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Filmkritik: „Out of the Shadows“ (2017)

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OUT OF THE SHADOWS

Story

 
 
 

Sowas hatten wir definitiv noch nie vor der Linse: Ein Paar bezieht ein neues Haus und wird darin vom Bösen heimgesucht.

 
 
 


 
 
 

OUT OF THE SHADOWS – Kritik

 
 
 
Eigentlich hat sich Australiens Genre-Schmiede in den letzten Jahren nur von der besten Seite gezeigt. So wurden dort Filme wie THE BABADOOK, WOLF CREEK oder BETTER WATCH OUT gedreht, die von Kritikern und Presse viel Lob erhalten haben. Leider entstehen im Land der Kängurus aber auch jene Filme, die man nicht einmal mit der Kneifzange anfassen möchte. Zu einem derer gehört OUT OF THE SHADOWS. Hierbei handelt es sich um 08/15-Gruselware, die nicht grundlos auf den Wühltischen bekannter Elektronikfachmärkte ihr jämmerliches Dasein fristen wird. Regisseur DEE MCLACHLAN hat mit seinem Okkult-Blödsinn eine belanglose Gruselschlaftablette inszeniert, die wegen fehlender Ideen Müdigkeit verursacht. Der Filmemacher hat für seinen Film die wohl schlechtesten Low-Budget-Gurken der letzten Jahre abgegrast und deren gestohlene Ideen noch einmal für seinen OUT OF THE SHADOWS verwendet. Entstanden ist eine Kopie von der Kopie. Was für ein fades Gruselerlebnis.
 
 
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Elternglück mit Hindernissen. Eric (BLAKE NORTHFIELD) und Katrina (KENDAL RAE) erwarten Nachwuchs. Grund genug ein neues Heim zu beziehen und es sich darin gemütlich zu machen. Leider geht es dort bald drunter und drüber. Die Schwangere beginnt nämlich seltsame Stimmen zu hören, die das Ungeborene fordern. Das ängstigt die werdende Mutter zu Tode, zumal eine tote Krankenschwester durch die Wohnung wandelt, mit der offenbar nicht gut Kirschen essen ist. Was soll das alles? Genau jene Frage stellt sich bald auch die verzweifelten Katrina, die mit eigenen Forschungen beginnt, weil ihr niemand Glauben schenken will. Währenddessen untersucht Gatte und Gesetzeshüter Eric seltsame Mordfälle. Darin verwickelt: schwangere Frauen. Ob es hier Parallelen zum Privatleben des Detectives gibt? Man muss OUT OF THE SHADOWS nicht gesehen haben, um eins und eins zusammenzählen zu können.
 
 
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Von Dämonen, Geistern und schwangeren Frauen. OUT OF THE SHADOWS ist kein guter Gruselstreifen, weil er einfach unoriginell das abspult, was zuvor schon so viele Filme thematisiert haben. Ein Dämon will Unheil stiften und muss deshalb in seine Schranken gewiesen werden. Ein paar paranormale Ereignisse hier, ein paar falsche Fährten da und am Ende muss mit kirchlichem Beistand das Böse vernichtet werden. Ja, das klingt nach Stoff, den man so noch nie zu sehen bekommen hat. OUT OF THE SHADOWS bekleckert sich beim Erzählen nicht unbedingt mit Einfallsreichtum, sondern macht von der faden Zutatenliste für Geister- und Dämonen-Horror Gebrauch, mit der sich die Mehrheit der Filme über Wasser hält, die in diesen Subgenres beheimatet sind. Demzufolge sind Verläufe vorhersehbar und Schockmomente verfehlen ihre Wirkung. Ob das Regisseur DEE MCLACHLAN so bewusst gewesen ist? Der hat hier einen simplen, vorhersehbaren und vor allem langweiligen Dämonenschnarcher auf Zelluloid gebannt, dem es nicht einmal gelingt gruselig zu sein. Das sind keine guten Voraussetzungen für einen Streifen, der eigentlich darum bestrebt sein sollte dem Zuschauer Gänsehaut zu bereiten. Daher legen wir jedem ans Herz, diesen cineastischen Schnellschuss besser zu meiden. Die kostbare Lebenszeit kann man auch in bessere Filme investieren. Eine Folge GUTE ZEITEN, SCHLECHTE ZEITEN ist spannender und weitaus gruseliger.
 
 
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OUT OF THE SHADOWS – Fazit

 
 
 
4 Punkte Final
 
 
 
Austauschbarer Gruselfilm auf NETFLIX-Niveau! Eine schwangere Frau, die durch unheimliche Geschehnisse den Verstand verliert. Erfahrene Filmkenner haben da gleich so Filme wie ROSEMARIES BABY, DELIVERY oder DARK CIRCLES vor Augen, in denen die Schwangerschaft zum Horror gemacht wird. Leider ist der hier vorgestellte OUT OF THE SHADOWS kein Psychothriller über eine überforderte Schwangere, die Angst davor hat Mutter zu werden. Vielmehr entpuppt sich dieser australische Gruselstreifen als langweiliger Okkult-Schnarcher, der nach Schema F gezimmert wurde und kaum eigene Ideen besitzt. Geister spuken umher und wollen Botschaften vermitteln. Dämonen hingegen treiben ihr Unwesen und sorgen für Chaos. Ein Priester will dem Treiben ein Ende setzen und lockt das Böse aus der Reserve. Alteingesessene Genre-Anhänger rollen da zu Recht mit den Augen. OUT OF THE SHADOWS ist ein typischer Vertreter der Gattung: „Günstig gedreht und schnell abkassiert“. Neuerungen sucht man vergebens und Spannung ebenfalls. Immerhin macht der Streifen technisch einiges her. Der Film schaut gut aus und auch die Schauspieler können was. Doch was nützt die schöne Hülle, wenn das Fundament wackelig ist. In diesem Falle hätte man sich fürs Schreiben des Drehbuchs ein paar Tage mehr Zeit lassen sollen.
 
 
 


 
 
 

OUT OF THE SHADOWS – Zensur

 
 
 
In OUT OF THE SHADOWS liegt eher das Gruseln im Mittelpunkt. Viel Blut oder Gewalt gibt es demnach nicht zu sehen. Sollte der Streifen in Deutschland ausgewertet werden, dürfte eine FSK16 denkbar sein.
 
 
 


 
 
 

OUT OF THE SHADOWS – Trailer

 
 

 
 
 

Marcel Demuth

(Rechte für Grafiken liegen bei Bronte Pictures)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Still/Born (2017)
 
The House on Pine Street (2015)
 

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Filmkritik: „The Fear of Darkness“ (2014)

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THE FEAR OF DARKNESS

Story

 
 
 

Psychopath oder paranormale Aktivitäten? In diesem australischen Mystery-Gähner untersucht Psychiaterin Sarah Faithful (Maeve Dermody) einen skurrilen Mord. Den soll Studentin Sky (Penelope Mitchell) begangen haben. Leider ist die starr vor Angst, weil die Frau Grausiges gesehen haben muss. Für die Nervenärztin keine einfache Patientin, schließlich ist die Schülerin fest davon überzeugt, dass sie nicht selbst gemordert hat, sondern ein Killer aus dem Reich der Schatten und Geister.

 
 
 


 
 
 

THE FEAR OF DARKNESS – Kritik

 
 
 
Ein weiterer Mysterythriller, der auf der immer noch sehr beliebten Welle jener Gruselfilme mitschwimmt, in denen paranormale Ereignisse im Mittelpunkt stehen. Diesmal sind Drogen im Spiel, die eine Studentin (PENELOPE MITCHELL aus DER FLUCH VON DOWNERS GROVE) an den Rand ihrer psychischen Kräfte treibt. Die wird für den Mord an einen Kommilitonen beschuldigt, dessen Leiche aber nicht gefunden werden kann. Weil die Beschuldigte wirres Zeug von übermenschlichen Kreaturen faselt wird eine Psychiaterin (MAEVE DERMODY aus dem Kroko-Horror BLACK WATER) zu Rate gezogen. Die durchforstet das Unterbewusstsein ihrer Patientin, um den Tathergang rekonstruieren zu können. Leider findet sie bei ihren Untersuchen keine plausiblen Antworten. So beginnt sie auf eigene Faust das Privatleben der verängstigten Mittzwanzigerin zu erforschen und stößt während der Ermittlungen auf eine heiße Spur.
 
 
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Von Geistern, Halluzinationen und psychisch gestörten Persönlichkeiten. THE FEAR OF DARKNESS ist keine leichte Abendunterhaltung, was in erster Linie nichts mit verstörenden oder gar grausam anzusehenden Bildabfolgen zu tun hat. Die gibt es hier nicht zu sehen. Stattdessen fordert der Film die vollste Aufmerksamkeit des Zuschauers, denn Geduld und Konzentration werden vorausgesetzt, um nicht die Orientierung zu verlieren. THE FEAR OF DARKNESS versucht zu verwirren, denn Regisseur und Drehbuchautor CHRISTOPHER FITCHETT ist bis kurz vorm Abspann darum bemüht, Lösungsansätze zu verschleiern. So bleibt lang ungeklärt, ob im Film wirklich Geister spuken oder sich Geisterwesen nur im Kopf einer psychisch kranken Frau manifestiert haben. Leider ist THE FEAR OF DARKNESS trotz psychologisch tiefgründiger Charakterstudie und erfahren agierenden Schauspielern kein nennenswerter Beitrag innerhalb des Genres. Das mag vor allem dem sehr langsamen Erzählstil zu schulden sein, der zwar Raum für Charakterentwicklungen zulässt, aber aus THE FEAR OF DARKNESS eine äußerst langweilige Angelegenheit macht. Umso bedauerlicher, dass ein nicht uninteressanter Twist verpufft, der zur Abwechslung mal wirklich das Etikett gelungen tragen darf, aber aufgrund des zähen Erzählflusses an Bedeutung verliert. Unterm Strich bleibt ein Mix aus Mystery, Grusel- und Drama übrig, der nur wenigen Gruselfans zusagen dürfte. Höhepunkte fehlen und gute Schocks bleiben auch aus. Wegen teils psychologischer und subtiler Angstmacherei sollten demnach nur Hardcore-Mysteryfans einen Blick riskieren.
 
 
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THE FEAR OF DARKNESS – Fazit

 
 
 
5 Punkte Final
 
 
 
Schleppendes Verwirrspiel oder besser: Viel Lärm um nix. Technisch solider Mix aus Psychothriller, Mystery- und Geisterfilm, der zwar menschliche Urängste zum Thema macht, aber unter quälend langsamen Erzählstil und zähen Dialogen zu leiden hat. Wer laute Schockmomente und bluttriefende Gewaltmomente in Genrefilmen voraussetzt, wird mit THE FEAR OF DARKNESS keinen Spaß haben. Die sucht man nämlich hier vergebens. Stattdessen wird viel gequasselt und auf falsche Fährten gelockt. Trotz gut gemeinte Absichten und netter Idee dahinter wird Gebotenes selbst Filmfans mit Anspruch auf eine harte Bewährungsprobe stellen. Die dürften trotz aufmerksamen Zuschauens so ihre Probleme mit dem Wachbleiben bekommen. Letztendlich ist das kein gutes Zeugnis für einen Regisseur, der das Publikum mit seinem Schaffen in Tiefschlaf versetzt. Vielleicht wmacht Regisseur CHRISTOPHER FITCHETT beim nächsten Film alles anders.
 
 


 
 
 

THE FEAR OF DARKNESS – Zensur

 
 
 
Gewalt hat Sendepause. THE FEAR OF DARKNESS hat keine Schauwerte zu bieten. Die reduzieren sich auf blutverschmierte Wände und dunkle Schatten, die des Öfteren vor der Kamera vorbeisausen. Eigentlich könnte THE FEAR OF DARKNESS ohne Probleme eine FSK12 erhalten. Weil der Film jedoch mit psychologischem Horror verwirren möchte und beunruhigende Atmosphäre besitzt, könnten 12jährige Probleme mit dem Einordnen und dem Verständnis bekommen. 16jährige sind da schon reifer. Demzufolge sollte man mit einer FSK16 rechnen.
 
 
 


 
 
 

THE FEAR OF DARKNESS – Trailer

 
 

 
 
 

Marcel Demuth

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Psych:9 (2010)
 
Identität (2003)
 
The Ward (2010)