Filmkritik: „Scars of Xavier“ (2017)

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SCARS OF XAVIER

Story

Ein Serienmörder verursacht mit seinem brutalen Treiben in Prag Angst und Schrecken.

 
 
 


 
 
 

SCARS OF XAVIER – Kritik

 
 
Horrorfilme aus Deutschland werden in der Regel nicht staatlich gefördert. Demzufolge gehen diese nur selten in Produktion und existieren demzufolge kaum. Doch es gibt immer mehr Filmemacher, die das nicht hinnehmen wollen. Die gehen Risiken ein und finanzieren Horrorfilme mittlerweile selbst. Vorbei die Zeiten von übler Amateur-Ware aus dem Hause OLAF ITTENBACH. Der deutsche Horrorfilm hat sich im Untergrund längst weiter in Richtung Professionalität entwickelt. Das Ergebnis: DER NACHTMAHR oder LUZ. Eine Reihe mutiger und vor allem ungewöhnlicher Genre-Filme aus Deutschland, die nun mit SCARS OF XAVIER erweitert wird. Letzterer ist deftig und verursacht in erster Linie Aufsehen durch Brutalität. In Anbetracht dessen, wer da auf dem Regiestuhl sitzt, ist das kein Wunder. Regisseur und Drehbuchautor KAI E. BOGATZKI ist kein unbeschriebenes Blatt in der deutschen Independent-Horrorfilm-Szene. Der war schon an Genre-Streifen wie BLOOD FEST und HI8: RESURRECTIO als Editor beteiligt. Die Konsequenz daraus: Endlich mal selbst einen eigenen Horrorschocker drehen. Nach einigen Kurzfilmen ist der nun erschienen. SCARS OF XAVIER schlug auf Festivals ein, wie eine Bombe und erhielt jede Menge Lob. Deshalb erschien er jüngst auf Blu-ray und DVD im limitierten Mediabook.
 
 
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SCARS OF XAVIER beschreibt nicht unbedingt die inneren Narben, Gewissensbisse und Ängste, welche die Taten als Serienkiller rechtfertigen. Stattdessen handelt der Film vom Treiben eines Mannes, der seinen fehlgeleiteten Emotionen in Form von Morden Herr werden muss. Xavier nennt sich der Einzelgänger und kann in Rom gerade noch so der Polizei entkommen, die seinen schrecklichen Taten auf die Schliche kommen konnte. Nun wird ein neues Versteck benötigt. Das Goldene Prag scheint hierfür prädestiniert zu sein. Schnell hat Xavier eine Anstellung als Fahrzeugreiniger an einer Tankstelle gefunden. Von hier aus kann er seinen Hass auf Frauen ungestört weiter ausleben. Der mordet unbemerkt in Diskotheken oder lockt Frauen zu sich nach Hause, um sie dort zu zerstückeln. Da trifft unser Held in einem Lokal auf eine junge Kellnerin mit Problemen. Offenbar scheint die anders zu sein, als alle andere Frauen zuvor. Doch Horrorfilmkenner ahnen: Diese Liebe wird nicht von langer Dauer sein.
 
 
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Man muss SCARS OF XAVIER durch die rosarote Indie-Brille betrachten. Das ist kein Film für jedermann, der sich mal soeben von etwas Horrorfilmunterhaltung berieseln lassen möchte. SCARS OF XAVIER ist schon harter Tobak, der sich durch das Zelebrieren von Gewalt Eindruck verschafft. Wir sehen, wie Filmfigur Xavier einen wahren Blutrausch durchlebt, in dessen Verlauf diverse Menschen das Leben lassen müssen. Da werden Kehlen durchgeschnitten, Körper zerteilt und Fleischwunden zugefügt. Die Spezialeffekte fallen für Indie-Horror beachtlich professionell aus. Der technisch hohe Standard bekräftigt die Vermutung, dass hier wohl Menschen am Werk waren, die schon länger mit Filmen zu tun haben. Ob Schnitt, Kamera oder Filmmusik – SCARS OF XAVIER beweist eindrucksvoll, dass Indie-Horror aus Deutschland schon lange die Grenzen sinnbefreiter Amateur-Ware überschritten hat.
 
 
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So viel Lob dem Visuelle zuzuschreiben ist, so enttäuschender jedoch die Handlung selbst. SCARS OF XAVIER ist bei genauerer Betrachtung ein zweischneidiges Schwert. Das Drehbuch ist nämlich sein größter Feind. Regisseur und Drehbuchautor KAI E. BOGATZKI (übrigens ein sehr sympathischer Zeitgenosse) treibt seinen Antihelden von Mord zu Mord. Letztere laufen nach immer gleichem Schema ab – nur Todesarten und die Frauen selbst unterscheiden sich voneinander. Spannung kommt da natürlich nur selten auf, was auch daran liegt, dass Filmfigur Xavier unnahbar bleibt. In Rückblenden, die stets in Egoansicht zu sehen sind, erfährt der Zuschauer Ursachen für die Taten. So ist mal wieder die Mutter an allem Schuld, die ihren Jungen in Jugendtagen missbraucht, gedemütigt und schikaniert hat. Klischees, die nur oberflächlich angerissen werden. Der innere Kampf mit sich selbst und seiner Vergangenheit findet im Film nur selten Erwähnung. Stattdessen werden Ängste, Traumata und Emotionen in Blut ersäuft. Jeder Psychologe dürfte da nicht unbegründet die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Als ernst zu nehmendes Psychogramm eines Psychopathen, der durch eine vermasselte Kindheit zum Serienkiller geworden ist, taugt SCARS OF XAVIER daher nicht unbedingt.
 
 
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Übrigens bewiesen alle Beteiligten des Films Herzblut und Engagement. So erklärte Xavier-Darsteller MARC ENGEL im Making-of, welches sich auf Blu-ray und DVD zu SCARS OF XAVIER finden lässt, dass er seinen Charakter so glaubhaft wie möglich erscheinen lassen wollte. Hierfür hungerte er sich auf 52 Kilo herunter. Damit machte er es Schauspieler CHRISTIAN BALE gleich. Letzterer nahm für seine Rolle in DER MASCHINIST knapp 30 Kilogramm ab. Dass Engel offenbar für Filme lebt und quasi alles dafür gibt, zeigt auch der Mut für Extreme. So nahm der deutsche Schauspieler für eine Szene einen Lötkolben in die Hand und fügte sich damit schmerzhafte Verbrennungen zu. Die im fertigen Film gezeigte Wunde ist daher echt. Krasser Shit.
 
 


 
 
 

SCARS OF XAVIER – Fazit

 
 
 
6 Punkte Final
 
 
Kontroverses Serienkiller-Gemetzel aus deutschen Landen, das Indie-Horrorfilme aus Deutschland auch international interessant machen dürfte. Zwar hat das Drehbuch so einige Schwächen. Die Professionalität und der hohe technische Standard sind aber beachtlich. SCARS OF XAVIER tritt in die Fußstapfen von so Filmen wie MANIAC oder HENRY. Mit denen kann diese Produktion zweifelsohne mithalten.
 
 


 
 
 

SCARS OF XAVIER – Zensur

 
 
 
Die deutsche Fassung von SCARS OF XAVIER ist ungeschnitten, aber auch ungeprüft. Wegen fragwürdiger Szenen dürfte es der Streifen generell schwer haben überhaupt durch eine FSK-Prüfung zu gelangen. Wer den ungeschnitten Streifen haben möchte, muss daher genauer suchen. Online-Shops mit großem FSK18-Sortiment dürften SCARS OF XAVIER im Sortiment haben. Alternativ kann man den Film auch im Webshop der WICKED VISION DISTRIBUTION GMBH kaufen.
 
 
 


 
 
 

SCARS OF XAVIER – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Wicked Vision | Rawside Entertainment (limitiertes Mediabook – Cover A – auf 222 Stück limitiert)

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(c) Wicked Vision | Rawside Entertainment (limitiertes Mediabook – Cover B – auf 222 Stück limitiert)

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(c) Wicked Vision | Rawside Entertainment (limitiertes Mediabook – Cover C – auf 222 Stück limitiert)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN

Originaltitel: Scars of Xavier; Deutschland | Tschechien 2017

Genre: Horror, Thriller

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch, Englisch

Bild: 2.35:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 91 Min.

FSK: ungeprüft (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Mediabook

Extras: 24-seitiges Booklet mit einem Text von Mike Blankenburg, Nummerierte Sammelkarte (Nur für die ersten 100 Vorbesteller im Wicked Shop), Deleted Scenes, Making-of, Interviews, Making-of Synchronisation, Teaser, Trailer, Musikvideo, Kurzfilm, Bildergalerie, Hauptfilm auf DVD

Veröffentlichung: Mediabook: 07.04.2020

 
Nachdem SCARS OF XAVIER seine Weltpremiere auf dem US-Nightmares Film Festival im Jahr 2017 feiert, wurde er seither u. a. in den Niederlande auf DVD (ab 16) sowie in Norwegen als VOD (ab 15) veröffentlicht. Nun – im Jahr 2020 – hat es der Streifen auch auf den deutschen Markt geschafft. Das beliebte Label WICKED VISION hat SCARS OF XAVIER als Teil seiner Uncut Rawside Edition veröffentlicht. Diese ziert die Nummer fünf. SCARS OF XAVIER kann demzufolge in drei Mediabooks mit unterschiedlichem Cover gekauft werden. Jedes Mediabook ist streng limitiert auf 222 Stück. In jedem Mediabook ist eine DVD und eine Blu-ray zum Film enthalten.
 

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SCARS OF XAVIER – Trailer

 
 


 
 
 

Marcel Demuth

(Die Rechte aller verwendeten Bilder und fürs Packshot liegen bei WICKED VISION DISTRIBUTION GMBH | Rawside Entertainment)

 
 
 
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Filmkritik: „Ostzone“ (2016)

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OSTZONE

Story

 
 
 
Ein westdeutsches Sozialarbeiterpaar muss irgendwann nach der Wende erkennen, dass der Erwerb von Ostimmobilien auch Jahre nach Abwicklung von Birgit Breuels nicht minder grauenerzeugender Treuhandanstalt eine nicht ungefährliche Angelegenheit ist. Denn die Sünden der DDR wirken in der OSTZONE dramatisch nach …
 
 
 


 
 
 

OSTZONE – Kritik

 
 
 
Da wären also Linda und Marius, das offensichtlich super verdienende und – wie könnte es anders sein – bis zu den Haarspitzen idealistische Sozialarbeiterpaar, welches sich mitten im Nirgendwo am Aufbau eines Heims für benachteiligte Jugendliche versucht. Obwohl aus dem Westen stammend eher ostdeutsch rüberkommend – was immer das heißen mag? – strahlen sie um die Wette, bis das optisch eher harmlose Grauen sich in seiner Konsequenz grausam Bahn bricht. Und dabei fängt alles so gut an: Der Telefonanruf stellt ein passendes Objekt in Aussicht und auch die erste Begehung des Gebäudes, an dem der Zahn der Zeit ordentlich genagt hat, bestärkt den Entschluss. So ist man sich auch mit der Maklerin (VALERIE CUENOD) schnell handelseinig. So könnte die ostdeutsche Landschaft gemäß Helmut Kohls Vorstellungen eigentlich zum Blühen gebracht werden. Doch was hat es mit den urbanen regionalen Legenden des knuddelig ostigen Gastwirschaftsangestellten (CHRIS FRIEDLING) tatsächlich auf sich? Freundin Marie (am Überzeugendsten: SASKIA GEIßLER) schwant nichts Gutes. Wird sie Recht behalten?
Eine schwierige Kiste.
 
 
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Das gilt ebenso für die Entstehung des ambitionierten Projektes, wie das Schreiben einer fairen Kritik. Deshalb vorangestellt: Man sollte unterm Strich zumindest die betreffende Einstellung für „selbstgemachte“ Produktionen mitbringen, um OSTZONE angemessen verdient würdigen zu können. Ohne Berücksichtigung der Leidenschaft, die hinter dem Herzensprojekt steckt und den Aufwand, der erbracht wurde, um das Projekt auch finanziell stemmen und veröffentlichen zu können, besteht wenig überraschend überdies die Möglichkeit, auch über den einen oder anderen Punkt zu stolpern, der den Sehgenuss trübt. So versteht sich OSTZONE als ernste Angelegenheit ohne großes Augenzwinkern. Eine gute Entscheidung. Somit wirken allerdings die Naivität und die Motive der Protagonisten sowie der erahnbare Twist eher zum Schmunzeln anregend, als Mitfiebern auslösend. Ob man das tragische Hintergrundthema als Verwurstung innerhalb des Genres oder als bereichernde neue Facette im Horrorfilmkosmos einstuft, muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden.
 
 
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Die Grundstimmung des alten verfallenden Gemäuers, das rudimentär an unrühmliche Zeiten erinnert, wurde jedenfalls ohne Wenn und Aber famos eingefangen; allerdings etwas zu lange ohne den Einbau wirklicher Horrorelemente abgefilmt, was den Gruselfaktor reduziert. Überhaupt wirkt das Handwerkliche – soweit einschätzbar – ziemlich perfekt für eine „Indieproduktion“. RENÉ RAUSCH, der bereits mit dem Kurzfilm DIE BEICHTE sein Talent bewiesen hat, hat´s einfach drauf und bringt zudem die nötige Liebe für die Materie mit. Die Kameraführung – zum Teil sogar mit sehr schön eingefangenen Drohnenaufnahmen –, Schnitt, Regie, Licht sind somit als durchaus gelungen einzustufen. Dasselbe trifft auf die unaufdringlich angenehme musikalische Untermalung von TORBEN JAN MÜLLER zu. Für die starken Lautstärkeschwankungen, die eine wiederholte Feinabstimmung erfordern, gilt dies dagegen nicht. Es sei denn man möchte seine Nachbarn besser kennenlernen. Die Darsteller wirken allesamt sympathisch und so als würden sie privat miteinander befreundet sein. Das öffnet das Herz und macht (fast!) vergessen, dass nicht jeder Dialog komplett überzeugen kann. Drehbuchtechnisches Potential wurde auch sichtbar, aber nur unvollständig abgerufen.
 
 
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Es dauert tatsächlich recht lange bis es mit leicht angezogener Handbremse dann doch sehnsüchtig erwartet endlich mehr zur Sache geht. Heftige oder übertriebene Splatterelemente sind jedoch nicht zu erwarten. Eventuell dachte man sich hier: besser keine/wenig Effekte, als lächerlich schlechte. Bis der Bodycount endlich zu wachsen beginnt, erweist sich der Film leider als arg dialoglastig und satzbausteinmäßig. Was das Tempo zusätzlich entschärft, da man den Protagonisten bei ihren schrittweisen Entdeckungen eh immer voraus ist. Erfeulicherweise entschädigt der atmosphärische Schauplatz für die ein oder andere redundante Länge. Zudem bietet OSTZONE – einschließlich des Final Girl Endes – allerdings erfreulich viele klassische Horrorfilmelemente, die es zu entdecken gilt und die die Sichtung für geneigte Genrefans lohneswert machen.
 
 
 


 
 
 

OSTZONE – Fazit

 
 
 
5 Punkte Final
 
 
 
Die abschließende Bewertung fällt jedoch tatsächlich nicht leicht. Einerseits bietet die Produktion – abgesehen von der Ostthematik – nichts innovativ Neues und ist somit im Durchschnittsbereich anzusiedeln. Andererseits liegt sie für Produktionen dieser Art professionell klar über dem Durchschnitt und so kann man sich ihrem Charme letztendlich nicht vollends entziehen.
 
 
 


 
 
 

OSTZONE – Zensur

 
 
 
Die Morde erweisen sich als ausgesprochen zahm und könnten ebenso in AKTENZEICHEN XY ungelöst ausgestrahlt werden. Da mehr als das Eindringen einer Messerklinge nicht sichtbar wird, war die ungeschnittene Freigabe ab FSK16 unproblematisch.
 
 
 


 
 
 

OSTZONE – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) M-Square Pictures | daredo (Soulfood)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Ostzone; Deutschland 2016

Genre: Horror, Thriller

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Englisch

Bild: 1,78:1 (1080p)

Laufzeit: ca. 71 Min.

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: KeepCase mit Wechselcover

Extras: Audiokommentar; Outtakes

Release-Termin: 19.05.2017

 

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OSTZONE – Trailer

 
 


 
 

Andy78

(Die Rechte für alle Grafiken liegen bei M-Square Pictures | daredo (Soulfood))

 
 
 
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