Filmreview: „Im Bann der Hexe“ (2013)

The_wicked_2013
 
 
 

IM BANN DER HEXE

THE WICKED

Story

 
 
 
Legenden ranken um eine kleine amerikanische Kleinstadt. Geschichten, die von einer bösartigen Hexe berichten, die tief in den Wäldern hausen und sich den Kinder des Ortes bemächtigen soll, um sich an deren Fleisch zu laben, das sie bereits über Jahrhunderte am Leben hält. Auch die siebenjährige Amanda fällt beinahe dem blutigen Treiben der gierigen Greisin zum Opfer, wären da nicht sechs Kids, die dem Wahrheitsgehalt der urbanen Legende auf den Grund gehen wollen. Zu aller Überraschungen müssen die Freunde kurzerhand feststellen, dass der Mythos über die Kinder verschlingende Kreatur reeller ist, als anfänglich gedacht. In einem leerstehenden Häuslein weit draußen im Wald, stoßen die Jugendlichen nicht nur auf die kürzlich verschwundene Amanda, sondern auch auf die wütende Hexe aus all den geheimnisvollen Legenden …
 
 
 


 
 
 

IM BANN DER HEXE – Kritik

 
 
 
Nachdem kreative Folterfürsten, menschenfleischgierige Zombies und dreiste Poltergeister die heimischen Mattscheiben und Kinosäle mannigfach bevölkert haben, sind nun bösartige Hexen an der Reihe, um den Filmfreund den unlängst gebeutelten Horrorfilm erneut schmackhaft zu machen. Nach dem internationalen Action-Spektakel HÄNSEL UND GRETEL – HEXENJÄGER und dem durchweg stimmigen MAMA keine üble Idee, denn im Fahrtwasser erfolgreicher Mainstream-Filmchen lässt sich am effizientesten der schnelle Dollar erwirtschaften. Um den vorliegenden IM BANN DER HEXE optimal genießen zu können, sollte man im Vorfeld alle Erwartung gehörig zurückschrauben, denn nur so lässt sich dieser vollkommen banale B-Movie-Aufguss am Besten goutieren. Im Zentrum der Geschehnisse stehen einige übermütige Kids, die natürlich vollkommen angstbefreit, den Legenden einer sagenumwobenen Hexe auf die Schliche kommen wollen und dabei natürlich tatsächlich auf jenes Monster stoßen. Im Keller einer zerfallenen Holzhütte hat die ihre eigene „Fleischerei“ eingerichtet und scheint mit einer Genüsslichkeit allzu neugierige Kids durch ihren hauseigenen Fleischwolf zu jagen. Doch bis es überhaupt soweit kommt, benötigt IM BANN DER HEXE (der übrigens im Original THE WICKED heisst) einen ziemlich zähen Anlauf. Nach einem stimmigen Auftakt und ansprechenden Opening-Credits vergeudet der Film geschlagene 30 Minuten damit die richtige Richtung zu finden. Da werden eine Handvoll naiver Kids in die Szenarie geworfen und blabbern fortan dummes Zeug, was der Handlung nur selten dienlich sein will. Hierbei scheint dem Film nicht gänzlich schlüssig zu sein, wie er denn nun eigentlich zum Punkt kommen soll. Es werden die obligatorischen Stereotypen eingeführt, dem ungenierten Beischlaf gefrönt und natürlich allerhand Schabernack getrieben, der nur selten wichtig für den Fortgang der Handlung sein möchte. Alles hat den Anschein, als würde dem Zuschauer hier eine erschreckend bedeutungslose Episode einer x-beliebigen TV-Serie serviert, was natürlich nicht wirklich verwundert, wenn man sich die Filmografie des Regisseurs PETER WINTHER zu Gemüte führt. Seine bisherigen Regiearbeiten beschränken sich vorwiegend auf ein breit gefächertes Sammelsurium bekannter TV-Formate. Und so überrascht nicht wirklich, dass es IM BANN DER HEXE mit einer spielerischen Leichtigkeit gelingt, dem Niveau eines günstig heruntergekurbelten Fernsehfilmchen vollends gerecht zu werden.
 
Wer jetzt jedoch denkt, dass IM BANN DER HEXE aufgrund der beschriebenen Defizite zwingend schlecht sein muss, der irrt. Denn mit dem Einbruch der Nacht, erwacht auch der Film aus seiner bedeutungslosen Lethargie und verpulvert ein kurzweiliges Action-Feuerwerk, das den penetrant-billigen Unterton dieser Low Budget-Produktion rasch vergessen lässt. Die Kids flüchten waldein, waldaus, erkunden die Hütte der Hexe, laufen erneut in den Wald, um anschließend festzustellen, doch jemanden in der heruntergekommenen Behausung zurückgelassen zu haben. Auch wenn das alles eigentlich vollkommen bedeppert scheint und die Kids natürlich brenzlich dumm agieren, so schafft es der Film ein enormen Tempo zu entwickeln, das die rund 100 Minuten(!) Spiellaufzeit wie im Flug vergehen lassen. Aufgrund der künstlich verursachten Hektik fallen auch die unzählig schlechten CGI-Bluteffekte weniger ins Gewicht, die in ihrer dilettantischen Darstellung kaum zu übertreffen sind und in ihrer nichtvorhandenen Fingerfertigkeit eine bemerkenswerte Ähnlichkeit mit denen aus den miesen WRONG TURN-Fortsetzungen besitzen. Immerhin greift IM BANN DER HEXE neben unnötigen CGI-Gekröse auch auf traditionelle Handmade-Effekte zurück und verzeichnet einen überschaubaren, wenn auch nicht minder unterhaltsamen, Splatter-Score.
 
Dass „billig“ nicht immer zwingend „Schlechtes“ bedeuten muss, hat Regisseur PETER WINTHER mit seinem ersten eigenen abendfüllenden Filmchen durchaus ansprechend bewiesen. Auch wenn die gesamte Inszenierung technisch nur selten besser ist, als die grandiosen „Kultfilme“ der unsäglich schlechten THE ASYLUM-Kreativschmiede, so bekommt der Filmfreund hier dennoch gehörig Kurzweil und Action geboten. Die Protagonisten des Szenarios werden unermüdlich durch die geradezu flache Geschichte getrieben, sodass nur selten Langeweile aufkommen will und die eigentlich vollkommen hanebüchene Geschichte geradezu bemerkenswert flott aufgewertet wird. Die Script-Schreiber haben sich zudem vom Action-Heuler JUMPER ausreichend inspirieren lassen. Denn die schauderhafte Kreatur „jumpt“ sich mit einem wahnsinnigen Einfallsreichtum durch Wald und Wiesen. Vermutlich scheint das gesamte Effekte-Budget allein nur in die etwas gewöhnungsbedürftige Fortbewegungsmöglichkeit der Hexe geflossen zu sein, sodass kaum Geld für wichtige Krösel-Effekte zur Verfügung gestanden haben muss. Die Spezial-Effekte schauen in ihrer günstig umgesetzten CGI-Pracht wahnsinnig unprofessionell aus – ein trashiger Unterton ist hierbei nicht von der Hand zu weisen. Dennoch ist IM BANN DER HEXE ein kleiner, netter Horror-Beitrag, der sich trotz seiner etwas dilettantischen Inszenierung immer noch besser macht, als all die miserablen Werke aus der grottigen THE ASYLUM-Filmwerkstatt zusammen. Als kleiner „Snack“ für Zwischendurch auf jeden Fall zu empfehlen!
 
 
 


 
 
 

IM BANN DER HEXE – Fazit

 
 
 
6 Punkte Final
 
 
 
Kleines, unscheinbares Gruselmärchen, das es aber deftig in sich hat. Böse Hexe mit eigenem Schlachthaus auf der Suche nach allzu neugierigen Kiddis – da lacht das Splatter-Herz!
 
 
 


 
 
 

IM BANN DER HEXE – Zensur

 
 
 
Da der Film nur wenige Splatter-Effekte besitzt, hat es IM BANN DER HEXE mit blauem FSK-Flatschen nach Deutschland geschafft. Die Kaufhaus-Version ist ungeschnitten.
 
 
 


 
 
 

IM BANN DER HEXE – Deutsche Blu-ray

 
 
 
Im-Bann-der-Hexe-Blu-ray

(c) Sunfilm / Tiberius Film

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: The Wicked, USA 2013

Genre: Thriller, Horror, Fantasy

Ton: Deutsch DTS-HD MA 7.1, Englisch DTS-HD MA 7.1

Untertitel: Deutsch

Bild: 1.85:1 (1080p)

Laufzeit: ca. 105 Min. (uncut)

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Amaray mit Wendecover

Extras: Trailer

Release-Termin: 05.06.2014 (Uncut-Fassung)

 
 
 

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IM BANN DER HEXE – Trailer

 
 
 


 
 

Hellraiser80

 
 
 
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Besessen – Der Teufel in Mir

Story

 
 
 
Das neue Uni-Semester steht vor der Tür und Alex beschließt zusammen mit ihren WG-Mitbewohnerinnen den letzten Ferientag mit einer trinkfreudigen Tour durch die Clubs der Stadt gebürtig zu feiern. Die Stimmung passt, der Alkohol fließt reichlich und weil die Freundinnen den wundervollen Abend unvergesslich gemütlich ausklingen lassen wollen, beschließen Alex und ihre beste Freundin Jessica sich bei einer mysteriösen Hellseherin die Zukunft voraussagen zu lassen. Ein fataler Fehler, denn irgendetwas Böses scheint während der Séance von Alex Besitz ergriffen zu haben, etwas das das Leben der jungen Frau grundlegend ändern wird …
 
 
 


 
 
 

Besessen – Kritik

 
 
 
Als vor fast 40 Jahren „William Friedkin“ mit seinem wegweisenden Schocker „Der Exorzist“ das weltweite Kinopublikum in Angst und Schrecken versetzte war ihm scheinbar nicht wirklich bewusst, dass er mit seiner filmischen Umsetzung des gleichnamigen Romans von „William Peter Blatty“ ein derart heikles und dennoch populäres Thema auffasste, dass diverse Filmstudios dazu bewegte, eine regelrechte Flut von ähnlich thematisierte Filmen zu produzieren. Leider hat es kaum einer dieser Filme geschafft, die zermürbende Atmosphäre jenes Klassikers erneut in derart drastisch-schockierende Bilder zu tauchen. Seltsamerweise ist Friedkins „Der Exorzist“ fast 40 Jahre nach seiner Entstehung kein bisschen gealtert, und die technisch gut getricksten Schocksequenzen sitzen auch heute noch Zuschauern auf der ganzen Welt merklich in den Gliedern. Welchen Einfluss Friedkins Meisterwerk auch heute noch auf die internationale Genre-Landschaft ausübt zeigt eindrucksvoll die aktuelle Horrorproduktion „Devil Seed“ (so der Original-Titel), die sich gänzlich fast allen kreativen Ideen eines Friedkin´schen „Exorzisten“ bedient und vermutlich besser mit „Der Exorzist – Teil 5“ hätte betitelt werden können. Nachwuchsregisseur „Greg A.Sager“ hat sich bei der Umsetzung seines ersten abendfüllenden Filmwerkes ausgiebig bei seinem ganz großen Vorbild aus dem Jahre 1973 bedient und die diversen Schlüsselszenen aus Selbigen unglaublich frech stibitzt und sie unverschämt freizügig in seinen eigenen kleinen Film einfügt. Penetrant fällt dies ins Gewicht als Hauptprotagonistin „Alex“ im altbekannten „Spiderwalk“ durch den Flur saust und in einer weiteren Szene schamlos und verstört auf den Boden uriniert.
 
Dennoch, man sollte dieses „Vergehen“ dem Nachwuchsregisseur „Greg A. Sager“ nicht zu sehr negativ ankreiden, denn sein „Devil Seed“ ist eigentlich gar nicht so trivial und dilettantisch, wie anfänglich gedacht. Trotz diverser offensichtlicher Parallelen zu „Der Exorzist“, „The Entity“ und sogar „Rosemarys Baby“ besitzt der Film seine ganz eigene Erzähl- und Bildsprache, die von Filmminute zu Filmminute verstörender, radikaler und düsterer zu werden scheint. Was anfänglich noch einen konventionellen und austauschbaren Teenie-Horrorfilm vermuten lässt, entwickelt sich spätestens ab Filmmitte zu einem recht unangenehmen und überraschend souverän erzählten Filmchen, dass sich zwar typischen „Besessenheits“-Klischees bedient, aber trotz alt bekannter Ideen dennoch spannend bis zum tobenden Finale unterhält. Im Rahmen seines minimalen Budgets schafft es Regisseur „Greg A. Sager“ wirklich hübsch-düstere Momente einzufangen, die durchaus zu gefallen wissen und gerade gegen Ende herrlich makaber und geschickt überzeugen können. Ungeschicktes technisches und dramaturgisches Verständnis darf man „Greg A.Sager“ daher nicht vorwerfen, denn „Devil Seed“ schafft es trotz aufdringlichen „B-Movie“-Status eine recht beunruhigend-bedrohliche Atmosphäre aufzubauen, sodass „Devil Seed“ bei weitem besser und „goutierbarer“ ist, als all die uninspirierenden Werke aus der Billig-Film-Schmiede „Asylum“. Die ideal und charmant besetzten Rollen der beiden Hauptcharaktere „Alex“ und „Jessica“ vervollständigen den eigentlich recht stimmigen Gesamteindruck dieser kleinen Indie-Filmproduktion und heben „Devil Seed“ über den Durchschnitt sonstiger billig heruntergekurbelten B-Movie-Ware.
 
Mit „Devil Seed“ („The Devil in Me“ – eigentlicher Produktionsname) erlebt der Filmfreund zwar keinen innovativen und meisterhaft inszenierten Hochglanz-Schocker, sondern vielmehr den Versuch eines unbekannten Nachwuchsregisseurs auf dem weltweiten Filmmarkt erfolgreich Fuß zu fassen. Sein erster Indie-Spielfilm strotzt nur so vor unzähligen Zitaten aus Klassikern wie „The Entity“, „Der Exorzist“ und „Rosemarys Baby“ schafft es aber dennoch, trotz eingeschränkten Budgets, etwas eigenes und unterhaltsames zu zaubern. Dezente Spezialeffekte und ein minimalistisches Setting heben die Charaktere in den Mittelpunkt, denen der körperliche und geistige Zerfall der Hauptprotagonistin „Alex“ merklich psychisch zu schaffen macht, sodass der Zuschauer im Verlauf der Geschichte vermehrt das Gefühl hat, dass sich in „Devil Seed“ die Grenzen zwischen Horror und Drama vermischen. Leider kann das Potenzial der Ideenvielfalt des Regisseurs nicht vollends ausgebaut werden, da ihm hierbei ersichtlich das mangelnde Produktionsbudget einen gehörigen Strich durch die Rechnung macht. Schade eigentlich, denn einzig die dürftigen Make-up-Effekte im Finale trüben den eigentlich recht annehmbaren Gesamteindruck dieses kleinen ungeschliffenen Rohdiamanten. Man stelle sich vor, was Regisseur „Greg A. Sager“ mit 2-3 Millionen Dollar mehr Produktions-Investitionen hätte großartiges zaubern können. So bleibt ein kleines unabhängiges Filmchen über, dass ein wenig an Fahrt benötigt um in die Gänge zu kommen, aber trotz naiven Ideen-Klaus und das „Abhandeln“ diverser Filmzitate aus einschlägigen Genre-Klassikern den interessierten Horrorfreund fernab des Mainstreams munden könnte.
 
 
 


 
 
 

Besessen – Fazit

 
 
 
6 Punkte Final
 
 
Kleines, unbedeutendes aber dafür charmant-naives B-Movie, dass man einfach liebhaben muss! Für Exorzisten-Fans uneingeschränkt empfehlenswert!
 
 
 


 
 
 

Besessen – Zensur

 
 
 
Anfänglich noch recht züchtig, gibt es im Finale einige derbe Splatter-Szenen. Ein Kopf wird u.a. zerrissen und eine Schulter angeknabbert. Dennoch, „Besessen“ mutiert zu keiner Minute zu einem Gut´s and Gore-Streifen, sodass dieser kleine Indie- Exorzistenstreifen in deutschen Gefilden ungeschnitten mit einer 16er-Freigabe abgesegnet wurde.
 
 
 


 
 
 

Besessen – Deutsche Blu-ray

 
 
 
Besessen der Teufel in mir Bluray
 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Devil Seed; USA 2012

Genre: Horror/Thriller

Ton: Deutsch + Engl. DTS-HD MA 7.1

Untertitel: Deutsch

Bild: 1080p/24, 1:1,85

Laufzeit: ca. 98 Min.

FSK: FSK 16

Verpackung: Amaray mit Wendecover

Extras: Bloopers (witzige Szenen vom Set – ca. 4 Minuten), Verlängerte und Geschnittene Szenen (ca. 19 Minuten), Trailer zum Film in deutsch und Englisch, diverse Trailer aus dem Hause „Sunfilm“ – alles Extras leider keine Untertitel

 
 
 
„Besessen – der Teufel in mir“ hat, wie bei „Sunfilm“ üblich, eine allein zweckmäßige Veröffentlichung spendiert bekommen. Für einen Low-Budget-Film wie diesen, ist das Bild erstaunlich farbenfroh und kontrastreich ausgefallen, der Ton durchaus annehmbar. „Sunfilm“ hat es sich sogar nicht nehmen lassen, den Titelbanner des Films einzudeutschen. Zudem ist die Synchronisation als ziemlich gelungen zu betiteln. Man spürt, dass die Synchronsprecher deutlich Spaß beim Sprechen ihrer Rollen gehabt haben müssen. Den hatten vermutlich auch die Schauspieler während der Dreharbeiten, denn unter der Zugabe „Bloopers“ darf sich der Zuschauer selbst ein Bild von den chaotischen Zuständen am Set machen. Ebenso haben es diverse verlängerte und geschnittene Szenen auf die Scheibe geschafft, wobei der Zuschauer einmal mehr, wie eigentlich immer bei „Sunfilm“, auf deutsche Untertitel beim Bonus unverständlicherweise verzichten muss. Auffällig ist, dass es sich recht kompliziert ins Hauptmenü wählen lässt, da der Film direkt beim Einlegen der Scheibe beginnt. Das Bonuspaket wird durch diverse Trailer des Publishers abgerundet und der Zuschauer darf sich einmal mehr über einen flatschenfreien Einleger freuen – „Sunfilm“ spendiert nämlich auch dem Film „Besessen“ ein Wendecover.
 
 

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Besessen – Trailer

 
 
 


 
 

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Carl

Story

 
 
 
Das zurückgebliebene Muttersöhnchen „Carl“ lebt zusammen mit seiner Mutter und einigen anderen seltsamen Rednecks irgendwo draußen auf dem Land und vertreibt sich das Leben mit „Nichtstun“. Leider scheint die gesamte ominöse Familie derart unterfordert zu sein mit all dem unproduktiven „Nichtstun“, dass sie auf die perversesten Ideen kommen, und Sohn „Carl“ bei seiner auswegslosen Suche nach Frau und Baby bestmöglich unterstützen. Von der Mutter aufgehetzt, pilgert „Carl“ nun los, um nach der perfekten Ehefrau Ausschau zu halten. Als er im Supermarkt der jungen Lisa begegnet, scheint diese für ihn das perfekte Opfer für sein makaberes Unterfangen zu sein. Kaum ihre Adresse in Erfahrung gebracht, macht sich „Carl“ zum Haus der jungen Frau, wo er sie aus ihrem Bett zerrt und in sein Heim verschleppt, in welchem sie an Ketten gefesselt seinem makaberen Treiben hilflos ausgeliefert zu sein scheint.
 
 
 


 
 
 

Carl – Kritik

 
 
 
Und wieder einer derer Filme, auf welche die Welt vermutlich nur gewartet haben muss, denn der Indie-Film „Carl“ schafft es einmal mehr, denn interessierten Filmfreund mit unzureichend unterhaltsamer Kost, vollkommen gen Wahnsinn zu treiben. Das hier einfach gar nichts stimmt, beweist der Film bereits nach dem, zugegeben recht schicken Filmintro, dass in seiner dreckig-abgewetzten Umsetzung auf herrlich anspruchslose und blutige Horror-Kost hoffen lässt. Was anfänglich jedoch vielversprechend beginnt, endet nach nur wenigen Minuten in schier unglaublich belanglosen Geplänkel, dass in seiner Trivialität vermutlich seinesgleichen suchen dürfte.
Diese cineastische Extrem-Gurke ist derart belanglos, träge und unnütz, dass sie den wenigen „Filmcharakteren“ in deren „faulen Nichtsnutz-Daseins“ in nichts nachsteht. Das nicht-vorhandene Budget ist dem Werk an jeder Stelle im Film anzumerken, umso kreativer schienen demnach die Filmemacher gewesen zu sein, aus vermeintlich „Nichts“ irgendetwas zu basteln. Leider mangelte es wohl möglich den Drehbuchschreiberlingen an frischen und vor allem kreativen Ideen, die den Film aus seiner unerträglichen Lethargie hätten herausreißen können, sodass die Macher keinen anderen Ausweg sahen, den Film mit haarsträubend-dämlichen Story-Elementen zu füllen, die dümmer und hanebüchener nicht hätten sein können. Das macht sich vor allem immer dann bemerkbar, wenn „Carl“ maskiert mit einem, eigens von Mama gehäkelten Topflappen in Aktion tritt und beginnt seine weiblichen „Auserwählten“ zu bestrafen. Leider Gottes wirkt das alles so erdenklich konstruiert und peinlich, dass man als Zuschauer nicht wirklich einzuordnen weiß, ob es sich bei dieser Gurke um einen Horrorfilm oder eine Komödie handeln soll. Wer jetzt jedoch denkt, dass hier der obligatorische Blutzoll von minderwertigen Schauspiel- und Drehbuchschwächen ablenkt der irrt, denn „Carl“ bietet nichts von all dem genreüblichen Gekrösel. Fast schön möge man dies darin begründen, dass das gesamten Produktionsbudget einzig in die grafisch herrlich aufpolierte Anfangssequenz eingeflossen sein muss, um den Zuschauer nicht schon nach Einlegen der DVD aufgrund der minderen filmischen Qualität zu verschrecken! Denn Blut, Gewalt und Terror sind in dieser unbrauchbaren Genre-Produktion absolute Fehlanzeige. Die wenigen Morde werden kaum optisch zelebriert und relativ schnell abgehandelt, sodass blutgierige Horrorfans am Ende des Filmes griesgrämig-fad aus der Wäsche schauen dürften. Einzig, das halbwegs annehmbare Ende, indem in einer Rückblende die ominösen Handlungen der gesamten Sippschaft plausibel pseudo-psychologisch erklärt werden, hat in seiner relativ eindeutigen und logischen Erzählweise noch halbwegs Glaubwürdigkeit und bewahrt diesen überflüssigen Abschaum gänzlich vor dem Untergang.
 
Der No-Budget-Film „Carl“ beweist einmal mehr, dass uninspirierte Filmkost ohne eigene Ideen und gescheitem Drehbuch direkt zum Scheitern verurteilt ist. Das Story-Gerüst des Indie-Werkes „Carl“ gestaltet sich in der Umsetzung wie das ausgezehrte Plagiat einer drittklassige Kopie des berüchtigten „Texas Chainsaw Massacre“, welche mangels Produktionsbudget und kaum-vorhandenen, erzählerischen Talentes nicht einmal B-Movie und Trashfilm-Fans überzeugen dürfte. Die dilettantische und klischeebeladene Erzählweise, mit welcher Regisseur „Greg Daniel“ zu Gange geht, ist in ihrer vollkommen spannungsfreien Darstellung kaum zu unterbieten. „Carl“ ist ein Film den Horrorfilmfans blindlings in den Verleih- und Kaufhausregalen stehen lassen dürfen. Schade um die hart erarbeiten Euronen, die man sonst für derart haarsträubenden Quark regelrecht zum Fenster hinaus wirft.
 
 
 


 
 
 

Carl – Fazit

 
 
 
2 Punkte Final
 
Eine wirklich mehr als schlechte Mischung aus „Texas Chainsaw Massacre“ und „Freitag der 13.“, die seinen großen Vorbildern bedeppert, nichtsnützig und vor allem talentfrei hinterherhechelt! Absolut unbrauchbar!
 
 
 


 
 
 

Carl – Zensur

 
 
 
Aufgrund kaum vorhandener Folter-und Gewaltexzesse dürfte der Film „Carl“ problemfrei die FSK16er Hürde passieren. Fragt sich dennoch nur, ob sich überhaupt ein deutscher Verleih für diesen recht miesen Film interessieren wird!
 
 
 


 
 
 

Carl – Trailer

 
 


 
 
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Filmreview: „2-Headed Shark Attack“ (2012)

 

Ein riesiger mutierter und zweiköpfiger Haifisch befindet sich auf Beutezug.

Auf einer Jacht geht derweil die Sause so richtig ab – einige Jugendliche erhoffen das große Abendteuer. Leider macht der „hyperintelligente“ Meeresbewohner der Truppe einen Strich durch die Rechnung. Mitten im Meer kommt das Schiff zum erliegen, da der zweiköpfige Gegner ein totes „Etwas“ vor die Schiffswand donnert und es sich in der Schiffsschraube verheddert. Da die Jacht zu sinken droht retten sich die Jugendlichen auf eine Insel mitten im Meer. Aber der Fisch, mit dem überirdischen Wissen lässt nicht locker.

 

 

Eine neue Dimension unbeschreiblich deftigen und verstörenden Terrors bahnt sich demnächst seinen Weg in deutsche Heimkinos.

Der Titel des aktuellen „Asylum“ – Machwerkes „ 2 Headed Shark Attack“ dürfte, ohne den Film zuvor überhaupt gesehen zu haben, schon erahnen lassen, was für unaussprechlich dummer Mist erwartungsfreudige Filmzuschauer demnächst gehörig Albtraumreiche Nächte bereiten wird.

Mit seinem Haifilmmurks hat sich das B-Movie-Studio „Asylum“ erneut selbst übertroffen, denn ich habe in meinem bisherigen Leben selten so einen miesen und vollkommen schlechten Film gesehen.

Bereits der erste minderbemittelte digitale Effekt nach gerade einmal 60 (!) Sekunden Filmlaufzeit, lässt grob erahnen wohin das gesamten Produktionsbudget geflossen sein muss. In die Effektsequenzen vermutlich nicht, denn die sehen, gelinde gesagt, unter aller Kanone aus und haben mit Spezialeffekten so viel gemein, wie der Papst mit Verhütungsmittel.

Selbst die Grafik des Arcade Klassikers „Pac-Man“ gibt mehr her, als die vollkommen desaströsen CGI-Effekte eines „2 Headed Shark Attack“.

Vermutlich wurde hier weniger in glaubhafte Effekte investiert, als vielmehr in die Brust-Operationen der vorwiegend weiblichen Protagonisten, denn eigentlich hätte diese aktuelle Haifischgurke wohlmöglich besser als Softporno, ohne das gesamte Drumherum, funktioniert.

Wobei wir auch gleich bei der peinlich ins Gewicht fallenden Schauspielkunst wären. Die Schauspieler können durch die Bank weg nämlich NICHTS. Statt Schauspiel sehen wir hier eher ein Improvisieren und ein unfreiwillig komisches Interagieren. Irgendwie schon erbärmlich, dass erst bei dieser No-Buget-Produktion ersichtlich wird, dass selbst die Schauspielerin Carmen Elektra eigentlich auch rein gar nix kann, und sich der Filmfreund fragt, wie diese Frau sich bisher mit „NICHTS“ überhaupt im Schauspielgenre über Wasser halten konnte.

Das Drehbuch gestaltet sich als katastrophal wirr und überfordert selbst die unzureichend talentierten Jungschauspieler. Wer der Ideenkasper für diesen Müll gewesen sein muss, will ich erst gar nicht wissen. Die Story ist so dumm und abartig schlecht, dass einem als Filmliebhaber, regelrecht der Spaß auf weitere Haifisch-Horrorfilme vergeht.

Da der zweiköpfige Mutanten-Haifisch scheinbar nunmehr für „zwei“ speisen muss, giert er nach jedem Happen Fleisch, der ihm vor die vier Augen springt. Da sich die gut zwei duzend Teenies auf einer Insel mitten im Meer retten können, hat der blutgierige Hai eine der schlechtesten Ideen der Filmgeschichte ever: er zwingt die Insel (!) zum Untergang um an leckeres Menschenfleisch zu gelangen. Die Logik dahinter sollte man nicht ergründen, physikalische Gegebenheiten sollte man außer acht lassen.

Wer denkt, dass das alles nicht noch schlechter geht, der irrt.

Eine weitere Szene findet Beachtung, aber nicht aufgrund ihrer künstlerischen Einzigartigkeit, sondern aufgrund des einzigartigen Schwachsinns.

Drei Teenager finden Gefallen am ausgiebigen Liebsspiel im hüfttiefen Wasser. Natürlich lässt sich der mutierte, und mit Sicherheit 5m breite und 10m lange, Hai dieses Festmahl nicht entgehen. Nur komisch, dass man dennoch bei hüfttiefen Wasser und des immensen Körperumfangs des Haies, weder Rumpf noch sonst etwas des Tieres entdecken kann.

Gut, mag der interessierte Filmfan sagen, sinnfreie Trashfilme sind immer mal für gehörig Abwechslung gut. Aber „2 Headed Shark Attack“ scheitert auch in diesen Belangen. Mit Trash hat das alles nicht einmal ansatzweise zu tun. Der Film scheint wohlmöglich auch diese Schiene fahren zu wollen, aber selbst auf bewusst inszenierter Trash-Ebene scheitert Asylum, was beweist, dass die B-Movie-Schmiede „Asylum“ rein nichts kann. Wobei sich mir die Frage stellt, wie derart untalentierter Verein sich so viele Jahre über Wasser halten konnte und es schafft auch weiterhin vollkommen unbrauchbare Genrefilme zu produzieren.

Seit ihrem Bestehen, haben die Burschen von „Asylum“ bisher keinen einzigen sehenswerten Film geschaffen. Statt innovative eignen Ideen zu entwickeln werden die der anderen Filmemacher dreist, und vor allem schlecht, kopiert.

 

Auch das aktuelle Werk „2 Headed Shark Attack“ ist derart Fall, wobei dieser No-Budget-Film vermutlich der traurige Tiefpunkt seit dem bisherigen Bestehen des Produktionshauses darstellt. Hier stimmt einfach rein gar nix. Das krampfhaft komödiantisch inszenierte Geschehen ist absolut unwitzig, die Effekte sind so derb mies, dass sie die Bezeichnung „Effekte“ rein gar nicht verdienen und der Hauch einer Handlung entpuppt sich als  vollkommen wirrer und haarsträubend-unlogischer Nonsens. Einzig auf Splatterebene scheint „2 Headed Shark Attack“ ein bis zwei stimmige Momente vorweisen zu können, was darauf schließen lässt, dass die kommende deutsche Fassung mit einer kassenträchtigeren „Keine Jugendfreigabe“ – Einstufung daherkommen dürfte.

 

 

 

Fazit 1/10 Punkten

 

Dieser Film ist nicht schlecht, diese Gurke ist unsagbar schlecht. Wer sich diesen hirnverblödeten Murks ausgedacht hat, gehört gesteinigt.

Freunde, die hier Hochspannung, ähnlich der eines „Der Weiße Hai“ erwarten, sollten einen großen Bogen um diesen Abschaum machen.

FSK-Prognose: ungeschnitten mit „Keine Jugendfreigabe„.

 

Hellraiser80

 

Filmreview: „A Haunting in Salem“ (2011)

 

Was es nicht alles gibt.

Scheinbar geht es Billig-Produktions-Filmschmieden momentan so richtig gut, denn was uns an hirnlosem Bockmist im Jahre 2011 über die heimischen TV-Geräte geflimmert ist kann man schon kaum noch an einer Hand abzählen.

Ganz emsig bei seinem kreative Schaffen ist dabei das kleine Trash-Produktionlabel „The Asylum, dass bereits seit 1997 Filmjünger in aller Welt mit unfassbar schlechten Filmen beglückt. Dabei stand bisher vordergründig das Umsetzen billig realisierte Fortsetzungen kassenfüllender Hollywood-Erfolgsfilme auf dem Plan. Doch scheinbar waren eigens von „Asylum“ produzierte Billig-Fortsetzungen, wie „Titanic 2“ und Der Tag an dem die Welt stillstand 2“  so überaus erfolgreich, dass es sich „The Asylum“ aktuell sogar leisten kann, Ableger von kommenden Kinoblockbustern in die Videotheken zu schwemmen, noch bevor die eigentlichen Hitvorlagen überhaupt im Kino anlaufen („Mega-Pranha“, „11-11-11“, „Paranormal Entity“).

Im Zugwasser erfolgreicher Kinohits wie „Insidious“, oder „Paranormal Activity“ war natürlich von vornherein klar, dass „The Asylum“ auch etwas ab haben mag von der aktuell so beliebten Poltergeist- und Spukhausgoldschmiede.

Mit „A Haunting in Salem“ präsentiert uns das kontroverse Label einen weiteren vollkommen unnötigen Ableger einiger erfolgreicher Spuk-Genrefilme, und setzt dabei plakativ auf den weltweit so beliebten 3D-Gimmik.

 

 

Wayne, der neue Sheriff von Salem, bezieht zusammen mit Frau und Kindern ein neues Haus im amerikanischen Kleinstädtchen Salem.

Leider hat es das Haus bisher nicht wirklich gut mit den vorherigen Bewohnern gemeint, denn diese kamen auf seltsamer Art und Weise in diesem Haus ums Leben.

Nachdem es sich die kleine Familie in ihrer neuen Behausung gemütlich gemacht hat, geht der Spuk-Budenzauber auch schon los…

 

 

Nach dem letztjährigen „The Haunting of Winchester House“ nun „Asylums“ eigene Quasi-Fortsetzung „A Haunting in Salem“, die nun um die Gunst der Horrorfilmfans buhlen möchte. Und natürlich kommt auch dieser Film so derart hanebüchen daher, wie bereits schon unzählige andere „Asylum“-Produktionen zuvor. Immerhin scheint das Label dazugelernt zu haben und macht zumindest auf technischer Ebene einen reiferen Eindruck. „A Haunting in Salem“ hat ganz ordentliche Ansätze. Das Setting des Films zeugt von einem erfahrenen Bühnenausstatter. Nur leider ist die Geschichte um besessene Spukhäuser so alt wie die Erfindung der Sanduhr und es will sich, trotz zur Schaustellung diverser Spukhaus-Klischees, einfach kein Spannung einstellen.

Einige der Storyzweige sind derart trivial skizziert, dass man irgendwie deren Sinn nicht verstehen möchte. So chattet die Tochter Alli unwissend mit einem Geist des Hauses, der sich zufälligerweise „Salem1692“ (*hust*)  nennt. Aber anstatt mit dem Mädchen Tacheles zu reden und ihr mitzuteilen, was er denn von Alli möchte, bockt der Geist scheinbar nur sinnfrei herum, und verschwindet, sobald Alli  ihm eindeutige Fragen stellt.

Ebenso unfreiwillig unklar, warum ein Rabe durch das geschlossene Dachbodenfenster fliegen muss. Nachdem die Familie das jämmerliche Tier verendet auf dem Speicher entdeckt und das Tier entsorgt hat, fragt sich der wissbegierige Zuschauer, worin denn eigentlich der Sinn dieser Szene besteht?!

Natürlich erwarten dem Spukhausfan diverse andere Haunted-House-Klischees. Von knarrenden Türen, über unheimliche Visionen, bis zu Gegenstände, die sich wie von Geisterhand verschieben sind alle wichtigen Spukelemente vertreten, die man so aber schon in unzählig vielen ähnlichen Horrorfilmen schon effektiver und vor allem besser gesehen hat.

Was bleibt ist ein überraschungsarmer Low Budget Horrorfilm, der zwar routiniert heruntergekurbelt wurde, aber dem irgendwie die Seele und vor allem eigenständige Ideen fehlen. Würde sich „The Asylum“ nur halbwegs einmal die Arbeit machen, einen zumindest halbwegs kreativen Drehbuchautoren zu engagieren, der an einem eigenständigen und innovativen Konzept bastelt, dann könnte man auch endlich einmal von diesem Billig-Schund-Label ernstzunehmende Horrorkost erwarten. Die technische Komponente der Produktionen gleicht sich  zumindest so langsam dem sehbaren Standart an.

 

 

Fazit 4/10 Punkte

 

Alles schon gefühlte eine Milliarden Male gesehen. Zwischen all den trivialen Spukhausklischees findet der Zuschauer kaum eine eigenständige und vor allem fesselnd erzählte Story. Warum der Film geschnitten werden musste um eine „Keine Jugendfreigabe“-Kennzeichnung zu erhalten, entzieht sich mir jeglicher Logik. Es gibt einige kurze Mordsequenzen, die aber weitestgehend auf das Ausschlachten explizite Schauwerte verzichten.

(Keine Jugendfreigabe-Version ist geschnitten!)

Hellraiser80