Filmreview: „Slasher House“ (2012)

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Slasher House

Story

 
 
 
Als sich die verwirrte RED in einer Zelle einer leerstehenden Irrenanstalt wiederfindet, scheint sie nicht nur die Orientierung verloren zu haben, sondern auch ihr Gedächtnis. Nachdem sich der Zellentrakt wie von Zauberhand öffnet und sie ihrem unbequemen Gefängnis entkommen kann, beginnt RED erste Erkundungen in dem seltsamen Gebäude anzustellen und trifft wenig später auf einige ominöse Kreaturen, die ihr offensichtlich nichts Gutes wollen. Auf ihrer Suche nach Erklärungen für die mysteriösen Gegebenheiten findet RED heraus, dass es sich bei den absurden Begegnungen um bekannte Serienkiller handelt, die nur ein Ziel kennen: Töten! Wird RED einen Ausweg aus dem verlassenen Hochsicherheitstrakt finden?
 
 
 


 
 
 

Slasher House – Kritik

 
 
 
Das moderne Zeitalter des digitalen Filmemachens macht möglich, dass sich vermutlich jeder Filmfan als nächster CARPENTER oder ARGENTO versuchen kann. HD-fähiges Equipment ist schnell besorgt und erschwinglicher denn je, so dass es in heutiger Zeit kein Hindernis mehr darstellen sollte, mit halbwegs versierten technischen Kenntnissen einen mehr oder weniger brauchbaren Film auf die Beine zu stellen. Aufgrund der Vielzahl ambitionierter, aber oftmals vollkommen talentfreier Hobbyregisseure kann man sich als Filmfreund vor unzähligen Micro-Budget-Produktionen kaum noch retten, wobei besonders dem Found Footage-Genre die meisten dieser unglaublich miesen Null Budget-Verfilmungen zuzuordnen sind. Blickt man einmal auf den amerikanischen Filmmarkt, scheint sich das Herunterkurbeln selbsterdachter Nonsens-Werke zu einer regelrechten Plage entwickelt zu haben. Dort ist das Drehen digitalen Filmschunds schon fast zum Volkssport geworden. Ganz zum Leidwesen des Filmfreundes, dem es kaum noch gelingt, die Spreu vom Weizen zu trennen.
 
Der kostengünstig produzierte SLASHER HOUSE ist auch einer dieser erschreckend günstig gewerkelten Filmbeiträge, von dem man vermutlich auch nichts wirklich Sinnvolles erwartet – zu Unrecht! Auch wenn das knapp bemessene Produktionsbudget von gerade einmal 5000 Britischen Pfund auf einen hanebüchenen Amateurfilm schließen lässt, wird der Filmfreund flink eines besseren belehrt. Zwar erweist sich das fehlende Kapital hin und wieder als durchaus dumme Spaßbremse, lässt aber MJ DIXONS Debütwerk gerade aufgrund seiner diversen Mankos und Fehler im Film unglaublich sympathisch erscheinen. Zum einen überrascht, mit welch einfachen Mitteln es DIXON schafft, ein erstaunlich stimmiges Setting zu kreieren. Schrille, grüne Farbfilter zaubern aus dem vermeintlich sterilen Gebäudekomplex im Handumdrehen eine ziemlich befremdliche Kulisse, zu welcher Protagonistin RED (Lady Gaga lässt grüßen) mit ihrer purpurroten Perücke, dem feuerroten Kleid und dem etwas zu dick aufgetragenen, ebenfalls roten Lippenstift einen hervorragenden Kontrast bildet. Parallelen zur surrealen Farbenpracht eines Dario Argento (SUSPIRIA) sind hier nicht von der Hand zu weisen. Überhaupt gibt sich Regisseur MJ DIXON nicht zimperlich mit Verweisen auf bekannte Genre-Werke, wobei selbst dem eifrigsten Filmfreund nicht unbemerkt bleiben dürfte, dass der Score etwas arg an Mike Oldfields bedrohliches Glöckchenspiel aus dem Kultfilm DER EXORZIST erinnert.
 
Nachdem RED (ELENOR JAMES) die Lage erkundet hat und auf seltsame Zeitgenossen stößt, die ihr ständig nach dem Leben trachten wollen, gewinnt auch SLASHER HOUSE erstaunlich an Fahrt und offenbart seine eigentliche Intention. Die liegt eben darin, die Titelheldin gegen gemeine Oberschurken kämpfen zu lassen und diese so sadistisch wie möglich in den Filmhimmel zu meucheln. Hierbei werden in regelmäßigen Abständen weitere Zellen geöffnet, aus denen stark psychotische Persönlichkeiten kriechen, die den Film gerade für Freunde etwas handfesterer Unterhaltung interessant machen dürften. In bester Mortal Kombat-Manier werden die grotesken Kreaturen zur Strecke gebracht, wobei das Agieren der Killer derart überzogen dargestellt wird, dass SLASHER HOUSE fast schon wie ein absurder Comic für Erwachsene wirkt. Hinzu kommt, dass sich die Farbgebung der Kulisse mit jedem Erscheinen eines neuen Killers befremdlich verändert, so dass es schon etwas ärgerlich ist feststellen zu müssen, dass dem erfrischend andersartigen Splatter-Fest aufgrund des beschränkten Kapitals doch hin und wieder die Puste ausgeht. Immerhin, und das muss man MJ DIXON lobend anrechnen, hat er es trotz dieses beschränkten Budgets geschafft, das Maximum aus seinem Film herauszuholen. Man will sich gar nicht vorstellen, welch grandioses Schlachtfest aus SLASHER HOUSE geworden wäre, hätte dem Film das doppelte an Mitteln zu Verfügung gestanden. So darf man nur hoffen, dass der ambitionierte SLASHER HOUSE hoffentlich die Beachtung erhält, die er verdient hat und man Regisseur MJ DIXON bei seinen zukünftigen Werken den Freiraum einräumt, den er offensichtlich benötigt, um frisch unterhaltsame Kröselkost auf Zelluloid bannen zu können.
 
 
 
Mit SLASHER HOUSE ist Filmneuling MJ DIXON ein wunderbar kleiner Indie-Slasher gelungen, den sich Filmfreunde schon einmal vormerken sollten, die ein Faible für vollkommen durchgeknallte Horrorkost hegen. Zwar hat der Film gerade zu Beginn erheblich unter seinem eher zweckmäßig zusammengeklöppelten Drehbuch zu leiden, das so rein gar nicht in Fahrt kommen möchte. Hat man jedoch erst einmal die erste Durststrecke überwunden, erfreut mit welch überraschend kurzweiligem Nonsens der Film doch zu überzeugen weiß. Heldin RED, die mit Sicherheit ein wenig mit ihrem penetranten Overacting zu kämpfen hat, darf gegen einige gemeingefährliche Serienmörder fighten, deren Erscheinen den nach Blut lechzenden Genre-Fan durchaus entzücken dürfte. Zu einem nicht wirklich freundlich gesinnten Killerclown, gesellen sich ein zorniger Wrestler, der ohne Maske ziemlich dumm aus der Wäsche schaut sowie ein unberechenbarer Redneck, der überraschend taff in die Schranken gewiesen wird. Trotz minimalen Budgets, ist das hier Gebotene durchweg unterhaltsam, und lässt den bitteren Beigeschmack einer digital gedrehten Amateurproduktion rasch vergessen. Man darf gespannt sein, was Debütant MJ DIXON demnächst noch alles auf die Beine stellen wird. SLASHER HOUSE zumindest, ist nicht weit vom Splatter-Kultfilm entfernt! Lasst die Spiele beginnen …
 
 
 


 
 
 

Slasher House – Fazit

 
 
 
6 Punkte Final
 
 
 
Mit SLASHER HOUSE präsentiert uns Regie-Newcomer MJ DIXON einen überraschend gelungenen Einstieg ins Genre. Für Liebhaber derber Horrorunterhaltung ein absolut unterhaltsames Splatterfest. Man darf gespannt sein, was DIXON demnächst aus dem Ärmel schütteln wird.
 
 
 


 
 
 

Slasher House – Zensur

 
 
 
Einige Szenen im Film haben es erstaunlich in sich, wobei einige Folterspielchen gerade Fans dieser Filmgattung durchaus munden dürften. Ansonsten bekommt der Filmfreund hier gelungene Slasher-Kost geboten, die mit einigen Kröseleffekten garniert wurde. Zwar wirkt das hier Gebotene trotz Low Budget-Status durchweg professionell, die Szenen sind jedoch so schnell montiert, dass sich der Härtegrad dennoch in Grenzen hält. Demzufolge darf man von SLASHER HOUSE eine ungeschnittene „Keine Jugendfreigabe“-Einstufung erwarten.
 
 
 


 
 
 

Slasher House – Trailer

 
 
 


 
 

Marcel Demuth / Hellraiser80

 
 
 
Ähnliche Filme:
 
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Battle Royale (2000)

The Raid (2011)

Dredd (2012)

Filmreview: „Dredd“ (2012)

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Dredd

Story

 
 
 
„Judge Dredd“ vertritt das Gesetz in Mega-City und tut diesem, wenn nötig, auch gleich an Ort und Stelle genüge!
 
In Mega-City, einer Metropole im Amerika der Zukunft, regiert die Angst und der Schrecken. Die Kriminalität hat ein Rekordhoch erreicht, sodass sich die Gesetzeshüter kaum noch in der Lage sehen, der Vielzahl an kriminellen Machenschaften das Handwerk zu legen. Darum wurde ein neues und radikales Rechtssystem geschaffen, dass den sogenannten „Judges“ erlaubt, Verbrecher vor Ort und Stelle zu bestrafen. Zu einem der besten seiner Art, gehört „Judge Dredd“, dem die noch unerfahrene Auszubildende „Cassandra Anderson“ zur Seite gestellt wird, die aufgrund einer genetischen Mutation über hellseherische Fähigkeiten verfügt. „Dredds“ Aufgabe besteht nun darin, die Tauglichkeit der potenziellen Anwärterin zu prüfen, wobei es die beiden bei ihrem ersten, gemeinsamen Einsatz in ein weit abgelegenes Stadtgebiet verschlägt, in welchem der gefürchtete Drogenboss „Ma-Ma“ sein Unwesen treibt und an einem Rauschmittel mit dem Namen „Slo-Mo“ werkelt, welches die Wahrnehmung der Realität verändern soll. Kaum angekommen, scheint „Ma-Ma“ über die unwillkommenen Ankömmlinge rein gar nicht amused zu sein, sodass sie die Eingänge des Viertels verbarrikadiert und eine blutige Jagd auf die Gesetzeshüter anzettelt …

 
 
 


 
 
 

Dredd – Kritik

 
 
 
Aktuell erlebt das unlängst vergessene Superhelden-Popcornkino ein regelrechtes Revival. Kaum eine bekannte Comicfigur existiert, der nicht bereits eine mehr oder weniger gelungene Filmadaption spendiert wurde und welche nicht die Kinokassen hat klingeln lassen. In Zeiten, in denen die Präsenz nur eines Superhelden kaum noch genügen möchte und sich die Figuren beliebter Comic-Universen zusammenschließen müssen, um gegen hundsgemeine Oberbösewichte zu kämpfen, kehren auch jene Helden aus der Versenkung zurück, denen bisher nur wenig Aufmerksamkeit zuteil wurde. Ganz der Devise, selbst aus unbekannten Comic-Vorlagen, gewinnbringenden Reibach herauszuschlagen, folgten Realfilm-Umsetzungen wie „The Green Hornet“ oder „Punisher: War Zone„, die aber aufgrund mangelndem Bekanntheitsgrades, sowie der oftmals dürftigen Inszenierung gnadenlos an den Kinokassen scheiterten und nur selten als lukratives Geschäft für die jeweiligen Filmstudios betitelt werden konnten. Auch der vorliegende „Dredd“ erlitt gleiches Fiasko und schaffte es noch nicht einmal ansatzweise die Hälfte des stolzen Produktionsbudgets von rund 50 Millionen Dollar an den weltweiten Kinokassen einzuspielen.
 
Der radikale Richter „Dredd“ aus Mega-City gewann bereits im Jahre 1995 mit seiner ersten Realverfilmung Weltruhm. Obwohl die erste Spielfilmumsetzung des beliebten Comics nur selten den grimmig-radikalen Unterton der Vorlage in Bilder fassen konnte, avancierte der SciFi-Spaß zum überzeugenden Kino-Renner der Filmjahres 1995. Ganz zum Unverständnis der Fanbase, die sich aufgrund der enorm jugendgerechten Inszenierung arg hinter das Licht geführt fühlte und einzig den Erfolg dadurch begründeten sah, weil sich Action-Star „Sylvester Stallone„, seinerzeits international erfolgreich gefeiert durch die diversen „Rocky„- und „Rambo„-Filme, die Hautrolle des gnadenlosen Rächers siegessicher erstreiten konnte.
 
Der aktuelle Kino-Ausflug in das korrupte und gewalttätige Mega-City der Zukunft kommt dem Original-Comic aus dem Jahre 1977 erstaunlich nahe. Das erste Mal tauchte der gnadenlose Rächer mit dem klobigen Helm (den der Held übrigens im Film nie absetzt) bereits Ende der 70er Jahre in der britischen Comic-Anthologie „2000 A.D.“ auf, wo die Geschichten rund um den wortkargen Gesetzeshüter aufgrund der kompromisslosen Härte, vor allem von der erwachsenen Leserschaft beachtlich positiv aufgenommen wurden. Auch der aktuelle Kinoauftritt macht da keine Ausnahme und richtet sich mit den durchaus schaufreudigen Gewaltexzessen an ein vorwiegend volljähriges Publikum. In Zeiten unendlich vieler Prequels, kindgerechte Blockbustern und unzähligen Remakes ein erstaunlich erfrischendes Unterfangen, denn auch wenn hier die Geschichte vollkommen nebensächlich scheint, ist „Dredd“ einer derer Filme, der einem als erwachsener Filmfreund deswegen so beeindruckt, weil er konsequent versucht, die altmodisch-rauhen Action-Knaller der 80er Jahre zurück auf die Leinwand zu transferieren. Gelungen ist dieses äußest superbe Unterfangen Regisseur „Pete Travis“ mit einer erstaunlichen Selbstsicherheit. Also hätte er sich in seinem bisherigen Schaffen allein nur der Umsetzung schroffer Action-Schocker gewidmet, daddelt er in „Dredd“ eine grimmig-brutale Verbrecherhatz herunter, die dem Zuschauer aufgrund der temporeichen Inszenierung gänzlich den Atem stocken dürfte. Hier wird sich Ego-Shooter-ähnlich durch die Stockwerke eines riesigen Hochhauses geballert, wobei in „Dredd“ gleich ganze Horden von korrupten Fieslingen ins Nirvana verfrachtet werden. Dem unbarmherzigen Rächer dient hierbei eine groteske Multi-Funktions-Pistole, die allerhand neckiger Methoden beherbergt, unberechenbare Bösewichte ins Jenseits zu befördern. Bei derart sinnbefreiter Baller-Methoden dürfte das Herz eines jeden Gorehounds vor Freude im Kreis tanzen, zumal sich der Film aufgrund der vollkommen drastischen Szenen selten Ernst zu nehmen scheint. Auch wenn „Dredd“ vorwiegend auf Humor verzichtet, sorgen gerade die Vielzahl vollkommen überzogener Effekt-Szenen und die trockenen, aber durchaus zynischen Wortfloskeln des Comichelden für allerhand erheiternde Momente.
 
 
 
 
Die Comicumsetzung „Dredd“ ist vermutlich eine der wenigen Verfilmungen bekannter Superhelden, die sich an ein eher erwachsenes Publikum richten, dabei auf Political Correctness pfeifen und sogar noch als gelungen zu betiteln sind. Die gesamte Inszenierung erinnert in seiner Darstellung an bekannte Konsolenspiele, in denen sich ein furchtloser Held durch die Level bis hin zum Endboss metzelt. Das dürfte bei einigen Filmfans für diverse Déjà-vu-Momente sorgen, erinnert die Umsetzung doch ein wenig arg an den erst kürzlich erschienen, indonesischen Kinohit „The Raid„, dem eine ähnlich radikale Problematik zugrunde lag. Zwar bleibt in „Dredd“ die Handlung durchweg rudimentär und die Figuren gesichtslos; das hier bebilderte derbe und hektisch geschnittene Geballere sorgt dennoch für ausreichend Spaß, sodass dem Zuschauer kaum Zeit zum Verschnaufen geboten wird und sich die 90 Minuten Filmlaufzeit durch die Bank weg als unterhaltsam-kurzweiliges Sehvergnügen entpuppen. Auch wenn sich die Handlung nur auf das Wesentliche beschränkt und der Actionanteil bedeutend überwiegt, so schaffen es Regisseur „Pete Travis“ und Autor „Alex Garland“ an wenigen Stellen im Film sogar so etwas wie gesellschaftkritische Akzente (Korruption, Gewalt, Armut) zu setzen. Filmfreunde, die ein Faible für düsteres und gewaltüberladenes Actionkino haben sind bei „Dredd“ genau richtig. Auch wenn dem gesichtslosem Einzelkämpfer nur selten Zeit zur Charakterentwicklung eingeräumt wird und „Dredd“ kein Mann der vielen Wort zu sein scheint, so lässt sich nicht leugnen, bedauern zu müssen, dass aufgrund der desaströsen Kino-Einspielergebnisse in absehbarer Zukunft eine Fortsetzung ausgeschlossen werden dürfte. Absolut unverständlich!
 
 
 


 
 
 

Dredd – Fazit

 
 
 
8 Punkte Final
 
 
Dredd“ ist eine der kompromisslosesten Comic-Verfilmungen der letzten Jahre – Absolut sehenswert!
 
 
 


 
 
 

Dredd – Zensur

 
 
 
Die deutsche Fassung ist mit der „Keine Jugendfreigabe„-Kennzeichnung vollkommen ungeschnitten.
 
 
 


 
 
 

Dredd – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Dredd 3D; Großbritanien 2012

Genre: Science Fiction / Action

Ton: Deutsch + Engl. DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch

Bild: 2,40:1 (1080p/24)

Laufzeit: ca. 95 Min.

FSK: keine Jugendfreigabe – FSK18

Verpackung: Amaray mit Wendecover

Extras: 6 Featurettes (Dredd: 2000 AD The Original, Slo Mo, Welcome to Peachtrees, The 3rd Dimension, Dredd´s Gear, Dredd), Interviews mit Cast & Crew, Kinotrailer, Trailershow zu anderen Filmen aus dem Programm von UNIVERSUM FILM

 
 
 
Wie eigentlich gewohnt von „Blockbuster“-Blu-rays aus dem Hause „UNIVERSUM FILM“ bekommt auch „Dredd“ eine lobenswerte, technische Veröffentlichung spendiert. Sattes Schwarz brilliert, trotz leichter Grobkörnigkeit, vor allem in den dunklen Szenen, wobei sich bei Tagaufnahmen das HD-Bild besonders eindrucksvoll präsentiert. Knackige Schärfe ist stets präsent, sodass hier dem Medium „Blu-ray“ alle Ehre erwiesen wird. Aber auch Freunde laut-tobender Actionkost dürften schnell Gefallen an der akustischen Ausstattung der vorliegenden HD-Fassung finden. Der Ton wummert aus den Boxen, dass es eine Wonne ist „Dredd“ bei seinem rabiaten Rachefeldzug beiwohnen zu dürfen. Leider macht sich nach der Erkundung des Bonussektor schnell Ernüchterung breit. Die Boni schauen zwar auf den Blick recht umfangreich aus, hinter all den hier angebotenen Features verstecken sich grob 2-minütige Clips, die arg lieblos diverse Hintergründe des Films durchleuchten. Grob zusammengefasst beträgt das Bonusmaterial nicht einmal 30 Minuten, was aufgrund der eigentlich gelungenen Umsetzung des Hauptfilms etwas bedauerlich ist, aber nicht weiter verwundert, bedenkt man, dass „Dredd“ als kommerzieller Filmflop des Jahres 2012 gewertet werden darf. Immerhin hat sich „UNIVERSUM Film“ nicht lumpen lassen und alle Extras deutsch untertitelt. Zudem spendiert der Vertrieb ein flatschenfreies Wendecover. Für Freunde ausufernder 3D-Technik wird die Blu-ray zudem auch als dreidimensionale Variante angeboten – 3D-Heimkino-Equipment wird hierbei jedoch vorausgesetzt!
 
 

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Dredd – Trailer

 
 
 


 
 

Hellraiser80

 
 
 
Ähnliche Filme:
 
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