Review: „Tulpa – Dämonen der Begierde“ (2012)

tulpa-2013
 
 
 

TULPA – DÄMONEN DER BEGIERDE

Story

 
 
 
Die sexhungrige Karrierefrau Lisa (Claudia Gerini) gerät an einen maskierten Irren, der ihren Sexpartnern auf gar kaltblütige Weise nach dem Leben trachtet …
 
 
 


 
 
 

TULPA – Kritik

 
 
 
Wenn in der Filmrunde der Begriff GIALLO fällt, dürften bei erfahrenen Horrorfans die Alarmglocken läuten. Das italienische Subgenre des Thrillers hat es in den 70ern dank ARGENTO, BAVA und MARTINO zu großer Bekanntheit gebracht und auch den Prüfern der FSK schlaflose Nächte bereitet. Berüchtigte Streifen wie PROFONDO ROSSO (1975), DIE SÄGE DES TEUFELS (1973) oder TENEBRAE (1982) befinden sich in ihrer ungeschnittenen Form selbst heute nochauf der Liste für jugendgefährdende Medien und haben sich mittlerweile zu begehrten Sammlerobjekten bei Liebhabern beschlagnahmten Materials entwickelt. Leider fristet der damals gefeierte Giallo seit Jahren ein mehr als jämmerliches Dasein in der Horrorlandschaft. Altmeister DARIO ARGENTO versucht zwar immer mal wieder den vergessen geglaubten Giallo erneut aufleben zu lassen, scheint aber allmählich auch zu begreifen , dass die von ihm entwickelte Suspense-Rezeptur bei Weitem nicht mehr so gut funktioniert, wie vor 30 Jahren. Immerhin sind ambitionierte Nachwuchsregisseure seit einigen Jahren emsig dabei, die brutale Filmform generalüberholt in die Wohnzimmer zu bringen. Streifen wie MASKS (2011), AMER (2009) und EYES OF CRYSTAL (2004) zeigen eindrucksvoll, dass der Giallo immer noch Daseinsberechtigung besitzt und auch Jahre nach Entstehung Zuschauer in den Bann zu ziehen weiß.
 
FREDERICO ZAMPAGLIONE ist einer von denen. Der ist eigentlich Musiker und Frontmann der Band TIROMANCINO, hält aber seine Leidenschaft zum phantastischen Genre ganz souverän auf Film fest. Auf seine Kappe geht der 2007 veröffentlichte SHADOW – IN DER GEWALT DES BÖSEN mit dem er bereits beweisen konnte, dass er nicht nur gut komponieren und singen kann, sondern zusätzlich auch noch das Regiehandwerk beherrscht. TULPA heißt sein neuster Streich und ist ein lupenreiner Giallo der alten Schule. Es geht um Lisa (CLAUDIA GERINI), die tagsüber die knallharte Geschäftsfrau mimt und am Abend Entspannung in einem exklusiven Privatclub genießt. TULPA nennt sich das anrüchige Etablissement, wo gut zahlende Kunden anonymen Sex in exotischem Ambiente erleben können. Leider entwickeln sich die regelmäßigen Clubbesuche für die Karrierefrau schon bald zum Albtraum, denn ein irrer Mörder hat es auf jene Mitglieder abgesehen, mit denen die unwissende Lisa intim gewesen ist. Um das geheime Doppelleben zu wahren, beginnt sie eigene Recherchen anzustellen, schließlich soll auf der Arbeit niemand von ihrer extravaganten Freizeitgestaltung erfahren. Weit kommt sie mit der Detektivarbeit jedoch nicht, denn schon bald stehen sich Opfer und Killer Auge in Auge gegenüber.
 
Einen Giallo zu drehen ist kein Zauberwerk. Man nehme möglichst grausame Morde, umwebe sie mit einer rudimentären Handlung und garniere sie mit befremdlichen Farbspielereien und akustischen Raffinessen. Für Letztere zeichnet ZAMPAGLIONE logischerweise auch gleich mitverantwortlich. Der Regisseur hat es sich nicht nehmen lassen am Soundtrack mitzuschreiben und selbigen auch gleich einzuspielen. Kultband GOBLIN (a.a. Soundtrack zu DAWN OF THE DEAD, SUSPIRIA) hat die Inspiration geliefert. Die hat bei den bekanntesten Gialli der 70er für stimmungsvolle Akustik gesorgt und wird hauptsächlich mit dem schmuddeligen Schlitzer-Krimis in Verbindung gebracht. ZAMPAGLIONES Sound ist dem von GOBLIN nicht unähnlich. Die ätherischen Klänge besitzen Widererkennungswert, gehen ins Ohr und bringen das blutreiche Treiben auf den Punkt. Mit Blut wird selbstverständlich nicht gegeizt. Das Lebenselixier darf in TULPA reichlich fließen, denn wie in den bekanntesten Streifen dieser Art sind auch hier die Gewaltmomente das Salz in der Suppe. Dabei hat sich ZAMPAGLIONE in ihrer Machart eng an das grausame Gemetzel in den klassischen Gialli orientiert, denn einige der Morde sind in ihrer bizarren Ausführung schon als ziemlich obskur zu bezeichnen. Es werden Gesichter mit Stacheldraht verschandelt und Augen aus Höhlen gerissen. Das obligatorische Abstechen aus der Egosicht des Killers darf natürlich auch nicht fehlen. Übrigens hat der Filmemacher ein Urgestein des italienischen Horrorkinos gewinnen können. Autor DARDANO SACCHETTI war Ideenlieferant und hat zusammen mit dem ambitionierten Regisseur an der Geschichte zum Film gefeilt. Für den manchmal etwas zähen TULPA ein definitiver Zugewinn, hat doch SACCHETTI legendären Horrormeilensteinen wie DAS HAUS AN DER FRIEDHOFSMAUER (1981) und ÜBER DEM JENSEITS (1981) zum Erfolg verholfen indem er deren Drehbücher schrieb.
 
Trotz guter Voraussetzungen sollte der Fan jedoch die Erwartungen dämpfen, denn Macher FREDERICO ZAMPAGLIONE stiert zu sehr nach den Großen, vergisst dem Film aber eine individuelle Note zu verleihen, weil er zu oft kopiert und nacheifert. Zudem vermisst man Spannung und Atmosphäre, die sich vor allem in den wenigen Tagesszenen gänzlich verabschieden. Teilweise ist das Geschehen derart simpel und ereignisfrei gestrickt, dass nur der nächste Mord den teils behäbigen TULPA aus seiner Lethargie reißen kann. Immerhin hält der Fan mit TULPA einen der wohl erotischsten Vertreter seiner Art in den Händen. Heldin Lisa kann sich bei ihren Swinger-Spielchen nämlich nicht so recht zwischen den Geschlechtern entscheiden und treibt es stattdessen mit Frauen und Männern. Dabei beweist ZAMPAGLIONE einen souveränen Sinn für Ästhetik, denn die Erotikszenen schauen weder billig noch unbeholfen aus. Unterm Strich ist TULPA ein Neo-Giallo, der vermutlich nur dem Fan munden wird und der seinen Reiz hauptsächlich aus seinen grafischen Gewaltspielereien zieht. Die krude Mischung aus Gewalt und Sex besitzt mit Sicherheit einige Höhepunkte, wirkt aber vielerorts etwas arg aufgesetzt. Nichtsdestotrotz ist TULPA ohnehin für den Giallo-Fan Pflichtprogramm. Der wird ZAMPAGLIONES Verbeugung zu schätzen wissen, zumal der brutale Krimiflick bei Weitem besser ist, als das was DARIO ARGENTO in letzter Zeit semi-erfolgreich fabriziert hat.
 
 
 


 
 
 

TULPA – Fazit

 
 
 
6 Punkte Final
 
 
 
Ein kruder Cocktail aus Sex und Gewalt – TULPA bringt den klassischen Giallo zurück in die Wohnzimmer und lässt bewanderte Horrorfans in Erinnerung schwelgen. Auch wenn Regisseur FREDERICO ZAMPAGLIONE ziemlich präzise bei den Großmeistern des Giallos stibitzt; die Klasse eines (jungen) ARGENTO erreicht er mit seinem TULPA nie. Der erotische Schlitzer-Krimi ist des Öfteren ganz schön hölzern, das Ende ist mit der schwachsinnigen Auflösung für den Fan solcher Filme als ziemlich enttäuschend zu betiteln und die teils übertriebene Gewalt wirkt manchmal enorm aufgesetzt. Trotzdem muss man ZAMPAGLIONE für die gelungene musikalische Untermalung loben, die sich nicht nur einmal an Stücke der bekannten Band GOBLIN orientiert. Schlecht ist TULPA auf keinen Fall, auch wenn der Film nur Fans des Subgenres zu empfehlen ist, denn Mainstream-Zuschauer werden an TULPA ganz klar nur wenig Gefallen finden.
 
 
 


 
 
 

TULPA – Zensur

 
 
 
Die bisher einzige, deutsche Fassung von TULPA ist ungeprüft und wurde demnach auch der FSK nicht für eine Prüfung vorgelegt. Die hätte den Streifen in ungeschnittener Form ohnehin nicht passieren lassen. Verwunderlich ist das nicht, denn in TULPA geht es übertrieben blutig zur Tat. Wer den Film in deutscher Sprache kaufen möchte, muss ins deutschsprachige Ausland düsen. Denn nur dort kann man den problemlos Giallo erwerben. Eine offizielle Fassung für den hiesigen Handel gibt es bis dato noch nicht, wer aber in einem der vielen Uncut-Onlineshops (u.a. Cyber-Pirates) angemeldet ist, kann sich das gute Stück auch dort bestellen.
 
 
 


 
 
 

TULPA – Deutsche Blu-ray

 
 
 
tulpa blu-ray

(c) LFG

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Tulpa – I demoni del desiderio; Italien 2012

Genre: Horror, Thriller, Erotik

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1, Italienisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch

Bild: 2,35:1 (1080p)

Laufzeit: ca. 88 Min.

FSK: nicht von der FSK geprüft (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Digipack auf 2000 Stück limitiert

Extras: Making of Tulpa (18:20 Min.), Bildergalerie (02:48 Min.), Deutscher Trailer (01:50 Min.), Originaltrailer (01:46 Min.), Trailershow: Cold Sweat (01:43 Min.), Help me I’m dead (01:19 Min.), Strippers vs. Werewolves (01:45 Min.), S-VHS (01:51 Min.), Yellow (01:56 Min.), kompletter Soundtrack auf CD, zusätzliche DVD mit dem Hauptfilm

Release-Termin: 15.02.2014

 
 
 
Man muss Rechteinhaber LFG an dieser Stelle einmal für die vorbildliche Veröffentlichung loben, denn es passiert nicht oft, dass kleine Labels „spezielle“ Filme neueren Datums mit anständigen Synchronisationen und Untertiteln ausstatten. TULPA hat die selbstverständlich an Bord, denn hier wurde nicht nur der Hauptfilm deutsch untertitelt, sondern auch das Bonusmaterial, schließlich will der deutschsprachige Filmfan auch verstehen, was der Regisseur da auf der Mattscheibe zu berichten hat. TULPA kommt in einer limitierten Digipack-Auflage in den Onlinehandel. Da der Film ungeprüft erscheint, muss der Sammler den Umweg übers deutschsprachige Ausland in Kauf nehmen. Dort bekommt der auch was für sein Geld geboten. Neben dem Hauptfilm hat es noch ein Making-of auf die Blaustrahlscheibe geschafft. I-Tüpfelchen ist jedoch der Soundtrack zum Film, der neben der obligatorischen Film-DVD beiliegt. Wer Gialli liebt sollte zugreifen, denn das schöne Digi dürfte recht schnell vergriffen sein.
 
 

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TULPA – Trailer

 
 


 
 

Marcel Demuth (Hellraiser80)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Terror in der Oper (1988)
 
Blutige Seide (1964)
 
Die neunschwänzige Katze (1971)
 
Profondo rosso (1975)
 
 

Filmreview: „Alpha Girls“ (2013)

Alpha Girls 2013
 
 
 

ALPHA GIRLS

Story

 
 
 
Vier Neuanwärterinnen der Studentenverbindung Alpha Beta erwecken mit Hilfe einer mysteriösen Beschwörungsbibel das abgrundtief Böse in einem Verbindungshaus …
 
 
 


 
 
 

ALPHA GIRLS – Kritik

 
 
 
Die meisten Horrorfilmfans kennen sie vermutlich aus amerikanischen Teenie-Filmen: Studentenverbindungen wie “Alpha Beta Gamma” oder “Delta Beta Theta”. Nicht selten geht´s hier drunter und drüber, wobei nach reichlich Alkohol und Sex auch ab und an mal ein irrer Schlitzer vorbeischaut, um mit allerhand spitzen Küchenutensilien ein Blutbad anzurichten. Filme wie BLACK CHRISTMAS (1974), THE HOUSE ON SORORITY ROW (1983) und PLEDGE NIGHT (1990) gehören zu den bekanntesten Vertreter innerhalb des Subgenres, wobei die beiden Erstgenannten im Jahr 2006 bzw. 2009 sogar in den Genuss von halbwegs lukrativen Remakes gekommen sind, die aber bei Weitem nicht den Beliebtheitsstatus ernten konnten, den die beiden Klassiker innehaben. Dass die Macher des Indie-Flicks ALPHA GIRLS eine Schwäche für Verbindungshäuser und vor allem nostalgische 70er und 80er Jahre Grusler hegen, dürfte nach Sichtung dieses Streifens auf der Hand liegen. Denn ALPHA GIRLS entpuppt sich bei genauer Betrachtung, als ganz charmante Verbeugung vor den vielen, in den 70ern und 80ern entstandenen Horrorstreifen (NIGHT OF THE DEMONS, CLASS OF NUKE ‚EM HIGH), die auch heute noch das Blut eines jeden Genrefilmfans in Wallung bringen. Ganz besonders hat es Regie-Duo TONY TROV und JOHNNY ZITO Altmeister DARIO ARGENTO angetan, dessen unerreichte Schauermär SUSPIRIA auf ganz eigene Weise in ALPHA GIRLS Tribut gezollt wird. So „regnet“ es hier nicht nur Mehlwürmer in die Haare der völlig überdreht agierenden Verbindungsmitglieder; auch die zumeist farbintensive Bildsprache ARGENTOS und seines Lehrmeisters MARIO BAVA haben die Regie-Neulinge ganz nebenbei selbstsicher in ihren ersten Langfilm einfließen lassen. Komplettiert wird das gesamte Machwerk mit herrlich altmodischem Synthesizer-Gedudel und schrillen neonfarbenen Schuluniformen, so dass das ganze Horrorstück mit alle seinem fast schon erheiterndem Overacting und der nur selten professionell wirkenden Inszenierung auch hätte aus den trashigen TROMA Studios stammen können.
 
Die Story von APLHA GIRLS liest sich, als wäre sie einer ganz anderen Zeit entsprungen. Morgan (FALON JOSLYN) tritt der „Alpha Beta“ Studentenverbindung bei und zieht in das Verbindungshaus. Neuankömmlinge gehören dort einer niederen Rangordnung an und müssen erst einmal beweisen, dass sie eines ALPHA-Mädchens würdig sind. So muss Morgan in ein viel zu enges Kellerloch ziehen, wo sie fortan zusammen mit ihren Mitstreiterinnen Cassidy (BEVERLY RIVERA), Juliette (NICOLE CINAGLIA) und April (KARA ZHANG) schlafen, wohnen und lernen soll. Nach anfänglichen Distanz schließen die vier Studentinnen Freundschaft und erkennen, dass die Schwesternschaft an strenge Traditionen geknüpft ist. So werden die Anwärterinnen nicht nur von der prallbusigen Hausherrin Veronica (NIKKI BELL) nach Strich und Faden gedemütigt, auch regelmäßige Rituale, die seit Gründung der traditionsbewussten Vereinigung mit Hilfe eines mysteriösen Buchs durchgeführt werden, machen einen Großteil des Verbindungslebens aus. Weil den vier Freundinnen die Gehässigkeiten Veronicas zuwider sind, stibitzen sie kurzerhand das sagenumwobene Beschwörungsrelikt und veranstalten damit gehörigen Unfug, ohne zu wissen, dass sie durch ihr selbstsüchtiges Handeln den Zorn finsterer Mächte entfachen.
 
Während ALPHA GIRLS mit einem satanistischen Ritual aus dem Jahre 1896 eingeläutet wird und sich das Gedärm des Opfers auf dem Boden verteilt, dürfte sich dem Filmfreund bei derart zweifelhafter Geschichtsaufarbeitung (seit wann tragen Studentinnen zu jener Zeit schon Nasenpiercings) vermutlich ganz arg die Nackenhaare sträuben. Mit historischen Fakten scheinen es die Regie-Neulinge nicht wirklich ernst nehmen zu wollen, was ALPHA GIRLS vielleicht auch gerade aufgrund dieser Prämisse so sympathisch erscheinen lässt. Der Streifen schaut nicht nur unweigerlich nach Independent aus, auch die gesamte Machart befindet sich auf teilweise amateurhaften Niveau, was für viele Horrorfans vermutlich Grund genug wäre, ALPHA GIRLS zu meiden. Trotzdem; das vorliegende Horrorstück punktet auf andere Ebene. So scheint sich das (textilfreie) Treiben nicht immer ganz ernst zu nehmen. Die Heldinnen treiben es mit ihrem gutgemeinten Overacting auf die Spitze und das Blut spitzt teilweise schon geradezu grotesk in die Gesichter der ausschließlich weiblichen Protagonisten. Hart wirkt das natürlich bei Weitem nicht einmal annähernd, wobei die wenigen Effekt-Szenen trotz magerem Produktionsstandart gar nicht mal so unansehnlich in Erscheinung treten. Die überdrehte Kombination aus Blut und nackter Haut besitzt definitiv Unterhaltungswert und lädt nicht nur einmal zum Schmunzeln ein. Überhaupt muss man TROV und ZITO für ihre erste Regie-Leistung loben, denn immerhin haben sie mit ihrem ALPHA GIRLS keinen Weiteren hohlen Quälfilm geschaffen und weitestgehend von unnützer Folterei und miesem Slasher-Gedöhns abgesehen. Die ideenreiche Rückbesinnung auf die Kultfilme der 70er und 80er Jahre steht dem vorliegenden ALPHA GIRLS erstaunlich gut, so dass der Rache/Dämonen/Okkult-Flick eine Menge Laune verbreitet. Das Potenzial hinter ALPHA GIRLS muss auch Pornolegende RON JEREMY erkannt haben, der gleich mal als Pfarrer durch den Film saust und der es sich mit Sicherheit hinter der Kamera nicht hat nehmen lassen, der ein oder anderen Schauspielerin mal kurz an den Hupen zu schrauben. Die Herren sind in ALPHA GIRL übrigens in der Minderheit, denn in diesem Film ist Frauenpower Programm. Dem männlichen Trash-Liebhaber dürfte das ganz gelegen kommen und so wird APLHA GIRLS mit einem kühlen Sixpack Bier zum erheiternden Partyfilm.
 
 
 


 
 
 

ALPHA GIRLS – Fazit

 
 
 
6 Punkte Final
 
 
 
Wer beharrt schon auf Logik, wenn’s doch Titten und Blut zu sehen gibt? ALPHA GIRLS ist ein sexy B-Movie mit feschen Girls und ’ner Menge Blut, das trotz oder gerade wegen seiner unprofessionellen Schnitzer unglaublich charmant wirkt. Für Fans überdrehter TROMA-Hits definitiv eine Sichtung wert.
 
 
 


 
 
 

ALPHA GIRLS – Zensur

 
 
 
In ALPHA GIRLS wird zwar ab und an etwas roter Lebenssaft vergoßen, hart wirkt das aber nicht. Die derbste Szene wird gleich zu Beginn zelebriert. Dort wird der Magen einer Studentin aufgeschlitzt und deren Innereien purzeln zu Boden. Ansonsten geht´s hier recht züchtig einher, was durchaus mit einer FSK16 belohnt werden dürfte. Wir gehen aber davon aus, dass ALPHA GIRLS mit dem KEINE JUGENDFREIGABE-Aufdruck in den Handel kommen wird.
 
 
 


 
 
 

ALPHA GIRLS – Trailer

 
 
 


 
 

Hellraiser80/ Marcel Demuth

 
 
 
Ähnliche Filme:
 
Night of the Demons 2 (1994)

The House on Sorority Row (1983)

Black Christmas (1974)

Filmreview: „Hobo with a Shotgun“ (2011)

hobo with a shotgun
 
 
 

HOBO WITH A SHOTGUN

Story

 
 
 
Nachdem ein Obdachloser (gespielt von RUDGER HAUER) mit einem Güterzug in die Stadt Hopetown einkehrt um dort als Landschaftsgestalter ein neues Leben zu beginnen, ahnt er noch nicht, welch menschlicher Abschaum hier die Gegend beherrscht. Der widerwärtige Gangsterboss Drake und dessen missratene Söhnen Ivan und Slick sind einzig damit beschäftigt, im Ort Angst und Schrecken zu verbreiten und die Kriminalität zu legalisieren. Grausame Gewalt, Korruption und das Gesetz der Straße gehören in Hopetown zur Tagesordnung und so wird der unbekannte Landstreicher Zeuge, wie die junge Prostituierte Abby von den beiden skrupellosen Brüdern bedrängt wird. Ohne über dessen Folgen bewusst, schreitet der namenlose Fremde dazwischen und rette die verängstigte Frau aus den Fängen ihrer Peiniger. Doch Drake und seine Bande lassen nicht locker und fordern blutige Rache an jenem Obdachlosen, der die Autorität des gemeinen Dreiergespanns missachtet. Für den Hobo (was übersetzt Obdachloser heißt) Grund genug sich eine Schrotflinte zu besorgen und dem kriminellen Pack die Leviten zu lesen …
 
 
 


 
 
 

HOBO WITH A SHOTGUN – Kritik

 
 
 
Als im Jahre 2007 das Horror-Thriller Double-Feature GRINDHOUSE in den amerikanischen Kino anlief, haben die beiden Kult-Regisseure ROBERT RODRIGUEZ und QUENTIN TARANTINO nicht einmal ansatzweise vermutet, welche weitgreifende Erfolge sie mit dem trashigen Movie-Flick-Flack verbuchen würden. Das ambitionierte und durchaus innovative Film-Projekt vereinte dabei die beiden Filme PLANET TERROR und DEATH PROOF zu einem einzigen Kino-Beitrag und bestückte die Übergänge zwischen den Filmen mit ansprechenden Fake-Werbetrailern, angeblich demnächst anlaufender Action- und Horrorwerke. Das experimentelle GRINDHOUSE-Projekt, welche als liebevolle Hommage an das schmuddelige US-Erwachsenenkino der 70er und 80er Jahre erinnern sollte, hinterließ bei Fans des Genres derart prägenden Eindruck, dass Filmfreunde weltweit eine Realisierung der Fake-Trailer forderten. Dem Ruf der Fanbase wurde Gehör geschenkt und so war es nur eine Frage der Zeit bis mit MACHETE die erste Umsetzung eines Fake-Spots aus dem Trash-Double-Feature GRINDHOUSE folgte. Der weitestgehend exploitationlastige Grundton von MACHETE stand dem der beiden Filme PLANET TERROR und DEATH PROOF in nichts nach und so wurde auch die erste Umsetzung eines GRINDHOUSE-Fake-Trailers zu einem regelrechten Kassenschlager. Aufgrund des überraschenden Erfolges und aufgrund der Unersättlichkeit findiger Horrorfilmfans erreichte 2011 auch der Trailer zu HOBO WITH A SHOTGUN (übrigens der einzige Fake-Werbeclip, der aus einem Trailer-Wettbewerb hervorging) Spielfilmlänge, wurde jedoch (zumindest hierzulande) ohne Kinoauswertung direkt auf Blu-ray und DVD veröffentlicht.
 
Im direkten Vergleich zum Beitrag MACHETE stellt sich nun Fans auf Anhieb die Frage, ob HOBO WITH A SHOTGUN auf gleichem Niveau schwebt, wie die bisherigen Beiträge des Tarantino/Rodriguez’schen GRINDHOUSE-Universums. Die Frage ist mit einem schlichten „auf-jeden-Fall“ zu beantworten, denn JASON EISENER kehrt die bewusst trashig inszenierten Elemente seiner Vorgänger kreativ zusammen und formt daraus einen ebenso bösen, wie vollkommen grotesk-übertrieben Horror-Spaß. Fast schon mögen einige enthusiastische Genre-Freunde meinen, dass HOBO weitaus stimmiger und besser sei, als der zuvor abgedrehte MACHETE. Ob dem wirklich so sei, sollte jeder Filmfreund selbst beurteilen.
 
Fakt ist dennoch, dass HOBO WITH A SHOTGUN ebenso kongenial unterhält wie seine Vorgänger, aber dennoch vollkommen anders ist. Das mag vordergründig auch daran liegen, dass es sich hierbei um die erste Umsetzung eines Fake-Trailers handelt, dem kein großes Produktions-Budget zugrunde lag. Geschadet hat es dem Film in keinster Weise, überzeugt gerade die chaotische und weniger glattpolierte Optik und erinnert der Film doch in seiner Naivität und Absurdität an längst vergessenes Troma-Trash-Kino der 80er Jahre. Dass HOBO WITH A SHOTGUNjeglichen Mainstream-Sehgewohnheiten strotzt wird bereits zu Beginn des Filmes deutlich. Denn nach verheißungsvoll-trällernden Einleitungs-Credits geht gehörig die Post ab.
 
Hier werden Menschen geköpft, Kinder verbrannt und Arme gebrochen – alles vollkommen politisch inkorrekt und dennoch wunderbar unterhaltsam. Die übertriebenen Gewaltexzesse sind derart befremdlich und überzogen, dass sich HOBO WITH A SHOTGUN teilweise anfühlt, als würde man der filmische Erwachsenen-Version eines Looney-Toons-Comics beiwohnen. Der groteske und Comic-ähnliche Unterton wird zudem mit verfremdeten und übertönten Farben erreicht, deren Intensität das längst vergessene Technicolor-Kino der 70er Jahre erneut aufleben lässt. Argento-Fans dürften vermutlich bei derart befremdlicher Farben-Flut direkt an Argentos SUSPIRIA (1977) erinnert werden, dessen Film im groben ebenso von derart innovativen und drastischen Farb-Nuancen zehrt.
 
 
Nach MACHETE (2010) folgt nun mit HOBO WITH A SHOTGUN, die bereits zweite Umsetzung eines Fake-Trailers des GRINDHOUSE-Projektes aus dem Jahre 2007. Auch der Beitrag des Newcomers JASON EISENER hält sich streng an die Regeln des gewalttätigen Bahnhof-Kinos der wilden 70er Jahre. Anstatt sich mit einer dramaturgisch plausiblen Geschichte zu beschäftigen, konzentriert sich das Rache-Drama auf reichlich Gore, Fäkalsprache und Gewalt. Hier wird Selbstjustiz der Gewalt wegen zelebriert und scheint einziges Mittel zum Zweck Konflikte lösen zu können. Schöngeistige Filmkritiker und Otto-Normal-Filmfreunde werden vermutlich kaum irgendeinen hochphilosophischen Sinn hinter alle dem Nonsens entdecken können. Trotzdem, dass Konzept ist zwar simpel, aber dennoch genial.
 
Der comiclastige Unterton überspielt die Geschehnisse des Films grandios und schafft es einmal mehr, dass sinnfreie Exploitation-Kino der 70er Jahre auf die heimische Mattscheibe zu transferieren. Selten war Filmvergnügen erfrischender und kreativer. Teilweise fühlt man sich als Zuschauer an die experimentelle Spaß- und Trash-Ära der TROMA-Studios zurückerinnert. Denn auch hier gilt es nachwievor, einfach den Kopf auszuschalten um dem superben Treiben genüsslich beiwohnen zu können. Dass dem bewusst schlecht-inszenierten und reanimierten Grindhouse-Kino noch lange nicht die Puste ausgegangen ist, beweist die demnächst anlaufende Fortsetzung von MACHETE. Auch Nachwuchsregisseur JASON EISENER und RUDHER HAUER haben beteuert, an eine Fortsetzung von HOBO WITH A SHOTGUN interessiert zu sein. Man darf gespannt sein!
 
 
 


 
 
 

HOBO WITH A SHOTGUN – Fazit

 
 
8 Punkte Final
 
 
 
Ein Grindhouse-Knaller wie er im Buche steht – derb, sinnfrei und absolut politisch inkorrekt.
Muss man gesehen haben!
 
 
 


 
 
 

HOBO WITH A SHOTGUN – Deutsche Veröffentlichung

 
 
 
hobo with a shotgun blu-ray universum
 

Deutsche Blu-ray und DVD ungeschnitten bei AMAZON kaufen

 
Wir bedanken uns bei dem Label UNIVERSUM FILM, das uns freundlicherweise für diese Film-Besprechung eine Ansichtsfassung zur Verfügung gestellt hat. Die Blu-ray besticht durch tadelloses, knackig-farbenfrohes Bild und punktet mit einer handvoll nennenswerter Extras. Die ungeschnittene Filmfassung ist aktuell beim Händler Eures Vertrauens (einschlägige Onlineshops, wie CYBER-PIRATES.ORG/ MEDIA-DEALER.DE) zu bekommen. Da der Film hierzulande mit einer SPIO-Kennzeichnung (keine schwere Jugendgefährdung) in den Handel kam, wurde er aufgrund des kontroversen und gewalttätigen Inhalts nachträglichen indiziert und darf somit nicht mehr in stationären Fachmärkten verkauft werden. Übrigens gibt es neben der regulären Blu-ray-Fassung auch eine limitierte Mediabook-Ausgabe, die neben einem ansprechenden Buchteil auch die DVD mit an Bord hat. Die schicke Aufmachung kann ebenfalls wie die normale Variante im Keep Case in den oben genannten Shops gekauft werden.

 
 
 


 
 
 

HOBO WITH A SHOTGUN – Zensur

 
 
 
Die deutsche Blu-ray mit SPIO/JK-Kennzeichnung ist ungeschnitten! Aufgrund der Indizierung bekommt man HOBO WITH A SHOTGUN nicht im regulären Handel. Hier sollte man Shops (bevorzugt im deutschsprachigen Ausland) aufsuchen, die derart Produkte im Sortiment führen.
 
 
 


 
 
 

HOBO WITH A SHOTGUN – Trailer

 
 


 
 
 

Hellraiser80

 
 
 
Ähnliche Filme:
 
If a Tree falls (2010)

Chillerama (2011)

Filmreview: „Christopher Roth – Der Killer in Dir“ (2010)

 

Um etwas Abstand vom immensen Erfolgsdruck zu gewinnen, zieht es den erfolgreichen Romanautor Christopher Roth zusammen mit seiner Frau in ein idyllisches italienisches Dörflein fernab von Stress und Hektik.

Doch von Erholung und Urlaub keine Spur.

Denn ein überaus fanatischer Serienkiller, nutzt die Gunst der Stunde um, inspiriert von Roth´s Romanen, unweit des Ferienwohnsitzes des verliebten Paares auf „Beutezug“ zu gehen.

Als der Schriftsteller wenige Tage nach der Publikation des ersten Mordes ein seltsames Kästchen mit einem, vom Serienkiller selbst verfassten Brief, auf dem Küchentisch vorfindet, ahnt er noch nicht, welch blutrünstigen Alptraum ihn erwarten wird.

 

 

Manchmal überrascht, oder verblüfft es Genrefans weltweit, wer da so alles auf dem Regiestuhl Platz nimmt.

Christopher Roth“ – Regisseur Maxime Alexandre scheint auf den ersten Blick für den Filmfan recht unbedeutend.

Stöbert man aber genauer in seiner Vita so dürften vor allem Horrorfilmfans schnell hellhörig werden.

Maxime Alexandre hat sich bisher als Kameramann  einen Namen gemacht und eindrucksvoll bewiesen, dass er sein Arbeitsutensil perfekt im Griff hat.

Die, von ihm gefilmte Werke wie „High Tension“ (2003), „The Hills have Eyes“ (2006) und „Crazies“ (2010) durften im Rahmen des Genres weltweit gehörige Erfolge verbuchen und scheinbar war es ihm wohlmöglich mit der Zeit und den diversen Lobeshymnen leid, immer nur als unbedeutendes Anhängsel im Atemzug mit Regisseur Alexandré Anja („High Tension“ (2003), „Hills have Eyes“ (2006), „Piranha 3D“ (2010)) genannt zu werden, sodass er nun auch sein Können mit dem Thriller „Christopher Roth“ als ernstzunehmender Regisseur und Drehbuchautor unter Beweis stellen möchte.

Ein heikles Vorhaben, scheinen doch diverse Filmemacher mit derart beruflichen Veränderungen gescheitert. Im Falle von „Christopher Roth“, seinem zweiten cineastischen Beitrag als Regisseur, kann ich dennoch alle Skeptiker beruhigen.

Handwerklich hat er mit seinem Horrorthriller wahrlich saubere Arbeit bewiesen und sein Gespür für atmosphärisch dichte Kameraeinstellungen- und Fahrten unterstreichen seinen enorm talentiertes und virtuoses Geschick im Umgang mit der Kamera.

Dabei fällt schnell auf, dass gerade sein perfekt inszeniertes Hin- und Herhüpfen zwischen Gut und Böse von farblich geschickter Verspieltheit geprägt ist.

Immer dann, wenn der Killer rabiat zu Gange geht, werden Farben, Sound und Kulisse auf das Wesentliche reduziert – im Kontrast dazu erstrahlen die prägnanten Auftritte des titelgebenden Helden und das seiner Frau in kräftigen, sonnig-heiteren und stimmungsvollen Farben.

Aufgrund der Kombination von künstlerisch genau durchdachten Kamerafahrten im Einklang mit stimmungsvoll-kontrovers zusammengestrickten Farb- und Soundschnipseln und dem Einfügen überaus harter Gewalteinlagen dürfte Filmkenner schnell an die früheren Werke eines Dario Argento´s erinnert werden.

Die Intension ist scheinbar gar nicht mal an den Haaren herbeigezogen, erinnert „Christopher Roth“ unmerklich an diverse italienische Giallo-Schlitzerfilme der 60er und 70er Jahre.

Demnach sehr einprägsam, und stellvertretend als liebevolle Hommage an dieses Subgenre gesehen, die (fiktive) Szene, in der eine junge schwarzgekleidete Frau in einem steril-wirkenden weißen Bad steht und sich vor dem Badspiegel die Haare fönt. Unerwartet pirscht sich der unbekannte Killer an das ahnungslose Opfer von hinten heran und „schlachtet“ die ahnungsvolle Frau erbarmungslos nieder. Die Klassische Musik, welche das deprimierende Unterfangen unterstreicht in Kombination mit den erschreckend realistisch umgesetzten dunkelroten Flutfontänen und dem klinisch-sterilen weißen Farbton des Badezimmers machen diese Szene zu einem echten Augenschmaus für Filmkenner.

Dass Maxime Alexandre scheinbar ein Gespür für rohe und überaus sadistische Gewalteinlagen besitzt sei an dieser Stelle nicht von der Hand zu weisen, bedenkt man mit welchen, in der Horrorszene anerkannten, Filmregisseuren er bisher zusammengearbeitet hat.

Seine unerträglich grausamen und vor allem explizit gefeierten Gewaltspitzen deuten darauf hin, dass er im Laufe seiner bisherigen Arbeit als Kameramann (in diversen Horrorproduktionen) aufmerksam verfolgt hat, wie er Horrorfilmfreunde auf dem gesamten Erball bei Laune halten kann.

Sein „Christopher Roth“ dürfte vor allem bei den hiesigen Zensurbehörden auf gehörig Unverständnis  stoßen und die Darstellung seiner Morde könnte auf „ungeübte“ Zuschauer überaus radikal wirken.

Demnach gehe ich davon aus, dass Alexandres Zweitwerk in deutschen Gefilden vom Vertrieb „Mr. Banker Film“ , FSK-freundlich, „zurechtgestutzt“ veröffentlicht  wird.

 

 

Maxime Alexandre´s zweiter abendfüllender Ausflug auf dem Regiestuhl hat vollends funktioniert.

Zwar benötigt der Filme eine Weile bis er in Fahrt kommt und besitzt in der ersten Hälfte einige Leerläufer, legt aber in der zweiten Filmhälfte gehörig nach und kann mit einem überaus spannenden  Finale und einer handvoll recht drastisch-gewählten Goreinlagen überzeugen.

Der aktuelle Horrorthriller „Christopher Roth“ spricht ein vorwiegend älteres, sowie erfahreneres Filmpublikum an und das ist auch gut so, denn von der breiten Masse an dummen Teenie-Horrorfilmen, sich endlos wiederholenden „Paranormal Activity“-Fortsetzungen und Plagiaten, sowie penetrant nervenden Hollywood-Remakeaufgüsse hebt sich dieser kleine überraschend sehenswerte Film sehr positiv ab.

 

 

 

Fazit 6,5/10 Punkte

 

High Tension“ – Kameramann wandelt jetzt auf Drehbuch- und Regisseurpfaden.

Vorhaben geglückt – Bitte weiter so!

 

FSK-Prognose: leicht geschnitten mit FSK „Keine Jugendfreigabe“ – Film selbst erscheint Mitte März 2012 in Deutschland auf DVD und Blu-ray Disc von „Mr. Banker Film“

 

 

Hellraiser80