Filmkritik: „Prey – Beutejagd“ (2016)

prey-prooi-2016-poster
 
 
 

PREY – BEUTEJAGD

(PROOI)

Story

 
 
 

Ein riesiger Löwe streift durch Amsterdam und schlägt sich den Magen voll, indem er einfach unzählige Stadtbewohner vertilgt.

 
 
 


 
 
 

PREY – Kritik

 
 
 
Tier-Horror erfreut sich seit den 1970ern besonders großer Beliebtheit. Nicht selten haben es sich in dieser Art Filme mutierte, zornige oder besonders gefräßige Tiere zur Aufgabe gemacht der Menschheit einen Denkzettel zu verpassen, weil diese so ignorant und ausbeuterisch mit Natur und Umwelt umgeht. Ein Thema, das auch heute noch aktueller denn je ist. Dennoch genießen Tierhorrorfilme mittlerweile einen zweifelhaften Ruf, was in erster Linie darauf zurückzuführen ist, dass es so profitorientierte Filmstudios wie SYFY oder THE ASYLUM gibt. Die drehen zwar gern mal Horrorfilme mit und über Tiere. Statt aber Kritik an der Zerstörung der Umwelt durch die Menschheit und dem damit verbundenen Zerfall wichtiger Ökosysteme auszuüben, ist man dort eher daran interessiert trashige Unterhaltung mit schlechten Spezialeffekten zu drehen, die die Hirnzellen des Zuschauers zerstören sollen.
 
 
prey-prooi-2016-bild-3
 
 
Da erwartet man von einem Film mit dem Titel PREY – BEUTEJAGD auch nicht unbedingt feingeistige Filmware. Dennoch ist dieser Horrorstreifen über einen nimmersatten Löwen eine Erwähnung wert. Der Film ist nämlich in den Niederlanden entstanden und hat mit Regisseur DICK MAAS auch noch einen bekannten Holländer am Start, der sich im Horror-Genre bereits einen Namen gemacht hat. Erfahrener Kenner erheben da verständlicherweise den Zeigefinger und zeigen sich interessiert. Das nicht ohne Grund. Herr Maas war nämlich an einigen Horrorproduktionen beteiligt, die in Holland gedreht und sogar international vermarktet wurden. Darunter bekannte Genre-Ware wie VERFLUCHTES AMSTERDAM, FAHRSTUHL DES GRAUENS und der grimmige Weihnachts-Horror SAINT. Wem das alles nichts sagt, dürfte aber trotzdem gleich eine Wissenslücke füllen können. Eine der in Deutschland bekanntesten Komödien wurde von ihm in den 1990ern inszeniert. DICK MAAS schrieb und inszenierte den kultigen FLODDER-Film. Wir sind uns sicher, bei den meisten Lesern macht es jetzt Klick.
 
 
prey-prooi-2016-bild-2
 
 
In Amsterdam herrscht Ausnahmezustand. Dort sind die Einwohner sehr aufgeregt, weil sich in der Stadt eine Bestie herumtreibt, die eine Spur der Verwüstung hinterlässt. Da werden zerfetzte Menschen gefunden und die Polizei steht vor einem Rätsel. Doch eine Kommissarin weiß sofort, was los ist. Sie hat eine Spur und macht einen riesigen Löwen verantwortlich, der offenbar jegliche Scheu vor der Menschheit verloren hat. Leider will der besorgten Kriminalbeamtin niemand Glauben schenken. Ein fataler Fehler, wie sich bald herausstellen wird. Die hungrige Raubkatze dezimiert unschuldige Menschen und macht vor nichts und niemandem halt. Weil sie sich auch noch gut verstecken kann, scheint es nicht leicht, dem Tier das Handwerk zu legen. Da muss ein Experte ran. Ein erfahrener Jäger wird eingeflogen und soll das Problem lösen. Leider sitzt der im Rollstuhl und hat Probleme mit dem Alkohol. Wenn das mal nicht gute Voraussetzungen sind.
 
 
prey-prooi-2016-bild-1
 
 
PREY – der übrigens im Entstehungsland als PROOI vermarktet wird – ist nicht unbedingt das, was man sich von einem erfahrenen Filmemacher wie DICK MAAS vorgestellt hat. Der Streifen ist weit weg von den Qualitäten jener Filme, mit denen der Regisseur Fuß im Filmbusiness gefasst hat. Trotzdem ist der Raubkatzen-Horror PREY immer noch weit besser als das, was der Horror-Videomarkt mittlerweile zu bieten hat. Hier ist ein computeranimiertes Raubtier zu sehen, das die Straßen der niederländischen Hauptstadt unsicher macht und nicht zimperlich zur Sache geht. Das Resultat: zerfetzte Körper und große Blutlachen. Das dürfte jene freuen, die gern sattes Rot im Film sehen wollen, denn PREY geizt zweifelsohne nicht mit Schauwerten. Tier verspeist nicht nur ahnungslose Golfspieler und Essenslieferanten. Auch spielende Kinder müssen dran glauben und werden nach einer Rutschpartie auf dem Spielplatz direkt ins Maul des Tieres befördert. Irgendwie gemein.
 
 
prey-prooi-2016-bild-4
 
 
Generell nimmt sich PREY nicht immer ernst. Der Streifen scheint sich seiner trashigen Handlung bewusst zu sein und zieht daraus Unterhaltungsfaktor. Da geht die riesige Katze in einer vollen Straßenbahn(!) auf Beutefang und übereifrige Hobby-Jäger wollen das Tier in Eigenregie fangen – fallen letztendlich aber selbst in die aufgestellten Fallen. In einer anderen Szene sehen wir, wie ein flüchtender Mann in der Amstel landet und sich in Sicherheit wähnt. Als er aus dem Wasser taucht, um nach dem Rechten zu sehen, wird ihm der Kopf abgebissen. Als wäre das nicht alles schon zynisch genug, landet das abgefressene Haupt anschließend versehentlich in der Müllpresse der Stadtreinigung. Rabenschwarzer Humor lässt sich da freilich nicht von der Hand weisen. Mit derart Späßen hält sich PREY über weite Strecken über Wasser. Die hat die niederländische Produktion aber auch zwingend nötig.
 
 
prooi-2016-bild-5
 
 
Der Streifen ist nämlich knapp zwei Stunden lang und hat vor allem im Mittelteil mit einigen Hängern zu kämpfen. Da werden Figuren eingeführt, die natürlich auch so etwas wie Charakterisierung und eine Hintergrundgeschichte erhalten müssen. Vielleicht etwas zu viel Hintergrund und Dialog, der hätte gestrafft werden können. Das nimmt dem tierischen Horror-Spaß oft den Drive. Trotzdem will man nicht meckern. PREY macht Laune – keine Frage und ist der beste Beweis dafür, dass man nicht unbedingt immer nach Übersee schielen muss, wenn man soliden Horror mit Bluteinlage sehen will. Hier bekommt der Horrorfan all das, was er eben von kurzweiliger Horror-Ware erwartet: Spaß, Gore und jede Menge Blut. Europa kann eben auch blutigen Horror.
 
 


 
 
 

PREY – Fazit

 
 
 
7 Punkte Final
 
 
 
Löwenstarker Tier-Horror aus Holland. Unsere Nachbarn trauen sich was und experimentieren mit CGI-Effekten. Das Ergebnis ist PREY – BEUTEJAGD, der als Horrorfilm keine üble Figur macht. Regisseur DICK MAAS erzählt in dieser Produktion von einem amoklaufenden Löwen, der Amsterdam in Schach hält. Das Tier tritt als computeranimierter Killer in Erscheinung, frisst sich aber auch als Puppe durch das Fleisch seiner Opfer. Die Bezeichnung fressen wird dabei besonders zeigefreudig in Szene gesetzt. Wie zuletzt in BOAR ist auch PREY in Sachen Gewalt ganz offen und zelebriert jede Menge blutiger Handarbeiten, die Splatterfans in Verzückung versetzen werden. Offenbar sahen das auch die Horrorfilm-Liebhaber in China so. Schenkt man der Facebook-Webseite zum Film Glauben, schaffte es PREY dort sogar in die Top10 der chinesischen Kinocharts. Das gelingt nicht vielen europäischen Horrorfilmen.
 
 
 


 
 
 

PREY – Zensur

 
 
 
PREY – der in Holland als PROOI vermarktet wird – hält sich nicht unbedingt mit Schauwerten zurück. Es gibt verstümmelte Leichen zu sehen, abgetrennte Köpfe und Gliedmaßen. Ein Jäger fällt weiterhin mit dem Gesicht in eine Bärenfalle. Der Löwe im Film reißt Schädel ab und beißt auch sonst alles tot, was ihm zwischen die Zähne kommt. So muss sogar ein unschuldiges Kind sterben dem der Hals zerbissen wird. Hierzulande dürfte PREY – BEUTEJAGD trotz aller Gewalt eine FSK16 erhalten. In deutscher Sprache erscheint der Titel vorerst Anfang Dezember 2019 ert einmal ungeprüft im deutschspachigen Ausland über Indeed Film / Illusion Unltd. Eine mögliche Auswertung mit FSK-Prüfung für die deutschen Kaufhäuser ist im Verlauf des Jahres 2020 nicht unwahrscheinlich.
 
 
 


 
 
 

PREY – Trailer

 
 


 
 
 

Marcel Demuth

(Rechte für Grafiken liegen bei Shooting Star Filmcompany BV | Dutch FilmWorks)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Roar – die Löwen sind los (1981)
 
Burning Bright – Tödliche Gefahr (2010)
 
Maneater (2007)
 

Filmkritik: „The Windmill Massacre“ (2016)

the-windmill-massacre-poster
 
 
 

THE WINDMILL MASSACRE

(THE WINDMILL)

Story

 
 
 
Tod allen Sündern. Einige Touristen bekommen es in THE WINDMILL MASSACRE mit einem übermenschlichen Killer zu tun. Der hat kein Erbarmen mit seinen selbstsüchtigen Opfern und bestraft sie für ihre Vergehen.

 
 
 


 
 
 

THE WINDMILL MASSACRE – Kritik

 
 
 
Komm, wie fahren nach Amsterdam: Aus dem Land der Tulpen, Coffeeshops und Windmühlen kommt mal wieder ein Horrorfilm, der wegen seines ansprechend zusammengeschnittenen Trailers zuletzt im Internet für Aufsehen gesorgt hat. Das ist dahingehen lobenswert, weil die Mehrheit aller Horrorproduktionen immer noch in den Vereinigten Staaten entstehen, wo man schon lange nicht mehr darüber nachdenkt, was Horrorfans eigentlich wollen. Dort werden nahezu im Akkord anspruchslose Horrorfilme gedreht, die die stets gleichen Geschichten nur mit ausgetauschter Besetzung erzählen – Hauptsache der Umsatz stimmt. Umso schöner zu sehen, dass sich auch andere Länder am Drehen von Horrorfilmen beteiligen. So hat vor allem Europa in den letzten Jahren mächtig Gas gegeben und einiges an Horrormaterial drehen lassen, das sich durchaus gegen die graue Masse aus Übersee behaupten konnte. Ob das auch für den niederländischen THE WINDMILL MASSCRE gilt, bei dem es sich nach DE POEL und SNEAKWEEK schon um den dritten Horrorfilm aus Holland handelt, den wir im Jahr 2016 auf FILMCHECKER vorstellen?
 
 
the-windmill-massacre-bild-1
 
 
Diese Windmühlen malen kein Korn, sondern die Knochen der Sünder. THE WINDMILL MASSACRE folgt der traumatisierten Jenny. Die ist wegen eines Schicksalsschlags von Amerika nach Amsterdam geflüchtet und schlägt sich nun als Au-pair und Kindermädchen bei einer gutbetuchten Familie durch. Leider ist bald Schluss mit lustig, denn der Vater ihrer Gastfamilie konfrontiert das Mädchen mit zwei Pässen und unterschiedlichen Identitäten. Aus Angst vor Konsequenzen und der Polizei sucht Jenny das Weite. In einem Reisebus mit Touristen wähnt sie sich in Sicherheit. Der klappert das niederländische Hinterland ab und fährt ländliche Sehenswürdigkeiten an, damit sich die Gäste von den Wahrzeichen des Landes ein Bild machen können. Was die Teilnehmer dieser Tourismusattraktion aber noch nicht wissen ist, dass bald ihr letztes Stündlein geschlagen hat. Weil der Bus eine Panne hat und nicht weiterfahren kann, sucht man Zuflucht in einer nahe gelegenen Windmühle. Leider bietet das morsche Gemäuer keinen Schutz, sondern bringt den Tod, denn hier treibt der geheimnisvolle Miller sein Unwesen – eine Kreatur, um die sich schaurigen Legenden ranken.
 
 
the-windmill-massacre-bild-2
 
 
Das ist nicht die Hölle, das ist Holland. Hinter dem holländischen Genrebeitrag steckt zumindest jemand, der schon Erfahrungen mit Horrorfilmen hat. Regisseur NICK JONGERIUS fungierte bereits als Produzent für den Found-Footage-Horror FRANKENSTEIN’S ARMY und den Gruselausflug HAUS DER TOTEN SEELEN. Nach Regiearbeiten fürs niederländische Fernsehen und einigen Kurzfilmen probiert der sich nun auch im Regieführen von Horrorfilmen aus. Entstanden ist durchaus atmsphärische Horrorware, die wegen der düsteren Kulisse ab und an Gänsehaut entstehen lässt. Trotz netter Optik, blutigen Spezialeffekten und ansprechend geschminktem Bösewicht verbirgt sich hinter THE WINDMILL MASSCRE aber nichts Großes. Der Film spult ab, was man in nahezu jedem Slasher-Film zu sehen bekommt. Ein (diesmal nichtmenschlicher) Killer macht Jagd auf Touristen und tötet sie nacheinander auf unterschiedliche Weise. Warum er das macht, wird vor jedem Mord erläutert. Die Opfer haben Dreck am Stecken und einige Leichen im Keller. Für ihre Sünden müssen sie daher bestraft werden – blutig und abwechslungsreich. Demzufolge steht das Ausradieren von Sündern im Fokus. Sonderlich geistreich ist das nicht – dafür aber immerhin kurzweilig.
 
 
the-windmill-massacre-bild-3
 
 
Nicht überall wo mit einem Massaker geworben wird, gibt’s auch wirklich ein Massaker zu sehen. THE WINDMILL MASSACRE tischt groß auf, wird aber den Versprechungen keinesfalls gerecht. So lassen im Film Protagonisten zwar ihr Leben; hierbei jedoch von einem Massaker zu sprechen, wirkt reichlich übertrieben. Vielmehr weckt der reißerisch gewählte Titel den Anschein, als ob man Verkäufe ankurbeln wollte. Mit THE WINDMILL (so wie der Streifen anfangs heißen sollte) hätte man da wohl kaum Interesse beim Horrorfan geweckt. Ein Massaker im Titel macht da schon neugieriger. Trotz irreführendem Filmtitel und fehlender Schlachtorgie ist THE WINDMILL MASSACRE nicht unbedingt schlecht. Der Film erinnert in seiner Machart und Ausstattung an diverse Eigenproduktionen des amerikanischen TV-Senders SYFY – freilich ohne die schlechte Effekte, welche man zwangsläufig mit den SYFY-Filmen in Verbindung bringt. Hier wäre unter anderem der SYFY-Horrorfilm SCARECROW zu nennen, der dieser holländischen Gruselproduktion nicht unähnlich ist und ebenso kurzweilige Schauer mit einem nett animierten Filmmonster bot. Wer sich dessen bewusst ist und Erwartungen herunterschraubt, könnte auch mit THE WINDMILL MASSACRE seinen Spaß haben. Demzufolge ist dieser Streifen für Slasher-Fans durchaus einen Blick wert. Wer jedoch seinen Kopf gebrauchen möchte, sollte besser nach anderen europäischen Horrorfilmen Ausschau halten. THE WINDMILL MASSACRE kopiert zu engstirnig diverse Slasher-Vorbilder, von denen viele leider dann doch aus den USA kommen. Intelligentes Horrorfutter sieht anders aus.
 
 
the-windmill-massacre-bild-4
 
 


 
 
 

THE WINDMILL MASSACRE – Fazit

 
 
 
6 Punkte Final
 
 
 
Für Fans der HATCHET-Reihe durchaus einen Blick wert, auch wenn THE WINDMILL MASSACRE nicht das Massaker zelebriert, das im Titel versprochen wird. Der niederländische Horrorbeitrag gefällt durch düstere Kulisse und geheimnisvollen Filmbösewicht, der kaum Worte verschwendet und schnell zur Tat schreitet. Leider ist THE WINDMILL MASSACRE letztlich aber auch nur ein weiterer Slasher-Streifen von der Stange, in dem es eigentlich nur ums Ausradieren von Filmfiguren geht. Mehr Witz, Hirn und Abwechslung hätten THE WINDMILL MASSACRE sichtlich gut getan. Stattdessen wandelt der Horrorfilm mal wieder auf bekannten Slasher-Pfaden und quält mit Klischees, Vorahnungen und Stereotypen. Trotzdem will man mit THE WINDMILL MASSACRE nicht zu hart ins Gericht gehen. Der blutige Gruseltrip ist ins sich stimmig und hat durchaus seine Momente. Zudem unterhält der Streifen trotz der bekannten Slasher-Rezeptur kurzweilig. Das ist etwas, das vielen Meuchelschockern neueren Datums nicht unbedingt gelingen möchte. Fortsetzung wir hören dich tapsen.
 
 
 


 
 
 

THE WINDMILL MASSACRE – Zensur

 
 
 
Trotz angedeutetem Massaker im Titel ist THE WINDMILL MASSACRE keine Splatter-Orgie. Ein paar kurze Gewaltmomente gibt es dennoch zu sehen. So werden mit einer Sense Füße abgetrennt, Köpfe eingetreten und abgeschlagen. Außerdem wird ein Gesicht mit einem Messer verunstaltet und sogar in einen Brustkorb gerammt. Klingt hart, ist es aber nur bedingt. Trotzdem hat der Film, hierzulande eine Erwachsenenfreigabe in ungeschnitter Form erhalten. Keine Jugendfreigabe!
 
 
 


 
 
 

THE WINDMILL MASSACRE – Deutsche Blu-ray

 
 
 
the-windmill-massacre-bluray

(c) METEOR FILM (Blu-ray im KeepCase)

the-windmill-massacre-mediabook

(c) METEOR FILM (limitiertes Mediabook)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: The Windmill Massacre; Niederlande 2016

Genre: Horror, Drama

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch

Bild: 1.85:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 85 Min.

FSK: Keine Jugendfreigabe (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Limitiertes Mediabook | KeepCase mit Wendecover und im Schuber

Extras: Audiokommentar, Making of, B-Roll, Deutscher Trailer, Originaltrailer | im Mediabook zusätzlich: Booklet und die DVD zum Film

Release-Termin: Mediabook: 28.02.2017 | KeepCase: 06.04.2017

 

The Windmill Massacre [limitiertes Mediabook mit BD & DVD] ungeschnitten auf AMAZON bestellen

The Windmill Massacre [Blu-ray im KeepCase] ungeschnitten auf AMAZON bestellen

 
 
 


 
 
 

THE WINDMILL MASSACRE – Mediabook

 
 
the-windmill-massacre-mediabook-a
the-windmill-massacre-mediabook-b
the-windmill-massacre-mediabook-c
the-windmill-massacre-mediabook-d
the-windmill-massacre-mediabook-e
the-windmill-massacre-mediabook-f
 
 
 


 
 
 

THE WINDMILL MASSACRE – Trailer

 
 


 
 
 

Marcel Demuth

(Rechte für Grafiken & Packshots liegen bei METEOR FILM)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Hatchet (2006)
 
Scarecrow – Das Grauen stirbt nie (2013)
 
The Devil’s Nightmare (1971)
 

Filmkritik: „Scream Week“ (2016)

sneekweek-2016-poster
 
 
 

SCREAM WEEK

(SNEEKWEEK)

Story

 
 
 

Ein paar Studenten haben den Tod eines Kommilitonen mitzuverantworten und werden dafür zwei Jahre später von einem maskierten Killer gejagt.

 
 
 


 
 
 

SCREAM WEEK – Kritik

 
 
 
Im Original komischer Titel? Schnell erklärt. Hinter dem Wort SNEEKWEEK – so wie SCREAM WEEK eigentlich im Entstehungsland heißt – verbirgt sich ein Event in Friesland, das alljährlich gefeiert wird und jedes Mal mehr Besucher anlockt. Seit 1934 organisieren hier der königliche Wassersportverein Sneek sowie die Gemeinde Zuidwest-Friesland ein Fest, bei dem Segelwettkämpfe unterschiedlicher Kategorien stattfinden. Begleitet wird das Ereignis von Begleit-Veranstaltungen und lauten Partys, die vor allem vom jüngeren Publikum besucht werden. Genau jene Feierlichkeiten werden den Protagonisten des folgenden Horrorfilms zum Verhängnis. Die verschlägt es genau zu jener Zeit in den Norden zum Feiern, als ein kaltblütiger Killer beim Sneekweek-Fest die Runde macht. Ganz unschuldig sind die neunmalklugen Freunde am Erscheinen des Schlitzers aber nicht, denn wie bereits im Horror-Slasher ICH WEISS, WAS DU LETZTEN SOMMER GETAN HAST haben auch die Figuren dieses holländischen Genre-Beitrags reichlich Dreck am Stecken.
 
 
sneekweek-2016-bild-2
 
 
Horror aus dem Land der Tulpen. Klingt kitschig – ist aber mutig und lobenswert. Während man in Deutschland auf bekannten Pfaden wandelt und entweder schwermütige Geschichtsdramen, anspruchsvolles Arthouse oder leichte Komödien ins Kino bringt, schauen die Nachbarn über den Tellerrand. Auch in Holland gibt es Horrorfans, die erschreckt werden wollen. So dreht man dort gerne Gruselzeug, das sogar brauchbar ist. So entstanden inländische Produktionen wie THE POOL, SINT, SCHLACHTNACHT oder FRANKENSTEIN’S ARMY, die auch international gehandelt wurden. Anders sieht es da schon in Deutschland aus. Das behandelt das Horror-Genre nach wie vor stiefmütterlich, ließ es aber in den 2000ern kurzzeitig krachen. Während einer kurzen Renaissance der Teen-Slasher, die durch SCREAM entfacht um die ganze Welt ging, entstanden auch deutsche Meuchelkrimis wie ANATOMIE oder FLASHBACK – MÖRDERISCHE FERIEN, die zumindest in Sachen Blutgehalt den amerikanischen Vorbildern in nichts nachstanden. Jene US-Ideale zieht auch der niederländische SCREAM WEEK zum Vergleich heran, der sich auch nicht zu fein ist, dem wohl wichtigsten postmodernen Slasher aus der Hand WES CRAVENS zu huldigen: SCREAM. Der flimmert im Film kurz über einen Fernsehapparat und stellt klar, welcher Horrorklassiker dem Holländer MARTIJN HEIJNE nach wie vor am Herzen liegt.
 
 
sneekweek-2016-bild-5
 
 
SCREAM WEEK wandelt auf bekannten Teen-Slasher-Pfaden. Also lässt er junge Darsteller über die Klinge springen. Ein maskierter Bösewicht hat Freude daran, elektronische Handwerkzeuge zu missbrauchen, um damit naiven Studienabgängern die Leben zu verkürzen. Doch seine Taten sind nicht unbegründet. Die Opfer haben Dreck am Stecken. So hat sich vor genau zwei Jahren Tragisches ereignet. Ein Kommilitone ist beim Feiern während der Sneekweek auf schreckliche Weise ums Leben gekommen. Weil man Konsequenzen fürchtete, hat man der Polizei nicht die ganze Wahrheit erzählt. Leider bleibt keine Tat im Horrorfilm ungesühnt. Pünktlich zum erfolgreichen Uni-Abschluss gerät das Ereignis wieder in Erinnerung. Jemand Unbekanntes hat die Freunde von damals in ein schickes Anwesen eingeladen und weiß offensichtlich, was die Bande vor zwei Jahren getan hat. Doch die hat nur Feiern im Kopf. Es ist wieder Sneekweek, der Alkohol kalt und die Nächte laut. Demzufolge bleiben die Schreie ungehört. Leider pflastern schon bald erste Leichen die Wege und Fragen kommen auf, wer hier mit geschärftem Mordwerkzeug einen Denkzettel verpasst bekommen soll. Wie es bei solchen Filmen meist der Fall ist, wird das am Ende nur das „Final Girl“ erfahren. Die schlägt sich wacker, wird den Bösewicht demaskieren, und ihm selbstverständlich das Handwerk legen. Das ist heute so.
 
 
sneekweek-2016-bild-3
 
 
ICH WEISS WAS DU LETZTEN SOMMER GETAN HAST auf Niederländisch. SCREAM WEEK weicht erst gar nicht von den Mustern oder Pfaden ab, die das Slasher-Genre so ausgetrampelt hat. Hier wird wie seit jeher gemordet und gestorben – funktioniert bereits über 40 Jahre prima. Dabei sind die holländischen Schreihälse den amerikanischen intellektuell ebenbürtig. Auch denen ist vor allem dreierlei wichtig: Party, Sex und Alkohol. Dass das rigoros bestraft werden muss, weiß jeder Fan des Subgenres. Leider hat SCREAM WEEK ein Problem. Während sich seit Carpenter und HALLOWEEN hinsichtlich der gezeigten Gewalt einiges getan hat, geht diese niederländische Produktion einen Schritt zurück. Zwar zückt der Killer im Film Winkelschleifer, Handkreissäge, Nagelpistole und Bohrmaschine – die Kamera blendet aber in den meisten Fällen weg, sobald es für Horrorfans interessant wird. Angesichts der steigenden Gier nach harter Brutalität in Horrorfilmen, ist das was Regisseur MARTIJN HEIJNE hier an Kills zeigt schon als Enttäuschung zu bezeichnen. Nichtsdestotrotz ist SCREAM WEEK aber weitaus besser, als das Meiste, was man für den US-Videomarkt produziert. Trotz zurückhaltender Zeigefreudigkeit und knapp zwei Stunden Laufzeit wurde die Stundenten-Auslöschung sauber inszeniert. Klischees sind da – ohne Stereotypen geht mal wieder gar nichts; dennoch wurde SCREAM WEEK trotz vorhersehbarer Handlungsverläufe spannend verpackt. Nach so vielen Filmen dieser Art muss man MARTIJN HEIJNE ein Lob aussprechen. Altbewährtes so zu drehen, dass es nicht langweilt, ist eine Kunst für sich.
 
 
sneekweek-2016-bild-4
 
 


 
 
 

SCREAM WEEK – Fazit

 
 
 
6 Punkte Final
 
 
 
Die niederländische Version von ICH WEISS WAS DU LETZTEN SOMMER GETAN HAST macht gar keine so üble Figur! Da kann sich Deutschland gern mal eine Scheibe abschneiden. Denn während man in Holland Horrorfilme für den Weltmarkt produziert, tritt man hierzulande beim Drehen von Kinofilmen auf der Stelle. Hauptsache staatstragend und intellektuell. Der bis auf wenige Ausnahmen humorfreie SCREAM WEEK (Originaltitel: SNEEKWEEK) ist typischer Horrorthrill fürs jugendliche Publikum. Zu sehen gibt es schöne Menschen mit wenig Kleidung (vorrangig Soap-Stars aus holländischen Vorabendserien), denen jedoch schreckliches Schicksal vorbestimmt ist. Technisch und auch atmosphärisch kann der Teen-Slasher einiges. Regisseur MARTIJN HEIJNE legt die für Slasher-Filme typischen falschen Fährten, um die Identität des Filmkillers möglichst lange zu bewahren. Gelingt ganz gut – hinsichtlich Spannung bietet der Film einige Höhepunkte. Demzufolge überrascht die Auflösung am Ende doch ziemlich. In Anbetracht der vordiktierten Slasher-Regeln macht SCREAM WEEK fast alles richtig. Nur bei der Gewalt hält sich die NL-Horror-Produktion zurück. Das dürfte den meisten Fans dieser Gattung Film gar nicht schmecken. Ist aber auch nicht weiter schlimm, denn der Film richtet sich ohnehin an all jene, die noch nicht so mit Slasher-Filmen bewandert sind. Die werden gut unterhalten.
 
 
 


 
 
 

SCREAM WEEK – Zensur

 
 
 
SCREAM WEEK ist ein eher harmloser Vertreter der Gattung Slasher. Zwar geht der Killer mit Bohrmaschine, Nagelpistole und ähnlich kräftigem Werkzeug zu Werke, die Kamera schwenkt aber weg, sobald es blutig wird. Der Film hat eine FSK16 erhalten.
 
 
 


 
 
 

SCREAM WEEK – Deutsche Blu-ray

 
 
 
scream-week-bluray

(c) Black Hill Pictures

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: SneekWeek; Niederlande 2016

Genre: Horror, Thriller

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Englisch

Bild: 2.35:1 (1080p)

Laufzeit: 108 Minuten

FSK: FSK 16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Amaray mit Wendecover

Extras: Trailer

Release-Termin: 25.11.2016

 
 

Scream Week [Blu-ray] ungeschnitten auf AMAZON bestellen

 
 
 


 
 
 

SCREAM WEEK – Trailer

 
 


 
 
 

Marcel Demuth

(Rechte für Grafiken liegen bei Black Hill Pictures)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
 Bloody April Fools – Los inocentes (2013)
 
Bloody Bloody Bible Camp (2012)
 
The Girl in the Photographs (2015)
 
Lost After Dark (2015)
 

Filmkritik: „The Pool“ (2014)

the-pool-de-poel-2014-poster
 
 
 

THE POOL

(DE POEL)

Story

 
 
 

Zwei Familien suchen Erholung in der freien Natur. Doch der erquickliche Campingurlaub wird zum Horrortrip, denn bald mehren sich die unheimlichen Ereignisse.

 
 
 


 
 
 

THE POOL – Kritik

 
 
 
Heute werfen wir mal einen Blick rüber zu unseren holländischen Nachbarn. Dort hat man an einem schönen Beispiel für raffinierten Psycho-Horror getüftelt, der gerade aufgrund seiner einfachen aber umso intelligenteren Machart nicht unerwähnt bleiben sollte. THE POOL (im Original DE POEL) heißt der Ausflug ins Horrorfach, der vor allem deshalb so besonders ist, weil er in den Niederlanden entstanden ist – einem Land also, in dem gefühlt alle zehn Jährchen mal ein Horrorfilm gedreht wird. Zuletzt hat man dort mit FRANKENSTEIN’S ARMY für Aufsehen gesorgt. Das Found-Footage-Spektakel blieb vor allem wegen seiner grotesken Filmmonster in Erinnerung, die sich durch ein bizarres Kriegs-Szenario metzelten, in dem sich meterhohe Leichenberge stapelten. Umso verwunderlicher, dass die ruppige Monsterhatz und der eher psychologische THE POOL mehr Gemeinsamkeiten besitzen, als man anfangs annehmen würde. Hinter THE POOL und FRANKENSTEINS ARMY verbirgt sich nämlich ein und derselbe Autor. Der heißt CHRIS W. MITCHELL und versucht sich nun nach einigen Kurzfilmen und verfassten Drehbüchern auch mal selbst im Filmemachen. Erstaunlich gut ist sein Vorhaben gelungen – auch wenn die Schauspieler des Debüts zur Abwechslung mal nicht den amerikanischen Schönheitsidealen entsprechen. Hier zählt der Inhalt!
 
 
the-pool-de-poel-2014-bild-1
 
 
Zwei Familien und ein See. THE POOL berichtet von zwei Familien, die sich aufmachen, um ihren Urlaub zu genießen. Der soll fernab der gewohnten Großstadthektik stattfinden. Irgendwo im Wald hat man ein schönes Plätzchen Erde, gelegen an einem traumhaften See, entdeckt und die Zelte ausgepackt. Die ersten Stunden versprechen Erholung pur. Es wird gebadet, gekocht und geruht. Doch die Idylle ist trügerisch. Am folgenden Morgen setzt sich ein sonderbarer Strudel bizarrer Ereignisse in Gang. Erst verderben Lebensmittel unter mysteriösen Umständen und Familienmitglieder werden von Albträumen aus dem Schlaf gerissen. Später erkrankt einer der Anwesenden und stirbt. Leider kann keine Hilfe gerufen werden. Die Handys haben keinen Empfang und alle Wege weg vom Camp führen letztendlich zurück ins Camp. Was passiert hier und welch furchtbares Geheimnis umgibt diese friedliche Gegend? Die Antworten darauf sind alles andere als erfreulich.
 
 
the-pool-de-poel-2014-bild-2
 
 
Sind wir hier auf den Privaten? Nein, THE POOL ist keine Horror-Version des ehemaligen Quotenhits DIE CAMPER, der mit tumbem Humor und sattsam bekannten Alltagssituationen auf RTL die Zuschauer erfreute. Ganz im Gegenteil. Zu lachen haben die Protagonisten des besprochenen Filmalbtraums leider herzlich wenig. Ihnen blüht ein schreckliches Schicksal, dem am Ende leider nur einer entgehen kann. Regisseur CHRIS W. MITCHELL geht es in seinem ersten Langfilm clever an. Der hält sich bedeckt, was Erklärungen angeht, gibt nur wenig preis und lässt sich bis kurz vorm Abspann mehrere Interpretationsmöglichkeiten offen. Im Lager kommt rasch schlechte Stimmung auf. Weil Lebensmittel verdorben sind und sich die Eheleute beim Fremdgehen beobachten, gibt es bald Ärger. Aber es kommt noch dicker. Zwei Brüder balzen um ein Mädchen, was zusätzlich Konflikte schürt und die Gemüter erhitzt. Stress bringt die Familien gegeneinander auf die Barrikaden und seltsame Visionen treiben Familienvater Lennaert regelrecht in den Wahnsinn. Der ist bald nicht mehr Herr der eigenen Sinne und legt schrecklich aggressives Verhalten an den Tag. Was folgt erinnert ein wenig an die Stephen-King-Adaption THE SHINING vom Altmeister STANLEY KUBRICK. Der Wald wird zum klaustrophobischen Gefängnis, aus dem es kein Entkommen gibt. Die Tatsache zerrt an den Nerven der Protagonisten, die einander nicht mehr ver- sondern misstrauen. Das ist kein guter Ausgang für ein gemütliches Beisammensein – vor allem dann, wenn Freunde plötzlich zu Feinden werden und sich gegenseitig ausradieren.
 
 
the-pool-de-poel-2014-bild-3
 
 
In THE POOL wird psychologischer Horror mit übernatürlichem Grauen vermischt, was den Zuschauer schon fordert. Der wird im Film ziemlich geschickt auf falsche Fährten geführt und mit immer neuen Informationen gefüttert, die aber irgendwie nicht plausibel erscheinen wollen. Mal streift der Film subtile Mystery, mal wird es psychologisch. Nur, in welche Schublade will der Film gesteckt werden? Für die Antwort darauf muss sich der Zuschauer bis zur letzten Einstellung gedulden. Erst dort ergibt das Puzzle einen Sinn, wenn CHRIS W. MITCHELL mit nur einem Kameraschwenk ohne Brimborium erklärt, warum in THE POOL zuviel Wirbel gemacht wird.
 
 
 


 
 
 

THE POOL – Fazit

 
 
 
7 Punkte Final
 
 
 
12 Points goes to The Netherlands. Holland kann nicht nur Käse und Tulpen. Auch im Horrorfach gibt es Potenzial. Das beweisen uns die Nachbarn eindrucksvoll mit THE POOL (Originaltitel: DE POEL), der ziemlich geschickt eine unheimliche Geschichte erzählt, die dezent mit Horrorelementen verfeinert wird und einen gemütlichen Campingausflug zum Albtraum werden lässt. Schwarzer Humor soll auflockern, schlägt einem aber spätestens in der letzten halben Stunde böse auf den Magen. Dort überschlagen sich die Ereignisse und führen zur Katastrophe, was vor allem einem starken Schauspieler-Ensemble zu verdanken ist, dessen Mitglieder im Vergleich zu vielen amerikanischen Berufskollegen zur Abwechslung mal was können. Regisseur CHRIS W. MITCHELL verriet, dass er sich von namhaften Horrorfilmen inspirieren ließ. So haben Klassiker wie THE SHINING, THE BLAIR WITCH PROJECT oder der immer noch sträflich wenig bekannte australische Natur-Thriller LONG WEEKEND maßgeblichen Einfluss beim Schreiben des Drehbuchs genommen. Zwar ist THE POOL noch weit von genannten Kultkandidaten entfernt. Trotzdem stemmt sich der Psychothriller souverän gegen die nicht mehr aufzuhaltende Flut an unnötigen No-Budget-Produktionen, die tagtäglich irgendeinen Weg von Amiland nach Europa suchen. Im Vergleich zu all den miserablen Low-Budget-Gurken aus Übersee kann THE POOL nämlich was – nämlich gruseln. Ein Psycho-Horror-Geheimtipp mit reichlich fies gelegten Fährten! Definitiv sehenswert.
 
 
 


 
 
 

THE POOL – Zensur

 
 
 
THE POOL ist trotz überschaubarer Horror-Elemente eher psychologischer Natur. Ein Hals wird aufgeschnitten. Zudem verwest eine Leiche im Zelt und wird wenig später verbrennt. Außerdem fällt eine Filmfigur mit dem Kopf auf einen Zelthaken und ein faulender Finger wird abgehakt. Hierzulande dürfte es für den holländischen Genre-Beitrag eine FSK16 geben.
 
 
 


 
 
 

THE POOL – Trailer

 
 


 
 
 

Marcel Demuth

 
 
 
Ähnche Filme:
 
The Shining (1980)
 
Darling (2015)
 
Black Mountain Side (2014)