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Beiträge mit Schlagwort “gesellschaftskritische Horrorfilme

Kritik: „The Cured – Infiziert. Geheilt. Verstoßen.“ (2017)

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THE CURED – INFIZIERT. GEHEILT, VERSTOSSEN.

(THE CURED)

Story

 
 
 

Von einem Zombie-Virus geheilte Menschen müssen in Angst leben. Nicht, dass sie fürchten müssten sich wieder in Untote zu verwandeln. Nein, diesmal sind es hasserfüllte Mitmenschen, die Zombies und Geheilte am liebsten ganz von der Oberfläche verschwinden lassen wollen.

 
 
 


 
 
 

THE CURED – Kritik

 
 
 
Endlich (fast) alles wieder unter Kontrolle. Über Jahre hat sich der aggressive Maze-Virus innerhalb Europas verbreitet und Menschen in unaufhaltsame Killermaschine verwandelt, die nur ein Ziel kannten: töten. Doch man hat einen Weg gefunden, Infizierte von der Krankheit zu heilen und sie wieder in die Gesellschaft einzugliedern. Leider verläuft der Eingliederungsprozess alles andere als einfach. Die Menschen haben Angst vor den Geheilten, weil diese trotz Genesung immer noch den Virenstamm in sich tragen. Die Furcht vor einer neuen Virusepidemie führt daher zu regelmäßigen Revolten, in welchen sich der Unmut der Bevölkerung entlädt, die eine sofortige Auslöschung all jener fordert, die den Maze-Virus in sich tragen. Auch Senan (SAM KEELEY aus AFTERDEATH) zählt bald zu den Geächteten. Der muss trotz Rehabilitation eine Menge Schikanen über sich ergehen lassen muss. Er gehörte einst selbst zu den Infizierten und tötete im Blutrausch unschuldige Menschen. Nun soll er bei der verwitweten Schwägerin Ebby (ELLEN PAGE) ein neues Leben beginnen und die grausame Vergangenheit hinter sich lassen. Doch der Neustart ist schwer und steinig. Nicht nur, dass verstörende Bilder immer wieder an Zeit der Infizierung erinnern. Auch das Umfeld steht dem desorientierten Mittdreißiger feindselig und verurteilend gegenüber. Keine guten Voraussetzungen für einen Neubeginn. Doch im Untergrund brodelt es. Eine Allianz ehemals Infizierter hat sich zusammengetan, um der Gesellschaft den Kampf anzusagen. Man schmiedet einen teuflischen Plan, um Hass zu vertreiben und endlich von der Bevölkerung akzeptiert zu werden. Weil THE CURED immer noch im Horror-Genre beheimatet ist, dürfte klar sein, dass Pläne aus dem Ruder laufen werden.
 
 
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THE CURED stellt innerhalb des totgefilmten Zombie-Genres eine Ausnahmeerscheinung dar. Der Film erzählt nämlich nicht die längst bekannten Geschichte von Menschen, welche unfreiwillig von einem Virus befallen werden, der sie zu Zombies macht. Regisseur DAVID FREYNE traut sich mit seinem Spielfilmdebüt neue Wege zu gehen und wurde deswegen von Kritikern gefeiert. Ja, die vielen Lobgesänge auf dem Blu-ray-Cover ergeben zur Abwechslung mal Sinn, denn der Newcomer bringt frischen Wind in ein Sub-Genre, das sich mit zu günstig gedrehten Billig-Trash und stets wiederkehrenden Geschichten selbst ins Aus geschossen hat. Diesmal ist aber alles anders. THE CURED beleuchtet das Danach und versucht dabei Erklärungen zu finden, wie es nach einem Virusausbruch mit der Menschheit weitergehen könnte. Keine dummen Teenager, keine dämlichen Entscheidungen – alles durchdacht, ziemlich spannend und hochaktuell.
 
 
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Filmemacher DAVID FREYNE versucht wachzurütteln. In seinem Erstling hält er nämlich der heutigen Gesellschaft den Spiegel vor Augen. Der Zombie-Virus ist hier nur Metapher und die einst Infizierten werden zu Ausgestoßenen, die man am liebsten ganz Ausradieren möchte, weil sie nicht in die Gesellschaft passen. Bewusst gestreute Falschinformationen und Populismus verstärken das Misstrauen gegenüber den Sonderlingen. Das lässt Wut bei jenen entstehen, die sich leicht vernebeln lassen. Die Folge: Hass, Gewalt und Anarchie. Das Endresultat ist Chaos. Aufmerksame Zuschauer finden da schnell Brücken zu aktuellen Themen, die täglich durch die Medien geistern. So könnte man die Infizierten auch gut und gerne gegen Menschen ersetzen, die aus Kriegsländern flüchten und in Deutschland nach Sicherheit suchen. Mittlerweile fühlen die sich hier alles andere als Willkommen. Schuld daran sind Missgönner, die das eigene Wohl in Gefahr sehen. Da wird der Mensch zum Einzelkämpfer. THE CURED bringt genau jene Tatsachen auf den Punkt. Allein dessen, lohnt dieser Indie-Streifen gesehen zu werden, an dem vermutlich der 2017 verstorbene Zombie-Vater GEORGE A. ROMERO besondere Freude gehabt hätte. Der war dafür bekannt, dass er hin und wieder in seinen Filmen soziale und politische Missstände kritisiert hat. In genau jene Fußstapfen tritt auch DAVID FREYNE, der mit THE CURED beweist, dass Zombiefilme nicht zwangsläufig so dumm sein müssen, wie seine nach Menschenfleisch lechzenden Filmbösewichte.
 
 
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THE CURED – Fazit

 
 
 
8 Punkte Final
 
 
 
Eine Gesellschaft der Manipulierten. Dieser Film hält der Gesellschaft dreist den Spiegel vor Augen. THE CURED zeigt eine Welt ohne Mitgefühl, Verständnis und Selbstsucht. So wie im wahren Leben. Das macht dieses Indie-Drama besonders, das von hervorragenden Darstellern getragen wird, deren Figuren ausführlich beleuchtet werden. Der Zombie-Virus dient in diesem Streifen nur als Metapher. Gleichwohl könnte man die von einem Zombie-Virus geheilten Menschen im Films auch gegen jede andere Minderheit unserer Gesellschaft austauschen – die Grundaussage des Films bliebe die gleiche. Das macht THE CURED zu einem aktuellen und gleichzeitig kontroversen Kinobeitrag, der vor allem bei jenen gut ankommen dürfte, die dringend im Horrorfilm nach Substanz suchen. Die hat THE CURED zweifelsohne, der ganz nebenbei zu den besten Zombiefilmen der letzten Jahre gehört. Pflichtprogramm für anspruchsvolle Horrorfilmfans.
 
 
 


 
 
 

THE CURED – Zensur

 
 
 
THE CURED – INFIZIERT. GEHEILT, VERSTOSSEN. (so der deutsche Titel) ist nicht sehr brutal. Erst gegen Ende gibt es einige Zombie-Attacken zu sehen, die aber jetzt nicht sehr zeigefreudig zelebriert werden. Hierzulande hat der Zombiefilm eine Freigabe ab 16 Jahren erhalten. Ungeschnitten versteht sich.
 
 
 


 
 
 

THE CURED – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) SPLENDID FILM (Blu-ray im KeepCase)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: The Cured; Irland 2017

Genre: Horror, Drama, Science Fiction

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch, Holländisch

Bild: 2,39:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 95 Min.

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: KeepCase mit Wendecover

Extras: Trailer, Trailershow

Release-Termin: 25.05.2018

 

The Cured – Infiziert. Geheilt. Verstoßen. [Blu-ray] auf AMAZON bestellen

 
 
 


 
 
 

THE CURED – Trailer

 
 

 
 
 

Marcel Demuth

(Rechte für Grafiken liegen bei SPLENDID FILM)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
28 Days Later (2002)
 
28 Weeks Later (2007)
 
Zombie 2 (1985)
 
Land of the Dead (2005)
 

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Filmkritik: „Get Out“ (2017)

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GET OUT

Story

 
 
 
Albtraum Schwiegereltern: Im spannenden Horrorthriller GET OUT soll ein Farbiger die künftigen, weißen Schwiegereltern kennenlernen. Doch der Besuch verläuft anders als geplant und entwickelt sich rasch zum Albtraum.

 
 
 


 
 
 

GET OUT – Kritik

 
 
 
Kann es vielleicht sein, dass es auch dem Mainstream-Publikum dringend nach Neuerungen im Horror-Genre dürstet? Anders lässt sich wohl nicht erklären, warum sich ausgerechnet ein eher unscheinbarer Thriller wie GET OUT in kürzester Zeit zum Publikums-Hit mausern konnte. Bereits wenige Wochen nach dem amerikanischen Kinostart befand sich der Streifen auf Rekordkurs und spielte soviel Geld ein, wie es schon lange zuvor keinem R-Rated-Horrorstreifen mehr gelungen ist. Dabei war GET OUT für das eher für konventionelles Horrorkino berüchtigte Filmstudio BLUMHOUSE PRODUCTIONS ein Schnäppchen. Der Streifen kostet gerade einmal fünf Millionen Dollar und spielte in den weltweiten Kinos sensationelle 193 Mio. Dollar (Stand April 2017) ein. Demzufolge gehört GET OUT schon jetzt zum kommerziell zweiterfolgreichsten R-Rated-Horrorfilm aller Zeiten. Ob es dem Mystery-Horror gelingen wird den Kultfilm DER EORZIST vom Thron zu stoßen? Der steht mit 204 Millionen Dollar Einspielergebnis auf dem Siegertreppchen und konnte – zumindest finanziell – bis dato von noch keinem R-Rated-Horror geschlagen werden.
 
 
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Hollywood kann auch anders. Der Horrorfilm GET OUT erzählt diesmal eine überraschend unverbrauchte Geschichte und macht sogar vor Rassismus-Kritik nicht halt. Wo Afroamerikaner normalerweise für schräge Späße sorgen und danach möglichst schnell ableben sollen, übernimmt der farbige DANIEL KALUUYA die Hauptrolle und erlebt dabei die Hölle auf Erden. Er verkörpert den smarten Chris im Film, der nun schon einige Monate mit der attraktiven Rose (ALLISON WILLIAMS) zusammen ist. Da will man endlich den nächsten Schritt wagen. Chris soll die Eltern seiner Freundin kennenlernen und reist deshalb mit der Angebeteten ins ländliche Amerika, wo die Eltern schon sehnsüchtig auf den potenziellen Schwiegersohn warten. Zwar ist die Begrüßung herzlich, doch Chris entwickelt bald ein mulmiges Bauchgefühl. Nicht nur, dass zwei Afroamerikaner die Haus- und Gartenarbeit übernehmen müssen. Auch Mutter und Vater der neuen Freundin sorgen mit unnatürlichen Freundlichkeit und ihrer offenen Art gegenüber farbigen Mitmenschen für Skepsis. Offenbar ist die auch berechtigt, denn bei einer skurrilen Feier überschlagen sich Ereignisse und Chris bemerkt schnell, dass diese Familie etwas verborgen hält, von dem niemand wissen darf.
 
 
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Komiker auf Abwegen. Weitaus interessanter als der unvorhersehbare Plot, ist die Tatsache, wer da hinter der Kamera steht. JORDAN PEELE zeichnet in diesem Falle verantwortlich. Der wollte offenbar etwas Neues ausprobieren und wechselte die Seiten. Statt als Comedy-Star (unter anderem in KEY & PEELE) vor der Kamera zu stehen, hat er es sich für GET OUT erstmals dahinter gemütlich gemacht und schlägt ungewöhnlich ernste Töne an. Damit erfüllte er sich einen langjährigen Traum. In Interviews lies er nämlich verlauten, dass er schon immer mal selbst einen Film drehen wollte. Mit GET OUT wurde ihm die Möglichkeit eröffnet für den er sich laut eigener Aussage vom Science-Fiction-Horror DIE FRAUEN VON STEPFORD inspirieren lies – einem Klassiker von 1975, in dem sonderbare Dinge in einer Vorortgemeinde New York Citys geschehen. So mysteriös wie die Vorlage, ist selbstverständlich auch GET OUT geworden. Der entwickelt sein ganzes Gruselpotenzial nur dann, wenn man so wenig wie möglich über die Handlung in Erfahrung bringt. Die geht nämlich erfrischend neue Wege und hebt sich damit vom üblichen Horror-Blödsinn ab, der mit den immer gleichen Geschichten dem Zuschauer das Geld aus der Brieftasche ziehen möchte. GET OUT hat zur Abwechslung keine Killer, Monster, Zombies der Geister in petto. Der Horror manifestiert sich auf anderem Wege und das ist auch gut so. Lang wird verschleiert, in welche Richtung GET OUT tendieren wird. Regisseur JORDAN PEELE gibt nur wenig Anhaltspunkte und hält damit die Spannung konstant. Erst kurz vor der Zielgeraden wird des Rätsels Lösung gelüftet und das Finale – zur Freude Liebhaber härterer Hausmannskost – im Blut ersäuft. Somit werden Mystery-, Grusel- und Splatterfans gleichermaßen zufriedengestellt. GET OUT ist eine Runde Sache und dürfte gelangweilte Horror-Zuschauer wieder wachrütteln. Daher die Bitte an Hollywood: Gern öfters mal was Neues ausprobieren und jenseits der üblichen Horror-Pfade wandeln. Dann machen auch Genre-Pfade endlich wieder Spaß.
 
 
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GET OUT – Fazit

 
 
 
8 Punkte Final
 
 
 
Gute Schauspieler, eine unverbrauchte Story, reichlich Spannung und etwas Blut – GET OUT bringt all das mit, was man von guten Horrorfilmen erwartet. Da will man gar nicht so recht glauben, dass genau jene Genre-Schmiede GET OUT fabriziert hat, die sonst immer vorhersehbare und klischeebehaftete Gruselstreifen ohne Überraschungen dreht. Mystery-Horror at its Best wird geboten, denn Regisseur JORDAN PEELE schwört das Grauen langsam herauf und lässt dann unverhofft die Katze aus dem Sack. Damit bringt er frischen Wind in ein Film-Genre, das mit generischen Geschichten selbst eingefleischten Fans die Freude am Filmeschauen genommen hat. GET OUT ist ein satirisch angehauchter, beinahe selbstironischer Mystery-Psychothriller, dem es spielerisch gelingt eine beklemmende Stimmung heraufzubeschwören, die ein Gefühl der Paranoia (bei Zuschauer und Identifikationsfigur) entstehen lässt. Das presst in den Kinosessel – vor allem dann, wenn es für den Filmheld am Ende gilt dem Albtraum zu entkommen. Trotz unscheinbarem Filmtrailer und ebenso nichtssagendem Poster: GET OUT ist so etwas wie ein Hollywood-Geheimtipp. Hoffentlich vermasselt die Traumfabrik den positiven Gesamteindruck nicht und schiebt eine erzwungene Fortsetzung nach. Angesichts der rekordverdächtigen Einspielergebnisse dürfte das aber wohl nicht wundern.
 
 
 


 
 
 

GET OUT – Zensur

 
 
 
Erst im Finale geht es Schlag auf Schlag und etwas Gewalt gibt es zu sehen. Eine Schädeldecke wird aufgesägt, ein Körper wird von einem Hirschgeweih durchbohrt, Gewehrmunition kommt zum Einsatz und ein Schädel wird mit einem Gegenstand eingeschlagen. In Amerika gab es dafür ein Rated R – was hierzulande mit einer Erwachsenenfreigabe gleichzusetzen wäre. Doch in Deutschland ging die FSK dann doch nicht so weit. GET OUT hat eine Freigabe ab 16 Jahren erhalten. Ungeschnitten versteht sich.
 
 
 


 
 
 

GET OUT – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Universal Pictures Home Entertainment

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Get Out; USA 2017

Genre: Horror, Mystery, Thriller

Ton: Deutsch DTS 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1, Französisch DTS 5.1, Italienisch DTS 5.1, Spanisch DTS 5.1

Untertitel: Deutsch, Englisch für Hörgeschädigte, Arabisch, Dänisch, Finnisch, Französisch, Hindi, Isländisch, Italienisch, Niederländisch, Norwegisch, Portugiesisch, Schwedisch, Spanisch

Bild: 2.40:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 104 Min.

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: KeepCase mit Wendecover

Extras: Filmkommentar des Autors/Regisseurs Jordan Peele, Alternatives Ende mit Kommentar des Autors/Regisseurs Jordan Peele (3:38 Min.), Frage-und-Antwort-Runde mit dem Autor/Regisseur Jordan Peele und der Besetzung (5:26 Min.), Unveröffentlichte Szenen mit Kommentar des Autors/Regisseurs Jordan Peele (23:47 Min.), Ein Blick hinter den Horror von Get Out (8:48 Min.)

Release-Termin: 07.09.2017

 

Get Out [Blu-ray] ungeschnitten auf AMAZOn bestellen

 
 


 
 
 

GET OUT – Trailer

 
 

 
 
 

Marcel Demuth

(Rechte für Grafiken liegen bei Universal Pictures Deutschland)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
The Birthday (2004)
 
Die Frauen von Stepford (1975)
 
Awaiting (2015)
 
The Harvest (2013)
 


Filmkritik: „Puls“ (2016)

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PULS

(CELL)

Story

 
 
 

„… Kein Schwein ruft mich an, keine Sau interessiert sich für mich …“ tönte es vor ein paar Jährchen aus den Volksempfängern. Leider gilt das nicht für alle Protagonisten in PULS. All jene, die nicht vom Handy lassen können, verwandeln sich hier durch ein seltsames Funksignal in aggressive Furien und machen den übrigen Menschen das Leben zur Hölle. Ein Kampf um Leben und Tod beginnt.

 
 
 


 
 
 

PULS – Kritik

 
 
 
STEPHEN KING und seine Bestseller sind immer so eine Sache. Nicht jeder Horrorfan wird mit seinen Kurzgeschichten und Romanen warm, weil der Autor dafür bekannt ist, sich oft (zu viel) Zeit für den Aufbau von Grauen zu nehmen. Angesichts der Tatsache, dass heute die Konkurrenz für ein Publikum mit der Aufmerksamkeitsspanne einer Springbohne zu massiv ist, gewinnt man mit derart altmodischen Erzählform offensichtlich keinen Blumentopf mehr. Gleiches gilt übrigens auch für die Verfilmungen seiner Bücher. Auch die spalten Zuschauer und Leser gern mal in zwei Lager und können nicht immer den hohen Erwartungen gerecht werden. Einer der Gründe: viele King-Filme leiden unter einem schwerfälligen und meist zähen Handlungsaufbau, der lang benötigt, bis er eine Temposteigerung zulässt. Das ist nicht jedermanns Sache, denn in Zeiten in denen hektische Schnitte und rasante Verfolgungsjagden für Schwindelgefühle sorgen, kann so traditionelles Heraufbeschwören von Unbehagen zur ermüdenden Angelegenheit werden. Auch wenn King in erster Linie bekannt für subtile Schauer und detailliertes Erforschen von Albträumen ist, lässt sich mit dessen Werken auch Jahre nach dem Adaptions-Wahn während der 80er und 90er viel Geld verdienen. So musste nach Werken wie ZIMMER 1408 und DER NEBEL nun auch der Handy-Horror PULS dran glauben, dessen Leinwandumsetzung nach langer Entstehungszeit Anfang 2016 unter dem Titel CELL in Amerika veröffentlicht wurde.
 
 
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Wenn Technologie zum Horror wird. In PULS (so der deutsche Filmtitel) stürzen Handys und Funksignale die Menschheit ins Verderben. Sie machen aus Menschen willenlose Zombie-Marionetten. Was sich skurril anhört, macht aber Sinn. So verriet der Bestsellerautor im Interview, dass er Mobilfunkgeräte für die Geißel des 20. bzw. 21. Jahrhunderts hält und deshalb kein Handy sein Eigen nennt. Ganz so Unrecht hat er da nicht, denn offensichtlich geht ohne Smartphone und Tablet in heutiger Zeit leider gar nichts mehr. Da denkt nicht nur der Mann aus Maine, dass es eigentlich gar keine mysteriösen Signale mehr braucht. Zombifiziert sind die Jünger von Steve Jobs und ähnlichen finsteren Gottheiten sowieso schon. Das sah King als Anlass, um sich genauer mit modernen Technologien auseinander zu setzen und deren unaufhaltsamen Fortschritt zu kritisieren, der die Menschen immer abhängiger macht. Was bereits im Buch PULS aktuelles Thema war, kommt nun auch auf die Leinwand. Zwar wurden einige Handlungsstränge verändert; die Grundaussage bleibt aber die Gleiche. King-Kenner dürften sich da wohl an RHEA-M zurückerinnert fühlen.
 
 
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Im Film erlebt Comiczeichner Clay Riddell (JOHN CUSACK – nach ZIMMER 1408 wieder am Start) am Flughafen Sonderbares. Als während eines Telefonats mit dem Sohn der Akku versagt, verwandeln sich plötzlich die Menschen in seiner Umgebung in tobende Furien. Sie beginnen einander zu zerfleischen und hinterlassen eine Schneise der Verwüstung. In letzter Sekunde kann sich der Familienvater retten und verschanzt sich zusammen mit anderen Flüchtenden (u.a. SAMUEL L. JACKSON) in seinem Apartment. Schnell wird klar, dass hier Höheres im Spiel ist. Und in der Tat, das Funksignal der Handys scheint die Hirne ihrer Besitzer zu vernebeln. Die werden in fremdgesteuerte Zombies umfunktioniert, welche sich willenlos einem nichtgreifbare Macht unterwerfen und sich zu Schwärmen zusammenrotten. Gott, schon wieder wollen wir schreiben, dass sich das liest, wie eine ganz normale Szene aus dem deutschen Alltag. Nach anfänglichen Schrecken kommt die Familie in den Sinn. Riddell will retten was zu retten ist und macht sich auf, um Frau und Kind zu suchen. Leider ist der Weg bis dahin steinig, denn die zornigen Kreaturen sind überall. Ihre Geister schließen sich auf einer telepathischen Ebene zu einer neuen Existenz zusammen, die nur eines im Sinn hat: die wenigen Normalmenschen ebenfalls zu unterjochen. Wird Riddell die Familie finden und die Welt vorm sicheren Untergang bewahren können?
 
 
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Dass diese Verfilmung aus der Feder des legendären STEPHEN KING überhaupt noch das Licht der Welt erblickt hat, grenzt fast schon an ein Wunder. Die Leinwandadaption des Roman PULS sollte eigentlich bereits 2006 in den Dreh gehen. Kein geringerer als der für moderne Schnapsideen von Exploitation-Filmen berüchtigte ELI ROTH hatte sich die Filmrechte gesichert und wollte den kritischen Schauerstoff ins Kino bringen. Weil der aber seinerzeit an der misslungenen HOSTEL-Fortsetzung tüftelte und nach den Dreharbeiten feststellen musste, dass er mit Kings Werken doch nicht so kann, musste die Idee zum Film auf Eis gelegt werden. Erst 2009 kamen neue Pläne auf den Tisch. So sollte der Romanstoff als vierstündige TV-Serie ins Fernsehen gebracht werden. Leider wurde auch dieses Vorhaben schnell wieder revidiert, obwohl bereits ein fertig geschriebenes Drehbuch von King selbst vorlag. Immerhin konnte man sich fünf Jahre später einigen. Nach ersten Konzeptplakaten im Internet wurden Januar 2014 endlich Dreharbeiten aufgenommen und das Projekt nahm Gestalt an. Das schien auch King gefreut zu haben, der im Internet die Werbetrommel für den Kinostart rührte und Fans versicherte, dass das veränderte, düstere Ende neue Maßstäbe setzen würde. So Unrecht hat er da nicht. Das von ADAM ALLECA überarbeitete Drehbuch weicht nämlich großzügig von jenem Skript ab, das der Bestsellerautor extra für den Film beigesteuert hat. Statt Erlösung und Happy End gibt’s kurz vor dem Abspann den sprichwörtlichen Schlag ins Gesicht. Ein geschickter Schachzug, denn ohne Zweifel bleibt PULS mit seinem unerfreulichen Ausgang länger im Gedächtnis hängen, als es das postapokalyptische Weltuntergangsszenario anfangs vermuten lassen würde.
 
 


 
 
 

PULS – Fazit

 
 
 
6 Punkte Final
 
 
 
Keine schlechte King-Verfilmung, aber auch nicht die Beste. Wie schon bei vielen anderen Leinwandadaptionen der Bücher von STEPHEN KING, hat auch PULS (Originalfilmtitel: CELL) hin und wieder Probleme mit dem Tempo. Ab und an dümpeln die Geschehnisse nämlich auf der Stelle. Zudem wird Nebencharakteren mancherorts zu viel Zeit für Entwicklung eingeräumt. Das lässt Längen entstehen. Dennoch zieht PULS seinen Reiz daraus, dass die Zombie-Problematik aus einer anderen Perspektive betrachtet wird. Bei den Kreaturen in diesem Überlebensthriller handelt es sich nämlich nicht um traditionelle Untote, wie man sie in den Werken des legendären GEORGE A. ROMERO (alter Alki-Freund Kings, von dem er sich immer wieder hat inspirieren lassen – Prost!) zu sehen bekommt. Vielmehr geht es hier um Menschen, die von einer fremden Macht manipuliert und gesteuert werden – Kritik am Fortschrittsgedanken inklusive. Wer die Bücher des erfolgreichen Romanautors mag, sollte unbedingt einen Blick riskieren, auch wenn die Verfilmung hin und wieder von der King’schen Romanvorlage abweicht. So bildet der krönende Abschluss ein Finale, das mit unerfreulichem Ausgang so manchen Zuschauer verstören wird. Spätestens hier haben Drehbuchautor und Regisseur alles richtig gemacht.
 
 
 


 
 
 

PULS – Zensur

 
 
 
PULS (der in Amerika als CELL vermarktet wird) ist keine Gewaltgranate. Zu Beginn geht drunter und drüber. Auf einem Flughafen verwandeln sich Menschen zu Furien und fallen über sich selbst her. Da gibt es kurz einige Gewaltspitzen und Knochenbrüche zu sehen. Danach ist damit größtenteils Schluss. Hierzulande hat es für PULS problemlos den blauen FSK-Flatschen gegeben. FSK16.
 
 
 


 
 
 

PULS – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Concorde Home Entertainment

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Cell; USA 2016

Genre: Horror, Mystery, Thriller, Science Fiction

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Deutsch DD 2.0, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch, Deutsch für Hörgeschädigte

Bild: 2.40:1 | @23,976 Hz (1080p)

Laufzeit: ca. 98 Min.

FSK: FSK 16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: KeepCase mit Wechselcover

Extras: Behind the Scenes, Deutscher Kinotrailer, Original-Kinotrailer

Release-Termin: 17.01.2017

 

Puls [Blu-ray] ungeschnitten auf AMAZON bestellen

 
 
 


 
 
 

PULS – Trailer

 
 

 
 
 

Marcel Demuth

(Rechte für Grafiken & Poster liegen bei CONCORDE HOME ENTERTAINMENT)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Don’t Grow Up (2015)
 
Plague (2014)
 
Dead Within (2014)
 
The Crazies – Fürchte deinen Nächsten (2010)
 
World War Z (2013)
 
28 Weeks Later (2007)
 
28 Days Later (2002)
 


Filmkritik: „Anger of the Dead“ (2015)

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ANGER OF THE DEAD

(AGE OF THE DEAD | APOCALISSE ZERO)

Story

 
 
 
Nach dem Ausbruch eines Virus ist die Menschheit auf der Flucht vor fressgeilen Zombies. Eine kleine Gruppe Überlebender versucht den Weg zu einer Insel zu finden, auf der sich der Virus noch nicht verbreiten konnte. Doch der Weg aufs Eiland ist voller Gefahren.
 
 
 


 
 
 

ANGER OF THE DEAD – Kritik

 
 
 
Der wohl polarisierendste Regisseur aus deutschen Landen ist zurück: DR. UWE BOLL. Er sorgt mit seinen teils durchwachsenen Werken in Fankreisen nicht immer für Begeisterung, hat aber mit den sozialkritischen Werken DARFUR und RAMPAGE bewiesen, dass nicht alles schlecht sein muss, was der Boll’schen Filmmaschinerie entspringt. Trotz konstantem Trommelfeuer an Negativ-Kritiken, die der Regisseur regelmäßig mit seinen Streifen erntet, muss man Boll dennoch zugute halten, dass der gebürtige Wermelskirchener vehement an seiner Leidenschaft zum Film festhält. Er dreht und produziert am Fließband Filme, damit sich Kritiker und Publikum auch weiterhin das Maul über den selbstbewussten Filmemacher zerreißen können.
 
 
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Im Falle des Horrordramas ANGER OF THE DEAD (Alternativtitel: AGE OF THE DEAD) wird zwar mit Boll geworben; der Regisseur hat aber nur als Geldgeber fungiert und dem italienischen Newcomer FRANCESCO PIONE das Regieszepter überlassen. Der hat die Möglichkeit ergriffen und seinen gleichnamigen Kurzfilm aus dem Jahre 2013 in Spielfilmlänge neu verfilmt – freilich mit mehr Budget und richtigen Schauspielern. Hinter dem ambitionierten Erstling verbirgt sich eine zitatenreiche Hommage an die Kultwerke eines GEORGE A. ROMERO, der mit seiner „..OF THE DEAD“-Reihe dem Zombiefilm quasi über Nacht zum Erfolg verholfen hat. Zwar lockt auch Neuling FRANCESCO PIONE mit „..OF THE DEAD“ im Titel und suggeriert dem Zuschauer so einen Zusammenhang mit der bekannten Zombie-Saga von Romero; Horror-Kenner wissen natürlich gleich, dass das Quatsch ist – schließlich ist nur dort Romero drin, wo er auch draufsteht.
 
 
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Gute Zombieunterhaltung sieht anders aus. Viel Geschichte besitzt ANGER OF THE DEAD nicht. Der Film folgt einer kleinen Gruppe Überlebender auf ihrer ziellosen Flucht vor Horden Infizierter, irgendwie hoffend auf Hilfe und Sicherheit. Da hören sie von einer zombiefreien Insel und schöpfen neue Hoffnung. Währenddessen mehrere Meilen entfernt, nutzen skrupellose Schurken die Katastrophe aus, um Frauen zu missbrauchen und Kinder an Zombies zu verfüttern. Menschliche Befindlichkeiten spielen im Ausnahmezustand keine Rolle. Die gesetzlosen Kämpfer lassen lieber Waffen sprechen statt Überlebenden zu helfen. Kein gutes Omen für jene, die sich auf der Suche nach dem rettenden Eiland in das Jagdgebiet der Bösewichte verirren. Statt aggressiver Zombies sehen die sich in einem verlassenen Krankenhaus bald einer weitaus schlimmeren Bedrohung konfrontiert, deren Bekämpfung List und Mut voraussetzt.
 
 
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Willkommen zu einer neuen Episode von „Gute Überlebende gegen böse Überlebende“. Die Zombies spielen in ANGER OF THE DEAD nur eine untergeordnete Rolle, denn in diesem postapokalyptischen Albtraum wird einmal mehr gezeigt, dass der schlimmste Feind des Menschen immer noch der Mensch selbst ist. Somit orientiert sich Piones Horrordebüt dann doch eher an thematisch ähnliche Vertretern wie 28 DAYS LATER oder dem erst kürzlich besprochenen PLAGUE – Parabeln auf eine zunehmend barbarische, egoistische und ausbeuterische Gesellschaft, in denen die Bestie Mensch weitaus grausamer mit ihren Opfern umgeht, als der immer hungrige Zombie. Trotz sozialkritischer Tendenzen gelingt es FRANCESCO PIONE nicht zu fesseln oder gar mitzuleiden, denn ANGER OF THE DEAD verfängt sich zu oft in den längst totgefilmten Klischees des Subgenres und ermüdet dabei auch noch mit sehr gemächlichem Erzähltempo. So stolpern mal wieder Figuren unvorsichtig durch die Handlung, damit sie von Zombies gebissen werden und sich später selbst in Menschenfresser verwandeln.
 
 
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Immerhin schwimmt ANGER OF THE DEAD – vermutlich auch dank des erfahrenen UWE BOLL – technisch auf Höhe der Zeit. Das modrige Zombie-Make-up glänzt durch Liebe zum Detail und auch die überschaubaren Gewaltmomente kommen fast ohne den Computer aus. Zudem lässt Regisseur FRANCESCO PIONE immer mal wieder durchblitzen, dass er ein gutes Gespür für atmosphärisches Unbehagen besitzt. Leider müht sich ANGER OF THE DEAD damit, originell oder spannend zu sein. Gerade weil der Streifen nach bekanntem Schema konstruiert wurde, bleiben nahezu alle Szenenverläufe vorhersehbar. Spannung kommt da nur selten auf, weshalb mal wohl auch schnell das Finale herbeisehnen dürfte. Unterm Strich ist ANGER OF THE DEAD ein solides Regiedebüt – mehr aber auch nicht. Aufgrund der großen Namen im Hintergrund dennoch enttäuschend vor allem deshalb, weil mit UWE BOLL sowie MARCO RISTORI und LUCA BONI (Horrorfilmregisseure und Gründer des italienischen Filmstudios für Genrefilme EXTREME VIDEO SNC) eigentlich erfahrene Geldgeber zu Seite standen, die vor den gröbsten Fehlern im Horrorfilmemachen hätten warnen können.
 
 


 
 
 

ANGER OF THE DEAD – Fazit

 
 
 
5 Punkte Final
 
 
 
28 DAYS LATER auf italienisch. Auch im Land der Pasta und Pizza gilt: alles gehabt und wie eh und je. Abermals kämpfen Menschen gegen Zombies und Zombies fressen Menschen. ANGER OF THE DEAD ist die Spielfilmversion eines mehrfach ausgezeichneten (besseren) Kurzfilms, mit dem Neuling FRANCESCO PIONE im Business Fuß fassen möchte. Technisch zwar ganz ordentlich, kränkelt sein Debüt jedoch an vorhersehbaren Handlungsverläufen und zu langsamer Erzählweise. Da Serienproduktionen wie THE WALKING DEAD oder Kinoblockbuster wie WORLD WAR Z die Messlatte in Sachen Zombieterror weit nach oben gesetzt haben, ist das, was ANGER OF THE DEAD zu bieten hat, Kinderfasching. Zwar wird Zombiepapst GEORGE A. ROMERO zitiert – Horrorfans jüngeren Semesters dürfte das jedoch Schnuppe sein, denn die erwarten von Zombiefilmen blutige Gewalt, hektische Schnitte, muskelbepackte Einzelkämpfer und leicht bekleidete Kampfamazonen. ANGER OF THE DEAD hat trotz gesellschaftskritischer Ansätze nichts dergleichen zu bieten.
 
 


 
 
 

ANGER OF THE DEAD – Zensur

 
 
 
Auch wenn die Gewalt in ANGER OF THE DEAD weitaus dezenter zum Einsatz kommt, als in diversen Zombiefilmen gleicher Machart, gibt es trotzdem böse Momente zu sehen. Neben Köpfschüssen und einem Kehlenschnitt wird ein Bein mit einer Machete abgetrennt sowie die Hand vom Arm eines Protagonisten geschlagen. Vielen Gewaltmomente geschehen im Off oder werden nur angedeutet. Das dürfte wohl auch der Grund sein, weshalb ANGER OF THE DEAD in Deutschland problemlos die rote FSK-Plakette erhalten hat – keine Jugendfreigabe und ungeschnitten.
 
 
 


 
 
 

ANGER OF THE DEAD – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) MIG FILM (KeepCase Blu-ray)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Anger of the Dead; Italien | Kanada 2015

Genre: Horror, Thriller

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Keine

Bild: 2,35:1 (1080p)

Laufzeit: ca. 84 Min.

FSK: Keine Jugendfreigabe (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: KeepCase mit Wechselcover

Extras: Trailer, Trailershow

Release-Termin: 08.12.2016 (BD KeepCase)

 

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ANGER OF THE DEAD – Trailer

 
 

 
 

Marcel Demuth

(Rechte für Grafiken, Packshot liegen bei MIG FILM)

 
 
 
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