Filmreview: „Scary or Die“ (2012)

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Scary or Die

Story

 
 
 
Die ominöse Internetseite „Scary or Die“ wartet mit allerhand seltsamen Clips auf, die sich eine junge Dame nun interessiert zu Gemüte führt. Jeder Clip erzählt eine grausame Geschichte, an dessen Ende der jeweilige Hauptprotagonist sein Leben lassen muss….
 
 
 


 
 
 

Scary or Die – Kritik

 
 
 
Bei der Indie-Produktion „Scary or Die“ erlebt der Filmfreund erneut ein recht bunt durcheinander gewürfeltes Horrorsüppchen, dass mit den unterschiedlichsten Subgenres aufwartet. In typischer „Creepshow“-Manier werden dem Zuschauer fünf qualitativ durchwachsene Horrorgeschichten serviert, die mal mehr, mal weniger überzeugen können. Hauptaugenmerk sei hierbei die umfangreichste Geschichte dieser Kurzgeschichten-Sammlung mit dem Titel „Clowned“, dessen Hauptprotagonist dem Filmfan frech-frivol vom verkaufsträchtigen Cover der Blu-ray/DVD entgegenlächelt. Um es vorwegzunehmen: Filmfreunde, die sich allein nur des reißerischen Plakats wegen für den Kauf dieses einzig für den Heimkinomarkt produzierten Titels entscheiden, dürften gnadenlos enttäuscht werden. Denn anders, als man es vermutlich aufgrund dieser fies drein grinsenden Clown-Maske erwartet, handelt es sich bei dieser Kurzgeschichte um keinen derben Killerclown-Streifen.
 
Das Geschichten-Segment „Clowned“ äußert sich eher als todtrauriges Grusel-Drama, dass von einem jungen farbigen Mann handelt, der unfreiwilligerweise von einem bösartigen Clown gebissen wird und zu selbigen mutiert. Statt auf konventioneller Strecke Gewalt zum Selbstzweck zu zelebrieren endet diese Geschichte mit fast schon poetisch und melancholisch anmutenden Bildern. Auch „Teujung´s Lament“ ist überaus sehenswert. Diese Erzählung handelt von einem alleinstehenden Mann, der vor einiger Zeit seine liebliche Ehefrau verloren hat. In seinem trostlosen Kummer und seiner endlosen Einsamkeit begegnet er einer unbekannten Schönheit, welche er aus einer misslichen Lage befreit. Als Dankeschön für seine Bemühungen spendiert die Fremde ihm einen unvergesslichen Abend – mit unvorhersehbaren Ende.
 
Mit „Teujung´s Lament“ erlebt der Filmfreund einen unangenehmen, wortkargen Beitrag, welcher allein nur von seiner überaus zermürbenden, traurigen und depressiven Grundstimmung lebt, die man in dieser Art und Weise schon lange nicht mehr in einem Genre-Film erlebt hat. Demnach äußert sich das unweigerlich konsequent-geschmacklose Ende, in seiner Form als wunderschöne Erlösung, zumindest für den leidenden Protagonisten der Geschichte. Wie schon in „Clowned“ zuvor kommt dieser Kurzgeschichte der langsame Erzählfluss zugute, der sich Zeit lässt, dem Zuschauer die Gegebenheiten ausführlichst zu erklären, damit dieser sich mit den Figuren identifizieren kann. Worte benötigt „Teujung´s Lament“ kaum, um seine beiden Charaktere zu skizzieren. Hier zählen allein Gestik, Mimik und das prägende Schicksal des männlichen Protagonisten um eine einfache, aber dennoch höchst effektive Geschichte zu erzählen, die es schafft auch ohne Blutzoll zu fesseln. Überhaupt gibt sich „Scary or Die“ wenig zeigefreudig in Sachen „Splatter-Horror“, was aber nicht heißen soll, dass in diesem Anthologie-Streifen nicht auch Freunde derber Gewalt auf ihre Kosten kommen dürfen. Die erste Geschichte „The Crossing“ geht zumindest in Sachen „handfester“ Unterhaltung nicht zimperlich vonstatten. In diesem Segment geht es um zwei menschenverachtende Hinterwäldler, die mit der Freundin des einen an die Mexikanische Grenze reisen. Dort angekommen, offenbaren die beiden Männer die wahre Intention ihrer Reise, was für alle Beteiligten ein unangenehmes Ende zur Folge hat.
 
The Crossing“ ist typisch anspruchslose Horror-Unterhaltung, die sich dem aktuell so beliebten Backwood- und Zombie-Genre bedient. Zwar wird hier auf Sparflamme gesplattert, im Vergleich zu den vier übrigen Episoden geht es dennoch sehr direkt und robust zu Gange, sodass zumindest die Filmfreunde halbwegs unterhalten werden, die sonst eher Genre-Filme der etwas härteren Gangart bevorzugen. Immerhin weiß das Ende mit seinem offensichtlich selbstironischen und ziemlich makaberen Ende zu überzeugen, welches es sogar schafft, einen winzigen Hauch des Charmes der typischen „Geschichten aus der Gruft“- Comics zu versprühen.
 
Die beiden letzten Episoden „Re-Membered“ und „Lover Come Back“ fügen sich leider kaum bis gar nicht in das Grundkonzept dieses Sammelsuriums düsteren Gegebenheiten ein. Mit ihren gerade einmal 3-5 Minuten Nettospielzeit wirken sie viel zu kurz, sodass man sich als Horrorfilmfreund überhaupt nicht mit dem Kontext und den Gegebenheiten der Erzählungen einlassen und identifizieren kann. Teilweise wirken die Geschichten lieblos und unfertig und scheinen einzig in die Handlung integriert, um die Laufzeit des Filmes auf die üblichen 90 Minuten zu strecken. Interessanterweise hat zumindest „Lover Come Back“ ein nennenswertes Erzähl-Konzept. Die Geschichte einer jungen Frau, die von ihrem Freund im Streit ermordet, in einen Koffer gequetscht und letztendlich von den Toten aufersteht, um sich für all die Schandtaten zu rächen, schildert die Rückkehr der jungen Dame auf recht unkonventionelle Art und Weise. Ihr Schicksal spielt sich rückwärts ab und darf durchaus mit einigen recht hübsch-verspielten optischen Spielereien aufwarten. Dunkle Waldpfade und unheimlicher Nebel gesellen sich zu seltsamen Kamerablickwinkeln und düsterer Atmosphäre. Hätten sich hier die Macher hinter dieser Episode mehr Zeit genommen um das Schicksal der betrogenen Freundin genauer zu beleuchten, wäre durchaus auch ein sehr sehenswerter Beitrag daraus werden können. So dümpelt diese Geschichte ebenso wie die vollkommen konfuse Rache-Episode mit dem reißerischen Titel „Re-Membered“ unvorteilhaft vor sich daher und nimmt „Scary or Die“ ein wenig das recht forsche Tempo, dass diesen kleinen Indie-Film dennoch recht sehenswert macht.
 
Nach „The Theatre Bizarre“, „V/H/S (2012)“ und „Chillerama“ ist nun „Scary or Die“ bereits der dritte Anthologie-Streifen in Folge, der 2012 dem gierigen Horrorfilmfreund das Leben herrlich-makaber und unterhaltsam-widerlich versüßen möchte. Zwar erreicht er zu keiner Zeit die künstlerische Frische eines „TTB“ und den vollkommen absurden und dennoch urkomischen Unterhaltungswert eines „Chillerama“, ist aber dennoch einer der besserer Vertreter seines Subgenres. Dass dem Film wahrlich kaum Budget zur Verfügung gestanden haben muss, ist aufgrund des Direct-to-Status offensichtlich, sieht man „Scary or Die“ dennoch kaum an. Die Filmemacher haben aus den vorhanden Mitteln das Maximale herausgeholt und schaffen es, zumindest in zwei Episoden, herausragende Leistungen zu vermitteln. Die Episode „Clowned“ ist mit Abstand das Herz dieser Kurzgeschichten-Sammlung und ist in seiner Darstellung als überaus sehenswert einzustufen. Aus den Gegebenheiten dieser Erzählung hätte man sogar einen abendfüllenden Spielfilm zaubern können – das Potenzial hätte die Story zumindest auf jeden Fall gehabt. Unter dem Strich bleibt ein kleiner unauffälliger Genre-Beitrag, der mehr verspricht, als man von derart unkommerziellen Veröffentlichungen erwarten würde.
 
 
 


 
 
 

Scary or Die – Fazit

 
 
 
6 Punkte Final
 
 

Solider Genre-Beitrag mit durchwachsenen Kurzgeschichten. „Geschichten aus der Gruft“-Fans und Anthologie-Freunde dürfen durchaus einen Blick riskieren, zumal das Segment „Clowned“ zu einer der erfrischendsten Kurzgeschichten der letzten Dekaden gehört.
 
 
 


 
 
 

Scary or Die – Zensur

 
 
Bis auf die erste Episode „The Crossing“ fließt kein einziger Tropfen Blut im Film, sodass der Film ungekürzt mit FSK16 die Prüfinstanz durchwandern dürfte.
 
 
 


 
 
 

Scary or Die – Trailer

 
 

 
 

Hellraiser80

 
 
Ähnliche Filme:

 
 

Chillerama (2011)

The Theatre Bizarre (2011)

Little Deaths (2011)

Filmreview: „Nictophobia – Folter in der Dunkelheit“ / „The Brazen Bull“ (2010)

 

 

 

„Tyler“, ein unerfolgreicher (warum hat Schauspieler „Michael Madson“ nicht gleich diese Rolle erhalten, sie wäre ihm wie auf dem Leib geschneidert gewesen) Immobilien-Makler wittert das große Geschäft: er kauft ein heruntergekommenen Warenhaus in der Innenstadt günstig auf, um dieses dann, umfunktioniert als Wohnkomplex, gewinnbringend zu vermieten.

Bei der ersten Besichtigung der gekauften Lokalitäten geht jedoch alles schief. Zusammen mit seiner Freundin „Lauren“ und einer ihrer Bekannten „Natasha“ gerät er in die Fänge eines skrupellosen Psychopathen, der sich in dem leerstehenden Gebäude verschanzt hat.

 

 

 

Geübten Cineasten dürfte der Name „Michael Madson“ sofort ein Begriff sein, denn in den frühen 90ern machte er vorwiegend mit Nebenrollen in bekannten Kultfilmen („The Doors“, „Thelma & Louise“) auf sich aufmerksam. Nicht unproduktiv, dafür weniger beeindruckend liest sich seine Filmografie ab den späten 90ern, denn dort erging es ihm ähnlich wie zig anderen Actiondarstellern der 80er Jahre zuvor, die von der Kinoleinwand verschwanden, ihren Kummer in Drogen und Alkohol ersoffen und hauptsächlich in minderbemittelten B-Movies und „Direct-to-Video“- Produktionen ihr Lohn und Brot verdienten. Schenkt man diversen Interviews Glauben, so sieht Madson sogar ein, in seinem Leben viel Mist gedreht zu haben. Obwohl seine Filmvita bis heute bereits über 110 Film vorweisen kann behauptet „Michael Madson“ sogar, gerade mal fünf bis sechs Werke in seinem bisherigen Leben gedreht zu haben, auf welche er wirklich stolz sei.

Hut ab vor dieser bodenständigen Selbsteinsicht.

Seine aktueller Auftritt im Horrorbeitrag „Nictophobia – Folter in der Dunkelheit“ erweitert die Reihe von unbrauchbaren Billig-Filmen in seinem bisherig kreativen Schaffen, den Mr. Madson mit Sicherheit am liebsten unter den Teppich kehren und gänzlich aus dem Gedächtnis streichen würde, denn dieser später Folter-Nachzügler ist katastrophaler Videotheken-Nonsens unter aller Güte, der es nicht einmal ungeschnitten in unsere Gefilden geschafft hat.

Bereits die ersten Filmminuten lassen, zumindest in der deutschen Synchronisation, schlimmes erahnen. Die beiden weiblichen Protagonisten und Freundinnen „Lauren“ und „Natasha“ (eine davon trägt die nervige deutsche Synchronstimme von „Jennifer Tilly„) sind so unweigerlich schlecht und nervig ins Deutsche übersetzt, dass einem als Horrorfilmfreund direkt die Nackenhaare zu Berge stehen, sobald die beiden „blonden“ Hohlbirnen das erste Mal den Mund öffnen. Oftmals wirken ihre Dialoge so unweigerlich lächerlich und der Klang ihrer (deutschen) Stimmen zu unverständlich schrill, dass man als Zuschauer nicht weiß, ob man jetzt lachen oder lieber weinend abschalten soll.

Das fast schon penetrant dumme Vorgehen der beiden „Intelligenzbestien“ unterstreicht demnach auch das Niveau des Genre-Beitrages „Nictophobia – Folter in der Dunkelheit“, welcher zudem auch rein gar nichts mit der titelgebenden „Nyktophobie“ (Nachtangst, Angst vor der Dunkelheit) am Hut hat. Hierbei merkt der Zuschauer einmal mehr, wie hilflos deutsche Vertriebe darum bemüht sind, mit einer fiktiv reißerischen Titelumbenennung von der minder überzeugenden Qualität ihrer eingekauften Produkte werben „müssen“. Außer der Tatsache, dass die handvoll orientierungsloser Protagonisten fast 40 Minuten lang durch die Gänge des düstere Lagerhauskomplexes irren, ohne das überhaupt irgendetwas spannendes passiert, hat „The Brazen Bull“, so wie der Film im Original heißt, rein gar nichts mit der deutschen Titelschmiede gemein.

Apropos spannend: Der vorliegenden Beitrag ist von schweißtreibendem Suspense meilenweit entfernt. Denn nachdem „Tyler“ mit seinen zwei „hyper-intelligenten“ Gespielinnen das Gebäude betreten hat und eifrig die neuerworbene Immobilie erkundet, verschwindet der neue Hauseigentümer überraschend und taucht wenige Minuten später als unfreiwilliger Filmstar, gefesselt auf einer Trage in seinem eigenen „Snuff-Movie“ erneut auf, welchem die beiden Freundinnen unweigerlich beiwohnen müssen, als sie bei ihrer Erkundungstour in einem leeren Raum einen eigens für sie aufgebauten TV-Apparat entdecken.

Was nun kommt ist routinierter Folter-Quark, der aufgrund seiner Belanglosigkeit ebenso vollkommen unwichtig ist und es nicht einmal annähernd schafft das Ruder dieser Filmgurke herumreißen, um zumindest die Horrorfraktion zufriedenzustellen zu können. Die wenigen Krösel-Szenen gestalten sich als relativ unspektakulär und im Vergleich zu ähnlichen Genre-Kandidaten Marke „Hostel“ zudem auch noch absolut „harmlos“. Hier ein Kehlen-Schnitt, dort ein abgetrennter Finger – damit lockt man zumindest bei routinierten Horrorfilm-Allesseher kein verschwitztes Lächeln mehr ins Gesicht.

Einzig B-Movie-Junkie „Michael Madson“ gewinnt als skrupelloser Psychopath zumindest den einzigen Gnadenpunkt in dieser vollkommen verpeilten „Direct-to“-Produktion.

In der englischen Originalversion wächst er als zynisch-irrer Schizzo über sich hinaus, sodass man als Filmfreund zumindest über einige recht makabere Sprüche Madsons lachen darf.

Dass diese unweigerlich in der deutschen Syncho untergehen, erübrigt eigentlich die Sichtung von „Nictophobia – Folter in der Dunkelheit“ in der deutschen geschnittenen Version.

 

 

 

Interessierte Filmfans sollten einen großen Bogen um „Nictophobia – Folter in der Dunkelheit“ einschlagen, denn dieses Billigwerk ist absolut ungenießbar.

Hier stimmt rein gar nichts. Der Titel ist falsch erdacht, die Schauspieler falsch gewählt, das Drehbuch falsch geschrieben und die handvoll Folter-Krösel-Szenen schlecht kopiert.

Ein Film, der gänzlich versucht, auf der langsam abebbenden Welle an ähnlich-gestrickten Folter-Tortur-Werken mitzuschwimmen, aber dabei gnadenlos ersäuft.

Die Story ist bahnbrechend schlecht und die wenigen Gewaltspitzen dürften den Genre-Freund absolut kalt lassen.

Zudem wurde die deutsche Filmfassung gänzlich allen Ekelszenen entraubt, sodass nur noch ein katastrophal-zusammengewerkeltes Gerüst an nervenden Belanglosigkeiten überbleibt.

In der englischsprachigen Originalversion kann einzig B-Movie-Legende „Michael Madson“ überzeugen, der es zumindest schafft mit einigen makaber-zynischen Kommentaren, dem Zuschauer vor dem Einschlafen zu bewahren.

In der deutschen Version ist „ Nictophobia – Folter in der Dunkelheit“ einer der schlechtesten Genreproduktionen, die das Genre zuletzt gesehen hat – Parallelen zu der ähnlich schlechten filmischen Qualität eines „“Penance – Sie zahlen für ihre Sünden sind nicht zu übersehen.

 

 

 

Fazit 1,5/10 Punkte

 

Achtung, Achtung auf Gleis 1 hält Einfahrt der Zug aus Hollywood mit Weiterfahrt direkt in die untersten Regalen der Videotheken. Der Zug endet dort – Bitte alle aussteigen!

Deutsche Version: „Keine Jugendfreigabe“ – Version ist geschnitten. Eine ungeschnittene deutsche Filmfassung wird demnächst über das deutschsprachige Ausland erscheinen. Ich rate dennoch ab, da die wenigen Gewaltszenen kaum der Rede wert sind und den miesen Film auch nicht besser machen.

 

 

Hellraiser80

Filmreview: „Osombie“ (2012)

 

 

Die taffe Yoga-Lehrerin „Dusty“ reist nach Afghanistan um dort ihren Bruder ausfindig zu machen, der fest davon überzeugt ist, dass der Terrorist „Osama bin Laden“ noch immer unter den Lebenden weilt. So ganz unrecht scheint er mit seiner Behauptung gar nicht zu haben. Denn bei ihrer Suche trifft die junge Lehrerin auf eine Nato-Spezialeinheit, die einen geheimen Auftrag untersuchen soll.

Glaubt man deren Aussage, so soll „Osama bin Laden“ noch immer am Leben sein. Nachdem einst sein Geheimversteck von amerikanischen Einheiten entdeckt und eingenommen wurde, spritzte er sich in seiner Rage ein Serum, dass ihm zu einen wandelnden Untoten mutieren lies. Der „lebende“ Leichnam konnte sich aus den Fängen amerikanischer Truppen befreien und galt seit dem als verschollen.

Nun soll die beauftragte Nato-Spezialeinheit den Fall lösen und „Osama bin Laden“ sowie dessen untote Gefolgschaft daran hindern die Weltherrschaft an sich zu reißen.

 

 

 

Hilfe, den Filmemachern, Drehbuchautoren und Produzenten gehen wohl möglich so langsam die Ideen aus. Nicht nur, dass man als interessierte Filmfreund in regelmäßigen Abständen cineastische Vergewaltigungen in Form von minderbemittelten Remakes unerreichter Horrorfilmklassiker serviert bekommt, auch im B-Movie-Sektor ist es einfach kaum noch zumutbar, was dort gierige und beschränkte Geldhaie der zahlungswilligen Fanbase unterjubeln möchten.

Osombie“ ist so ein Fall, bei dem das Filmplakat mehr verspricht, als der Film letztendlich überhaupt bieten kann, und eher eine Horror-Parodie vermuten lässt, anstatt einen ernstzunehmenden Horrorfilm. Die Idee, dass „Osama bin Laden“ inklusive Gefolgschaft an einem Serum tüfteln, dass sie zu blutgierigen Zombies mutieren lässt und sie so zu unaufhaltsamen Zeitbomben umfunktioniert, die die Weltherrschaft an sich reißen möchten, ist so derart bescheuert, man möchte es kaum glauben, hat man es nicht selbst mit eigenen Augen gesehen. Die Tatsache, dass wir in „Osombie“ einen scheintot wandelnden „Osama bin Laden“ zu Gesicht bekommen ist so unweigerlich schlecht und geschmacklos, dass einem als Filmfan die Fremdscham zu Gesicht stehen dürfte.Vermutlich wäre der Film als clever ausgetüftelte (Gesellschafts-)Satire oder Parodie noch halbwegs goutier- und ertragbar gewesen, aber „Osombie“ nimmt sich derart bierernst, dass man über den trivialen Plot einfach nur fassungslos mit dem Kopf schütteln kann.

Dabei geht es in Lyde´s „Osombie“ technisch eigentlich recht ordentlich zu Gange. Das Zombie-Make-up macht einen verdammt hochwertigen Eindruck und lässt unweigerlich den Großteil aller aktuellen Zombie-Movies alt aussehen. Aber was nützt letztendlich das beste Creature-Design, wenn der eigentliche Film unterirdisch hohl ist. Dass die Filmemacher nicht gänzlich auf der Höhe gewesen sein müssen, beweist demnach auch die arg stümperhafte Umsetzung des Trivial-Werkes. Der Hauch einer Story ist nur der Drahtzieher für eine Vielzahl nerviger Baller-Szenen, die bis zum Erbrechen wiederholt werden. Die gefühlten 2000 Kopfschüsse und diversen Kopfexplosionen sehen trotz ihrer CGI-Herkunft recht vielversprechend aus, aber verlieren nach nur wenigen Filmminuten bereits ihren Reiz. Wo sind denn die obligatorischen Fress- und Splatter-Szenen geblieben, welche seit jeher das Aushängeschild eines jeden guten Zombiefilmes sind? Von derart Geköse gibt es kaum etwas zu sehen, vielmehr feiert sich „Osombie“ mit einer Vielzahl dummen Headshots und unweigerlich penetrant-aufdringlich wirkenden amerikanischen Patriotismus.

Mal abgesehen von verheerend vielen Logiklücken (seit wann tragen denn NATO-Spezialeinheiten Samurai-Schwerter bei sich) gibt „Osombie“ dem Zombiefilm nicht einmal ansatzweise neue Impulse. Nachdem der Heimkinomarkt zuletzt mit unsäglich vielen schlechten Filmen dieses Subgenre überschwemmt wurde, sollte man als Produzent derartiger Filme so langsam mal neue Ideen entwickeln, um nicht gänzlich in der Versenkung durchwachsener Videotheken-Ware zu verschwinden. Mit einem weltweit gehassten Schwerverbrecher und Terroristen zu werben ist nicht sonderlich innovativ, sondern einfach nur dreist und geschmacklos, tut vermutlich aber nichts zur Sache, dass gerade aufgrund dieser kontroversen Thematik und „bin Laden“ als verkaufsträchtiges Zugpferd gehörig die Kasse klingeln dürfte.

 

 

Osombie“ ist geschmackloser Bullshit aller erster Sahne. Als Filmfreund fragt man sich, was in den Köpfen derart dreister Filmproduzenten so vor sich geht. Die Idee einen Schwerverbrecher und weltweit gehassten Terroristen mitsamt seiner Gefolgschaft als mutierte Zombies gegen amerikanische Elite-Soldaten kämpfen zu besitzt hat nicht einmal ansatzweise Trash-Qualitäten. Die Handlung wird witz- und spannungsfrei nach bekannten „10-kleine-Negerlein“-Prinzip heruntergeleiert und bietet nicht einen minimalen Funken Originalität. Obligatorische Logiklücken werden mit Baller-Action satt kaschiert, die zwar ganz nett ausschaut, aber nach dem 10. Kopfschuss bereits ihren Reiz verlieren. Auch emotionalen Tiefgang und so etwas wie eine halbwegs annehmbare Charakterentwicklung darf man in „Osombie“ nicht erwarten. Die Charaktere handeln so derart klischeehaft und dämlich, dass man trotz bierernster Dramaturgie einfach nicht glauben will, was einem hier als Zuschauer vorgesetzt wird.

Das wird vor allem dann ersichtlich, wenn die amerikanischen Elite-Soldaten im zehn Minuten-Takt„überraschend“(!) und „unbemerkt“(!) von einer Horde Al-Quaida-Zombies mitten in der Afghanischen Wüste angegriffen werden, in der man kilometerweit nichts anderes sieht als ebene Sandfläche.

Dass bei derart Schwachsinn hiesige Zensurbehörden zum Schutze der Jugend Amok laufen dürften, versteht sich von selbst. In „Osombie“ wird geschossen, was das Munitionsarsenal hergibt. Fast schon selbstverliebt und penetrant voyeuristisch wird hier selbstzweckhaft auf (scheintote) Menschen geschossen, dass man davon ausgehen dürfte, dass es „Osombie“ in unseren Breitengraten nicht ungeschnitten in die Videotheken schaffen wird.

 

 

 

 

Fazit: 3,5/10 Punkte

 

 

Gegen „Osombie“ sieht Uwe Boll´s „House of the Dead“ geradezu nach intellektueller Filmkunst aus. Derart haarsträubenden Quark braucht man sich als Filmfreund nun wirklich nicht freiwillig geben!

FSK-Prognose: vermutlich geschnitten mit „Keine Jugendfreigabe“-Kennzeichnung

 

 

Hellraiser80

Filmreview: „Hostel 3“ (2011)

 

Ein paar Freunde düsen nach Las Vegas um mal so richtig die Sau raus lassen zu können – der Alkohol fliest, die Weiber sind willig. Leider wird die Feiersause schnell zum Partygau, denn die Freunde stellen schnell fest, dass Las Vegas nicht nur für seine Casinos, für Blitzhochzeiten und Tigershows bekannt ist, sondern auch für unangenehme Folterspiele an Menschen.

Eine geheime Untergrundorganisation namens „The Hunters“ hat es sich zur Hauptaufgabe gemacht, aus den makabren Folterspielchen an ahnungslosen Las-Vegas-Touristen, Kapital zu schlagen.

Dumm nur, dass gerade unsere feierfreudigen Freunde nun ins Visier der „Hunters“ geraten.

 

 

Es war nur eine Frage der Zeit, bis die erfolgreiche „Hostel“-Serie mit einem weiteren Teil fortgeführt werden sollte.

Im Jahre 2005 als echter Kassenschlager gefeiert avancierte der Exploitationkracher schnell zum Publikumsliebling unter Horrorfilmfans und Otto-Normal-Kinozuschauern. Aufgrund des Erfolges zog das Filmstudio schnell eine weitere Fortsetzung mit gleichem Konzept nach, die aber leider kläglich an den Kinokassen scheiterte und bereits im Vorfeld (von Kritikern und der FSK) verrissen wurde. Kein gutes Omen, für eine weitere Fortsetzung!

Jetzt über 4 Jahre später, erscheint nunmehr ein weiterer Teil der Serie und das seltsamerweise nicht im Kino, sondern direkt auf DVD und Blu-ray. Ein guter Schachzug, denn „Hostel: Part III“ ist nichts weiter als ein cineastischer Schnellschuss, bei dem man das Gefühl nicht loswerden möchte, dass er einzig dafür gedreht wurde, um noch schnell etwas Kohle aus dem allmählich abebbenden „Folter-Tortur“-Genre herauszuschlagen.

Demnach sollte man seine Erwartungen gänzlich gen Nullpunkt schrauben, um nicht allzu sehr enttäuscht zu werden. „Hostel 3“ ist, wie so viele Direct-to-Bluray Filmproduktionen zuvor, nichts halbes und auch nichts ganzes.

Die Charakterentwicklung wurde auf ein Minimum reduziert, die lieblose Story kommt überraschenderweise schnell zum Punkt.

Was folgt ist das selbstzweckhafte und grafisch-ordentlich zubereitete Ableben diverse unfreiwilliger „Kandidaten“, die gänzlich zur Belustigung der „Hunter“-Mitglieder kreativ um die Ecke „gefoltert“ werden. Das mag zwar für blutgeile Filmfans reißerisch und erfüllend genug sein, für anspruchsvolle Gemüter, oder routinierte Filmseher ist das jedoch quälend langweilig.

Und hierbei liegt letztendlich auch der Hund begraben: außer „kreatives“ Meucheln, bietet „Hostel 3“ nichts Neues, oder gar Nennenswertes. Nur Blut und nur Gewalt machen (zumindest für mich) noch lange keinen guten Horrorfilm.

Im Original „Hostel“ aus dem Jahre 2005 hat man sich zumindest noch halbwegs Mühe gegeben, das hauchdünne Storygerüst effektiv in Szene zu setzen, indem man sich genug Zeit nahm, die stereotypen Protagonisten sympathisch zu skizzieren, sodass der Zuschauer genug Mitgefühl entwickeln konnte, um bei den Folterszenen unerträglich mitleiden und mitfiebern zu können.

Teil 3 hat nichts dessen fortgeführt. Die Charakterentwicklung der Protagonisten ist so derartig reduziert, dass einem derer Ableben letztendlich am Allerwertesten vorbeigeht und man eigentlich froh ist, wenn der Abspann gen Filmschirm flimmert.

Neben den qualitativ durchwachsenen Goreeffekten (von Handmade-Gekrösel, über unglaublich dummen CGI-Effekten, ist alles vertreten) fallen immense Logiklücken aufdringlich ins Gewicht.

So, wird natürlich ein „Kandidat“ seiner Fesseln entledigt, um dem Folterspiel mehr Spannung zu teil kommen zu lassen, und darf sich mit Waffen gegen seinen „Henker“ zur Wehr setzen. Was jedoch im Falle eines Sieges des traumatisierten Kandidaten passieren darf und soll, hat scheinbar niemand der ominösen Foltersekte bedacht. Denn das Folteropfer bricht aus seinem Vorführraum aus und macht Jagd auf seine Peiniger.

Was bleibt ist das arg konstruierte Ende, dass trotz alle Kritik, recht zügig, rasant und forsch in Szene gesetzt wurde. Der Racheakt wurde prägnant und reißerisch gestaltet und dürfte zumindest die Gorefraktion befriedigend können.

Hostel 3“ ist das geworden, was man letztendlich erwartet hat: hohle und sinnfreie Genreunterhaltung, für anspruchslose Gemüter. Die Ekel- und Schockeffektivität eines „Hostel: Part1“ wird nicht einmal ansatzweise erreicht. Durchschnittskost, die man so schon viel zu oft gesehen hat.

 

 

Fazit 5,5/10 Punkte

 

Durchschnitliche Direct-to-Heimkinomarkt Produktion, die wie so oft schlechter ist, als seine Kinovorgänger.

Hirn aus – Glotze an.

 

FSK: Prognose – keine Freigabe / ungekürzte Spioversion wahrscheinlich

 

 

Hellraiser80

Filmreview: „Hellraiser – Revelations“ (2011)

 

Nach diversen arg schlechten Filmbesprechungen, der nunmehr bereits 9. Filmumsetzung des Clive Barker Stoffes rund um das berüchtigte „Hellraiser“-Universums, habe ich mir nun selbst ein Bild von „Hellraiser – Revelations“ gemacht und war positiver überrascht als ich eigentlich erwartet hätte.

Nun gut, insofern man seine eigenen Erwartung wirklich ordentlich gen Keller schraubt, dürfte der ein oder andere Filmfan unter Euch, die ein oder andere Überraschung erleben.

Sicherlich ist „Revelations“ der bisher schwächste Teil der gesamten Serie, bietet aber dennoch genug kurzweilige, wenn auch leider recht simpel und trivial-gestrickte, Genreunterhaltung.

Dabei handelt es sich weniger um ein eigenständig erzähltes Sequel mit einer wirklich neuen Story, als vielmehr um eine wenig tiefgründige Neuinterpretation des bekannten Clive Barker-Stoffes.

Dem bewanderten Filmfan dürften daher jede Menge altbewährte und neuaufgebrühte Schlüsselmomente aus den genialen ersten beiden Teilen des Franchise bekannt vorkommen. Von daher ist „Hellraiser – Revelations“ mehr Remake, als eigenständiges erhofftes Sequel.

Der Anfang des neuesten Werkes ist recht stimmungsvoll geraten: die beiden Freunde Nico und Steven geraten während eines Kurzurlaub an den sagenumwogenen Spielwürfel, mit deren Hilfe es möglich ist, mit den Cenobiten (Geschöpfe aus der Hölle) in Kontakt zu treten. Kaum in Besitz des geheimnisvollen Instruments, schafft es der draufgängerische Nico die Kreaturen herbeizurufen, woraufhin die beide Freunde auf recht schmerzlicher Art und Weise Bekanntschaft mit dem Anführer der Cebobiten machen.

Da Nico das Tor zur Hölle mit Hilfe des Würfels geöffnet hat, muss er als Gegenleistung den Cenobiten seinen Körper und sein Fleisch zur allgemeinen „Erkundung“ zur Verfügung stellen und wird letztendlich gemeinsam mit den Cenobiten in den Höllenschlund hinabgerissen -der bedachte und schüchterne Steven bleibt verstört zurück. Doch Nico kann aus der Hölle entfliehen. Einziges Manko: die blutgierigen Geschöpfe aus der Hölle haben ihm seiner Haut entraubt.

Fortan bittet er seinen besten Freund Steven für ihn zu morden, auf das sich Nico am Blut der Opfer stärken kann und wieder die Gestalt eines menschlichen Wesens erhält.

Bedenkt man, was „Hellraiser – Revelations“ für ein katastrophal-geringes Budget zur Verfügung gestanden hat, ist das was man letztendlich als fertiges Werk bewundern darf, gar nicht mal so übel. Sicherlich schauen diverse Schauplätze (es gibt gerade mal eine handvoll unterschiedlicher Schauplätze, da der Hauptteil des Filmes im Haus von Stevens Eltern spielt) wirklich schlimm nach Kulisse aus und die dilettantische Handlungs- sowie Charakterentwicklung des aktuellen Teils ist derart simpel gestrickt, dass die Dramaturgie kaum über TV-Soap-Niveau hinausreicht, aber immerhin hat man tatsächlich alles herausgeholt was aus dem Produktionsbudget herauszuholen war.

Was ich als relativ nervend empfand war die Tatsache, dass man versucht hat aktuelle Horrorfilm – Trends in „Hellraiser – Revelations“ miteiner zu vereinen. Demnach darf der geneigte Horrorfilmfan Fragmente des Geschehens „Blairwitch“-typisch aus der Digitalkamera-Perspektive verfolgen oder Nicos Rückkehr aus der Hölle und seine Folter- und Psychospielchen mit der eigenen Familie exploitationlastig (vergleiche „Mothersday“-Remake, „Funny Games“ …) miterleben.

Sicherlich funktioniert das eigentlich recht gut, aber passt irgendwie nicht in das recht groteske und theatralisch-düstere „Hellraiser“-Universum.

Das wirklich unverzeihbarste Vergehen überhaupt an diesem aktuellen Teil, ist die Tatsache, dass „Pinhead“ nicht von mehr von Doug Bradley dargestellt wird. Jeher waren in allen Sequels der Serie sein Erscheinen und sein Auftritt das eigentliche „Highlight“ eines jeden Hellraiser-Teils.

Der neue „Pinhead“ besitzt nicht einmal annähernd die enorm stolz-majestätische, aber dennoch unheimlich-bösartige Aura eines Doug Bradley und ist für mich, mit seiner arg knochigen und unscheinbaren Erscheinung eher Lachnummer, als angsteinflößend.

Auch wenn man Teil 9 und das eventuell bevorstehende „Hellraiser“-Remake für eine neue Generation an Horrorfreaks neu zugänglich machen möchte, so dürften beide Teile ebenso an der Fanbase scheitern, wie zuletzt das katastrophale Remake von „Nightmare on Elm Street“, das bekanntlich ohne Freddy-Darsteller Robert Englund auskommen musste.

Im übrigen verhält sich „Hellraiser-Revalations“ recht züchtig mit der Zurschaustellung diverser optischer Gemein- und Grausamkeiten. Sicherlich gibt es für eine „Direct-to“-Produktion noch genügend Splatterstuff, dieser hält sich aber dennoch „Hellraiser“-untypisch recht dezent zurück.

 

 

Fazit 4,5/10 Punkte

 

Ja, auch wenn Doug Bradley als „Pinhead“ nicht mehr mit am Start ist, so ist das aktuelle Sequel, das eigentlich mehr Remake als Fortsetzung ist, immer noch bedingt schaubar.

Tiefgründigkeit und Originaliät sind zwar Fehlanzeige, dennoch für einen kurzweiligen Film-Abend gerade noch goutierbar.

 

FSK-Prognose:  Keine Jugendfreigabe

 

 

Hellraiser80

„Hostel 3“ – Veröffentlichung naht

Diese Woche wurde die aktuelle Produktion aus den Studios „Raw Nerve“ und „Stage 6 Films“ offiziell von der amerikanischen Zensurbehörde mit einem „Rated R für die Verwendung blutiger, sadistischer Gewalt und Folter, Sexualität/Nacktheit und Sprache“ – Freigabe geprüft und versehen und dürfte in den nächsten Wochen auf ihre Veröffentlichung warten. Regie ubernahm dabei Scott Spiegel , der bereits einschlägige Genre-Erfahrungen in „From Dusk till Dawn 2“ und „Intruder“ sammeln konnte.

Auch diverse Schauspiel-Auftritte in diversen Horrorproduktionen kommen ihm zugute. Da kein geringerer als  Michael Weiss die Drehbuchvorlage verfasst hat, darf man davon ausgehen, dass „Hostel 3“ erfolgreich an den beiden Vorgängern anknüpfen könnte. Michael Weiss lieferte bisher Drehbuchvorlagen für einige mehr oder weniger kreative Direct-to-DVD Genreproduktionen.

In „Hostel 3“ verlagert man die Handlung von Osteuropa hin nach „Las Vegas“.

Man darf gespannt sein!

 

Hellraiser80

Hilfe, schon wieder ein „Kinder des Zorns“ – Sequel

1984 erschien zum ersten Mal mit „Children of the Corn“ eine filmische Umsetzung einer, nur wenige Seiten umfassenden, Stephen King Kurzgeschichte.

Daraufhin folgten 6 überaus schlechte Sequels (mal abgesehen vom passablen 3.Teil) inklusive 2009 einem TV-Remake, das meiner Meinung nach schlimmer hätte nicht ausfallen können (peinlich: die Rolle des wahnsinnigen Kinderpredigers – absolut fehlbesetzt).

Nun, kurz vor einem offiziellem Remake fürs Kino entschied sich DIMENSION einen weiteren Direct-to-Bluray/DVD Streifen in die Heimkinos zu bringen.

Den Trailer zu „Children of the Corn – Genesis“ (was für ein reisserischer Titel!) könnt ihr im Anhang begutachten.

Wann die nunmehr 9. Verfilmung in Deutschland starten soll ist bisher unbekannt.

 

Hellraiser80