Filmreview: „Alien Abduction“ (2014)

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ALIEN ABDUCTION

Story

 
 
 
Keine Woche vergeht ohne weiteren Found-Footage-Film: Bei einem gemeinsamen Campingurlaub gerät eine unwissende Familie in die Fänge experimentiergeiler Aliens …
 
 
 


 
 
 

ALIEN ABDUCTION – Kritik

 
 
 
Eigentlich hätte aus ALIEN ABDUCTION ein ganz guter Film werden sollen, so zumindest versprach es der ansprechende Filmtrailer, der mit ausreichend Action und schockreichen Schreckensmomenten neugierig auf astreinen Sci-Fi-Terror gemacht hat. Die Enttäuschung naht jedoch mit Sichtung des fertigen Streifens, denn Regisseur MATTY BECKERMANN hat hier nicht nur üblen Found-Footage-Brei geköchelt; die besten Szenen bekommt der Zuschauer auch gleich in der hektisch zusammengeschnittenen Filmwerbung präsentiert. Wer schlau ist erspart sich daher die konfus gefilmte Alien-Geisterbahn, bei der das wackelige Geschehen von teils derart nervigen Störsignalen begleitet wird, dass man oftmals nicht so recht weiß, ob da gerade die eigene Glotze den Geist aufgibt oder BECKERMANN den mehr als nervenden Filmeffekt so gewollt hat. Auch wenn ALIEN ABDUCION kein sehenswerter Vertreter innerhalb des Found-Footage-Genres darstellt, so ist die zugrundeliegende UFO-Thematik immer noch unverbraucht genug, um das Interesse beim unerfahrenen Wackelcam-Freund zu wecken. Der dürfte vermutlich gleich zu Beginn Feuer und Flamme sein, schließlich brüstet sich auch ALIEN ABDUCTION damit, auf wahren Begebenheiten zu beruhen. Als Grundlage dienen Urbane Legenden von mysteriösen Lichterscheinungen am Himmel über Brown Mountain in der Region North Carolinas. Bis heute konnte nicht eindeutig geklärt werden, welchen Ursprung die sogenannten Brown Mountain-Lichter besitzen. Für BECKERMANN Grund genug, das Mysterium der seltsamen Himmelsereignisse auf außerirdisches Leben zurückzuführen, das in bescheidener Regelmäßigkeit auf der Erde landet, um sich ein paar Menschen zu krallen, damit an ihnen Experimente durchzuführt werden können. Ein paar ersponnene Interviews und Nachrichtensendungen im obligatorischen Found-Footage-Dokustil heucheln dem ahnungslosen Zuschauer fiktiven Realismus vor und berichten vom Verschwinden diverser Menschen, die im Jahr 2011 in der Gegend unter unerklärlichen Umständen verschollen sind. Bei einem selbsterklärenden Titel wie ALIEN ABDUCTION (was soviel heißt, wie die Entführung durch Außerirdischen) ahnt der Zuschauer natürlich sofort, dass hinter als dem Schabernack eine heimtückische Alienbrut steckt, die nichts Gutes im Sinn hat. Eine ahnungslose Familie bekommt das am eigenen Leibe zu spüren, die in der Gegend etwas Camping machen möchte und so den Außerirdischen direkt in die Arme läuft.
 
Der Horrorfan erlebt die Ereignisse aus der Sicht des authentisch veranlagte Riley Morris (RILEY POLANSKI), der den aufregenden Familienurlaub mit seiner Handkamera filmt und so den blanken Terror auf Film bannt. Erst sind es verlassene Autos, die viele Fragen aufkommen lassen. Später regnet es Krähen, was vor allem den unwissenden Eltern Sorgen bereitet. In einem dunklen Tunnel kommt es dann auch schon zur ersten Konfrontation mit den fremdartigen Kreaturen. Schnell ist die Spur gewittert und die Jagdsaison auf die Familienangehörigen eröffnet, die von nun an nach bekanntem 10-kleine-Jägerlein-Prinzip ins Raumschiff befördert werden. Viel bekommt der Zuschauer jedoch nicht zu sehen, denn sind die Aliens in der Nähe, fängt auch schon das Bild der Kamera fürchterlich an zu stören. Das mag zwar anfänglich geschickt getrickst sein, beginnt aber nach der zigsten Wiederholung ganz schnell an zu nerven, schließlich will man dann doch ein/zwei Aliens zu Gesicht bekommen. Filmemacher MATTY BECKERMANN (übrigens Produzent des Sci-Fi-Gruslers ISOLATON und dem Remake zu DAS EXPERIMENT) arbeitet für sein Regiedebüt ganz souverän die Checkliste üblicher Found-Footage-Standards ab und beweist weder Eigenständigkeit noch Mut, dem mittlerweile unbeliebten Subgenre neue und interessante Ideen einzuverleiben. Hat man schon einige Filme im Shaky-Cam-Format gesehen, überrascht das Gebotene in ALIEN ABDUCTION wenig. Das Wackelfiasko ist derart klischeebehaftet und vorhersehbar, dass die Langeweile nicht lang auf sich warten lässt. Zudem bleibt auch hier die Frage ungeklärt, wie ein kleiner Junge bei derart grausigen Erlebnissen noch in der Lage sein kann, das Erlebte konsequent durchdacht und perfekt ausgeleuchtet filmen zu können. Am Ende sitzen alle Familienmitglieder in der Falle, Riley schluchzt BLAIR WITCH PROJECT-like in die Kamera und wird als letzter im Bunde ins UFO gebeamt. Nachfolgend wird die Kamera aus dem Raumschiff zurück auf die Erde geschleudert, so dass der Zuschauer Zeuge eines aufregend dokumentierte Aufpralls auf der Erde wird – Übrigens, die besten Szene des gesamten Films, auch wenn unklar bleibt, wie die Kamera bei einem Fall aus mehreren Kiliometern Höhe immer noch funktionieren kann.
 
 
 


 
 
 

ALIEN ABDUCTION – Fazit

 
 
 
4 Punkte Final
 
 
 
Rasant inszenierter und effektreicher Alien-Terrorfilm im Found-Footage-Gewand. Leider ist ALIEN ABDUCTION trotz interessanter Grundidee kein guter Vertreter des Wackelkamera-Genres, was vor allem an den ständig auftretenden Störsignalen liegt, die manchmal kaum erkennen lassen, was da auf der Mattscheibe überhaupt passiert. Zudem bekommt der Zuschauer kaum Aliens vor die Linse, was vermutlich mal wieder auf Kostengründen zurückzuführen ist. Aufgrund des reißerischen Titels und des herrlich ansprechenden Trailers enttäuscht das Gebotene auf ganzer Linie, denn Regisseur MATTY BECKERMANN ist ausschließlich damit beschäftigt, die Klischee-Liste für Wackelcam-Streifen nahezu akribisch abzuarbeiten. Am Ende fühlt man sich als Horrorfan doch sehr veräppelt, schließlich erwartet man bei einem vielversprechenden Titel wie ALIEN ABDUCTION eine fiese Alien-Hatz und keinen faulen Budenzauber, der statt Angst einzujagen durch künstlich verursachtes Kameragewackel schlimme Kopfschmerzen verursacht. Wir können nur abraten, denn ALIEN ABDUCTION ist eine gemeine Mogelpackung und Enttäuschung vor dem Herrn.
 
 
 


 
 
 

ALIEN ABDUCTION – Zensur

 
 
 
ALIEN ABDUCTION ist nicht nur ein mieser Film, sondern auch zurückhaltend mit Gewalt. Es gibt ein gebrochenes Rückgrat zu sehen und ein paar verdreht Augen. Das dürfte der FSK eine ungeschnittene FSK16-Freigabe Wert sein.
 
 
 


 
 
 

ALIEN ABDUCTION – Trailer

 
 


 
 

Marcel Demuth (Hellraiser80)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
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Cloverfield (2008)
 
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Filmreview: „The Frankenstein Theory“ (2013)

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THE FRANKENSTEIN THEORY

Story

 
 
 
Professor John Venkeheim ist regelrecht besessen von der Vorstellung, dass die Schriftstellerin Mary Shelley sich für ihren „Frankenstein“-Roman von geschichtlichen Fakten hat inspirieren lassen und das die Erzählung auf reelle Ereignisse zurückzuführen ist. Aufgrund seines Eifers hat er bereits kürzlich sein Amt an einer der renommiertesten Universitäten Amerikas verloren und versucht nun mittels einer Dokumentation all die Skeptiker von der Echtheit des mysteriösen Wesen zu überzeugen, die bisher der Meinung waren, dass Venkeheim mit seinen Theorien nicht ganz auf geistiger Höhe zu sein scheint. Um seinen akademischen Ruf retten und die Beweise aus Zelluloid bannen zu können, beauftragt er ein Kamerateam, dass ihn bei seiner Exkursion in das verschneite Kanada begleiten soll. Dort wurde die Kreatur angeblich zuletzt gesichtet, die einst einem schrecklichen Experiment entkommen konnte und nun mordgierig durch die winterliche Einöde Nordkanadas umhergeistern soll …
 
 
 


 
 
 

THE FRANKENSTEIN THEORY – Kritik

 
 
 
Schon etwas sehr hanebüchen, wenn eine MOCUMENTARY (also eine fiktive Dokumentation) dem Zuschauer einbläuen möchte, dass der Roman einer gewissen Mary Shelley keiner Fiktion entspringen, sondern auf wahren Begebenheiten beruhen soll. Bei derart sinnbefreiten Idee fragt sich der Zuschauer natürlich unweigerlich, woher eigentlich amerikanische Drehbuchautoren und Skriptschreiber die Drogen hervorkramen, die sie eingenommen haben müssen, um derart Nonsens zu Papier bringen zu können und welch üble Geschichten denn in Zukunft noch alles ihren Weg in die weltweiten Heimkinos finden werden. Bereits im Jahre 2001 haben findige Nachwuchsfilmer das Mittel der Medienmanipulation kongenial für ihren Film nutzen können. Das BLAIR WITCH PROJECT war eines der ersten (und vermutlich auch einzigen) Werke, das bereits im Vorfeld für Furore sorgte und es erstaunlich selbstsicher schaffte, Filmfans einzutrichtern, dass irgendwo in den Wäldern Amerikas eine mysteriöse Hexe ihr Unwesen treiben soll. Zehn Monate nachdem die Regisseure DAN MYRICK und ED SANCHEZ ihren Film fertiggestellt hatten, stellten sie eine Webseite ins Internet, auf welcher sie als Tatsachenbericht getarnt, über das Verschwinden dreier Studenten informierten, die einen Dokumentarfilm über die berüchtigte „Blair“-Hexe auf Zelluloid bannen wollten. Mittels fiktiver Interviews versuchten die Filmemacher den Besuchern jener Webseite glaubhaft zu machen, dass irgendwo in den Wäldern wirklich eine derart ominöse Präsenz hausen würde und die unweigerlich mit dem Verschwinden jener Kids in Verbindung stehen sollte. Die Täuschung war perfekt, sodass Filmfans weltweit von der Echtheit des Falls überzeugt waren und in die landesweiten Lichtspielhäuser strömten, um das vermeintlich von den Studenten gefilmte und gefundene Bildmaterial bewundern zu dürfen, was DAN MYRICK und ED SANCHEZ letztendlich zum bekannten Kino-Hit mit dem Titel BLAIR WITCH PROJECT zusammengeschnitten hatten.
 
Ganz so groß und raffiniert, wie THE BLAIR WITCH PROJECT kommt THE FRANKENSTEIN THEORY natürlich nicht daher, viel zu sehr wirkt die Ausgangssituation an den Haaren herbeigezerrt, sodass der Filmfreund bei derart Kontext nur unverständlich mit dem Kopf schütteln dürfte, den uns hier die Macher von THE LAST EXORCISM aufzutischen versuchen. Immerhin wissen sie diesen vollkommen blödsinnigen Hirnshit halbwegs ansprechend zu verpacken, den es lässt sich wahrlich nicht leugnen, dass THE FRANKENSTEIN THEORY durchaus kurzweilig zu unterhalten weiß. Zu verdanken ist dieser Fakt, den trefflich gewählten Protagonisten, die durchweg glaubhaft und sympathisch in Erscheinung treten. Gott sei Dank hat es der Zuschauer hier mit halbwegs gestandenen Persönlichkeiten zu tun – ein teen´reskes Gebrabbel und planloses Umhergekreische darf demnach hier ausgeschlossen werden, was den Film durchaus positiv aufzuwerten weiß. Trotzdem obliegt auch THE FRANKENSTEIN THEORY den obligatorisch klischeebehafteten Genre-Regeln. Da werden natürlich Exkursionen in die verschneite Winterlandschaft nicht im Team vollzogen, sondern getrennt. Nachdem das Filmteam auf das sagenumwobene Monster stößt und den ersten Toten zu beklagen hat, soll Hilfe angefordert werden. Hier wird natürlich nur ein Crew-Mitglied in die Ödnis geschickt, das nun dringend Hilfe suchen soll. Allein lässt sich scheinbar der korrekte Weg durch das schneebdeckte Kanada besser finden, als im Doppelpack. Zudem fragt man sich als Zuschauer ohnehin die ganze Zeit, warum die Beteiligten bei einer derart Bedrohung nicht unweigerlich versuchen ihr Equipment zusammenzupacken, um in den nächstliegenden Ort per Fußmarsch zu pilgern. Stattdessen machen Sie es sich tagelang in des Monsters Holzhütte gemütlich – verständlich, dass die Kreatur keinen Spaß mit den unwillkommenen Gästen versteht.
 
Apropos Monster; das gibt es natürlich auch im Film zu sehen und hat, wie so oft in derart Produktionen, augenscheinlich bis kurz vor Ende Sendepause. Erst dann führen die Gegebenheiten ins Absurdum und das Wesen erhält einige Sekunden Screentime. Wer aber hier meint glaubhaft ausufernde Creature-Effekte serviert zu bekommen, dürfte ersichtlich enttäuscht werden. Die Anwesenden protokollieren die Interaktionen der mysteriösen Roman-Kreatur mit ihrer Kamera aus der Entfernung, sodass sich das Ding kaum erkennen lässt und eher eine aufdringliche Ähnlichkeit mit einem tollwütigen Neandertaler besitzt, der planlos durch den Schnee stapft und dabei unsittliche Laute von sich gibt. Eine unfreiwillige Komik lässt sich hier nicht leugnen, machen gerade die vollkommen unspektakulären Auftritte des Wesens, die eigentlich hervorragend-klaustrophobische aufgearbeitete Stimmung des Films zunichte. Hier hat man wahrlich etwas Spektakuläres erwartet, zumal man als Zuschauer wieder einmal nicht verstehen kann, warum ausgerechnet immer dann, wenn die Bedrohung seinen obligatorischen Auftritt erhält, Kameras unentwegt stören, wackeln oder ausfallen müssen.
 
THE FRANKENSTEIN THEORY ist eine kleine Enttäuschung. Die Atmosphäre wird Schritt für Schritt aufgebaut und punktet mit beklemmender Intensität; die traumhafte aber dennoch ausweglose Schneelandschaft offenbart ein bedrückendes Gruselerlebnis das durchaus seine Momente besitzt. Eigentlich gibt es bei THE FRANKENSTEIN THEORY kaum etwas Nennenswertes zu bemängeln. Die gefakte Dokumentation im aktuell so beliebten Found Footage-Stil ist stimmig erzählt, gut bebildert und glaubhaft gespielt. Wäre da nicht das vollkommen lächerliche Monster, dass im Verlauf des Films für Zucht und Ordnung sorgt und die Beteiligten zwanghaft in den Tod meucheln muss. Hierbei wäre weniger Schaufreudigkeit mehr gewesen. Denn nachdem sich das Ding das erste Mal vor der Kamera blicken lässt, geht es mit dem hier vorliegenden THE FRANKENSTEIN THEORY auch merklich bergab. Für einen derart plakativen Filmtitel ist der hier bebilderte Höhlenmensch, den Regisseur ANDREW WEINER in seinem Film versucht dem Zuschauer zu verkaufen, eine mehr als dreiste Unverschämtheit. Immerhin, und das muss man dem Film zugute halten, lässt er dem Zuschauer genug Interpretationsspielraum. Handelt es sich hier wirklich um das besagte Monster aus dem Roman oder um eine vollkommen andere, unbekannte Gestalt. Dieser Frage beantwortet THE FRANKENSTEIN THEORY nämlich leider vollkommen unzureichend, was hoffentlich KEIN überflüssiges Sequel/Prequel zur Folge haben wird!
 
 
 


 
 
 

THE FRANKENSTEIN THEORY – Fazit

 
 
 
5 Punkte Final
 
 
 
Found Footage Dokumentation mit einem zugegeben entäuschenden Monster – Durchschnittware ohne Überraschungen!
 
 
 


 
 
 

THE FRANKENSTEIN THEORY – Zensur

 
 
 
Die deutsche Fassung ist ungeschnitten und trägt das FSK16-Kennzeichen. Kein Wundern, denn grausame Schauwerte sucht man hier vergebens.
 
 
 


 
 
 

THE FRANKENSTEIN THEORY – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Mad Dimension

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: The Frankenstein Theory, USA 2013

Genre: Horror, Science Fiction

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: keine

Bild: 1.78:1 (1080p)

Laufzeit: ca. 87 Min. (uncut)

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Amaray mit Wendecover

Extras: Trailershow

Release-Termin: 23.05.2014

 
 
 

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THE FRANKENSTEIN THEORY – Trailer

 
 
 


 
 

Hellraiser80

 
 
 
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Filmreview: „Crowsnest“ (2012)

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Crowsnest

Story

 
 
 
Fünf Freunde wollen sich ein schönes Wochenende bereiten und planen eine aufregende Reise hinaus ins Grüne, um in einer entlegenen Hütte Justin´s Geburtstag ausgiebig feiern zu können. Gut, dass selbiger von Freundin Brooks eine technisch hochwertige Video-Kamera als Geschenk zum Geburtstag erhalten hat, sodass er das Ereignis auch präzise auf Video dokumentieren kann. Unterwegs werden sie von einem skurrilen Hinterwäldler davor gewarnt, die Fahrt fortzusetzen, denn die Gegend um den friedlichen Ort „Crowsnest“ birgt viele Gefahren. Nichtsdestotrotz lassen sich die Teens nicht beirren und setzen die spontane Feiersause fort. Ein fataler Fehler, denn es dauert nicht lang bis ein Trupp hungriger Kannibalen die Fährte der Kids gewittert und aufgenommen hat…
 
 
 


 
 
 

Crowsnest – Kritik

 
 
 
Wenn in Filmen Teenager zur Digicam greifen, mit den Freunden einen kuscheligen Camping-Ausflug unternehmen und das frivole Treiben sogar noch auf Videoband bannen wollen, ahnt dem interessierten Zuschauer vermutlich Schlimmes. Denn oftmals bedeutet ein derart vielversprechender „Buddy“-Trip nicht nur, dass die Protagonisten im Verlauf der nächsten 90 Minuten von irgendetwas Bedrohlichen unermüdlich durch Wald und Wiesen gejagt werden, sondern auch, dass die minderbemittelten Charaktere in diesen Filmen mit ihrem planlosen Gekreische den Filmfreund vermutlich an den Rand des Wahnsinns treiben werden. Der vorliegende „Crowsnest“ bestätigt diese Vermutung einmal mehr und ist eines dieser Werke, dass sich grandios in die Reihe vollkommen sinnentleerter Horrorunterhaltung einzureihen weiß. Da düsen eine handvoll Freunde mit dem Auto orientierungslos in die Einöde umher und werden vollkommen unerwartet von einem unheimlichen Wohnwagen gerammt, der permanent versucht, die Kids von der Straße zu drängen. Schlau wie Teens sind können sie den Attacken des ominösen Fahrzeugs natürlich unbeschadet entkommen und folgen schließlich wenig später furchtlos den Spuren des ominösen Wohnmobils. Dass natürlich derart Vorgehensweise von mangelndem Menschenverstand zeugt und die Kids einen unweigerlichen Hang zum Selbstsuizid besitzen müssen, dürfte bei derart unklarem Handeln auf der Hand liegen. Was folgt ist der obligatorische Bodycount, den der Horrorfilmfreund im Jahr 2013 nun einmal von einem derartigen Film erwartet. Da wird geschrien, gehetzt und gewimmert und natürlich alle fein akribisch mit der eigenen Digicam protokolliert, man hat ja scheinbar sonst nichts anderes zu tun, wenn man um sein Überleben bangen muss.
 
Crowsnest“ ist der gefühlte 1000. Versuch, den unzähligen Wackelcam-Fans da draußen endlich den Spaß an diesem vollkommen inflationären Sub-Genre zu nehmen. Als im Jahr 2001 mit dem durchaus lukrativen „Blair Witch Project“ das längst vergessenes Found Footage-Thema der Spät-70er („Cannibal Holocaust„, „Eaten Alive„) erneut aufgegriffen und durchaus innovativ wiederverwertet wurde, ahnte vermutlich keiner der Millionen Filmfans da draußen, dass derart Filmstil zehn Jahre später zu einer waschechten Plage avancieren würde. Kaum ein Monat vergeht, ohne dass sich weitere Filmemacher von derart Sub-Genre inspirieren lassen und den Heimkinomarkt mit ihren oftmals vollkommen desaströs zusammengekleisterten Möchtegern-Gurken verseuchen. Hierbei ist der Heimkino-Sektor in Deutschland als noch halbwegs überschaubar zu betiteln. Blickt man aber nach Übersee, so hat sich das Found Footage-Thema zu einer wahrlichen Epidemie entwickelt, dass sich schon längst nicht mehr allein nur im Horrorfilm-Sektor beheimatet fühlt.
 
Dabei vermag in der kostengünstige Realisierung dieser Werke der wesentliche Grund für die nicht abebbende Welle an derart Filmkost zu suchen sein. Denn wahrlich viel überteuertes Equipment ist bei einem Wachelcam-Grusler nicht von Nöten. Eine Handvoll sterbewilliger Nichtskönner ist im eignen Freundeskreis schnell gefunden und ein zweckmäßiges Script in die Notizfunktion des eigenen Smartphones gehämmert, sodass das Projekt „Found Footage“ alsbald beginnen kann. Nun gut, „Crowsnest“ will man jetzt nicht allzu laienhafte Unkenntnis vorwerfen. Im Groben betrachtet ist der Film einer der Besseren Vertretung seiner Gattung. Wäre, da nicht wieder das vollkommen stereotype Umhergekreische aller Beteiligten, die bereits ab Filmmitte handeln, als hätte man ihnen ins Hirn gerotzt. Zudem versuchen die Protagonisten auch zu keiner Minute ihrem drohenden Schicksal zu entkommen, sondern werden vom Bösen magisch angezogen, wie Motten vom grellen Licht der Straßenlaternen. Immerhin weiß der Film mit einigen durchaus makaberen Einfällen zu überzeugen. Zu erwähnen sei an dieser Stelle, der durchaus zynische Moment, als einer der Anwesenden kurz das Auto verlässt, um sich den Magen aus dem Leib zu reiern und in bester „Final Destination„-Manier von einem entgegenkommenden Fahrzeug „geschrottet“ wird. Schrecksamen Gemütern, dürfte dieser Moment durchaus einige Tage in Erinnerung bleiben.
 
Trotzdem, auch wenn sich „Crowsnest“ offensichtlich von Filmen wie „Joyride-Spritztour„, „Duell“ und „Jeepers Creepers“ hat inspirieren lassen und dabei versucht, sich gänzlich von der momentan lukrativen „Poltergeist-Welle“ in Found-Footage-Filmen zu distanzieren, so ist dennoch auch dieser Versuch kläglich gescheitert, dem unlängst totgemolkenen Wackelcam-Genre neue Facetten einzuverleiben. Hier bleibt alles beim Alten. In hektischen Momenten gerät die Kameraführung aus dem Ruder und auch sonst dürfte sich der Horrorfilmfreund einmal mehr erzürnt dabei ertappen, wie er genervt gen TV schreit, und versuchen möchte, den Protagonisten den Weg aus der Misere zu erklären. Auch wenn dem Filmfreund hier durchweg durchschnittliche Found Footage-Kost geboten wird, so lässt sich dennoch nicht leugnen, dass „Crowsnest“ leider nur ein weiterer unbedeutender Vertreter einer ganzen Reihe unzähliger Fake-Homevideos darstellt, die man im Grunde genommen gar nicht ernst nehmen kann. Die Charaktere sind platt, notdürftig skizziert und verhalten sich vollkommen unglaubwürdig. Zudem möchte man Einige derer am liebsten eigenhändig den Gnadenstoß erteilen, weil deren unsympathisches Gewimmere zum Teil schon fast grenzwertig in Erscheinung tritt. „Crowsnest“ ist ein Found Footage-Film wie jeder andere auch – weder Fisch noch Fleisch. Frische Ideen sucht man hier vergebens. Da kommt es dem Film auch nicht wirklich zugute, dass man sich hier einer gänzlich anderen Thematik gewidmet und statt zornige Poltergeister, eine menschenfleischgierige Kannibalen-Familie in den Fokus der Gegebenheiten rückt. Wirklich blutig (bis auf ein paar undefinierbare Abfälle, die die Kannibalen in regelmäßigen Abständen am Wegesrand hinterlassen), wie man vermutlich erhofft, wird es hier zu keinem Zeitpunkt, sodass „Crowsnest“ selbst hartgesottene Horrorfilmfans durchaus enttäuschen dürfte.
 
 
 


 
 
 

Crowsnest – Fazit

 
 
 
4 Punkte Final
 
 
 
Auch die Kannibalen haben es jetzt ins Found Footage Genre geschafft – Leider vollkommen unbrauchbarer Wackelcam-Aufguß mit ziemlich grenzwertigen Protagonisten, die handeln, als wöllten sich geradzu sterben wollen.
 
 
 


 
 
 

Crowsnest – Zensur

 
 
 
Die deutsche Fassung dürfte ungeschnitten für volljährige Erwachsene geeignet sein. Es gibt einen einzigen blutigen Mord: eine Enthauptung, die zwar einfach getrickst wurde, aber durchaus krude in Erscheinung tritt.
 
 
 


 
 
 

Crowsnest – Trailer

 
 
 


 
 

Hellraiser80

 
 
 
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Penance – Sie zahlen für ihre Sünden (2009)

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Filmreview: „Penance – Sie zahlen für ihre Sünden“ (2009)

 

 

Amelia braucht dringend Geld, denn die Schulden wachsen ihr allmählich über den Kopf. Gerade weil ihre kleine Tochter schwer erkrankt ist und die junge Mutter die Behandlungskosten selbst tragen muss, nimmt sie den Ratschlag ihrer Besten Freundin an und versucht das „schnelle“ Geld zu ergattern, indem sie sich als Stripperin versucht.

Nachdem die beste Freundin nach einem missglückten „Arbeitseinsatz“ mit einem blauen Auge abgestraft wurde, soll nun Amelia für den nächsten Auftrag einspringen.

Doch das Schicksal meinte es nicht gut mit der jungen Frau, denn ihr erster Arbeitseinsatz endet in einem Albtraum.

 

 

Günstig produzierte Wackelcam-Filme sind derzeit in aller Munde.

Bereits 1998 fand das sogenannte Found Footage Genre mit dem erstaunlich kassenträchtigen „Blair Witch Project“ beachtliche Aufmerksamkeit und zog bis heute unzählig ähnlich strukturierte Plagiate nach sich.

Nun, im Zuge der Erfolgswelle der Amateurcam-Geisterjagd „Paranormal Activity“ erhoffen auch diverse untalentierte Drehbuchautoren und Regisseure mit ihren geistlosen und vor allem unbrauchbaren Beiträgen den Sprung nach ganz vorn.

Penance“-Regisseur Jake Kennedy scheint hierbei von der ganzen „cleveren“ Sorte zu sein, hat er sich in seinem trivial- und geistlos zusammengeschusterten Machwerk, weder für Hexen und Aliens, noch für Geister und Zombies entschieden. Vielmehr versucht er vermutlich eigene und „neue“ Wege zu gehen und versucht die Aufmerksamkeit der Horrorfanschar mit (oh, man ist das neu!) geistig debilen  Psychopathen für sich zu gewinnen.

Demnach darf man die Geschehnisse, ähnlich wie in Unmengen gleichartig strukturierter Filme zuvor, aus der „Ego“-Perspektive beiwohnen (die Hauptprotagonisten filmen das Geschehen selbst mit einer Kamera) und erlebt, wie ein fanatischer Ex-Prediger versucht, unschuldige junge Stripperinnen zu bekehren und zu „reinigen“. Dass sein Vorgehen nicht zimperlich vonstatten geht, dürfte natürlich offensichtlich auf der Hand liegen, bietet „Penance“ eigentlich nichts anderes, außer unzugängliche und minutiös inszenierte Auspeitsch-, Demütigungs- und Verstümmelungsszenen. Ein gut durchdachtes Storygerüst gibt es hier nicht, Spannung und Mietfiebern – Fehlanzeige.

Stattdessen gibt es ein Aneinanderreihen wirrer Folterszenen, die einzig Mittel zum Zeck darstellen, dass überaus unspektakuläre Geschehen annähernd auf Spielfilmlänge zu „zaubern“. Ein arg unverkennbarer und überaus pervers-aufdringlich frauenverachtender Unterton unterstreicht das explizit voyeuristische Geschrei und bietet mitunter vermutlich allein nur masochistisch veranlagten Frauenhassern eine kreative Inspirationsgrundlage.

Dass es, neben all den haarsträubenden Frauenfolterszenen auch diverse Logiklücken gibt, überrascht dennoch ein wenig, gibt es in „Penance“ eigentlich kaum etwas, was man falsch machen könnte, da der Film ausschließlich allein von seinen explizit schroff inszenierten Szenen lebt.

Eine Tatsache, die eigentlich noch einmal das Nichtvorhandene Talent des Drehbuchautors und des Regisseurs wiederspielt.

Demnach fragt sich der aufmerksame Zuchauer, wer eigentlich in derart Situation, wie sie dem Film zugrunde liegt, es noch mental und psychisch schafft die Kamera dreist auf die Geschehnisse zu richten.

Selbst in Extremsituationen, in denen die Protagonisten um ihr Leben bangen müssen, scheinen sie zumindest noch annähernd die Kraft und vor allem die Zeit zu besitzen, das Geschehen mit der Kamera zu filmen. Im Film selbst, erklären die Überlebenden ihr unmerklich dummes Vorgehen damit, ausgiebig Filmmaterial sammeln zu müssen, um im Falle eines Entkommens beweisen zu können, was ihnen wohlmöglich zugestoßen ist.

Eine wirklich „gute“ Argumentation, wie ich finde. Für ein hübsches „Erinnerungsvideo“ nehmen die offensichtlich „suizidgefährdeten“ Opfer die ein oder andere Verstümmelung scheinbar gern in Kauf.

Mit „Penance“ hat der Nachwuchsregisseur Jake Kennedy ein überaus einfältiges Filmchen geschaffen, auf das die Welt nun wahrlich nicht gewartet hat.

Statt mit gut durchdachter und vor allem spannender Unterhaltung zu punkten, versucht Kennedy mit dreister Holzhammertaktik zu überzeugen.

Frauen werden am Fliesband gefoltert, gedemütigt und ermordet – die dargestellten Szenen scheinen zwar nie eindeutig blutig, eine gewisse Verrohung tritt dennoch im Verlauf der Handlung ein.

Nach Logik sucht man in „Penance-Sie zahlen für ihre Sünden“ vergeblich – Nach dem Sinn des Ganzen ebenfalls („Selbstkastration“ des Ex-Predigers).

 

 

 

Fazit 2,5/10 Punkte

 

Ein Film, den sich filmbegeisterte Horrorfans ersichtlich sparen können.

 

Die Deutsche Fassung wurde verständlicher Weise um einige Sekunden erleichtert.

 

 

Hellraiser80

Filmreview: „The Tunnel“ (2011)

 

 

 

 

 

 

Nachdem in den unterirdischen Tunnelsystemen Sydneys des öfteren Menschen verschwinden oder verstört wieder auftauchen, will ein 4köpfiges Journalisten-Team der Sache auf dem Grund gehen.

Ausgerüstet mit Kameras und Mikrophonen machen sie sich, trotz aller Warnungen, auf dem Weg die Reportage ihres Lebens zu filmen und begeben sich illegal in das riesige Tunnellabyrinth.

Kaum dort angekommen scheint die 4 etwas Seltsames zu verfolgen.

Doch bevor die Freunde realisieren kann in welcher misslichen Lage sie sich befinden, ist es auch schon zu spät.

 

 

1998 gelang es einige Filmfans mit ihrem eigenwillig gefilmten „The Blair Witch Project“ frischen Wind in das doch arg eintönig geworden phantastische Filmgenre zu fegen.

Mit ihrem pseudodokumentarischen Filmstil schufen sie für viele nachfolgende engagierte Filmschaffende die Grundlage für kreative Filmideen und Filmumsetzungen.

Ganz im Stil von „The Blair Witch Project“, „[Rec], oder dem aktuellen „Troll Hunter“ kommt nun auch  „The Tunnel“ daher, wobei man das aktuelle Geschehen immer einzig aus der Perspektive des Filmenden verfolgen darf.

Die Umsetzung gelingt „The Tunnel“ mit seiner orientierungslosen Flucht der Darsteller durch die engen Flure und Gänge des riesigen Tunnelkomplexes erstaunlich gut. Selten hatte ich während einer „Filmsichtung“ derart beengendes und klaustrophobisches Gefühl. Jedoch, bis es wirklich richtig zu Sache geht vergehen geschlagene 40 Minuten. 40 Minuten, die der Film für eine ausführliche Einleitung benötigt (war schon kurz davor abzuschalten). Dabei kommen diverse Beteiligte, Zeugen und Überlebende zu Wort und schildern wichtige Fakten. Das ist zwar alles gut gemeint, zieht den Film aber arg zäh in die Länge.

Nach etlichen Vorbereitungen geht es dann schließlich hinab in das Tunnelsystem. Und ja, ab da wird es wirklich interessant und bietet dem Zuschauer letzte 30 Minuten Hochspannung.

Die 4 Freunde beginnen erwartungsvoll das Labyrinth zu erkunden. Dabei kommt es dem Film weniger zugute, dass richtig fiese Spannungsmomente immer wieder durch das Einblenden von Interviewfetzen zerstört werden.

Trotzdem, das seltsame Wesen im Tunnel entschädigt letztendlich alles. Tricktechnisch ist das Ding trotz Doku-Stil derart grotesk und creepy ausgefallen, dass man dem Film all seine Fehler verzeihen möchte.

Dabei spielt „The Tunnel“ so gekonnt mit diversen filmischen und stilistischen Mitteln, dass diese den Zuschauer nur erahnen lassen, um was es sich bei dem Ding überhaupt handeln könnte. Immer dann, wenn man glaubt das Wesen ungehindert durch die Augen der Kamera beobachten zu können, kann man eigentlich rein gar nix erkennen, da der Kameramann vor lauter Angst zittert.

Das hört sich zwar jetzt problematisch an, ist es aber eigentlich nicht, weil dadurch die recht angespannten und beängstigende Atmosphäre des Film nur verstärkt wird.

Schade nur, dass nicht geklärt wird, woher das Wesen gekommen ist, oder was es eigentlich darstellen soll.

Leider kann „The Tunnel“ das Spannungsniveau kurz vor Ende nicht mehr halten, dann da wird ausschließlich „Blair Witch“ – typisch gerannt, geheult und geschrieen und ganz ehrlich, das nervt dann auf die Dauer ungemein.

 

Schlussendlich finde ich es aber dennoch mutig seitens Paramount Pictures „The Tunnel“ erst gar nicht ins Kino zu bringen, sondern allen Filmfreunden legal in sämtlichen Tauschbörsen zum download anzubieten.

Allein durch den Verkauf von DVDs / Blu-rays, diversen Fanartikeln und Werbekram soll die Finanzierung gesichert werden. Find ich zumindest lobenswert – hoffentlich ziehen in Zukunft auch andere Produktionsschmieden nach. Denn wenn ein Film gut ist, die Ausstattung und die Verpackung stimmen, werden sich sicher einige Filmsammel-Freunde finden, die das angebotene Produkt kaufen würden.

Abschließende Info an alle Gorehounds: der Film bietet kaum Gewalt. Dürfte demnach in Deutschland mit einer FSK16er Freigabe erscheinen.

 

Fazit 6,5/10 Punkte

 

Nach einem zähen Beginn wird es ab Filmmitte recht „creepy“ und unheimlich. Einzig die unruhige Kameraführung und das panische Umhergehetze der Protagonisten nervt kurz vor Ende, da man kaum erkennen kann, vor was die Charaktere davonlaufen. Dennoch, für ein kleines Indi-Werk trotzdem sehenswert! Ein Deutscher Release steht noch aus!

 

Hellraiser80