 
„Bad Hair – Waschen, schneiden, töten“ ist kein gewöhnlicher Horrorfilm und er erinnert mit seiner Herangehensweise etwas an die Werke von Jordan Peele. Das liegt vor allen Dingen an der gesellschaftskritischen Art und Weise und an dem Punkt der Rassendiskriminierung. Dass dies mit einem trashigen Szenario à la „mordendes Haar“ kombiniert wurde, klingt viel skurriler, als das Endresultat ausschaut. Dem Werk gelingt es nämlich durchaus ernst zu wirken und es bringt seine wichtige Botschaft auch gut herüber. Die Inszenierung stimmt, das Handwerk macht etwas her, die Darsteller überzeugen und Score, wie Soundtrack hören sich gut an. Was fehlt dem Werk im Endeffekt also? Besonders der Unterhaltungswert ist mit manch einer Länge gefüllt und intensiver Horror lässt sich ebenfalls deutlich zu selten blicken. Außerdem wechselt „Bad Hair“ am Ende von der Ernsthaftigkeit etwas zu sehr ins Trash-Gefilde. Das verhindert eine höhere Wertung, doch jeder, der an einer etwas anderen Version vom Body-Horror Interesse hat, bekommt mit diesem Produkt einen durchaus unkonventionellen Vertreter geboten, der es verdient gesichtet zu werden!
 
 


 
 
 

BAD HAIR – Zensur

 
 
 
Die deutsche Fassung von „Bad Hair – Waschen, schneiden, töten“ ist ungeschnitten und für Zuschauer ab 16 Jahren geeignet.
 
 
 


 
 
 

BAD HAIR – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) LEONINE (Blu-ray im KeepCase)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Bad Hair; USA 2020

Genre: Horror, Komödien

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch

Bild: 1.85:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 104 Minuten

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Blu-ray im KeepCase ohne Wechselcover

Extras: Trailer, Trailershow

Release-Termin: KeepCase: 25.06.2021

 

Bad Hair – Waschen, schneiden, töten [Blu-ray im KeepCase] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 


 
 
 

BAD HAIR – Trailer

 
 


 
 
 

Benjamin Falk

(Rechte für Grafiken liegen bei Leonine)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Die Killerhand (1998)
 
Teeth – Wer zuletzt beißt, beißt am besten (2007)
 
Bloody Knuckles (2014)
 
Body Snatchers – Angriff der Körperfresser (1993)
 
Die Körperfresser kommen (1978)
 
Elmer (1988)
 
Bad Milo (2013)
 

Filmkritik: „The Killing Time“ (1987)

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THE KILLING TIME

Story

 
 
 
Ein Mörder nimmt die Identität eines Sheriffs an und wird in einer Kleinstadt selbst Opfer eines Betruges.
 
 
 


 
 
 

THE KILLING TIME – Kritik

 
 
„The Killing Time“ ist ein 1987 entstandener Thriller, der jetzt neu in HD abgetastet veröffentlicht wurde und wohl am ehesten mit seiner Besetzung lockt. Gerade als Fan der 80er-Filmwelt darf man da hellhörig werden, aber im Endeffekt bekommt man mehr versprochen, als geboten wird.
 
 
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Ein namenloser Fremder ermordet den jungen Deputy Sheriff Brian Mars und nimmt seine Identität an. In einer Kleinstadt macht er es sich dann gemütlich und darf fortan für das Gesetz arbeiten. Sein Kollege Sam, der den Mann einarbeiten soll, will sich Mars nützlich machen. Sam hat nämlich eine Affäre mit seiner Jugendliebe Laura. Diese ist jedoch unglücklich verheiratet und der Ehemann soll nun verschwinden. Den Mord will Sam Mars in die Schuhe schieben, doch er kann natürlich nicht ahnen, dass er es sowieso mit einem Mörder zu tun hat. Die Story klingt auf dem Papier ganz gut, wird im Endeffekt aber zu langsam vorgetragen. Bis sich die Ereignisse, welche die Inhaltsangabe beschreibt, nämlich erst mal abspielen, vergeht einige Zeit. Das wirkt zuweilen wie eine extrem lange Vorbereitung zu einem Mord und man fühlt sich fast ein wenig an „Columbo“ erinnert. Dort geschieht der Mord dann aber wenigstens nach meistens 15 Minuten. Im letzten Drittel nimmt das endlich etwas an Fahrt auf, doch zuvor ist das Tempo deutlich zu gering und besonders aufregend wird die Geschichte nicht erzählt. Die konstruierte Wendung am Ende kann da auch nicht viel retten.
 
 
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Am ehesten macht „The Killing Time“ sowieso wegen seiner Besetzung neugierig. Mit Kiefer Sutherland macht man nämlich selten etwas falsch. Auch früher war Sutherland schon ein gewisser Garant für Qualität. Er spielt den psychopathischen Killer ganz gut, bekommt aufgrund der belanglosen Figurenzeichnung aber leider nicht die Chance sein ganzes Können abzurufen. Beau Bridges darf man wohl als fehlbesetzt bezeichnen, was seine Leistung trotzdem nicht schlecht machen sollen, denn mit seinem einzigartigen Charme ist er immer dabei. Wayne Rogers und Joe Don Baker erfüllen ihre Nebenrollen solide und in einer kleinen Rolle gibt es noch Michael Madsen zu sehen. Lediglich Camelia Kath fällt etwas ab, doch insgesamt kann man mit den Darstellern gut leben. Wäre die Figurenzeichnung auf einem ähnlichen Niveau, dann hätte das Werk auch deutlich mehr überzeugen können, aber leider lassen einen die Charaktere überwiegend kalt und ein authentisches Profil erhalten sie ebenfalls nicht.
 
 
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Da die Handlung sich in zu langen, belanglosen Vorbereitungen verliert, ist der Unterhaltungswert leider nicht besonders hoch. Hier von einem Thriller zu sprechen, ist zwar eigentlich richtig, aber es kommt einem dennoch selten so vor, denn es mangelt ganz einfach an Spannung. Action kommt ebenfalls selten vor. Wenn überhaupt, sieht man solche Elemente im letzten Drittel, welches dann ganz in Ordnung ist, aber dennoch nicht viel retten kann. Die Regie übernahm Rick King, der jetzt nicht unbedingt für Qualität bekannt ist, aber die Inszenierung ist soweit noch ganz okay. Es mangelt dem Treiben eben nur an Highlights. Das Tempo ist zu gering und das gesamte Geschehen plätschert ziemlich gemütlich vor sich hin, bis das Finale dann noch ein wenig mehr Thrill besitzt. Mit viel Gewalt braucht man dabei übrigens nicht zu rechnen, aber die wenigen Kills sind immerhin relativ blutig umgesetzt worden. Die handwerkliche Arbeit ist sowieso ganz in Ordnung, aber der Score ist ähnlich langweilig, wie alles andere an diesem Streifen auch.
 
 
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THE KILLING TIME – Fazit

 
 
 
4 Punkte Final
 
 
Mit „The Killing Time“ gibt es leider keinen Klassiker aus den 80ern zu sehen und nicht mal Fans von Kiefer Sutherland kommen besonders auf ihre Kosten. Er spielt zwar, so wie alle anderen, ganz gut, aber das Drehbuch taugt nicht viel. Es gibt viel zu viele Belanglosigkeiten, alles wirkt zu konstruiert und vor allen Dingen ist der Film viel zu langsam. Das, was es da an Substanz gibt, hätte man innerhalb einer halben Stunde erzählen können. Die Inszenierung ist passabel und das letzte Drittel besitzt immerhin noch ein wenig Thrill, aber insgesamt schreit die Atmosphäre viel zu sehr nach Seifenoper. Unterhaltsam ist das echt nicht und somit leider ziemlich enttäuschend!
 
 


 
 
 

THE KILLING TIME – Zensur

 
 
 
„The Killing Time“ erschien 1988 direkt auf Video von NEW VISION. Das Videoband war ungeschnitten. Seither war es verdächtig ruhig um den Streifen. Nach einigen ungeschnittenen Ausstrahlungen im Pay-TV in den 2000ern hat es der Thriller nun endlich wieder ins Heimkino geschafft. Mit der Blu-ray hält „The Killing Time“ nun auch ins HD-Zeitalter Einzug und kommt – wie zu VHS-Zeiten – ungeschnitten mit FSK16 ins Wohnzimmer.
 
 
 


 
 
 

THE KILLING TIME – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) White Pearl Movies | Daredo (Blu-ray + DVD im Mediabook)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: The Killing Time; USA 1987

Genre: Liebesfilme, Thriller, Drama, Krimis

Ton: Deutsch DTS-HD MA 2.0, Englisch DTS-HD MA 2.0

Untertitel: keine

Bild: 1.78:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 92 Minuten

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Mediabook

Extras: Deutsche Erstveröffentlichung, Uncut Kinofassung, Limitiertes Mediabook mit Blu-ray + DVD, In HD neu abgetastet, Original Artwork, 16-seitiges Booklet mit Fotos und weiteren interessanten Zusatzinformationen, Film zusätzlich auf DVD

Release-Termin: Mediabook: 16.04.2021

 

The Killing Time [Blu-ray + DVD im Mediabook] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 


 
 
 

THE KILLING TIME – Trailer

 
 


 
 
 

Benjamin Falk

(Rechte für Grafiken liegen bei White Pearl Movies | Daredo)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Blood Simple – Eine mörderische Nacht (1984)
 
Fatale Begierde (1992)
 

Filmkritik: „Camp Wedding“ (2019)

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CAMP WEDDING

Story

 
 
 
Bei den Vorbereitungen zu einer Hochzeit in einem Camp geht es Braut, Bräutigam und ihren Freunden bald an den Kragen, weil sie sich nicht an die Regeln halten.
 
 
 


 
 
 

CAMP WEDDING – Kritik

 
 
Noch immer erfreut sich der Slasher großer Beliebtheit, doch in letzter Zeit kam es mehr und mehr in Mode, ein solches Szenario humorvoll zu gestalten. „Camp Wedding“ will auf diesen Zug aufspringen, hat im Endeffekt aber leider viel zu wenig zu bieten, um den Zuschauer überzeugen zu können.
 
 
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Mia will bald heiraten und stellt sich die Hochzeit ganz besonders vor. Sie soll in einem Camp stattfinden und über alle Social-Media-Kanäle lädt Mia ihre Freunde ein. Sie sollen bei den Vorbereitungen helfen. Das Camp Pocumtuck soll als Kulisse dienen und man hat es mit einem berühmt-berüchtigten Camp zu tun, denn hier fand früher ein Indianer-Massaker statt, es gab Hexenverbrennungen und noch weitere seltsame Dinge ereigneten sich hier. Außerdem gibt es einige Regeln und dazu gehört auch das Verbot der Handynutzung. Das ist den Freunden jedoch ziemlich egal, was bestraft gehört. Die Story war sicherlich als Seitenhieb auf die Social-Media-Generation gemeint, doch davon bekommt der Zuschauer nicht viel mit. Ständig gibt es Gags über Glutenunverträglichkeit und ansonsten tippen die Progatonisten fleißig auf ihren Smartphones herum. Weil das ja verboten ist, rächt sich das Verhalten im Laufe der Zeit, doch dafür braucht man Geduld, denn das Treiben dümpelt lange Zeit ohne echte Ereignisse vor sich hin. Hinterher wird es dann auch noch etwas wirr, aber Überraschungen bleiben größtenteils aus und so gut gemeint die Grundidee auch sein mag, was man daraus gemacht hat, überzeugt überhaupt nicht.
 
 
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Wirklich enttäuschend fällt zudem die Atmosphäre aus, denn vom versprochenen Slasher ist hier nichts zu spüren. Obwohl sich das gesamte Geschehen in einem Camp abspielt, kommt man sich niemals wie in einem Slasher vor, was das Vorhandensein von Geistern noch mal bestätigt. Die Stimmung hat nicht viel zu bieten und von der Komödie bekommt man leider ebenfalls nicht viel mit. Ein paar kleine Einfälle, besonders am Anfang, sind noch halbwegs amüsant, doch hinterher wird das Szenario immer monotoner. Jeder bekommt seltsame Nachrichten auf sein Handy und im Wald lauert die Gefahr, doch Bedrohung kommt keine auf und die Witze wiederholen sich auch nur noch. Das macht die 97 Minuten Laufzeit ziemlich zäh. Das Finale wird noch minimal besser, doch bis dahin ist man schon reichlich gelangweilt.
 
 
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Der Inszenierung fällt da leider nicht viel ein, um der Langeweile entgegenzusteuern, denn „Camp Wedding“ ist einfallslos gestaltet. Dass die ganzen Textnachrichten stets eingeblendet werden, wirkt auf Dauer auch sehr monoton. Aus der Kulisse wird nicht viel gemacht und die Szenen im Wald bei Nacht könnten unspektakulärer kaum aussehen. Viel Budget steckt sicher nicht dahinter, aber zu billig erscheint der Film ebenfalls nicht. Er ist nur eben völlig ohne Kreativität gestaltet. Außerdem mangelt es an Gewalt. Auch hier verdient das Werk den Namen Slasher niemals, denn es geht überwiegend harmlos zur Sache und die Freigabe ab 16 Jahren wirkt fast übertrieben. Somit gibt es auch nicht wirklich viele Effekte zu sehen. Dafür sind die Darsteller noch halbwegs brauchbar. So richtig gut spielt niemand, manche Schauspieler nerven auch etwas, aber man kann mit diesen Leistungen noch leben. Schade ist viel mehr, dass die Figurenzeichnung so langweilig und vor allen Dingen künstlich ausgefallen ist. Man kauft den Freunden niemals ab, dass sie Freunde sein sollen und mit markanten Charakteren braucht man nicht zu rechnen.
 
 
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CAMP WEDDING – Fazit

 
 
 
3 Punkte Final
 
 
„Camp Wedding“ ist vielleicht gut gemeint, aber schlecht gemacht. Aus der simplen Grundidee hätte man etwas machen können, aber weil kreative Einfälle weitestgehend ausbleiben, bekommt es der Zuschauer mit einer Schlaftablette zu tun. Slasher-Feeling kommt überhaupt nicht auf, die Komödie lässt sich ebenfalls nur selten mal blicken und außerdem geht es sehr harmlos zur Sache. Das ist handwerklich okay gemacht, wird von den meisten Darstellern erträglich gespielt und hat ein paar passable Gags in petto, bietet ansonsten aber reichlich monotone Langeweile, Albernheiten und auch manch eine Peinlichkeit. Gerade weil die Atmosphäre so enttäuschend ist, rettet auch das halbwegs solide Finale nichts mehr. Verzichtbar!
 
 


 
 
 

CAMP WEDDING – Zensur

 
 
 
Die deutsche Fassung von „Camp Wedding“ ist ungeschnitten und für Zuschauer ab 16 Jahren geeignet.
 
 
 


 
 
 

CAMP WEDDING – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) White Pearl Movies | Daredo (Blu-ray im KeepCase)

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(c) White Pearl Movies | Daredo (Blu-ray + DVD im Mediabook)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Camp Wedding; USA 2019

Genre: Horror, Mystery, Komödien

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: keine

Bild: 2.39:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 97 Minuten

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Mediabook | Blu-ray im KeepCase ohne Wechselcover

Extras: Trailer, Trailershow | zusätzlich im Mediabook: 16-seitigem Booklet, Film auf DVD

Release-Termin: Mediabook + KeepCase: 28.05.2021

 

Camp Wedding [Blu-ray im KeepCase] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

Camp Wedding [Blu-ray + DVD im Mediabook] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 


 
 
 

CAMP WEDDING – Trailer

 
 


 
 
 

Benjamin Falk

(Rechte für Grafiken liegen bei White Pearl Movies | Daredo)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
You Might Be the Killer (2018)
 
The Final Girls (2015)
 
Scream – Schrei! (1996)
 

Filmkritik: „Josie: Sie umgibt ein dunkles Geheimnis“ (2018)

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JOSIE: SIE UMGIBT EIN DUNKLES GEHEIMNIS

(JOSIE)

Story

 
 
 
Als eine junge Teenagerin namens Josie in die Nachbarschaft einzieht, stellt sie das Leben vom einsamen Hank völlig auf den Kopf.
 
 
 


 
 
 

JOSIE – Kritik

 
 
Der Südstaaten-Thriller ist meistens von einer besonderen Atmosphäre geprägt, jedenfalls wenn er gut gemacht ist. Die schwüle, hitzige Stimmung einzufangen, muss schon gekonnt sein. „Josie: Sie umgibt ein dunkles Geheimnis“ versucht sich ein wenig daran, bietet nebenbei aber überraschend viel Drama. Abgesehen von einem kleinen Twist am Ende, bekommt der Zuschauer dabei nicht besonders viel geboten, aber dank guter Darsteller kann man sich das Produkt dennoch ansehen.
 
 
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Josie ist ein junges, blondes und hübsches Mädchen und sie zieht völlig alleine, ohne Eltern, in eine neue Wohnung in einer Kleinstadt ein. Dort trifft sie auf den einsamen Hank und wickelt ihn sofort um ihre Finger. Der deutlich ältere Mann ist sich bewusst, dass es Aufsehen erregen würde, wenn er mit dem jungen Mädel abhängt, aber da Josie sich förmlich aufzwängt, macht es ihm nichts aus. Nebenbei hat Josie aber auch noch etwas mit einem gleichaltrigen Jungen zu tun. Was hier wirklich gespielt wird, soll der Zuschauer erst am Ende erfahren. Die Story hätte sich vielleicht besser für eine Kurzgeschichte angeboten, denn die Pointe, die man hier vorbereitet, ist am Ende nicht so großartig, als dass sie über eine Stunde Laufzeit an Vorbereitung benötigt hätte. Die Wendung ist nicht schlecht, aber auch nicht unbedingt völlig unvorhersehbar. Über Glaubwürdigkeit und Logik sollte man sich nicht zu viele Gedanken machen, denn dann kann man mit dem Drehbuch noch halbwegs leben. Die Grundidee ist nicht schlecht, wird aber eben nicht völlig gekonnt dargeboten.
 
 
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Am ehesten macht der Unterhaltungswert „Josie“ einen Strich durch die Rechnung, denn der Film ist einfach zu gemächlich. Über eine Stunde lang passiert nicht sonderlich viel; eigentlich sogar gar nichts. Das besitzt eine recht entspannte Atmosphäre und langweilt deshalb nicht komplett, nur aufregend ist das eben auch nicht. Mit einem Thriller hat das Treiben zudem so gut wie nichts zu tun. Stattdessen bekommt man ein Drama spendiert, aber kein besonders emotionales. Überwiegend dominieren belanglose Dialoge das Geschehen, die man sich trotzdem irgendwie anhören kann; auch dank der guten, deutschen Synchronisation. In den letzten zehn Minuten kommt es dann noch zur Wendung und hier gibt es auch die einzige Gewalt im Film zu sehen. Spannung kommt deshalb dennoch nicht auf und so richtig überrascht will man als Zuschauer ebenfalls nicht sein, aber insgesamt hätten die 82 Minuten Laufzeit (ohne Abspann) doch noch deutlich langatmiger ausfallen können.
 
 
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Dass man sich das Geschehen dann irgendwie doch ganz gerne anschaut, ist den Darstellern zu verdanken. Besonders Dylan McDermott, der ja nun echt nicht unbekannt ist, spielt das mit seinem kernigen Charme. Ohne besonders viel zu tun zu haben, kann er einigermaßen überzeugen. Aber auch Sophie Turner ist in der Titelrolle nicht verkehrt. Sie zieht ihr Ding als Mischung zwischen Femme fatale und Lolita durch und enttäuscht als Schauspielerin nicht. In einer kleinen Nebenrolle gibt es noch Kurt Fuller zu sehen und Jack Kilmer ist ebenfalls okay. Die restlichen Darsteller bleiben eher belanglos und das kann man auch von der Figurenzeichnung behaupten. Wirklich viel Tiefe wird hier nicht erreicht, selbst wenn das wohl so gewollt war. Glaubwürdig erscheinen die Charaktere ebenfalls nicht und trotzdem bleiben sie eventuell ein, zwei Tage lang im Gedächtnis, weil sie eben nicht völlig schlecht konstruiert wurden.
 
 
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Aus rein handwerklicher Sicht kommt „Josie: Sie umgibt ein dunkles Geheimnis“ simpel daher, aber das sei hier erlaubt, weil der Fokus eben auf der Geschichte liegt. Regisseur Eric England, den Horrorfans vielleicht wegen „Contracted“ oder „5 Senses of Fear“ kennen, kann mit seiner Inszenierung weder begeistern, noch enttäuscht er. Die Bilder werden ganz hübsch eingefangen und so ein wenig Südstaaten-Atmosphäre kommt ebenfalls auf. Im Endeffekt ist das alles etwas zu klein gehalten, um jemals begeistern zu können, aber das Handwerk ist schon in Ordnung. Es mangelt nur an Highlights, weil es weder großartig Humor, noch Action, Spannung oder sonst was zu betrachten gibt. Eine Prise mehr Erotik wäre gar nicht mal verkehrt gewesen. Score und Soundtrack bleiben passend unauffällig.
 
 

 
 


 
 
 

JOSIE – Fazit

 
 
 
5 Punkte Final
 
 
„Josie: Sie umgibt ein dunkles Geheimnis“ ist gut gemeint, erreicht sein Ziel aber nicht wirklich. Der Film ist insgesamt einfach zu ruhig und hat wenig zu bieten. Selbst wenn die Story am Ende mit einer Wendung daherkommt, so ist das alles nicht überraschend und aufregend genug. Auch die Atmosphäre leidet darunter, weil sie irgendwie niemals konsequent wirkt. Das ist zwar alles relativ relaxt und in manchen Phasen gelingt es dem Werk tatsächlich den Zuschauer auf positive Art und Weise einzulullen, aber mehr Spannung hätte keineswegs geschadet. So bleiben am Ende recht gute Darsteller, die ihre Sache solide machen und immerhin keine völlig schlechte Figurenzeichnung erhalten haben. Die Inszenierung ist schlicht, manchmal aber ganz brauchbar und so richtig langweilig wird es selten, obwohl niemals viel los ist. Freunde vom unaufgeregten Drama mit Südstaaten-Flair können von daher ruhig mal einen Blick riskieren. Sind die Erwartungen nicht zu hoch, wird man auch nicht unbedingt enttäuscht!
 
 


 
 
 

JOSIE – Zensur

 
 
 
Die deutsche Fassung von „Josie: Sie umgibt ein dunkles Geheimnis“ ist ungeschnitten und für Zuschauer ab 16 Jahren geeignet.
 
 
 


 
 
 

JOSIE – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) White Pearl Movies | Daredo (Blu-ray im KeepCase)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Josi; USA 2018

Genre: Thriller, Mystery, Horror

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: keine

Bild: 2.35:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 87 Minuten

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Blu-ray im KeepCase ohne Wechselcover

Extras: Trailer, Trailershow

Release-Termin: KeepCase: 28.05.2021

 

Josie: Sie umgibt ein dunkles Geheimnis [Blu-ray im KeepCase] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 


 
 
 

JOSIE – Trailer

 
 


 
 
 

Benjamin Falk

(Rechte für Grafiken liegen bei White Pearl Movies | Daredo)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Wild Things (1998)
 
Death Sentence – Todesurteil (2007)
 

Filmkritik: „The Last Exorcist: Die Pforten zur Hölle sind geöffnet“ (2020)

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THE LAST EXORCIST: DIE PFORTEN ZUR HÖLLE SIND GEÖFFNET

(THE LAST EXORCIST)

Story

 
 
 
Zwei Schwestern müssen sich dämonischen Kräften stellen nachdem ihr Pflegevater von einem Dämonen ermordet wurde.
 
 
 


 
 
 

THE LAST EXORCIST – Kritik

 
 
Das Thema rund um den Exorzismus beschäftigt die Filmwelt fleißig weiter. So simpel die Grundprämisse meist auch ist, wenn man es gekonnt gestaltet, kann daraus effektiver Horror werden, der sich manchmal gar nicht hinter dem großen Original „Der Exorzist“ verstecken muss. Wie man es hingegen nicht machen sollte, zeigt eindeutig „The Last Exorcist“, der billiger kaum hätte ausfallen können.
 
 
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Jo und Maddie hatten einen Pflegevater, der gleichzeitig Pater war. Nachdem er bei einem mysteriösen Anschlag ums Leben kam, wird Maddie plötzlich von Visionen geplagt. Sie verhält sich immer merkwürdiger und scheint nicht mehr sie selbst zu sein. Als Jo eingreifen will, ist es schon fast zu spät, doch mit der Hilfe von Priester Marco scheint es noch eine Chance zu geben. Die Story ist sehr schwach und stets durchschaubar. Es geht zwar um einen Exorzismus, doch wie man das ganze Szenario gestaltet hat, ist absolut lustlos. Eigene Ideen besitzt das Drehbuch nicht, kreativ kopierte Einfälle gibt es aber ebenfalls nicht zu sehen. Das wirkt wie eine Kurzgeschichte, die man auf einen Langfilm aufblähen wollte, denn die Story gibt einfach enorm wenig her und wird zudem dermaßen plump, unglaubwürdig und doof vorgetragen, dass einem bereits hier der Spaß vergehen kann.
 
 
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Am schlimmsten ist jedoch, dass sich „The Last Exorcist“ selbst völlig ernst nimmt. Das Werk versucht tatsächlich richtigen Horror darzustellen und scheitert damit gnadenlos, weil hier einfach alles viel zu billig ist. Die Regisseurin Robin Bain, die selbst mit am Drehbuch schrieb, in der Filmwelt unter anderem auch als Darstellerin oder als Produzentin aktiv ist, hat hier nach etlichen Kurzfilmen ihren zweiten Langfilm realisiert, aber Talent ist da eigentlich keines erkennbar. Selbst wenn das Budget mit Sicherheit sehr gering war, so steckt einfach kein Herzblut in dem Streifen. Dafür ist das nämlich alles viel zu lustlos und gelangweilt gestaltet. Wenn das nun wenigstens Humor besitzen würde, dann könnten Trashfans aufhorchen, doch da echter und vor allen Dingen dramatischer Horror präsentiert werden soll, kann man nur mit dem Kopf schütteln. Die Inszenierung taugt nichts und lässt nur ganz vereinzelt in den Visionen einen minimal kreativen Einschlag erkennen. Das Ganze ist von vorne bis hinten öde gemacht, wirkt unfreiwillig komisch und besitzt eine Atmosphäre, die man eben niemals ernst nehmen kann.
 
 
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Man muss zugeben, dass die üble, deutsche Synchronisation ihren Teil dazu beiträgt, aber passend ist sie dann schon irgendwie, weil sie einfach gelangweilt und unpassend wirkt. Das kann man von den Darsteller jedoch auch behaupten, denn niemand will so ganz in seine Rolle passen und die meisten Darbietungen wirken schon ziemlich lächerlich. Terri Ivens hat eigentlich eine sehr schwierige Aufgabe und macht das von allen sogar noch am besten, nervt mit dem Overacting aber dennoch. Und natürlich wirbt es sich immer gut mit dem Namen Danny Trejo, selbst wenn es sich um keinen Actionfilm handelt. Trejo ist völlig fehlbesetzt, aber zum Glück sowieso nicht lange zu sehen. Seinen Charme kann der Kerl nie verlieren, aber in „The Last Exorcist“ punktet er überhaupt nicht. Die restlichen Darsteller sind nicht der Rede wert und die Figurenzeichnung könnte unglaubwürdiger, wie belangloser kaum sein. Den Score muss man ebenfalls nicht erwähnen und die wenigen Effekte sind mit einem zugedrückten Auge noch ganz passabel. Am besten gefällt der Abspann, weil es dann vorbei ist und es da wenigstens noch einen halbwegs guten Song zu hören gibt.
 
 
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THE LAST EXORCIST – Fazit

 
 
 
2 Punkte Final
 
 
„The Last Exorcist“ ist eine billige Filmgurke geworden, die sich unnötigerweise sogar noch völlig ernst nimmt und echten Horror präsentieren möchte. Spätestens wenn man das im deutschen Ton schaut, wird daraus nichts mehr, aber auch so ist das alles viel zu hölzern, simpel und plump gestaltet, als dass es jemals bedrohlich werden könnte. Die Handlung taugt überhaupt nichts, die Inszenierung wirkt einfallslos, die handwerkliche Arbeit ist billig und die Darsteller können kaum etwas. Zum Glück ist das Ganze mit seinen knapp 80 Minuten Laufzeit relativ kurz ausgefallen und es gibt tatsächlich ein, zwei Szenen, die ein Quäntchen Können aufblitzen lassen, doch ansonsten sollte man um „The Last Exorcist“ eher einen weiten Bogen machen, selbst wenn man sich Trashfan nennt, denn die unfreiwillige Komik macht hier definitiv keinen Spaß. Und bloß nicht wegen Trejo schauen, denn der ist kaum zu sehen und kann hier auch nichts reißen!
 
 


 
 
 

THE LAST EXORCIST – Zensur

 
 
 
Die deutsche Fassung von „The Last Exorcist: Die Pforten zur Hölle sind geöffnet“ ist ungeschnitten und für Zuschauer ab 16 Jahren geeignet. Wegen einiger höher von der FSK eingestuften Bonusmaterialien auf der Blu-ray / DVD, ist die Heimkinoveröffentlichung aber erst für volljährige Zuschauer geeignet.
 
 
 


 
 
 

THE LAST EXORCIST – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) White Pearl Movies | Daredo (Blu-ray im KeepCase)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: The Last Exorcist; USA 2020

Genre: Thriller, Mystery, Horror

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: keine

Bild: 1.78:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 80 Minuten

FSK: Film: FSK16 (ungeschnittene Fassung) | Blu-ray wegen Bonusmaterial: FSK18

Verpackung: Blu-ray im KeepCase ohne Wechselcover

Extras: Trailer, Trailershow, Bonusfilm: Zombie Invasion War

Release-Termin: KeepCase: 30.04.2021

 

The Last Exorcist: Die Pforten zur Hölle sind geöffnet [Blu-ray im KeepCase] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 


 
 
 

THE LAST EXORCIST – Trailer

 
 


 
 
 

Benjamin Falk

(Rechte für Grafiken liegen bei White Pearl Movies | Daredo)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Skin Creepers (2018)
 
The Crucifixion (2017)
 
Devil Inside – Keine Seele ist sicher (2012)
 

Filmkritik: „One Last Call“ (2020)

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ONE LAST CALL

(THE CALL)

Story

 
 
 
Vier Freunde können sich eine menge Geld verdienen, wenn sie einfach nur einen Anruf tätigen und 60 Sekunden in der Leitung bleiben. Aber die Sache hat einen Haken.
 
 
 


 
 
 

ONE LAST CALL – Kritik

 
 
Dass B-Movies gerne mit bekannten Darstellern werben, wenn sie sonst nicht viel zu bieten haben, daran hat man sich als Fan solcher Werke schon längst gewöhnt. „One Last Call“ ergeht es da nicht anders. Abgesehen davon, dass man hier Lin Shaye, die seit „Insidious“ aus dem Horror nicht mehr wegzudenken ist und Tobin Bell, der seit „Saw“ ebenfalls fest mit diesem Genre verbunden wird, erstmals zusammen vor der Kamera sieht, hat der Streifen wirklich kaum etwas zu bieten.
 
 
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Einst führte Edith Cranston eine Kindertagesstätte, doch seit ein Mädchen verschwand und man ihr die Schuld daran gab, leidet die Frau unter Depressionen. Dass eine dreiköpfige Jugend-Bande ihr seitdem Streiche spielt, macht die Lage nicht besser. Eines Abends reicht es Edith dann und sie bringt sich um. Ihr Mann Edward ruft die Jugendlichen danach zu sich, denn Edith hat ein Testament aufgesetzt. Die Freunde sollen einfach einen Anruf tätigen, 60 Sekunden in der Leitung bleiben und erhalten daraufhin viel Geld. Doch das ist natürlich nur eine Falle, um sich rächen zu können.
Die Story klingt erstmal gar nicht so uninteressant und besitzt ein paar ganz gute Ansätze, macht daraus im Endeffekt jedoch viel zu wenig. Das liegt mit daran, dass das Erzähltempo erstaunlich langsam ist. An sich wäre das nicht verkehrt, wenn sich hier denn wenigstens etwas aufbauen würde, doch im Endeffekt mangelt es erheblich an Einfällen. Wer schon länger Horrorfan ist, den kann man mit einem solch simplen Szenario im Jahre 2021 sicherlich nicht mehr abholen. Die kleine Wendung am Ende ist ebenfalls nicht gerade kreativ und wirkt vor allen Dingen reichlich unglaubwürdig. Ein wenig erinnert das Geschehen dann auch an „A Nightmare on Elm Street“, was der Score an manchen Stellen stark unterstreicht, doch wirklich zünden will das Drehbuch nicht, denn dafür ist es einfach zu einfallslos.
 
 
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Dem Unterhaltungswert merkt man dies stark an, denn das Tempo von „One Last Call“ ist viel zu gering. Man bemerkt dies schon an den ersten fünf Minuten, die überhaupt nichts zur Geschichte beitragen können. Danach gönnt man sich fast die erste Hälfte lang, um das Geschehen vorzubereiten. Der Zuschauer braucht hier schon ein wenig Geduld, doch wenn es dann zur Sache geht, hätte es deutlich besser werden gönnen. Leider ist das jedoch nicht der Fall, denn anstatt jetzt mal auf’s Gas zu treten, irren unsere Protagonisten minutenlang durch die Gegend, ohne dass wirklich etwas geschieht. Mit Horror hat das nicht sonderlich viel zu tun und erschreckend ist daran am ehesten, wie erschreckend einfallslos das Szenario umgesetzt wurde. Obwohl man sich da in eine surreale Welt begibt, bleiben die Bilder lustlos.
 
 
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Aus handwerklicher Sicht kann man „One Last Call“ zwar gar nicht mal so große Vorwürfe machen und man bemerkt auch, dass Regisseur Timothy Woodward Jr. nicht erst seit gestern Filme dreht, aber viel bringt das dem Streifen nun wirklich nicht. Die Optik ist annehmbar und es gibt ein paar wenige Momente, in denen das visuell auch mal etwas ansprechender verpackt wurde, doch ein Großteil der lang wirkenden 97 Minuten Laufzeit herrscht Leerlauf. Horror kommt fast keiner auf und wenn dann mal Grusel entstehen soll, versucht man dies mit billigen Jumpscares zu erreichen. Es gibt wirklich nur wenige Szenen, die etwas Atmosphäre aufkommen lassen. Der Score mit seinem Retro-Charme klingt dabei noch ganz brauchbar und dass es nur wenige Effekte zu sehen gibt, muss im Gruselbereich ebenfalls kein negatives Kriterium sein, aber insgesamt bietet der Film dem Zuschauer viel zu wenig. Da bringt auch das düstere Ende nichts, welches an sich löblich erscheint, einen aber dennoch kalt lässt.
 
 
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Dass dem so ist, liegt sicherlich auch mit an der Figurenzeichnung. Die Protagonisten stellen sich schon schnell eher als Antagonisten heraus und können kaum Sympathien auf ihre Seite holen. Eine gewisse Ambivalenz kann reizvoll sein, aber ein Mitfiebern stellt sich so eben schnell ein. Die Darsteller machen ihre Sache dafür dann aber doch ganz brauchbar. Chester Rushing spielt passabel und hat das Glück so ziemlich als einziger eine etwas bessere Figur darstellen zu dürfen. Dann wären da natürlich noch Lin Shaye und Tobin Bell, mit denen ja fleißig geworben wird. Sie bringen tatsächlich eine schauspielerische Klasse mit ins Geschehen, die sich sehen lassen kann, aber viel zu sehen ist davon dann leider trotzdem nicht. Ihre Auftritte halten sich nämlich stark in Grenzen. Während man Bell wenigstens noch als Nebenrolle bezeichnen kann, sieht man Shaye nur am Anfang und am Ende kurz. Also hat man es im Endeffekt mal wieder mit einer kleinen Mogelpackung zu tun.
 
 

 
 


 
 
 

ONE LAST CALL – Fazit

 
 
 
4 Punkte Final
 
 
Aus rein handwerklicher Sicht ist „One Last Call“ nicht schlecht gemacht und die Darsteller missfallen ebenfalls nicht, doch ansonsten bietet der Film leider am ehesten reichlich Langeweile. Die Story ist simpel, aber die Grundidee hätte etwas taugen können, wenn man mit mehr kreativen Einfällen am Start gewesen wäre. Im Endeffekt macht es sich der Film aber damit gemütlich, dass er Szenen auf eine Laufzeit aufbläht, die es nicht gebraucht hätte. So entstehen von vornherein Längen und unterhaltsam wird es so gut wie nie. Ein paar Momente sind ganz gut geraten und überzeugen dann auch visuell, aber überwiegend wirkt die Inszenierung einfallslos. Wie so oft im Horrorfilm taugt die Figurenzeichnung nichts und so bekommt man am Ende zwar keinen ärgerlichen, aber einen völlig belanglosen Beitrag, den man schnell vergessen hat und der einfach nur langweilt!
 
 


 
 
 

ONE LAST CALL – Zensur

 
 
 
Die deutsche Fassung von „One Last Call“ ist ungeschnitten und für Zuschauer ab 16 Jahren geeignet.
 
 
 


 
 
 

ONE LAST CALL – Deutsche Blu-ray

 
 
 
one-last-call-bluray

(c) Eurovideo Medien (Blu-ray im KeepCase)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: The Call; USA 2020

Genre: Thriller, Mystery, Horror

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: keine

Bild: 2.39:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 97 Minuten

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Blu-ray im KeepCase mit Wechselcover

Extras: Trailer, Trailershow

Release-Termin: KeepCase: 17.06.2021

 

One Last Call [Blu-ray im KeepCase] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 


 
 
 

ONE LAST CALL – Trailer

 
 


 
 
 

Benjamin Falk

(Rechte für Grafiken liegen bei Eurovideo Medien)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Nightmare – Mörderische Träume (1984)
 
976-Evil – Durchwahl zur Hölle (1988)
 
Ein tödlicher Anruf (2008)
 

Filmkritik: „Cosmic Sin – Invasion im All“ (2021)

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COSMIC SIN – INVASION IM ALL

(COSMIC SIN)

Story

 
 
 
In ferner Zukunft ist es den Menschen gelungen fremde Planeten zu besiedeln. Doch damit macht man sich auch außerirdische Feinde.
 
 
 


 
 
 

COSMIC SIN – Kritik

 
 
„Cosmic Sin – Invasion im All“ ist der nächste „Das-Gesicht-von-Bruce-Willis-ist-fett-auf-dem-Cover-zu-sehen“ Reißer, der früher am ehesten hartnäckige Videotheken-Gänger interessiert hätte. Viel zu erwarten, ist beim Namen Willis mittlerweile sowieso nicht mehr und so bekommt man das, was vorherzusehen war. Einen langweiligen Science-Fiction-Actioner, bei dem man niemals das Gefühl loswird, dass hier niemand so richtig Lust auf das Ganze hatte.
 
 
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Im Jahr 2524 haben die Menschen mehrere Planeten besiedelt. Ausgerechnet auf dem Mars kommt es nun zu Komplikationen, denn hier soll eine Schlacht mit einer außerirdischen Intelligenz stattfinden. Diese Spezies ist in der Lage den Körper der Menschen zu infizieren und nutzt den Wirt dann für seine Zwecke. General Ford, der einst eine ganze rebellische Mars-Kolonie ausgelöscht hatte, bekommt den Auftrag, diese Gefahr abzuwenden. Doch das wird nicht so einfach. Einfach hingegen macht es sich das Drehbuch. Hier werden einfach zahlreiche Ideen anderer Vorbilder in einen Topf geworfen, man rührt lieblos um und dabei kommt dann eine Story wie die von „Cosmic Sin“ heraus. Mit Hintergründen gibt man sich bedeckt und so wirklich erklärt, wird hier eigentlich gar nichts. Nun muss man bei einem B-Movie sicher mit keiner ausgefeilten Geschichte rechnen, aber etwas lustvoller hätte diese Story schon erzählt werden dürfen. Das wirkt alles sehr austauschbar und die Filmwelt kann damit garantiert nicht bereichert werden.
 
 
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Bei der Inszenierung kommt dem Zuschauer auch am ehesten das Wort „Lustlos“ in den Sinn. Sicherlich war das Budget nicht besonders hoch und das kann der Film kaum verbergen, aber mit etwas mehr Kreativität lässt sich auch aus geringen Mitteln etwas zaubern. Wie diese Zukunft hier dargestellt wurde, ist an Einfallslosigkeit kaum zu überbieten. Das Treiben könnte auch direkt ein paar Jahre nach unserer Zeit spielen. Regisseur Edward Drake, der mit am Drehbuch schrieb und in nächster Zeit gleich drei weitere Filme mit Bruce Willis herausbringen wird, scheint eher wie am Fließband zu arbeiten, achtet dabei aber nicht besonders auf Qualität. Die Actionszenen sind unübersichtlich und völlig unspannend geraten. Außerdem machen sie visuell einfach nichts her. Die Effekte, von denen es übrigens nicht besonders viele zu sehen gibt, sind allerdings ganz okay ausgefallen und wirken selten zu billig. Die handwerkliche Arbeit kann das jedoch kaum auf den Durchschnitt hieven.
 
 
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Wenn man schon mit dem Wort „lustlos“ um sich schmeißt, kann man auch gleich zu den Darstellern kommen. Bruce Willis macht mal wieder das, was er im letzten Jahrzehnt am besten konnte: Sich in einer belanglosen Nebenrolle bewegen, bei welcher er durchaus gelangweilt wirkt und überhaupt nichts machen muss. Frank Grillo, der erst vor kurzem so positiv in „Boss Level“ auffiel, macht es dem alten Actionstar glatt nach und liefert eine belanglose Leistung ab. Fairerweise muss man aber auch sagen, dass die Darsteller nichts gegen die platte Figurenzeichnung unternehmen können. In „Cosmic Sin – Invasion im All“ bekommt niemand ein richtiges Profil spendiert und nicht mal der Feind wirkt in irgendeiner Art und Weise markant. Deshalb ist man auch froh, wenn man diese Figuren nach 88 Minuten Laufzeit schnell wieder vergessen darf. Am ehesten überzeugen da noch Costas Mandylor und Lochlyn Munro, aber wirklich reißen kann hier echt niemand etwas.
 
 
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Der Unterhaltungswert taugt im Endeffekt leider kaum etwas. Das Treiben beginnt schon relativ lahm und dies kann man im weiteren Verlauf nicht steigern. Es gibt zwar Action zu sehen, aber sie wirkt obligatorisch. Als hätte man die Actionszenen nur eingebaut, weil das ja erwartet wird. Das stumpfe Geballer lässt jedenfalls niemals Spannung aufkommen. Sowieso bekommt man kaum mit, was hier Einleitung, Hauptteil und Finale darstellen soll. So langweilt man sich durch die, immerhin normal gehaltene, Laufzeit. Die Atmosphäre lässt dabei niemals richtige Stimmung entstehen. Es fehlt an Witz, an Coolness, an Tiefe, an Bedrohung. Der austauschbare Score rundet das dann passend ab, lässt sich aber noch anhören.
 
 
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COSMIC SIN – Fazit

 
 
 
3 Punkte Final
 
 
„Cosmic Sin – Invasion im All“ ist eine schrecklich öde Angelegenheit geworden, bei der man sich als Zuschauer fragt, ob hier überhaupt ein einziger Beteiligter irgendwie Lust auf die ganze Sache hatte. Das Problem fängt schon bei der lahmen Story an, die zwar bei vielen Vorbildern abkupfert, daraus aber niemals etwas Gutes kreieren kann. Die Darsteller brauchen sich keinerlei Mühe zu geben, die Inszenierung wirkt zwar relativ sauber, besitzt jedoch keinen kreativen Anstrich und die Atmosphäre könnte belangloser gar nicht sein. Dass das nicht unterhaltsam sein kann, sollte keine Überraschung darstellen. Es mangelt einfach an Ideen, es fehlt an einer brauchbaren Figurenzeichnung und selbst wenn man auf Science-Fiction abfährt, bekommt man hier visuelle Lustlosigkeit par excellence geboten. Ein paar Effekte sind okay, aber das war es dann auch schon. Rein qualitativ noch okay, aber wirklich grauenvoll langweilig!
 
 


 
 
 

COSMIC SIN – Zensur

 
 
 
Die deutsche Fassung von „Cosmic Sin – Invasion im All“ ist ungeschnitten und für Zuschauer ab 16 Jahren geeignet.
 
 
 


 
 
 

COSMIC SIN – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Dolphin Medien & Beteiligungs GmbH | Koch Films (Blu-ray im KeepCase mit Schuber)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Cosmic Sin; USA 2021

Genre: Thriller, Action, Abenteuer, Science Fiction

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch

Bild: 2.40:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 88 Minuten

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Blu-ray im KeepCase mit Schuber und Wechselcover

Extras: Trailer, Trailershow, Slideshow

Release-Termin: KeepCase: 12.05.2021

 

Cosmic Sin – Invasion im All [Blu-ray im KeepCase] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 


 
 
 

COSMIC SIN – Trailer

 
 


 
 
 

Benjamin Falk

(Rechte für Grafiken liegen bei Dolphin Medien & Beteiligungs GmbH | Koch Films)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Blade Runner (1982)
 
Ghosts of Mars (2001)
 

Filmkritik: „Knuckledust“ (2020)

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KNUCKLEDUST

Story

 
 
 
Als ein geheimer Underground-Fight-Club von der Polizei hochgenommen wird, findet diese dort haufenweise Leichen vor. Nur ein Mann hat das Gemetzel überlebt, aber ist er der Täter oder ein Opfer?
 
 
 


 
 
 

KNUCKLEDUST – Kritik

 
 
Genauso wie Quentin Tarantino, hat auch Guy Ritchie einen eigenen Stil entwickelt, der gerne kopiert wird. Das bemerkt man z.B. sehr an einem Werk wie „Knuckledust“. Hier schreit einfach alles nach den ersten Filmen von Ritchie. Originalitätspreise lassen sich damit sicher nicht gewinnen, aber wenn man seine Erwartungen etwas herunterschraubt, bekommt man doch einen ganz unterhaltsamen Film zu sehen.
 
 
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Nachdem die Polizei einen Notruf erhalten hat, stürmt sie den geheimen Fight-Club namens Knuckledust. Selbst wenn es normal ist, dass es dort blutig zur Sache geht, ist es doch seltsam, dass nur Leichen vorgefunden werden. Lediglich ein namenloser Mann hat das Gemetzel überlebt und wird nun verhört. Dabei erzählt er nach und nach von einer unglaublichen Geschichte. Die Erzählweise ist nicht neu: Am Anfang bekommt der Zuschauer zu sehen, wie das schrille Szenario endet – Doch wie es soweit kommen konnte, wird erst durch Rückblenden klar. „Knuckledust“ benutzt dieses Konzept, setzt es aber relativ eigenständig um, weil man am Anfang doch schon sehr viel gezeigt bekommt und fast schon komplett im Bilde ist. Um die Story dann weiterhin interessant zu halten, hat man sich einige Wendungen einfallen lassen, die okay sind, aber nicht gerade durch Glaubwürdigkeit oder Realismus punkten. Besonders am Ende übertreibt man es doch etwas zu sehr. Insgesamt kann man mit der Geschichte aber leben, weil es ein paar gute Ideen gibt und das Ganze doch einigermaßen ambitioniert erzählt wird.
 
 
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Regisseur James Kermack, der sich auch für das Drehbuch verantwortlich zeigte, ist eher als Schauspieler tätig (in einer kleinen Rolle ist er hier ebenfalls zu sehen). „Knuckledust“ ist erst sein dritter Langfilm und dass das Budget eher geringer gewesen sein dürfte, kann man gut erkennen. So sind die Schauplätze eher weniger interessant und auch der Underground-Club macht optisch nicht so viel her. Leider wirkt das teilweise alles etwas billig, aber mit der gut gemeinten Inszenierung kann Kermack das teilweise wett machen. Charaktere mit Namen einzublenden, ist zwar kein neues Stilmittel, Zeichentrick-Elemente einzubauen ebenfalls nicht und allgemein kopiert Kermack eher seine Vorbilder, aber er macht das mit einem gewissen Stil und teilweise kann er damit schon punkten.
 
 
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Ähnlich ergeht es der Atmosphäre. Hier spürt man am ehesten das große Vorbild Guy Ritchie, denn immer wieder bringen die Figuren lustige Sprüche. Das ist manchmal arg doof und wirkt viel zu gewollt, bringt aber eine lockere Note mit ins Geschehen und teilweise macht das dann tatsächlich etwas Spaß. Der Coolness-Faktor ist kaum gelungen, weil er es sehr stark darauf anlegt besonders toll zu sein, aber immerhin kommt es so zu ein paar bizarren Szenen, die am ehesten den Trash-Fan befriedigen werden. An der Actionfront gibt es leider nicht so viel zu berichten. „Knuckledust“ besitzt seine Fights, die jetzt nicht wunderschön choreographiert wurden, jedoch ihren Zweck erfüllen. Es sind allerdings nicht sonderlich viele und wenn man sich teilweise die Handlung durchliest, könnte man hier deutlich mehr erwarten. Es geht dem Werk fast mehr um die Comedy-Anteile und zum Ende hin widmet man sich immer mehr der unglaubwürdigen Geschichte. Über eine gewisse Laufzeit hinweg, kann das doch recht gut unterhalten, selbst wenn keinerlei Spannung aufkommt. Mit seinen rund 100 Minuten Laufzeit offenbart „Knuckledust“ jedoch ein paar Längen und etwas kürzer hätte man das ruhig gestalten können. Dafür ist der Soundtrack ganz cool.
 
 
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Bleiben noch die Darsteller, die ihre Sache doch einigermaßen gut machen, was erfreulich ist. Moe Dunford kann die Hauptrolle ganz gut stemmen und kommt mit einem gewissen Charisma daher. Kate Dickie ist ebenfalls nicht schlecht. Dann gibt es eine Reihe von etwas bekannteren Gast-Auftritten. Darsteller wie Phil Davis und Guillaume Delaunay sind leider viel zu kurz zu sehen, können aber immerhin für kurze Zeit einen Eindruck hinterlassen. Camille Rowe agiert ganz passend und vom eindrucksvollen Olivier Richters hätte man gerne auch noch mehr gesehen. Die Figurenzeichnung versucht markant zu sein und mit den karikativen Charakteren gelingt das teilweise auch, aber wirklich lange wird hier niemand in Erinnerung bleiben. Dafür ist das dann doch zu sehr gewollt und nicht ikonisch genug.
 
 


 
 
 

KNUCKLEDUST – Fazit

 
 
 
6 Punkte Final
 
 
„Knuckledust“ besitzt eine recht verspielte Inszenierung, die zwar am ehesten von ihren Vorbildern zehrt, sich aber doch stilsicher gibt. Aus handwerklicher Sicht ist das alles etwas billiger, aber nicht unbedingt schlecht gemacht. Die Story wirkt anfangs simpel, bekommt hinterher unnötig viele Wendungen spendiert, die nicht gerade glaubwürdig erscheinen, das Treiben aber immerhin nie zu eintönig werden lassen. Über die Darsteller kann man sich nicht beklagen und die Figurenzeichnung ist teilweise ebenfalls nicht so schlecht. Was den Coolness-Faktor betrifft, so darf man sich jedoch streiten, denn das wirkt schon alles sehr hart gewollt und funktioniert deshalb nicht wirklich. Obwohl die Atmosphäre relativ amüsant ist, erfüllt sie ihren Zweck nur bedingt. Mehr Action wäre auch nicht verkehrt gewesen, obwohl die vorhandene okay aussieht. Mit großer Brutalität sollte man allerdings nicht rechnen und ein paar Längen haben sich ebenfalls eingeschlichen. Alles in einem knapp über dem Durchschnitt und sicher kein schlechter Versuch, aber deutlich ausbaufähig!
 
 


 
 
 

KNUCKLEDUST – Zensur

 
 
 
Die deutsche Fassung von „Knuckledust“ ist ungeschnitten und für Zuschauer ab 16 Jahren geeignet.
 
 
 


 
 
 

KNUCKLEDUST – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Splendid Film (Blu-ray im KeepCase)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Knuckledust; Frankreich | Großbritannien 2020

Genre: Thriller, Action

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch

Bild: 2.39:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 105 Minuten

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Blu-ray im KeepCase mit Wechselcover

Extras: Trailer, Trailershow

Release-Termin: KeepCase: 30.04.2021

 

Knuckledust [Blu-ray im KeepCase] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 


 
 
 

KNUCKLEDUST – Trailer

 
 


 
 
 

Benjamin Falk

(Rechte für Grafiken liegen bei Splendid Film)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
The Tournament (2009)
 
Snatch – Schweine und Diamanten (2000)
 
Rock N Rolla (2008)
 

Filmkritik: „Growl – Er riecht Deine Angst“ (2019)

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GROWL – ER RIECHT DEINE ANGST

(CUERDAS | PREY)

Story

 
 
 
Wie gefährlich ein tollwütiger Hund werden kann, muss die querschnittsgelähmte Elena am eigenen Leib erfahren. Kann sie sich gegen das aggressive Tier verteidigen?
 
 
 


 
 
 

GROWL – Kritik

 
 
Neben zahlreichen Insekten-Variationen, gehört der Hund wohl zum beliebtesten Geschöpf, wenn es um Tierhorror geht. Das Subgenre hat ein paar Klassiker wie „Cujo“ hervorgebracht und wird gerne variiert, aber so bodenständig, wie es in „Growl – Er riecht Deine Angst“ zur Sache geht, sieht man Hundehorror auch nicht alle Tage. Obwohl das begrüßenswert ist, stellt sich der Film damit teilweise leider selbst ein Bein.
 
 
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Seit einem Autounfall ist Elena querschnittsgelähmt und die Lust am Leben hat die junge Frau ebenfalls verloren. Ihr Vater versucht ihr so gut wie möglich zu helfen, aber die Beziehung ist schon seit langer Zeit sehr angespannt, was mit der Vergangenheit zu tun hat. Elena bekommt einen belgischen Schäferhund an ihre Seite gestellt, der sie unterstützen soll, außerdem hat ihr Vater ein Haus auf dem Land präparieren lassen. Doch als sich der Hund mit einer gefährlichen Krankheit infiziert, wird er plötzlich sehr aggressiv und schon bald ist Elena auf sich alleine gestellt.
Die Prämisse einen tollwütigen Hund gegen eine junge Frau, die im Rollstuhl sitzt, antreten zu lassen, klingt vielversprechend, aber auch schwierig. Da braucht man schon eine menge Ideen, um ein solches Szenario interessant zu halten. Genau hier liegt dann auch die größte Schwäche von „Growl“, denn diese Vielzahl an Ideen hatte man nicht. Man baut noch ein paar surreale Ebenen mit ein, aber es ist nicht schwer zu erkennen, dass diese lediglich zum Strecken dienen. Die Hintergrundgeschichte hätte man jedenfalls auch anders erzählen können. Immerhin war man hier bemüht und hat sich etwas einfallen lassen. Außerdem ist es nicht verkehrt, dass der Zuschauer nur stückchenweise Informationen erhält, denn so weiß man nach der Einleitung noch längst nicht alles über die vergangenen Geschehnisse.
 
 
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Sowieso ist der gesamte Anfang vielversprechend. Das erste Drittel baut sich langsam auf und wirkt alles andere als stumpf. Da bekommt das Drama überraschend viel Platz eingeräumt und vor allen Dingen wirken die wenigen Figuren sehr glaubwürdig. „Growl“ kommt mit nur vier Darstellern aus und lediglich Paula del Río bekleidet eine Hauptrolle. Sie macht ihre Sache doch sehr brauchbar und mimt das alles relativ glaubwürdig. Die anderen Darsteller sind ebenfalls solide, aber man sieht nicht viel von ihnen. Natürlich wäre da dann noch der belgische Schäferhund, der für den Horror sorgen soll. Es ist immer erfreulich, wenn man mit echten Tieren arbeitet und nicht irgendwelche Computeranimationen zu sehen bekommt. Der Hund wurde gut dressiert und liefert ab, allerdings erweckt der Begriff Hundehorror dann doch etwas zu hohe Erwartungen, denn der Hund steht gar nicht mal so oft im Fokus und sorgt eher nur für die bedrohliche Prämisse. Wenn der Schrecken startet, konzentriert man sich auf ihn, aber danach kann er nur noch mal im Finale einen Eindruck hinterlassen. Das ist leider etwas zu wenig.
 
 
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Sowieso fällt Regisseur und Mitschreiber am Drehbuch José Luis Montesinos nicht genug ein, um das Treiben interessant zu halten, weshalb der Unterhaltungswert nach dem ersten Drittel auch relativ schnell sinkt. Es ist nicht besonders spannend Elena minutenlang dabei zu verfolgen, wie sie mit ihrem Rollstuhl durch die Wohnung fährt. Wenn dann sogar noch eine weitere Figur auftaucht, wird diese zu schnell verpulvert. Hier hätte man für mehr Spannung sorgen können. Das Finale bekommt dann zwar zum Glück wieder die Kurve, doch der gesamte mittlere Teil ist viel zu arm an Highlights. Es geschieht nicht viel, das Tempo ist zu gering und ob man den Nebenstrang um die verstorbene Schwester nun gut findet oder nicht, stellt wohl am ehesten Geschmackssache dar.
 
 
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Die Inszenierung ist allerdings nicht verkehrt und rein qualitativ kann „Growl – Er riecht Deine Angst“ schon einen guten Eindruck hinterlassen. Dass der Film eher simpel und schlicht wirkt, stört bei dem Szenario nicht. Die Schauplätze erfüllen ihren Zweck und die Kamera fängt alles gut ein, selbst wenn sie ruhig etwas dynamischer zur Sache hätte gehen dürfen. Die Atmosphäre ist recht trocken, besitzt keine auflockernden Zutaten und besteht im Endeffekt aus mehr Drama, als gedacht. Dies wäre an sich nicht verkehrt gewesen, nur enttäuscht eben der Horror-Anteil etwas. Dass es kaum Effekte zu sehen gibt und das Treiben relativ harmlos daherkommt, macht die Sache ebenfalls nicht aufregender. Der meistens recht dezent eingesetzte Score kann allerdings überzeugen.
 
 


 
 
 

GROWL – Fazit

 
 
 
5 Punkte Final
 
 
„Growl – Er riecht Deine Angst“ ist wirklich gut gemeint und macht am Anfang viel richtig. So schlicht die Story auch ist, man hat einen funktionierenden Hintergrund eingeräumt, die Figurenzeichnung wirkt niemals zu banal und die Darsteller taugen ebenfalls etwas. Außerdem setzt man einen echten Hund ein, der in ein paar Szenen Eindruck hinterlässt. Nur leider eben in zu wenigen. Im gesamten mittleren Teil steht der Hund völlig im Hintergrund und daraus resultiert dann ab und zu gepflegte Langeweile. Hier hätte es neben mehr Spannung und mehr Action vor allen Dingen mehr Ideen gebraucht. Gute Einfälle waren zwar vorhanden, manche fährt man aber auch relativ konsequent an die Wand. Schade, denn obwohl „Growl“ wirklich sehenswerte Momente besitzt, kommt er so über den Durchschnitt kaum hinaus. Fans des Hundehorrors können aber dennoch einen Blick riskieren, denn gut gemacht ist der Film durchaus!
 
 


 
 
 

GROWL – Zensur

 
 
 
Die deutsche Fassung von „Growl – Er riecht Deine Angst“ ist ungeschnitten und für Zuschauer ab 16 Jahren geeignet.
 
 
 


 
 
 

GROWL – Deutsche Blu-ray

 
 
 
growl-er-riecht-deine-angst-2019-bluray

(c) Pierrot Le Fou (Blu-ray im KeepCase)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Cuerdas; Spanien 2019

Genre: Thriller, Horror

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Spanisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch

Bild: 2.35:1 (1080p) | @24 Hz

Laufzeit: ca. 87 Minuten

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Blu-ray im KeepCase mit Wechselcover

Extras: Trailer, Trailershow

Release-Termin: KeepCase: 07.05.2021

 

Growl – Er riecht Deine Angst [Blu-ray im KeepCase] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 


 
 
 

GROWL – Trailer

 
 


 
 
 

Benjamin Falk

(Rechte für Grafiken liegen bei Pierrot Le Fou)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Cujo (1983)
 
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Filmkritik: „Hard Kill“ (2020)

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HARD KILL

Story

 
 
 
Ein geheimes Projekt bedroht das Leben vom CEO Chalmers, denn Terroristen wollen sich daran zu schaffen machen. Ex-Marine Miller soll mit seinem Team helfen.
 
 
 


 
 
 

HARD KILL – Kritik

 
 
Die Zeiten, in denen Bruce Willis für Qualität stand, sind längst vorbei. Mittlerweile hat es sich der einstige Actionheld gemütlich gemacht, schaut in Filmen gerne mal als Nebenrolle vorbei, aber die Werbetrommel für günstige B-Movies ist dann groß, weil man ja eine hochkarätige Besetzung vorzuweisen hat. Selbst wenn die Nebenrolle klein ist, sieht man auf dem Cover dann ganz groß den Kopf von Willis abgebildet. Kommt einem bekannt vor? Ja sicherlich, denn die Ähnlichkeiten zu einem Steven Seagal sind nicht von der Hand zu weisen. Nur war Seagal niemals so lange ein großes Tier in Hollywood, wie einst Bruce Willis. Die Erwartungen an einen neuen Film mit dem „Stirb langsam“ Star dürfen dann gerne mal geringer ausfallen und echte Vorfreude dürfte bei einem Titel wie „Hard Kill“ bestimmt auch nicht aufkommen. Dabei ist der Film qualitativ gar nicht mal so schlecht geraten, nur leider ist er eben reichlich langweilig.
 
 
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Der milliardenschwere CEO Chalmers hat ein Problem. Er hat ein geheimes Projekt angeleitet und weiß als einziger das Passwort dafür. Ein Terrorist namens „Der Prediger“ würde sich gerne an diesem Projekt vergreifen, denn damit könnte er die Welt ins Chaos stürzen. Also braucht Chalmers Hilfe und diese bekommt er vom Ex-Marine Miller, der ihn mit seinem Team beschützen soll. Doch wie so oft werden falsche Spiele gespielt und am Ende guckt der Gute wieder in die Röhre. Die Handlung würde eigentlich noch als brauchbar durchgehen, wäre sie nicht so unglaubwürdig. Besonders nervig ist es, wenn die Gegner sich völlig dämlich anstellen und überhaupt keine Bedrohung darstellen können. Leider ist das hier der Fall. Das Drehbuch bleibt recht simpel, geht für einen Actionfilm jedoch in Ordnung und so uninteressant bereitet man die Sachen gar nicht mal auf. Das bringt dem Film im Endeffekt nur einfach nicht viel, weil der Draht zu den Charakteren fehlt.
 
 
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Es ist immer schade, wenn die Bösewichte nicht gut besetzt sind und „Hard Kill“ besitzt mit dem Prediger einen völlig langweiligen Kontrahenten. Selbst wenn Sergio Rizzuto okay spielt, ist seine Zeichnung so öde, dass man keine Lust an seiner Rolle verspüren kann. Seine bewaffneten Männer sind meist sowieso nur mit Maske zu sehen und bringen somit null Wiedererkennungswert mit sich. Zusätzlich machen sie es den „Guten“ viel zu leicht und verhalten sich wie Computer-Bots auf dem Schwierigkeitsgrad „einfach“. Am ehesten überzeugt Jesse Metcalfe, den manch ein Zuschauer vielleicht noch als Gärtner aus der Serie „Desperate Housewives“ kennen könnte. Man nimmt ihm die Actionrolle sogar halbwegs ab und er gibt sich hier engagiert. Bruce Willis selbst bekleidet natürlich mal wieder nur eine Nebenrolle, ist aber gar nicht mal so wenig zu sehen und macht seine Sache routiniert. Dafür braucht man kein großes Talent, aber seine Performance war in den letzten Jahren sicher schon mal gelangweilter. Die restlichen Darsteller sind soweit allesamt okay. Hier fällt niemand besonders positiv, noch negativ auf und die Leistungen sind brauchbar. Es harpert im Endeffekt am ehesten an der Figurenzeichnung, denn diese ist zu nichtssagend. So stellt sich ein Mitfiebern mit den Protagonisten von Anfang an ein und ob hier jemand stirbt oder am Leben bleibt, ist schlichtweg egal.
 
 
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Regisseur Matt Eskandari und Bruce Willis scheinen mittlerweile ein Team geworden zu sein, denn „Hard Kill“ ist bereits die dritte Zusammenarbeit der Beiden in kurzer Zeit. Aus rein handwerklicher Sicht kann man diesem B-Movie dann auch gar keine so großen Vorwürfe machen. Die Kulissen sind in Ordnung und die Inszenierung erfüllt ihren Zweck. Die recht lange Einleitung gestaltet sich als halbwegs interessant, nur wenn es dann zur Sache gehen müsste, enttäuscht der Streifen. Es wird zwar ab und zu geballert, aber die Action wurde lustlos umgesetzt und lässt keinerlei Spannung aufkommen. Sowieso wirkt die Prämisse von Minute zu Minute unglaubwürdiger und Eskandari gelingt es einfach nicht, das Szenario packend zu gestalten. So langweilen die etwas zu langen, knapp 100 Minuten Laufzeit auf Dauer doch zu sehr. Dass die Action zudem so gut wie keinerlei Gewalt parat hält, ist da nicht gerade förderlich. Immerhin ist der Score noch ganz brauchbar und dass man auf zu viel doofen Humor verzichtet hat, wertet die Atmosphäre noch minimal auf.
 
 
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HARD KILL – Fazit

 
 
 
4 Punkte Final
 
 
Abgesehen davon, dass Bruce Willis „Hard Kill“ weder auf- noch abwertet, bekommt man hier das, was zu erwarten war. Ein B-Movie, welches man nicht gesehen haben muss, welches rein handwerklich aber doch gar nicht mal so schlecht erscheint. Die Inszenierung ist nicht verkehrt und die Kulissen wissen zu überzeugen. Außerdem sind die Darsteller in Ordnung. Ansonsten kann man jedoch wenig positive Worte darüber verlieren. Mit der simplen Story kann man noch leben, aber der Figurenzeichnung mangelt es völlig an markanten Typen, so dass hier einfach jeder egal erscheint. Packende Action gibt es nicht zu begutachten, Spannung erst recht nicht und Gewalt ebenfalls nicht. Das ist alles ziemlich langweilig und besitzt keinen Mehrwert. Das Resultat ist zwar überhaupt nicht ärgerlich, weil ein paar Qualitäten vorhanden sind, nur bringt das dem Zuschauer wenig, wenn er einfach nicht gut unterhalten wird und deshalb kann es für „Hard Kill“ auch keine Empfehlung geben!
 
 


 
 
 

HARD KILL – Zensur

 
 
 
Die deutsche Fassung von „Hard Kill“ ist ungeschnitten und für Zuschauer ab 16 Jahren geeignet.
 
 
 


 
 
 

HARD KILL – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) EUROVIDEO MEDIEN (Blu-ray im KeepCase)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Hard Kill; USA 2020

Genre: Thriller, Action

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch

Bild: 2.40:1 (1080p) | @24 Hz

Laufzeit: ca. 98 Minuten

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Blu-ray im KeepCase ohne Wechselcover

Extras: Making Of, Trailershow

Release-Termin: KeepCase: 20.05.2021

 

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HARD KILL – Trailer

 
 


 
 
 

Benjamin Falk

(Rechte für Grafiken liegen bei EUROVIDEO MEDIEN)

 
 
 
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