Filmkritik: „The Banishing – Im Bann des Dämons“ (2020)

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THE BANISHING – IM BANN DES DÄMONS

(THE BANISHING)

Story

 
 
 
Die Geschichte eines jungen Vikars, der in den 1930ern mit seiner Familie in ein prunkvolles Anwesen mit düsterem Geheimnis zieht.

 
 
 


 
 
 

THE BANISHING – Kritik

 
 
Wer in den Zweitausendern bereits Horrorfan war, der hat definitiv schon den Namen „Christopher Smith“ gehört, zeichnet sich dieser britische Regisseur doch verantwortlich für den hochgelobten U-Bahn-Horror „Creep“, die höchst vergnügliche, sowie überraschend kaltschnäuzig-harte Backwoods-Torture-Dekonstruktion & Horrorkomödie „Severeance“, sowie den originellen, spannenden Zeitschleifen-Thriller „Triangle“, der nicht immer logisch verläuft, aber mit einem guten Cast und spannenden Szenario punkten kann. Alles Filme mit eigener Handschrift also, die sich technisch sehen lassen und inhaltlich auf originelle, spritzige, kurzweilige Weise punkten konnten. Wagt ein solcher, genreerprobter Regisseur sich nun an einem scheinbar allzu konventionellen Haunted-House-Streifen, Jahre nachdem der große Hype um „The Conjuring“ etc. zumindest ein wenig abgeklungen ist, erwartet man demnach also einen neuen „Severance“, einen überraschenden Film mit eigenen Ideen, alles andere jedenfalls als eine Fließbandproduktion.
 
 
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Wie unfassbar enttäuschend also, genau diese zu bekommen – denn jeglichen Esprit, jede Eigenständigkeit, aber auch nur grundlegende Idee von Grusel, Spannung, Horrorelementen oder Kurzweil geht diesem sterbenslangweiligem Totalausfall derart verloren, dass ich nicht fassen konnte, dass wir es hier mit dem selben Regisseur zu tun haben. Zugegeben, das Script wurde hier von ganzen drei unbekannten, sowie auch augenscheinlich unbegabten Autoren verbrochen und dürfte das Hauptproblem sein, nicht etwas die Inszenierung – doch diese absolut totgeguckte Geistergeschichte überhaupt in dieser Form anzunehmen und als Projekt umsetzen zu wollen, ist an sich schon fraglich. Die quälenden 97 Minuten dieses unfreiwilligen Genre-Abgesangs starten mit einer großen, alten, blutbefleckten Bibel, die von einem Vikar umgeblättert und im Gebet rezitiert wird. Es dröhnt charakterlos und gewollt unheimlich, dann hört er dumpfe Schläge und läuft in einen Raum, in dem er sich selbst sieht – dabei, wie er eine junge Frau ersticht. Aha. Lautes Telefonklingeln wird als Szenenübergang abgespielt, erzählt dabei aber nichts, John Lynch, der schon in Smiths mediokren „Black Death“ mitspielen durfte, mimt den Bischof Malachi, der zum prunkvollen Anwesen des Vorfalls anreist, und den Vikar erhängt, seine Frau ermordet vorfindet.
 
 
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„Clean all that you can, burn the rest“, lässt er es raunen, dann folgt die Titlecard und schleppend langsame Opening Credits vergehen, in dem ein älteres Paar zu Klaviermusik tanzt, die aus einem Grammophon tönt. „A Christopher Smith Film“ steht auf dem Bildschirm, aber irgendwie beißt sich der moderne HD-Look ganz gewaltig mit der angestrebten Zeit der Handlung und irgendwie hab ich nach diesen ersten sechs Minuten bereits das Gefühl, dass diese Reise sich recht ermüdend gestalten könnte. Drei Jahre später, so informiert uns eine Texttafel, zieht der Vikar Linus mit seiner Familie in die Villa ein und besichtigt sie ohne jegliche Musik. Die Tochter findet natürlich eine unheimliche Puppe, seufz, aber immerhin fallen hier bereits das gekonnte Framing, die lobenswerte Lichtsetzung, die gekonnte Cinematographie auf, da hier durch Kostüme, Tapeten, einfallendes Licht und gekonnte Schattensetzung immer wieder Bilder geschaffen werden, in die man zu gern eintauchen würde. Was in dieser hübsch eingefangenen Langeweile erzählt wird ist dabei nur derart generisch und oft gesehen, dass es schnell in den Hintergrund rückt.
 
 
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Marianne würde gerne mit ihrem Mann schlafen, dieser aber „braucht Zeit“ und hat Schuldgefühle Gott gegenüber, in einer ästhetischen, aber ebenfalls klischiert inszenierten Sequenz wird Marianne beim Kämmen beobachtet und lünkert durch die Wand sich selbst an, in dem altertümlichen Flur einer Psychiatrie umherlaufend. Von Jumpscares, einer wahren Bedrohung, subtil aufgebauter Atmosphäre, Rätsel- oder Verlaufsspannung zu dem Zeitpunkt keine Spur, aber wir befinden uns ja auch keine 20 Minuten im Film. Linus gibt, wie erwartet, den Rationalisten und redet von Mäusen oder Ratten, die für die Stimmen und Visionen verantwortlich sein sollen, dann startet durch einen letzten Charakter der „eigentliche Plot“. Denn abseits zahlreicher WWII-Anspielungen inkl. Propaganda im Kino und mehrerer Dialogfetzen über die Ausweglosigkeit der Situation, die sich nie sinnvoll in den Film fügen oder wirkliche Aussagekraft besitzen, darf Sean Harris, bekannt etwa aus Prometheus, Mission Impossible oder Harry Brown, sich noch als pseudomysteriöser Heide mit femininen Touch blamieren, der erzwungene Konfrontationen mit Linus heraufbeschwört um auch nur irgendein Konfliktpotential in den Film zu bringen. Das einzig fehlende Element, das vielleicht noch für irgendeine Anspannung oder Fragezeichen sorgen konnte, wird nun in Rekordzeit auch noch ausbuchstabiert, das Haus ist auf den Ruinen eines alten Ordens gebaut, der natürlich an Folter und das Bestrafen von Sündern geglaubt hat, Unrecht ist geschehen, yadda yadda, jetzt spukt es halt.
 
 
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Die Hintergrundgeschichte wurde also erzählt, die Stimmen und komischen Geräusche wurden etabliert, der scheinbare Antagonist offenbart, was gibt es jetzt noch über 70 Minuten lang zu tun? Zeit füllen, ganz einfach. Durch ein Kind, das ganze drei Mal verloren geht und unpointiert wieder auftaucht, durch ganze drei Szenen in denen im Dunkeln mit Taschenlampe durch den Keller gelaufen wird, durch ganze drei Szenen auch, ich lüge euch nicht an, in denen die belanglose, unoriginelle und oft gehörte Hintergrundgeschichte um irgendwelche Mönche, Erbsünden oder falsch gelagerte Kadaver durchgekaut, vertieft und wiederholt wird. Zieht man diese Szenen ab, hat man einen blassen und langweiligen, generischen Horrorfilm mit hübschen Bildern und ohne jegliche Herausstellungsmerkmale, so aber wird „The Banishing“ durch massive Repetition und Überlänge tatsächlich zum Ärgernis. Im alten Spiegel gibt es einen erwarteten, aber halbwegs funktionierenden Schreckmoment, auch bannt der Film nach etwa einer geschlagenen Stunde Laufzeit tatsächlich so etwas wie ein alptraumhaftes, gruseliges Bild zwischen seine austauschbaren Dialoge – doch für diese zwei Stellen gelungenen Horrors hagelt es auch unfreiwillig komische Momente mit schlechten Dialogen, schlechten Reaktionen und unglaubwürdigem Schauspiel.
 
 
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Linus macht im Laufe des Films natürlich einen „Shining“-Verlauf inklusive Eifersucht, lauten Ausrastern und einschleichendem Wahnsinn durch, der wenig bedrohlich, spannend oder überzeugend gespielt ist, die Tochter baut kommentarlos einen Kellerraum mit kapuzetragenden Kultisten in ihr Puppenhaus, der Doktor verstummt ganz plötzlich und mysteriös, sobald er von der Adresse des geplagten Paares erfährt, wie in jedem Horrorfilm.
Nach etwa 50 Minuten war der Zeitpunkt gekommen, an dem ich innerlich mit diesem Film abgeschlossen habe, als weitere ungruselige Schluchzer und Schreie aus der Klischeekiste in die Wohnung gedröhnt sind, nur um weitere dunkle Ecken abzulaufen. Gezwungene Nazi- Verbindungen zu den offensichtlichen Antagonisten helfen niemandem, subtile Andeutungen in den Dialogen sind auch nicht genug, wenn es keinen subtilen Horror oder irgendeine Art von Anspannung gibt, die nicht von der Überlänge des Films selber, seiner fehlenden Eigenständigkeit oder dem endlosen Überprüfen der Laufzeit herrühren.
 
 
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Das totlangweilige Editing, unmotivierte Colourgrading und die Trivialität, mit der hier prinzipiell vielleicht mal gruselig gewesende Tropen, die aber durchaus noch funktionieren könnten, inszeniert, nein, lieblos abgefilmt werden, sind dabei der endgültige Todesstoß – so etwa, wenn das Auftauchen einer prinzipiell tödlichen Entität mit einem alltäglichen „Have you seen a monk?“ abgetan wird, oder ein absurdes Konzept, das anfänglich wie eine falsche Fährte wirkte, später wirklich als „Grund“ oder Teil des Plots angeführt wird. Ein Haunted House, das Leute warum auch immer korrumpiert, in den Wahnsinn stürzt oder umbringt, ist seit etwa 200 Jahren im Horror etabliert und bedarf deutlich mehr als ein paar hübscher Bilder, um Zuschauer jetzt noch zu locken – erst Recht, wenn eine Stunde in dieser unoriginellen Suppe drin noch immer neue Exposition, dafür am Ende nicht einmal ein vernünftiges Finale folgt. „This House is cursed, Mrs. Forster“ – nach 75 Minuten Laufzeit, als sei das nicht allen schon von Beginn an klar gewesen. So sehr gelangweilt habe ich mich zuletzt bei „Inner Ghosts“ z.B., gerade im dritten Akt, was für ein überlanger, quälend spannungsloser, belangloser, unorigineller, endlos kopierender, konfrontationsloser Bockmist, bar jedes Mehrwerts, jeder Existenzberechtigung. Eine handvoll hübscher Aufnahmen und ein pseudomotiviertes Ende mit „Hänschen Klein“-Soundtrack retten hier überhaupt gar nichts mehr.
 
 


 
 
 

THE BANISHING – Fazit

 
 
 
2 Punkte Final
 
 
Herr, hab Erbarmen. Religiöser Haunted-House-Standardhorror mit guten Bildern und inhaltichen Abgründen der Unoriginalität. Für wirklich niemanden zu empfehlen.
 
 


 
 
 

THE BANISHING – Zensur

 
 
 
Die deutsche Fassung von „The Banishing – Im Bann des Dämons“ ist ungeschnitten und frei ab 16 Jahren. Die Freigabe ist gerechtfertigt, denn hinter diesem Gruselstreifen verbirgt sich eher subtiler Schauer und kein Splatter-Spaß.
 
 
 


 
 
 

THE BANISHING – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Koch Films (Blu-ray im KeepCase)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: The Banishing; Großbritannien 2020

Genre: Horror, Grusel, Thriller

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch

Bild: 1.85:1 (1080p) | @24 Hz

Laufzeit: ca. 97 Minuten

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Blu-ray im KeepCase

Extras: Original Trailer, Trailershow

Release-Termin: KeepCase: 24.06.2021

 

The Banishing – Im Bann des Dämons [Blu-ray im KeepCase] auf AMAZON kaufen

 
 


 
 
 

THE BANISHING – Trailer

 
 


 
 
 

Alexander Brunkhorst

(Rechte für Grafiken liegen bei Koch Films)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Inner Ghosts – Schlüssel zur Hölle (2018)
 
The Awakening (2011)
 
The Turning (2020)
 

Filmkritik: „El Narco – Willkommen in der Drogenhölle“ (2010)

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EL NACRO – WILLKOMMEN IN DER DROGENHÖLLE

(EL NACRO | EL INFIERNO)

Story

 
 
 
„El Narco“ schildert den Aufstieg eines Mannes namens Benny von der Armut bis hin zu reichlich Drogengeld. Doch das Spiel mit dem mexikanischen Drogenkartell fordert hohe Kosten.

 
 
 


 
 
 

EL NACRO – Kritik

 
 
Mexiko ist bestimmt kein Land, welches als besonders sicher zu betrachten ist. Immer wieder hört man von abscheulich brutalen Drogenkartellen und ein Leben scheint nichts wert zu sein. Kein Wunder also, dass die Mexikaner gerne mal als Bösewichte herhalten müssen. Dass ein mexikanischer Film sein Land aber selbst als so dreckig, korrupt und brutal darstellt, ist schon eher ungewöhnlich. „El Narco – Willkommen in der Drogenhölle“, der besser bekannt ist unter dem Titel „El Infierno“, stammt bereits aus dem Jahr 2010, feiert bei uns in Deutschland jedoch erst jetzt seine Premiere. Es ist fraglich, warum das so lange gedauert hat, denn man bekommt einen echt guten Gangsterstreifen geboten.
 
 
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Vor 20 Jahren ist Benny in die Vereingten Staaten von Amerika ausgewandert, um dort Geld zu machen. Jetzt muss er wieder zurück in sein altes Heimatdorf, doch dort ist nichts mehr, wie es einmal war. Bennys Bruder wurde ermordet. Er hatte es zu einem berüchtigten Drogendealer geschafft. Allgemein wird das Dorf von Gewalt beherrscht. Benny will damit eigentlich nichts zu tun haben, aber als er Geld braucht, ist das Angebot als Drogenkurier und Geldeintreiber für die mexikanische Mafia zu arbeiten, dann doch zu groß. Und Benny gewöhnt sich schnell an Macht, Frauen und Geld. Damit gewöhnt er sich ebenfalls an die Gewalt, aber der Streit zwischen zwei Brüdern soll bald eine noch viel größere Welle an Gewalt heraufbeschwören. Die Story ist im Kern eigentlich nichts Besonderes, wird aber dadurch aufgewertet, dass sie recht ausgiebig erzählt wird. Dabei muss man sich wohl gut mit Mexiko auskennen, um behaupten zu können, dass hier ein realistisches Bild von dem Land gezeichnet wird. Es wirkt allerdings reichlich authentisch und wenn man gewisse Nachrichten verfolgt, ist man geneigt „El Narco“ seine Zeichnung abzukaufen. Dabei werden auch Themen wie Korruption und Politik kurz angeschnitten, doch hauptsächlich geht es um die Drogenkartelle und die Gewalt, die dort entsteht. Das Drehbuch besteht zwar aus manch einer kleinen Länge, wurde aber ordentlich geschrieben und hat genug zu bieten, um den Zuschauer für sich zu gewinnen.
 
 
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Regisseur Luis Estrada, der davor und danach ebenfalls zwei Filme inszenierte, die sich um Mexiko drehen (und somit eine nicht zusammenhängende Trilogie erschaffen hat), schrieb am Drehbuch selbst mit und kann mit seiner Inszenierung durchaus punkten. „El Narco“ entstand zur 200-jährigen Unabhängigkeit von Mexiko und wurde sogar finanziell vom Land gefördert. Es hat sich gelohnt, denn dass ein gewisses Budget zur Verfügung stand, sieht man dem Werk schon an. Zwar sind viele Szenen doch eher ruhig gehalten und die Schauplätze strotzen nicht vor Abwechslungsreichtum, aber das ist alles sehr stilsicher gestaltet und überrascht mit manch richtig guten Gewalteffekten. Davon gibt es dann auch reichlich zu sehen. Manchmal geht es schon echt derb zur Sache und gerade wie selbstverständlich diese Gewalt genommen wird, kann schon mal schockieren. An blutigen Shoot-outs mangelt es nicht und da das Blutbad manchmal ganz spontan anfängt, verfehlt es seine Wirkung absolut nicht.
 
 
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Sowohl positiv, wie auch negativ, ist die Atmospäre zu werten. Die einzelnen Stimmungen sind nämlich echt gut, nur passen sie nicht immer wirklich harmonisch zueinander. Zunächst hat man es natürlich mit einem Gangsterfilm zu tun, der auch eine gewisse Tarantino-Coolness besitzt. In diesem Bereich macht „El Narco“ nahezu alles richtig. Nebenbei will er allerdings auch etwas satirisch wirken und die schwarze Komödie bedienen. Zwar geht es eigentlich nie so richtig komisch zur Sache, aber ein paar skurrile Szenen, die schon fast grotesk erscheinen, sorgen dennoch dafür, dass es gerne mal amüsanter wird. Bis hierhin funktioniert das Gebräu. Doch „El Narco“ möchte zusätzlich ein ernstes Drama darstellen und besitzt besonders im letzten Drittel überraschend harte Szenen, bei denen dem Zuschauer sicherlich das Lachen vergehen wird. Leider beißt sich gerade das Drama mit der schwarzen Komödie und so bekommt man eine vielseitige Atmosphäre geboten, die nicht immer ganz homogen erscheint.
 
 
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Dabei hätte das Drama durchaus das Zeug dazu gehabt eigentständig zu funktionieren, weil die Figurenzeichnung alles andere als schlecht ist. Bei Benny fühlt man sich schon fast etwas an ein Biopic erinnert, weil man doch ausführlich seine Wandlung gezeigt bekommt. Gerade durch den tollen Darsteller Damián Alcázar (der passenderweise auch danach bei der Serie „Narcos“ mitspielte) funktioniert dieser Charakter so gut, denn die Wandlung vom naiv-harmlosen Benjamin zum gewaltbereiten Gangster Benny wird hier völlig authentisch dargestellt. Ebenfalls reichlich Spaß macht die Leistung von Joaquín Cosio. „El Narco“ lebt lange Zeit von diesen beiden Figuren, die auch immer etwas Komik mit ins Spiel bringen, bei den ernsten Szenen jedoch ebenso glaubwürdig agieren. Über die restlichen Schauspieler kann man sich ebenfalls keineswegs beklagen und die Charaktere sind allesamt relativ gut gezeichnet, wenn manche auch eher eine Randnotiz bleiben.
 
 
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Ob das dann wirklich eine Laufzeit von zweieinhalb Stunden gebraucht hätte, ist sicherlich eine berechtigte Frage, die man nicht ganz eindeutig beantworten kann, weil es schon ein paar Momente gibt, in denen „El Narco – Willkommen in der Drogenhölle“ etwas aufgebläht wirkt. Ein paar kleinere Straffungen hätten dem Werk sicher nicht geschadet, aber auf der anderen Seite wird so auch eine gewisse Tiefe erzeugt, mit der man etwas anfangen kann. Den Dialogen lauscht man ganz gerne und selbst wenn das manchmal etwas zu redselig ist, kann man sich über Langeweile fast nie beklagen. In der zweiten Hälfte gesellt sich noch vermehrt Action mit hinzu, aber diese Szenen sind meist recht kurz. Selbst wenn man dem Treiben als Zuschauer stets gerne folgt, hätte es am Ende aber doch noch ein bisschen mehr Spannung geben dürfen. Der Soundtrack besteht aus vielen mexikanischen Folk-Songs, was gut und passend ist.
 
 


 
 
 

EL NACRO – Fazit

 
 
 
8 Punkte Final
 
 
„El Narco – Willkommen in der Drogenhölle“ ist schon ein gelungener Gangsterfilm, der ganz schön brachial daherkommt und Szenen besitzt, die alles andere als harmlos sind. Gerade dieser düstere Ton beißt sich jedoch manchmal mit der Heiterkeit, die ebenfalls dargeboten werden soll. Trotzdem fasziniert die Atmosphäre irgendwie und dass die Drama-Anteile so gut funktionieren, liegt vor allen Dingen an einer souveränen Figurenzeichnung. Die Handlung an sich bietet kaum neue Zutaten, wurde aber authentisch geschrieben. Die Inszenierung weiß zu überzeugen und selbst wenn der Film mit seinen fast 150 Minuten Laufzeit ein wenig zu lang geraten ist, so kann er doch überraschend gut unterhalten. Außerdem bekommt man schon ein paar herrlich skurrile Szenen zu sehen. Freunde von härteren Gangsterfilmen, vom Drogenthriller und auch von der schwarzen Komödie sollten sich „El Narco“ also nicht entgehen lassen, denn man bekommt ein unkonventionelles, dreckiges Werk zu sehen, welches gut zu unterhalten vermag und sich im Endeffekt nur etwas zu unschlüssig ist, welches Genre es denn am liebsten bedienen möchte!
 
 


 
 
 

EL NACRO – Zensur

 
 
 
Die deutsche Fassung von „El Narco – Willkommen in der Drogenhölle“ ist ungeschnitten und frei ab 18 Jahren.
 
 
 


 
 
 

EL NACRO – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) White Pearl Movies (Blu-ray + DVD im limitierten Mediabook)

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(c) White Pearl Movies (Blu-ray im KeepCase)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: El infierno; Mediko 2010

Genre: Drama, Krimi, Thriller

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Spanisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: keine

Bild: 2.35:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 149 Minuten

FSK: Keine Jugendfreigabe (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Blu-ray im KeepCase | Mediabook

Extras: Original Trailer, Trailershow | zusätzlich im Mediabook: 16-seitiges Booklet, Film auf DVD

Release-Termin: KeepCase: 02.07.2021 | Mediabook: 02.07.2021

 

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EL NACRO – Trailer

 
 


 
 
 

Benjamin Falk

(Rechte für Grafiken liegen bei White Pearl Movies)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Sicario (2015)
 
Irgendwann in Mexico (2003)
 
Perdita Durango (1997)
 
Bring mit den Kopf von Alfredo Garcia (1974)
 

Filmkritik: „Scare Package“ (2019)

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SCARE PACKAGE

Story

 
 
 
In der Horror-Anthologie „Scare Package“ ist nichts wie es scheint und mit den kleinen Geschichten hat es mehr auf sich, als der Zuschauer zunächst vermuten darf.

 
 
 


 
 
 

SCARE PACKAGE – Kritik

 
 
Der Episodenhorror geht in die nächste Runde. Dass Horror-Anthologien noch immer hoch im Kurs stehen, sieht man daran, wie viele von solchen Werken es mittlerweile gibt. Doch selbst Wes Craven bemerkte irgendwann, dass es nicht verkehrt ist, ein ausgelutschtes Szenario auf eine Meta-Ebene zu hieven. Und so haben wir mit „Scare Package“ quasi den „Scream“ der Horror-Anthologie vor uns. Dass das Werk allerdings so gut funktioniert, liegt am Herzblut, denn man bemerkt einfach, dass er von Fans für Fans gemacht wurde.
 
 
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Bei solchen Kurzfilmsammlungen macht es meistens Sinn jeden einzelnen Beitrag extern zu besprechen, doch bei „Scare Package“ ist dies tatsächlich mal relativ unnötig, weil der Film andere Wege geht. Da werden zwar innerhalb von kürzester Zeit sechs verschiedene Episoden erzählt, aber mehr als ein Drittel der Laufzeit räumt man der Rahmenhandlung ein, die zum Schluss zur eigenen Episode wird. In dieser geht es um den Videothekenbetreiber Chad, der völlig vernarrt ist in Horrorfilme und einen neuen Angestellten sucht. Diesen findet er in Hawn, doch da sich dieser gar nicht so gut mit Schlitzer-Perlen auskennt, muss Chad natürlich Nachhilfe leisten. Und so werden ein paar alte Stories herausgekramt.
 
 
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Das ist der Aufhänger für ein Szenario, welches hinterher deutlich mehr Raum spendiert bekommt, als das bei solchen Werken sonst der Fall ist. Klar, eine Rahmenhandlung, welche die einzelnen Stories zusammenhält, ist immer gerne gesehen und oftmals zum Glück auch vorhanden, aber „Scare Package“ geht dennoch eigenständige Wege und kombiniert „Clerks“ mit „The Cabin in the Woods„. Was da hinterher an Meta-Ebenen aufgefahren wird, kann sich echt sehen lassen, aber bereits der Einstieg „Cold Open“ gibt die Marschrichtung schon vor. Humor wird in dem gesamten Werk nämlich wirklich groß geschrieben und man parodiert auch gerne. So verarbeitet man bekannte Slasher-Klischees mit einem Augenzwinkern, aber auch Werwölfe oder das super seltene Subgenre des Melting-Movies kommen an die Reihe. Die Drehbücher besitzen durchaus ihren Reiz, sind aber nicht immer richtig zielführend geschrieben. Manchmal mag das etwas verwirrend sein, aber die Vielzahl an Ideen, die hier verarbeitet wurden, können trotzdem punkten. Vor allen Dingen wird sich der Horrorfan an extrem vielen Anspielungen erfreuen können. Ein Highlight ist z.B. eine große Hommage an „Freitag der 13. – Teil 4“.
 
 
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Die handwerkliche Arbeit ist dabei vollkommen in Ordnung, selbst wenn man es der Optik manchmal anmerkt, dass es an Budget mangelte. Die verschiedenen Episoden stammen auch von verschiedenen Regisseuren, aber „Scare Package“ wirkt dennoch wie aus einem Guss. Über die Darsteller kann man sich ebenfalls kaum beklagen. Große Namen sucht man eher vergebens und großartiges Schauspiel ist das selbstverständlich nicht, aber für das, was der Film sein will, reicht es vollkommen aus. Mit Noah Segan und Joe Bob Briggs konnte man aber schon ein paar Namen für sich gewinnen, die dem ein oder anderen bekannt vorkommen könnten.
 
 
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Wie das bei solchen Sammlungen meistens der Fall ist, kann nicht jede Episode überzeugen. „Scare Package“ besitzt sogar drei ziemlich unnötige Kurzfilme. „M.I.S.T.E.R.“, „Girls Night Out Of Body“ und „So Much To Do“ wirken jedenfalls recht belanglos und haben nicht viel zu erzählen, aber da sie sowieso schnell vorbei sind, ist man dem Endprodukt dafür gar nicht mal böse. Außerdem ist mit „One Time In The Woods“ ein herrliches Highlight vorhanden, welches man leider schon recht früh zu sehen bekommt. Hier geht es dermaßen schräg und bescheuert zur Sache, dass man das nur abfeiern oder völlig doof finden kann. Außerdem sieht man hier die wohl besten Effekte im Film. Die Schmelz-Szenen muss jeder Freund von handgemachten Effekten feiern. Allgemein geht es in „Scare Package“ nicht gerade harmlos zur Sache und es gibt eine schöne Menge an handgemachtem Splatter zu betrachten, der zudem schön kreativ serviert wird.
 
 
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Das letzte Drittel besteht dann quasi nur noch aus der Meta-Ebene, die hier natürlich nicht verraten werden soll. Auch hier geht es unterhaltsam, blutig und humorvoll zur Sache, selbst wenn das mit den Filmregeln nicht mehr besonders originell erscheint. Erwähnt werden, sollte auch noch die absolut schöne Atmosphäre, die herrlich einen auf Retro macht. Alleine die Videothek als Schauplatz (was für eine Zeit vor Streamingdiensten!) kann dem Nostalgiker ein paar Tränchen in die Augen drücken. Und auch sonst bekommt man den kompletten Fan-Service mit Synthesizer-Score, versteht sich. Dass sich „Scare Package“ dabei niemals ernst nimmt, ist eine prima Sache, denn gerade durch den Humor funktioniert der Film so gut.
 
 


 
 
 

SCARE PACKAGE – Fazit

 
 
 
7 Punkte Final
 
 
„Scare Package“ ist eine kunterbunte, kreative Splatter-Wundertüte, die alle Fans der 80er-Horror-Jahre anspricht. Die verschiedenen Episoden sind gar nicht mal alle wirklich gut, aber die Art und Weise, wie man das verpackt hat, ist verspielt und eigenständig. Dass man der Rahmenhandlung so viel Laufzeit einräumt, ist jedenfalls mal etwas anderes. Dazu gibt es eine Gaga-Episode, die ihresgleichen sucht und allgemein viel solides Material. Die Ideen waren vielseitig vorhanden, nicht immer originell, aber durchaus einfallsreich. Aus handwerklicher Sicht ist das etwas günstiger gestaltet, sieht jedoch gut genug aus und die Effekte sind meistens echt der Hammer. Der Zuschauer darf sich jedenfalls auf reichlich Gore freuen. Dass die Darsteller passabel sind, die deutsche Synchronisation sich anhören lässt und die Figuren durchaus sympathisch erscheinen, ist da nur noch erfreulicher. Das Resultat ist alles andere als perfekt, aber wirklich höchst charmant und ein Muss für alle Horror-Nostalgiker!
 
 


 
 
 

SCARE PACKAGE – Zensur

 
 
 
Die deutsche Fassung von „Scare Package“ ist ungeschnitten und frei ab 18 Jahren.
 
 
 


 
 
 

SCARE PACKAGE – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Studio Hamburg (Blu-ray im KeepCase)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Scare Package; USA 2019

Genre: Horror, Thriller, Komödie

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: keine

Bild: 1.78:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 112 Minuten

FSK: Keine Jugendfreigabe (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Blu-ray im KeepCase

Extras: Original Trailer, Trailershow

Release-Termin: KeepCase: 18.06.2021

 

Scare Package [Blu-ray im KeepCase] auf AMAZON kaufen

 
 


 
 
 

SCARE PACKAGE – Trailer

 
 


 
 
 

Benjamin Falk

(Rechte für Grafiken liegen bei Studio Hamburg)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Scream – Schrei! (1996)
 
The Cabin in the Woods (2011)
 
V/H/S – Eine mörderische Sammlung (2012)
 
Holidays – Surviving Them Is Hell (2016)
 
Monsterland (2016)
 

Filmkritik: „Playhouse: Spielplatz des Teufels“ (2020)

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PLAYHOUSE: SPIELPLATZ DES TEUFELS

(PLAYHOUSE)

Story

 
 
 
Ein Autor sucht in einem alten, schottischen Schloss nach neuer Inspiration, doch er stößt eher auf etwas Böses.

 
 
 


 
 
 

PLAYHOUSE – Kritik

 
 
Mit „Playhouse – Spielplatz des Teufels“ gibt es den nächsten kleinen Grusler, der sich am subtilen Horror versucht und eine Geschichte serviert, die der geneigte Fan so schon etliche Male gesehen hat. Wirklich abholen, kann man damit wohl niemanden mehr, also muss die Inszenierung hohe Qualitäten aufweisen. Da dies ebenfalls nicht der Fall ist, kann man hier leider nur von einem unterdurchschnittlichen Exemplar sprechen.
 
 
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Der Bühnenautor Jack Travis ist bekannt für seine Horrorstücke. Um neue Inspiration zu finden, kauft er ein altes, schottisches Schloss und zieht dort mit seiner Tochter Bee ein. Die ist davon allerdings eher weniger begeistert und langweilt sich an dem abgelegenen Ort sehr. Also wird das Schloss erkundet und dabei macht Bee eine Entdeckung. Die Geschichte vom Schloss besitzt eine Tragödie und scheinbar hat der Teufel höchstpersönlich seine Finger mit im Spiel. Die Story ist vor allen Dingen eines: Ziemlich öde. Da gibt es völlig bekannte Zutaten und selbst wenn man bemüht war, diese etwas eigenständiger zusammenzusetzen, so hat es nicht wirklich funktioniert. Es fehlt der Handlung zudem jedoch auch etwas an Fokus, denn in der Mitte entscheidet sich die Story plötzlich zwei neue Hauptfiguren zu integrieren und stößt dem Zuschauer damit ziemlich gegen den Kopf. Das macht dann eher einen zerfahrenen, als einen cleveren Eindruck. Davon abgesehen, hat das Drehbuch insgesamt einfach zu wenig zu bieten, aber aus den vorhandenen Zutaten hätte sich durchaus etwas machen lassen.
 
 
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Gerade wenn man hört, dass die Kulisse ein altes, schottisches Schloss sein soll, wird schon Vorfreude geweckt, doch „Playhouse – Spielplatz des Teufels“ nutzt dies überhaupt nicht aus. Schloss ist dann sicherlich auch etwas übertrieben. Mit verlassenen Gemäuern kann man im Spukgenre viel erreichen, doch hier bleibt die Optik eher nichtssagend. Sicherlich fehlte es da auch am gewissen Kleingeld, aber für einen Gruselfilm sind die Schauplätze absolut nicht atmosphärisch genug. Dass es dennoch zu ein paar ganz guten Szenen kommt, ist dem Regie-Bruder-Duo Fionn und Toby Watts eigentlich hoch anzurechnen. Sie gaben mit dem Film ihr Debüt, schrieben auch das Drehbuch und was sie bei der Story versemmelt haben, machen sie mit einer halbwegs gelungenen Inszenierung wieder gut. Schön ist, dass „Playhouse – Spielplatz des Teufels“ niemals reißerisch wird, keine Jumpscares besitzt und sich daran versucht, eine beklemmende Atmosphäre aufzubauen. Dies gelingt zwar nicht so richtig, aber das Ganze ist doch erfreulich düster und besitzt ein paar gelungene Szenen. Das rettet dann auch vor einer Totalkatastrophe.
 
 
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Der Unterhaltungswert ist nämlich leider trotzdem nicht gerade gut, weil hier insgesamt doch deutlich zu wenig los ist. Da wird viel um den heißen Brei geredet, aber Horror lässt sich nur vereinzelt mal blicken. Das Ganze ist zu dialoglastig, was auch deshalb stört, weil die Figurenzeichnung langweilig ist. Die Charaktere wirken unglaubwürdig und konstruiert. Für die Darsteller ist das natürlich schade, denn diese machen ihre Sache doch ganz in Ordnung. Vor allen Dingen Grace Courtney und Helen Mackay können einigermaßen überzeugen, wohingegen die Leistung von James Rottger etwas austauschbar bleibt und man William Holstead den Autor niemals abkauft. Immerhin darf er etwas Overacting betreiben. Die restliche Besetzung bleibt überschaubar und wie bereits erwähnt, ist es etwas ungünstig gestaltet, dass der Fokus ab der Mitte des Filmes gar nicht mehr so sehr auf den anfänglichen Hauptfiguren liegt. So ergibt sich zwar ein wenig Abwechslung, aber viel kurzweiliger macht das den seichten Spuk auch nicht. Effekte braucht der Film dabei nicht viele, aber die vorhandenen sind okay. Den Score kann man sich ebenfalls anhören, selbst wenn er nichts Besonderes ist.
 
 
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PLAYHOUSE – Fazit

 
 
 
4 Punkte Final
 
 
Wenn ein Autor sich in ein Spukschloss begibt, ist das Resultat genausowenig originell, wie es sich anhört. „Playhouse – Spielplatz des Teufels“ besitzt eine zu ideenarme Story, die zudem nicht optimal geschrieben wurde. Das altbekannte Problem der langweiligen Figurenzeichnung gesellt sich ebenfalls mit hinzu und die Schauplätze sind leider ziemlich öde. Das ist gerade deshalb schade, weil die Inszenierung teilweise doch etwas taugt und die Darsteller ihre Sache gar nicht mal schlecht machen. Leider bringt dies dem Unterhaltungswert nicht viel, denn es sind zu viele Längen vorhanden, es geht zu selten zur Sache und Spannung entsteht so kaum. Immerhin sind ein paar Szenen aber etwas gruselig. Wer sich leicht schreckhaft nennt, kann sich „Playhouse – Spielplatz des Teufels“ also mal anschauen, alle anderen können es auch sein lassen, denn es gab schon deutlich gelungenere Beiträge zum Gruselfilm!
 
 


 
 
 

PLAYHOUSE – Zensur

 
 
 
Die deutsche Fassung von „Playhouse: Spielplatz des Teufels“ ist ungeschnitten und frei ab 16 Jahren.
 
 
 


 
 
 

PLAYHOUSE – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) White Pearl Movies (Blu-ray im KeepCase)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Playhouse; Großbritannien 2018

Genre: Horror, Thriller

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: keine

Bild: 2.39:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 87 Minuten

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Blu-ray im KeepCase

Extras: Original Trailer, Trailershow

Release-Termin: KeepCase: 09.07.2021

 

Playhouse: Spielplatz des Teufels [Blu-ray im KeepCase] auf AMAZON kaufen

 
 


 
 
 

PLAYHOUSE – Trailer

 
 


 
 
 

Benjamin Falk

(Rechte für Grafiken liegen bei White Pearl Movies)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Amityville Horror – Eine wahre Geschichte (2005)
 
Shining (1980)
 

Filmkritik: „The Evil Next Door“ (2020)

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THE EVIL NEXT DOOR

(ANDRA SIDAN)

Story

 
 
 

Eine kleine Patchwork-Familie muss bemerken, dass in der leerstehenden Doppelhaushälfte neben ihnen etwas nicht mit rechten Dingen zu sich geht.

 
 
 


 
 
 

THE EVIL NEXT DOOR – Kritik

 
 
 
Der simple Gruselhorror hat schon so manch einer Generation das Fürchten gelehrt. Umso subtiler es dabei zur Sache geht, desto besser – Eine Eigenschaft, die erst James Wan mit seinem „Insidious“ wieder massentauglicher gemacht hat. Seitdem boomt der Geisterhorror wie selten zuvor und von diesem Kuchen wollen natürlich nicht nur die Amis etwas abhaben. So bekommt man mit „The Evil Next Door“ einen skandinavischen Vertreter geboten, der stark im Zeichen der Vorbilder schwimmt, dabei jedoch leider kaum eine eigene Handschrift erkennen lässt.
 
 
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Shirin zieht mit ihrem neuen Freund Fredrik zusammen. Er bringt den fünfjährigen Lucas mit in die Beziehung, der erst vor kurzem seine Mutter verloren hat. Zusammen beziehen sie eine Doppelhaushälfte und hier soll das neue Familienleben beginnen, doch von vornherein scheint es so, als wäre etwas Böses in der Luft. Scheinbar ist die andere, leerstehende Doppelhaushälfte doch nicht so leer und es dauert nicht lange, bis Shirin bemerkt, dass etwas hinter Lucas her ist. Ein Kind, das imaginäre Freunde hat, Türen, die sich von alleine öffnen oder schließen, unheimliche Geräusche und Gestalten, die dann doch nicht vorhanden sind, wenn man sie scheinbar gesehen hat. „The Evil Next Door“ erfindet das Rad keineswegs neu und das ist das größte Problem vom Werk. Nicht, dass die Story innovativ sein müsste, aber wenigstens hätte das Drehbuch ein paar mehr eigenständige Ideen haben dürfen. Stattdessen gibt es altbekannte Zutaten, mit denen man mittlerweile sicherlich keinen Freund vom Grusel mehr hinterm Ofen hervorlockt. Genauso abgedroschen ist das Spiel mit der Einblendung „Basierend auf wahren Begebenheiten“. Wen interessiert das mittlerweile noch? Erst recht bei einem solchen Werk fühlt sich das doch arg belanglos an. Hinzu gesellt sich dann noch eine Auflösung, die lange zuvor vorhersehbar ist und sich quasi ankündigt. Hier wird leider dann auch der ansonsten recht bodenständige Ton zerstört. Es bleibt also festzuhalten, dass das Drehbuch nicht gerade die Stärke von „The Evil Next Door“ darstellt.
 
 
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Dafür bekommt man immerhin eine ganz anständige Atmosphäre geboten. Die Skandinavier sind ja eher für ihre düsteren, ruhigen Krimis bekannt. Das Regie-Duo Tord Danielsson und Oskar Mellander, das sich auch für das Drehbuch verantwortlich zeigte, war zuvor eher in Serien involviert und liefert hier seinen ersten Langfilm ab. Der Inszenierung kann man dabei kaum Vorwürfe machen. Das schielt zwar alles sehr offensichtlich auf das große Vorbild der amerikanischen Gruselfilme, ist handwerklich aber dennoch solide gemacht. Die Bilder sind schön düster und die Atmosphäre erzeugt zuweilen schon gut gemachten Grusel. Mit billigen Jumpscares hält man sich zum Glück zurück und erschafft so tatsächlich ein paar nette Schockeffekte mit altmodischen Mitteln. So richtig unheimlich wird das zwar eher selten, aber da es konsequent düster zur Sache geht und der Spuk überwiegend subtil bleibt, kommt man als Fan von solchen Werken schon auf seine Kosten. Dass es kaum Effekte zu sehen gibt, passt da ganz gut. Das ist alles relativ simpel, aber teilweise doch effektiv gestaltet.
 
 
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Dass es nicht spannender wird, liegt vor allen Dingen an mangelnden Hintergründen, denn so richtig tiefgründig mag die Geschichte nicht werden und die Figurenzeichnung nimmt sich ein Beispiel daran. Zwar kann man sich über die Darsteller nicht beklagen, aber die Charaktere erreichen eben keine Tiefe. Dilan Gwyn macht ihre Sache als einzige, echte Hauptrolle solide, Linus Wahlgren ist ebenfalls in Ordnung und der kleine Eddie Eriksson Dominguez kann sogar mehr überzeugen, als man vermuten könnte. Sonstige Rollen sind kaum vorhanden und immer nur sehr klein angelegt. Das Wort „klein“ trifft aber sowieso ganz gut auf „The Evil Next Door“ zu. Langeweile kommt selten auf und dem düsteren Treiben zu folgen, ist schon ganz unterhaltsam, doch es mangelt etwas an Spannung und Highlights kann man fast keine ausmachen. Überwiegend plätschert das gemütlich vor sich hin, wobei das Tempo auf keinen Fall verkehrt ist. Dafür ist die Laufzeit mit nicht mal 90 Minuten auch zu kurz geraten.
Der Score begleitet das Geschehen passend, aber wenig eindrucksvoll.
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THE EVIL NEXT DOOR – Fazit

 
 
5 Punkte Final
 
 
„The Evil Next Door“ ist der nächste Nachschub für Grusel-Hungrige. Wer vom simplen Spuk nicht genug bekommen kann, wird hier schon fündig, wobei es gar nicht mal so wirkt, als hätte man es mit einem skandinavischen Vertreter zu tun. Das Ergebnis könnte so auch direkt aus Amerika stammen. Genau hier liegt das größte Problem vom Film: „The Evil Next Door“ besitzt keine eigene Handschrift und eifert zu sehr seinen Kollegen nach. Das Ergebnis kann sich aus handwerklicher Sicht sehen lassen, besitzt solide Darsteller und manch eine gekonnt gestaltete Szene, aber insgesamt wird dem Freund solcher Filme hier einfach viel zu wenig Neues geboten. Das fängt bei einer Handlung an, die es so schon zig Male gegeben hat und endet bei Szenen, die man so ebenfalls in gefühlt tausenden von Streifen gesehen hat. Schlecht gemacht, ist das nun wirklich nicht, nur eben so wenig originell, wie der Titel schon vermuten lässt. Wer aber wirklich vollkommen auf solche simplen Grusler abfährt, wird sich wenigstens nicht langweilen!
 
 
 


 
 
 

THE EVIL NEXT DOOR – Zensur

 
 
 
„The Evil Next Door“ wurde von der FSK für Jugendliche ab 16 Jahren freigegeben und ist komplett ungeschnitten.
 
 
 


 
 
 

THE EVIL NEXT DOOR – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) SPLENDID FILM (Blu-ray im KeepCase)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Andra sidan; Schweden 2020

Genre: Thriller, Horror, Grusel

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Schwedisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch

Bild: 2.39:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 88 Min.

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: KeepCase mit Wechselcover

Extras: Trailer-Show, Trailer

Release-Termin: KeepCase: 25.06.2021

 
 

THE EVIL NEXT DOOR [Blu-ray im KeepCase] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 


 
 
 

THE EVIL NEXT DOOR – Trailer

 
 


 
 
 

Benjamin Falk

(Rechte für Abbildungen stammen von SPLENDID FILM)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Insidious (2010)
 
Ring (2002)
 
Echoes – Stimmen aus der Zwischenwelt (1999)
 
Conjuring – Die Heimsuchung (2013)
 

Filmkritik: „Die Insel der Ungeheuer“ (1976)

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DIE INSEL DER UNGEHEUER

(THE FOOD OF THE GODS AND HOW IT CAME TO EARTH | THE FOOD OF THE GODS)

Story

 
 
 
Chemikalien blubbern aus dem Boden einer Insel vor Kanadas Küste und werden vom gottesfürchtigen alten Farmerehepaar Skinner mit einem Geschenk von ganz oben verwechselt. Sie verfüttern den üblen Stoff an ihr Nutzvieh, Hühner bevorzugt, und werden hernach Zeugen von deren Riesenwachstum. Hallelujah! Footballspieler Morgan (Marjoe Gortner) nebst Mannschaftskollegen, ein schwangeres Pärchen (Tom Stovall und Belinda Balaski, sie aus PIRANHA, also erfahren mit Tierhorror), ein Hundefutterfabrikant (Ralph Meeker) und eine Wissenschaftlerin bereisen die Insel mit den unterschiedlichen Absichten auf den Seelen. Die kommerzielle des Pressfleischherstellers ist davon die offensichtlichste und abstoßendste. Nun haben in der Zwischenzeit mannshohe Nagetiere das Regiment übers Eiland unternommen. Die ungleichen Leidensgenossen verschanzen sich im Haus der Skinners und stehen mitten im Krieg gegen die Riesenratten.

 
 
 


 
 
 

DIE INSEL DER UNGEHEUER – Kritik

 
 
Mr. BIG. Initialen des Bert Ira Gordon, die sich ihr Besitzer zum Markenzeichen machen sollte. Größer, monströser, wilder. Eine haarige Spinne (DIE RACHE DER SCHWARZEN SPINNE, 1958), die durch in der Highschool-Turnhalle gespielte Rock ’n’ Roll Musik wächst und wächst, mutierte Zyklopen mit nicht zu leugnendem Aggressionsproblem (DER KOLOSS, 1957) oder eben die Kreaturen aus Wald und Flur im heute behandelten Schlockbomber DIE INSEL DER UNGEHEUER, Gordons sehr freier und verknappter Interpretation einer Geschichte von Fantasy- und Sci-Fi-Urvater H.G. Wells. Für Adaptionen des klassischsten aller Science-Fiction-Autoren war der Amerikaner ein Spezialist. Das erkannte man auch bei der Kult-Autokino-Filmschmiede American International Pictures und erteilte Mr. Big den Auftrag, seine preisgünstigen und trotzdem überzeugenden Fähigkeiten doch in eine etwas zeitgemäßere Verpackung zu wickeln. Der Film wurde zu AIPs erfolgreichstem Produkt der Saison und sein Regisseur wird, so Gott will, zur Belohnung für seinen Output hundert Jahre alt werden. Lang ist das nicht mehr hin.
 
 
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Hauptdarsteller Marjoe Gortner ist geschlagen mit einer Optik zwischen David Hasselhoff, Mike Krüger UND Thomas Gottschalk, also gleich beiden Supernasen. Auch sonst ist er ein außergewöhnlicher Mensch. Kein Eintrag seiner Filmographie kann guten Gewissens mit dem – wie wir Psychologen wissen – problematischen Wörtchen „normal“ gekennzeichnet werden. Da gab es Riesenvieh-Horror wie den Film, über den Sie gerade lesen, einen fiesen Auftritt im Seventies-Mainstream-Katastrophen-Reißer ERDBEBEN oder einen ebenso geisteskranken wie budgetschwachen KRIEG DER STERNE-Raubfilm namens STAR CRASH. Der natürlich aus Italien kommen musste. In dem spielt sogar der junge Hasselhoff selbst mit. Schwer auseinander zu halten, diese beiden permanent brünstigen Afro-Elche. Seinen größten Auftritt hat der charismatische Knallkopf aber in einer legendären Dokumentation. In MARJOE führt Gortner vor, wie er als Kinderprediger jahrelang frenetisch-gläubige Kirchengemeinden in den amerikanischen Südstaaten um ihr Erspartes brachte. Als junger Kerl, vom eigenen Vater um die Beute aus der evangelikalen Gläubigenmelkung gebracht, lebte er halbjährlich als Hippie in Kalifornien und zog das andere halbe Jahr zurück in den Süden, wo er den Hinterwäldlern gegen bare Münze das Seelenheil aufbesserte.
 
 
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Der „Golden Turkey Award“ der Gebrüder Medved – ging in ihrem Buch (also der ersten Sekundärliteratur zum Phänomen Trash-Kino) auch an „Die Insel der Ungeheuer“. Ausgezeichnet wurde er als der mieseste Rattenfilm. Kann man das so unterschreiben? Bedingt. Rattenfilm ist das Kleisterwerk sowieso erst in seiner zweiten Hälfte, der sparsamen und leider merklich entschleunigten Belagerungssequenz. Entschleunigt aber nur dann, wenn Marjoe nicht brüllend durchs verranzte Gehöft rennt und unintelligent Getier aufscheucht. Vorher ist der Film ein brillanter Lehrfilm für angehende Tricktechniker. Behandelt wird die Frage, wie man analoge Spezialeffekte besser nicht zur Schlussmontage in den Schneideraum gibt. Wir sehen den kernigen Star im Kampf gegen einen riesenhaften Gockel. Damit ist ausnahmsweise wirklich das Vogelmännchen gemeint. CGI gab’s noch lange nicht. Was es aber auch 1976 schon gegeben hätte, heißt Sorgfalt. Die hat man aber im Auto gelassen und so ist der Kampfhahn ein Konstrukt aus Pappe und Federn, dessen sich der lockige Landpfarrer erwehren muss. Es ist wundervoll. Ratten durfte der FX-Pappdeckelrührer auch basteln – aber nur für die Nahaufnahmen und die Angriffe der fiesen Beißer. Man stelle sich die armen Produktionshelfer vor. Dunkelheit, nasses Matschwetter auf einer versprengten Insel vor British Columbia. Endloses Knien, dann zottige Riesenrattenköpfe in das Auto eines gleich totgebissenen Landwirts schieben. Liebe Leser, diese Production Assistants sind für Ihre Unterhaltung durch den Morast gekrochen. Die Methode der Rückprojektion wird ebenfalls ausgiebig genutzt. Killerwespen, natürlich auch per Videoschnitt aufgeblasen, und weitere Ratten werden an die Wand gestrahlt. Die tapferen Humanoiden bekämpfen dann diese Wände. Das sieht so beknackt aus, wie es klingt. So fünfzehn Dollar mehr hat dann das nachträgliche Reinkopieren der Bestien in das fertige Filmmaterial gekostet. Mehr definitiv nicht. Woran nicht gespart wurde, war Kunstblut. Man tobt sich regelrecht aus. Stellenweise erinnert das Geschäume an den US-Frühsplatter von Herschell Gordon Lewis. Warnung: Eine American Humane Association gab es in ihrer heutigen Form noch nicht und so werden leider auch echte Ratten in den Tierhimmel befördert. Also nix für Halter von Haustiernagern, der Film. .
 
 
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DIE INSEL DER UNGEHEUER – Fazit

 
 
 
7 Punkte Final
 
 
DIE INSEL DER UNGEHEUER versucht den Brückenschlag zwischen einem klassischen Genre für Trashliebhaber, dem Fifties-Monsterfilm nämlich und der härteren Horrorshow der Siebziger. Das Experiment gelingt in Ansätzen sogar so, wie es sich die Macher gedacht haben dürften, unterhält aber noch mehr durch seinen Nostalgiewert. Der setzt sich, wenn heute unter die Lupe genommen, aus den gebündelten Geschmacklosigkeiten beider Jahrzehnte zusammen und trifft ins Schwarze. Dazu die Besetzung. Neben Prediger-Unikum Gortner schlafwandelt Film-Noir-Idol Ralph Meeker als derber Kapitalist durch das Skript und die fromme Mrs. Skinner wird von Ida Lupino gegeben. Die gilt als eine der ersten unabhängigen Regisseurinnen Hollywoods und dürfte sich in jungen Jahren auch nicht dabei gesehen haben, irgendwann als Chemikalie verkauften Pudding an Hühner zu verfüttern.
 
 


 
 
 

DIE INSEL DER UNGEHEUER – Zensur

 
 
 
DIE INSEL DER UNGEHEUER erschien zur Veröffentlichung auf VHS-Kassette mit einer Freigabe ab 16 Jahren und war ungeschnitten. Auf DVD wurde der Tier-Horrorfilm in Deutschland nie veröffentlicht. Das hat sich aber im HD-Zeitalter geändert. Das österreichische Label NSM hat sich dem Klassiker angenommen und ihm eine würdige Blu-ray-Veröffentlichung spendiert. Die nun erhältliche Blu-ray Disc aus dem Hause NSM RECORDS ist ebenfalls ab 16 und absolut ungeschnitten.
 
 
 


 
 
 

DIE INSEL DER UNGEHEUER – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) NSM RECORDS (KeepCase Blu-ray mit Wechselcover)

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(c) NSM RECORDS (Mediabook mit BD + DVD – Cover A)

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(c) NSM RECORDS (Mediabook mit BD + DVD – Cover B)

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(c) NSM RECORDS (Mediabook mit BD + DVD – Cover C)

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(c) NSM RECORDS (Mediabook mit BD + DVD – Cover D)

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(c) NSM RECORDS (Mediabook mit BD + DVD – Cover E)

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(c) NSM RECORDS (Mediabook mit BD + DVD – Cover F)

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(c) NSM RECORDS (Mediabook mit BD + DVD – Cover G)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN

Originaltitel: The Food of the Gods; USA 1976

Genre: Horror, Grusel, Mystery

Ton: Deutsch DTS-HD MA 2.0 (Mono), Englisch DTS-HD MA 2.0 (Mono)

Untertitel: Deutsch, Englisch

Bild: 1.85:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 88 Min.

FSK: Mediabook: ungeprüft (ungeschnittene Fassung) | KeepCase: FSK16 (ungeschnitten)

Verpackung: Blu-ray im KeepCase mit Wechselcover | Mediabook

Extras: Audiokommentar von Dr. Rolf Giesen und Dr. Gerd Naumann, Super-8-Fassung, deutscher Trailer (Recut), Originaltrailer (Recut) | zusätzlich im Mediabook: Film auf DVD, 24-seitiges Booklet

Release-Termin: Mediabook (Cover A-G): 08.05.2020 | BD-KeepCase: 25.06.2021

 

Die Insel der Ungeheuer [Blu-ray im KeepCase] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

Die Insel der Ungeheuer [Blu-ray + DVD im Mediabook Cover A] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

Die Insel der Ungeheuer [Blu-ray + DVD im Mediabook Cover B] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

Die Insel der Ungeheuer [Blu-ray + DVD im Mediabook Cover C] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

Die Insel der Ungeheuer [Blu-ray + DVD im Mediabook Cover D] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

Die Insel der Ungeheuer [Blu-ray + DVD im Mediabook Cover E] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

Die Insel der Ungeheuer [Blu-ray + DVD im Mediabook Cover F] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

Die Insel der Ungeheuer [Blu-ray + DVD im Mediabook Cover G] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 


 
 
 

DIE INSEL DER UNGEHEUER – Trailer

 
 


 
 
 

Christian Ladewig

(Rechte für Grafiken liegen bei NSM RECORDS)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Village of the Giants (1965)
 
Die Stunde der Ratte (1989)
 
In der Gewalt der Riesenameisen (1977)
 

Filmkritik: „The Last Exorcist: Die Pforten zur Hölle sind geöffnet“ (2020)

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THE LAST EXORCIST: DIE PFORTEN ZUR HÖLLE SIND GEÖFFNET

(THE LAST EXORCIST)

Story

 
 
 
Zwei Schwestern müssen sich dämonischen Kräften stellen nachdem ihr Pflegevater von einem Dämonen ermordet wurde.
 
 
 


 
 
 

THE LAST EXORCIST – Kritik

 
 
Das Thema rund um den Exorzismus beschäftigt die Filmwelt fleißig weiter. So simpel die Grundprämisse meist auch ist, wenn man es gekonnt gestaltet, kann daraus effektiver Horror werden, der sich manchmal gar nicht hinter dem großen Original „Der Exorzist“ verstecken muss. Wie man es hingegen nicht machen sollte, zeigt eindeutig „The Last Exorcist“, der billiger kaum hätte ausfallen können.
 
 
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Jo und Maddie hatten einen Pflegevater, der gleichzeitig Pater war. Nachdem er bei einem mysteriösen Anschlag ums Leben kam, wird Maddie plötzlich von Visionen geplagt. Sie verhält sich immer merkwürdiger und scheint nicht mehr sie selbst zu sein. Als Jo eingreifen will, ist es schon fast zu spät, doch mit der Hilfe von Priester Marco scheint es noch eine Chance zu geben. Die Story ist sehr schwach und stets durchschaubar. Es geht zwar um einen Exorzismus, doch wie man das ganze Szenario gestaltet hat, ist absolut lustlos. Eigene Ideen besitzt das Drehbuch nicht, kreativ kopierte Einfälle gibt es aber ebenfalls nicht zu sehen. Das wirkt wie eine Kurzgeschichte, die man auf einen Langfilm aufblähen wollte, denn die Story gibt einfach enorm wenig her und wird zudem dermaßen plump, unglaubwürdig und doof vorgetragen, dass einem bereits hier der Spaß vergehen kann.
 
 
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Am schlimmsten ist jedoch, dass sich „The Last Exorcist“ selbst völlig ernst nimmt. Das Werk versucht tatsächlich richtigen Horror darzustellen und scheitert damit gnadenlos, weil hier einfach alles viel zu billig ist. Die Regisseurin Robin Bain, die selbst mit am Drehbuch schrieb, in der Filmwelt unter anderem auch als Darstellerin oder als Produzentin aktiv ist, hat hier nach etlichen Kurzfilmen ihren zweiten Langfilm realisiert, aber Talent ist da eigentlich keines erkennbar. Selbst wenn das Budget mit Sicherheit sehr gering war, so steckt einfach kein Herzblut in dem Streifen. Dafür ist das nämlich alles viel zu lustlos und gelangweilt gestaltet. Wenn das nun wenigstens Humor besitzen würde, dann könnten Trashfans aufhorchen, doch da echter und vor allen Dingen dramatischer Horror präsentiert werden soll, kann man nur mit dem Kopf schütteln. Die Inszenierung taugt nichts und lässt nur ganz vereinzelt in den Visionen einen minimal kreativen Einschlag erkennen. Das Ganze ist von vorne bis hinten öde gemacht, wirkt unfreiwillig komisch und besitzt eine Atmosphäre, die man eben niemals ernst nehmen kann.
 
 
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Man muss zugeben, dass die üble, deutsche Synchronisation ihren Teil dazu beiträgt, aber passend ist sie dann schon irgendwie, weil sie einfach gelangweilt und unpassend wirkt. Das kann man von den Darsteller jedoch auch behaupten, denn niemand will so ganz in seine Rolle passen und die meisten Darbietungen wirken schon ziemlich lächerlich. Terri Ivens hat eigentlich eine sehr schwierige Aufgabe und macht das von allen sogar noch am besten, nervt mit dem Overacting aber dennoch. Und natürlich wirbt es sich immer gut mit dem Namen Danny Trejo, selbst wenn es sich um keinen Actionfilm handelt. Trejo ist völlig fehlbesetzt, aber zum Glück sowieso nicht lange zu sehen. Seinen Charme kann der Kerl nie verlieren, aber in „The Last Exorcist“ punktet er überhaupt nicht. Die restlichen Darsteller sind nicht der Rede wert und die Figurenzeichnung könnte unglaubwürdiger, wie belangloser kaum sein. Den Score muss man ebenfalls nicht erwähnen und die wenigen Effekte sind mit einem zugedrückten Auge noch ganz passabel. Am besten gefällt der Abspann, weil es dann vorbei ist und es da wenigstens noch einen halbwegs guten Song zu hören gibt.
 
 
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THE LAST EXORCIST – Fazit

 
 
 
2 Punkte Final
 
 
„The Last Exorcist“ ist eine billige Filmgurke geworden, die sich unnötigerweise sogar noch völlig ernst nimmt und echten Horror präsentieren möchte. Spätestens wenn man das im deutschen Ton schaut, wird daraus nichts mehr, aber auch so ist das alles viel zu hölzern, simpel und plump gestaltet, als dass es jemals bedrohlich werden könnte. Die Handlung taugt überhaupt nichts, die Inszenierung wirkt einfallslos, die handwerkliche Arbeit ist billig und die Darsteller können kaum etwas. Zum Glück ist das Ganze mit seinen knapp 80 Minuten Laufzeit relativ kurz ausgefallen und es gibt tatsächlich ein, zwei Szenen, die ein Quäntchen Können aufblitzen lassen, doch ansonsten sollte man um „The Last Exorcist“ eher einen weiten Bogen machen, selbst wenn man sich Trashfan nennt, denn die unfreiwillige Komik macht hier definitiv keinen Spaß. Und bloß nicht wegen Trejo schauen, denn der ist kaum zu sehen und kann hier auch nichts reißen!
 
 


 
 
 

THE LAST EXORCIST – Zensur

 
 
 
Die deutsche Fassung von „The Last Exorcist: Die Pforten zur Hölle sind geöffnet“ ist ungeschnitten und für Zuschauer ab 16 Jahren geeignet. Wegen einiger höher von der FSK eingestuften Bonusmaterialien auf der Blu-ray / DVD, ist die Heimkinoveröffentlichung aber erst für volljährige Zuschauer geeignet.
 
 
 


 
 
 

THE LAST EXORCIST – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) White Pearl Movies | Daredo (Blu-ray im KeepCase)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: The Last Exorcist; USA 2020

Genre: Thriller, Mystery, Horror

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: keine

Bild: 1.78:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 80 Minuten

FSK: Film: FSK16 (ungeschnittene Fassung) | Blu-ray wegen Bonusmaterial: FSK18

Verpackung: Blu-ray im KeepCase ohne Wechselcover

Extras: Trailer, Trailershow, Bonusfilm: Zombie Invasion War

Release-Termin: KeepCase: 30.04.2021

 

The Last Exorcist: Die Pforten zur Hölle sind geöffnet [Blu-ray im KeepCase] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 


 
 
 

THE LAST EXORCIST – Trailer

 
 


 
 
 

Benjamin Falk

(Rechte für Grafiken liegen bei White Pearl Movies | Daredo)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Skin Creepers (2018)
 
The Crucifixion (2017)
 
Devil Inside – Keine Seele ist sicher (2012)
 

Filmkritik: „One Last Call“ (2020)

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ONE LAST CALL

(THE CALL)

Story

 
 
 
Vier Freunde können sich eine menge Geld verdienen, wenn sie einfach nur einen Anruf tätigen und 60 Sekunden in der Leitung bleiben. Aber die Sache hat einen Haken.
 
 
 


 
 
 

ONE LAST CALL – Kritik

 
 
Dass B-Movies gerne mit bekannten Darstellern werben, wenn sie sonst nicht viel zu bieten haben, daran hat man sich als Fan solcher Werke schon längst gewöhnt. „One Last Call“ ergeht es da nicht anders. Abgesehen davon, dass man hier Lin Shaye, die seit „Insidious“ aus dem Horror nicht mehr wegzudenken ist und Tobin Bell, der seit „Saw“ ebenfalls fest mit diesem Genre verbunden wird, erstmals zusammen vor der Kamera sieht, hat der Streifen wirklich kaum etwas zu bieten.
 
 
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Einst führte Edith Cranston eine Kindertagesstätte, doch seit ein Mädchen verschwand und man ihr die Schuld daran gab, leidet die Frau unter Depressionen. Dass eine dreiköpfige Jugend-Bande ihr seitdem Streiche spielt, macht die Lage nicht besser. Eines Abends reicht es Edith dann und sie bringt sich um. Ihr Mann Edward ruft die Jugendlichen danach zu sich, denn Edith hat ein Testament aufgesetzt. Die Freunde sollen einfach einen Anruf tätigen, 60 Sekunden in der Leitung bleiben und erhalten daraufhin viel Geld. Doch das ist natürlich nur eine Falle, um sich rächen zu können.
Die Story klingt erstmal gar nicht so uninteressant und besitzt ein paar ganz gute Ansätze, macht daraus im Endeffekt jedoch viel zu wenig. Das liegt mit daran, dass das Erzähltempo erstaunlich langsam ist. An sich wäre das nicht verkehrt, wenn sich hier denn wenigstens etwas aufbauen würde, doch im Endeffekt mangelt es erheblich an Einfällen. Wer schon länger Horrorfan ist, den kann man mit einem solch simplen Szenario im Jahre 2021 sicherlich nicht mehr abholen. Die kleine Wendung am Ende ist ebenfalls nicht gerade kreativ und wirkt vor allen Dingen reichlich unglaubwürdig. Ein wenig erinnert das Geschehen dann auch an „A Nightmare on Elm Street“, was der Score an manchen Stellen stark unterstreicht, doch wirklich zünden will das Drehbuch nicht, denn dafür ist es einfach zu einfallslos.
 
 
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Dem Unterhaltungswert merkt man dies stark an, denn das Tempo von „One Last Call“ ist viel zu gering. Man bemerkt dies schon an den ersten fünf Minuten, die überhaupt nichts zur Geschichte beitragen können. Danach gönnt man sich fast die erste Hälfte lang, um das Geschehen vorzubereiten. Der Zuschauer braucht hier schon ein wenig Geduld, doch wenn es dann zur Sache geht, hätte es deutlich besser werden gönnen. Leider ist das jedoch nicht der Fall, denn anstatt jetzt mal auf’s Gas zu treten, irren unsere Protagonisten minutenlang durch die Gegend, ohne dass wirklich etwas geschieht. Mit Horror hat das nicht sonderlich viel zu tun und erschreckend ist daran am ehesten, wie erschreckend einfallslos das Szenario umgesetzt wurde. Obwohl man sich da in eine surreale Welt begibt, bleiben die Bilder lustlos.
 
 
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Aus handwerklicher Sicht kann man „One Last Call“ zwar gar nicht mal so große Vorwürfe machen und man bemerkt auch, dass Regisseur Timothy Woodward Jr. nicht erst seit gestern Filme dreht, aber viel bringt das dem Streifen nun wirklich nicht. Die Optik ist annehmbar und es gibt ein paar wenige Momente, in denen das visuell auch mal etwas ansprechender verpackt wurde, doch ein Großteil der lang wirkenden 97 Minuten Laufzeit herrscht Leerlauf. Horror kommt fast keiner auf und wenn dann mal Grusel entstehen soll, versucht man dies mit billigen Jumpscares zu erreichen. Es gibt wirklich nur wenige Szenen, die etwas Atmosphäre aufkommen lassen. Der Score mit seinem Retro-Charme klingt dabei noch ganz brauchbar und dass es nur wenige Effekte zu sehen gibt, muss im Gruselbereich ebenfalls kein negatives Kriterium sein, aber insgesamt bietet der Film dem Zuschauer viel zu wenig. Da bringt auch das düstere Ende nichts, welches an sich löblich erscheint, einen aber dennoch kalt lässt.
 
 
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Dass dem so ist, liegt sicherlich auch mit an der Figurenzeichnung. Die Protagonisten stellen sich schon schnell eher als Antagonisten heraus und können kaum Sympathien auf ihre Seite holen. Eine gewisse Ambivalenz kann reizvoll sein, aber ein Mitfiebern stellt sich so eben schnell ein. Die Darsteller machen ihre Sache dafür dann aber doch ganz brauchbar. Chester Rushing spielt passabel und hat das Glück so ziemlich als einziger eine etwas bessere Figur darstellen zu dürfen. Dann wären da natürlich noch Lin Shaye und Tobin Bell, mit denen ja fleißig geworben wird. Sie bringen tatsächlich eine schauspielerische Klasse mit ins Geschehen, die sich sehen lassen kann, aber viel zu sehen ist davon dann leider trotzdem nicht. Ihre Auftritte halten sich nämlich stark in Grenzen. Während man Bell wenigstens noch als Nebenrolle bezeichnen kann, sieht man Shaye nur am Anfang und am Ende kurz. Also hat man es im Endeffekt mal wieder mit einer kleinen Mogelpackung zu tun.
 
 

 
 


 
 
 

ONE LAST CALL – Fazit

 
 
 
4 Punkte Final
 
 
Aus rein handwerklicher Sicht ist „One Last Call“ nicht schlecht gemacht und die Darsteller missfallen ebenfalls nicht, doch ansonsten bietet der Film leider am ehesten reichlich Langeweile. Die Story ist simpel, aber die Grundidee hätte etwas taugen können, wenn man mit mehr kreativen Einfällen am Start gewesen wäre. Im Endeffekt macht es sich der Film aber damit gemütlich, dass er Szenen auf eine Laufzeit aufbläht, die es nicht gebraucht hätte. So entstehen von vornherein Längen und unterhaltsam wird es so gut wie nie. Ein paar Momente sind ganz gut geraten und überzeugen dann auch visuell, aber überwiegend wirkt die Inszenierung einfallslos. Wie so oft im Horrorfilm taugt die Figurenzeichnung nichts und so bekommt man am Ende zwar keinen ärgerlichen, aber einen völlig belanglosen Beitrag, den man schnell vergessen hat und der einfach nur langweilt!
 
 


 
 
 

ONE LAST CALL – Zensur

 
 
 
Die deutsche Fassung von „One Last Call“ ist ungeschnitten und für Zuschauer ab 16 Jahren geeignet.
 
 
 


 
 
 

ONE LAST CALL – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Eurovideo Medien (Blu-ray im KeepCase)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: The Call; USA 2020

Genre: Thriller, Mystery, Horror

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: keine

Bild: 2.39:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 97 Minuten

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Blu-ray im KeepCase mit Wechselcover

Extras: Trailer, Trailershow

Release-Termin: KeepCase: 17.06.2021

 

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ONE LAST CALL – Trailer

 
 


 
 
 

Benjamin Falk

(Rechte für Grafiken liegen bei Eurovideo Medien)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Nightmare – Mörderische Träume (1984)
 
976-Evil – Durchwahl zur Hölle (1988)
 
Ein tödlicher Anruf (2008)
 

Filmkritik: „Gothic“ (1986)

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GOTHIC

Story

 
 
 
In einer stürmischen Sommernacht im Juni 1816 lädt der Dichter Lord Byron die zukünftigen Eheleute Percy und Mary (noch mit dem Mädchennamen Godwin) Shelley, Marys Stiefschwester Claire und seinen Arzt Polidori in sein herrschaftliches Anwesen am Genfer See ein. Die Gruppe gebildeter Oberschichtler verbringt eine intensive Zeit tiefschürfender Gespräche über Unheimliches aus Geschichte und Medizin und Psychologisches, okkultistischer Spielereien und schließlich auch körperlicher Annäherungen zueinander. Am Ende ihrer Zusammenkunft ist in Mary Shelley die Saat zum Verfassen ihres Romans „Frankenstein“ gelegt.

 
 
 


 
 
 

GOTHIC – Kritik

 
 
GOTHIC, ein Film, den man in jenen lange vergangenen Tagen von Fernsehaufnahmen und VHS-Kassetten, nachdem man aus englischsprachiger Filmliteratur gerade den Begriff des, ja, „Gothic Horror“ für die Hammer Studios etc. gelernt hatte, fieberhaft von seinem tristen Suchlistenfilm-Schicksal erlösen wollte. Mancher geifernde Horror-Geek war dann allerdings ein wenig angefressen oder sollten wir lieber sagen überfordert vom raumgreifenden, wuchtigen Stil Ken Russells. Andere lieben Film und Regisseur. Der Engländer ist im November nun auch schon zehn Jahre fort und man könnte glauben, die Horror-Bubble reduziert diesen wirklich phänomenalen Regisseur auf seinen meisterlichen Kirchenquälereien-Schocker DIE TEUFEL, erschienen 1971. Dessen gesuchte Langfassung und die darin vermutlich enthaltenen Grausamkeiten vernebeln so manchem die Sicht auf ein umfangreiches Oeuvre großartiger, bildgewaltiger und mit unterbewussten Traum-Ängsten spielender Filme, das zu jeder Zeit eine Heimkino-Retrospektive verdient.
 
 
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Auch GOTHIC, oberflächlich mit ordentlichem Budget versehenes Ausstattungskino mit Gruselkante, in dem Exzentriker Russell mit Julian Sands und Gabriel Byrne gleich zwei der übelsten Schmierlappen inseleuropäischen Schauspielhandwerks auf einmal aufs Publikum loslässt, wirft eben diesem Publikum die gleichen Fragen zur Existenz selbst, überwindungsbereiter Gesellschaftspolitik und der Instabilität psychischer Schutzmechanismen an die Birne. Sogar die in der Gegenwart heißer denn je diskutierten Geschlechterklischees und Erwartungen daran werden mittels der Figur des schwulen und von Selbstzweifeln zerfressenen Doktor Polidori eingeflochten. Aus dessen Feder stammt der Roman „Die Vampire“, in dem der Mediziner auch die Erkenntnisse aus den Tagen am Genfer See zu verwerten weiß.
 
 
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Ja, das kann der berufswahnsinnige Maestro gut. Sind es Drogen, mentale Überspanntheit oder doch aus dem Dunkel von Unterbewusstsein oder den Tiefen der Schattenwelt angreifende Dämonen, die dem Freundeskreis experimentierfreudiger britischer Jungmenschen diese Tage so in wahrsten Sinne des Wortes unvergesslich machen? So ganz eindeutig wird die Frage nicht beantwortet. Ist aber doch eine schöne Idee, die Wurzel für einen der Genrestartschüsse des Horrors in einer vernebelten Sause von Sex und Opium und spiritistischen Sitzungen verorten zu dürfen, oder?
 
 
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Diese auf wahren Ereignissen beruhende Story, zweifelsohne doch eine veritable Wegmarke der Horrorliteratur-Geschichte, beschäftigt auch nach GOTHIC noch weitere Filmemacher. 1988 erscheint der elegische SCHWARZER SOMMER, gedreht vom subversiven Tschechen Ivan Passer und 2017 die eher seichte Romanze MARY SHELLEY unter der Regie von Haifaa al-Mansour, Saudi-Arabiens erster anerkannter Filmerin, international bekannt geworden durch DAS MÄDCHEN WADJDA.
 
 

 
 


 
 
 

GOTHIC – Fazit

 
 
 
7 Punkte Final
 
 
Auch nach über dreißig Jahren noch faszinierendes Portrait einer opiumgeschwängerten Gründerstunde des Horror-Genres. GOTHIC, nicht bloß aufgrund Thomas Dolbys Soundtrack jederzeit als Produkt der aalglatten Achtziger zu erkennen, ist sicherlich nicht der beste Film des wunderbar verrückten Ken Russell, lohnt aber, in einer schönen Fassung wie der vorliegenden ins Regal eingereiht zu werden. Gilt natürlich auch für Fans, die nicht nur Gothic Horror schauen.
 
 


 
 
 

GOTHIC – Zensur

 
 
 
GOTHIC erschien zur Veröffentlichung auf VHS-Kassette noch mit einer Freigabe ab 18 Jahren. Das galt auch für die erhältliche DVD. Alle bis dato herausgebrachten Veröffentlichungen waren aber ungeschnitten. Im Jahr 2013 legte 20TH CENTURY FOX den Film neu der FSK vor und erhielt für den Klassiker eine FSK 16-Freigabe. Das hat sich auch mit der nun erhältlichen Blu-ray aus dem Hause NSM RECORDS nicht geändert. Der Streifen ist trotz Jugendfreigabe ungeschnitten.
 
 
 


 
 
 

GOTHIC – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) NSM RECORDS (KeepCase Blu-ray mit Wechselcover)

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(c) NSM RECORDS (Mediabook mit BD + DVD – Cover A – auf 444 Stück limitiert)

gothic-1986-mediabook-b

(c) NSM RECORDS (Mediabook mit BD + DVD – Cover B – auf 111 Stück limitiert)

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(c) NSM RECORDS (Mediabook mit BD + DVD – Cover C – auf 222 Stück limitiert)

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(c) NSM RECORDS (Mediabook mit BD + DVD – Cover D – auf 111 Stück limitiert)

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(c) NSM RECORDS (Mediabook mit BD + DVD – Cover E – auf 222 Stück limitiert)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN

Originaltitel: Gothic; Großbritannien 1986

Genre: Horror, Grusel, Mystery

Ton: Deutsch DTS-HD MA 2.0, Englisch DTS-HD MA 2.0, Instrumental DTS-HD MA 2.0, Deutsch DTS-HD MA 2.0 = Deutsche Kinosynchronisation

Untertitel: Deutsch

Bild: 1.85:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 87 Min.

FSK: Mediabook: ungeprüft (ungeschnittene Fassung) | KeepCase: FSK16 (ungeschnitten)

Verpackung: Blu-ray im KeepCase mit Wechselcover | Mediabook

Extras: Audiokommentar mit Lisi Rusell und Filmhistoriker Matthew Melia (Englisch DTS-HD MA 2.0, Ohne Untertitel), Audiokommentar mit Dr. Rolf Giesen und Dr. Gerd Naumann (Englisch DTS-HD MA 2.0, Ohne Untertitel), Isolierte Musik & Audio-Interview mit Komponist Thomas Dolby, Fear Itself – Interview mit Drehbuchautor Stephen Volk (17:26 Min., Englisch, Optionale Deutsche Untertitel, Optionale Englisch Untertitel), One Rainy Night – Interview mit Kamermann Mike Southon (23:09 Min., Englisch, Optionale Deutsche Untertitel, Optionale Englisch Untertitel), The Soul of Shelley – Interview mit Schauspieler Julian Sands (17:53 Min., Englisch, Optionale Deutsche Untertitel, Optionale Englisch Untertitel), Deutscher Trailer (2:41 Min.), Originaltrailer (2:17 Min.), TV-Spot (0:34 Min.), Bildergalerie (4:08 Min. | zusätzlich im Mediabook: Film auf DVD, 16-seitiges Booklet mit einem Text von Jonas Hoppe

Release-Termin: Mediabook (Cover A-E): 27.09.2019 | BD-KeepCase: 30.04.2021

 

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GOTHIC – Trailer

 
 


 
 
 

Christian Ladewig

(Rechte für Grafiken liegen bei NSM RECORDS)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Mary Shelley’s Frankenstein (1994)
 
Begierde (1983)
 
Crimson Peak (2015)
 

Filmkritik: „Wishmaster 2 – Das Böse stirbt nie“ (1999)

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WISHMASTER 2 – DAS BÖSE STIRBT NIE

(WISHMASTER 2: EVIL NEVER DIES)

Story

 
 
 
Gangsterbräutchen Morgana und ihre Kollegen klauen im Museum schöne Sachen und zerballern dabei den Edelstein, der dem Wüstendämon Wishmaster zum Gefängnis geworden ist. In sein irdisches Ich Demarest verwandelt, unternimmt der Flaschengeist aus der Hölle eine weitere Zerstörungstour auf der Jagd nach Seelen, die von Morgana vorneweg, und versorgt, ebenso hinterhältig wie tödlich, Bösewichter von Knastis bis Mafia-Russen mit der Erfüllung ihrer Wünsche. Die Seelen der Wünschenden braucht der Unhold zum Herbeiführen der Weltherrschaft durch seine feinstofflichen Djinn-Kameraden. Klar. Rhino Michaels (heißt wie ein Wrestler, ist aber ein ins Kantige gelifteter Stuntman und Schlägertypendarsteller) und die anderen Zuchthäusler sind keine Gegner für den vorgeschichtlichen Buhmann. Die Russen spielt er ebenso problemlos gegeneinander aus und Morgana, die als Identifikationsfigur fürs Publikum nicht wirklich erste Wahl ist, beißt sich das eine ums andere Mal die Zähne am antiken Fiesemöpp aus, bevor die Welt wieder in langweiliger Ordnung ist.

 
 
 


 
 
 

WISHMASTER 2 – Kritik

 
 
Die WISHMASTER-Filme sind in den späten Neunzigern und den frühen Zweitausendern eine Art Rückblick auf die Größe des Horrorkinos, speziell der Klassiker aus den glanzvollen Achtzigern. Damals ist die Industrie noch auf der Jagd nach „frischem Wind“ fürs Genre – die heutige Retro-Besessenheit hingegen undenkbar. Das Rezept ist Eighties pur: Ein klugscheißender Baddie mit Merchandise-Potential zerlegt mehr oder minder fantasievoll und gory eine Galerie von Opfern. Heute ohne Kommentar an eine eingebildete Internet-Horror-Community nicht möglich.
 
 
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Ein definitiv erwähnenswertes Tidbit ist der Regisseur. Jack Sholder, 1945 in Philadelphia geboren, steckt hinter einer Handvoll der interessanteren Horrorfilme der Slasher-Ära. Schon sein Debüt, ZWEI STUNDEN VOR MITTERNACHT, lässt den großen Martin Landau und den zumindest massiven Erland van Lidh (fucking Dynamo aus RUNNING MAN) als Feuerteufel und Kinderficker Amok laufen. Das ist 1982. Sholders beliebtester Film ist 1987 THE HIDDEN – DAS UNSAGBAR BÖSE, einer der knackigsten Horror/Sci-Fi-Hybriden und Killeralien-Klopper überhaupt, den Ihr hoffentlich kennt. Der zweite Freddy-Krueger-Teil ist auch von Sholder und man kann sich nur fragen, was ein fitter Filmemacher wie er aus einem NIGHTMARE-Sequel gemacht hätte, das nicht als homosexueller Autorenfilm aus dem eitlen Anus-Geist Wes Cravens konzipiert war. Vielleicht so etwas wie WISHMASTER 2 – DAS BÖSE STIRBT NIE. Der übrigens kein Anus-Geist ist, also der Flaschengeist. Jack Sholder auch nicht dafür aber gelegentlicher Filmprofessor an der Uni und ansonsten Rentner.
 
 
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Andrew Divoff gibt wieder mit Volldampf den Drecksack aus 1001 Nacht. Bei Horrorfans gilt seine Arbeit in der Reihe als Paraderolle. Ihm, einem vielseitigen Schauspieler, ist der Genrestar-Status nur recht und er spielt den Finsterling in a bottle mit einer überzogenen Verve, die gelegentlich an Vincent Price, aber auch an Robert Englund denken lässt, dessen Horror-Franchise-Erbe der in Südamerika geborene Divoff deutlich antreten soll. Sieht man Hat nicht sollen sein. Schuld hat das von uns schon mehrmals traurig beschriebene Klima der Horrorfilmfeindlichkeit, unter dem die späten Neunziger zu leiden hatten und die auch ein Erfolgsfilm-Sequel wie das heute vorgestellte ins enge und nicht gerade von Production Values strotzende Korsett eines Fernsehfilms zwängen. Ja, das Budget einer Kino-Gesellschaft hätte dem Film wirklich gut getan. Wie man so sagt: Wrong place, wrong time.
 
 
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WISHMASTER 2 – Fazit

 
 
 
6 Punkte Final
 
 
Leider auffällig niedrig budgetiertes Sequel zum Überraschungs-Slasher-Hit WISHMASTER. Diese fürs Fernsehen gemachte Fortsetzung lebt, steht und fällt von und mit der Performance ihres Hauptdarstellers Andrew Divoff. Wenn man den Film als das Show-Reel eines immer prächtig aufgelegten Stars sieht, der seine Arbeit und seine Fans liebt, macht WISHMASTER 2 – DAS BÖSE STIRBT NIE mehr Spaß, als er unter den bestehenden Umständen eigentlich sollte.
 
 


 
 
 

WISHMASTER 2 – Zensur

 
 
 
WISHMASTER 2 – DAS BÖSE STIRBT NIE erschien bei seiner Erstveröffentlichung angeschnitten für Erwachsene. Es folgten eine um knapp 4,5 Minuten gekürzte 16er-Fassung und eine um 67 Sekunden zensierte KJ-Version. 2001 wurde die Horror-Fortsetzung auf den Index gesetzt. Im Juni 2018 erfolgte eine vorzeitige Listenstreichung. Die nahm Anbieter NSM RECORDS zum Anlass, um auch das Sequel neu von der FSK prüfen zu lassen. Diese vergab für die umgeschnittene Fassung von WISHMASTER 2 eine FSK16. Demzufolge ist die Fortsetzung zum Kultfilm in der kompletten Filmversion nun auch für jugendliche Zuschauer geeignet.
 
 
 


 
 
 

WISHMASTER 2 – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) NSM RECORDS (KeepCase Blu-ray mit Wechselcover)

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(c) NSM RECORDS (Mediabook mit BD + DVD – Cover A – auf 750 Stück limitiert)

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(c) NSM RECORDS (Mediabook mit BD + DVD – Cover B – auf 750 Stück limitiert)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN

Wishmaster 2: Evil Never Dies; USA 1999

Genre: Horror, Thriller

Ton: Deutsch DTS-HD MA 2.0, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch, Englisch

Bild: 1.85:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 96 Min.

FSK: Mediabook: ungeprüft (ungeschnittene Fassung) | KeepCase: FSK16 (ungeschnitten)

Verpackung: Blu-ray im KeepCase mit Wechselcover | Mediabook

Extras: Audiokommentar mit Jack Sholder, Deutscher Trailer, Originaltrailer, Filmografien, Bildergalerie | zusätzlich im Mediabook: Film auf DVD, 16-seitiges Booklet mit einem Text von Jonas Hoppe

Release-Termin: Mediabook (Cover A-D): 25.08.2017 | BD-KeepCase: 26.03.2021

 

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Wishmaster 2 – Das Böse stirbt nie [Mediabook – Cover B] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 


 
 
 

WISHMASTER 2 – Trailer

 
 


 
 
 

Christian Ladewig

(Rechte für Grafiken liegen bei NSM RECORDS)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Wishmaster (1997)
 
Leprechaun – Der Killerkobold (1993)
 
Nightmare II – Die Rache (1985)