Filmkritik: „Shark Season – Angriff aus der Tiefe“ (2020)

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SHARK SEASON – ANGRIFF AUS DER TIEFE

(SHARK SEASON)

Story

 
 
 
Drei Freunde werden im Meer von einem weißen Hai angegriffen und können sich nirgends in Sicherheit bringen.

 
 
 


 
 
 

SHARK SEASON – Kritik

 
 
Die Trashschmiede „The Asylum“ konnte in den letzten Jahren vor allen Dingen mit ihren ganzen „Sharknado“ Teilen große Erfolge erzielen. Ein normales Publikum wird mit den teilweise wirklich furchtbaren Produktionen sicher nichts anfangen können, aber selbst der Trashfan wird nur manchmal gut bedient. „Shark Season“ steht nämlich mal wieder für alles, was man falsch machen kann und ist dermaßen langweilig, dass nicht mal Hardcore-Fans damit etwas anfangen können dürften.
 
 
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Was macht man, wenn man keine Idee für eine Handlung hat? Genau, man lässt einfach drei Freunde mit ihrem Kajak aufs offene Meer paddeln, weil sie dort ein hübsches Foto-Shooting machen wollen und dann bringt man noch einen weißen Hai mit ins Spiel, der die Freunde attackiert. Mehr gibt die Story auch nicht her. Wer nun auf idiotische Ideen a la „Sharknado“ hofft, wird sich schon bald enttäuscht sehen. Wenn da Delphine den Hai angreifen, um die Mädels zu retten, ist das schon die absurdeste Idee. Ansonsten glänzt diese billige Produktion mit völliger Einfallsarmut. Momentan ist ja nicht mal ein großer Hai-Horrorfilm vorhanden, den man hier nachmachen könnte, was man bei „The Asylum“ ja gerne mal so macht. So gewinnt man mehr und mehr den Eindruck, dass man mit der Investition von ein paar Dollar (mehr kann dieser Murks wirklich nicht gekostet haben) deutlich mehr Geld einspielen möchte.
 
 
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Trash kann auf so vielfältige Art und Weise funktionieren und gerade die „Sharknado“ Filme waren teilweise wirklich so doof, dass sie schon wieder amüsieren konnten. Bei „Shark Season – Angriff aus der Tiefe“ ist allerdings dermaßen wenig los, dass man sich fast wünscht der Hai würde einen mal im Wohnzimmer besuchen. Das würde einen wenigstens wieder aufwecken. In der ersten halben Stunde geschieht schon mal nichts. Da bekommt man nur ein paar hübsche Bilder vom Wasser zu sehen. Das Budget hat aber scheinbar nicht mal dafür gereicht, dass man auf einer Insel drehen durfte. Diese sieht man immer nur aus der Ferne und wenn die Mädels sich auf eine Sandbank retten können, wird einem dies als Insel verkauft. Die Schauplätze sind schrecklich monoton. Hinterher kommt zwar eine gute Portion Action auf, doch dies bringt dem Zuschauer überhaupt nichts, weil dem Drehbuch niemals etwas einfällt, wie man die Situation spannend gestalten könnte. Stattdessen darf man völlig inkompetenten Leuten bei ihren inkompetenten Tätigkeiten zuschauen, was wenigstens ein paar Kulissenwechsel zu gute hat.
 
 
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Wirklich grauenvoll ist hier auch die Figurenzeichnung geraten. Die Personen verhalten sich unerträglich dämlich. Erst hört man mit dem Paddeln auf, weil die Vibration den Hai anlocken könnte, nur um zwei Minuten später wieder fleißig zu paddeln. Und obendrauf gibt es ein paar Dialoge zu hören, bei denen man seinen Ohren kaum trauen möchte. Da ruft Daddy an, um sein Mädchen aufzuheitern und erzählt direkt danach, dass alle Inseln wahrscheinlich überflutet werden. Oder man darf sich einen schwachsinnigen Monolog über den Tod durch Teetrinken anhören. Die schlechte deutsche Synchronisation macht es nicht besser. Leider wirkt das Ganze niemals komisch, weshalb der Trashfaktor absolut nicht funktioniert. Das ist sogar dermaßen langweilig, dass nicht mal unfreiwillige Komik aufkommen möchte. Und die Darsteller kann man ebenfalls vergessen. Es gibt nur wenige davon zu sehen und sie agieren sehr nervig. Da man selbst solche Gurken mit irgendeinem Namen bewerben muss, nimmt Michael Madsen das Übel auf sich, der zwar einige Male zu sehen ist, aber immer nur mit telefonieren beschäftigt ist. Sein eigentlich vorhandenes Talent wird gnadenlos verschenkt. Über die billigen, miesen CGI-Effekte braucht man wohl keine Worte mehr zu verlieren, wenn es um „The Asylum“ geht. Blutig wird es übrigens auch kaum.
 
 


 
 
 

SHARK SEASON – Fazit

 
 
 
1 Punkt
 
 
„Shark Season – Angriff aus der Tiefe“ ist eine einfallslose, schlecht gemachte Schlaftablette, die überhaupt nichts zu bieten hat. Die Inszenierung ist schlecht, die Darsteller nerven, die Charaktere sind furchtbar und die Haie sind ein reines Mittel zum Zweck. Bei dem ideenlosen Drehbuch kann gar keine Spannung aufkommen und nicht mal ein anständiger Trashfaktor kann entstehen, denn dafür nervt dieser Film einfach zu sehr. Das ist von Anfang bis Ende durchgehend langweilig, besitzt natürlich schlechte Effekte und ist dermaßen belanglos, dass es fast mehr Mehrwert besitzt, wenn man den Film nicht schaut. Lediglich das Wasser ist hübsch anzusehen. Willkommen in den Tiefen billigster Asylum-Versuche noch mal an „Sharknado“ Erfolge anzuknüpfen. Prädikat: Schmerzhaft!
 
 


 
 
 

SHARK SEASON – Zensur

 
 
 
Die Veröffentlichung von „Shark Season – Angriff aus der Tiefe“ hat von der FSK in der ungeschnittenen Fassung die Einstufung „FSK16“ erhalten.
 
 
 


 
 
 

SHARK SEASON – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) White Pearl Movies | Best Entertainment (KeepCase Blu-ray)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Shark Season; USA 2020

Genre: Thriller, Horror

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: keine

Bild: 2.35:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 87 Min.

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: KeepCase ohne Wechselcover

Extras: Original Trailer, Deutscher Trailer, Trailershow

Release-Termin: KeepCase: 09.10.2020

 

Shark Season – Angriff aus der Tiefe [Blu-ray] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 


 
 
 

SHARK SEASON – Trailer

 
 


 
 
 

Benjamin Falk

(Rechte für Grafiken liegen bei White Pearl Movies | Best Entertainment)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Sharknado – Genug gesagt! (2013)
 
Sharknado 2 (2014)
 
Sharktopus (2010)
 
Super Shark (2011)
 

Filmkritik: „Sind wir schon tot? – Death is in da House!“ (2019)

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SIND WIR SCHON TOT? – DEATH IS IN DA HOUSE!

(ARE WE DEAD YET)

Story

 
 
 
Für fünf Freunde endet ein Diebstahl in einem alten Schloss, in dem es zusätzlich auch noch spukt.

 
 
 


 
 
 

SIND WIR SCHON TOT – Kritik

 
 
Horrorkomödien stellen tatsächlich eine hohe Kunst dar, denn besonders die Aufgabe beide Komponenten gleichwertig einzubauen, ist alles andere als leicht. Deshalb gibt es auch gar nicht so viele richtig gute Horrorkomödien. „Sind wir schon tot?“ versucht sich daran und scheitert auf ganzer Linie. Um die positiven Aspekte aufzuzählen, braucht man nicht mal eine komplette Hand, für die negativen reichen hingegen beide nicht aus.
 
 
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Fünf Freunde, die nebenbei als Diebe tätig sind, nehmen einen letzten Job an, aber danach soll endgültig Schluss sein. Leider geht alles ziemlich schief und dann geht den Einbrechern auch noch der Sprit aus. Man flüchtet in die Wälder und findet zum Glück ein altes Schloss, in welchem man nächtigen möchte. Doch hier tummeln sich viele Geister herum. Es geht um einen Fluch und um weitere Irrungen und Wirrungen. Wenn man an der Story etwas Positives finden möchte, dann ist das am ehesten die Tatsache, dass es nicht zu vorhersehbar zur Sache geht. Man hat hinterher einige Wendungen eingebaut und so simpel die Prämisse eigentlich ist, sie wird verschachtelter erzählt, als man anfangs denken könnte. Nur leider bringt das der Handlung so gut wie gar nichts, weil sie trotzdem schlecht aufbereitet wurde. Es gelingt dem Drehbuch niemals ein Interesse für das Geschehen aufzubauen und die meisten Ideen wirken sehr lustlos.
 
 
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Regisseur Fredi Nwaka, mit dem lustigen Zusatznamen „Kruga“, hat mit „Sind wir schon tot?“ seinen ersten Langfilm realisiert und dass die Mittel bescheiden waren, ist nicht zu verschleiern. Schon optisch macht das Ganze kaum Spaß. Die Beleuchtung ist manchmal zu schlecht, die Bilder allgemein zu dunkel und die Schauplätze wirken reichlich langweilig. Auch die Effekte können nicht überzeugen. Das gesamte Make-up der Geister sieht aus, als würde es von einer privaten Halloween-Party stammen. Blut und Splatter braucht man erst gar nicht zu erwarten. Hinzu gesellen sich Darsteller, die echt nicht gut sind. Zum Glück wird hier niemand besonders gefordert, denn so fallen die schlechten Leistungen weniger auf. Allerdings ändert das nichts an der Tatsache, dass die Charaktere reichlich nervig geraten sind. Die deutsche Synchronisation gibt sich erst gar keine große Mühe und macht die doofen Figuren dadurch nicht gerade sympathischer. Wo die vielen bekannten Gesichter sind, die einem ein Spruch auf der Bluray verspricht, ist übrigens auch ein Rätsel, da hier einfach keine großen Namen vorhanden sind.
 
 
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Leider läuft „Sind wir schon tot?“ mit seinen 98 Minuten dann auch noch etwas zu lang. Das fällt natürlich deutlich schwerwiegender ins Gewicht, weil der Streifen von Anfang an langweilig ist. Dass dem so ist, ist aber auch kein Wunder. Die Atmosphäre hätte wunderbar vielseitig sein können, aber jedes Genre wird hier schlecht bedient. So hat man es mit einem Horrorfilm zu tun, der aber keinen Horror entstehen lässt. Über die Geister hier würde sich nicht mal ein 12-jähriger erschrecken. Mit der Komödie wird es aber ebenfalls nichts, weil es einfach keine guten Gags gibt. Selbst wenn Humor Geschmackssache bleibt, so kommt man über ein Schenkel-Klopfer-Niveau nicht hinaus. Am amüsantesten sind da noch die Geister, wenn sie zusammen quatschen. Letztendlich ist eigentlich auch eine gar nicht so kleine Krimi-Komponente vorhanden, doch hier wird ebenfalls jegliches Potenzial verschenkt. Nimmt man alle drei Versuche zusammen bleibt am Ende nur eines übrig: Langeweile!
 
 
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SIND WIR SCHON TOT – Fazit

 
 
 
3 Punkte Final
 
 
Abgesehen von einem guten Versuch und ein paar Zutaten, aus denen man etwas machen hätte können, bietet „Sind wir schon tot?“ nichts, was ihn irgendwie sehenswert machen würde. Die wendungsreiche Story wird zu uninteressant erzählt, die Darsteller können nicht viel und die Charaktere sind schrecklich nervig. Wenn Humor nur aus diesen doofen Figuren entstehen soll, wird man vielleicht lachen können, aber richtige Gags gibt es hingegen kaum. Da aber auch keinerlei echter Horror entsteht, hat der Film sein Ziel deutlich verfehlt. Die Effekte bestätigen nur, wie wenig Geld man scheinbar zur Verfügung hatte, aber mit Charme und Herzblut konnte man das hier nicht ausgleichen. Leider ein langweiliger, nicht empfehlenswerter Film!
 
 


 
 
 

SIND WIR SCHON TOT – Zensur

 
 
 
Die Veröffentlichung von „Sind wir schon tot? – Death is in da House!“ hat von der FSK in der ungeschnittenen Fassung die Einstufung „FSK16“ erhalten.
 
 
 


 
 
 

SIND WIR SCHON TOT – Deutsche Blu-ray

 
 
 
sind-wir-schon-tot-2019-bluray

(c) White Pearl Movies | Best Entertainment (KeepCase Blu-ray)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Are We Dead Yet; Großbritannien 2019

Genre: Thriller, Horror, History, Komödien, Krimis

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: keine

Bild: 2.35:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 98 Min.

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: KeepCase ohne Wechselcover

Extras: Original Trailer, Deutscher Trailer, Trailershow

Release-Termin: KeepCase: 25.09.2020

 

Sind wir schon tot? – Death is in da House! [Blu-ray] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 


 
 
 

SIND WIR SCHON TOT – Trailer

 
 


 
 
 

Benjamin Falk

(Rechte für Grafiken liegen bei White Pearl Movies | Best Entertainment)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Scary Movie 2 (2001)
 
Beetlejuice (1988)
 
Housebound (2014)
 

Filmkritik: „On Halloween – Die Nacht des Horrorclowns“ (2020)

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ON HALLOWEEN – DIE NACHT DES HORRORCLOWNS

(ON HALLOWEEN)

Story

 
 
 
Jedes Jahr zu Halloween massakriert ein fieser Killer-Clown die Stadt, aber scheinbar kann er auf der ganzen Welt gleichzeitig tätig sein.

 
 
 


 
 
 

ON HALLOWEEN – Kritik

 
 
Wenn der Oktober beginnt, gibt es jedes Jahr ein paar neue Filme, die sich mit Halloween beschäftigen. Dass darunter auch oftmals C-Movies stecken, dürfte niemanden verblüffen, denn mit keinem Genre lässt sich wohl so schnell Geld verdienen, als mit Horror. „On Halloween – Die Nacht des Horrorclowns“ hat sich die reale Begebenheit um Leute im Clownskostüm, die in den letzten Jahren vor allen Dingen in Amerika ahnungslose Passanten erschreckten, zunutze gemacht und daraus einen austauschbaren Slasher kreiert, der nicht gerade unterhaltsam daherkommt.
 
 
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In der Zeit um Halloween verschwinden immer wieder Menschen spurlos. Es herrscht eine Legende um einen Clown namens Boo, der die Menschen tötet und für seine Rituale benutzt. Erst vor kurzem wurde jemand deshalb verhaftet, doch dieses Jahr gibt es erneut Taten, welche die selbe Handschrift besitzen. Die Journalistin Jordan möchte der Sache nachgehen und recherchiert fleißig, bis sie das dunkle Geheimnis um den mordenden Clown herausfinden soll. Halloween mit einem Killer-Clown zu verbinden, ist wohl so originell wie einen maskierten Killer in einem Slasher auftreten zu lassen. Doch es sind manchmal durchaus die simplen Ideen, die zu gefallen wissen. Leider ist das bei „On Halloween“ kaum der Fall. Hier verläuft einfach alles zu sehr nach Schema F und das Drehbuch kann kein Interesse wecken. Lediglich ein paar Einfälle sind noch als okay zu verbuchen und bewahren die Story vor dem größten Abgrund.
 
 
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Dem Rest gelingt dies kaum. Zunächst hätten wir da eine billige Optik, die einfach keinen Spaß macht. Man erkennt sofort, dass der Film günstig war und das Filmmaterial nicht hochwertig ist. So wenig Freude das visuell auch macht, so lobenswert ist dennoch, dass man hier viele verschiedene Schauplätze zu sehen bekommt. Mit einem gewissen Aufwand wurde „On Halloween“ eigentlich schon versehen, nur bringt ihm dies nichts, denn er scheitert schon alleine an seinen blöden Charakteren. Eigentlich ist es förderlich, wenn es viele Hauptpersonen gibt. Das Treiben spielt sich in drei Handlungssträngen ab. So verfolgt man nicht nur zwei Detectives, die gerade für eine Fernsehsendung gefilmt werden, sondern auch noch ein paar Pseudo-Teenager, die den Clown finden wollen und zusätzlich eben die Journalistin, die zusätzlich schwanger ist. Blöd ist nur, dass fast alle Figuren nervig und unsympathisch sind und deshalb wird der gute Ansatz wieder zerstört. Da hätte man sich doch besser ausschließlich auf Jordan konzentriert, denn sie wird von Giselle van der Wiel noch am erträglichsten gespielt und hat auch die normalste deutsche Synchronisation erhalten. Alle anderen machen ihren Job nicht gerade gut und nerven mit ihrem Gelaber schon bald.
 
 
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Für einen Verriss ist das dennoch nicht schlecht genug, denn auch wenn die handwerkliche Arbeit nicht viel auf dem Kasten hat, so bleibt das Tempo doch stets hoch und es mangelt dem Geschehen nicht an Abwechslung. Leider ermüdet sich das auf Dauer trotzdem und es wäre durchaus förderlich gewesen, wenn man anstatt der 90 Minuten nur 70 gefüllt hätte, denn nicht zwangsläufig jede Szene hätte es gebraucht. Der Clown sieht dabei noch ganz okay aus, nervt mit seinen Reimen aber irgendwann auch und macht zu sehr einen auf Leprechaun. Es fehlt einfach an Spannung und an Highlights. Nichts daran ist sterbenslangweilig, aber auch rein gar nichts jemals unterhaltsam. Immerhin bekommt man noch eine gute Portion Blut zu sehen. Das ist nichts Weltbewegendes, rechtfertigt aber so gerade eben die Freigabe ab 18 Jahren und die Effekte sind in Ordnung. Etwas schade ist allerdings, dass hier kaum eine Halloween-Atmosphäre aufkommen möchte, aber so oder so wird es mit dem ernsthaften Horror nicht wirklich etwas.
 
 


 
 
 

ON HALLOWEEN – Fazit

 
 
 
3 Punkte Final
 
 
„On Halloween – Die Nacht des Horrorclowns“ ist ein billiger Horrorfilm mit schlechten Darstellern, nervigen Figuren und einer sehr preiswerten Optik. Dass es trotzdem weitaus miesere Werke gibt, liegt an ein paar passablen Ideen und einem hohen Tempo. Zwar wird es dadurch nicht unterhaltsam, aber wenigstens ist meistens etwas los und es wird ganz gut gemordet. Eine eigentlich ganz nette Schlusspointe gibt es ebenfalls noch. Das reicht nie und nimmer für eine Empfehlung, aber eben auch zu keinem kompletten Verriss!
 
 


 
 
 

ON HALLOWEEN – Zensur

 
 
 
Die Veröffentlichung von „On Halloween – Die Nacht des Horrorclowns“ hat von der FSK in der ungeschnittenen Fassung die Einstufung „keine Jugendfreigabe“ erhalten.
 
 
 


 
 
 

ON HALLOWEEN – Deutsche Blu-ray

 
 
 
on-halloween-2020-bluray

(c) White Pearl Movies (KeepCase Blu-ray)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: On Halloween; Australien 2020

Genre: Thriller, Horror

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch

Bild: 2.35:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 92 Min.

FSK: Keine Jugendfreigabe (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: KeepCase mit Wechselcover

Extras: Trailer, Trailershow

Release-Termin: KeepCase: 09.10.2020

 

On Halloween – Die Nacht des Horrorclowns [Blu-ray] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 


 
 
 

ON HALLOWEEN – Trailer

 
 


 
 
 

Benjamin Falk

(Rechte für Grafiken liegen bei White Pearl Movies)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Stitches – Böser Clown (2012)
 
Halloween Haunt (2019)
 
Clownhouse (1989)
 

Filmkritik: „Alien Prey“ (1977)

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ALIEN PREY

(PREY | THE DESTRUCTOR)

Story

 
 
 
Ein Alien in Menschenform bezirzt eine junge Frau, die mit ihrer Freundin auf einem abgelegenen Bauernhof lebt…

 
 
 


 
 
 

ALIEN PREY – Kritik

 
 
Synthies, fette, dreckige Synthesizer spucken frühe, teils quälende Melodien und Quietschgeräusche vor die minimalistischen Credits, ein mysteriöses „I’m now in orbit“ vor schwarzer Leinwand, dann wird der Zuschauer mit der jungen Jessica synchronisiert, da sich beide mit bunten Lichtern aus dem Wald konfrontiert sehen, die in das Schlaf- bzw. Wohnzimmer der erschrockenen Dame, bzw. des amüsierten Zuschauers gelangen. Jessica ist dabei gespielt von Glory Annen, deren größter bzw. einziger Hit wohl „Felicity“ gewesen sein durfte, vor dem sie hier aber ihr Spielfilmdebüt in einer Rolle geben durfte, die sich durch Schönheit und lautes Schreien auszeichnet.
 
 
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Jessica erzählt ihrer Freundin, Josephine, von einem Alptraum über eine Kreatur sowie den sehr realen Lichtern vor dem Haus, per POV-Aufnahme erfahren wir kurz danach auch schon, dass scheinbar etwas im Gebüsch wartet. Furchtbar nachsynchronisierte Stöhner beim lesbischen Rummachen sowie den eher belanglosen Dialogen, kurz darauf wird bei Nacht ein Unbekannter unblutig umgebracht, Vampirzähne blitzen auf, mehr buntes Licht und wir befinden uns gerade einmal 5 Minuten im Film. Soll „Alien Prey“ tatsächlich die skurrile, britische, ideenreiche und kurzweilige 70s-Lesben-Alien-Unterhaltung sein, als die sie beworben wird?
 
 
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Schnitt und der nächste Szenenblock lebt in erster Linie von Jessicas unfassbar intensiv blumiger Bluse, der idyllischen Umgebung, nur mit Vogelgezwitscher unterlegt, und hin und wieder unfreiwillig komischer, verhalten trashiger Unterhaltung, da im langsamen Tempo ein komplett in grau gekleideter Mann, der sich zögerlich stotternd und wenig menschlich als „Anderson“ vorstellt, auf die beiden trifft. Die naive Jessica nimmt den Fremden gerne auf der abgelegenen Farm des Paares auf, Joe lässt sich zögerlich überreden, kurz vorher noch wird lautes Knacken im Wald mit Eichhörnchen erklärt und die toten, unangefressenen Tiere in der Umgebung natürlich mit Füchsen. Auf unbedarfte, trashige Weise weiß dieser Anfangsabschnitt zu unterhalten, wenn „Anders Anderson“ roboterhaft durch die teils hübsch eingefangenen Szenen chargiert, per halbsekündiger Zwischenschnitte immer wieder sein amüsantes Alien-Gesicht samt Reißzähnen eingeblendet wird und sogar eine kurze Jagdsequenz mit einem Polizisten entsteht. Doch was anfangs noch zu unterhalten weiß, ist mit der Zeit dann leider immer ermüdender, denn da es offensichtlich kaum ein Budget gab, nur wenige Darsteller und als „Effekt“ Kindergarten-Makeup mit dunklen Kontaktlinsen und billigen Reißzähnen herhalten muss, wird die Zeit liebend gerne mit allem anderen gefüllt. Das könnte sich durch eine motivierte Regie, wildes Editing oder ein tightes Script mit starken Dialogen bestens retten, doch leider bleibt es seht steif, sehr langsam und sehr belanglos, wenn unser Dreiergespann fortan Kleider anzieht und Sekt trinkt, oder eine zu lange lesbische Softsex-Szene folgt, während Anderson wenig spannend durchs Haus streift.
 
 
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Atmosphäre oder Anspannung wollen nie aufkommen, punktuelle skurrile Ereignisse helfen allenfalls vor dem völligen Abschalten des Zuschauers – so ist das Paar vegetarisch, weshalb unser fleischfressender Alien nach einem Bissen bereits ungeniert auf den Tisch erbricht und sich dafür später die Hühner des Hofes vornimmt. Jegliches blutiges Treiben bleibt aber passiv präsentiert und geschieht offscreen, weshalb die wohlig dröhnenden Retro-Synthesizer und die Nacktheit noch die größten Vertröster bzw. Qualitäten sind, die dieser Film besitzt. „Hand of a Stranger“ und ein weiterer, gelungen gewählter Song veredeln die Score um ein vielfaches, die Kostüme sind positiv hervorzuheben und ja, auch auf der Trash-Skala kann der turbulente, folgende Verlauf des Films einschlagen – doch dass auch nur 10 Minuten ununterbrochen ein Unterhaltungsfaktor aufkommt, ist eine Seltenheit. In einer furchtbar penetrant lauten und anstrengenden Manier wird nur noch hart übersteuert geschrien, statt geschauspielert, eine unnötig ewig gestreckte Szene zeigt Anderson mit dem Paar in Zeitlupe am panischen Herumplanschen im bräunlichen Dreckswasser, eine Fuchsjagdszene endet, ohne je einen Fuchs gezeigt zu haben und jegliche Konfrontationen oder Tode sind stumpf, unpointiert und vorhersehbar. Auf dem Papier ist das Ende überzeugend konsequent, auf dem Papier hätte sich diese großartige Prämisse aber auch für einen stilvollen Mysterythriller mit nebelverhangenem Bauernhof im britischen Hinterland, oder aber einen sleazigen Partyfilm mit schleimigen Effekten, Nacktheiten und ausgiebigen Splattereinlagen angeboten. Leider ist beides nicht geschehen.
 
 
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ALIEN PREY – Fazit

 
 
 
3 Punkte Final
 
 
Minimalistische Schlaftablette, die ihre reizvolle Prämisse auch innerhalb ihres geringen Budgets noch gegen die Wand fährt. Vereinzelt trashige Kuriositäten, ein solider Synthesizer-Soundtrack, zeigefreudige Darstellerinnen sowie eine handvoll ästhetisch ansprechender Bilder reichen hier leider nicht.
 
 


 
 
 

ALIEN PREY – Zensur

 
 
 
„Alien Prey“ war in Deutschland auf DVD und VHS nur in gekürzter Fassung zu haben. Mit der Blu-ray hat sich das geändert. Alle in Deutschland erhältlichen Blu-ray-Fassung sind ungeschnitten.
 
 
 


 
 
 

ALIEN PREY – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) White Pearl Movies (Blu-ray + DVD im Mediabook | auf 1000 Stück limitiert)

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(c) White Pearl Movies (Blu-ray im KeepCase)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Prey; Großbritannien 1977

Genre: Horror, Science Fiction, Trash

Ton: Deutsch DTS-HD MA 2.0, Englisch DTS-HD MA 2.0

Untertitel: Deutsch, Englisch

Bild: 1.66:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 85 Min.

FSK: Keine Jugendfreigabe (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Mediabook | KeepCase mit Wechselcover

Extras: Audiokommentar, Interviews, Original Trailer, Artworkgalerie | zusätzlich im Mediabook: Booklet, Film auf DVD

Release-Termin: Mediabook: 08.02.2019 | KeepCase: 11.09.2020

 
 

Alien Prey [Blu-ray im KeepCase] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

Alien Prey [Blu-ray + DVD im Mediabook] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 


 
 
 

ALIEN PREY – Trailer

 
 


 
 
 

Alexander Brunkhorst

(Rechte für Grafiken liegen bei White Pearl Movies | DAREDO)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Des Teufels Saat (1977)
 
Xtro – Nicht alle Außerirdischen sind freundlich (1982)
 
Samen des Bösen (1981)
 

Filmkritik: „Sie kamen von jenseits des Weltraums“ (1967)

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SIE KAMEN VON JENSEITS DES WELTRAUMS

(THEY CAME FROM BEYOND SPACE)

Story

 
 
Ein rätselhafter Meteorschauer hagelt auf eine englische Ackerlandschaft hernieder. Rätselhaft? Tatsächlich, landen die außerirdischen Gesteinsbrocken doch in einer lupenreinen V-Anordnung in dem Feld nahe Cornwall. Dr. Temple, eigentlich eine große Nummer in der europäischen Alien-Forschung, nimmt nach einem Autounfall nicht an den Untersuchungen der Einschlagstelle teil, seine Freundin Lee, auch vom Fach, allerdings hat Dienst. Besser so, zumindest für Temple, da die Köpfe der an der Ortsbegehung teilnehmenden Wissenschaftler von Außerirdischen in Besitz genommen werden. Schlechter sind nur noch die Dorfbewohner der Umgebung dran. Sie werden von einer unbekannten Seuche befallen, bei der ihre Körper voller ausgetretener Blutstropfen sind, bevor schließlich unvermeidlich der Tod eintritt. Temple scheint jedoch immun gegen die Hirnübernahme und sogar die Weltraum-Seuche zu sein. Beides sind – man kann es sich denken – Maßnahmen, mit denen die Aliens hinter dem hinterlistigen Meteoriten-Angriff am End‘ den rückschrittlichen Planeten Erde übernehmen wollen.

 
 
 


 
 
 

SIE KAMEN VON JENSEITS DES WELTRAUMS – Kritik

 
 
Aliens, Seuchen, menschliche Arbeitstiere für den Mond – potent, potent! Die zaghaft unternommenen Ausflüge der beiden großen britischen Horror-Studios ins Genre der Science-Fiction sind heute beinahe völlig vergessen. Zu erschlagend und stilprägend ist das Horror-Oeuvre von Hammer Films und – wie im Falle von SIE KAMEN VON JENSEITS DES WELTRAUMS – Amicus Productions, zu klein der Gesamtoutput der berühmten Produktionsgesellschaften an Weltraum-Fantasy. Die Kulissen eines ebenfalls von Rosenberg und Subotsky produzierten Films aus der Welt von DR. WHO, der wohl berühmtesten englischen Science-Fiction-Figur, stehen noch und werden frechweg gleich nochmal verwendet. Ja, wir haben es mit einer kostengünstigen Arbeit zu tun.
 
 
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Als Star des Films sehen wir den Amerikaner Robert Hutton, einen seit 1943 maßgeblich in B-Produktionen und am Theater tätigen Leading Man klassischer Erscheinung, an den sich mittlerweile nur noch die richtig versierten Kinonerds erinnern. Freunde des absonderlichen Films könnten sich Hutton 1963 noch im amerikanischen Ultra-Billigheimer-Monster-Movie THE SLIME PEOPLE zu Gemüte führen. Dort führt er sogar Regie. Von den heimisch gezüchteten Genreprofi-Gesichtern vor der Kamera erleben wir hier nur Michael Gough als „Master Of The Moon“. Die Kollegen der schauspielerischen Gruselfilm-Prominenz, Christopher Lee, Peter Cushing und so weiter ist zum Zeitpunkt der Dreharbeiten andernorts am Set zu finden. Dafür ist durch die Regie von Freddie Francis höchster britischer Genrekino-Standard garantiert. Für das Drehbuch zeichnet niemand geringeres als Amicus-Miteigentümer Milton Subotsky verantwortlich – eine schöne Parallele zu Hammer-Films-Chef Michael Carreras, der ja gelegentlich auch mal als Autor und Regisseur in Erscheinung getreten ist.
 
 
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SIE KAMEN VON JENSEITS DES WELTRAUMS ist Science-Fiction-Trash, wie man ihn typischerweise aus amerikanischer Herstellung kennt. Unzweideutig für ein Minibudget gedreht und durchgehend mit absurden Ideen gespickt. So muss das sein. Nehmen wir etwa die Immunität des Helden gegen die außerirdischen Krankheitserreger. Dr. Temple wird nur deswegen nicht von den tödlichen Alien-Blutpocken erwischt, weil ihm infolge seines Verkehrsunfalls eine Metallplatte in den Kopf eingesetzt wurde. Auch die Psy-Attacken auf den freien Willen der Forscher wehrt die Platte im Schädel ab. Man kennt ja die blöden Witze oder todernste Aussagen von Betroffenen, die angeblich Radiosignale über solche chirurgischen Ersatzteile empfangen können. Virenresistenz ist neu – geht aber schließlich um eine Krankheit von jenseits des Weltraums. Da geht das. Auch die Umleitung über den Mond ist so gaga, dass man anderthalb Augen zudrücken müsste, wenn man denn vorhätte den Film als bitterernste Zukunftsvision zu sehen. Aber das will ja hoffentlich niemand, oder?
 
 
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SIE KAMEN VON JENSEITS DES WELTRAUMS – Fazit

 
 
 
6 Punkte Final
 
 
Science-Fiction, britisch und dann auch noch von den Amicus Productions, ist ein ebenso seltenes und seltsames Tier im Dschungel der B-Movie-Fauna. SIE KAMEN VON JENSEITS DES WELTRAUMS verpasst amerikanischen Außerirdischen-Invasions-Filmen einen Anstrich englischer Bedächtigkeit. Aliens suchen auf der Erde nach Sklaven für ihre Werkstatt auf dem Mond. Damit ist eigentlich alles gesagt. Space-Age-Exotica eben. Das geht immer!
 
 


 
 
 

SIE KAMEN VON JENSEITS DES WELTRAUMS – Zensur

 
 
 
Die aktuell in Deutschland erhältliche Fassung auf Blu-ray und DVD ist ungeschnitten und frei ab 12 Jahren.
 
 
 


 
 
 

SIE KAMEN VON JENSEITS DES WELTRAUMS – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) White Pearl Movies (Limitiertes Mediabook)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN

Originaltitel: They Came from Beyond Space; Großbritannien 1967

Genre: Horror, Abenteuer, Science Fiction

Ton: Deutsch DTS-HD MA 2.0, Englisch DTS-HD MA 2.0

Untertitel: keine

Bild: 1.85:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 85 Min.

FSK: FSK12 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Mediabook

Extras: 16-seitiges Booklet, Original Trailer, Artworkgalerie, DVD-Fassung des Films

Veröffentlichung: Mediabook: 11.09.2020

 
 

Sie kamen von jenseits des Weltraums [DVD + Blu-ray im Mediabook] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 


 
 
 

SIE KAMEN VON JENSEITS DES WELTRAUMS – Trailer

 
 


 
 
 

Christian Ladewig

(Die Rechte aller verwendeten Bilder und fürs Packshot liegen bei White Pearl Movies | Daredo)

 
 
 
Ähnliche Filme:
 
Feinde aus dem Nichts (1957)
 
Blumen des Schreckens (1962)
 
Invisible Invaders (1959)
 

Filmkritik: „World Gone Wild – Die letzte Kolonie“ (1987)

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WORLD GONE WILD – DIE LETZTE KOLONIE

(LOST WORLD – DIE LETZTE KOLONIE | WORLD GONE WILD)

Story

 
 
Anno 2087. Die Welt ist mal wieder ein postapokalyptisches Jammertal. Nach dem letzten Knall ist Wasser in der globalen Wüstenei zum wertvollsten Gut geworden. Die Überlebenden des nukleraren Feuers gründen kleine friedliche Siedlungen, die den kriminellen Elementen unter der Restmenschheit natürlich ein Dorn im Auge sind. Unter der moralischen Führung der Moses-Figur Ethan gedeiht das Nest Lost Wells halbwegs vor sich hin und steht im Fadenkreuz der Post-Nuke-Unholde des irren Derek. Abhilfe gegen die Attacken der abgerissenen Schurken soll das Anheuern eines schlagkräftigen Söldnertrupps schaffen.

 
 
 


 
 
 

WORLD GONE WILD – Kritik

 
 
Passt alles. Die Welt nach dem dumpfen Schlag, staubtrockene Wüstenaction, Brutalität und blöden Humor gibt’s als Bonus. Lee H. Katzins WORLD GONE WILD, in die stramm bestückten Reihen der Endzeit-Science-Fiction am hinteren Ende der Welle eingerückt, weiß durch einige charmante Eigenheiten zu überzeugen. Da hätten wir an erster Stelle die Handlung. Verzweifelt Gut gegen verzweifelt Böse am Abend aller Tage gibt es ja tatsächlich in einer endlosen Genre-Litanei. Hier bedienen sich die Macher zusätzlich beim Grundplot eines der beliebtesten Abenteuerfilme der Kinogeschichte.
 
 
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Die Rede ist natürlich von Akira Kurosawas DIE SIEBEN SAMURAI von 1954, dessen Prämisse seit dem Erscheinen des Films gefühlt tausend mal imitiert, persifliert oder schlichtweg übernommen wurde. Am Bekanntesten in diesem Zusammenhang sicher der legendäre All-Star-Western DIE GLORREICHEN SIEBEN, bereits sechs Jahre nach dem Japaner entstanden. WORLD GONE WILD jedenfalls lässt eine Gang brutaler Söldner gegen die Bösewichter ins Feld ziehen, die sich sehen lassen kann. Angeführt vom büffeligen Herrenfilm-Macker Michael Paré sehen wir unter anderem den erst kürzlich ins ewige Bahnhofskino abberufenen Anthony James bei der harten Arbeit. Einen Charakterdarsteller aus der Hölle, dessen genuine Superkraft war, in jeder Rolle zu wirken wie ein pervers schwitzender Sexualstraftäter. Kann auch nicht jeder. Eigenheit numero due ist die Besetzung von Derek Abernathy, dem wahnsinnigen Prediger. Dieser Gegenspieler des von Bruce Dern gegebenen Quasi-Heiligen Ethan (übrigens der letzte Schullehrer der Welt, behauptet man) wird von der leicht überforderten Schauspielkunst des britischen Sängers Adam Ant zum Leben erweckt.
 
 
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Adam war im sogenannten echten Leben ein echter Popstar, seine Band Adam & The Ants trat in Piratenkostümen auf und spielte eine entsetzliche Version an sich bereits auch schon entsetzlicher weil unterkühlt herzloser und klapprig abgemischter New-Wave-Kackmusik, die von der zeitgenössischen Presse als „New Romantic“ verkauft wurde. Weniger romantisch hingegen seine Idee eines übergeschnappten Endzeitpredigers, dessen Ersatz-Bibel aus den Schriften des Hippiegurus Charles Manson besteht. Ants Auftritt an der Schauspielfront ist der Musikpresse Ende der Achtziger beachtlich genug, WORLD GONE WILD für einen Young Artist Award zu nominieren und – unter anderem in der LA Times – in veritable Lobpreisungen über diese „lebendige Mixtur vom MAD MAX und DIE GLORREICHEN SIEBEN“ auszubrechen. Wir haben zwar mit Sonderpunkten wegen der Mitwirkung verblasster Pop-Idole von einst nix zu tun, mögen Katzins Endzeitvision aber trotzdem.
 
 
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WORLD GONE WILD – Fazit

 
 
 
6 Punkte Final
 
 
WORLD GONE WILD ist ein stets unterhaltsamer, zackiger Endzeitfilm aus amerikanischer Produktion. Die derbe Schmierigkeit der Genre-Counterparts aus Länder wie Italien oder gar den Philippinen weicht hier einer gewissen Hollywood-Poliertheit, was den Spaß an der „Sieben gegen die Nachzehrer Charles Mansons“ nicht schmälert. Die VHS-Kassette war nicht wirklich verbreitet und so ist die Wiedergeburt des Films in digitalen Zeiten hochwillkommen.
 
 


 
 
 

WORLD GONE WILD – Zensur

 
 
 
WORLD GONE WILD erschien in Deutschland direkt auf VHS, aber nur in einer entschärften Fassung. Diese gekürzte FSK18-Fassung wurde aber trotzdem indiziert. Erst 2014 wurde der Film wieder von der Index-Liste gestrichen. Leider erschien der Film bisher nicht auf DVD. Das ändert sich jetzt. Im Zug der ersten deutschen Blu-ray-Auswertung erscheint der Streifen nun zeitgleich auf DVD. Beide Medien (Blu-ray und DVD) befinden sich hierbei in einem limitierten Mediabook. Die wegen den damaligen Zensuren nicht synchronisierten Szenen wurden nicht übersetzt, sondern nur mit deutschen Untertiteln versehen. Immerhin liegt der Film in diesem Mediabook ungeschnitten vor. Sammler können zugreifen.
 
 
 


 
 
 

WORLD GONE WILD – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) White Pearl Movies (Limitiertes Mediabook)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN

Originaltitel: World Gone Wild; USA 1987

Genre: Action, Science Fiction

Ton: Deutsch DTS-HD MA 2.0 (Mono), Englisch DTS-HD MA 2.0 (Mono)

Untertitel: Deutsch

Bild: 1.85:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 94 Min.

FSK: FSK18 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Mediabook

Extras: 16-seitiges Booklet mit Infos zu Film und Darstellern sowie vielen Bildern (kein Autor benannt), Originaltrailer, Artworkgalerie, DVD-Fassung des Films

Veröffentlichung: Mediabook: 21.08.2020

 
 

World Gone Wild – Die letzte Kolonie [Mediabook] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 


 
 
 

WORLD GONE WILD – Trailer

 
 


 
 
 

Christian Ladewig

(Die Rechte aller verwendeten Bilder und fürs Packshot liegen bei White Pearl Movies | Daredo)

 
 
 
Ähnliche Filme:
 
Mad Max (1979)
 
Mad Max II – Der Vollstrecker (1981)
 
Mad Max – Jenseits der Donnerkuppel (1985)
 
Waterworld (1995)
 

Filmkritik: „Marla – Sex mit ihr ist tödlich“ (2018)

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MARLA – SEX MIT IHR IST TÖDLICH

(MARLA MAE)

Story

 
 
 

Im Horrorfilm „Marla – Sex mit ihr ist tödlich“ ist der Titel wörtlich zu nehmen, denn nachdem sich Marla eine Spirale einsetzen hat lassen, funktioniert ihr Geschlechtsteil irgendwie anders, als man denken würde.

 
 
 


 
 
 

MARLA – Kritik

 
 
 
Gleich vorweg darf verraten werden, dass man es bei „Marla – Sex mit ihr ist tödlich“ mit einem stinklangweiligen Möchtegern-Horrorfilm zu tun hat, der nahezu nichts zu bieten hat. Deshalb gibt es die interessanteste Information auch gleich am Anfang. Einer der Darsteller (Jason Stange) war ein gesuchter Bankräuber, der dann am Set vom Film festgenommen wurde. Damals lief das noch unter dem Titel „Marla Mae“ und die Meldung ist auch bereits von 2015, was dann vielleicht auch erklärt, dass es bis zur Veröffentlichung doch ganz schön lange gedauert hat. Nun muss man sicher ganz schön doof sein, um sich als gesuchter Verbrecher als Schauspieler zu versuchen, aber ebenso doof muss man sein, um für „Marla – Sex mit ihr ist tödlich“ Geld auszugeben.
 
 
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Marla will sich eine Spirale einsetzen lassen, um ein unbeschwertes Sexleben genießen zu können, aber die Kosten sind ihr ein Dorn im Auge. Zum Glück gibt es da einen alten Jugendfreund, der Gynäkologe geworden ist und Marla als eine Art Freundschaftsdienst eine kostenlose Behandlung anbietet. Dummerweise geht gleich der erste Geschlechtsverkehr danach schief und schon wird Marla von der Polizei verfolgt. Was sich anfangs wie eine Mischung aus Bodyhorror a la Cronenberg und „Bad Biology“ von Henenlotter anhört, entpuppt sich rein storytechnisch als reine Schlaftablette. Man hat wirklich kaum etwas aus der Handlung gemacht. Hinterher spürt man förmlich den Versuch, dass der Zuschauer sich doch bitte für die Auflösung interessieren solle, doch bis dahin hat man sowieso jegliche Neugierde verloren. Und selbst wenn die Auflösung sich dann möglichst interpretationsfreudig gibt, so ist die Aufbereitung dennoch unter aller Sau. Jede kleine Mini-Geschichte bei „X-Factor“ wurde aufregender geschrieben.
 
 
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Die treibende Kraft hinter „Marla – Sex mit ihr ist tödlich“ war Lisa van Dam-Bates, die nicht nur Regie führte und das Drehbuch schrieb, sondern auch für die Effekte verantwortlich war und die Hauptrolle übernahm. Ziemlich viele Aufgaben, wenn man sich überlegt, dass dies ein Regiedebüt darstellt. Von Talent ist jedoch weit und breit keine Spur. Weder kann Lisa van Dam-Bates aus inszenatorischer Sicht überzeugen, noch als Hauptdarstellerin. Ihre Leistung ist mit einem zugekniffenen Auge noch okay, mehr aber auf keinen Fall. Etwas anderes lässt sich von der restlichen, recht überschaubaren Anzahl an Schauspielern leider ebenfalls nicht behaupten. Hinzu gesellt sich eine völlig hölzerne, absolut null glaubwürdige Figurenzeichnung, die langweiliger nicht hätte ausfallen können. Die Charaktere sind überhaupt nicht interessant und selbst wenn man sich die deutsche Synchronisation sogar anhören kann, macht es keinerlei Spaß den lustlosen Dialogen zuzuhören.
 
 
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Wenn doch wenigstens ab und zu mal etwas los wäre, doch „Marla – Sex mit ihr ist tödlich“ ist gnadenlos langweilig. Nach knapp einer halben Stunde geht es endlich mal etwas zur Sache, aber bis auf einen relativ schlecht gemachten Splattereffekt ist da trotzdem nicht viel los. Danach versucht man wohl so etwas wie Spannung aufzubauen, was jedoch gänzlich misslingt. Weiterhin dümpelt das Geschehen bis zum unspektakulären Finale ohne jegliche Highlights vor sich hin. Die wenigen Effekte sind nicht weiter der Rede wert, stammen zwar immerhin von Hand, sehen aber nicht gut aus und wirklich brutal ist der Film sowieso nicht. Wer beim Filmtitel auf reichlich Sex hofft, darf sich ebenfalls enttäuscht vorfinden. Aus handwerklicher Sicht ist das ja noch ganz okay gestaltet, nur versagen alleine die langweiligen Schauplätze völlig. Schaut man sich Filme an, möchte man wohl gerne Schauwerte geboten bekommen. In „Marla – Sex mit ihr ist tödlich“ sieht alles gänzlich langweilig und öde aus. So ziehen sich die 90 Minuten Laufzeit spätestens ab der zweiten Hälfte wie Kaugummi dahin und dass der Score sich immerhin anhören lässt, ändert daran auch nichts mehr.
 
 
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MARLA – Fazit

 
 
 
2 Punkte Final
 
 
 
„Marla – Sex mit ihr ist tödlich“ ist eine einzige Enttäuschung, die es nicht lohnt gesichtet zu werden. Das Übel fängt bei einer miserabel geschriebenen Story an, die niemals Interesse weckt und am Ende trotz manch einem Fragezeichen weiterhin gänzlich lustlos bleibt. Die Darsteller agieren nicht gut, die Inszenierung ist zwar zweckdienlich, aber die Bilder sind allesamt erschreckend öde und eine Atmosphäre kommt erst gar nicht auf. Mit Horror hat das jedenfalls nichts zu tun. Effekte gibt es kaum zu sehen, Gewalt und Sex ebenso nicht und da braucht man sich nicht zu wundern, dass der Unterhaltungswert Richtung null tendiert. Nur weil das handwerklich zeitweise passabel gemacht wurde und der Score noch okay klingt, lässt sich noch eine Rechtfertigung finden dem Ganzen zwei Punkte zu geben. Wer sich jedoch nicht zu Tode langweilen möchte, lässt besser die Finger von „Marla – Sex mit ihr ist tödlich“ – Sonst hat der Filmtitel am Ende in gewisser Weise doch noch recht!
 
 
 


 
 
 

MARLA – Zensur

 
 
 
„Marla – Sex mit ihr ist tödlich“ erhielt von der FSK eine Erwachsenenfreigabe in ungeschnittener Form. Sammler ungekürzter Filme können bedenkenlos zugreifen.
 
 
 


 
 
 

MARLA – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) White Pearl Movies / daredo (KeepCase – ungeschnittene Fassung)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Marla Mae; USA 2018

Genre: Horror, Mystery, Thriller

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: keine

Bild: 2.39:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: 92 Minuten (ungeschnittene Fassung)

FSK: keine Jugendfreigabe (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: KeepCase ohne Wechselcover

Extras: Original Trailer, Trailershow

Veröffentlichung: KeepCase: 31.07.2020

 
 

MARLA – Sex mit ihr ist tödlich [Blu-ray] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 
 


 
 
 

MARLA – Trailer

 
 


 
 
 

Benjamin Falk

(Die Rechte aller verwendeten Bilder und fürs Packshot liegen bei White Pearl Movies / daredo)

 
 
 
Ähnliche Filme:
 
Bad Biology (2008)
 
Rabid – Der brüllende Tod (1977)
 
Parasiten-Mörder (1975)
 

Filmkritik: „Slithis – Das Schlimmste was die Hölle zu bieten hat“ (1978)

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SLITHIS – DAS SCHLIMMSTE WAS DIE HÖLLE ZU BIETEN HAT

(SPAWN OF THE SLITHIS)

Story

 
 
Verdammte gewerbsmäßige Rücksichtslosigkeit der Industrie! Auch im sonnig-schönen Südkalifornien nimmt man es an jenem Tage, Ende der Siebziger Jahre, nicht so eng mit der verflixten Reaktorsicherheit. Die satanische Uransuppe läuft dann auch aus und versaut die regionalen Gewässer tüchtig. Ein unschuldig im Nass ruhendes Reptil zieht die Goldene Arschlochkarte und bekommt den größten Teil der giftigen Sauerei ab. Jetzt schleicht der missmutige Giftmüll-Sasquatch durch die Peripherie und reißt, was ihm vor die fiesen Klauen kommt. Das wären Penner, Omis, Frauen, Kinder und andere Futtermittel. Der SPAWN OF THE SLITHIS (so der edle Originaltitel alter Schule, den diese Preziose von Monster-Schlock trägt) hat einen nur wenig unausgewogenen Diätplan, meine Damen und Herren.

 
 
 


 
 
 

SLITHIS – Kritik

 
 
Die Atomkraft hat Schuld. So. Früher wurde eine solche, vollends vernunftfundierte Allgemeinwahrheit im Reiche des Films noch als Selbstverständlichkeit erachtet. Dem alten SLITHIS ging’s da nicht anders. Seine verstrahlte Genetik entstammt direkt dem nuklearen Klärschlamm von Venice Beach in Kalifornien. Diesem entsteigt der schuppige Strolch, zwei Meter groß und insgesamt sowas wie ein glibbergrüner Rieseneidechs‘ im Aufrechtgang und mit mächtigen Aggressionsproblemen.
 
 
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SLITHIS vermittelt durchgehend den Eindruck, schon zu seiner Aufführungszeit knapp fünfundzwanzig Jahre zu spät gekommen zu sein. Unsympathisch ist das natürlich beileibe nicht. Ja, das klassische Gummimonster-lässt-die Kacke-fliegen-Zelluloidabenteuer ist 1978 durchaus längst ein Relikt der halbvergessenen Genrefilm-Vergangenheit. Blindmaskiert umhertapernde Herren, gerne Stuntmänner, in gleichermaßen phantasievollen wie sofort erkennbar kostengünstigen Kostüm-Alpträumen aus Plaste, Latex und Pappmaché wirken kurz vorm Anbruch der futuristisch anmutenden Achtziger Jahre bereits ganz gehörig aus der Zeit gefallen.
 
 
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Zwischenzeitlich hatte sich das Horror-Kino umwälzenden Veränderungen unterzogen. Die ängstlichen Monsterinvasionen wurden von nackter Haut und dem Früh-Splatter-Kino der vollen Ketchup-Eimer abgelöst und danach, etwa von Regisseuren wie George A. Romero oder Larry Cohen, mit politischem, genauer linkem Bewusstsein aufgeladen. SLITHIS stellt quasi – wenn wir hier mal für dreißig Sekunden filmhistorisch ernsthaft sein wollen – eine Vollendung des Kreises dar: Nur wenig turbulenter Monster-Trash der Fünfziger mit Gewaltanteil straight aus den Sixties und dem Siebziger-Beigeschmack des politischen Vorwurfs an eine skrupellose Atomenergie-Wirtschaft. Wunderbar!
 
 
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Was SLITHIS in den Kinos an halsbrecherischer Action und zähnezerbröselnder Spannung vermissen lässt, versucht man auf Produzentenseite seinerzeit frechweg mit dem Verteilen eines kostenlosen Billig-Überlebenssets für den Fall eines allgegenwärtig ad portas angedrohten Atommonster-Angriffs wettzumachen. Neben albernen Quizfragen zum Thema kann man für einen mickrigen Centbetrag ein geiles Autogrammfoto des Ungetüms erstehen. Unsigniert. Aus Gründen. Der Club befand sich im Bundesstaat Iowa. Dort gibt’s zwar keine kalifornischen Strände, jedoch einen überdurchschnittlichen Anteil an mutierten Amerikanern. Trump-Quote A-Plus, will man sagen. Regisseur Stephen Traxler hat nur bei SLITHIS und zwanzig Jahre später einem öligen Fernsehfilm als Regisseur gewirkt. Ansonsten tut er sich als Produktionsmanager in Edelprogramm wie Chuck Norris faschistischstem Prachtfilm INVASION U.S.A. (1985) oder Lord Costners sagenumwobenem Endzeit-Sauflop WATERWORLD im Jahre 1997 hervor. Wir finden, im Hause TROMA wäre für den Mann bestimmt ein Spind übrig gewesen.
 
 


 
 
 

SLITHIS – Fazit

 
 
 
6 Punkte Final
 
 
Popcornisiertes Herrenmonster-Kino wie SLITHIS hat im Bahnhofskino nur der härteste Kern der Trashologenzunft gesehen, auf nicht unbedingt verbreiteter VHS landet der Film dann in Fass-ohne-Boden-Sammlungen wie denen des Rezensenten hier. Jetzt gibt es SLITHIS in einer Herrlichkeit zu bewundern, die woanders nur seriöse Filmkunst verpasst bekommt. Hallelujah und verdammte gewerbsmäßige Rücksichtslosigkeit der Industrie!
 
 


 
 
 

SLITHIS – Zensur

 
 
 
SLITHIS – DAS SCHLIMMSTE WAS DIE HÖLLE ZU BIETEN HAT erschien bereits zu VHS-Zeiten ungeschnitten. Das hat sich auch im HD-Zeitalter nicht geändert. Alle deutschen Blu-ray-Veröffentlichungen besitzen noch die alte FSK18-Freigabe. Sammler können bedenkenlos zugreifen.
 
 
 


 
 
 

SLITHIS – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) White Pearl Movies (Mediabook – Limitiert auf 1500 Stück)

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(c) White Pearl Movies (Blu-ray im KeepCase)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN

Originaltitel: Spawn of the Slithis; USA 1978

Genre: Horror, Science Fiction

Ton: Deutsch DTS-HD MA 2.0 (Mono), Englisch DTS-HD MA 2.0 (Mono)

Untertitel: Deutsch, Englisch

Bild: 1.78:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 87 Min.

FSK: Keine Jugendfreigabe (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Mediabook | KeepCase ohne Wechselcover

Extras: Artwork-Bildergalerie, Trailer | zusätzlich im Mediabook: DVD-Fassung des Films, Booklet

Veröffentlichung: Mediabook: 09.11.2018 | KeepCase: 07.08.2020

 
 

Slithis [Mediabook] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

Slithis [Blu-ray im KeepCase] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 


 
 
 

SLITHIS – Trailer

 
 


 
 
 

Christian Ladewig

(Die Rechte aller verwendeten Bilder und fürs Packshot liegen bei White Pearl Movies | Daredo)

 
 
 
Ähnliche Filme:
 
Nightbeast (1982)
 
Humanoids from the Deep (1980)
 

Filmkritik: „Der Fluch der reitenden Leichen – Die Rückkehr der Tempelritter“ (2020)

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DER FLUCH DER REITENDEN LEICHEN – DIE RÜCKKEHR DER TEMPELRITTER

(CURSE OF THE BLIND DEAD)

Story

 
 
 

Totgeglaubte Tempelritter aus dem 14. Jahrhundert stehen viele Jahrhunderte später von den Toten auf und wollen ein satanistisches Ritual beenden.

 
 
 


 
 
 

DER FLUCH DER REITENDEN LEICHEN – Kritik

 
 
Die reitenden Leichen sind zurück. Bitte wer? Eine berechtigte Frage, die sich Horrorfilmfans jüngeren Alters zu Recht stellen dürften. Dabei sind die modrigen Zombies auf muffigen Pferden eigentlich Pflichtprogramm im Genre. Im Jahre 1972 rief Regisseur AMANDO DE OSSORIO eine Horrorfilm-Reihe ins Leben, die bis heute Kultstatus genießt. Darin vermischte er Gothic-Horror, Zombie-Thematik und spanischer Folklore zu einem stimmigen Gruselmix, der es auf vier Filme brachte. Was Anfang der 1970er mit DIE NACHT DER REITENDEN LEICHEN begann, zog drei Fortsetzungen nach sich, die auch in den Fokus eifriger Sittenwächter gerieten. So ereilte Film Nummer drei das gleiche Schicksal, wie so einige Produktionen in den 1970er und 1980er. DAS GEISTERSCHIFF DER SCHWIMMENDEN LEICHEN wurde bundesweit beschlagnahmt, was zur Folge hatte, dass er sein Dasein im Giftschrank fristen musste – und das sogar bis heute. Was für ein Hohn.
 
 
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Umso erfreulicher, dass die Filmserie nun fortgeführt wird – wenn auch inoffiziell. DER FLUCH DER REITENDEN LEICHEN nennt sich der neuste Ableger und greift abermals die Geschichte von einer Gruppe Tempelritter auf, die im 14. Jahrhundert satanistische Rituale durchführen und dafür mit dem Tod bestraft werden. Die Sekte wird von den Bewohnern eines nahegelegenen Dorfes überwältigt, geblendet und lebendig verbrannt. Daraufhin erklären die Ritter Rache und schwören aus ihren Gräbern zurückzukehren, um die Ermordung zu vergelten. Viele Jahrhunderte später scheint es soweit zu sein. Die Erde steht kurz vor dem Untergang und die Menschheit wurde weitestgehend dezimiert. Nur wenige Überlebende schlagen sich durch eine postapokalyptische Welt, in der sich jeder selbst der Nächste ist. So auch ein Mann und seine schwangere Tochter. Die landen bei ihrer Suche nach Hilfe in den Fängen einer Sekte, die genau jene Tempelritter huldigen, die im Mittelalter das Böse anbeteten. Was folgt, ist leicht zu erraten. Die neuen Anhänger rufen die totgeglaubten Ritter aus ihren Gräbern. Die richten ihre morschen Knochen auf und sorgen für ein Blutbad. Halleluja.
 
 
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Die reitenden Leichen im düsteren Digitallook. Für Kenner der Originalfilme gewöhnungsbedürftig, denn der kontrastreiche Videolook passt leider gar nicht zu jenen Filmen, die gern mal die britischen Hammerstudios in Erinnerung holen. Vorbei mit gruseligem Gothic-Horror und wohliger Schaueratmosphäre. DIE NACHT DER REITENDEN LEICHEN verfügt über hochauflösende Digitalbilder und lässt lieber Spezialeffekte sprechen. Statt subtile Stimmungsmache will das Reboot mit Filmgewalt Aufmerksamkeit erregen. Da wird ordentlich gesplattert und das nicht gerade wenig. Gorehounds wird das freuen.
 
 
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Dass die Handlung bei so viel Blut nebensächlich wird, ist ein Manko. Viel Substanz hat DER FLUCH DER REITENDEN LEICHEN nämlich nicht. Was wie 28 DAYS LATER beginnt und sogar über so etwas wie falsche Fährten verfügt, wird Regisseur RAFFAELE PICCHIO spätestens zur Halbzeit zu kompliziert. Vorbei mit Charakterentwicklung, Spannungsaufbau und Story. Gewalt muss her, um die letzten Filmminuten füllen zu können. Das ist einfältig und macht vor allem deshalb nur wenig Spaß, weil RAFFAELE PICCHIO spätestens dann nicht verbergen kann, aus welcher Genre-Ecke er eigentlich kommt. Der hat sich als Trashfilmer einen Namen gemacht und zeichnete bisher für Low-Budget-Filme verantwortlich, die sich auf gehobenem Amateurstatus befanden. Darunter: MORITURIS – DAS BÖSE GEWINNT IMMER und THE BLIND KING. Nicht unbedingt herausragende Horror-Unterhaltung. Aber immerhin brutal. Erfahrene Filmkenner wird das wohl kaum vom Hocker reißen.
 
 
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DER FLUCH DER REITENDEN LEICHEN – Fazit

 
 
 
6 Punkte Final
 
 
Nicht unbedingt perfekt – aber schaubar. DER FLUCH DER REITENDEN LEICHEN ist Reboot und Fortsetzung zugleich. Trashfilmer RAFFAELE PICCHIO tritt das Erbe von Regisseur AMANDO DE OSSORIO an und versucht dessen Saga über eine Sekte von Tempelrittern, welche von den Toten auferstehen und töten, weiterzuspinnen. In technischer Hinsicht macht der inoffizielle fünfte Teil eine gute Figur. Nur Drehbuch und Darsteller zeigen sich oft hölzern und amateurhaft. Das ist aber auch kein Wunder. Filmemacher RAFFAELE PICCHIO hat zuletzt Filme gedreht, die sich auf gehobenem Amateurstatus befanden. DER FLUCH DER REITENDEN LEICHEN macht da keine Ausnahme, ist aber hierbei die bis dato professionellste Arbeit des italienischen Filmemachers. Offenbar hat das auch der deutsche Rechteinhaber erkannt. Für Low-Budget-Filme wie diesen werden meistens lieblose Synchronisationen erstellt. So nicht im Falle von DER FLUCH DER REITENDEN LEICHEN. Dem deutschen Label war wohl die Wichtigkeit des Franchise bewusst. Daher hat man auch auf eine semiprofessionelle Laien-Übersetzung verzichtet und mehr Herz investiert. Löblich!
 
 


 
 
 

DER FLUCH DER REITENDEN LEICHEN – Zensur

 
 
 
DER FLUCH DER REITENDEN LEICHEN – DIE RÜCKKEHR DER TEMPELRITTER ist recht splattrig ausgefallen. In einer Szene (3-5 Sekunden) wird ein Baby zerteilt. Das musste entfernt werden, um eine Freigabe erhalten zu können. Die deutsche Fassung ist demnach geschnitten und besitzt den rote Freigabe-Sticker.
 
 
 


 
 
 

DER FLUCH DER REITENDEN LEICHEN – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) White Pearl Classics (Blu-ray im KeepCase)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Curse of the Blind Dead; Italien 2020

Genre: Horror, Thriller, Grusel

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Keine

Bild: 2.35:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 87 Min.

FSK: Keine Jugendfreigabe (geschnittene Fassung)

Verpackung: KeepCase ohne Wendecover

Extras: Trailer, Trailershow

Release-Termin: KeepCase: 24.07.2020

 

Der Fluch der reitenden Leichen – Die Rückkehr der Tempelritter [Blu-ray] auf AMAZON kaufen

 
 


 
 
 

DER FLUCH DER REITENDEN LEICHEN – Trailer

 
 


 
 
 

Marcel Demuth

(Rechte für Grafiken liegen bei White Pearl Classics)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Die Nacht der reitenden Leichen (1972)
 
Das Blutgericht der reitenden Leichen (1975)
 
Die Rückkehr der reitenden Leichen (1973)
 

Filmkritik: „Seven – Die Super-Profis“ (1979)

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SEVEN – DIE SUPER-PROFIS

(SEVEN)

Story

 
 
 
Hawaii – schließlich haben wir hier einen Film des großen Andy Sidaris auf dem Schirm – ist in die groben Pfoten des organisierten Verbrechens gefallen. Eine Bande von sieben Gangstern teilt das Inselreich unter sich auf. Als man sich auf Behördenseite nicht mehr zu helfen vermag, heuert man den einstigen Agenten und jetzt professionellen Problemlöser Drew „Seven“ Savano (William Smith) und seine Gang von kampferprobten Haudegen an, um dem Gesindel die Leviten zu lesen. Drei Mal Sieben – feiner Sand!

 
 
 


 
 
 

SEVEN – Kritik

 
 
Nehmen wir unsere wohlwollende Nachbetrachtung von SEVEN – DIE SUPER-PROFIS doch mal ganz launig zum Anlass, das Loblied auf einen Schauspieler anzustimmen, dessen meistens schnauzbärtige Großartigkeit inzwischen zumindest in seiner amerikanischen Heimat zu den anerkannten Tatsachen zählt: William Smith. Heute stolze 87 Lenzen auf dem Buckel, beginnt seine Showbusiness-Karriere als Kinderschauspieler, bevor er sein wohl angeborenes Talent für Fremdsprachen erst bei der Armee im Korea-Krieg und später im Studium schulen kann. William Smith, ein echter Renaissance-Man, ist also nicht nur Code-Knacker beim Militärgeheimdienst, Amateurboxer, Gewichtheber mit noch heute bestehenden Rekorden, Stuntman und Schauspieler.
 
 
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Nein, William Smiths Art, seine Rollen anzugehen, ist auf eine interessante Weise eigen und singulär. In seinem Spiel trifft amerikanische Charakterdarsteller-Kunst auf die toughe körperliche Präsenz eines kurz vor zwei Meter großen Bodybuilders mit Pockennarben und den Herrenausstatter-Looks der entsprechenden Handlungsjahre. Wenig verwunderlich spielt er zum größten Teil Bösewichter. In der auch hierzulande erfolgreichen Miniserie REICH UND ARM liefert er eine seiner bösartigsten Leistungen ab. Positive Rollen sind klein – etwa der Vater des Helden am Anfang von CONAN DER BARBAR oder eben in obskuren Filmen wie SEVEN – DIE SUPER-PROFIS. Im New Beverly Cinema, einem wunderschönen, klassizistischen, der Vergangenheit auch des B-Movies gewidmeten Kino-Palast in Los Angeles, der heute niemand geringerem als Quentin Tarantino gehört, ist Smith gern gesehener Gast und beantwortet freudig Fragen zu seinen Filmen, die dort immer wieder vor vollem Hause laufen.
 
 
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Wenn wir schon bei faszinierenden Figuren sind: Regisseur Andy Sidaris (1931 – 2007) war auch ein Phänomen. Finanziell hat der Mann aus Chicago schon recht früh ausgesorgt. Als Fernsehmacher zeichnet er verantwortlich für die ersten wirklich zu nationalen TV-Events aufgeblasenen Boxkämpfe und vor allem die millionenschwere „Monday Night Football“ Show der NFL. Erfahrungen im Bereich Handlungs-Programm sammelt Sidaris in den Siebzigern als Regisseur populärer Krimiserien wie EINSATZ IN MANHATTAN. Seine Filmographie trashiger Girls-With-Guns-Reißer ist somit eigentlich nur ein schrulliges Hobby und strotzt nur so von klirrendem Action-Schlock, der sich über kein Klischee erhaben fühlt und nur im guten Exploitation-Stil der alten Schule unterhalten will. Zwischen den Siebzigern und den Neunzigern schickt Sidaris immer wieder Amazonen mit großen Hupen und noch größeren Frisuren in den Kampf gegen räudige Drogenbarone und anderes Dunkelmänner-Material. Handlungsorte sind bevorzugt Las Vegas, Kalifornien oder eben Hawaii. Hauptsache Hitze. Es wird geschossen und gedroschen, Zeugs in die Luft gesprengt und natürlich auch im schlimmsten Playboy-Channel-Softsex-Stil das harte Silikon begrabbelt. Herrlich!
 
 
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SEVEN – DIE SUPER-PROFIS ist optisch noch nicht ganz so glatt wie die späteren Sidaris-Filme, atmet stattdessen die Luft der zahllosen geilen und unbarmherzig politisch unkorrekten Söldner-Actioner aus jenen Jahrzehnten, wo, angelehnt ans filmhistorische Vorbild der GLORREICHEN SIEBEN oder, um noch eine Generation weiter in die Vergangenheit zu reisen, DIE SIEBEN SAMURAI, eine schlagkräftige Truppe für testosterongeschwängerte Ordnung sorgt. Zu VHS-Zeiten war der Film zwar stilecht in einem der rosafarbenen Covers zu finden, die bei der Firma VPS für das Actionprogramm standen, dafür aber geschnitten.
 
 
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SEVEN – Fazit

 
 
 
7 Punkte Final
 
 
Den Scherz mit den 7 Punkten konnten wir uns jetzt nicht sparen. Geht aber auch mit gutem Gewissen klar. SEVEN – DIE SUPER-PROFIS ist eine reine William-Smith-Tough-Guy-Show, in der Action-Trash-Regiemeister extraordinär Andy Sidaris so richtig die Fetzen fliegen lässt. Spät-Siebziger-US-Exploitation reinsten Wassers, kurzweilig und wild, obendrein mit einer kernigen deutschen Synchro gesegnet. Macht man als Freund des Bahnhofskinos oder der einen oder anderen vergessenen Expedition ins Videothekenreich nix falsch.
 
 


 
 
 

SEVEN – Zensur

 
 
 
Alle Veröffentlichungen von SEVEN – DIE SUPER-PROFIS waren bisher geschnitten. Die nun auf Blu-ray erhältliche Fassung ist nicht nur zum ersten Mal ungeschnitten. Die Veröffentlichung des Actionklassikers beinhaltet zudem den ungekürzten Director’s Cut. Fans des Streifens sollten daher schnell zugreifen. Der Release im Mediabook ist streng limitiert. Info am Rande: Auf der deutschen Blu-ray ist ein roter FSK-Flatschen zu finden.
 
 
 


 
 
 

SEVEN – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) White Pearl Classics (DVD + Blu-ray im Mediabook – Auf 1500 Stück limitiert)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Seven; USA 1979

Genre: Action, Drama, Klassiker

Ton: Deutsch DTS-HD MA 2.0 (Mono), Englisch DTS-HD MA 2.0 (Mono)

Untertitel: Keine

Bild: 1.85:1 | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 101 Min.

FSK: Keine Jugendfreigabe (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Mediabook

Extras: 16-seitiges Booklet mit Fotos und weiteren interessanten Zusatzinformationen, Originaltrailer (1:01 Min.), Artworkgalerie (2:18 Min./ 23 Bilder)

Release-Termin: Mediabook: 26.06.2020

 

Seven – Ungekürzter Director`s Cut [Mediabook] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 


 
 
 

SEVEN – Trailer

 
 


 
 
 

Christian Ladewig

(Rechte für Grafiken liegen bei White Pearl Classics)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Die Wildgänse kommen (1978)
 
Kommando Leopard (1985)