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Filmkritik: „Peelers“ (2016)

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PEELERS

Story

 
 
 

Von zeigefreudigen Stripperinnen und genitalgesteuerten Macho-Kerlen. In einem Strip-Schuppen verwandeln sich mexikanische Minenarbeiter plötzlich in mordgierige Killermaschinen.

 
 
 


 
 
 

PEELERS – Kritik

 
 
 
Was macht müde Horror-Fans eigentlich munter? Natürlich Titten und Blut. Das war bereits zu Hochzeiten der Slasher-Filme so und ist auch heute noch der Fall, schließlich geht Jahrzehnte nach HALLOWEEN, FREITAG DER 13. und Konsorten im Horrorfilm ohne Exploitation offenbar nur selten was – zumindest, wenn man erfolgreich sein will. Wie essentiell diese Grundzutaten für einen Horrorfilm sein können, zeigt auch PEELERS – eine Splatter-Komödie, welche viel Zuspruch von Zuschauern erhalten hat, die den Streifen auf einschlägigen Festivals gesehen haben. Der ausufernde Lobgesang ist nicht unbegründet, besitzt PEELERS nämlich genau das, was man von einem Schocker neueren Datums erwartet. Der hat statt Grusel und geistreichen Dialogen ausreichend Sex und Gewalt zu bieten – und das nicht gerade wenig. Da schaltet man doch gern den Kopf aus und lässt sich berieseln, schließlich nimmt sich PEELERS zu keiner Minute ernst und sorgt mit schwarzem Humor für Lacher – meist unter der Gürtellinie. Regisseur SEVÉ SCHELENZ hat den günstig produzierten Splatter-Blödsinn inszeniert und versucht mit einem sexy Mix aus FROM DUSK TILL DAWN und ZOMBIE STRIPPERS Eindruck zu hinterlassen. Das dürfte auch ohne Probleme gelingen, denn als würden blutig zelebrierte Morde allein nicht schon ausreichen, kümmert sich der Filmemacher auch gleich noch um das visuelle Wohl männlicher Zuschauer. So sorgen im Film knapp bekleideten Schauspielerinnen mit lasziven Stangentänzen nicht nur für optische Reize, sondern sind auch dazu da, um nicht nur die Netzhaut des Publikums zu befeuchten. Sex verkauft sich eben gut.
 
 
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Ein Horrorfilm ohne Gewalt und Sex ist kein richtiger Horrorfilm. PEELERS erzählt die Geschichte von Stripclubbesitzerin Blue Jean (WREN WALKER), die ihre Tanzbar aufgeben will. Die frühere Basketball-Spielerin möchte die Stadt verlassen und hat die Tanzbar an einen zahlungswilligen Unternehmer verkauft. Doch am letzten Abend vor der Übergabe soll noch einmal kräftig gefeiert werden. Leider kommt – man glaubt es kaum – wie immer alles anders. Vier ahnungslose Minenarbeiter aus Mexiko treffen ein und haben etwas mitgebracht. Das stammt aus einem Bergwerk nebenan und wird zur tödlichen Bedrohung. Was die Gäste des Lokals nämlich nicht wissen: Die Männer sind bei der Arbeit in den Minen auf Erdöl gestoßen. Leider verwandelt sie der gewinnbringende Fund in aggressiven Killermaschinen, die nur das Töten kennen. Für die Club-Inhaberin ein großes Problem, sterben nämlich plötzlich Gäste und Freunde wie Fliegen. Gut, dass es in solchen Filmen immer hilfreiche Gegenstände gibt, die ganz zufällig auf dem Boden liegen. So wird sich mit Baseballschläger und Kettensäge zur Wehr gesetzt, um die Nacht heil überstehen zu können. Mal sehen wer am Ende noch übrig bleiben wird.
 
 
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Nach dem Low-Budget-Underground-Hit SKEW, der zu einer Zeit entstand in der sich Found-Footage-Streifen großer Beliebtheit erfreut haben, versucht Regisseur SEVÉ SCHELENZ mit dem Splatter-Spass PEELERS – der übrigens ohne Wackelkamera auskommt – an das erfolgreiche Regiedebüt von 2011 anzuknüpfen. Gelungen ist das Vorhaben definitiv, denn auch wenn abermals wenig Geld zur Verfügung stand, verursacht PEELERS beim Fan fürs Grobe gute Laune. Da will man nicht so hart ins Gericht gehen, wenn es auf der Mattscheibe und im Drehbuch etwas chaotisch zugeht. So wird der Zuschauer gleich zu Beginn um Konzentration gebeten. Weil derart viele Figuren durch das Bild flitzen, leidet der Überblick. Doch die hohe Anzahl an Protagonisten hat einen Grund, müssen die vielen Figuren später als Kanonenfutter herhalten, damit es Horrorfans nicht langweilig wird. Überhaupt ist in diesem Film immer etwas los. Eine Tatsache die verschleiert, dass es im Grunde genommen gar keinen Spannungsbogen gibt. Splatter-Freaks und Gorehounds dürften sich daran aber weniger stören, denn ist die Hütte erst einmal voll wird gesplattert, als gäbe es keinen Morgen mehr. Da werden schwangere Frauen zerfleischt und Köpfe abgesäbelt. Wer’s ne Runde deftiger mag darf sich an Kettensägen-Manschereien erfreuen. Die gehören bei dieser Art Film zum guten Ton. Bon appétit.
 
 
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Apropos Effekte. Hier kommt sowohl Handgemachtes, als auch CGI auf den Tisch. Beides kann sich für so kleines Budget sehen lassen und verfehlt den Zweck zu keinem Zeitpunkt. Dennoch sollte man Gebotenes nicht hinterfragen. Was in PEELERS passiert ist unterm Strich völliger Blödsinn. Niemand flieht, obwohl Türen offen stehen. Stattdessen ergeben sich die Figuren ihrem vordiktierten Schicksal und springen ganz angstbefreit über die Klinge. In Interviews mit der Presse erklärte Regisseur SEVÉ SCHELENZ, dass er eigentlich eine Schwäche für psychologischen Horror besitzt und es besonders spannend findet etwas zu kreieren, dass die Leute tatsächlich erschreckt. So tauchte er mit dem Erstling SKEW in eigene Ängste ein um auszuloten, ob das Publikum diese mit ihm teilt. Weil das Debütwerk gut ankam, erhielt der Filmemacher weitere Anfragen für Horrorfilme. Schelenz sagte zu und nahm Bedingungen in Kauf. So wurden mehr Blut und Brüste gefordert, um international besser verkaufen zu können. Für den Regisseur eine problematische Angelegenheit, wollte der sich nicht auf das krampfhafte Abfilmen weiblichen Brüsten versteifen. Deshalb suchte er nach plausiblen Gründen, um diese auch zeigen zu können. Unterstützung erhielt er dabei von Drehbuchautorin LISA DEVITA. Zusammen kamen beide auf die Idee, das Geschehen in ein Striplokal zu verlegen. Gesagt, getan. Entstanden ist mit PEELERS ein Fun-Splatter, der es Streifen wie RITTER DER DÄMONEN oder BRAINDEAD gleich macht. Auch dort brachte man schwer unterhaltsamen Schwachsinn auf die Leinwand, der weder Sinn noch Verstand hatte. Geschadet hat’s nicht, denn erwähnte Filme sind heute Kult. Ob jedoch PEELERS gleiches Erbe antreten wird, bleibt abzuwarten. Potenzial ist definitiv vorhanden.
 
 


 
 
 

PEELERS – Fazit

 
 
 
6 Punkte Final
 
 
 
FROM DUSK TILL DAWN trifft auf ZOMBIE STRIPPERS. Schwer unterhaltsamer Fun-Splatter mit erotischer Note, der eine übertriebene Gewaltorgie zeigt, die man zu keiner Minute ernst nehmen kann. Hier wird nahezu minütlich geschlitzt, geschlagen und filetiert, was vor allem jenen gefallen dürfte, die ein Herz für detailgenaue Schlachtorgien besitzen. Schenkt man Regisseur SEVÉ SCHELENZ Glauben wurde PEELERS von wahren Begebenheiten inspiriert, die Drehbuchautorin LISA DEVITA in einem Stripclub erlebt haben soll, als sie mal in Las Vegas zu Gast gewesen ist. Was ihr dort widerfahren ist, konnten wir leider nicht in Erfahrung bringen. Fakt ist, dass es wohl so Eindruck hinterlassen haben muss, dass daraus ein Horrorfilm gemacht werden musste. Schelenz – der sich übrigens als großer Tarantino-Fan outete – verriet zudem, dass Horrorstoff wie EVIL DEAD und FROM DUSK TILL DAWN für den zweiten Spielfilm Pate standen. Hat man PEELERS gesehen, wird man auch verstehen was gemeint ist. Der Film zitiert fleißig genannte Kultstreifen. Da verzeiht man doch gern, dass PEELERS trotz ausuferndem Blutbad mit 95 Minuten dann doch ein bisschen lang geraten ist. Blut und Gore – Irgendwann ist eben auch mal genug.
 
 
 


 
 
 

PEELERS – Zensur

 
 
 
In PEELERS geht es nicht gerade unblutig zu. Da spritzen übertriebene Blutfontänen aus Wunden und Gegenstände werden beinahe minütlich durch Körper gejagt. Hier wird Gewalt überzogen zelebriert, was diesem Splatter-Quatsch einen fast schon comichaften Charakter verleiht. Das dürfte auch einer der Gründe für eine ungeschnittene Freigabe für Erwachsene sein, die PEELERS erhalten wird – insofern man den Streifen in Deutschland veröffentlicht.
 
 
 


 
 
 

PEELERS – Trailer

 
 

 
 
 

Marcel Demuth

(Rechte für Grafiken liegen bei Uncork’d Entertainment | Pounds (LBS) Pictures)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Night of Something Strange (2016)
 
From Dusk till Dawn (1996)
 
Ritter der Dämonen (1995)
 
Bad Taste (1987)
 
The Funhouse Massacre (2015)
 
Condemned (2015)
 

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Filmreview: „Animal“ (2014)

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ANIMAL

Story

 
 
 
Fünf Freunde geraten auf die Speisekarte einer gefräßigen Kreatur, die in den Wäldern am Holland Creek ihr Unwesen treibt …
 
 
 


 
 
 

ANIMAL – Kritik

 
 
 
Der amerikanische Horror-Sender CHILLER mausert sich mit seinen eigens produzierten Horrorfilmen so langsam zum Geheimtipp unter Liebhabern finsterer Videounterhaltung. In der sendereigenen Filmwerkstatt namens CHILLER FILMS werden nämlich seit einiger Zeit Horrorstreifen produziert, die kaum erahnen lassen, ob sie nun eigentlich für eine Fernseh- oder Kinoauswertung angedacht waren. Die Macher des Grusel-Studios scheinen bestrebt darin zu sein, den Anspruch ihrer Filmkreationen konsequent steigern zu wollen, hat doch das Schaffen der aktuellen CHILLER FILMS-Staffel mittlerweile Kino-Niveau erreicht. Dem Horrorfan kann das nur recht sein. Schließlich freut dieser sich, wenn er ordentlich gemachte Horror-Ware in den Player legen kann und sich bei Schockern wie CHILLING VISIONS: 5 SENSES OF FEAR (dem übrigens demnächst eine Fortsetzung folgen soll) so richtig „chillig“ gruseln kann.
 
Nachdem der Seemonster-Trash BENEATH und der Mystery-Thriller DEAD SOULS aus der CHILLER FILMS-Staffel des Jahres 2013 gut angenommen wurden, schien die Konsequenz daraus nur logisch, dass CHILLER FILMS an der Umsetzung weiterer Horrorfilme tüfteln würde. Die sind nun fertig und warten darauf im TV gezeigt oder lukrativ an den Heimkinofreund verhökert zu werden. Für einen der ersten Beiträge der neuen Season konnte noch einmal BRETT SIMMONS (HUSK) gewonnen werden, der mit THE MONKEY’S PAW ein Jahr zuvor bereits schon einmal Horrorstoff für CHILLER FILMS ins Fernsehen brachte. Statt der Verfilmung einer Kurzgeschichte hat er sich diesmal für die Umsetzung eines soliden Drehbuchs entschieden, dem aber das gewisse Etwas fehlt, um wirklich überzeugen zu können. ANIMAL heißt der Monster-Heuler, der, wie bereits der Titel und das Filmplakat vermuten lassen, dem Genre des Tier-Horrorfilms zuzuordnen ist.
 
Fünf Mittzwanziger müssen den Kampf mit einer hungrigen Bestie aufnehmen, über die man jedoch nur wenig im Film erfährt. Diese lebt in den Wäldern von Holland Creek und wird von ständigen Heißhungerattacken gequält. Damit der immer leere Magen gefüllt werden kann, werden ahnungslose Spaziergänger gejagt, die dann horrorfilmtypisch durch Wald und Flur gehetzt und anschließend in Stücke zerrissen werden. Auch den fünf stereotypen Jungdeppen in ANIMAL steht gleiches Schicksal bevor. Hätten diese jedoch einige Horrorfilme der letzten Jahre gesehen, wäre ihnen aufgefallen, dass Orte mit „Creek“ im Namen meist nichts Gutes zu bedeuten haben. Bei einer Tageswanderung durch die Wälder am Holland Creek treffen sie ganz unvorbereitet auf das mutierte Mauskopf-Predator-Wolfsmensch-Ding, dem sogleich einer der Freunde zum Opfer fällt. Der Rest flüchtet zu einer nahestehenden Hütte, in dem bereits eine andere Gruppe älteren Semesters Schutz vor den Attacken des blutgierigen Wesens gefunden hat. Kaum Zuflucht gefunden werden wie in Romeros NIGHT OF THE LIVING DEAD Zugänge verbarrikadiert und Fenster vernagelt. Doch das Monster lässt keine Möglichkeit aus, um irgendwie ins Innere der schützenden Behausung zu gelangen.
 
DREW BARRYMORE hat „nach Hause telefoniert“. Diesmal jedoch nicht um mit E.T. neuste Schmink- und Modetipps auszutauschen, sondern um sich an der Produktion von ANIMAL zu beteiligen. Der smarte Engel für Charlie fungierte hier als Finanzspritze und hat den Streifen quasi mitproduziert. Leider scheint die Gute noch etwas unbewandert im Horror-Bereich zu sein, denn würde sie etwas Ahnung von Horrorfilmen haben, hätte sie vermutlich ihr Geld in die Herstellung anderer, weitaus besserer Gruselstreifen investiert. Auch wenn ANIMAL trotz Trash-Note wirklich bemerkenswert gut ausschaut und zwischen ASYLUM-Billig-Nonsens und Edel-Trash-Welt liegt, mangelt es diesem Film zu sehr an neuen und unverbrauchten Ideen. Die Geschichte von dummen Kids, die nacheinander von einem Mann im Monsterkostüm zerfetzt und gefressen werden strotzt nicht gerade vor Innovationen. Da Regisseur BRETT SIMMONS jedoch ziemlich oft Blutfontänen spritzen lässt, um die Mattscheibe rot färben zu können, dürften die teils hektisch geschnittenen Blutmomente zumindest den Freunden übertriebener Gore-Einlagen reichlich Spaß bereiten.
 
Apropos hektisch: Wenn einem Horrorfilm das Tempo fehlt, kann manch eifrig zusammengeflicktes Schnittmassaker selbst aus langweiligen Schlaftabletten unterhaltsame Filme machen. Macher BRETT SIMMONS nimmt sich dieser Methodik hier nur allzu gerne an, um die minimalistische Handlung des Streifens voranzutreiben. Auch einige Defizite im Design des von GARY J. TUNNICLIFFE entworfenen Monsters konnten mit dem Hektik-Gimmick geschickt verschleiert werden. Löblicherweise sieht man in ANIMAL zudem von günstigem Einsatz schlecht umgesetzter Computereffekte ab. Alle Gore- und Creature-Effekte sind handgemacht, was vor allem Retro-Fans zusagen dürfte, schließlich lässt ANIMAL ab und an Erinnerungen an charmante Tier- und Monsterheuler der 80er wach werden und schafft es mit lautem Grunzen und Quieken der Kreatur, den Besitzern von Surround-Anlagen die Nackenhaare aufzusträuben. Somit sind achtzig solide Unterhaltungsminuten garantiert, auch wenn ANIMAL mit Sicherheit kein nennenswertes Highlight im Genre der Tier- und Monsterstreifen darstellt.
 
 
 


 
 
 

ANIMAL – Fazit

 
 
 
5 Punkte Final
 
 
 
Ein charmanter Monster- und Tiergrusler, wie man sie in den 80ern häufiger im Video-Recorder hatte. Natürlich hat sich seit Filmen wie RAZORBACK, CUJO und DER WERWOLF VON TARKER MILLS so einiges verändert: Die Schnitte sind hektischer geworden, der Look ist tadellos auf Hochglanz poliert und die Protagonisten hören Musik mit der Mp3-Funktion ihrer Handys, anstelle ihres Walkmans. Handmade-Effekte an die Macht heißt die Devise in ANIMAL, denn trotz B-Movie-Charme hat man auf den Einsatz überflüssiger Computereffekte verzichtet, was man in Horrorfilmen neueren Datums immer seltener zu sehen bekommt. Denn seit Trash-Schmieden wie ASYLUM oder der TV-Sender SYFY miserablen Abfall am Band produzieren, ist der Einsatz von CGI im Horrorfilm zur Gewohnheit geworden. Im Gegensatz zu genannten Produktionshäusern schaut der für den Horrorsender CHILLER produzierte ANIMAL ganz passabel aus und erreicht optisch fast schon Kino-Niveau. Dennoch vermiesen die austauschbare Handlung und die für das Genre obligatorischen Klischees den positiven Gesamteindruck. Wie in Filmen dieser Art typisch sind die meist jugendlichen Stereotypen nicht gerade die hellsten Kerzen auf dem Kuchen. So finden eine farbigen Powerfrau (Hip-Hop-Sängerin KEKE PALMER), der muskelbepackte Beschützertyp, eine Sprüche klopfende Obertucke und der smarte Sunnyboy in ANIMAL wenig überraschend einen schnellen Tod. Ausgerechnet die unsympathische Filmzicke darf am Ende überleben. Dass sich das Finale die Option für eine Fortsetzung offen lässt, war auch schon in ähnlich gestrickten Schockern der 80er der Fall. Wer eine Leidenschaft für trashige Monster- und Tierheuler besitzt ist mit ANIMAL gut beraten. Denn auch wenn sich der Film ausschließlich auf das beliebte 10-kleine-Negerlein-Prinzip konzentriert, gefällt der Film durch sein nicht übel getrickstes Filmmonster und das strafe Filmtempo. Daher: Solider Horrorfilm, der vom FILMCHECKER-Team das Prädikat „Edel-Trash“ verliehen bekommt.
 
 
 


 
 
 

ANIMAL – Zensur

 
 
 
ANIMAL ist ein waschechter Vertreter des Tier-Horrorgenres. Bei solcher Art Filmen passiert es nicht selten, dass die FSK milder einstuft. Meist sind derart Streifen bereits für Jugendliche geeignet. ANIMAL macht da keine Ausnahme. Bis auf einige Blutfontänen gibt es nicht viel Gewalt zu sehen. In wenigen Szenen bekommt der Zuschauer zudem nur die Ergebnisse der Attacken der Kreatur zu sehen. Sonderlich hart ist ANIMAL demnach nicht anzuschauen und dürfte mit FSK16 in die Kaufhäuser kommen.
 
 
 


 
 
 

ANIMAL – Trailer

 
 

 
 

Marcel Demuth (Hellraiser80)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Piranhaconda (2012)
 
Primal (2010)
 
The Cave (2005)
 
Mosquito Man (2004)
 
They Nest – Tödliche Brut (2000)