Filmkritik: „You Are Not Alone“ (2014)

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YOU ARE NOT ALONE

Story

 
 
 

Eine selbstbewusste Studentin wird am Unabhängigkeitstag von einem flüchtenden Serienkiller besucht, der eine blutige Spur der Verwüstung hinterlässt.

 
 
 


 
 
 

YOU ARE NOT ALONE – Kritik

 
 
 
Wenn ein idyllischer Sommertag zum Albtraum wird und auf dem Filmposter ein (maskierter) Bösewicht mit spitzen Mordwerkzeug zu sehen ist, kann das nur eines bedeuten: schon wieder ein Slasher. Diesmal handelt es sich um einen besonders günstig produzierten Horrorstreifen, der durch Crowdfunding finanziert wurde und mit gerade mal 20.000 Dollar auskommen musste – aber immerhin nach deutlich mehr aussieht. In YOU ARE NOT ALONE geht es um Studentin Natalie (im ganzen Film ungesehen: KRISTA DZIALOSZYNSKI). Die kehrt den Sommer über in ihre Heimatstadt zurück, um mit Freunden und Familie Zeit verbringen zu können. Es ist Unabhängigkeitstag und die Leute feiern auf den Straßen. Umso weniger ernst wird die Ausgangssperre genommen, die der örtliche Sheriff verhängt, weil ein Psychopath entwischen konnte. Der sucht im friedlich feiernden Städtchen Unterschlupft und klopft an der Haustür der taffen Natalie, die sich gerade zu Bett begeben wollte.
 
 
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Eigentlich ist YOU ARE NOT ALONE nicht der Rede wert. Was den Film aber aus der Masse an beliebigen Slasher-Filmen hervorstechen lässt, ist die ungewöhnliche Machart. YOU ARE NOT ALONE wurde in der First-Person-Ansicht gefilmt, was bedeutet, dass das Treiben aus der Ego-Perspektive von Filmheldin Natalie geschildert wird. Das mag sich erstmal interessant anhören; neu ist die Idee aber nicht. Weit vor YOU ARE NOT ALONE machten bereits Filme wie ALEXANDRE AJAS MANIAC oder HOTEL INFERNO von ähnlichem Inszenierungsstil Gebrauch. Auch dort schlüpfte der Zuschauer in die Rolle des Hauptdarstellers und bekam blutiges Intermezzo durch dessen Augen zu sehen. Was in genannten Horrorstreifen immerhin kurzweilig ans Publikum gebracht wurde, wird in YOU ARE NOT ALONE zur Geduldsprobe. Sitzfleisch wird vorausgesetzt, denn der Slasher vergeudet Zeit mit Nebensächlichkeiten. So musste die erste Filmhälfte mit Belanglosigkeiten gefüllt werden, damit sich YOU ARE NOT ALONE am Ende Spielfilm schimpfen darf.
 
 
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50 Minuten können lang sein – vor allem dann, wenn nichts passiert und in erster Linie improvisiert wird. YOU ARE NOT ALONE hat ein großes Problem und das nennt sich Langeweile. Zu mühsam entwickelt sich der Horror-Slasher, bis er endlich an Fahrt gewinnt. Das ist dahingegen fatal, weil Regisseur DEREK MUNGOR seine Zuschauer vergrault, noch bevor er den letzten Trumpf ausspielen kann. So konzentriert sich der Handlungshöhepunkt auf die letzte halbe Stunde. Darin wird Filmheldin Natalie von seltsamen Geräuschen aus dem Schlaf gerissen und muss sich wenig später vor einem Psychopathen in Sicherheit bringen, der die Studentin verfolgt und auf ihrer Flucht ahnungslose Menschen umbringt. Interessanterweise funktioniert die atmosphärische zweite Filmhälfte ohne die unwichtige erste. Letztgenannte hat nichts Wichtiges zu berichten. Darin lernt der Zuschauer Familienmitglieder kennen, trifft alte Freunde der Filmheldin und bekommt betrunkene Partybesucher vor die Linse, die im Alkoholrausch aggressiv streiten. Von Spannung oder Atmosphäre ist da keine Spur – Charakterentwicklung: Fehleranzeige. Vielmehr hat der überlange Prolog den Anschein, als musste Füllmaterial her, damit der Streifen Spielfilmlänge erreichen kann.
 
 
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Bleibt zu erwähnen, dass manchmal eben weniger oft mehr ist. YOU ARE NOT ALONE ist einer dieser Film, der wohl als Kurzfilm oder Segment in einer Anthologie besser funktioniert hätte. Die Filmidee ist erfrischend und die Flucht vor einem Killer aus der Sicht des Opfers zu erzählen, hat zugegebenermaßen Reiz. Dennoch tut sich der Film mit seiner überflüssigen und gehaltlosen Vorgeschichte keinen Gefallen. Umso mehr sollten jene zur Fernbedienung greifen und bis zur Halbzeit vorspulen, die sich trotz durchwachsenem Urteil nicht abschrecken lassen. Spätestens im Finale schlägt das Herz schneller. Wenn die Hauptdarstellerin panisch durch die Nacht hetzt und ein Killer einfach nicht ablassen kann, fühlt sich auch der Zuschauer gefordert. Der dürfte sich nicht nur einmal dabei ertappen, wie er der Leidtragenden ermutigend zuruft: versteck dich. Spätestens dann hat Macher DEREK MUNGOR das eigentliche Ziel erreicht. Der ließ sich mit seinem zweiten Spielfilm übrigens von Horror-Thrillern der späten 1970er und frühen 1980 inspirieren und huldigt damit – ganz klar – den Slasher-Streifen genannter Zeit. Er wollte genanntes und mittlerweile nicht mehr ganz so frisches Subgenre auf eine neue, interessante Weise an den Zuschauer bringen. Gelungen ist ihm das leider nur bedingt, auch wenn er sich atmosphärisch und akustisch vor jenem Altmeister verbeugt, der ihn dazu gebracht hat Filme zu machen: JOHN CARPENTER.
 
 


 
 
 

YOU ARE NOT ALONE – Fazit

 
 
 
5 Punkte Final
 
 
 
Eine kleine Revolution im Slasher-Genre. Nicht uninteressantes Slasher-Experiment mit Anlaufschwierigkeiten. YOU ARE NOT ALONE nimmt innerhalb des Slasher-Genres eine Sonderstellung ein, was aber nicht gleichzeitig heißen soll, dass der Film zwingend sehenswert ist. Der Horrorfilm zeichnet sich dadurch aus, dass er in der First-Person-Perspektive erzählt wird. Demzufolge sieht der Zuschauer die Handlung aus den Augen der sogenannten Scream-Queen, die Hauptbestandteil von Slasher-Filmen ist. Leider braucht YOU ARE NOT ALONE lang bis er an Fahrt gewinnt. Erst in der zweiten Filmhälfte wird es spannend. Dank atmosphärischer Soundkulisse (die öfters mal an Werke eines gewissen JOHN CARPENTERS erinnert) und unbequemer Verfolgungsjagd, dürfte der Film spätestens dann die Aufmerksamkeit aller Slasher-Fans für sich beanspruchen können. Die werden dank Ego-Ansicht in die Geschehnisse einbezogen und fühlen sich schnell mittendrin statt nur dabei. Leider könnte es gut sein, dass die meisten Zuschauer das immerhin packend inszenierte Finale nicht zu sehen bekommen. Weil der Film knapp 50 Minuten Zeit mit Nebensächlichkeiten verschwendet, werden wohl viele Horrorfreunde bereits vorzeitig gelangweilt abgeschalten haben. weitaus interessanter als der Film ist dessen Entstehungsgeschichte. In Interviews verriet Regisseur DEREK MUNGOR, dass er 2008 selbst Student war und seine Familie besuchen wollte. Als er zu Hause ankam, fühlt er sich prompt selbst als Darsteller in einem Horrorfilm, denn im Heimatort war ein Killer auf freiem Fuß. So kam ihm die Idee zu YOU ARE NOT ALONE in den Sinn, nachdem er allein im elterlichen Haus saß und von einem Freund über die Polizeihatz nach dem entflohenen Verbrecher unterricht wurde. Creepy!
 
 


 
 
 

YOU ARE NOT ALONE – Zensur

 
 
 
Für einen Slasher hält sich YOU ARE NOT ALONE sehr mit der Zurschaustellung von Grausamkeiten zurück. Viel gibt es nicht zu sehen, zumal die meisten Gewaltakte im Off passieren. Ein Mann wird erschlagen und dessen Gesichtshaut abgezogen (eine Hommage an TEXAS CHAINSAW MASSACRE), die Filmheldin wird von einem Auto angefahren und am Ende wird der Killer im Munitionshagel in die ewigen Jagdgründe befördert. Übrigens war das eigentliche Filmende offen und der Mörder entkam. Letztendlich entschied man sich dann doch anders. Man darf von einer ungeschnittenen FSK16 ausgehen.
 
 
 


 
 
 

YOU ARE NOT ALONE – Trailer

 
 


 
 
 

Marcel Demuth

(Rechte für Grafiken & Abbildungen liegen bei HI-FI Motion Pictures)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
First Person Shooter (2014)

Hardcore (2015)

Enter the Void (2009)

Hotel Inferno (2013)

Alexandre Ajas Maniac (2012)

Filmreview: „Discopath“ (2013)

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DISCOPATH

Story

 
 
 
New York City im Jahre 1976. Immer dann, wenn Teenager Duane Lewis (Jeremie Earp-Lavergne) Disco hört, wird er zum Tier. Dann hat er sich nicht mehr unter Kontrolle und bringt Frauen bestialisch um die Ecke. Bald wittert die Polizei die Spur des unberechenbaren Killers, der nach Montreal flieht, um dort seine kleine Leidenschaft ungestört ausleben zu können …
 
 
 


 
 
 

DISCOPATH – Kritik

 
 
 
Schon einmal einen Film über einen Killer gesehen, der auf Disco-Gedudel steht und seine Opfer auf der Tanzfläche ins Jenseits befördert, ohne dass es jemand bemerkt? Von der filmischen Umsetzung einer derart makabren Szenerie hatte Nachwuchstalent RENAUD GAUTHIER schon immer geträumt, so dass er flink an einem Drehbuch zu einem Horrorfilm pinselte und das Projekt mit dem trashigen Namen DISCOPATH auf der französische Crowdfunding-Website TOUSCOPROD bewarb, wo es von anderen Filmbegeisterten mitfinanziert werden konnte. Das Geld schien bei Nutzern des Portals recht locker gesessen zu haben, so dass die knapp 200 000 Dollar Produktionskosten überraschend schnell zusammenkamen und sich GAUTHIER nach einer eigenen Web-Serie, Kurzfilmen und Musikvideos endlich den Traum vom ersten Langfilm erfüllen konnte. Retro geht es in DISCOPATH zu, denn der Film spielt nicht nur in den 70ern, er verbeugt sich auch ehrfürchtig vor den Horrorstreifen jener Zeit. Die Liebeserklärung richtet sich an die deftigen italienischen Giallo-Filme der späten 70er und das austauschbare Slasher-Kino der frühen 80er, als Horror-Streifen wie Argentos TENEBRE, Fulcis NEW YORK RIPPER und Lustigs MANIAC den Jugendschutzbeauftragten der FSK schlaflose Nächte bereitet haben.
 
Macher RENAUD GAUTHIER erzählt in DISCOPATH eine Geschichte, die so bescheuert ist, dass sich das schon wieder zum Kult deklarieren lässt, was sich da auf der Kinoleinwand abspielt. Hier geht es um den Teenager Duane Lewis (JEREMIE EARP-LAVERGNE), der als Kind miterleben musste, wie der Vater beim Musizieren an einem Stromschlag qualvoll verendet ist. Der Junge ist seitdem schwer traumatisiert und permanent dem Wahnsinn nahe, wenn Disco-Musik aus den Lautsprechern der Radios schallt. Bald hat Duane sich selbst nicht mehr unter Kontrolle und ermordet ein adrettes Mädchen, das ihn eigentlich nur zum Tanz in einen lokalen Club einladen wollte. Weil die Polizei recht zügig die Ermittlungen aufnimmt, flüchtet der Nachwuchskiller von New York City nach Montreal und findet dort eine Anstellung in einem Mädcheninternat, wo er getarnt als taubstummer Hausmeister Reparaturarbeiten erledigt. Doch auch in den 80ern scheint Disco nach wie vor zum Tanzen zu animieren, so dass Duance bald wieder in altes Schema verfällt und wahllos Frauen zu meucheln beginnt, sobald Disco-Klänge ertönen. Schnell mehren sich auch in Montreal die Mordfälle und die Polizei kommt dem introvertierten Psychopathen auf die Schliche. Doch der ist den Beamten stets einen Schritt voraus und scheint allmählich Freude an seinem neuen Hobby zu finden.
 
GAUTHIERS Erstling sollte man mit einem Augenzwinkern genießen. In einem Interview verriet der Regie-Neuling, dass der teils ironische Unterton von DISCOPATH anfänglich gar nicht so gewollt gewesen ist. DISCOPATH sollte eigentlich ein furchteinflößender und ernster Film werden. Die oftmals unfreiwillige Komik wurde jedoch erst am Schnittpult erkannt und in der Nachbearbeitung hervorgehoben, steht DISCOPATH aber dennoch ganz gut. Wenn Killer Duane nämlich Frauenköpfe auf Plattentellern spießt und rotieren lässt und wenn eine wilde Verfolgungsjagd vom Kiss-Hit I WAS MADE FOR LOVIN’ YOU begleitet wird, wirkt das so überzogen, dass man meinen könnte gerade eine Persiflage auf das schlitzfreudige 70/80er Horrorkino zu sehen. Schlecht ist das freilich nicht und macht vor allem deshalb Laune, weil GAUTHIER ein talentiertes Händchen für Trash auf hohem Niveau besitzt. Die vielen Gore-Effekte sind abwechslungsreich und werden vollkommen übertrieben zelebriert (da wird Vinyl in Frauenkörper gespießt); die technische Komponente überzeugt durch hervorragende Kameraarbeit und einige Farbspielereien, die man auch schon in Argentos früheren Werken zu sehen bekam, machen sogar Giallo-Fans glücklich. Die eigentliche Quintessenz des Films ist jedoch der Sound, der hier von BRUCE CAMERON mit viel Liebe zum Detail komponiert wurde und an all die großen Tanz-Hits jener Dekade erinnert. Neben neu geschriebenen Stücken wurden auch bekannte Melodien der Disco-Ära (wie KC AND THE SUNSHINE BAND – I’M YOUR BOOGIE MAN) für DISCOPATH wiederverwurstet, die vermutlich bei einigen Horrorfans älteren Semesters Erinnerungen an die eigene Jugend wecken dürften. Leider bleibt bei soviel Liebe zum Retro und übertriebenem Blutgematsche wie so oft inhaltlich einiges auf der Strecke. Eine Charakterisierung der Protagonisten gibt es nämlich nicht und die psychologische Erklärung für Duanes traumatische Reaktion ist mit das schwachsinnigste was der Filmfan bisher im Kino zu sehen bekommen hat. Das weibliche Kanonenfutter stolpert mal wieder vollkommen unbedacht durchs Bild, um in der nächsten Szene irgendwie um die Ecke gebracht zu werden und stümperhaftes Overacting gehört in DISCOPATH zur Tagesordnung. Die genannte Fehlschläge kann man GAUTHIER jedoch nicht verübeln, waren Overacting, mangelnde Charakterisierung und sinnbefreites Morden in den unzähligen Slasher-Gurken der 70er und 80er ohnehin gang und gäbe und haben das Slasher-Genre zu dem gemacht, was es heute ist: Gruselunterhaltung, auf die der Horrorfan nicht mehr verzichten möchte.
 
 
 


 
 
 

DISCOPATH – Fazit

 
 
 
6 Punkte Final
 
 
 
SATURDAY NIGHT FEVER war gestern, jetzt kommt der SATURDAY NIGHT KILLER. Weil dem Regie-Neuling RENAUD GAUTHIER als Kind so einige Disco-Klänge Gänsehaut bereitet haben, verarbeitet er jetzt mit DISCOPATH Kindheitserlebnisse. Antiheld und Killer Duane Lewis hat ähnliches erlebt und meuchelt sich ganz ungeniert und kreativ durch weibliches Fleisch. Gematscht wird reichlich und das nicht immer bierernst, denn DISCOPATH erheitert immer mal wieder mit subtiler Komik, die eigentlich von Macher RENAUD GAUTHIER anfangs gar nicht so gewollt gewesen ist. Der Streifen schöpft Unterhaltungswert aus der trashigen Art, wie er sich vor italienischen Giallo-Filmen und den trivialen Slasher-Schockern der 70er und 80er verbeugt. Da werden Morde blutig und überzogen zelebriert und das weibliche Kanonenfutter spielt auch gern mal mit den Reizen, bevor es in der nächsten Szene den Tod findet. Für Indie-Horror schaut GAUTHIERS Erstwerk einfach nur fantastisch aus und der nostalgische Disco-Soundtrack überzeugt durch Liebe zum Detail. Das FILMCHECKER-Team war angetan, denn DISCOPATH ist charmanter Retro-Trash bei dem Giallo- und Slasherfans ganz warm ums Herz werden dürfte.
 
 
 


 
 
 

DISCOPATH – Zensur

 
 
 
In DISCOPATH werden Frauen enthauptet, Köpfe auf Plattenteller gespießt und Körperteile mit Schallplatten verschönert. Außerdem wird ein Sprung von einem Hochhaus inklusive Resultat gezeigt, sowie diverse Einstichwunden und Starkstromschläge. Das hat in Deutschland für eine KJ-Freigabe ausgereicht. Der Streifen ist hierzulande ungeschnitten erscheinen.
 
 
 


 
 
 

DISCOPATH – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Mad Dimension

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Discopathe; Kanada 2013

Genre: Horror, Drama, Krimi, Thriller

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Keine

Bild: 2.35:1 (1080p)

Laufzeit: ca. 81 Min.

FSK: Keine Jugendfreigabe (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Schwarze Amaray mit Wendecover

Extras: Trailershow

Release-Termin: 31.10.2014

 

Discopath (Uncut) (Blu-Ray) ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 
 


 
 
 

DISCOPATH – Trailer

 
 


 
 

Marcel Demuth (Hellraiser80)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Alexandre Ajas Maniac (2012)
 
Maniac (1980)
 
Henry: Portrait of a Serial Killer (1986)
 
Der New York Ripper (1982)