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Filmkritik: „Happy Birthday“ (2016)

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HAPPY BIRTHDAY

Story

 
 
 
Eine Geburtstagsfeier wird zum Albtraum: Die besten Freunde Tommy (RILEY LITMAN) und Brady (MATT BUSH aus dem Splatter-Trash PIRANHA 3DD) machen sich auf zum Feiern nach Mexiko. Was sie aber dort erwartet, werden sie so schnell nicht wieder vergessen.

 
 
 


 
 
 

HAPPY BIRTHDAY – Kritik

 
 
 
Stell dir vor, du hast Geburtstag und alles läuft schief. Das ist eigentlich Stoff für leichte Filme mit Schenkelklopf-Garantie. Doch es geht auch anders. Im Horrorthriller von CASEY TEBO zum Beispiel avanciert die Geburtstagsfete zum Albtraum und verirrt sich fast ohne Lacher irgendwo dorthin, wo ELI ROTH in den 2000ern den Begriff Torture Porn salonfähig gemacht hat. HANGOVER meets HOSTEL – so ähnlich lässt sich in knappen Worten umschreiben, was dem Zuschauer in HAPPY BIRTDAY vorgesetzt wird. Das klingt durchaus vielversprechend, wenn man denn gern mal im Kino den Kopf ausschalten möchte. Leider dürfte einem der Film schnell einen Dämpfer verpassen, denn während die erste Hälfte von HAPPY BIRTHDAY durchaus Laune verbreitet, schwächelt der Film auf der Zielgeraden wegen eines zu früh gelüfteten Plottwists. So etwas betitelt man üblicherweise als Anfängerfehler. Und in der Tat: Regisseur CASEY TEBO hat nach diversen Musik-Specials fürs Fernsehen und als langjähriger Konzertfilmer von AEROSMITH mit HAPPY BIRTHDAY seinen ersten richtigen Spielfilm gemacht. Der besitzt durchaus Unterhaltungswert und überrascht mit fiesen Einfällen. Da will man auch nicht zu hart mit seiner bitterbösen Geburtstagssause ins Gericht gehen. Man hat da schon Schlechteres auf der Leinwand gehabt.
 
 
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Im Film zieht es zwei beste Kumpel (MATT BUSH und RILEY LITMAN) nach Mexiko, die dort die Sau raus lassen wollen. Brad soll auf anderen Gedanken kommen, dann ausgerechnet am Jahrestag wurde der Mittzwanziger von seiner Freundin betrogen. Wenige Meter von der amerikanischen Grenze entfernt, sucht man in einem kleinen mexikanischen Kaff Spaß. Den bekommt man anfangs auch. So lassen trinkreiche Drogenorgien, illegale Hahnenkämpfe und leicht bekleidete Mädchen echte Sorgen vergessen. Doch die Party gerät bald aus den Fugen – hier in Mexiko ticken die Uhren etwas anders. Schnell geraten die Freunde ins Visier des Kleinganoven El Gato. Der weiß wie man aus wohlhabenden jungen US-Amerikanern schnelles Geld erpressen kann und hat mit den Kumpels so seine Pläne. Die finden sich bald gefesselt in Betten wieder und werden von zwei Schönheiten alles andere als zimperlich behandelt. Wetten, dass zuvor kleinlaute Männer wie verängstigte Kinder winseln können, wenn das letzte Stündlein geschlagen hat?
 
 
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Man muss kein Filmexperte sein, um zu erkennen, vor wem sich Macher CASEY TEBO hier ehrfürchtig verbeugt. Mit coolen Sprüchen und durchgestylter Optik erinnert HAPPY BIRTHDAY ganz gern mal an die Filme von Regielegende QUENTIN TARANTINO. Leider erreicht der Streifen zu keinem Zeitpunkt die stilistische Extravaganz und wortgewandte Coolness, die das Oeuvre des gefeierten Filmemachers ausmachen. HAPPY BIRTHDAY mangelt es im platten Nacheifern nicht nur an Originalität. Dem Horrorthriller fehlt es zudem an Konsequenz und Orientierung, denn irgendwo zwischen HOSTEL und HANGOVER bleibt unschlüssig, in welche Schublade man denn nun HAPPY BIRTHDAY hineinstecken soll. Für einen Folterfilm werden zu wenige Schauwerte geboten. Von amerikanischem Sex- und Fäkalhumor ist ebenfalls kaum etwas zu verzeichnen. Stattdessen sucht HAPPY BIRTHDAY – trotz Oberflächlichkeiten und glattgebügelter Bilder – krampfhaft nach Sinn, der mal wieder im unverzichtbaren Plottwist zu finden ist. Der kommt zugegebenermaßen überraschend und lässt die Kinnladen herunterklappen. Leider macht Regisseur und Drehbuchschreiber CASEY TEBO einen Fehler: Er wiederholt den gleichen Twist wenige Minuten später noch einmal. Das wirkt aufgezwungen und vorhersehbar. Offensichtlich hat der Spielfilm-Newcomer nicht mit der Intelligenz des Zuschauers gerechnet. Der lässt sich leider kein zweites Mal auf ähnliche Weise hinters Licht führen lässt und wird den missglückten Doppeltwist als überflüssig abstempeln. Letztendlich ist HAPPY BIRTHDAY weder Fisch noch Fleisch. Die Figuren sind unsympathisch und ab der Halbzeit tut sich der Film schwer mit dem Fortgang der Handlung. Dafür entschädigt ein Wiedersehen mit AEROSMITH-Frontmann STEVEN TYLER. Dem hat Regisseur CASEY TEBO seine Karriere als Musikfilmer zu verdanken. Klar, dass da ein amüsanter Cameo-Auftritt im ersten Spielfilm nicht fehlen durfte.
 
 
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HAPPY BIRTHDAY – Fazit

 
 
 
5 Punkte Final
 
 
 
Ein mexikanischer Geburtstagstrip der besonders makabren Sorte. HAPPY BIRTHDAY beginnt stark und baut danach ab. Der Grund ist die fehlende Richtung, denn irgendwie konnte sich Regisseur CASEY TEBO mit seinem Tarantino-Light-Trasher nicht so recht entscheiden, wohin die Reise gehen soll. Ein paar angedeutete Folterversuche hier, etwas oberflächlicher Ami-Klamauk da – der obendrein nicht mal sonderlich lustig ist. Irgendwo dazwischen skurrile Typen, die einem aber ziemlich schnell auf den Zünder gehen. Da kann man nur hoffen, dass Macher CASEY TEBO irgendwann mal auf jenen Meister trifft, von dem er sich hat offensichtlich inspirieren lassen. Vermutlich könnte QUENTIN TARANTINO dem amerikanischen Newcomer so einige Kniffe beibringen, damit der irgendwann auch mal ähnliche Qualität auf die Leinwand bringen kann, wie man sie vom Vorbild gewohnt ist.
 
 
 


 
 
 

HAPPY BIRTHDAY – Zensur

 
 
 
Der auf dem FANTASY FILMFEST 2016 gezeigte Horrorthriller hat nicht viel zu bieten. Auch wenn HAPPY BIRTHDAY in die Richtung HOSTEL geht, ist der Film keinesfalls in Sachen Brutalität mit dem Folterstreifen gleichzusetzen. Auf zwei Charaktere wird eingeschossen. Der Rest wird nur angedeutet. Eine FSK16 ist durchaus annehmbar, denn Schauwerte gibt es nahezu keine.
 
 
 


 
 
 

HAPPY BIRTHDAY – Trailer

 
 

 
 
 

Marcel Demuth

(Rechte für Grafiken liegen bei Darko Entertainment | Arclight Film)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Hostel (2005)
 
The Prank – Der Streich (2013)
 
Scare Campaign (2016)
 
Girls against Boys (2012)


Filmreview: „Hate Crime“ (2013)

hate crime (2013)
 
 
 

HATE CRIME

Story

 
 
 
Eine jüdische Familie wird während einer Geburtstagsfeier von drei Neonazis überrascht und terrorisiert …
 
 
 


 
 
 

HATE CRIME – Kritik

 
 
 
Wir heißen Euch willkommen in unserer neuen Rubrik: Filme, die die Welt nicht braucht, in die es die Terror-Gurke HATE CRIME mit Leichtigkeit geschafft hat. Regisseur JAMES CULLEN BRESSACK (übrigens der Sohn vom PINKY & THE BRAIN-Erfinder GORDON BRESSACK) hat bisher ein paar wenige Kurzfilme gedreht und war sogar auch schon für die Trash-Filmwerkstatt THE ASYLUM tätig, wo er mit dem überflüssigen 13/13/13 (2013) an einem Film werkelte, auf den nun wahrlich niemand gewartet hat. Weil er mit diesem Billig-Schund niemanden vom Hocker gerissen hat, fährt er jetzt schwerere Geschütze auf und versucht mit seinem Horror-Thriller HATE CRIME die nötige Aufmerksamkeit zu erhalten, die man sich als ernstzunehmender (?) Horrorfan- und Regisseur nun mal so wünscht. Die einfachste Methode wahrgenommen zu werden ist kontroverse Filme zu machen, die provozieren. Für Macher CULLEN BRESSACK Grund genug tief in der Horror-Mottenkiste zu wühlen und Themen hervorzukramen, mit denen bereits schon einmal Filmemacher für Zündstoff gesorgt haben. Für sein aktuelles Werk hat er sich beim Home-Invasion-Genre bedient und mixt es ganz unverfroren mit dem derzeit beliebten Found-Footage-Thema. Eigentlich keine schlechte Idee, wären nicht bereits unzählige Wackel-Filme in den letzten Wochen erschienen, die Horrorfans mit der Shaky-Cam-Methodik Kopfschmerzen und Schwindelgefühl bereitet haben. FUNNY GAMES (1997) dürfte für HATE CRIME Pate gestanden haben, denn eigentlich hat CULLEN BRESSACK hier nichts anderes gemacht, als die grandiose Idee von MICHAEL HANEKE zu kopieren. Das Resultat ist ein pseudo-polarisierender Schnellschuss, der eigentlich ganz böse und fies sein will, aber in den entscheidenden Momenten nicht den Mut besitzt konsequent zu sein. Stattdessen wird der Hass gegenüber gesellschaftliche Gruppen als Alibifunktion benutzt, um ein dümmliches Terror-Werk an den Zuschauer zu bringen, das hauptsächlich von der Zurschaustellung perverser Demütigungen lebt und dabei sogar auch noch langweilt.
 
Es geht um eine jüdische Familie, die gerade eine spaßige Geburtstagsfeier für den kleinen Sohnemann veranstaltet. Leider ist bald Schluss mit lustig, denn drei vermummte Gestalten verschaffen sich ungefragt Zutritt zum Haus und beginnen die Familienmitglieder zu terrorisieren. Die finden sich bald gefesselt im Hobbykeller wieder, wo die Mutter auf einem Billardtisch vor den Augen der Angehörigen vergewaltigt wird. Als wäre das allein nicht schon krank genug, soll sich wenig später auch der älteste Sohn an der Erziehungsberechtigten vergehen, dem aber erst einmal ein Hackenkreuz auf der Wange eingebrannt wird, damit er den Witzfiguren von Tätern nötigen Respekt zollt. Was der Zuschauer jedoch noch nicht weiß: Die Sadisten entpuppen sich als strunzdumme und hyperaktive Neonazis, die aus der Langeweile heraus Koks statt Ritalin konsumieren und Freude daran haben ihre Judenfeindschaft radikal ausleben zu können. Regisseur JAMES CULLEN BRESSACK kommt ziemlich schnell zum Punkt, scheint den Opfern bewusst keine Charakterisierung einräumen zu wollen und konzentriert sich stattdessen auf das möglichst widerwärtige Misshandeln seiner Figuren. Da wird dem Vater mit der Videokamera der Schädel eingeschlagen und auch noch die Tochter von einem der drei Nazis vergewaltigt; bis kurz vor Ende bleibt unschlüssig, was CULLEN BRESSACK mit seinem klischeebeladenen Snuff-Film überhaupt aussagen möchte. Erst kurz vor dem Abspann erklärt der passionierte Horrorfan, was er damit bezwecken wollte.
 
Wie der Filmtitel HATE CRIME bereits vermuten lässt, macht der Regisseur in seinem finsteren Machwerk Hasskriminalität zum Thema. Schenkt man den Informationen Glauben, die da nach Ende des Streifens über dem Bildschirm flimmern, werden jährlich über 80 000 Straftaten in den Vereinigten Staaten begangen, die auf Hass gegenüber gesellschaftliche Gruppen zurückzuführen sind. Die Idee zum Film kam CULLEN BRESSACK (selbst Jude) während eines Aufenthalts in Texas, wo er zusammen mit einem Geschäftspartner von einer Gruppe Skinheads belästigt und aufgefordert wurde zu gehen. Die Erfahrung hat ihn nachhaltig geprägt und zum Drehen des Filmes bewegt. Im Gegensatz zu Hanekes intelligenter Gesellschafts- und Medienschelte FUNNY GAMES ist HATE CRIME trotz brisanter Ausgangssituation nur ein weiterer plumper Terror-Flick, der vordergründig damit beschäftigt ist, die bekannten Home-Invasion-Klischees abzuhaken. Wir sehen die obligatorische Vergewaltigung, die man mittlerweile in jedem zweiten Rache- und Folterfilm zu sehen bekommt und die lang ausgewalzten Gewalteskapaden haben selbstverständlich auch ihren Weg in den Film gefunden. Zudem sind die Opfer ohnehin zu dumm zum Flüchten und stolpern stattdessen bevorzugt über die eigenen Beine oder genau vor das Zielfernrohr der hormongesteuerten Bösewichte. Letztere prägen sich nicht durch skrupelloses Vorgehen ins Gedächtnis, sondern durch die Art und Weise wie sie dem Zuschauer auf den Zeiger gehen. Selten hat man derart aufgekratztes Waschweibergegacker ertragen müssen für das der Zuschauer wirklich stahlharte Nerven benötigt. Auch wenn sich hungrige Gewaltfans bei derart krankem Stoff gierig die Hände reiben werden, sonderlich brutal ist HATE CRIME nicht. CULLEN BRESSACK setzt vermehrt auf Terror und fieses Kameragewackel. Der Found-Footage-Stil bietet im Falle von HATE CRIME diesmal ausnahmsweise einen Mehrwert, weil sich der Film Dank des Wackelformats anfühlt, als würde der Zuschauer gerade einem Snuff-Movie beiwohnen. Gut wird dieser Streifen aber dadurch noch lange nicht, was vor allem daran liegt, dass der Film sich nicht ernsthaft mit seiner kontroversen Thematik auseinandersetzen möchte. Außerdem will HATE CRIME einfach nichts Neues bieten, was man zuvor nicht schon in FUNNY GAMES, KIDNAPPED oder HOME SWEET HOME gesehen hat. Auch wenn man die Geschehnisse diesmal aus der Sicht der Bösewichte erlebt und der Filmfan ganz viel Elend und Leid vor die Linse bekommt, ist HATE CRIME nichts weiter als ein austauschbarer Horror-Thriller, bei dem der Regisseur die angestrebte Gesellschaftskritik ganz flink aus den Augen verliert, um der Horror-Fanbase gerecht zu werden können. Die ist seit HOSTEL und SAW gewaltverwöhnt und lobpreist nur jene Filme, die durch möglichst viel Sadismus und Brutalität glänzen – Zutaten, die HATE CRIME auf jeden Fall mitbringt. Übrigens zählt JAMES CULLEN BRESSACK den HOSTEL-Dreher ELI ROTH zu seinen Vorbildern. Dass da aus HATE CRIME kein vernünftiger Film geworden ist, dürfte erfahrene und anspruchsvolle Horrorfans nur wenig verwundern.
 
 
 


 
 
 

HATE CRIME – Fazit

 
 
 
4 Punkte Final
 
 
 
FUNNY GAMES meets AMERICAN HISTORY X. Pseudo-polarisierender Terrorfilm im aktuell so beliebten Found-Footage-Gewand, der brisante Gesellschaftskritik als Alibifunktion benutzt, um ganz viel Leid und Elend auf der Mattscheibe zeigen zu können. Wäre HATE CRIME vor 20 Jahren in die Kinos gekommen, der Streifen hatte wohlmöglich wirklich provoziert. Leider ist das Gezeigte mittlerweile so ausgelutscht, dass selbst die obligatorischen Vergewaltigungen in solchen Filmen nicht mehr wirklich schockieren wollen. HATE CRIME bietet nichts, was man nicht schon dutzende Male in Home-Invasion-Streifen gesehen hat. Die Opfer werden von einer Demütigung zu nächsten getrieben und verhalten sich dazu auch noch vollkommen dämlich. Haben die dann mal die Gelegenheit den Schurken das Handwerk zu legen, wird stattdessen lieber mit dem Messer vor deren Gesichter umhergefuchtelt, als zugestochen. Angeblich soll HATE CRIME der Thematik wegen international keinen Verleih gefunden haben, was jedoch als geschickt platzierter PR-Gag gewertet werden darf, denn HATE CRIME ist alles andere als kontrovers oder polarisierend. Vielmehr handelt es sich bei diesem Streifen um einen weiteren, austauschbaren und vor allem überraschungsarmen Horrorfilm, der sich bekannten Horrorklischees bedient und nur jenen Fans empfohlen sei, die eine Vorliebe für Filme besitzen, in denen Protagonisten sinnbefreit gedemütigt werden.
 
 
 


 
 
 

HATE CRIME – Zensur

 
 
 
HATE CRIME ist nicht sonderlich brutal und lebt vordergründig vom psychischen Erniedrigen der wehrlosen Opfer. Diese werden vergewaltigt, geschubst und geschlagen. Gegen Ende wird sogar ein Auge entfernt und ein Kopf eingeschlagen. Weil sich die Gewalt zusätzlich mit rechtsradikalem Kontext vermischt, gehen wir von keiner ungeschnittenen Freigabe in Deutschland aus. HATE CRIME dürfte hierzulande nur geschnitten und für ein volljähriges Publikum erscheinen. Ungeschnitten ist dieser Streifen ein potenzieller Index-Kandidat.
 
 
 


 
 
 

HATE CRIME – Trailer

 
 

 
 

Marcel Demuth (Hellraiser80)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Funny Games (1997)
 
Kidnapped (2010)
 
You’re Next (2011)
 
In Their Skin (2012)
 
The Aggression Scale (2012)
 
The Purge (2013)