Filmreview: „Machete Kills“ (2013)

Machete-Kills-2013
 
 
 

MACHETE KILLS

Story

 
 
 
Machete (Danny Trejo) wird auf Bitten des US-Präsidenten (Charlie Sheen, bzw. Carlos Estevez) nach Mexiko gebracht, wo er einen psychopathischen Gangsterboss darin hindern soll, eine Atomrakete auf die amerikanische Hauptstadt abzufeuern …
 
 
 


 
 
 

MACHETE KILLS – Kritik

 
 
 
Als die Regisseure ROBERT RODRIGUEZ und QUENTIN TARANTINO die liebenswerte Hommage an die schäbigen US-Erwachsenenkinos der 70er und 80er Jahre unter dem Titel GRINDHOUSE (2007) in die Lichtspielhäuser brachten, dürfte vermutlich keiner der beiden geahnt haben, welchen neuen Kult sie damit auslösen würden. Während sich das Double-Feature bestehend aus DEATH PROOF und PLANET TERROR nur schleppend in den Kinos behaupten konnte und nicht den Erfolg an den Kassen generierte, den man sich gewünscht hätte, kamen die Streifen wenig später in Europa getrennt voneinander auf die Leinwände und alles wurde gut. Besonderes Augenmerk galt jedoch einigen stilecht umgesetzten Trailern nicht existierender Horrorstreifen, die ebenfalls in den Vorstellungen gezeigt und von bekannten Genregrößen wie ELI ROTH oder ROB ZOMBIE umgesetzt wurden. Die schmuddeligen Werbefilmchen gefielen vielen Zuschauern so gut, dass ein Aufschrei durch die Filmgemeinde ging, mit der Bitte doch diesen Clips richtige Leinwandauftritte folgen zu lassen. Gesagt getan – drei Jahre später erschienen die Spielfilmumsetzungen des ersten beiden Fake-Trailers: HOBO WITH A SHOTGUN und MACHETE. Für letzteren nahm RODRIGUEZ erneut auf dem Regiestuhl Platz und erntete mit der vollkommen überzogenen Actionhatz ausreichend Lob unter Liebhabern deftiger Kinounterhaltung. Finanziell war MACHETE ein Erfolg, so dass es nur eine Frage der Zeit war, bis eine Fortsetzung nachgeschoben werden musste. MACHETE KILLS heißt der neue Filmspaß und schließt direkt an die Geschehnisse des Vorgängers an. RODRIGUEZ ist auch diesmal wieder als Filmemacher am Start und hat eine beachtlich prominente Cast um sich scharen können. DANNY TREJO, der mit Filmcharakter MACHETE CORTEZ die Rolle seines Lebens erhalten haben dürfte, wird mit ausreichend Starpower unterstützt. An seiner Seite waten erneut bekannte Größen der amerikanischen Traumwerkstatt durch Liter von tiefrotem Filmblut. Wie bereits im Teil zuvor bekommt der Zuschauer ein Who-is-Who Hollywoods vor die Linse. So gibt’s Starauftritte von ANTONIO BANDERAS, MEL GIBSON, CHARLIE SHEEN und sogar LADY GAGA zu sehen, wobei die Sängerin offenbar nur in den Film „gelockt“ wurde, um MACHETE KILLS auch einem jüngeren Publikum schmackhaft zu machen, lässt sich doch mit einer derartigen Popikone zusätzlicher Umsatz generieren. Der extrovertierte Popstar hat, trotz pompösem Auftritt, gerade einmal rund drei Minuten Screentime, was bei Fans der Künstlerin für Enttäuschung sorgen wird, wurde doch mit der GAGA im Vorfeld ausgiebig auf Filmplakaten geworben.
 
Der Anfang der Fortsetzung wird mit dem Mord an Machetes Geliebten Sartana Rivera (JESSICA ALBA) eingeläutet. Die wird während der Festnahme einiger korrupter Waffenhändler von einem maskierten Unbekannten durch einen heimtückischen Kopfschuss in die ewigen Jagdgründe beförderte. Damit Machete (DANNY TREJO) nicht allzu lang zu trauern hat, wird er kurzerhand in das Weiße Haus geladen, wo er vom US-Präsidenten (CHARLIE SHEEN) höchstpersönlich zum amerikanischen Staatsbürger deklariert wird, insofern er nach San Antonio reist und dort Marcos Mendez (DEMIAN BICHIR) ausradiert. Der mexikanische Gangsterboss und durchgeknallte Psychopath will Washington, D.C. mittels Interkontinentalrakete in die Luft sprengen, was Machete natürlich verhindern soll. Der stille Rächer reist nach Mexiko und bemerkt schnell, dass dort einige skurrile Zeitgenossen hausen, mit denen nicht gut Kirschen essen ist und die auf Machete sowieso nicht gut zu sprechen sind.
 
Alles beim Alten und doch irgendwie nicht. MACHETE KILLS ist ein zweischneidiges Schwert. Die herrlich überzogene Parodie auf Actionfilme und die darin immer wieder auftretenden Klischees und Stereotypen sind auch in diesem Sequel permanent präsent. Der zweite Teil ist ebenso abgefahren, in Bezug auf die mexikanische Immigrationspolitik der Amerikaner absolut giftig und geizt nicht mit extravaganten Splatter-Exzessen. Leider erreicht das Gezeigte bei Weitem nicht mehr die geniale Frische des Vorgängers. Vielmehr mag man in MACHETE KILLS das Gefühl nicht loswerden, man hätte unter dem Druck gestanden, eine Fortsetzung erzwingen zu müssen. Das Geschehen ist zwar erneut vollgestopft mit geschmacklosen Gags und abstrusesten Wendungen; wirklich Neues wird jedoch kaum hinzugefügt und der Unterhaltungswert hält sich zumindest im ersten Teil der Handlung eindeutig in Grenzen. Der stoische und eher wortkarge Einzelkämpfer MACHETE darf auch in seinem neusten Leinwandauftritt zum Schlitzwerkzeug greifen und findet sogar erheblich Gefallen an der überarbeiteten Version seines beliebten Meuchelutensils, das sich nun sogar auf Knopfdruck durchs Fleisch seiner Gegner schneidet. Weil sich MACHETE KILLS jedoch eindeutig mehr auf das Abhandeln diverser Cameos konzentriert und diese bei Weitem mehr Aufmerksamkeit erhalten, als der Titelheld selbst, bleibt der eher talentlose TREJO zwischen all den aufgedrehten Starauftritten seiner Gegenspieler vollkommen blass und unauffällig. Im direkten Vergleich zum Auftritt des (erschreckend gealterten) GIBSON oder BANDERAS agiert TREJO absolut unbeholfen, so dass man ernüchtert feststellen muss, dass TREJO in der Hauptrolle schnell an seine Grenze stößt und der Bezeichnung Schauspieler nicht im Entferntesten gerecht werden kann. Da fragt man sich doch glatt, wie er sich mit nur stupid in die Kamera glotzen durch den ersten Teil mogeln konnte. Immerhin legt RODRIGUEZ ein rasantes Tempo vor, so dass kaum Zeit bleibt, sich über die diversen Mankos den Kopf zu zerbrechen. Es wird sich mit allerhand grotesken Waffen durch den Film geballert, wobei die Albernheiten gegen Ende schon in fast abstruse Sphären driften: MACHETE rettet die Welt, springt auf eine Rakete und düst in den Weltraum, um seinen Kampf gegen das Böse fortzusetzen. Bösewicht VOZ (MEL GIBSON) hat sich kurzerhand ins All abgesetzt und wartet nur darauf von dort aus seine finsteren Machenschaften fortführen zu können. Als ob das nicht alles schon vollkommen bescheuert wäre, bringt RODRIGUEZ mit einem neuen Fake-Trailer das Fass zum Kochen: MACHETE KILLS AGAIN … IN SPACE. Da werden Erinnerungen an den zehnten Teil der berüchtigten FREITAG DER 13.-Reihe und natürlich an die STAR WARS-Trilogie aus der Feder von GEORGE LUCAS wach. Ob der Film jedoch je gedreht werden wird, dürfte fraglich bleiben. Denn bisher brachte das aktuelle Sequel nicht den erhofften Erfolg, denn man sich gewünscht hatte.
 
 
 


 
 
 

MACHETE KILLS – Fazit

 
 
 
5 Punkte Final
 
 
 
Absurd-blutiger Actionspaß für (fast) die ganze Familie. Leider bleibt MACHETE KILLS hinter den Erwartungen zurück und ist mit seinen knapp 100 Minuten an konstruiert wirkenden Wendungen einfach zu lang geraten. DANNY TREJO entpuppt sich als katastrophaler Schauspieler und die vielen splattrigen Ideen kaschieren gekonnt, dass das Potenzial von MACHETE eigentlich schon nach Teil eins verbraten wurde. Unterm Strich bleibt MACHETE KILLS ist ein mittelmäßiger Film, der eigentlich nicht hätte sein müssen und bei dem bereits im Teil zuvor alles gesagt wurde, was von Interesse gewesen wäre.
 
 
 


 
 
 

MACHETE KILLS – Zensur

 
 
 
Kennste MACHETE, dann kennste auch MACHETE KILLS. Der Gewaltpegel ist dem ersten Teil ebenbürtig. Aufgrund der selbstironischen und vollkommen überzogenen Umsetzung sind die Kills nicht sonderlich hart anzuschauen. Daher wurde MACHETE KILLS ab 16 Jahren ungeschnitten in die Kinos gebracht. Eine FSK16-Veröffentlichung für den Heimkinomarkt war demnach logisch. Die Heimkinofassung ist mit FSK16 vollkommen komplett.
 
 
 


 
 
 

MACHETE KILLS – Deutsche Blu-ray

 
 
 
Machete-Kills-Blu-ray

(c) Universum Film

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Machete Kills; Russland, USA 2013

Genre: Thriller, Horror, Splatter

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch

Bild: 1.85:1 (1080p)

Laufzeit: ca. 108 Min. (uncut)

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Amaray mit Wendecover

Extras: Behind the Scenes, Deleted Scenes, Trailer und TV-Spots (Bonus zusammen: ca. 42 Minuten)

Release-Termin: 23.05.2014

 
 
 

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MACHETE KILLS – Trailer

 
 
 


 
 

Hellraiser80

 
 
 
Ähnliche Filme:
 
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Machete (2010)

Filmreview: „The Night before Halloween“ (2013)

mischief_night 2013
 
 
 

MISCHIEF NIGHT – THE NIGHT BEFORE HALLOWEEN

Story

 
 
 
Die blinde Emily ist allein zu Hause und erhält ungebetenen Besuch von einem maskierten Fremden, der statt leckerem Kuchen allerhand spitzes Mordwerkzeug mitgebracht hat …
 
 
 


 
 
 

THE NIGHT BEFORE HALLOWEEN – Kritik

 
 
 
Wenn am 31. Oktober Halloween gefeiert wird, schlüpfen nicht nur freche Kinder und jung gebliebenen Erwachsene in möglichst schauerhafte Kostüme; auch bösartige Serienkiller und maskierte Psychopathen beginnen im Horrorfilm ihre grausamen Feldzüge mit Axt, Kettensäge und Machete. Das wohl bekannteste Exemplar wurde zweifelsohne 1979 von JOHN CARPENTER gedreht und hat mittlerweile sieben Fortsetzungen und zwei Neuverfilmungen nach sich gezogen. Der von CARPENTER geschaffene Kultschlitzer MICHAEL MEYERS hat der legendären HALLOWEEN-Reihe zu beachtlichem Ruhm verholfen und gehört neben Hockeymaskenträger JASON VOORHEES (FREITAG DER 13.) zu einer der ganz großen Ikonen des modernen Horrorfilms. Doch nicht nur das beliebte Halloween-Fest bietet sich immer wieder als Ausgangspunkt für bluttriefende Gruselstreifen an. In Amerika, Kanada und einigen Teilen Großbritanniens gehört die MISCHIEF NIGHT zu einer der beliebtesten Bräuche vorm Herbstfest der Druiden. An diesem Tag erhält ein jeder Bürger uneingeschränkte Narrenfreiheit und darf seinem Nachbarn einmal böse Streiche spielen, ohne dabei Konsequenzen tragen zu müssen. Die Tradition geht bis ins Jahr 1790 zurück und ist vor allem bei Teenagern und Kindern äußerst beliebt. Die hüllen nicht selten die Bäume der Nachbarn in Lagen von Toilettenpapier, sondern haben auch außerordentlich Spaß daran, die Fensterscheiben unliebsamer Mitmenschen mit Eiern zu bewerfen. Drehbuchschreiber und Regisseur RICHARD SCHENKMAN hat als Kind vermutlich so viel Freude an diesem unbändigen Treiben gehabt, dass er jene Tradition in der Nacht vor Halloween zum Mittelpunkt seines Filmes gemacht hat. SCHENKMAN dürfte eingefleischten Horrorzuschauern kein Unbekannter sein. Vor seinem aktuellen Home-Invasion-Thriller THE NIGHT BEFORE HALLOWEEN (im Original: MISCHIEF NIGHT) hat er sich mit ABRAHAM LINCOLN VS. ZOMBIES (2012) mit der Thematik Horrorfilm vertraut gemacht und sogleich Gefallen am „bösen“ Genre gefunden. Eine gute Entscheidung, konnte er sich doch bisher nie wirklich zwischen herzergreifendem Dramen-Kitsch und kruden Action-Thrillern entscheiden. Nach seichtem Comedymist fürs amerikanische Fernsehen und der überdrehten Zombiegurke aus den zweifelhaften ASYLUM-Trashstudios, dürfte SCHENKMAN mit THE NIGHT BEFORE HALLOWEEN in Genrekreisen weitaus ernster genommen werden, als es bisher der Fall gewesen ist. Sein neuster Streich ist nämlich bedeutend fieser, als das was er bisher gedreht hat und schlägt ernstere Töne an. In seiner Machart lässt sich THE NIGHT BEFORE HALLOWEEN mit dem bereits 2008 entstandenen Thriller THE STRANGERS vergleichen, in dem sich Darstellerin LIV TAYLOR zusammen mit Schauspielpartner SCOTT SPEEDMAN gegen eine Gruppe maskierter Irrer zur Wehr setzen muss, die Freude daran haben, unwissende Menschen zu terrorisieren um sich anschließend kaltblütig abzuschlachten.
 
In THE NIGHT BEFORE HALLOWEEN ist das so ähnlich und Heldin Emily Walton (NOELL COET) wird zu Haus von einem maskierten Bösewicht überrascht, der sich in einen gelben Regenmantel gekleidet hat und nun an MISCHIEF NIGHT so seine ganz eigene Methode besitzt, der nichts ahnenden Teenagerin gemeine und todbringende Streiche zu spielen. Damit das abgedroschene Thema vom boshaften Killer und dem unterlegenen Opfer nicht ganz überraschungsarm abgehandelt wird, hat SCHENKMAN seiner Protagonistin ein Handicap gegeben. Neun Jahre zuvor hat die in Folge eines Autounfalls nicht nur die Mutter, sondern auch ihr Augenlicht verloren und quält sich seither mit schwerem Asthma, Schuldgefühlen und Erinnerungslücken durchs Leben. Immerhin findet die Jugendliche Trost bei Vater David (DANIEL HUGH KELLY) und Schwarm Jimmy (IAN BAMBERG), der lieber durchs Fenster steigt um Emily zu besuchen, als wie jeder andere auch an der Haustür zu klingeln. Für Vater David steht die erste weibliche Verabredung seit Jahren bevor und das sorgsame Familienoberhaupt lässt die kesse Emily mit mulmigem Gefühl daheim zurück. Ganz so Unrecht hat er mit seiner Vorahnung nicht, denn kaum ist der Vater aus dem Haus, schleicht sich ein unwillkommener Eindringling in das riesige Anwesen und verfolgt die blinde Tochter auf Schritt und Tritt. Deren übrige Sinne schlagen bald Alarm und sie beginnt, sich gegen den bewaffnete Killer zur Wehr zu setzen.
 
Die körperlichen Beeinträchtigungen seiner Protagonisten haben schon so manchem Horrorfilm aus der Patsche geholfen, denn mit so einem gemeinen Handicap lassen sich allerhand lustige Dinge veranstalten. Dank der blinden Emily wird aus dem austauschbaren Home-Invasion-Slasher ein spannendes Überlebensfilmchen, dass nicht nur unterhaltsam mit der Erwartungshaltung des Zuschauers, sondern auch ganz hinterlistig mit der Sehbehinderung seiner Heldin spielt. Das fängt bereit mit der Bedienung des Handys an. Emily will den Notruf mittels Sprachwahl wählen, scheitert aber am Akkustand ihres mobilen Telefons, den sie nicht sehen kann. In einer weiteren Szene fällt der Protagonistin Geschirr auf den Küchenboden. Anfänglich kann sie den Scherbenhaufen glimpflich umgehen, während sie in einer hektischen Fluchtszene später direkt in das spitze Glas tritt. Der Killer bewegt sich geisterhaft durchs gesamte Haus und ist für den Zuschauer immer ersichtlich. Emily besitzt den Vorteil nicht und schleicht sich von Zimmer zu Zimmer ohne zu wissen, dass sie von der maskierten Gestalt auf Schritt und Tritt verfolgt und beobachtet wird. Am Ende flüchtet die erblindete Heldin aus dem abgelegenen Elternhaus orientierungslos in die Dunkelheit der Nacht und stolpert ganz ungewiss über die hinterlistige Blutspur und die erdolchten Opfer des unbekannten Killers. Mit makabren Schockmomenten wird in THE NIGHT BEFORE HALLOWEEN nicht gegeizt und das nicht minder fiese Treiben wertet den eigentlich belanglosen Slasher ganz nebenbei positiv auf. Zudem hebt sich THE NIGHT BEFORE HALLOWEEN nennenswert von üblicher Videoware ab. Der Film wurde professionell gedreht und entwickelt sogar ab und an so etwas wie richtiges Gruselfeeling mit Spannung. Vor allem den gut und sympathisch agierenden Darstellern ist es zu verdanken, dass THE NIGHT BEFORE HALLOWEEN sehbar und erträglich bleibt. Emily wird zugänglich von NOELL COET verkörpert, die sich am Ende als mutige Rache-Queen entpuppt und das kurzweilige Katz-und-Mausspiel Dank motorisierten Gartengeräts in die tiefrote Körperflüssigkeit taucht. Einen Gastauftritt gibt es übrigens auch zu sehen. Schauspiellegende RICHARD RIEHLE gibt sich die Ehre mal kurz als ahnungsloser Helfender über die Landstraße zu düsen, um wenig später dem Killer in die Arme zu laufen. Der Amerikaner hat nämlich zuletzt gern mal in Horrorfilmen vorbeigeschaut. Nach HALLOWEEN 2 (2009), CHILLERAMA (2011) und TEXAS CHAINSAW 3D (2013) folgt nun ein Cameo in THE NIGHT BEFORE HALLOWEEN – den Horrorfan freut’s.
 
 
 


 
 
 

THE NIGHT BEFORE HALLOWEEN – Fazit

 
 
 
6 Punkte Final
 
 
 
THE STRANGERS meets THE PURGE – DIE SÄUBERUNG. Kleiner, aber feiner Psycho-Thriller mit gut platzierten Schock-und Gruseleffekten und überraschend hinterlistigen Wendungen. Nach eher bescheidenem Schaffen hat ABRAHAM LINCOLN VS. ZOMBIES-Regisseur RICHARD SCHENKMAN seinen ersten richtig guten Horrorfilm gedreht. Trotz altbekannter Story vom Mädchen, das zu Haus von einem Killer durch die Räumlichkeiten gejagt wird, schafft SCHENKMAN das Kunststück, dass THE NIGHT BEFORE HALLOWEEN (oder MISCHIEF NIGHT, so der Originaltitel) niemals langweilig ist oder Leerlauf erhält. Wer das Home-Invasion-Genre mag, kann bedenkenlos zugreifen!
 
 
 


 
 
 

THE NIGHT BEFORE HALLOWEEN – Zensur

 
 
 
Anfänglich dürfte es den Horrorfan wundern, warum THE NIGHT BEFORE HALLOWEEN erstaunlich handzahm abgehandelt wird. Für einen Slasher gibt es erstaunlich wenige Opfer und auch die Meuchelszenen lassen lang auf sich warten. Am Ende jedoch erwacht THE NIGHT BEFORE HALLOWEEN aus seinem Dornröschenschlaf, damit auch der Gorehound auf seine Kosten kommt. Viel gibt es zwar nicht zu sehen; für eine ungeschnittene FSK16 hat es dennoch gereicht. Trotz Jugendfreigabe besitzt das Heimkinomedium jedoch einen roten KJ-Flatschen. Die Ursache ist ein Trailer, der von der FSK nur für Erwachsene freigegeben wurde und sich auf die DVD/ Blu-ray befindet.
 
 
 


 
 
 

THE NIGHT BEFORE HALLOWEEN – Deutsche Blu-ray

 
 
 
The-Night-Before-Halloween-blu-ray

(c) Meteor Film

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Mischief Night; USA 2013

Genre: Horror, Thriller

Ton: Deutsch DTS-HD 5.1, Englisch DTS-HD 5.1

Untertitel: Deutsch

Bild: 1.78:1 (1080p)

Laufzeit: ca. 87 Min. (uncut)

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Amaray mit Wendecover

Extras: Behind the Scenes-Feature, Originaltrailer, Deutscher Trailer, Trailershow

Release-Termin: 23.05.2014

 
 
 

The Night Before Halloween (Uncut) [Blu-ray] auf AMAZON kaufen

 
 
 


 
 
 

THE NIGHT BEFORE HALLOWEEN – Trailer

 
 
 


 
 

Marcel Demuth / Hellraiser80

 
 
 
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Filmreview: „Abducted“ (2013)

Abducted-2013-Lucy-Phillips-Glen-Scantlebury
 
 
 

ABDUCTED

Story

 
 
 
Kein Guter Tag für Jessica (Tessa Ferrer) and Dave (Trevor Morgan). Die machen nämlich einen gemütlichen Picknickausflug im Griffith Park bei Los Angeles und werden aus heiterem Himmel von Betäubungspfeilen getroffen. Als sie wieder zu sich kommen, müssen sie zusammen mit anderen Pärchen als Versuchskaninchen für ein mysteriöses Experiment herhalten …
 
 
 


 
 
 

ABDUCTED – Kritik

 
 
 
Der Titel ist in ABDUCTED (was soviel bedeutet wie „entführt“) Programm, wobei vermutlich alteingesessene Horrorfans bei Filmen mit derart reißerischer Namensgebung direkt an actiongeladene Geiselthriller aus dem unkreativen Hollywood denken dürften. Die Traumfabrik ist dem Handlungsort von ABDUCTED nicht unwesentlich entfernt und auch die Macher hinter dem vorliegenden Mysterythriller sind in Hollywood keine Unbekannten. Das verheiratete Pärchen LUCY PHILLIPS und GLEN SCANTLEBURY haben diesen Low-Budget-Hit geschrieben und umgesetzt, wobei Ehegatte SCANTLEBURY schon durch diverse Schnittarbeiten in bekannten Mainstreamgurken für Aufsehen gesorgt hat. Mit seinen Cutter-Qualitäten in A NIGHTMARE ON ELM STREET (2010), FREITAG DER 13. (2009) und MICHAEL BAYS`S TEXAS CHAINSAW MASSACRE (2003) hat er den Puls manchen Horrorfans gehörig auf Trab gebracht – wenn auch nicht immer im positiven Sinne. Immerhin kommt sein umfangreiches Wissen im Editieren von Horrorware seinem neusten Streich ABDUCTED (Produktionstitel: GRIFFITH PARK) zu Gute. Das Ding ist wirklich besser, als die etwas ausgelutschte Inhaltsangabe verspricht, wobei die erstaunlich clever ausgetüftelte Spannungsschraube rund 90 fesselnde Minuten ohne Leerlauf verspricht. In ABDUCTED wird den Protagonisten mal wieder allerhand abverlangt. Die werden aus dem Leben gerissen und dürfen die nächsten Monate in einem dunklen Fabrikloch hausen, wo ihnen seltsame Dinge von Gasmasken und Schutzuniform tragenden Fremden angetan werden. Das lässt unweigerlich an Tortur- und Zombiekino erinnern, schlägt Gott sei Dank aber eine ganz andere Richtung ein. Roten Lebenssaft gibt es in ABDUCTED rein gar nicht zu sehen, was ja in Zeiten blutreicher Horrorware schon fast etwas nostalgisch anmutet. Die Probanden finden Schritt für Schritt heraus, was ihnen im Verlauf der Handlung blühen wird, wobei PHILLIPS und SCANTLEBURY es immer wieder schaffen, den Zuschauer mit den undurchsichtigen Umständen geschickt zu verwirren. Die beiden Helden Jessica (TESSA FERRER) und Freund Dave (TREVOR MORGAN) lernen im Verlauf ihrer Gefangenschaft weitere entführte Pärchen in den einzelnen Zelltrakten kennen, wobei jedes von ihnen seine ganz eigenen Erklärungen für die Geschehnisse zu finden versucht. Während Jessica und Dave an eine Lösegelderpressung durch die Taliban glauben, tendieren Buzz (ROSS THOMAS) und Tiffany (JELLY HOWIE) zu einem geheimen Militärexperiment, das es sich zur Aufgabe gemacht hat Supermenschen zu züchten. Elliot (AIDAN PARK) und Maria (VIVAN DUGRÈ) stattdessen sind fest davon überzeugt, dass höhere Mächte hinter all dem stecken und man es hier mit weniger freundlich gesinnten Außerirdischen zu tun hat. Wie man es dreht und wendet, PHILLIPS und SCANTLEBURY schaffen das Glanzstück, das bis kurz vor Ende jede Verschwörungstheorie in irgendeiner Form zutreffen könnte, wobei man als Zuschauer erstaunt feststellen muss, dass ABDUCTED erfrischend unvorhersehbar abgearbeitet wird. Langeweile kommt in diesem Mysterythriller garantiert nicht auf und optisch braucht sich der Low-Budget-Indiegrusler vor teuren Mainstreamschinken aus Hollywood auch nicht zu verstecken. Dreckig-düstere Räume, flackerndes Licht und spartanisch eingerichtetes Setting verursachen rasch ein unangenehmes Gefühl und lassen in einigen Momenten sogar foltergeiles SAW-Feeling ins Gedächtnis zurückkehren – ohne freilich jedoch dessen unerträgliche Gewalteskapaden zelebrieren zu müssen. Verschiedene Kameratechniken aus dem Found-Footage-Bastelkasten bringen Dynamik ins Geschehen. So sehen wir die Handlung nicht nur aus der typischen Filmsicht, sondern auch aus der Überwachungskameraperspektive und in Form von Videotagebüchern, welche die Helden mit ihren Handys aufnehmen. Die glaubhaften Protagonisten (die man durchweg schon in diversen bekannten Vorabendserien bewundern durfte) entsprechen einmal nicht dem obligatorischen Horrorklischee und meistern ihre Sache routiniert, so dass sich ABDUCTED wahrlich positiv vom üblichen Horrorstandard abzuheben versteht. ABDUCTED sollte man im Auge behalten. Dieser kleine Thriller ist uneingeschränkt empfehlenswert!
 
 
 


 
 
 

ABDUCTED – Fazit

 
 
 
7 Punkte Final
 
 
 
ABDUCTED ist ultraspannend, absolut unvorhersehbar und bringt den Puls des Horrorfans definitiv in Wallung. Das Mysterywerk ist einmal mehr Beweis dafür, dass die kleinen Filme meist bessere Geschichten besitzen als teurer Mainstreamkäse fürs Multiplex.
 
 
 


 
 
 

ABDUCTED – Zensur

 
 
 
ABDUCTED hat für den Splatter- und Gewaltfan unter den Horrorzuschauern rein gar nix Nennenswertes zu bieten. Blut gibt es gar nicht zu sehen, gemeine Greueltaten ebenso wenig. Demzufolge kann man davon ausgehen, dass der Mysterythriller ABDUCTED hierzulande frei ab 16 Jahren erscheinen wird.
 
 
 


 
 
 

ABDUCTED – Trailer

 
 


 
 

Marcel Demuth / Hellraiser80

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Iron Doors (2010)

Saw (2004)

Cube (1997)

Filmreview: „The Presence – Besessen von Dir“

thepresence_2010
 
 
 

THE PRESENCE – BESESSEN VON DIR

Story

 
 
 
Ein junges Paar wird in einer Hütte im Wald von einer unheimlichen Präsenz bedroht, die nur ein Ziel kennt: das Glück der beiden auseinander zu treiben …
 
 
 


 
 
 

THE PRESENCE – Kritik

 
 
 
Wenn’s um gutgemachte Geisterfilme geht, denken die Meisten vermutlich ausschließlich an glatt polierten Mainstream á la INSIDIOUS (2010) oder THE CONJURING (2013). Das Genre hat aber auch schon einiges an Streifen hervorgebracht, die still und leise für den Videomarkt veröffentlicht wurden, von denen vermutlich noch nie jemand gehört hat. Dabei ist nicht zwangsläufig garantiert, dass sich darunter ausschließlich substanzloser Mist befindet, für den man ungern kostbare Lebenszeit verschwenden möchte. Hin und wieder schaffen es sogar wirklich sehenswerte Gruselfilme in die deutschen Händlerregale, die vollkommen zu Unrecht in der Bedeutungslosigkeit verschwinden, weil dem zuständigem Rechteinhaber zumeist einfach die finanziellen Mittel fehlen, um den Titel gerecht zu bewerben. Beim vorliegenden THE PRESENCE – BESESSEN VON DIR mag es vermutlich eher an der eher bescheiden Qualität des Werkes gelegen haben, die MARITIM PICTURES dazu bewegt hat, das Gruselstück ohne großen Wind in die Heimkinos zu bringen. Der Streifen wurde bereits 2010 fertiggestellt und kommt nun fast vier Jahre später in die Gunst der Heimkinoveröffentlichung. Das lässt nicht gerade auf Hochwertigkeit schließen, ist doch der Gehalt bei derart verspäteten Veröffentlichungen meist eher bescheiden. Immerhin wird mit einem ganz großen Genre-Klassiker auf dem Cover geworben. Dort wird offenkundig angepriesen, dass THE PRESENCE von den Produzenten des Found-Footage-Krachers THE BLAIR WITCH PROJECT ins Leben gerufen wurde. Eine Tatsache, die vermutlich gruselerprobte Horrorfans hellhörig werden lässt, gehört der Wackelcamschocker aus den 1990ern nicht umsonst zu den erfolgreichsten Horrortiteln. Umso ernüchtender die Tatsache, dass THE PRESENCE – BESESSEN VON DIR nicht einmal ansatzweise die Klasse des Indie-Gruseltrips erreicht. Den zähen Spukaufguss hat TOM PROVOST inszeniert, der hier seinen ersten Langfilm gedreht hat. Erste Erfahrungen hat er als Schauspieler in TV-Serien machen können, wobei die Arbeit in STEVEN SPIELBERGS SEAQUEST DSV zu den wohl wichtigsten Rollenangeboten zählen dürfte. Doch Schauspielerei allein war dem Amerikaner wohl nicht genug. So schrieb er flugs das Drehbuch zu THE PRESENCE und nahm auch gleich auf dem Regiestuhl Platz. Für die Hauptrolle des Films konnte er sogar MIRA SORVINO (MIMIC) gewinnen, die 1995 einen Oscar für Woody Allens GELIEBTE APHRODITE einheimsen konnte. Große Aufmerksamkeit erregt haben dürfte die erfolgreiche Schauspielerin mit THE PRESENCE – BESESSEN VON DIR aber nicht gerade, glänzt der Film nicht wirklich durch einen ausgeklügelten Storyverlauf.
 
Im Mittelpunkt steht eine nicht näher beschriebene junge Dame (MIRA SORVINO), die in ihrer Kindheit einige Problemchen mit ihrem Vater gehabt hat, welche ihr auch heute noch schwer zu schaffen machen. Um bei Ihrer Arbeit voranzukommen und etwas Abstand zu gewinnen, reist sie zu einer Waldhütte ihrer Kindheit. Dort geht es drunter und drüber, denn die Anreisende scheint nicht sonderlich willkommen zu sein. Vögel donnern ans Plumsklo und Zimmertüren schließen sich wie von Geisterhand. Auch als der Partner anreist und ihr einen Antrag macht, wollen die seltsamen Vorkommnisse keine Besserung finden. Die Stimmung schlägt um und das Paar beginnt sich zu streiten. Was die beiden nicht wissen: im Haus wandelt ein rastloser Geist umher, der von einer unheimliche Präsenz dazu beauftragt wurde, das Paar auseinander zu treiben.
 
Gruselfilme punkten seit jeher durch Atmosphäre, Spannung und gänsehautverursachende Schockeffekte. Zutaten, die THE PRESENCE – BESESSEN VON DIR leider nicht zu bieten hat. Bereits die ersten 15 Minuten verdeutlichen auf ernüchternde Weise, was den Zuschauer im Verlauf des Streifens erwarten wird. Wir erleben, wie ein bleicher Geist allgegenwärtig ist und der Hauptprotagonistin wortkarg in jeder erdenklichen Alltagssituationen mit starrem Blick beiwohnt. Gesprochen wird kaum, gehandelt ebenso. Hin und wieder schaut die junge Dame verdutzt aus der Wäsche, weil sich Türen wie von allein schließen. Das ändert sich auch nicht, als der besorgte Freund erscheint. Es werden künstliche Konflikte geschnürt, die die Beziehung des Paares ins Wanken bringen. Erste Zweifel am Vertrauen zueinander entstehen und THE PRESENCE driftet geradezu in ein unwichtiges Beziehungsdrama. Von Gruselfeeling ist dabei kaum eine Spur; wirklich unterhaltsam und spannend ist das ebenso wenig. In THE PRESENCE – BESESSEN VON DIR ist die Langsamkeit allgegenwärtig. Die Geschehnisse entwickeln sich behäbig und mit minimalen Mitteln wird versucht, so etwas wie unheilvolle Stimmung zu schaffen. Hin und wieder gelingt PROVOST das Kunststück sogar. So greift die leicht entnervte Heimgesuchte zur Gaslampe und erleuchtet einen finsteren Raum, in dessen Schein auch unerwartet die Silhouette des starr dreinschauenden Geistes erhellt wird. Zudem gibt es einige subtile Schreckmomente, die den Zuschauer kurz aufschrecken lassen, sofern dieser aufgrund des bedächtigen Erzähltempos nicht bereits ohnehin sanft entschlummert ist. Die wirklich stimmigen und effektiven Momente sucht man in diesem Mysterygrusler vergebens, so dass auch der überraschende Plot und die logische Aufklärung keineswegs vom Hocker reißen werden. Unterm Strich bekommt der Filmfreund mit diesem Geisterfilm keinen Kracher geboten. Die Umsetzung des Regisseurs mag zwar etwas eigensinnig scheinen und die Idee hinter THE PRESENCE gar nicht mal so übel; aber was nützt ein langweiliger Film, der den Zuschauer nur kostbare Lebenszeit raubt, anstatt ihn zu unterhalten?!
 
 
 


 
 
 

THE PRESENCE – Fazit

 
 
 
4 Punkte Final
 
 
 
Dieses Debüt-Gruselstück war leider nix. Bei Langatmigkeit wie in THE PRESENCE wäre es wohl bedeutend effektiver, Gras beim Wachsen zuzusehen. Auch wenn auf dem Cover mal wieder irgendwas von BLAIR WITCH PROJECT gefaselt wird; dieser Grusler ist meilenweit entfernt von den Qualitäten des Indie-Hits, auch wenn die Idee hinter THE PRESENCE eigentlich gar nicht mal so übel ist, wie die Umsetzung suggeriert. In diesem Film gilt einmal mehr die Devise: ein langweiliger Film ist leider kein guter Film!
 
 
 


 
 
 

THE PRESENCE – Zensur

 
 
 
In THE PRESENCE – BESESSEN VON DIR wird rein gar keine Gewalt zelebriert. Eigentlich hätte der Film demzufolge problemlos auch ab 12 Jahren freigegeben werden können. Aufgrund einiger unheimlicher Sequenzen schien der FSK aber eine FSK16 angebrachter zu sein.
 
 
 


 
 
 

THE PRESENCE – Deutsche Blu-ray

 
 
 
the presence blu-ray
 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: The Presence; USA 2010

Genre: Horror, Mystery, Thriller

Ton: Deutsch DTS 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: keine

Bild: 1.78:1 (1080p)

Laufzeit: ca. 91 Min.

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Amaray mit Wechselcover

Extras: Originaltrailer

 
 
 
Dass es sich bei THE PRESENCE – BESESSEN VON DIR um kein Oscarverdächtiges Meisterwerk handelt, sah vermutlich auch der hiesige Anbieter so. Demzufolge kommt der Streifen in einer eher bescheidenen Ausführung in den Handel. Das Bild und der Ton sind auf eher mittelmäßigem Niveau und sind eher mit dem einer DVD zu vergleichen. Schärfe ist hier Mangelware und der englische Ton ist im Gegensatz zur deutschen Tonspur arg leise abgeschmischt worden. Hinzukommt die etwas lieblose Synchronisation, die zwar bei Weitem immer noch besser ist, als die bei so manch miesen Billigstreifen der letzten Zeit; trotzdem ist die Synchronstimme von MIRA SORVINO gerade in Szenen des Streits mit ihrem Partner kaum zu ertragen. Ansonsten gibt’s im stimmig animierten Hauptmenü nix zu entdecken, was nach Sichtung von Interesse wäre. Extras haben es, bis auf den Originaltrailer, nämlich nicht auf die Scheibe geschafft. Ob das in Anbetracht des eher unwichtigen THE PRESENCE – BESESSEN VON DIR zu bedauern ist, sollte jeder selber entscheiden. Bevor man jedoch den Kauf wagt, wäre ein vorheriges Leihen aus der Videothek empfehlenswert. Immerhin kommt die Blu-ray für günstiges Geld in den Handel, so dass ein enttäuschender Blindkauf nicht allzu sehr auf das Gemüt schlagen dürfte. Außerdem gibt es für Flatschengegner einmal mehr das alternative Wendecover.
 
 
 

The Presence – Besessen von Dir! [Blu-ray] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 
 


 
 
 

THE PRESENCE – Weitere Veröffentlichungen

 
 
 
Vom-Teufel-besessen-The-ultimate-Devils-Collection

(c) Maritim Pictures GmbH im Vertrieb der KNM Home Entertainment GmbH

 
 
Neben der erhältlichen Film-DVD und Blu-ray wurde THE PRESENCE auch zusammen mit drei weiteren Horrorfilme in der „Vom Teufel besessen – The ultimate Devils Collection“ veröffentlicht. Auf zwei DVDs sind neben besagtem THE PRESENCE auch folgende drei Streifen enthalten: WAY OF THE WICKED, THE CLOTH und HOLY GHOST PEOPLE. Alle Filme dieser Zusammenstellung sind selbstverständlich ungeschnitten.
 
 

Vom Teufel besessen – The ultimate Devils Collection (2DVDs) auf AMAZON bestellen

 
 
 


 
 
 

THE PRESENCE – Trailer

 
 


 
 

Marcel Demuth / Hellraiser80

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Apartment 1303 (2012)

Aberration (2013)

Filmreview: „Home Invasion – 4Closed“ (2013)

4closed 2013
 
 
 

HOME INVASION – DIESES HAUS GEHÖRT MIR

Story

 
 
 
Die neuen Besitzer eines traumhaften Anwesens werden vom ehemaligen Eigentümer bedroht, beobachtet und gegeneinander ausgespielt. Der will nämlich sein Elternhaus zurück. Koste es was es wolle …
 
 
 


 
 
 

HOME INVASION – Kritik

 
 
 
Es gibt Filmemacher, die produzieren am laufenden Band Dreck und wollen partout nicht begreifen, dass sie mit ihren hölzernen Machwerken dem Zuschauer eher den Nerv rauben, statt ihn grausig zu unterhalten. Dann gibt es noch nervigere Filmstudios aus Übersee, die jene Regisseure und ihre haarsträubenden Visionen auch noch finanziell unterstützen und die fertigen Produktionen für teuer Geld auf den Videomarkt schmeißen. Zu einer dieser zweifelhaften Filmschmieden gehört die Trashwerkstatt THE ASYLUM, die sich seit jeher der Aufgabe angenommen hat, cineastischen Stuhlgang in Gold zu verwandeln. Lang wurde das Produktionshaus belächelt, belehrte aber internationale Filmfans und Kritiker stets eines Besseren. Verkauft wurde der hervorgebrachte Abfall reichlich, so dass die lukrative Produktionsmaschinerie richtig angekurbelt und der Handel von einer regelrechten Plage an ASYLUM-Produktionen überschwemmt werden konnte. 2013 feierte man mit dem Tierhorror SHARKNADO endlich den Erfolg, nach dem sich die Macher vermutlich seit Firmengründung 1997 gesehnt haben. Der vollkommen abstruse Haifisch-Trash wurde so einem hochgelobten Überraschungserfolg, wobei man mit Sicherheit nicht zwingend nach dem Grund suchen sollte, hebt sich SHARKNADO nicht wesentlich von den übrigen dummen Streifen des Hauses ab. Immerhin muss man trotz aller Vorbehalte sagen, dass sich im Vergleich zu früheren ASYLUM-Streifen, wie KRIEG DER WELTEN 3 (2005) oder TRANSMORPHERS (2007) viel getan hat. Ganz so mies wie einige vergangene Werke sind die aktuellen Filme leider nicht mehr, zumal die Macher längst nicht mehr nur darauf versteift sind, unbrauchbare Duplikate erfolgreicher Blockbuster zu drehen. Viele neuere Produktionen überzeugen durch einen erstaunlich hohen technischen Standard, wobei es THE ASYLUM im Jahre 2013 sogar geschafft hat, ernstzunehmenden Genrestoff in die Heimkinos zu bringen. Zu einem jener Beiträge gehört zweifelsohne HOME INVASION – ein Thriller, der sich mal wieder mit der Tatsache brüstet, auf tatsächlichen Gegebenheiten zu beruhen. Ob das wirklich stimmt, dürfte auch im Falle von HOME INVASION nie ergründet werden.
 
HOME INVASION (im Original übrigens als 4CLOSED betitelt, was so viel heißt wie „zwangsvollstreckt“) handelt von einer kleinen Familie, die sich in ein adrettes Haus irgendwo am Rande der Stadt verliebt hat. Daddy Jake Turner (JAMES DENTON) hatte in letzter Zeit so seine Problemchen mit dem Alkohol, bekam aber gerade noch so einmal die Kurve – der Familienfrieden blieb gewahrt. Lange währt die Idylle jedoch nicht, denn der ehemalige Hausbesitzer ist mit der Zwangsvollstreckung und dem Neubezug des elterlichen Anwesens gar nicht einverstanden. Er vermiest den neuen Eigentümern die Freude am neuen Heim, wird aber wenig später von der Polizei unter Knastandrohung des Ortes verwiesen. Das scheint dem etwas verwirrten Zeitgenossen jedoch nicht davon abzuhalten, schärfere Geschütze aufzufahren. Er verschanzt sich in einem geheimen Bunker innerhalb des Hauses und beginnt die Familie via Überwachungskamera auszuspionieren. Schnell sind erste Intrigen gesponnen und die Familienmitglieder gegeneinander aufgehetzt. Die Ehe scheint kurz vor dem Aus, da begeht der Eindringling einen folgenschweren Fehler.
 
Es geht endlich nach oben im ASYLUM. Zwar handelt es sich bei HOME INVASION um einen fürs amerikanische Fernsehen produzierten Film (TV-Alternativtitel: FORECLOSED). Dennoch muss man an dieser Stelle mal erwähnen, dass das Ding bei weitem besser ist, als der gesamte Schund, den die Verantwortlichen der C-Movie-Fabrik in den letzten Jahren auf Zelluloid gebannt haben. Diesmal bekommen wir sogar richtige Schauspieler vor die Linse, die dazu sogar wissen wie sie glaubhaft vor der Kamera agieren müssen. Allen voran JAMIE KENNEDY, der zuletzt als Horrornerd Randy Meeks in SCREAM brillierte und die Regeln des Slasherfilms zusammengefasst hat. Während er dort noch auf der Seite der Guten war und leider Gottes viel zu früh das Zeitliche segnen musste, hat er für HOME INVASION die Fronten gewechselt und glänzt mit einer für TV-Verhältnisse erstaunlich guten Performance. Für den eher seichten Fernsehthriller übernahm er kurzum die Rolle des psychopathischen Hausbesetzers und macht das eher unscheinbare Filmchen so zur halbwegs annehmbaren Suspense-Unterhaltung. Viel zu erwarten hat der Zuschauer jedoch nicht, denn das Drehbuch strotzt nur so vor Ungereimtheiten und will nicht so recht in die Gänge kommen. Die Geschehnisse plätschern genüsslich vor sich hin und der fast schon gezwungen zurückhaltende Härtegrad lässt schnell erahnen, dass man hier zugunsten des TV-Ausstrahlung etwas jugendkonformer vorgehen musste. So werden allzu neugierige Protagonisten von Haustyrann Forest Hayes mittels Elektroschocker bei Seite geschafft, verschwinden aber auf unerklärliche Weise von der Bildoberfläche und werden nie wieder gesehen. Die Logiklöcher sind in HOME INVASION allgegenwärtig. So wirken die Aktionen des Bösewichts wenig schlüssig. Anfänglich darauf bedacht, das elterliche Heim für sich zurückzugewinnen, scheint er gegen Ende das Interesse am Haus zugunsten seiner unbefriedigten Rachegelüste verloren zu haben und sprengt die hübsche Hütte samt Vorgarten in die Luft. Wirklich plausibel ist das nicht gerade und bekräftigen einmal mehr, dass bei ASYLUM noch etwas am Feinschliff der Drehbücher gearbeitet werden muss. Die neue Richtung zumindest stimmt schon einmal, auch wenn man mit Haus-Regisseur NICK LYON zwar einen im Horror erprobten Filmemacher am Start hat (ZOMBIE APOCALYPSE, RISE OF THE ZOMBIES, SPECIES IV), der aber bisher nur schlimmsten Low-Budget-Mist verbrochen und sich in seinem Schaffen bisher nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat. Bleibt abzuwarten was demnächst von THE ASYLUM kommen wird – es kann nur besser werden.
 
 
 


 
 
 

HOME INVASION – Fazit

 
 
 
5 Punkte Final
 
 
 
Im Verlgeich zu den übrigen Werken von ASYLUM der bisher vielleicht beste Streifen aus der Trash-Filmwerkstatt, auch wenn noch enorm Potenzial nach oben vorhanden ist. Solider Psychothriller mit hervorragender Besetzung und leichtem Thrill. Mit der Logik hapert´s zwar des Öfteren; Fans der Trashschmiede dürfte das aber mit Sicherheit nicht weiter stören.
 
 
 


 
 
 

HOME INVASION – Zensur

 
 
 
Blut oder gemeine Gewalt gibt´s in HOME INVASION rein gar nicht zu sehen. Das meiste wird nur angedeutet; hin und wieder kommt ein Elektroschocker zum Einatz. HOME INVASION sieht man seine TV-Herkunft an. Grausam wird es hier rein gar nicht, so dass er in Deutschland bedenkenlos für bereits 16-jährige freigegeben wurde.
 
 
 


 
 
 

HOME INVASION – Deutsche Blu-ray

 
 
 
Home Invasion - Dieses Haus gehört mir [Blu-ray]

(c) Best Entertainment

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: 4Closed; USA 2013

Genre: Thriller

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS MA 5.1

Untertitel: keine

Bild: 1.78:1 (1080p)

Laufzeit: ca. 91 Min.

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Amaray ohne Wendecover

Extras: Originaltrailer, Making Of, Gag Reel, Trailershowr, ASYLUM-Bonusfilm in HD: KÖNIG EINER VERGESSENEN WELT (2005)

Release-Termin: 28.02.2014

 
 
 

Home Invasion – Dieses Haus gehört mir [Blu-ray] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 
 


 
 
 

HOME INVASION – Trailer

 
 


 
 

Marcel Demuth / Hellraiser80

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Rosewood Lane (2011)

Das Kindermädchen (1990)

Filmreview: „Sickle – Prepare for Hell“ (2013)

Exit-to-Hell-Poster
 
 
 

SICKLE – PREPARE FOR HELL

Story

 
 
 
Kannibalengatte und Sheriff SICKLE (Kane Hodder) sorgt im Hinterwäldlerkaff Redstone für Recht und Ordnung. Da kommt ihm eine skrupellose Verbrecherbande gerade recht, die einige Stunden zuvor einen Stripclub ausgeraubt hat und nun mit der Beute auf der Flucht ist. In Sickles Inzuchtdorf legen die Flüchtenden an der Tankstelle Rast ein. Wenig später werden einige der Gauner in mundgerechte Häppchen zerkleinert auf dem Küchentisch serviert …
 
 
 


 
 
 

SICKLE – Kritik

 
 
 
Wenn auf dem Filmposter mit KANE HODDER als Schauspieler geworben wird, dürfte das bei vielen Horrorfilmfans für feuchte Unterhosen sorgen. Der Amerikaner hat sich in den 80ern mit seiner Darbietung als Hockeymasken-Killer JASON VOORHEES einen anerkannten Ruf in der Horrorszene erschlitzt und ist jetzt Dauergast in zumeist durchwachsenen Horrorproduktionen. Nach vier FREITAG DER 13.-Ausflügen war plötzlich Schluss mit Meucheln und HODDER wurde überraschend durch KEN KIRZINGER ersetzt, so dass es für den Schauspieler, ehrlich gesagt eher Stuntman, an der Zeit war, sein Lohn und Brot durch andere Rollen zu verdienen. So schlüpfte er in die Rolle des mordgierigen VICTOR CROWLEY und bescherte Splatterfans mit den drei HATCHET-Episoden wahrlich blutige Freudentränen. Dass sich HODDER für keinen Filmauftritt zu schade ist, verdeutlichen seine unterschiedlichen Leinwandausflüge. Da waren nämlich nicht nur Glanzstunden dabei. Bei Filmrollen wie der in B.T.K. (2008) oder ROBIN HOOD: GHOSTS OF SHERWOOD (2012) dürfte allein der Dollar ausschlaggebend gewesen sein, warum sich HODDER für so einen Käse hat überreden lassen – schließlich muss auch eine ehemals erfolgreiche Horrorikone irgendwie über die Runden kommen. Immerhin hat sich HODDER Jahre nach JASON VOORHEES in vielen unterschiedlichen Rollen erprobt, wobei ihm natürlich stets die Rollen der Bösewichter angetragen wurden. Das ist natürlich im vorliegenden Indie-Grindhouse-Thriller SICKLE nicht anders, wo der Hüne bereits auf dem deutschen Heimkinocover erneut unter Beweis stellt, dass er nach wie vor hervorragend mit schwerem Gerät umgehen kann. Für das deutsche Label MAD DIMENSION Grund genug, mittels raffinierten PR-Schachzugs auf die Blu-ray des Films aufmerksam zu machen. Da ist auf dem Heimkinocover ein die Kettensäge schwingender KANE HODDER zu sehen, der eine unachtsamen Protagonistin gleich einmal ihrer Beine entledigt hat. Das Filettierergebnis wurde vom Label jedoch mit einer roten „zensiert“-Plakette überstempelt, so dass der Filmfreund erst dann die Matscherei zu sehen bekommt, wenn er das Cover wendet. Auch wenn der Zuschauer auf jene Filmszene vergebens warten dürfte, sind MAD DIMENSION mit diesem geschickten Werbegag einige Blindkäufe garantiert.
 
Umgesetzt hat diesen Trash ROBERT CONWY, der bisher noch nichts Nennenswertes auf die Beine stellen konnte. Zumindest hat er vor SICKLE schon einmal im Genre schnuppern dürfen und eine Zombie-Gurke namens NECRO WARS (2010) auf die Menschheit losgelassen, die im aktuellen Film gleich einmal die Geschehnisse einläuten darf. Der Zuschauer bekommt kurze Ausschnitte seine Vorwerkes zu Gesicht, die über den Bildschirm eines TV-Apparates flimmern jedoch anfänglich eher wie ein überdrehter Faketrailer anmuten und Erinnerungen an das schmuddelige Bahnhofskino der 70er/80er wach werden lassen. Nachdem die Glotze von einem der anwesenden Protagonisten abgeschalten wurde, geht´s auch konsequent exploitationlastig weiter. Eine geldgeile Gangsterbande gerät nach dem Überfall auf einen angesagten Stripclub in das Visier einiger ungebildeter Hinterwäldler, die nichts anderes im Sinn haben, als sich ihre leeren Bäuche mit gut gewürzten Menschenfleisch-Barbecue vollzuschlagen. Kopf des Kannibalenpacks ist Sheriff Sickle (gespielt von KANE HODDER), der mit den Verbrechern kurzen Prozess macht und das Schlachtgut im Kühlschrank bunkert. Das ist nicht gerade neu und hat man vermutlich bereits ganz schön oft in TEXAS CHAINSAW MASSACRE und dessen unzähligen Plagiaten zu sehen bekommen. Aber immerhin versucht CONWY den bekannten Content und die rudimentäre Handlung durch ansprechende Optik zu verfeinern. Der Zuschauer bekommt Bildverfremdungen, Farbfilter und Filmfehler vor die Linse, die zusammen mit viel nackter Haut und einer Portion „Hausgemachtes“ jeden Retrofan zum Entzücken bringen dürfte. Es wird wild um sich geschossen und Schuhabsätze werden in Augenhöhlen gestochen. Zimperlich gibt sich EXIT TO HELL (so der Originaltitel) mit Sicherheit nicht und als Freund der etwas groberen Unterhaltung darf man sich freuen, dass hier vorwiegend auf „liebevolle Handarbeit“ zurückgegriffen wurde. Leider bleibt SICKLE dennoch hinter den Erwartungen zurück. Man merkt förmlich, dass CONWY fast schon krampfhaft nur darum bemüht war, seinen Trash-Thriller in das Grindhouse-Schema zu pressen. Abgedreht Charaktere, coole Sprüche, geniale Einfälle und eine gute Story sucht man hier vergebens, wobei ROBERT RODRIGUEZ und QUENTIN TARANTINO im Jahr 2007 mit ihrem Double-Feature GRINDHOUSE eindrucksvoll bewiesen haben, wie exploitationhaftes und politisch inkorrektes Bahnhofscinema im 21. Jahrhundert auszusehen hat. Unterm Strich bekommt der Horrorfan mit SICKLE einen kurzweiligen Splatterspaß serviert, der mit seinen knapp 78 Minuten zwar ziemlich knapp ausgefallen ist, aber dafür reichlich temporeich abgehandelt wird. Der nette 70er Look fetzt und die dreckig-blutige Atmosphäre gefällt. Leider ist die herrlich abgefuckte Optik das einzig Gute an diesem Film, so dass selbst Horrorlegende KANE HODDER in der austauschbaren und unspektakulären Handlung vollkommen gesichtslos bleibt und als titelgebender SICKLE doch etwas sehr kurz kommt. Da kann man nur hoffen, dass Regisseur ROBERT CONWY beim nächsten Mal etwas mehr am Drehbuch feilt; die visuelle Darbietung stimmt schon einmal auf jeden Fall.
 
 
 


 
 
 

SICKLE – Fazit

 
 
 
5 Punkte Final
 
 
 
TEXAS CHAINSAW MASSACRE goes billig. Bei SICKLE stimmt die Optik; die titelgebende Figur kommt jedoch leider etwas zu kurz. Zudem spielt sich das eher lieblos geschrieben Drehbuch nach Schema F ab und dürfte mit seinem kaum vorhandenem Ideengehalt nur ein müdes Lächeln bei Horrorfans hervorrufen.
 
 
 


 
 
 

SICKLE – Zensur

 
 
 
Die deutsche Fassung von SICKLE – PREPARE FOR HELL ist vollkommen ungeschnitten und ab 18 Jahren freigegeben.
 
 
 


 
 
 

SICKLE – Deutsche Blu-ray

 
 
 
Sickle-Prepare-for-Hell-Blu-ray
 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Exit to Hell; USA 2013

Genre: Horror, Thriller

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: keine

Bild: 1.77:1 (1920x1080p)

Laufzeit: ca. 78 Min.

FSK: Keine Jugendfreigabe (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Amaray mit unzensiertem Wendecover und schwarzer Amaray

Extras: Interview mit Kane Hodder, Originaltrailer, umfangreiche Trailershow mit 10 weiteren Filmenclips aus dem Programm von MAD DIMENSION

 
 
 
Die SICKLE Blu-ray aus dem Hause MAD DIMENSION kommt einmal mehr in einer edlen schwarzen Amaray daher. Das macht nicht nur im Sammlerregal einen schicken Eindruck sondern passt somit auch perfekt zu den bisherigen Scheiben des Anbieters. Ein witziger Gag am Rande ist das unzensierte Wendecover, das mehr Gekröse offenbart und zeigt, dass Hauptdarsteller KANE HODDER immer noch hervorragend mit der Kettensäge umgehen kann. Die Qualität des Hauptfilms ist jedoch eher als solide zu betiteln, was vor allem dem Low-Budget-Charakter und dem typischen Grindhouse-Look zu schulden ist. Immerhin bekommt der Zuschauer eine halbwegs vernünftige Synchronisation geboten. Die ist nicht ganz so haarsträubend ausgefallen, wie man es sonst von Filmen aus der MIG oder INTERGROOVE-Schmiede gewohnt ist. Die Dialoge sind klar verständlich und hin und wieder klappert´s auch mal aus den hinteren Lautsprechern. Leider sieht es bei den Extras etwas mager aus. Mit ganzen zehn Trailern rührt Anbieter MAD DIMENSION erst einmal etwas die Werbetrommel. Ansonsten kann der Filmfreund aus dem mit Rockmusik untermalten Bewegtmenü nur den Trailer zum Film finden (englisch, zwei Minuten) und ein knappes Interview mit Darsteller KANE HODDER (ca. vier Minuten, englisch), das sich eher als sehr werbelastiger Promoclip entpuppt. Deutsche Untertitel sucht der Zuschauer leider vergebens. Ob für den Hauptfilm oder die kurzes Extras; für eine Untertitlung hat´s leider nicht mehr gereicht – sehr ärgerlich!
 
 
 

Sickle [Blu-ray] ungeschnitten bei AMAZON kaufen

 
 


 
 
 

SICKLE – Trailer

 
 
 


 
 

Marcel Demuth / Hellraiser80

 
 
 
Ähnliche Filme:
 
Hobo with a Shotgun (2011)

Chillerama (2011)

Planet Terror (2007)

Death Proof (2007)

Ilsa, She Wolf of the SS (1975)

The Last House on the Left (1972)

Filmreview: „Nothing Left to Fear“ (2013)

nothing_left_to_fear
 
 
 

NOTHING LEFT TO FEAR

Story

 
 
 
Ein Pastor samt Familie wagt einen Neuanfang auf dem Land, der allerdings anders verläuft als erwartet. Denn hinter dem ländlichen Idyll des Kleinstädtchens Stull, im Bundesstaat Kansas versteckt sich das abgrundtief Böse …
 
 
 


 
 
 

NOTHING LEFT TO FEAR – Kritik

 
 
 
Beim Gruselhit NOTHING LEFT TO FEAR handelt es sich um den ersten selbst produzierten Horrorfilm des britisch-amerikanischen Rockmusikers SAUL HUDSON, der unter dem Namen SLASH vielen Rockmusikfans noch ein Begriff sein dürfte. In den 80er und frühen 90ern machte er sich als Leadgitarrist der bekannten Heavyrockband GUNS N´ROSES einen Namen und veröffentlichte auch diverse Solo-Alben. 2012 erhielt er auf dem legendären WALK OF FAME einen Stern und gründete im Jahr 2013 seine eigene Produktionsfirma SLASHER FILMS bei der der nun vorliegende NOTHING LEFT TO FEAR entstanden ist. Für den ersten Filmausflug konnte er Nachwuchsregisseur ANTHONY LEONARDI III gewinnen, der bereits an Hollywoodstreifen wie LONE RANGER (2013), WASSER FÜR DIE ELEFANTEN (2011) und RANGO (2011) mitgetüftelt und sogar tatkräftig das Team hinter CABIN IN THE WOODS (2012) mit herrlich grausigen Make-up-Künsten unterstützt hat. Mit NOTHING LEFT TO FEAR gibt er seinen Regieeinstand und das sogar auf ganz schön düstere Art und Weise, wobei einmal mehr erstaunt, was für ein Effekt-Feuerwerk mit gerade einmal drei Millionen US-Dollar Budget abgebrannt werden kann. Großbudgetierte Mainstream-Produktionen sollten sich an Filmen wie NOTHING LEFT TO FEAR ein Beispiel nehmen, denn LEONARDI beweist, dass man auch mit kleinem Geld gute Effekte auf die Beine stellen kann, insofern man die Kosten nur halbwegs im Blick behält und ein gewisses buchhalterisches Gespür entwickelt. Die letzte halbe Stunde seines Debüts verliert sich in einer waschechten Pixel- und CGI-Effekteschlacht, der man zu keiner Minute ansieht, dass hier eigentlich auf Sparflamme geköchelt werden musste. Hier zeigt sich, dass LEONARDI bei seinen Arbeiten an Blockbustern wie PIRATES OF THE CARIBBEAN – AM ENDE DER WELT (2007) und CONSTANTINE (2005) eine Menge Erfahrung gesammelt haben muss, die nun seinem ersten eigenen Spielfilm zugute kommt.
 
Atmosphäre steht bei NOTHING LEFT TO FEAR an oberster Stelle – im Horrorfilm der letzten Zeit war diese ja wahrlich zu kurz gekommen. Schaufreudiges Splattergematsche sucht der Zuschauer hier vergebens, so dass die von der MPAA erteilte Rated R-Freigabe nicht allzu sehr auf die Goldwaage gelegt werden sollte. NOTHING LEFT TO FEAR dreht sich um Pastor Dan (JAMES TRUPPER), der mit seiner Frau und den drei lebenslustigen Kids von der hektischen Großstadt hinaus ins idyllische Stull in Kansas zieht. Tochter Rebecca (REBEKAH BRANDES) findet schnell Gefallen am friedlichen Kleinstadtleben. Kein Wunder, verguckt sch das kesse Mädchen doch Hals über Kopf in den geheimnisvollen Schönling Noah (ETHAN PECK) und bemerkt leider viel zu spät, dass die Bewohner des Ortes mit den Zugezogenen ganz eigene Pläne hegen. Im Visier der Gemeinde steht die jüngste Pastorentochter Mary (JENNIFER STONE), die entführt und Teil eines okkultem Rituals wird. Natürlich endet das Vorhaben der Ortsansässigen für die neue Familie im Desaster. Mary wird von einer dämonischen Macht befallen, wandelt fortan mit weit aufgerissenem Schlund durch die Straßen des Städtchens und besitzt nur ein Ziel: die eigene Familie zu opfern. Denn glaubt man den Erzählungen, soll sich in Stull eines der sieben Tore zur Hölle befinden, das nach dem Blut der Unschuldigen giert.
 
Neu ist die Geschichte von der geheimnisvollen Kleinstadt und den noch geheimnisvolleren Sekten-Bewohnern wahrlich nicht. Der wohl bekannteste Vertreter dieser Gattung dürfte vermutlich die Videospielverfilmung SILENT HILL aus dem Jahre 2006 sein, die im direkten Vergleich zwar vollkommen andere Wege geht, NOTHING LEFT TO FEAR jedoch nicht unähnlich ist. Vor allem den gelungenen visuellen Effekten dürfte es zu danken sein, dass dem Zuschauer nicht nur einmal die sehenswerte Filmadaption des KONAMI-Gruseltrips ins Gedächtnis kommen dürfte. Das Böse manifestiert sich in Mary als eine Art dunkler Schleim und schwärzlicher Schimmelbefall, der alles und jeden bedeckt und auszehrt, der von dem leidgeplagten Mädchen berührt wird. Ähnlichkeiten zur Parallelwelt des SILENT HILL-Universum sind unverkennbar, wobei sich der Zuschauer spätestens im Finale in einer Kirche im KONAMI´schen Gruselrausch wähnen dürfte. Das überzeugt nämlich nicht nur mit schauriger Stimmung und einer unbequemen Atmosphäre, sondern verwandelt die ohnehin schon vom Zerfall bedrohte Mary in eine grausig-mutierte Kreatur, welche die Wände des Gotteshaus mit ihren Schimmelkulturen akkurat dekoriert. Leider bleibt NOTHING LEFT TO FEAR trotz der beunruhigenden visuellen Effekte nicht frei von Ungereimtheiten. Trotz des langsamen und stimmigen Aufbaus bleiben am Ende doch einige Fragen ungeklärt. Die Tatsache trübt den eigentlich hervorragenden Gesamteindruck, wobei natürlich Fans von subtilen Schauerstreifen auf jeden Fall zur Sichtung geraten sei. NOTHING LEFT TO FEAR kommt fast gänzlich ohne Blut aus und hält zumindest für weniger erfahrene Horrorfans einige überraschende Wendungen parat. Wer jedoch im Genre bewandert ist, weiß recht schnell wie der Hase hoppelt. Auch wenn Regie-Newcomer ANTHONY LEONARDI III mit seinem ersten Grusler nicht das Rad neu erfunden hat, ist sein Film in Zeiten ultra-derber Folterstreifen eine regelrechte Wohltat.
 
 
 


 
 
 

NOTHING LEFT TO FEAR – Fazit

 
 
 
6 Punkte Final
 
 
 
Gelungenes CGI-Gewitter in einem Independent-Horrorfilm? Ja, das gibt’s und zwar in NOTHING LEFT TO FEAR – ein wunderbar altmodisches Gruselmärchen, mit tollen Effekten und Gänsehaut-verursachender Schauerstimmung, das überraschenderweise gänzlich ohne foltergeile Gewalt auskommt. Für Liebhaber zurückhaltender Horrorfilme Pflichtprogramm!
 
 
 


 
 
 

NOTHING LEFT TO FEAR – Zensur

 
 
 
NOTHING LEFT TO FEAR ist ein Beitrag für Fans subtiler Horrorstreifen. Blut gibt hier kaum zu sehen – Gewalt ebenfalls nicht. Dennoch ist NOTHING LEFT TO FEAR in Deutschland erst für 16-jährige erhältlich. Die hiesige Fassung ist aber ungeschnitten. Die deutsche Heimkinofassung ist aber kurioserweise erst ab 18 Jahren freigegeben.
 
 
 


 
 
 

NOTHING LEFT TO FEAR – Deutsche Blu-ray

 
 
 
Nothing left to Fear (Blu-ray)

(c) Splendid Film

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Nothing Left to Fear; USA 2013

Genre: Horror, Thriller

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch, Niederländisch

Bild: 2.35:1 (1080p)

Laufzeit: ca. 101 Min.

FSK: FSK18 (ungeschnittene Fassung) – Film eigentlich ab 16

Verpackung: Amaray mit Wendecover

Extras: Trailershow

Release-Termin: 31.01.2014

 
 
 

Nothing Left to Fear [Blu-ray] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 
 


 
 
 

NOTHING LEFT TO FEAR – Trailer

 
 


 
 

Marcel Demuth / Hellraiser80

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Silent Hill: Revelation (2012)

Silent Hill (2006)

Needful Things (1993)

Filmreview: „Anomalie – Visionen des Bösen“ (2013)

Aberration 2013
 
 
 

ANOMALIE – VISIONEN DES BÖSEN

Story

 
 
 
Christy (Gwendolyn Garver) ist Schülerin an einer High School und erhält in ihren Träumen Besuch von einem gruseligem Gör, das dem strebsamen Mädchen hin und wieder einen ganz schön gemeinen Schrecken einjagt. Komischerweise sieht sie in den Träumen einige ihrer Mitschüler sterben, die kurz darauf auch wirklich das Zeitliche segnen. Bei ihren Nachforschungen findet sie heraus, dass sie von ihrem verstorbenen Vater mediale Kräfte vererbt bekommen hat, die es ihr ermöglichen, in Kontakt mit der Welt der Toten zu treten. Bald schon sterben weitere Schüler unter unerklärlichen Umständen, wobei Christy mit Verehrer und Hockeyspieler Kyle Walker im Schlepptau stets den Ermittlungen der Polizei voraus ist und dadurch selbst ins Visier der Ermittler gerät. Bald schon überschlagen sich die Ereignisse und das ominöse Geisterkind scheint dem sensiblen Medium etwas mitteilen zu wollen. Kann Christy das Rätsel rund um den mysteriösen Geisterjungen und die bluttriefenden Morde lösen? …
 
 
 


 
 
 

ANOMALIE – Kritik

 
 
 
Wenn bleiche Geisterkinder mit dunklen Augen von DVD-Covern blinzeln, schwant alteingesessenen Horrorfreunden inzwischen nur noch selten Gutes. Nach unzähligen RING-Duplikaten hat man sich an derartigen Filmen leider schon pappsatt gesehen. Eine ausgemergelte Gruselgestalt auf dem Einleger animiert nicht mehr unweigerlich zum Kauf. Der Mysteryfilm ANOMALIE – VISIONEN DES BÖSEN (im Original: ABERRATION) ist mal wieder ein perfektes Beispiel dafür, wie man mit dreistem Ideenklau ganz schnelle Kasse machen wollte. Sichtlich von populären Gruselstreifen aus Fernost inspiriert, wird einem hier eine fade Mischung aus der japanischen Gruselmär DARK WATER (2002) und dem amerikanischen Quotenhit GHOST WHISPERER untergejubelt, die an Langeweile kaum zu übertreffen ist. Hinter dem behäbigen Schwachsinn steckt DOUGLAS ELFORD-ARGENT der bereits im Jahre 2010 „qualitativ hochwertige“ Filmkunst in Form eines NICTOPHOBIA – FOLTER IN DER DUNKELHEIT (2010) auf die Menschheit losgelassen und der Folterfraktion mit diesem unterirdischen Abfuck einige feuchte Schlüpfer beschert hat. Dass der Filmemacher ein goldenes Händchen bei der Auswahl beachtlich anspruchsloser Filmarbeiten besitzt, beweist auch seine Mitarbeit an Glanzstunden amerikanischer TV-Unterhaltung. In grandiosen Fernsehsehserien wie MILLION DOLLAR CLOSETS oder EXTREME ANIMAL OBSESSION konnte er sein Talent als Kameramann unter Beweis stellen, um zumindest halbwegs seinen Lebensunterhalt bestreiten zu können, wenn man mit eigenen Filmen schon kaum Erfolg erzielt. Bereits 2006 wurde der nun vorliegende ANOMALIE – VISIONEN DES BÖSEN unter dem Titel AFTERTHOUGHT fertiggestellt, kam aber erst kürzlich in die Gunst eines offiziellen US-Heimkinostarts. Vermutlich wollte ELFORD-ARGENT im Fahrwasser der einst populären RINGU/RING-Reihe noch schnell auf den lukrativen Geisterzug aufspringen, scheint aber irgendwie verdrängt zu haben, dass der 2006 bereits längst abgefahren war. Aufgrund der immer beliebter werdenden Folterthematik schien er damals keinen Abnehmer für seinen unspektakulären „Geister-Shice“ gefunden zuhaben, so dass die Tatsache weitaus erschreckender ist, dass sich sieben Jahre später doch noch ein Publisher erbarmen konnte, diese Schlafpille in den Handel zu bringen.
 
Auch in ANOMALIE hat der leidlich überzeugende B-Movie-Regisseur Ehefrau GWENDOLYN GARVER einbeziehen können. Die hat nicht nur bereits in NICTOPHOBIA mitgespielt, sondern auch gleich mal das miese Drehbuch zu ANOMALIE geschrieben und die Hauptrolle des Films ergattert. Wirklich voran bringt das den Film mit Sicherheit nicht, zumal die Beteiligten durch die Bank weg das 30. Lebensjahr erreicht haben, im Film jedoch minderjährige High School-Schüler mimen. Das weckt zwar Erinnerungen an Teen-Slasher der 80er, erreicht aber nicht einmal annähernd den naiven Charme des Teenager-in-Angst-Kinos. Immerhin traut sich Regisseur ELFORD-ARGENT mit seinem ANOMALIE einen der ganz großen Klassiker des modernen Horrorfilms zu zitieren. So schläft Heldin Christy im Unterricht ein und schlendert in ihrem Traum mit Lila-gestreiften Rollpulli unachtsam durch die Flure der Schule. Was folgt ist die Begegnung mit einem mysteriösen Geisterjungen, die den ahnungslosen Teenager schreiend aus dem Tiefschlaf reißt. Parallelen zu A NIGHTMARE ON ELM STREET (1984) sind unverkennbar, wobei sich der Film mit seiner Traum-Realitäts-Thematik nicht nur einmal frech bei WES CRAVENS kultiger Horror-Vorlage bedient. Zusammen mit den nett gewerkelten Introcredits sind das auch schon die einzigen Highlights des gesamten Films gewesen. Weitere lassen sich in ANOMALIE mit der Lupe suchen, denn Spannungsfreiheit steht ganz oben auf ELFORD-ARGENTS Umsetzungsliste. Wie bereits in NICTOPHOBIA passiert in seinem Mysteryaufguss eigentlich so rein gar nichts. Protagonisten Christy ist mit ihrem heimlichen Verehrer Kyle vehement darum bemüht, von Schauplatz zu Schauplatz zu hetzen, um das Geheimnis um den Geisterjungen lösen zu können und dabei den Zuschauer mit unwichtigen Dialogen in den Tiefschlaf zu quasseln. Die schauspielerische Darbietung ist als jenseits von Gut und Böse zu betiteln und ruft unweigerlich Schul-Laientheater aus der Kindheit ins Gedächtnis. Immerhin weicht ANOMALIE in den letzten Filmminuten von der vorhersehbaren Geradlinigkeit der grottigen Inszenierung ab und endet mal wieder in einem Plottwist. Der Kracher ist die Auflösung auch nicht und schaufreudige Gewaltakte bekommt der Zuschauer hier auch nicht zu Gesicht, so dass ANOMALIE mit großer Sicherheit ganz schnell in der Bedeutungslosigkeit unüberschaubarer Videoware verschwinden dürfte. Wer trotzdem einen Blick riskieren möchte, sollte nach Pfennigartikeln auf den Wühltischen in den Elektronikfachgeschäften Ausschau halten. Es dürfte nicht lange dauern bis auch ANOMALIE dort seine Rente fristen wird.
 
 
 


 
 
 

ANOMALIE – Fazit

 
 
 
3 Punkte Final
 
 
 
Mein lieber Scholli, ist das langweiliger Dreck. Wer zu viel Geld über hat, sollte aus den Scheinen lieber kleine Schiffchen basteln und damit seine Wohnung dekorieren, statt seine hart verdienten Euronen in derart miesen Quark zu investieren.
 
 
 


 
 
 

ANOMALIE – Zensur

 
 
 
ANOMALIE – VISIONEN DES BÖSEN (OT: ABERRATION) ist weder gruselig, noch blutig oder spannend. Die billige Schlafpille ist hierzulande ungeschnitten bereits für Jugendliche ab 16 Jahren geeignet. Aufgrund einiger Trailer besitzt die erhältliche Scheibe jedoch den roten FSK-Flatschen.
 
 
 


 
 
 

ANOMALIE – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Maritim Pictures

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: AfterThought; USA 2007

Genre: Horror, Thriller

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Keine

Bild: 2.35:1

Laufzeit: ca. 90 Min.

FSK: Film: FSK16 | Blu-ray wegen Bonus: Keine Jugendfreigabe (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: KeepCase mit Wechselcover

Extras: Trailer

Release-Termin: 26.06.2015

 

Anomalie – Visionen des Bösen [Blu-ray] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 
 


 
 
 

ANOMALIE – Trailer

 
 


 
 

Marcel Demuth / Hellraiser80

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Dead Souls (2012)

5 Souls (2011)

Devoured (2012)

A Nightmare on Elm Street (1984)

Ju-on: The Grudge (2003)

Ghost Whisperer

Dark Water (2002)

Filmreview: „Bloody Homecoming“ (2013)

bloody homecoming
 
 
 

BLOODY HOMECOMING

Story

 
 
 
Drei Jahre ist es nun bereits her, dass der Sohn des Sheriffs in einem Städtchen irgendwo im Süden der USA bei einem Klassentreffen ums Leben gekommen ist. Seither hat das verschlafene Kaff von weiteren Feierlichkeiten abgesehen, führt aber nach Jahren der Trauer die beliebte Tradition nun fort. Während sich die Stadt in den Vorbereitungen befindet, schleicht ein irrer Killer in Feuerwehrkluft um die Häuser und zieht all jene Studenten blutig zur Rechenschaft, die einst bei dem schrecklichen Unfall dabei gewesen sind …
 
 
 


 
 
 

BLOODY HOMECOMING – Kritik

 
 
 
Die produktive Recyclingsmaschinerie läuft und läuft und findet kein Ende. Da werden beinahe regelmäßig die immer wieder gleichen Geschichten geschrieben, in denen einzig Namen und Handlungsorte ausgetauscht werden, damit die Zuschauer für die Duplikate der Duplikate auch weiterhin ordentlich Zaster löhnen. Der Filmfan verdrängt scheinbar die immer offensichtlicher werdenden Unkreativität der Filmemacher und nimmt zähneknirschend das Aufköcheln längst totgefilmter Horrorstoffe in Kauf, vorausgesetzt ihm wird als Ausgleich boshafte Gewalt in Reinform geboten. Als kleine Hommage an den beliebten Old-School-Slasher der 80er Jahre rechtfertigt Regisseur BRIAN C. WEED seinen gar müden BLOODY HOMECOMING, wobei derartige Erklärungsversuche beim alteingesessenen Horrorpublikum schon lange nicht mehr ziehen möchten. Es wäre tatsächlich an der Zeit, dem Zuschauer eine Art Widerrufsrecht einzuräumen, was die Rückzahlung des Kaufpreises garantiert, sollte der Fan nach Sichtung gänzlich unzufrieden sein. Eine Prämisse, die Filme wie BLOODY HOMECOMING erst gar nicht entstehen lassen dürfte, hat doch dieser nichts anderes zu bieten als gähnende Langeweile und eine fast schon beschämende Inszenierung irgendwo auf Amateurniveau.
 
In BLOODY HOMECOMING verwandelt sich ein kleines Städtchen zum Vorhof der Hölle. Dort meuchelt sich ein rächender Psychopath durch eine Gruppe Schüler einer High School, die gerade in den Vorbereitungen eines Homecoming-Festes stecken. In den USA zur gängigen Praxis geworden, wird dort alljährlich ein kleines Fest Ende September oder Anfang Oktober an Universitäten, High Schools und Colleges zelebriert, zu welchem ehemalige Schüler und Studenten geladen werden. Diese Feierlichkeit dient dem vorliegenden Slasher als Aufhänger für ein wahrlich ermüdendes Schlachtfest, dass verlogenerweise auf dem Filmposter mit dem Slogan „Come Home to Terror“ beworben wird. Wo sich in BLOODY HOMECOMING der Terror versteckt hält, dürfte vermutlich nie ergründet werden, denn WEEDS Debüt hat mit Terror soviel am Hut, wie Mozzarella mit hessischem Handkäs‘. Immerhin hat der Regiedebütant seine Hausaufgaben gemacht und ausreichend die diversen Schlitzerstreifen der 80er Jahre studiert. Demnach bekommt der Horrorfan hier einige Schlüsselszenen bekannter Vertreter seiner Gattung zu sehen, die jedoch kaum Charme versprühen, sondern vollkommen lieblos und unbedeutend abgehandelt werden. Ob nun Carpenters HALLOWEEN (1978), der kultige PROM NIGHT (1980) oder gar MY BLOODY VALENTINE (1981) – in BLOODY HOMECOMING wird alles schlecht wiederverwurstet was im Slasher-Genre Rang und Namen besitzt. Das unspektakuläre Treiben wird mit dem obligatorischen Einführungsmord eingeleuchtet und endet mit dem Lüften der Identität des Killers. Die Ereignisse dazwischen werden nach Schema F durchgehechelt und durch bedeutungslose Kills bereichert. Die Kids bekommen unheilverkündende Post zugestellt (Parallelen zu ICH WEISS WAS DU LETZTEN SOMMER GETAN HAST (1997) sind nicht von der Hand zu weisen) und werden wenig später von einem Killer in Feuerwehruniform in allen erdenklichen Variationen mittels Pfahl durchlöchert, was zumindest anfänglich noch halbwegs brauchbar abgehandelt wird. Das spitze Stück Holz gleitet durch Kopf, Brust und Auge; die vorhersehbaren Morde werden jedoch im weiteren Verlauf weitestgehend blutleer abgehakt, was vermutlich auf Budgetmangel zurückzuführen sein dürfte. Ansonsten hat man die Geschichte von BLOODY HOMECOMING leider schon zu oft präsentiert bekommen, als das sie überhaupt noch in irgendeiner Weise unterhalten würde. Da nutzt auch der begleitende Soundtrack wenig, der als gar beschämende Kopie des kultigen HALLOWEEN-Scores aus den Lautsprecherboxen der Heimkinoanlage schallt. Was bleibt ist ein langweiliger Horrorfilm, mit dem wohl schlecht besuchtesten High School-Ball in der Geschichte des Horrorfilms. Die kaum talentierten Schauspieler gehen einem mit ihrem unbeholfenen Agieren ganz schnell furchtbar auf den Zünder und ein seichter, nahezu lächerlicher Härtegrad ist in Zeiten gewaltgeiler Filme wie I SPIT ON YOUR GRAVE 2 (2013) und HUMAN CENTIPEDE 2 (2011) fast schon als schlechter Witz zu betiteln. Von daher sollte sich der Käufer auf seiner Kaufliste ganz dick notieren, dass er sich vom vorliegenden BLOODY HOMECOMING möglichst fern halten sollte, denn BLOODY ist in diesem Unding vermutlich nur die monatliche Periode der anwesenden Schauspielerinnen.
 
 
 


 
 
 

BLOODY HOMECOMING – Fazit

 
 
 
3 Punkte Final
 
 
 
Im Rache-Thriller BLOODY HOMECOMING will so rein gar nix BLOODY sein. Da ist vermutlich Blutwurst auf einer Butterstulle blutiger. Wer sich selbst einen Gefallen tun möchte, sollte diesen als Old-School-Slasher getarnten Käse möglichst meiden.
 
 
 


 
 
 

BLOODY HOMECOMING – Zensur

 
 
 
BLOODY HOMECOMING ist ein typischer Slasher im Stile von MY BLOODY VALENTINE. Es gibt etwas Gekröse zu sehen, das aber in Verlauf der Handlung überraschenderweise sehr handzahm abgehandelt wird. Von daher ist BLOODY HOMECOMING hierzulande frei ab 18 Jahren ungeschnitten in den Handel gekommen.
 
 
 


 
 
 

BLOODY HOMECOMING – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) EURO VIDEO / MIG

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Bloody Homecoming; USA 2012

Genre: Horror, Thriller

Ton: Deutsch (DTS-HD 5.1), Englisch (DTS 5.1), Deutsch Dolby Digital 2.0

Untertitel: Keine

Bild: 1.77:1 (1080p)

Laufzeit: ca. 84 Min.

FSK: Keine Jugendfreigabe (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Amaray mit Wechselcover

Extras: Keine

Release-Termin: 05.11.2014

 

Bloody Homecoming – Come Home to Terror [Blu-ray] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 
 


 
 
 

BLOODY HOMECOMING – Trailer

 
 


 
 

Marcel Demuth / Hellraiser80

 
 
 
Ähnche Filme:
 
You’re Next (2011)

Alpha Girls (2013)

Bloody Bloody Bible Camp (2012)

Silent Night (2012)

Halloween (1978)

My Bloody Valentine (1981)

Ich weiss was du letzten Sommer getan hast (1997)

The House on Sorority Row (1983)

Black Christmas (1974)

Filmreview: „Magic Magic“ (2013)

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MAGIC MAGIC

Story

 
 
 
Alicia (Juno Temple) will mit ihrer Cousine Sarah (Emily Browning) und deren Freunden einen Kurzurlaub im ländlichen Chile unternehmen. Doch Sarah muss die Reise kurzfristig abbrechen und lässt Alicia mit den anderen zurück. Für die labile Frau ein Albtraum, fühlt sie sich von den ihr fremden Mitreisenden sichtlich bedroht und scheint allmählich den Verstand zu verlieren …
 
 
 


 
 
 

MAGIC MAGIC – Kritik

 
 
 
MICHAEL CERA, der Witzbold aus Filmen wie JUNO oder DAS IST DAS ENDE ist seit jeher für Rollen in eher leichten Teenagerkomödien bekannt. Umso verwunderlicher, dass er im Film MAGIC MAGIC kurzum die Fronten wechselt und gleich mal von netten Burschen zum unheimlichen Vollgestörten mutiert, der in seiner unreif-vulgären Art nichts anderes zu tun hat, als ohnehin schon verunsicherte Mädchen mit unbeholfenen Anbaggerversuchen zu Tode zu ängstigen. Wohl möglich war dem Management dieser etwas sehr schroffe Imagewechsel etwas zu heikel, so dass MAGIG MAGIC zwar viel Lob auf einschlägigen Filmfestivals einheimste, dann jedoch ganz still und leise in den amerikanischen Kino ausgewertet wurde – vermutlich um CERAS Harmlos-Image bewahren zu können. Da verwundert es wenig, dass auf dem Filmplakat nur ganz dezent mit CERA als Kassenmagnet geworben wird, obwohl der Zuschauer hier seine darstellerisch bisher beste Leistung zu sehen bekommt. Für den konsequenten Stilbruch verantwortlich zeichnet der chilenische Regisseur SEBASTIÁN SILVA, dessen letzte Werke LA VIDA ME MATA und OLD CATS ebenfalls von der internationalen Kritik gefeiert wurden aber eher dramalastig daherkamen. Mit MAGIC MAGIC schlägt SILVA zwar eine Brücke zwischen seiner Heimat und den USA, geht aber erzählerisch einen vollkommen anderen Weg. Diesmal hat es ihn in den Thrillerbereich verschlagen, wobei er sich auch bei seinem Neuling auf einfühlsame Weise mit den Ängsten ganz normaler Menschen beschäftigt. Wenn auch auf kompromisslose Weise.
 
Die Geschehnisse in MAGIC MAGIC handeln von der zerbrechlichen Alicia (JUNO TEMPLE), die sich mit ihrer Cousine Sarah (EMILY BROWNING) und deren Freunden Brink (MICHAEL CERA), Agustin (AGUSTIN SILVA) und Barbara (CATALINA SANDINO MORENO) auf den Weg von den Vereinigten Staaten nach Chile macht, um in einem ländlich gelegenen Haus ein paar schöne Tage zu verbringen. Anfänglich noch guter Dinge, muss Sarah bereits kurz nach Abfahrt schon wieder die Heimreise antreten und lässt die verunsicherte Alicia allein mit ihren Freunden zurück. Für Alicia eine ungewohnte Situation mit der sie sich nur schwer anfreunden kann, kennt sie doch keinen der Anwesenden und fühlt sich sichtlich unwohl in deren Gegenwart. Vor allem die wenig subtilen Begattungsversuche des unheimlichen Brink machen der alleingelassenen Alicia schwer zu schaffen. Die beginnt in ihrer permanenten Angst allmählich den Verstand zu verlieren und stößt mit ihren Problemen bei Sarahs Freunden auf nur wenig Verständnis. Was folgt entwickelt sich für Alle zu einem tiefschwarzen Albtraum. Denn nach einigen schlaflosen Nächten verschlechtert sich Alicias Geisteszustand zu nehmens. Sie beginnt Dinge zu sehen, Stimmen zu hören und ist bald nicht mehr Herr ihrer eigenen Sinne. Doch Hobby-Hypnotiseur Agustin weiß Rat: Er setzt das leidgeplagte Mädchen unter Hypnose. Ohne zu ahnen, dass er dadurch ein Desaster lostritt.
 
MAGIG MAGIC ist ein Film, der in unheilvollen Bildern schildert, wie schnell Dinge aus dem Ruder laufen können. Die Geschichte um Alicia, die sich unweigerlich in der ländlichen Idylle Chiles gefangen und sich von ihrem Mitmenschen bedroht, im Stich gelassen und missverstanden fühlt, ist kein Horrorfilm im herkömmlichen Sinne. Vielmehr konzentriert sich Regisseur und Drehbuchautor SEBASTIÁN SILVA gänzlich auf den psychischen Verfall seiner Hauptdarstellerin und erinnert dabei in seiner psychologisch komplexen Darbietung durchaus an Klassiker wie EKEL und ROSEMARYS BABY von ROMAN POLANSKI. JUNO TEMPLE als fragile Alicia erweist sich als perfekte Wahl. Ihr Schauspiel ist von gespenstischer Authentizität, so dass sich der Zuschauer schnell mit ihrer kleinen eigenen Welt verbunden fühlt und ihm das erschütternde Ende schon erheblich an die Nieren geht. Bis Filmmitte lässt sich SILVA Zeit mit der Einführung seiner Charakter und dem Zuschauer im Unklaren, in welche Richtung MAGIC MAGIC überhaupt gehen soll. Alicia hat unter dem Spott der Anwesenden zu leiden, fühlt sich ausgegrenzt und ungemocht. Was folgt ist ihr psychischer Abstieg in den Wahnsinn, den SILVA zugegebenermaßen in wahrlich düstere aber nicht minder doppeldeutige Bilder packt. Alicia redet sich ein Bilder zu sehen, Dinge getan oder gar Stimmen gehört zu haben, wobei SILVA das Glanzstück gelingt, weitestgehend von plakativen Schock-, Spuk- oder Bluteffekten abzusehen. In effekthascherischen Kinozeiten wie diesen darf das schon als beachtliche Kinokunst gesehen werden, schafft es der chilenische Filmemacher, mit einfachsten Mitteln unangenehme Wirkung zu erzielen. Alicias Zerfall verläuft schleichend, ihre ersponnene Bedrohung gewinnt in der zweiten Filmhälfte an Intensität, wobei sich die Vorfälle überschlagen und in einem sehr unangenehmen Ende verlieren. Aufgrund dessen ist MAGIC MAGIC kein Film für zwischendurch, sondern ein erschütterndes Stück Zelluloid, das eine Menge Fragen offen lässt und die Interpretationskreativität des Zuschauers entfachen dürfte.
 
 
 


 
 
 

MAGIC MAGIC – Fazit

 
 
 
7 Punkte Final
 
 
 
Grandioser, verstörender Psychotrip der lange nachwirken wird. Absolut unkommerzieller und vor allem sehenswerter Psychothriller, der Erinnerungen an POLANSKIS EKEL wach werden lässt.
 
 
 


 
 
 

MAGIC MAGIC – Zensur

 
 
 
MAGIC MAGIC kommt gänzlich ohne Blut und Gewalt aus. Die unheilvolle Situation wird ganz durch die Vorstellungskraft der Protagonistin Alicia verursacht. Eher psychisch geht’s daher in MAGIC MAGIC zu, so dass der Film hierzulande bedenkenlos ab 16 Jahren freigegeben wurde.
 
 
 


 
 
 

MAGIC MAGIC – Deutsche Blu-ray

 
 
 
magic magic blu-ray

(c) Koch Media

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Magic Magic; Chile/USA 2013

Genre: Horror, Mystery, Thriller

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch

Bild: 2.40:1 (1080p)

Laufzeit: ca. 97 Min.

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Amaray mit Wendecover

Extras: Trailershow, Making Of, Originaltrailer

Release-Termin: 26.06.2014

 
 
 

Magic Magic [Blu-ray] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 
 


 
 
 

MAGIC MAGIC – Trailer

 
 


 
 

Marcel Demuth / Hellraiser80

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Rosemarys Baby (1968)

Der Mieter (1976)

Ekel (1965)