Filmkritik: „Night Caller“ (2022)

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NIGHT CALLER

Story

 
 
 
Ein lederhandschuhetragender, maskierter Killer terrorisiert eine Telefon-Wahrsagerin mit grausigen Visionen blutiger Tötungen …
 
 
 


 
 
 

NIGHT CALLER – Kritik

 
 
 
Als ich vor einigen Wochen bezüglich des „Hard:Line“-Festivals kontaktiert wurde, eines waschechten deutschen Genrefestivals in Regensburg, um einige der dort laufenden Genre-Premieren zu rezensieren, habe ich mich ohne Umschweife und vorfreudig durch die 15 Langfilme geklickt, um meine persönliche Auswahl herauszufiltern. Ganze acht Titel habe ich dabei auf Anhieb als für mich interessant eingestuft, da ich den grandiosen „Dawn Breaks Behind the Eyes“ aber schon auf dem Randfilmfestival in Kassel genießen durfte, einen deutschen Release für „The Medium“ äußerst wahrscheinlich halte und den Film dann lieber auf Blu-ray und Leinwand gucke und das Reboot der kultigen Slumber Party-Filme bereits vergeben war, blieben noch fünf prinzipiell verlockende, einladende, spannende Titel für mich zu sichten.
 
 
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Die niedrigste Erwartungshaltung, da will ich ganz ehrlich sein, hatte ich dabei von Anfang an bei dem vorliegenden Streifen, „Night Caller“, da die bisherige Filmographie des Regisseurs Chad Ferrin sich leider allzu billig, trashig und bodenlos schlecht rezensiert liest, von einigen treuen Amateur-Indiekinofans mal abgesehen. Selber hatte ich immerhin zwei seiner Werke bereits geehen, allenfalls volltrunken und mit beinharter Trashtoleranz ließe sich davon ansatzweise „Tales from the Crapper“ empfehlen, für den er sich allerdings auch nicht alleine verantwortlich zeichnet. Demnach also ganz bewusst mit dem vermutlich schlechtesten, hoffentlich einzig unterdurchschnittlichen Titel gestartet und siehe da, mit der richtigen Erwartungshaltung bleibt das Ärgernis doch tatsächlich aus. Was allerdings, soviel vorweg, keinesfalls etwas mit dem Casting diverser B-Movie-Genrestars zu tun hätte, wie es hier so großzügig in den Nebenrollen des Films betrieben wurde: So darf der filmaffine Zuschauer zwar in der Tat bekannte Darsteller wie Steven Railsback (aus Lifeforce, Helter Skelter, Alligator 2, Turkey Shoot oder The Devil’s Rejects), Robert Miano (Chained Heat, Firestarter, Donnie Brasco, Fast & Furious), Kelli Maroney (Chopping Mall, The Zero Boys, Fast Times at Ridgemont High, Hard to Die) oder sogar Lew Temple (Domino, 31, The Endless, Trailer Park of Terror, 21 Grams, Once Upon a Time in Hollywood) beäugen, nur kriegen diese in den wenigsten Fällen irgendwas Witziges, Unterhaltsames oder Spannendes zu tun.
 
 
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Als begrüßendes Opening Signal des Festivals wird zuerst einmal eine irritierend überlange, wenn auch professionell produzierte Rumwerbung geschaltet, danach folgt allerdings ein neugierig machender, hochwertiger Trailer des Festivals selbst, abgeschlossen von 30 Sekunden Grußbotschaft des Regisseurs. Direkt in den ersten Minuten könnte der Kontrast der Inhalte dann nicht größer sein, wenn „Crappy World Films“ und „Girls & Corpses“ einen Film präsentieren, der mit einem Oscar Wilde-Zitat über Masken beginnt. Ein schmissiger Bluessong läuft, weicht aber schnell angespannten Tönen und POV-Aufnahmen in den Opening-Credits, VHS-Kassetten und erfrorene Leichen, rote Lichter, ein Mann mit Wollmütze beobachtet aus dem Auto eine Treppe, in Lederhandschuhe gekleidete Hände werkeln an einem Radio herum. Der Mann aus dem Auto identifiziert sich als „James Smith“ als er bei „7 Psychics“ anruft, einem kleinen Telefon-Wahrsagerinnen-Service welcher aus einem einzelnen Raum besteht, in dem Clementine (Susan Priver) und Jade (Bai Ling) arbeiten. Die Schlüsselreize des Giallos werden durch gekonntes, bedachtes Framing und hübsche Beleuchtungen innerhalb weniger Minuten getriggert, der Mann flüstert krächzend unheilvolle Botschaften ins Telefon wie in wohligen 70s-Mysterys. „Thank you Clementine – we will talk again soon.“ raunt es aus dem Hörer und umhüllt von den atmosphärischen Klängen des Soundtracks, eingebettet in die farbenfrohe Retro-Ästhetik, macht dieser stimmungsvolle Auftakt definitiv Spaß sowie Lust auf mehr.
 
 
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Erst Recht wenn dann noch ein Mord folgt, der in einer „Profondo Rosso“-esquen Vision zwar bereits angedeutet wurde, inklusive aller blutigen Details der höchst sexualisierten Erstechung und Skalpierung des Opfers nun aber noch gezeigt und drastischst ausgespielt wird. Nach dem Schock der Vision des Mordes folgt die erste längere Dialogszene zwischen Clementine und Jade und hier zeigt der Film dann seine nervigste und anstrengendste Seite, die leider immer wieder für deutliche Abzüge bei mir gesorgt hat: Liest man im Cast spontan „Susan Priver“ und „Bai Ling“, so kennen die meisten Leute vermutlich definitiv die aus x großen Produktionen bekannte Ling, nicht aber die noch sehr unbekannte, gerade erst in ihrer dritten Produktion auftretende Priver – und erwartet demnach ggf. sogar, dass Ling hier abliefert und gut spielt, während Priver wohl besser in einer kleineren Rolle geglänzt hätte – doch das absolute Gegenteil ist der Fall. Ohne dass es je witzig, charmant oder dem Plot dienlich wäre, spielt Ling in diesem Film dauerhaft extrem aufgedreht, überdreht, hyperaktiv, unpassend, trashig, amateurhaft, im möglichst unverständlichen Akzent und mit hohlen, zu oft wiederholten Satzphrasen, so dass nahezu jede Szene mit ihrem Charakter ungenießbar wird – das wird online teils auch gefeiert und ganz anders gesehen, gar mit einer bewusst und dosiert overactenden Performance eines Nicolas Cage verglichen, aber mir hat die Penetranz und Inhaltslosigkeit dieser Rolle und Performance leider wirklich ein wenig den Film verdorben.
 
 
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Eine kurze Szene, in der Ling Clementine beratend massiert, überstanden, geht es weiter mit einem Besuch bei Clementines Vater, der leider auch weniger überzeugend spielt als seine Filmtochter und wenig zum Script beizutragen hat bis auf das Präsentieren von Filmpostern, seiner Sammlung und diversen Ausschnitten aus den Klassikern (u.a. Dementia 13), die er gerade guckt. Ebenfalls nicht fehlen darf natürlich der stereotype, frauenschlagende Alkoholiker-Ex-Mann, der Clementine trotz restraining order besucht und terrorisiert. Als wäre das nicht belastend genug wird sie zudem weiterhin von alptraumhaften Visionen und Träumen geplagt, in einer davon steigt der Killer bei Nacht in ein Haus ein. Eine Szene, die Ferris‘ Werk ganz gut zusammenfasst: Auch bei Nacht oder im Gegenlicht sind die Aufnahmen kompetent und klar zu erkennen, die Piano-Score ist anfangs noch atmosphärisch, bald aber zu repetitiv und langweilig. Für einen kaum budgetierten Indie-Film also alles nicht überragend, aber auch nicht von schlechten Eltern. Der Killer bricht in das Haus ein, ist dabei allerdings zu laut, weckt das Pärchen und wird tatsächlich einfach erschossen, mittelmäßiger Splatter inklusive, was die Szene als Vision von Clementine entpuppt. Clementine, unsere Protagonistin, sieht also den Tod des Antagonisten, des (noch) unbekannten Killers, vor ihrem geistigen Auge, in dem Wissen dass ihre Visionen gemeinhin wahr sind. Und was tut sie? Genau, sie warnt den Killer, als dieser das nächste Mal bei 7 Psychics anruft. Technisch kompetent, inhaltlich absolut unnachvollziehbar.
 
 
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Nächste Szene, nächstes Beispiel: Eine junge Frau wird in einem Parkhaus von einem dreckigen Obdachlosen überfallen, der droht sie zu vergewaltigen und flieht daraufhin auf die Straße, ruft einen Fahrservice, steigt nichtsahnend und freiwillig beim Killer ein – beste Argento-Kost, inklusive rot-blau-leuchtender Suspiria-Gedächtnisshots während der Autofahrt, nur leider endet es trotz aller audiovisueller Kompetenz dann in einem wenig spannenden oder brutalen Kill, der für sich abermals wenig bis nichts erzählt. Trotzdem, die gesamte erste halbe Stunde lang hat „Night Caller“ einen leicht überdurchschnittlichen, deutlich besseren Ersteindruck hinterlassen, als erwartet. Und dass Ling, wenn sie der sich übergebenden und weinenden Clementine hilft, minutenlang in ihr eigenes Spiegelbild hinein overacted und damit massiv auf den Senkel geht, kommt inzwischen auch nicht mehr unerwartet, kann also mit ganz viel Zähne zusammenbeißen fast schon ignoriert werden. Mehr noch, wenn der Vater – erneut, sehr argentoesque – in einem alten Film aus den Dreizigern einen wichtigen Hinweis für den aktuellen Fall findet oder die nebulösen, herrlich bizarren und fadenscheinigen Zusammenhänge zwischen Clementine und dem Fall klar werden, kann sich der geschulte Genrefan das Lachen sicherlich nicht verkneifen, die guten Ideen sind eindeutig da.
 
 
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Doch dann folgt ein unnötiger Fake-Jumpscare oder ein zu moderner, lauter Sound der die Retro-Vision zerstört oder eine zu ewige, erzwungen möglichst „krank“ und „gestört“ sein wollende, im Endeffekt aber nur alte Genre-Versatzstücke wiederkauende Szene, in der natürlich mit Nekrophilie und Crossdressing und Kindheitstraumata um sich geworfen wird, wie es unreflektierter und oberflächlicher nicht sein könnte. Und ganz unabhängig davon wie problematisch man einen solchen Umgang mit diesen Themen findet, ist es einfach öde, langweilig und zu häufig gesehen. So gerne ich also einen weiteren, gelungenen sowie dreckig-drastischen Neo-Giallo empfehlen würde, so sehr versagt „Night Caller“ dann leider doch in den Kategorien Konsequenz, Kurzweil, Script und Schauspiel, wenn man auch nur mit einem „Francesca“, „Abrakadabra“, „Tulpa“ oder gar „The Editor“ vergleicht. Die Klischeekiste der möglichen Hintergrundgeschichten wurde mit ein paar „heftigen“ Konzepten gefüllt und die Technik kann sich ebenso wie die Leistung der Hauptdarstellerin definitiv sehen lassen, gar einen Daria Nicolodi-Flair möchte ich ihr nicht absprechen, nur hilft das wenig bei den derart vorhersehbaren und vergessenswert generischen Genrepfäden, die im weiteren Verlauf verfolgt werden.
 
 
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Ganz Giallo-untypisch nämlich gibt es hier keinen finalen Twist, keine überraschende Offenbarung und auch kein einprägsames Bild, nur zu lange, ewige Szenen mit unblutigen Kills und einem schleppenden Pacing. Unser Medium spürt szenenabhängig auf x km oder eben gar keine Gefahr, die Kills sind teils gut gemeint aber meist mäßig getrickst, verfolgt werden inzwischen irgendwelche viel zu spät etablierten Cops. Der letzte Kill ist semi-originell aber dafür extrem dämlich, immerhin nicht so unspektakulär wie die Minuten davor, nach etwa 80 Minuten war es das dann auch endlich, oder schon, mit „Night Caller“. Was bleibt zu sagen? Nach dem unfassbaren Trashfest „Tales from the Crapper“ und dem bemüht kranken, teils höchst effektiven aber eben auch grauenhaft gespieltem „Someone’s knocking at the door“ wollte ich mal einen von Chad Ferrins anderen Filmen sehen, das habe ich jetzt getan und auch nicht bereut. Night Caller ist zu simpel, zu geradlinig und genau dafür auch zu lang und unspektakulär, Kills auf die man sich freut werden nicht gezeigt, dafür inhaltsmagere Szenen deutlich zu lange gestreckt oder wiederholt. Mit der Hauptdarstellerin und auch dem Killer hat man durchaus eine gute Wahl getroffen und die technische Seite stimmt größtenteils, viele Sets und Beleuchtungen und Frames können sich sehen lassen, doch auch das zerfasert sich im weiteren Verlauf des Films leider etwas, zumal Lings absolut grottiges Schauspiel sowie der repetitive Schauspiel immer wieder am Geduldsfaden zerren.
 
 


 
 
 

NIGHT CALLER – Fazit

 
 
3 Punkte Final
 
 
Recht minimalistischer No-Budget-Indieslasher mit gerade anfangs gefallendem Giallo-Einschlag und technischer Grundkompetenz, der sich nur leider durch ein unterdurchschnittliches Script und Schauspiel seines Potentials beraubt. Kein Film den die Welt braucht, aber auch keiner der weh tut.
 
 
 


 
 
 

NIGHT CALLER – Zensur

 
 
 
Aufgrund vereinzelt drastischer Morde samt blutiger Effekte dürfte der Film eine FSK 18, wenn nicht an einem guten Tag sogar 16 erhalten.
 
 
 


 
 
 

NIGHT CALLER – Trailer

 
 


 
 
 

Alexander Brunkhorst

(Rechte für Grafiken liegen bei Crappy World Films)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Francesca (2015)
 
Three Tears on Bloodstained Flesh (2014)
 

Filmkritik: „The Deep Ones“ (2020)

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THE DEEP ONES

(H.P. LOVECRAFTS THE DEEP ONES)

Story

 
 
 

Für „The Deep Ones“ durfte mal wieder der Name H.P. Lovecraft herhalten, denn es geht um Cthulhu und Monsterwesen aus dem Wasser, welche von einer Sekte verehrt werden.

 
 
 


 
 
 

THE DEEP ONES – Kritik

 
 
 
Wohl kaum ein Mensch war so beeinflussend für die Horrorwelt, wie H.P. Lovecraft. Selbst über 80 Jahre nach seinem Tod, gibt es noch immer zahlreiche Werke, die auf seinen Ideen basieren. Dazu zählt nun auch der Low-Budget-Reißer „The Deep Ones“, der aus der Vorlage aber leider nur ein müdes Gähnen hervorzaubert.
 
 
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Alex und Petri wollen mal wieder richtig schön entspannen und dem Alltag entfliehen, weshalb sie sich ein schickes Ferienhaus am Strand mieten. Die Vermieter sind auch vor Ort und drängen sich nach Alex Meinung etwas zu sehr auf. Nur Petri genießt den Kontakt mit ihnen. Schon bald stellt sich heraus, dass die Vermieter zusammen mit anderen Bewohnern der Gegend eine Sekte führen, die einem Monsterwesen aus dem Wasser huldigt und Alex soll ein ganz besonderes Geschenk erhalten. Dass hier Lovecraft als Vorbild fungierte, ist nicht zu übersehen. Man hat sich seiner Geschichte um den Cthulhu-Kult angenommen und aus der Story überhaupt nichts Eigenständiges gemacht. So wie das hier erzählt wird, wurde es schon etliche Male erzählt. Eigene Ideen sieht man eigentlich gar nicht und das alles wäre kaum so schlimm, wenn wenigstens die Umsetzung überzeugen könnte, nur leider gestaltet sich dort alles ähnlich lustlos.
 
 

 
 
Regisseur Chad Farrin, der hier auch für das Drehbuch verantwortlich war, konnte schon bei etwas größeren Werken mitwirken, aber wenn er selbst inszeniert, hat er sich ganz dem billigen Trash verpflichtet und dass die Mittel in „The Deep Ones“ sehr begrenzt waren, sieht man dem Streifen zu jeder Sekunde an. Die Schauplätze wirken nicht gerade toll und nicht mal der Meerausblick oder der Strand sorgen hier für Schauwerte. Zwar wird manchmal etwas mit Farben und Lichtern gespielt, aber das sieht ebenfalls nicht gerade spektakulär aus. Die Atmosphäre atmet eher Mystery, als richtigen Monsterhorror, wird aber sowieso dermaßen plump aufgebaut, dass sie einen kaum erreichen kann. Für Kinder, die solche Filme eigentlich noch nicht sehen dürften, ist das bestimmt ein wahres Fest und auch unheimlich, aber an diese richtet sich ein solches Werk ja nun mal nicht primär. Weil das handwerklich schon sehr begrenzt ist und kaum Stimmung aufkommen lassen will, hat es der Unterhaltungswert sowieso nicht leicht.
 
 
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Dabei ist der Anfang noch vielversprechend, denn es dauert wirklich nicht lange, bis die bösen Absichten der Vermieter klar sind und ein paar Flashbacks bringen auch gleich etwas Horror mit ins Geschehen, so dass man denken könnte, es würde so weitergehen. Doch nach dem recht temporeichen Beginn, gibt es bis zum Finale fast nur noch Langweile. Höhepunkt ist hier die Party mit einer gefühlt minutenlangen Begrüßung aller Gäste. Die Dialoge sind nicht gerade hörenswert und von Monstern fehlt auch fast jegliche Spur. Lediglich im kurzen Finale gibt es noch ein paar nette Kostüme zu sehen, aber Splatter gibt es gar keinen, weshalb man für „The Deep Ones“ eigentlich schon wieder die Freigabe ab 14 Jahren einführen sollte. Zum Glück läuft das Ganze nur 82 Minuten und ist von daher nicht so lang geraten, aber selbst innerhalb dieser Laufzeit gibt es zu viele Längen. Die Darsteller können das auch kaum retten. Gina La Piana und Robert Miano machen ihre Sache noch ganz okay, doch der Rest spielt das wirklich nicht gut und die Charaktere sind sowieso dermaßen dünn gestaltet, dass hier keine Sympathien aufkommen können.
Der billige Score passt zwar, hört sich aber nicht gerade prickelnd an.
 
 


 
 
 

THE DEEP ONES – Fazit

 
 
3 Punkte Final
 
 
„The Deep Ones“ bedient sich fleißig an Lovecraft und kreiert daraus einen Film, den es schon oft genug gegeben hat, nur oftmals eben in deutlich besser. Wenn nicht viele Mittel zur Verfügung stehen, muss das kein K.O.-Kriterium sein, aber diesem Werk merkt man einfach keinerlei Leidenschaft an. Es gibt fast ausschließlich langweilige Szenen zu sehen und nur ganz selten mal ein paar hübsche Monsterkostüme. Die handwerkliche Arbeit ist höchstens durchschnittlich, die Darsteller agieren nicht gerade begeisternd die Endpointe ist so vorhersehbar, wie alles an dem Streifen. Leider nicht empfehlenswert!
 
 
 


 
 
 

THE DEEP ONES – Zensur

 
 
 
„The Deep Ones“ hat kaum grausame Schauwerte zu bieten. Abgesehen von etwas roter Farbe und ein paar Monsterkostümen ist dieser Streifen völlig harmlos. Daher könnte er bedenkenlos ab 12 Jahren freigeben werden. Dennoch denken wir, dass es eine FSK16 werden wird.
 
 
 


 
 
 

THE DEEP ONES – Trailer

 
 


 
 
 

Benjamin Falk

(Rechte für Grafiken liegen bei Crappy World Films)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
The Call of Cthulhu (2005)
 
H.P. Lovecrafts Necronomicon (1993)