Filmkritik: „Abattoir“ (2016)

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ABATTOIR

Story

 
 
 
Auf der Suche nach Antworten zu mysteriösen Mordfällen, verschlagt es eine neugierige Reporterin in ein verschlafenes Dorf, wo es nicht mit rechten Dingen zugeht.

 
 
 


 
 
 

ABATTOIR – Kritik

 
 
 
Und wieder ein Mysteryfilm mit Geisterzutat. Das ist Anbetracht der Menge jener Art von Streifen mittlerweile nichts Besonderes mehr. Weitaus interessanter ist da schon eher, wer es sich auf dem Regiestuhl gemütlich gemacht hat. DARREN LYNN BOUSMAN ist wieder da und wechselt die Fronten. Der ist eigentlich für blutige Hausmannskost berüchtigt und hat zuvor die Teile zwei, drei und vier der nicht gerade zimperlichen SAW-Reihe fürs Multiplex inszeniert. Vermutlich hatte er es aber wohl satt den immer gleichen Käse fürs gewalterprobte Publikum zu drehen. Daher verirrt er sich nun mit ABATTOIR ins subtile Filmfach – kann aber scheinbar trotzdem nicht das mit dem Blut und der Gewalt lassen. Der Schuster bleibt halt bei seinen Leisten. ABATTOIR basiert auf den gleichnamigen Graphic Novels des horrorkundigen Filmemachers. Leider ist der Sprung auf die Leinwand nicht sonderlich erwähnenswert, denn irgendwie vermisst man in der Kinoadaption das zügige Tempo und die knallharte Kompromisslosigkeit der früheren Werke des Regisseurs. Das verursacht keine Begeisterungsstürme – vor allem nicht beim Zuschauer, der eine gewisse Kaltschnäutzigkeit erwartet, die er mit den Werken des DARREN LYNN BOUSMAN in Verbindung bringt. Da kann man nur hoffen, dass beim nächsten Film alles besser wird. Schenkt man Interviews und Berichten im Internet Glauben, soll ABATTOIR unter dem Titel THE DWELLING fortgesetzt werden. Hoffentlich dann aber auch in der für Bousman bekannten Gangart – denn ABATTOIR ist im Gegensatz zu dem was man sonst von ihm gesehen hat Kinderfasching.
 
 
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Düsterer Videolook und dreckige Bilder. Auch ABATTOIR erinnert visuell so ziemlich an die bisherigen Schocker des Herrn Bousmann und erzählt die Geschichte von Journalistin Julia, die hier versucht ein Mysterium zu lüften. Die Familie ihrer Schwester wurde von einem Fremden kaltblütig abgeschlachtet. Die Polizei steht vor einem Rätsel – vor allem auch deshalb, weil wenige Stunden später der gesamte Tatort aus dem Haus gerissen wurde. Weil man keine Erklärungen für die Tat findet, beginnt die attraktive Mittdreißigerin auf eigene Faust zu recherchieren. Schnell findet Julia eine erste Spur. Offensichtlich verschwinden seit Jahren immer häufiger Schauplätze grausamer Verbrechen. So verschlägt es die Journalistin auf der Suche nach Antworten in ein kleines Dorf in dem Prediger Crone für Zucht und Ordnung sorgt. Leider sind die Bewohner nicht sonderlich kommunikativ. Das hat auch seine Gründe, denn hinter der Fassade friedliebender Bürger versteckt sich das ultimativ Böse.
 
 
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ABATTOIR (was so viel heißt wie Schlachthaus) bewegt sich irgendwo zwischen Sekten, Geister- und Kleinstadt-Horror, macht aber nicht sonderlich Laune. Statt den Zuschauer mit Terror, Adrenalin und Hektik zu quälen – so wie man es bisher aus der Bousman’schen Tortur-Werkstatt vorgesetzt bekommen hat – bereitet dieser Streifen in erster Linie nur eines: Langeweile. Der US-amerikanische Regisseur versucht es mit Langsamkeit und stetig steigenden Spannungsbogen. Leider gelingt es dem Filmemacher nur mühsam den Film voranzutreiben und die Handlung irgendwie interessant zu gestalten. Demzufolge braucht ABATTOIR erschreckend lang bis er endlich in die Gänge kommt und seine Richtung gefunden hat. Spätestens dann überzeugt der Horrorthriller aber mit tricktechnisch gutem CGI-Finale und netten Einfällen. Nach vermeintlich ergebnisfreier Suche nach Antworten und teils spannungsfreier Detektivarbeit schöpft Bousman endlich aus den vollen und zeigt einmal mehr, wieso die SAW-Filme so erfolgreich wurden. Die Helden und auch der Zuschauer werden durch eine Art surreale Geisterbahn gejagt, in der vor allem Bousmans Gespür für abrupte Schnitte zum Tragen kommt. Das macht den Film hektisch und rasant – kommt aber 70 Minuten zu spät. Letztendlich bleibt ABATTOIR weit hinter den Erwartungen zurück. Trotz aller Bemühungen schafft es der Streifen zu keiner Minute zu fesseln. Das ist dahingehend schade, weil die Idee mit den verschollenen Tatorten und die letztendliche Auflösung durchaus ihren Reiz haben. Demzufolge kann man Bouman dann doch eher raten bei dem bleiben, was er wirklich kann. Das sind nun mal in erster Linie keine atmosphärischen und gut durchdachten Gruselschauer, sondern reißerische Horrorfilme, die sich mit den Abgründen der menschlichen Seele beschäftigen.
 
 
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ABATTOIR – Fazit

 
 
 
5 Punkte Final
 
 
 
Eine surreale Geisterbahn, die irgendwie nicht so recht an Fahrt zulegen will. ABATTOIR ist eine kleine Enttäuschung, denn nach den durchaus unterhaltsamen SAW-Streifen zwei, drei und vier hat man dann doch schon etwas mehr Fingerspitzengefühl in Sachen Horror von Regisseur DARREN LYNN BOUSMAN erwartet. Wo die reißerischen SAW-Ableger trotz gleicher Machart irgendwie doch noch mitfiebern ließen, herrscht in ABATTOIR Leere. Der Film ist unglaublich ereignisarm und hätte auch gut und gerne als 30-minütige Gruselepisode irgendeiner Horror-TV-Sendung abgehandelt werden können. Stattdessen wird eine im Grunde genommen gar nicht mal so uninteressante Geschichte zwanghaft auf 90 Minuten geblasen und verursacht gähnende Langeweile. Viel passiert nicht – zumindest bis kurz vor Ende. Dann wird der Zuschauer immerhin durch eine spukreiche Jahrmarkt-Attraktion gejagt. Ob das aber das Sehen dieses eher mittelprächtigen Gruselstreifens rechtfertig, muss jeder selbst entscheiden. Wer jedoch gerade wegen DARREN LYNN BOUSMAN am Steuer einen „krassen“ Film erwartet, dürfte sehr schnell enttäuscht werden.
 
 
 


 
 
 

ABATTOIR – Zensur

 
 
 
Zwar ist ABATTOIR kein SAW, aber es gibt dennoch einige recht krude Morde zu sehen. So gibt es in einem Zusammenschnitt sämtliche Verbrechen zu sehen, die sich in diversen Zimmern zugetragen haben, welche dann auf mysteriöse Weise verschwunden sind. Dennoch halten sich die Schauwerte in Grenzen und rechtfertigen eine FSK16. Nach der Deutschlandpremiere auf dem FANTASY FILMFEST 2016 ist der Streifen nun ungeschnitten auf DVD und Blu-ray erschienen.
 
 
 


 
 
 

ABATTOIR – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Constantin Film | Highlight Communications

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Abattoir; USA 2016

Genre: Horror, Thriller

Ton: Deutsch DTS-HD HR 5.1, Englisch DTS-HD HR 5.1

Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte

Bild: 2.40:1 (1920 x 1080p)

Laufzeit: ca. 98 Min.

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: KeepCase mit Wechselcover

Extras: Making of (10 Min.), Trailer Deutsch, Originaltrailer, Unsere DVD/BD-Empfehlung

Release-Termin: 06.10.2016

 

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ABATTOIR – Trailer

 
 


 
 
 

Marcel Demuth

(Rechte für Grafiken liegen bei Constantin Film | Highlight Film)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Conjuring – Die Heimsuchung (2013)
 
100 Feet (2007)
 
100 Ghost Street – The Return of Richard Speck (2012)
 

Kritik: „Buddy Hutchins – Falling Down Again“ (2015)

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BUDDY HUTCHINS – FALLING DOWN AGAIN

Story

 
 
 
Ein Familienvater versteht die Welt nicht mehr. Da brennen ihm die Sicherungen durch und er nimmt mit einer Kettensäge blutige Rache an jedem, der ihm zuvor nur Böses wollte.

 
 
 


 
 
 

BUDDY HUTCHINS – Kritik

 
 
Vermutlich dürften sich viele Horrorfans noch an Schauspieler JAMIE KENNEDY zurückerinnern können. Der spielte in der beliebten SCREAM-Reihe einen sympathischen Film-Nerd namens Randy, der in der Slasher-Serie viel zu früh das Zeitliche segnen musste. Mittlerweile sind viele Jahre vergangen und der smarte Witzbold von einst lässt sich mal wieder im Genre blicken. Für seinen aktuellen Streifen namens BUDDY HUTCHINS hat er sich reichlich Winterspeck angefuttert und absichtlich verunstalten lassen. Als ungepflegte Alkoholiker scheint er vom Pech verfolgt und wird unter tragischen Umständen zur tickenden Zeitbombe. FALLING DOWN lässt grüßen, denn es lassen sich allerhand Parallelen zum Thriller aus der Mache von JOEL SCHUMACHER erkennen. Der brachte im Jahr 1993 einen wütenden MICHAEL DOUGLAS ins Kino, dem in Los Angeles die Sicherungen durchbrannten. Natürlich ist hier alles eine Nummer kleiner. BUDDY HUTCHINS ist eine günstige Low-Budget-Produktion ohne Staraufgebot, die zum großen Teil in den vier Wänden von Regisseur JARED COHN (Macher der ASYLUM-Gurken: 12/12/12 oder BORN BAD) umgesetzt wurde. Dank gutem Hauptdarsteller fällt der rigorose Sparkurs dieses unabhängigen Horror-Thrillers nicht negativ ins Gewicht, denn BUDDY HUTCHINS gehört zu jener Art von Indie-Filmen, in denen gutes Schauspiel manch fehlenden Dollar im Budget verschmerzen lässt.
 
 
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Im Film hat Figur Buddy Hutchins kein einfaches Los gezogen. Geldsorgen plagen den unglücklichen Familienvater, der es aber immerhin von einem Jahr geschafft hat sein Alkoholproblem in den Griff zu bekommen und den sarkastischen Humor nicht verlernt hat. Doch die Bemühungen scheinen nicht viel Eindruck bei den Angehörigen hinterlassen zu haben. Die Ehefrau treibt es heimlich hinter dem Rücken mit dem besten Freund und auch der pubertierende Sohnemann hat schon längst den Respekt vor dem Vater verloren. Als dem mürrischen Pechvogel die Kinder weggenommen werden sollen, seine geliebte Mutter an Herzversagen stirbt und es beruflich bergab geht, ist es für Buddy Hutchins an der Zeit all jene zu bestrafen, die ihm bisher nichts Gutes wollten. Er wirft eine Motorsäge an und startet einen grausamen Rachefeldzug ohne Erbarmen.
 
 
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Regisseur JARED COHN bevorzugt es schwarzhumorig, denn BUDDY HUTCHINS geizt nicht mit zynischen Sprüchen und makabren Späßen. Dennoch bleibt im Unklaren was sein Kettensägenmassaker eigentlich sein soll. Für eine schwarze Komödie ist BUDDY HUTCHINS schlichtweg zu tragisch und für ein Drama dann doch wieder etwas sehr sarkastisch. Zudem finden am Ende drastische Horror-Elemente den Weg in die Handlung, so dass unschlüssig bleibt, ob man das Gezeigte ernst zu nehmen hat oder darüber schmunzeln soll. Als überhaupt nicht erheiternd kann die Gesellschaftskritik im Film gewertet werden, denn einmal mehr wird ein Genrefilm dazu verwendet, um sich kritisch über Missstände äußern zu können. Das liebe Geld gerät ins Visier des kontroversen Angriffs, denn das steuert in BUDDY HUTCHINS alle Bereiche des täglichen Miteinanders. Es treibt Familien auseinander, macht aus Freunden unerbittliche Feinde und entscheidet sogar über Leben und Tot. Für die Titelfigur ein Teufelskreislauf, der wieder nur mit Gewalt durchbrochen werden kann. Der Antiheld schnappt sich eine Kettensäge und versucht Aggressionen abzubauen, in dem er Köpfe spaltet und so Problem aus der Welt schafft. Die hierfür zum Einsatz kommenden Spezialeffekte sind Marke „Eigenbau“, simpel gestrickt aber nicht immer gleich zu durchschauen. Zur Freude der Gorehounds fließt reichlich Lebenssaft, was Zensurwächter hierzulande wenig Gefallen bereiten dürfte, kommt doch abgebrühte Gewalt zum Einsatz, damit Konflikte beseitigen werden können.
 
 
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Drehbuchautor und Filmemacher JARED COHN verarbeitet in BUDDY HUTCHINS eigene Schicksalsschläge. Die Idee zur bissigen Familientragödie kam ihm, als er sich selbst an einem Punkt in seinem Leben befand, an dem er nicht weiterwusste. Seine Gefühle und Gedanken verarbeitete er, in dem er die mutige Figur des Buddy Hutchins schuf und sie Dinge tun lies, über die vermutlich jeder schon einmal in ähnlicher Situation nachgedacht hat: Tritt Feinde nicht mit den Füßen, wenn sie bereits am Boden liegen, sie könnten grausame Rache nehmen.
 
 
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Letztendlich kann sich die filmische Umsetzung der zu Papier gebrachten Rachephantasie durchaus sehen lassen. Zwar litt die Produktion unter dem knappen Kapital, das keine Experimente zuließ. Dank zermürbender Atmosphäre und facettenreichem Schauspiel eines ambitionierten sowie talentiertem JAMIE KENNEDY, sticht BUDDY HUTCHINS unter der Vielzahl ähnlicher Rachestreifen positiv hervor. Ganz nebenbei hat COHN hier übrigens den besten Spielfilm seiner bisherigen Karriere abgeliefert. Nachdem er zuvor Miserables für Trash-Mache THE ASYLUM inszeniert hatte überrascht, dass der Regisseur weit mehr kann, als Filme für die Schrottpresse zu inszenieren. Letztendlich wäre zu erwähnen, dass BUDDY HUTCHINS im Gedächtnis bleibt – ein Kunststück, das unabhängigen Filmen neueren Datums nur selten gelingt. Bemerkenswert!
 
 
 


 
 
 

BUDDY HUTCHINS – Fazit

 
 
 
6 Punkte Final
 
 
 
Ein Familienvater sieht rot. Grimmiger Rachestreifen – grandios gespielt! Das hauptsächlich für seichte Komödien bekannte SCREAM-Sternchen JAMIE KENNEDY gibt im depressiven BUDDY HUTCHINS sein Bestes und macht aus dem kostengünstigen Rache-Thriller wirklich sehenswertes Indie-Kino in dem schwarzer Humor nicht zu kurz kommt. Zwar bekommt der Zuschauer hier eine wirklich seltsame Kombination aus Drama, Komödie und Horrorfilm zu Gesicht; irgendwie scheint der sonderbare Genre-Mix trotzdem zu funktionieren, weil KENNEDY den wohl bemitleidenswertesten aber gleichzeitig sympathischsten Antihelden verkörpert, den man bis dato in einem Rachefilm zu sehen bekommen hat. Dass Geld knapp gewesen ist, kann auch diese unabhängige Produktion nicht verbergen. Dennoch war Macher JARED COHN darum bestrebt seinen Film teurer aussehen zu lassen, als er letztendlich gewesen ist. Mit blutigen Taschenspielertricks macht er zudem Gorehounds glücklich, die am Ende überrascht sein dürften, wie zeigefreudig die Gewalt im Film zelebriert wird. Wem kostengünstiger Look in Indie-Thrillern nichts ausmacht wird BUDDY HUTCHINS schnell ins Herz schließen. Fans des „schönen“ Mainstream-Horror bereitet das hier Gebotene jedoch kaum Freude.
 
 


 
 
 

BUDDY HUTCHINS – Zensur

 
 
 
Seltsam, dass es BUDDY HUTCHINS ungeschnitten durch die FSK geschafft hat. Hier werden Köpfe mit Baseballschläger eingeschlagen. Zudem bohrt sich eine Kettensäge durch Körper und Schädel. Dennoch blendet die Kamera immer dann weg, wenn es für den Zuschauer unerträglich wird. Oftmals hat das den Anschein, als ob bereits vor der amerikanischen Veröffentlichung die Schere angesetzt wurde. Viele Schnitten wirken hart und unprofessionell, was den Eindruck erweckt, dass bereits vorab gekürzt wurde. Aufgrund der kontroversen Rache-Thematik verwundert es, dass BUDDY HUTCHINS sogar bereits für Sechsehnjährige freigegeben wurde. Die erhältliche Heimkinoversion hat von der Filmprüfbehörde eine FSK16 erhalten – ungeschnitten!
 
 
 


 
 
 

BUDDY HUTCHINS – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Kinokater | Lighthouse Home Entertainment

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Buddy Hutchins; USA 2015

Genre: Thriller

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englischh DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Keine

Bild: 2.35:1 (1080p)

Laufzeit: ca. 98 Min.

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: KeepCase mit Wechselcover

Extras: Trailer

Release-Termin: 20.11.2015

 

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BUDDY HUTCHINS – Trailer

 
 


 
 

Marcel Demuth (Hellraiser80)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Falling Down – Ein ganz normaler Tag (1993)
 
Rampage (2009)
 
Axed (2012)
 
Hobo with a Shotgun (2011)