Filmkritik: „D-Railed – Zugfahrt in die Hölle“ (2018)

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D-RAILED – ZUGFAHRT IN DIE HÖLLE

(D-RAILED)

Story

 
 
 

Eine Zugfahrt endet im Chaos und führt zum Tod. Der Grund: Ein Zugunfall und See-Monster.

 
 
 


 
 
 

D-RAILED – Kritik

 
 
In Zeiten, in denen Filme schon inflationär für verschiedenste Auswertungen produziert werden, ist es ganz schön schwer geworden, die Spreu vom Weizen zu trennen. Überall wird Stoff für ausgehungerte Horrorfilmfans benötigt. So dürstet es dem Fernsehen nach immer neuen Streifen, um seine Zuschauer versorgen zu können. Aber auch Streaming-Portale brauchen Inhalte, um Abonnenten zu ködern. Ganz nebenbei geht es dem Videomarkt nicht anders. Wird der nicht mit frischer Ware beliefert, verdient er keinen einzigen Cent. Die Nachfrage nach Horror ist dementsprechend groß. Da wird gern mal auf Qualität gepfiffen – gekauft wird es ja trotzdem. Eine traurige Entwicklung, wie mittlerweile jeder Horrorfilmliebhaber realisiert haben dürfte. Gute Schocker sind rar geworden. Stattdessen überfluten Billigproduktionen Händlerregale und Heimkinos, wegen denen so langsam die Lust am Genre vergeht. D-RAILED – ZUGFAHRT DES GRAUENS ist so ein Übeltäter. Bei dem ist bereits die Bewertung auf der IMDB Warnung genug. So ist schon dem Trailer das magere Budget anzusehen. Der fertige Film bestätigt die Vermutung. Ist hier etwa die für Trash-Horror berüchtigte Produktionsfirma THE ASYLUM am Werk? Wir geben Entwarnung. Die hat diesmal Sendepause. Qualitativ besser macht das D-RAILED aber nicht. Demzufolge ist dieser Gruselstreifen nur etwas für Hardcore-Low-Budget-Filmfans.
 
 
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D-RAILED – ZUGFAHRT DES GRAUENS erzählt die Geschichte eines ganz besonderen Abendschmauses. Daran nehmen gutzahlende Gäste teil, um im Stile der 1930er-Jahre an einem Krimi-Dinner teilzunehmen, das sich in einem fahrenden Zug abspielt. Die Stimmung ist ausgelassen und die Lok rollte los. Doch aus Spannung über das bevorstehende Spektakel wird bald unbändige Angst. Ein paar Kleinkriminelle haben sich unter die Schauspieler gemischt. Die wollen den Schmuck aller Anwesenden und erhoffen sich fette Beute. Doch Habgier bleibt ihnen im Halse stecken. Der Zug entgleist und landet im See. Dort warten auf die Verunglückten mysteriöse Fischmenschen (?), die großen Appetit haben.
 
 
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Dreiste Mogelpackung. Im Vorspann wird der Name eines Altstars eingeblendet. Kein geringerer als LANCE HENRIKSEN ist angeblich mit von der Partie und dürfte Horrorfilmfans kein Unbekannter sein. Den Amerikaner sah man schon in unzähligen Genre-Streifen. Einige davon genießen Kultstatus. Darunter: ALIENS und DAS HALLOWEEN MONSTER. Seit einigen Jahren geht es Henriksen langsamer an. Statt großer Blockbuster lässt er sich bevorzugt in B-Horrorfilmen oder Low-Budget-Ware blicken. Genau das tut er auch in D-RAILED und macht so indirekt Werbung für den Film. Was Zuschauer aber nicht wissen: Henriksen dient hier nur als Zugpferd, um Verkäufe anzukurbeln. Im Werk selbst ist er genau drei Minuten zu sehen. Eine enttäuschende Prämisse, die Fans des alternden Hollywood-Stars so gar nicht schmecken dürfte.
 
 
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Wenig erfreulich ist auch die Tatsache, dass D-RAILED dank des Kurzauftritts nicht besser wird. Der Film ist genau das, was man beim Einblenden des UNCORK’D-ENTERTAINMENT-Logos zu Beginn des Streifens erwartet. Das ist ein Vertrieb der Billig-Filme vertreibt, von denen nur die wenigsten was können. Genau das trifft auch auf die hier vorliegende Zugfahrt zu. Die beginnt mit einem Twist und entwickelt eine solide Dynamik, sodass mancherorts sogar so etwas wie ein Spannungsbogen entsteht. Leider ist nach dem Zugunglück damit Schluss. Das Fahrzeug stürzt ins Wasser, schlechte Bluescreen-Technik tut da ihr Übriges. Das Resultat: Schnee von gestern, denn ähnlich wie in FROM DUSK TILL DAWN wagt man auch hier einen riskanten Richtungswechsel. Schluss mit Geiselnahme und Ganoven. Was folgt, ist die Verwandlung zum Creature-Feature. Das passt nicht sonderlich gut zusammen und ist auch sonst eine äußerst lahme Nummer.
 
 
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Der Grund: Szenenabläufe wiederholen sich zu oft und die Überlebenden sind nicht unbedingt am Überleben interessiert. Wir sehen wie die wenigen Protagonisten von eigensinnigen See-Monstern attackiert und verspeist werden. Man muss sich zum Ufer vorkämpfen und verschanzt sich dort in einem Haus. Keiner der Charakter verhält sich rational, was in Kombination mit der nicht immer stimmigen, deutschen Synchronisation oftmals unfreiwillig komisch wirkt. So kommt, was man erwartet hat. D-RAILED wird der Vorahnung gerecht, die man bei Filmen aus dem Vertrieb von UNCORK’D ENTERTAINMENT eben grundsätzlich hat. Monster töten, töten, töten und Protagonisten schreien, schreien und sterben. Der Inbegriff purer Langeweile und Ideenlosigkeit, zumal sich Regisseur DALE FABRIGAR nicht einmal ansatzweise um Abwechslung bemüht. Das „Du-bist-der-Nächste“-Prinzip wird inflationär angewandt und nacheinander sterben alle Anwesenden. Ein schlussendlicher – aber zugegeben cleverer Twist – reißt da leider auch nichts mehr.
 
 


 
 
 

D-RAILED – Fazit

 
 
 
5 Punkte Final
 
 
Low-Budget-Horror von der Stange, der ganz gut beginnt, aber nach 30 Minuten in die Belanglosigkeit abdriftet, weil er in die falsche Richtung abbiegt. Aus einem hitzigen Überfall in einem fahrenden Zug entwickelt sich auf einmal ein Creature-Feature. Die Idee ist skurril, aber an der Umsetzung hapert es. Beinahe mag man meinen die Drehbuchschreiberlinge hätten nach dem passablen Auftakt weder Lust noch Ideen gehabt, um die Geschichte zu Ende zu bringen. Das Ergebnis: Langweile, weil sich der Film ausschließlich mit dem unspektakulären Töten seiner wenig klugen Protagonisten beschäftigt. Die beginnen ziemlich schnell zu nerven, werden aber kurz und schmerzlos von See-Kreaturen umgebracht. Immerhin sind die Kreaturen-Effekte ganz okay. Besser wird – ZUGFAHRT DES GRAUENS aber dadurch nicht. Dazu fehlen dem Film einfach spannende Momente und frische Ideen.
 
 


 
 
 

D-RAILED – Zensur

 
 
 
D-RAILED – ZUGFAHRT IN DIE HÖLLE hat von der FSK eine Freigabe ab 16 Jahren erhalten. Diese Einstufung ist angemssen. Viel Gewalt gibt es nämlich nicht zu sehen. Diese begrenzen sich auf einen Kopfschuss, weitere Verletzungen durch Pistolenmunition und diverse Monsterangriffe, die aber kaum der Rede wert sind. Bei letzterem gibt es aber immerhin einen netten Spezialeffekt. Hier befindet sich ein Kopf im Schlund eines der Wesen. Dieser wird zerdrückt und die Augen quillen aus dem Schädel. Die deutsche Fassung ist übrigens ungeschnitten.
 
 
 


 
 
 

D-RAILED – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) White Pearl Movies (Blu-ray im KeepCase)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: D-Railed; USA 2018

Genre: Horror, Thriller, Grusel

Ton: Deutsch DTS-HD HR 5.1, Englisch DTS-HD HR 5.1

Untertitel: Keine

Bild: 2.35:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 90 Min.

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: KeepCase ohne Wendecover

Extras: Trailer, Trailershow

Release-Termin: KeepCase: 26.06.2020

 

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D-RAILED – Trailer

 
 


 
 
 

Marcel Demuth

(Rechte für Grafiken liegen bei White Pearl Movies )

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Das Grauen aus der Tiefe (1980)
 
Mosquito Man (2005)
 
Scarecrow (2013)
 
Leprechaun: Origins (2014)

Filmreview: „Area 407“ (2012)

"Tape 407" (2012) - Filmposter / Filmreview und Filmkritik auf Filmchecker
 
 
 

AREA 407

Story

 
 
 
Es ist der letzte Tag des Jahres und einige Passagiere befinden sich auf dem Neujahrsflug von New York nach Los Angeles. Kurz vor der Jahreswende ist die Stimmung heiter und spritzig, bis das Flugzeug jedoch plötzlich in Turbolenzen gerät und abstützt. Kaum den Absturz verarbeitet finden sich die Überlebenden zusammen, um die Lage zu ergründen. Nach ersten fehlgeschlagenen Notfunkrufen stellen Sie schnell fest, dass sie sich auf einem riesigen Testgelände des amerikanischen Militärs befinden auf dem mysteriöse Versuche mit prähistorischen Wesen durchgeführt werden.
 
 
 


 
 
 

AREA 407 – Kritik

 
 
 
Und wieder ein Found-Footage-Film!!!
 
Alteingesessene Horrorfilmkenner werden vermutlich allein bei der Nennung dieses Subgenres entsetzt die Hände über den Kopf zusammenschlagen, wurde keine anderes Subgenre in letzter Zeit mit derart schlechten Filmumsetzungen beehrt, als das ungnädig geschundene Found-Footage-Genre. Schien zuletzt der traurige Tiefpunkt mit dem Mutanten (?)-Thriller EVIDENCE (2011) erreicht, dürfen sich Filmfreunde nun jedoch eines Besseren belehren lassen. Die aktuelle Produktion AREA 407 legt die Latte in punkto „wirklich mieser Wackelcam-Thriller“ deutlich höher. Denn hier stimmt einfach rein gar nichts mehr. Was vor einigen Jahren noch weltweit als vollkommen neuen Art des filmischen Erzählens gefeiert wurde, wirkt jetzt nach unzähligen arttypischen Werken einfach nur noch fad, ausgelutscht und uninspiriert. Dabei haben die Filmemacher bisher alles pseudo-dokumentarisch aufbereitet, was der Horrorfilm hergab. Ob schreckliche Seuchen-Epidemie ([REC]), bei der der Zuschauer unfreiwilliger Zeuge des grausigen Ausbruchs einer Krankheit wurde oder mysteriöse Schnitzeljagd (TROLL HUNTER), die den Filmfreund eindrucksvoll vermitteln wollte, dass irgendwo in den Wäldern Norwegens noch Trolle existieren sollen; das Found-Footage-Genre hat bewiesen, dass es trotz Mangel an linearer und gleichbleibend-hochwertiger Kameraführung spannend (CHRONICLE, CLOVERFIELD, DIARY OF THE DEAD) unterhalten aber auch ordentlich viel Quark (EVIDENCE, THE AMITYVILLE HAUNTING, AREA 407) hervorbringen kann. Da nun bereits alle erdenklichen Horrorthemen mittels Wackelkamera-Stils abgehandelt wurden, dachte sich Regisseur DALE FABRIGAR neue Wege gehen zu müssen. Statt auf Zombies, Aliens, Geister und Serienkiller zu setzen, lässt er einfach ein Flugzeug mitsamt Besatzung in einer recht schlechten Kopie des berüchtigten JURASSIC PARK (1993) abstützen, in welcher die Überlebenden nun um ihr Leben winseln dürfen. Gut gedacht, nur grottenschlecht umgesetzt. Gewinselt wird wahrlich ausgiebig, von hungrigen Dinosauriern ist jedoch weit und breit keine Spur zu sehen, wobei dies das eigentlich Problem dieses Möchtegern-Schockers ist. Führt man sich die eigentlich recht vielversprechende Inhaltsangabe vor Augen liebäugeln Filmfreunde eigentlich mit ordentlich schweißtreibender Horrorkost, die köstlich zu unterhalten weiß und mit bösartigem Gekrösel gefällt. Die Umsetzung ist jedoch alles andere als unterhaltend und schweißtreibend, zumindest im Bezug auf waschechten Horror. Die Überlebenden laufen von Flugzeugfrack in eine Lagerhalle, von der Lagerhalle zurück zum Flugzeugfrack und vom Flugzeugfrack in die unendlichen Weiten trostloser Wiesenlandschaften. Es wird geschrien, geweint und gewimmert. Und ja, das ist alles herrlich schweißtreibend-schlecht und schweißtreibend-belanglos. Einen wirklich roten Faden durchzieht die Geschehnisse in AREA 407 dabei leider zu keiner Minute. Die Charaktere bleiben farb- und gesichtslos und wissen allein nur durch permanentes Nerven auf sich aufmerksam zu machen. Aufgrund der Masse an Protagonisten, die allesamt recht oberflächlich skizziert werden, gelingt es dem Film nur selten sich überhaupt auf einige zu konzentrieren. Damit der Zuschauer zumindest halbwegs Überblick über die Gegebenheiten verschaffen kann, werden die Charaktere auf bekannte 10-kleine-Negerlein-Art von irgendetwas Unbekannten ausradiert, mit roter Farbe bespritzt und einfach leblos in der Landschaft verteilt. Als erfahrener Filmfreund kann man nicht leugnen, dass das zumindest halbwegs Trash-Charme besitzt und für einige unfreiwillige Lacher sorgt. Dennoch, AREA 407 wartet mit gähnender Langeweile auf. Zugegeben, der Flugzeugabsturz weiß in seiner recht simplen Inszenierung zu gefallen, der Rest dieses stümperhaft-dilettantischen Werkes ist nicht der Rede wert. Effekt-Sequenzen gibt es im Film seltsamerweise keine zu sehen (wenn man einmal die zwei Sekunden kurz vor Filmende außen vor lässt). Sprich, der Zuschauer kann nur vermuten von was die Überlebenden angegriffen und verfolgt werden. Erst nachdem einige schlaue Hobbypfadfinder im Sand seltsame Ei-ähnliche Gebilde vorfinden, scheint für den Zuschauer klar in welche Richtung dieser Nonsens letztendlich führen wird.
 
AREA 407 ist mies und eine waschechte Mogelpackung noch dazu. Ein absolut belangloses Machwerk, dass den Zuschauer einzig nur kostbare Lebenszeit raubt und den diversen Billig-Schund-Filmen aus dem Hause ASYLUM in Sachen Dilettantismus meilenweit voraus ist. Wirklich viel passiert in diesem unwichtigen Film nie. Es wird gelaufen, geschrieben und geheult. Die Überlebenden irren ziel- und planlos durch das Filmset und drängen den Zuschauer mit ihren Zickereien und all dem belanglosen Gefasel an die Grenze des Wahnsinns. Die Kameraführung ist zudem derart dreist und unerträglich, dass der Horrorfreund bereits nach nur wenigen Minuten die Orientierung über die Geschehnisse und Schauplätze verlieren dürfte. Vermutlich ebenso orientierungslos schien Regisseur DALE FABRIGAR, dem nach dem unfreiwilligen Absturz des Flugzeuges das Drehbuch irgendwie vollkommen aus den Händen entglitt sein muss. Als interessierter Filmfan mag man oftmals das Gefühl nicht loswerden wollen, als würden die wenigen Darsteller vor der Kamera mehr schlecht improvisieren, um AREA 407 halbwegs auf Spielfilmlänge zerren zu können.
 
 
 


 
 
 

AREA 407 – Fazit

 
 
 
2 Punkte Final
 
 
Dreist, langweilig und unspektakulär – Der Trailer verspricht mehr als der Film überhaupt zu bieten hat!
 
 
 


 
 
 

AREA 407 – Zensur

 
 
 
Im Film wird keine explizite Gewalt gezeigt. Oftmals liegen die „Opfer“ einzig rot bemalt in der Landschaft verstreut, oder besitzen Verletzungen durch den Flugzeugabsturz. Eigentlich hätte der Film bedenkenlos mit einer FSK12-Freigabe die FSK passieren können. Diese hat sich jedoch dazu entschieden AREA 407 erst Jugendlichen zugänglich zu machen, die das 16. Lebensjahr erreicht haben. Die deutsche Fassung trägt erstaunlicherweise einen roten KEINE JUGENDGFREIGABE-Flatschen, was vermutlich am Bonusmaterial liegen muss.
 
 
 


 
 
 

AREA 407 – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Tape 407; USA 2012

Genre: Horror, Science Fiction, Thriller

Ton: Deutsch+Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: keine

Bild: 1.78:1 (1920x1080p)

Laufzeit: ca. 90 Min.

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Schwarze Amaray mit Wendecover

Extras: Original Kinotrailer, Trailershow mit 10 weiteren Filmen

 
 
 
MAD DIMENSION wertet den Found-Footage-Thriller jetzt auch endlich in Deutschland auf DVD und Blu-ray aus. Fans der Wackelkamera-Filme wird das freuen, wobei die hiesige Veröffentlichung leider nur bedingt Freudensprünge verursacht. Das Bild geht für einen Film dieser Art in Ordnung, wobei HD-Feeling im Found-Footage-Genre wohl schlichtweg ausgeschlossen werden kann. Freunde dieser Filmgattung wird das wohl kaum daran hindern AREA 407 nicht trotzdem sehen zu wollen. Die Synchronisation ist ziemlich durchwachsen ausgefallen. Laiensynchronsprecher und Profisprecher geben sich die Klinke. Aber auch bei den Extras macht sich Ernüchterung breit. Bis auf einen Trailer zum Film betreibt MAD DIMENSION mit satten zehn Clips anderer Filme aus dem Programm Eigenwerbung. Immerhin kommt auch dieser Titel in einer schicken, schwarzen Amaray daher, was vermutlich bei bisher allen Veröffentlichungen aus dem Hause MAD DIMENSION der Fall gewesen ist. Ein Wendecover gibt’s auch noch – das war´s dann aber auch schon. Ob die Anschaffung einer Blu-ray für diesen Film ratsam ist, sollte jeder Filmfan selbst für sich entscheiden. Wir sind der Meinung, dass die kostengünstigere DVD-Version bei diesem Film vollkommen ausreichen dürfte. Achja: wer begleitende Untertitel zum Film sucht, schaut leider dumm aus der Wäsche.
 
 

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AREA 407 – Trailer

 
 


 
 

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