Filmkritik: „Cassidy Way“ (2016)

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CASSIDY WAY

Story

 
 
 

Drei Filmstudenten (darunter NIKKI MOORE aus SCARY OR DIE und CRAWLSPACE) geraten an einen zornigen Familienvater, der mit den Mittzwanzigern ein grausiges Bestrafungsspiel spielt.

 
 
 


 
 
 

CASSIDY WAY – Kritik

 
 
 
Immer wenn man meint, polarisierende Horror-Trends hätten an Reiz verloren, tauchen Sie aus unerklärlichen Gründen wieder auf, um Zuschauern weiterhin den Nerv rauben zu können. Einige Jahre sind nun schon ins Land gegangen, seit das Foltern fürs Kino salonfähig gemacht wurde. Filme wie SAW und HOSTEL zeigten einer neuen Generation von Horrorfans, auf welch sadistisch-kreative Weise man Menschen quälen kann. Mehr als zehn Jahre hat man damit gut Geld verdient, bis niemand mehr Tortur sehen wollte. Mittlerweile sind Folterstreifen im Heimkino die Ausnahme geworden. Dennoch versuchen immer noch Filmemacher mit dem Leid unschuldiger Menschen Kasse zu machen. Verwunderlich ist das leider nicht, braucht man nicht viel, um Quälfilme zu drehen. Das sah wohl auch Multitalent HARVEY LOWRY ähnlich. Der ist im Horror-Geschäft kein Unbekannter und war schon als Produzent und F/X-Künstler an Kino-Mainstream beteiligt. So entwarf Lowry schaurige Spezialeffekte und ekliges Grusel-Make-up für DIE KILLERHAND, NIGHT OF THE DEMONS (Remake) oder I AM LEGEND, finanzierte gleichzeitig aber auch günstiges Horrorfutter wie CABIN MASSACRE, TRAILER PARK OF TERROR oder den No-Budget-Trash SINDBADS FÜNFTE REISE. Leider alles mäßig unterhaltsames Zeug. Trotzdem scheint HARVEY LOWRY ein neugieriges Arbeitstier zu sein, denn die Liste seiner bisherigen Arbeiten liest sich lang. Interessant ist dabei, dass der Amerikaner gern mal über den Tellerrand schaut, um Dinge auszuprobieren, die ihm bisher fremd waren. Demzufolge verwundert es nicht, dass er seit einiger Zeit auch als Regisseur tätig ist und selbst Filme dreht. Erfolgreich war er damit bisher leider nicht, denn herausragend war bisher keine seiner Regiearbeiten.
 
 
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Es wird wieder gefoltert, denn mit CASSIDY WAY soll dank einfach zusammengebrauter Horror-Rezeptur endlich der Durchbruch als Regisseur gelingen. Ob der ausgerechnet mit diesem Film folgen wird, dürfte fraglich bleiben, denn Macher HARVEY LOWRY rechtfertigt Folterei mit einer Geschichte, die weder Hirn noch Logik besitzt. Drei Freunde kommen hier einem paranoiden Familienvater in die Quere. Der hat vor langer Zeit eines seiner Kinder auf tragische Weise verloren, weil ein skrupelloses Unternehmen auf der anderen Straßenseite sogenanntes Fracking betreibt und auf alles schießt, was sich versehentlich aufs Grundstück verirrt. Das Vorgehen hat auch seinen Grund, denn niemand soll wissen, dass Chemikalien im Grundwasser landen, die durch Erdgasgewinnung freigesetzt werden. Zehn Jahre später müssen drei Studenten für skrupellose Geschäftsmethoden bezahlen. Die wollten eigentlich nur eine Dokumentation über die Machenschaften besagter Firma drehen und stoßen bei Recherchen auf genau jenen Vater, der vor vielen Jahren sein Kind unter tragischen Umständen verloren hat. Der glaubt, dass das Filmteam mit den Inhabern des Fracking-Unternehmens unter einer Decken steckt und erteilt den Freunden im Keller seines Hauses eine Lektion des Grauens. Gott hab ihn gnädig!
 
 
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Fragen über Fragen, dumm handelnde Figuren und ein Plot mit dem man sich keine Freunde macht – der aber von wahren Begebenheiten inspiriert sein soll. Regisseur HARVEY LOWRY versucht in CASSIDY WAY tragischen Familien-Horror als Vorwand zu benutzen, um etwas Leid auf der Mattscheibe zeigen zu können. Leider wirkt die Handlung aber so konstruiert und unglaubwürdig, dass bereits vor der Halbzeit die Lust vergeht, dem plumpen Treiben weiter folgen zu wollen. So kauft ein Erdgasunternehmen eine ganze Stadt auf, um weiter erfolgreich nach Erdgas bohren zu können und ahnungslose Bürger werden wahnsinnig, weil sie vergiftetes Wasser trinken. CASSIDY WAY ist kein Film für schlaue Köpfe, denn was hier passiert hat jemand krampfhaft zu Papier gebracht, der auf Heller und Pfennig ein Drehbuch schreiben musste, ohne gute Ideen zu besitzen. Anders lässt sich wohl nicht erklären, warum die erzwungene Handlung absurde Wendungen erhält, denen kein Zuschauer Glauben schenken möchte. Das macht sich auch im Spannungsbogen bemerkbar,. Der ist nahezu kaum vorhanden und macht Horrorfans ungeduldig, weil fiese Foltermethoden zu lang auf sich warten lassen. Die gibt es erst in den letzten 15 Minuten zu sehen – dafür aber heftig und grausam. Vom Körperzerteilen bis Ausbluten gibt Schmuddelkram zu sehen, der vor allem Gewaltfans zusagen dürfte. Bevor jedoch Vorfreude entsteht: die meisten Quälereien werden nur kurz gezeigt – verfehlen ihre Wirkung aber keineswegs. Wer demzufolge die Geduld aufbringen möchte, sich durch einen Film mit übler Handlung wegen etwas Tortur zu quälen, kann einen Blick riskieren. Die, die spannende Geschichten und zugängliche Figuren voraussetzen, um mitfiebern zu können, sollten diesen Film besser meiden. CASSIDY WAY ist ein unnötiges Machwerk, das hastig und spannungsarm für den Videomarkt gemacht wurde. Wer da einschaltet und enttäuscht wird, ist selber schuld.
 
 
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CASSIDY WAY – Fazit

 
 
 
5 Punkte Final
 
 
 
Ungemütlicher Folter-Albtraum mit unappetitlichen und schmerzhaften Spezialeffekten. Wer aber denkt, dass CASSIDY WAY ein weiterer Quälfilm im Schlage eines HOSTEL ist, wird enttäuscht. Vielmehr verbirgt sich hinter genanntem Gewaltblödsinn ein beliebiger Horrorfilm, in dem ein tragisches Familienschicksal als Alibi herhalten muss, damit ein wenig Folter und Tortur gezeigt werden kann. Wie es letztendlich zum Gewaltakt kommt, wirkt an den Haaren herbeigezogen und ist keineswegs glaubhaft. So verhält sich eine Familie paranoid und psychopathisch, weil sie vergiftetes Wasser getrunken hat. Als drei Studenten auf die Eigenbrödler stoßen, wird an den Freunden ein Exampel statuiert. Apropos Glaubwürdigkeit: CASSIDY WAY soll angeblich auf wahren Begebenheiten beruhen. Wer’s glaubt, wird selig.
 
 


 
 
 

CASSIDY WAY – Zensur

 
 
 
Wie es sich für einen Folterfilm gehört, gibt es auch in CASSIDY WAY allerhand Elend und Leid zu sehen. Fersen werden aufgeschnitten, damit Opfer nicht davonlaufen können. Außerdem gibt es Elektrofolter zu sehen, einem Opfer wird ein Schraubendreher in den Gehörgang geschlagen und eine Szene in der ein Opfer zerstückelt wird, hat es auch in den Film geschafft. Weil die FSK sehr kleinlich mit Folterfilmen ins Gericht geht, dürfte auch CASSIDY WAY gleiches Schicksal ereilen, wie viele thematisch ähnliche Horrorfilme zuvor: die ungeschnittene Freigabe bleibt fraglich.
 
 
 


 
 
 

CASSIDY WAY – Trailer

 
 


 
 
 

Marcel Demuth

(Grafiken & Abbildungen stammen von der Filmwebseite)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Mum & Dad (2008)
 
Jack Ketchums Evil (2007)
 

Kritik: „Buddy Hutchins – Falling Down Again“ (2015)

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BUDDY HUTCHINS – FALLING DOWN AGAIN

Story

 
 
 
Ein Familienvater versteht die Welt nicht mehr. Da brennen ihm die Sicherungen durch und er nimmt mit einer Kettensäge blutige Rache an jedem, der ihm zuvor nur Böses wollte.

 
 
 


 
 
 

BUDDY HUTCHINS – Kritik

 
 
Vermutlich dürften sich viele Horrorfans noch an Schauspieler JAMIE KENNEDY zurückerinnern können. Der spielte in der beliebten SCREAM-Reihe einen sympathischen Film-Nerd namens Randy, der in der Slasher-Serie viel zu früh das Zeitliche segnen musste. Mittlerweile sind viele Jahre vergangen und der smarte Witzbold von einst lässt sich mal wieder im Genre blicken. Für seinen aktuellen Streifen namens BUDDY HUTCHINS hat er sich reichlich Winterspeck angefuttert und absichtlich verunstalten lassen. Als ungepflegte Alkoholiker scheint er vom Pech verfolgt und wird unter tragischen Umständen zur tickenden Zeitbombe. FALLING DOWN lässt grüßen, denn es lassen sich allerhand Parallelen zum Thriller aus der Mache von JOEL SCHUMACHER erkennen. Der brachte im Jahr 1993 einen wütenden MICHAEL DOUGLAS ins Kino, dem in Los Angeles die Sicherungen durchbrannten. Natürlich ist hier alles eine Nummer kleiner. BUDDY HUTCHINS ist eine günstige Low-Budget-Produktion ohne Staraufgebot, die zum großen Teil in den vier Wänden von Regisseur JARED COHN (Macher der ASYLUM-Gurken: 12/12/12 oder BORN BAD) umgesetzt wurde. Dank gutem Hauptdarsteller fällt der rigorose Sparkurs dieses unabhängigen Horror-Thrillers nicht negativ ins Gewicht, denn BUDDY HUTCHINS gehört zu jener Art von Indie-Filmen, in denen gutes Schauspiel manch fehlenden Dollar im Budget verschmerzen lässt.
 
 
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Im Film hat Figur Buddy Hutchins kein einfaches Los gezogen. Geldsorgen plagen den unglücklichen Familienvater, der es aber immerhin von einem Jahr geschafft hat sein Alkoholproblem in den Griff zu bekommen und den sarkastischen Humor nicht verlernt hat. Doch die Bemühungen scheinen nicht viel Eindruck bei den Angehörigen hinterlassen zu haben. Die Ehefrau treibt es heimlich hinter dem Rücken mit dem besten Freund und auch der pubertierende Sohnemann hat schon längst den Respekt vor dem Vater verloren. Als dem mürrischen Pechvogel die Kinder weggenommen werden sollen, seine geliebte Mutter an Herzversagen stirbt und es beruflich bergab geht, ist es für Buddy Hutchins an der Zeit all jene zu bestrafen, die ihm bisher nichts Gutes wollten. Er wirft eine Motorsäge an und startet einen grausamen Rachefeldzug ohne Erbarmen.
 
 
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Regisseur JARED COHN bevorzugt es schwarzhumorig, denn BUDDY HUTCHINS geizt nicht mit zynischen Sprüchen und makabren Späßen. Dennoch bleibt im Unklaren was sein Kettensägenmassaker eigentlich sein soll. Für eine schwarze Komödie ist BUDDY HUTCHINS schlichtweg zu tragisch und für ein Drama dann doch wieder etwas sehr sarkastisch. Zudem finden am Ende drastische Horror-Elemente den Weg in die Handlung, so dass unschlüssig bleibt, ob man das Gezeigte ernst zu nehmen hat oder darüber schmunzeln soll. Als überhaupt nicht erheiternd kann die Gesellschaftskritik im Film gewertet werden, denn einmal mehr wird ein Genrefilm dazu verwendet, um sich kritisch über Missstände äußern zu können. Das liebe Geld gerät ins Visier des kontroversen Angriffs, denn das steuert in BUDDY HUTCHINS alle Bereiche des täglichen Miteinanders. Es treibt Familien auseinander, macht aus Freunden unerbittliche Feinde und entscheidet sogar über Leben und Tot. Für die Titelfigur ein Teufelskreislauf, der wieder nur mit Gewalt durchbrochen werden kann. Der Antiheld schnappt sich eine Kettensäge und versucht Aggressionen abzubauen, in dem er Köpfe spaltet und so Problem aus der Welt schafft. Die hierfür zum Einsatz kommenden Spezialeffekte sind Marke „Eigenbau“, simpel gestrickt aber nicht immer gleich zu durchschauen. Zur Freude der Gorehounds fließt reichlich Lebenssaft, was Zensurwächter hierzulande wenig Gefallen bereiten dürfte, kommt doch abgebrühte Gewalt zum Einsatz, damit Konflikte beseitigen werden können.
 
 
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Drehbuchautor und Filmemacher JARED COHN verarbeitet in BUDDY HUTCHINS eigene Schicksalsschläge. Die Idee zur bissigen Familientragödie kam ihm, als er sich selbst an einem Punkt in seinem Leben befand, an dem er nicht weiterwusste. Seine Gefühle und Gedanken verarbeitete er, in dem er die mutige Figur des Buddy Hutchins schuf und sie Dinge tun lies, über die vermutlich jeder schon einmal in ähnlicher Situation nachgedacht hat: Tritt Feinde nicht mit den Füßen, wenn sie bereits am Boden liegen, sie könnten grausame Rache nehmen.
 
 
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Letztendlich kann sich die filmische Umsetzung der zu Papier gebrachten Rachephantasie durchaus sehen lassen. Zwar litt die Produktion unter dem knappen Kapital, das keine Experimente zuließ. Dank zermürbender Atmosphäre und facettenreichem Schauspiel eines ambitionierten sowie talentiertem JAMIE KENNEDY, sticht BUDDY HUTCHINS unter der Vielzahl ähnlicher Rachestreifen positiv hervor. Ganz nebenbei hat COHN hier übrigens den besten Spielfilm seiner bisherigen Karriere abgeliefert. Nachdem er zuvor Miserables für Trash-Mache THE ASYLUM inszeniert hatte überrascht, dass der Regisseur weit mehr kann, als Filme für die Schrottpresse zu inszenieren. Letztendlich wäre zu erwähnen, dass BUDDY HUTCHINS im Gedächtnis bleibt – ein Kunststück, das unabhängigen Filmen neueren Datums nur selten gelingt. Bemerkenswert!
 
 
 


 
 
 

BUDDY HUTCHINS – Fazit

 
 
 
6 Punkte Final
 
 
 
Ein Familienvater sieht rot. Grimmiger Rachestreifen – grandios gespielt! Das hauptsächlich für seichte Komödien bekannte SCREAM-Sternchen JAMIE KENNEDY gibt im depressiven BUDDY HUTCHINS sein Bestes und macht aus dem kostengünstigen Rache-Thriller wirklich sehenswertes Indie-Kino in dem schwarzer Humor nicht zu kurz kommt. Zwar bekommt der Zuschauer hier eine wirklich seltsame Kombination aus Drama, Komödie und Horrorfilm zu Gesicht; irgendwie scheint der sonderbare Genre-Mix trotzdem zu funktionieren, weil KENNEDY den wohl bemitleidenswertesten aber gleichzeitig sympathischsten Antihelden verkörpert, den man bis dato in einem Rachefilm zu sehen bekommen hat. Dass Geld knapp gewesen ist, kann auch diese unabhängige Produktion nicht verbergen. Dennoch war Macher JARED COHN darum bestrebt seinen Film teurer aussehen zu lassen, als er letztendlich gewesen ist. Mit blutigen Taschenspielertricks macht er zudem Gorehounds glücklich, die am Ende überrascht sein dürften, wie zeigefreudig die Gewalt im Film zelebriert wird. Wem kostengünstiger Look in Indie-Thrillern nichts ausmacht wird BUDDY HUTCHINS schnell ins Herz schließen. Fans des „schönen“ Mainstream-Horror bereitet das hier Gebotene jedoch kaum Freude.
 
 


 
 
 

BUDDY HUTCHINS – Zensur

 
 
 
Seltsam, dass es BUDDY HUTCHINS ungeschnitten durch die FSK geschafft hat. Hier werden Köpfe mit Baseballschläger eingeschlagen. Zudem bohrt sich eine Kettensäge durch Körper und Schädel. Dennoch blendet die Kamera immer dann weg, wenn es für den Zuschauer unerträglich wird. Oftmals hat das den Anschein, als ob bereits vor der amerikanischen Veröffentlichung die Schere angesetzt wurde. Viele Schnitten wirken hart und unprofessionell, was den Eindruck erweckt, dass bereits vorab gekürzt wurde. Aufgrund der kontroversen Rache-Thematik verwundert es, dass BUDDY HUTCHINS sogar bereits für Sechsehnjährige freigegeben wurde. Die erhältliche Heimkinoversion hat von der Filmprüfbehörde eine FSK16 erhalten – ungeschnitten!
 
 
 


 
 
 

BUDDY HUTCHINS – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Kinokater | Lighthouse Home Entertainment

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Buddy Hutchins; USA 2015

Genre: Thriller

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englischh DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Keine

Bild: 2.35:1 (1080p)

Laufzeit: ca. 98 Min.

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: KeepCase mit Wechselcover

Extras: Trailer

Release-Termin: 20.11.2015

 

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BUDDY HUTCHINS – Trailer

 
 


 
 

Marcel Demuth (Hellraiser80)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Falling Down – Ein ganz normaler Tag (1993)
 
Rampage (2009)
 
Axed (2012)
 
Hobo with a Shotgun (2011)