Kritik: „Zimmer 205 – Traust Du Dich rein?“ (2011)

zimmer 205
 
 
 

ZIMMER 205 – TRAUST DU DICH REIN?

Story

 
 
 
Die Protagonistin Katrin zieht ins Wohnheim ihrer neuen Uni. Ein neuer Lebensabschnitt. Endlich weg von der Bevormundung durch ihren überbehutsamen Vater und einer traumatisierenden Vergangenheit. Voller Enthusiasmus stürzt sich die Psychopharmaka schluckende Erstsemestlerin ins Uni-Leben, besucht Vorlesungen und macht Bekanntschaften. Dass ihre Vormieterin, die vor Katrin in dem Zimmer mit der Nummer 205 lebte, spurlos verschwunden ist, sorgt sie zunächst wenig. Doch bald darauf findet sie das Videotagebuch der Vermissten, dass ein entsetzliches Licht auf ihre neuen Bekanntschaften fallen lässt. Auf der Suche nach der Wahrheit weckt sie durch ihre Neugier gefährliche Dämonen der Vergangenheit. Was ist wirklich mit der gesuchten Annika passiert? Was versuchen ihre Mitkommilitonen vor ihr zu verbergen? Was haben eine düstere Vision und eine immer wieder auftauchende Gestalt im roten Kapuzenpulli zu bedeuten? Als mysteriöse Todesfälle auch noch dafür sorgen, dass Katrin selbst im Zentrum der polizeilichen Ermittlungen steht, schwebt sie schon längst selbst in Gefahr …
 
 
 


 
 
 

ZIMMER 205 – Kritik

 
 
 
Also um eins vorweg zu nehmen, ich musste aufs Klo. Schon nach den ersten zehn Minuten. Ich musste wirklich dringend. Wirklich, wirklich dringend. Aber erlöst wurde ich letztendlich erst nach 107 fesselnden Minuten. Ich wartete den ganzen Film auf eine ermüdende unwichtig erscheinende Szene, doch sie blieb einfach aus. Und das unerwartet! Ich meine, ein deutscher Psychothriller? Hallo? Wenn ich an deutsche Filme denke kommen mir direkt zwei Arten in den Sinn. Zum Einen schlechte Möchtegernkopien großer Hollywoodblockbuster und zum Anderen diese unglaublich künstlerich wertvollen Kulturbeiträge die so lethargisch und überanspruchsvoll sind, dass am Ende lediglich die Macher noch erahnen können was sie damit eigentlich sagen wollten, während der Rest der Zuschauer ihren Suizidgedanken nachgehen. Ich ging also mit wirklich niedriger Erwartung in die Pressevorführung und ich wurde tatsächlich überrascht. Bisher haben nur wenige deutsche Filme meine Vorurteile gebrochen, einer davon ist auch nun ZIMMER 205 – TRAUST DU DICH REIN?. Mag es daran liegen, dass es sich um ein verbessertes dänisches Remake von „Kollegiet“ handelt oder das Regisseur Rainer Matsutani nur ein gewiefter Fuchs ist, am Ende ist es egal, denn der deutsche Psychothriller ZIMMER 205 hat sich wirklich als ein gelungenes und spannendes Filmereignis entpuppt.
 
Aber fangen wir von vorn an. Schon das schnell geschnittene Intro mit düsterer Hintergrundmelodie sorgt für eine unheilversprechende Atmosphäre bevor der Zuschauer in das Leben der Protagonistin eintaucht deren Psyche und Wahrnehmung die ganze Filmlänge im Fokus bleibt. Ich bin Herrn Matsutani wirklich sehr verbunden, dass uns eine überlange nichtssagende Einführung mit inhaltslosen Szenen erspart blieb. Dennoch wirkt alles flüssig und nicht abgehackt. Auch der erste Todesfall lässt nicht allzu lang auf sich warten. Zwar muss man unweigerlich an diverse mordende Geistermädchen aus bekannten japanischen Remakes denken, dennoch wirkt unsere rote Kapuzengestalt nicht allzu ausgelutscht. Dazu kommt: obwohl man rechtzeitig ziemlich genau erahnen kann, was passieren wird, dennoch kurzzeitig Herzschläge aussetzen können. Zumindest war das bei mir der Fall und ich bin wirklich nicht leicht zu erschrecken (behaupte ich zumindest). Die Todeshergänge geschehen ohne große Massaker, Badewannen voll Blut oder phänomenale Effekte. Unser Rachegeist kommt, verfolgt, erschreckt und sorgt für tragische Unfälle mit Todesfolge. Einerseits könnte man sagen unspektakulär andererseits würde ein aktiv meuchelndes Mädchen aus dem Jenseits die Hauptfrage am Ende nicht zulassen oder absurde Massenkettenreaktionen a lá FINAL DESTINATION, die Stimmung unfreiwillig ins lächerliche ziehen. Ok, ok, obwohl der ein oder andere Abgang auch schon mal ein Schmunzeln herzaubern kann (vorausgesetzt der Herzschlag hat schon wieder eingesetzt). Die Handlung ist flüssig, nachvollziehbar und wirft nur selten Logiklücken auf, die allerdings meistens nach kurzer Zeit wieder geschlossen werden. Ahnt man bei vielen solcher Filme bereits nach den ersten fünf Minuten den Ausgang des Werks wird man bei ZIMMER 205 – TRAUST DU DICH REIN? mehrmals durch gut durchdachte Wendungen unterhalten die nicht mit einem zwingenden HÄ?-Ausruf begleitet werden müssen. Ein sehr positiver Aspekt ist, dass man ständig bei der Antwort schwankt, auf die Frage ob unsere traumatisierte Studenten vielleicht einfach die falsche Pillendosis gewählt hat und halluziniert oder ob es sich doch um paranormale gesundheitsgefährdende Phänomene handelt. Das Ende kommt mit einem Äääääh?-Aaaaaah!-Ooh!-Effekt und sorgt somit für einen runden Abschluss. Vor allem danach, kann man rückblickend nicht sicher sein was wirklich die Wahrheit ist und die Hauptfrage nach den realen Geschehnissen bleibt offen.
 
ZIMMER 205 – TRAUST DU DICH REIN? ist ein ausführlich ausgearbeitetes Werk mit fesselnder Handlung, glaubhaften Wendungen und ansprechenden Charakteren der mit wenig Effekten und Kunstblut sehr gut aus kommt. Die Geschichte erfindet das Genre nicht neu, ist jedoch durchaus gelungen und ist zweifellos sehenswert. Matsutani hat wunderbare Arbeit geleistet und meine Meinung über deutsche Psychothriller von Grund auf revidiert. Wer auf eine wendungsreiche, gut strukturierte Unterhaltung mit Fokus auf die wankende Psyche der Hauptfigur steht, sollt sich ZIMMER 205 auf keinen Fall entgehen lassen. Fans von sinnlosen aber spektakulären Mordorgien werden allerdings nicht auf ihre Kosten kommen.
 
 
 


 
 
 

ZIMMER 205 – Fazit

 
 
 
8 Punkte Final
 
 
 
Ein Beweis, dass auch Horror aus Deutschland für deftige Adrenalinschübe sorgen kann. Gruselfans sollten definitiv einen Blick ins ZIMMER 205 riskieren!
 
 
 


 
 
 

ZIMMER 205 – Zensur

 
 
 
Die deutsche Fassung ist ungeschnitten für Jugendliche ab 16 Jahren geeignet, kein Wunder geht es hier vorwiegend subtil zugange!
 
 
 


 
 
 

ZIMMER 205 – Deutsche Blu-ray

 
 
 
Zimmer-205-Traust-du-dich-rein-Blu-ray
 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Zimmer 205; Deutschland 2011

Genre: Horror, Thriller

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch

Bild: 2.40:1 (1920x1080p), @24 Hz

Laufzeit: ca. 104 Min.

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Amaray mit Wendecover

Extras: Making of, Outtakes, Intro-Trailer, DVD-Kritik vom Youtube-Kritiker ROBERT HOFMAN, BD-Live-Zugang, Deleted Scenes

 
 
 
Nach dem Einlegen der Scheibe gibt es erst einmal etwas Werbung zu sehen. Mit drei Trailern anderer Film aus dem Hause EUROVIDEO macht das Label etwas Eigenwerbung bevor es anschließend in ein schickes Menü geht, dass mit Szenen aus dem Hauptfilm unterlegt wurde. Das Bild der Blu-ray von ZIMMER 205 kommt erstaunlich hochwertig daher. Starke Kontraste, tiefe Schwarztöne und eine hervorragende Schärfe erfreuen das Filmliebhaberherz. Auch der Ton besitzt eine gute Räumlichkeit und unterstreicht die für einen deutschen Film erhebliche düstere Stimmung des Streifens. Bei den Extras geht es für einen deutschen Indie-Gruselfilm erstaunlich umfangreich zugange. Es wird ein Making-of (ca. 21 Minuten) geboten, das die Filmentstehung umfangreich protokolliert. Zudem haben es einige gelöschte Szenen (rund zehn Minuten) und diverse Outtakes (ca. fünf Minuten) auf die Scheibe geschafft, die durch einen kleinen Intro-Trailer (ca. drei Minuten) ergänzt werden. Alle Extras liegen in DVD-Qualität vor. Da die gebotenen Boni in deutscher Sprache vorliegen, gibt es demzufolge auch keine Untertitel. Das Extrapaket wird abgerundet durch einen BD-Live-Zugang bei dem ein Internetanschluss vorausgesetzt wird und eine ca. dreiminütigen DVD-Kritik vom Youtube-Kritiker ROBERT HOFMAN. Wer sich nicht mit dem blauen FSK-Flatschen anfreunden kann, darf sich zudem über ein Wechselcover freuen. Das gibt es von EUROVIDEO gratis dazu. Für einen deutschen Genrefilm eine erstaunlich nennenswerte Veröffentlichung, hat das Label EUROVIDEO bis auf einen Audiokommentar all das zusammengetragen, was man scheinbar zum Film finden konnte. Vor allem das Fan-Feature in Form einer Youtube-Kritik ist zwar kurz, darf gern Schule machen. Sehr gut EUROVIDEO!
 
 
 

Zimmer 205 – Traust du dich rein? [Blu-ray] ungeschnitten bei AMAZON bestellen

 
 


 
 
 

ZIMMER 205 – Trailer

 
 
 


 
 

Sören C.

 
 
 
Ähnliche Filme:
 
Room 205 – Kollegiet (2007)

Filmreview: „Das Kind“ (2012)

Das-Kind-2012
 
 
 

Das Kind

Story

 
 
 
Der an einem unheilbaren Hirntumor erkrankte Waisenjunge Simon Sachs (Christian Träumer) freundet sich im Krankenhaus mit Carina Freitag (Sunny Mabrey) an. Um ihm die Angst vor dem Tod zu nehmen, schenkt die Krankenschwester Simon zu seinem zehnten Geburtstag eine „Rückführung“ beim Psychologen Dr. Tiefensee (Luc Feit). Doch der Junge erlebt dabei eine negative Überraschung: Er sieht sich selbst bei der Ermordung eines Menschen. Fortan hält sich Simon für einen Serienmörder und will sich der Polizei stellen. Noch ungläubig hinsichtlich des Wahrheitsgehaltes von Simons Vision geht Schwester Carina darauf ein, einen der Tatorte aufzusuchen und überredet ihren Ex-Freund, den Anwalt Robert Stern, sie und Simon zu begleiten. Der Junge führt sie in eine alte Fabrik, wo sie tatsächlich eine Leiche finden. Der ist, wie in Simons Vision, der Schädel mit einem Beil eingeschlagen wurden. Stern meldet den Vorfall der Polizei, doch die Tatsache, dass der Mord bereits fünfzehn Jahre zurückliegt, also noch vor Simons Geburt, führt dazu, dass der Verdacht bald auf den Anwalt fällt. Es beginnt ein Wettlauf zwischen dem Trio Stern, Simon und Carina auf der einen Seite, der Polizei, einem mysteriösen Erpresser, der von Stern den Namen des Mörders wissen will und dem Mörder selbst. Das unerklärliche Wissen des Jungen, dessen Alpträume ihn zu weiteren Toten führen, macht diesen Trip zunehmend unheimlicher…
 
 
 


 
 
 

Das Kind – Kritik

 
 
 
Was sich vom Setting her spannend anhört, entpuppt sich auf der Leinwand bzw. auf der heimischen Mattscheibe als einigermaßen halbherziger Versuch, einen Hollywood-Blockbuster nachzuahmen. Das Problem des Films sind dabei nicht logische Stolpereien – die schlussendliche Erklärung für Simons Visionen ist zumindest plausibel – oder schlechte Schauspieler, sondern dass es ihm zu keinem Zeitpunkt gelingt, „echt“ zu wirken. „Das Kind“ ist von Deja-vus durchsetzt: „Staranwalt“ Robert Stern (Eric Roberts) gibt mit seiner grauen Fönfrisur einen Aufguss von Richard Gere (witzigerweise ist Eric der Bruder von Julia Roberts), Frederik Losensky (Reiner Schöne) lässt in seinem religiösen Eifer aber auch optisch an die Figur des Chartand aus der Verfilmung von Dan Browns „Illuminati“ denken. Und auch hinsichtlich der Sehgewohnheiten des Mainstream-Kinos bewegt man sich auf der sicheren Seite: Wenn zum Beispiel am Ende Simon stirbt, wird das Pathos mit der großen Suppenkelle verteilt, die Musik dudelt geschmacksverstärkerisch wie in einem der typischen Ami-Schinken. Die Tränendrüse drückt quasi da von selbst, dem Pawlowschen Reflex entgeht niemand. Das Kochrezept ist altbewährt und tausendfach erprobt, allein mangelt es an der eigenen kreativen Beitrag, am letzten Pfiff.
 
Entstanden ist „Das Kind“ nach dem gleichnamigen Roman von Sebastian Fitzek. Gedreht wurde 2011 in Berlin, der Heimatstadt des Autors. Die Vorlage des Thriller war ein Bestseller, da dürften die Erwartungen der Fans hoch gewesen sein. Doch der Film wirkt aufgesetzt und blutleer, die Figuren mit wenigen Ausnahmen künstlich. Dass „Das Kind“ in englischer Sprache produziert und deutsch synchronisiert wurde, erklärt diesen Effekt des „Fremdelns“ mit dem Personal zwar nicht, dürfte ihn aber ein Stück weit verstärken. Vielleicht liegt ja das Problem bei Regisseur Zsolt Bács, ein Freund Fitzeks, der uns bereits mit solch Sternstunden der Fernsehunterhaltung wie „Der Bergdoktor“, „SOKO Rhein-Main“ oder „Forsthaus Falkenau“ beglückte. Der Mann weiß sicher, mit welchen Zutaten man eine schmackhafte Suppe anrührt, nur wird er deshalb nicht zwangsläufig zum Gourmet-Koch. Handwerklich gibt es nichts zu kritisieren, doch spricht es Bände, wenn Fitzek ihn mit folgenden Worten charakterisiert: „Mit Zsolt kann man allerdings auch nicht wirklich streiten, dazu ist er viel zu nett.“ (aus dem Pressheft zum Film). Wahrscheinlich hätte ein routinierter Thriller-Handwerker wie David Fincher den Stoff adäquat umgesetzt, doch Fitzek hat sich auf seinen Kumpel verlassen. Danach befragt, wieso er die Verfilmung angeht, obwohl viele der Meinung seien, dass ein „deutscher Psychothriller nicht funktioniert“, antwortet der Autor: „Weil ich ein unerschütterlicher Optimist bin… Aber ich wollte es dann auch einfach wissen.“ Mit Optimismus allein lässt sich der internationalen Mainstream-Erfolg wohl nicht herbeireden. Ein Manko des deutschen Films – der häufig genug zu Unrecht kritisiert wird – ist wohl auch das Schielen in Richtung Amerika. Doch dort gelingt es gerade eher eigenständigen Werke zu punkten, so wie Ole Bornedal „Nachtwache“ oder „Monsieur auf Abwegen (Un éléphant ça trompe énormément)“ von Yves Robert, die ein Remake in Hollywood erfuhren. Warum die Amis einen mittelmäßigen „Sieben“-Abklatsch beklatschen sollten, bleibt ein ungelöstes Rätsel.
 
Erwähnt werden soll an dieser Stelle, dass es zumindest ein kleines Highlight gibt: Die positive Überraschung des Films ist Dieter Hallervorden als Stiemer. Wer Hallervorden nur als blödelnden Grimassenschneider kennt, wird überrascht sein, dass der mittlerweile 78-Jährige in „Das Kind“ glaubwürdig den verrückten Drahtzieher eines Kinderschänderringes spielt. Nicht zu vergessen Ben Becker der sich quasi selbst spielt: Er gibt den Borchert, einen zupackenden Zuhälter mit Herz und großer Schnauze. Eine Rolle, die Becker auf den Leib geschrieben scheint.
 
 
 


 
 
 

Das Kind – Fazit

 
 
 
4 Punkte Final
 
 
 
Alles in allem ist „Das Kind“ durchschnittliche und durchschnittlich spannende Unterhaltung, nicht schlecht aber auch kein großer Wurf. Der Grusel- und Splattergrad ist eher gering. Hartgesottene Slasher-Fans werden den Film als Kinderprogramm einstufen, was auch thematisch ganz gut passt.
 
 
 


 
 
 

Das Kind – Zensur

 
 
 
Die Heimkino-Fassung von „Das Kind“  ist mit einer FSK 16 vollkommen ungeschnitten!
 
 
 


 
 
 

Das Kind – Deutsche Blu-ray

 
 
 
Das-Kind-Blu-ray
 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Das Kind; Deutschland 2012

Genre: Thriller, Horror, Mysterie, Krimi

Ton: Deutsch + Engl. DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch

Bild: 2.35:1; (1920x1080p)

Laufzeit: ca. 119 Min.

FSK: FSK 16

Verpackung: Amaray mit Wendecover

Extras: Making of, Trailer

 
 
 
Die Verfilmung des bekannten Bestellers wurde von den Lesern des Romans als sehr zwiespältig aufgenommen. Viele Details aus dem Buch fehlen in der Kinoumsetzung gänzlich, sodass der Film nicht annähernd der enorme Erwartungshaltung erfüllen konnte, die DAS KIND bei Fans des Buchvorlage vor dem Kinostart geschürt hatte. Das macht sich leider auch in der Blu-ray-Auswertung bemerkbar. Allzu ausufernd kommt die nicht daher. Zwar ist der Ton und das Bild durchweg auf sehr hohem Niveau, dennoch scheint es hin und wieder etwas gewöhnungsbedürftig, wenn sich die Lippen der teilweise deutschen Schauspielercrew (der Film wurde in englischer Sprache gedreht) vollkommen asynchron zur deutschen Synchronisation bewegen. Das zugegebenermaßen stimmige Menü, bietet gerade einmal ein deutsches Making of (20 min. / HD) und den Trailer zum Hauptfilm, ebenso in deutscher Sprache. Drei weitere Trailer kommender Filme aus dem Hause EUROVIDEO runden das Bonuspaket ab. Bleibt zu erwähnen, dass es noch einen BD-LIVE-Zugang gibt, bei dem ein Zugang zum Internet benötigt wird um Zusatzinformationen zum Film zu erhalten und dem Filmfreund zudem ein Wendecover spendiert wurde. Untertitel zum Film gibt es übrigens keine!
 
 

Das Kind [Blu-ray] jetzt bei AMAZON bestellen

 
 


 
 
 

Das Kind – Trailer

 
 


 
 
 
Ähnliche Filme:
 
Another American Crime (2010)

Bereavement – In den Händen des Bösen (2010)

Undocumented (2010)

The Ghostmaker (2011) –  Ebenfalls Beitrag des deutschen After Dark Films