Filmreview: „Crawl – Home Killing Home“ (2011)

crawl 2011
 
 
 

CRAWL – HOME KILLING HOME

Story

 
 
 
Ein mysteriöser und dazu ziemlich wortkarger Kroate (George Shevtsov) entpuppt sich als gerissener Auftragsmörder. Er wird von einem schleimigen Barbesitzer (Paul Holmes) beauftragt, einen zahlungsunwilligen Kunden zu beseitigen. Auf seinem Heimweg wird er in einen Unfall verwickelt, der einer beängstigenden Kettenreaktion auslöst, an deren Ende Kellnerin Marilyn Burns (Georgina Haig) um ihr Leben bangen muss.
 
 
 


 
 
 

CRAWL – Kritik

 
 
 
Home-Invasion-Thriller sind nicht erst seit THE STRANGERS, KIDNAPPED, etc. in aller Munde. Wer heutzutage einen derartigen Streifen produzieren möchte, sollte ihn mit allerlei Bösartigkeiten bestücken, denn nur so brennt sich das Werk auch längerfristig in die Hirne der hungrigen Horrormeute. Mit schön blutigen und psychisch nicht minder grenzüberschreitenden Szenen sollte ein jeder dieser Thriller den Nervenapparat des Fans gehörig strapazieren, damit der sich am Ende schweißgebadet und mit hochfrequenzigem Herzschlag zurück in den Kinosessel lehnen kann. Das kleine „Homevideo“ des Australiers PAUL CHINA gehört auch zu jener zwiespältigen Filmgattung und ist, welch Überraschung, ein weiterer Beitrag aus der Kategorie: „Debütstreifen“. CHINA, der für seinen Erstling nicht nur hinter der Kamera Platz genommen hat, sondern auch das Drehbuch quasi über Nacht zu Papier gebracht haben muss, scheint in seinem dunklen Kämmerlein nur unzureichend erkannt haben, was er da eigentlich zusammengekritzelt hat. Womöglich hat er sich die Vor- und Nachteile gängiger Heim-Invasionsfilme zu Gemüte geführt und kurzerhand die Vorteile von seiner To-Do-List gestrichen. Im Vergleich zu nennenswerten „Heim“-Schockern wie FUNNY GAMES und INSIDE zieht CRAWL erbarmungslos den Kürzeren, denn CHINA hat partout aus den Augen verloren, dass ein jeder guter Horrorfilm von der Geschichte und seinen Helden zehrt. CRAWL ist todlangweilig, seine Handlung inhaltsleer und minimalistisch. Durch langsame Kamerafahrten soll die nicht vorhandene Spannung gesteigert werden, kaum gesetzte Schnitte machen CRAWL zu einer eher einschläfernden Angelegenheit. Es will einfach nichts Aufregendes passieren.
 
Die banale Geschichte beginnt mit Bardame Marylin Burns (GEORGINA HAIG), die auf Bald-Ehegatte Travis wartet und schon länger auf einen Heiratsantrag hofft. Daraus wird leider nix, weil der unbedarfte Schönling von einem alternden Cowboy, gleichzeitig Auftragskiller (GEORGE SHEVTSOV) versehentlich über den Haufen gebrettert wurde. Der ominöse Fremde sucht nach Hilfe, kann aber in der Einöde nur ein beleuchtetes Haus entdecken. Doof nur, dass darin ausgerechnet die nichtsahnende Marylin lebt, die dem wortkargen Fremden sogleich als perfektes Aggressionsventil dient und das Katz-und-Maus-Spiel eröffnet wird. Selbiges ist natürlich kaum der Rede wert. Es wird weder gefoltert, noch gedemütigt, was in Zeiten ultra harten Torture Porns schon ziemlich altbacken wirkt. Das Mädchen flüchtet durch die Räumlichkeiten des Hauses, wobei der Widersacher ihr dicht auf den Fersen ist. Unterstrichen wird das lustlose Treiben von allerlei unheilvollen Streich-Akkorden, die auf prägnante und ziemlich ungewöhnliche Art die „bösen“ Szenen einläuten. Die sind zwar rar gesät, aber immerhin vorhanden. Es wird wild um sich geschossen, sogar ein Beil zweckentfremdet. Filmfreunde, die die Sichtung eines Films immer vom Trailer abhängig machen, werden verblüfft feststellen, dass der Clip ein wenig arg an A SERIOUS MAN (2009) erinnert. Das fertige Werk kann den im Trailer zitiertem Film der bekannten COEN-Brüder (TRUE GRIT, NO COUNTRY FOR OLD MEN) natürlich nicht im Entferntesten das Wasser reichen. Zwar besitzt auch CRAWL – HOME KILLING HOME (so das deutsche Titelverbrechen) skurrile Typen, bizarre Momente und verzweifelt cool gemeinte Sprüche. Die wirken jedoch in ihrer unfreiwilligen Komik aufgesetzt und wollen irgendwie nicht so recht in den Film passen. Vor allem die Figur des permanent koksenden und schmierigen Barbesitzers Slim Walding mag zwar mit PAUL HOLMES gut besetzt sein, die teils recht gut gewählten Schauspieler gehen aber in der geistlosen und ziemlich dialogarmen Szenarie vollkommen unter.
 
Mit seinen gerade einmal 73 Minuten Nettolaufzeit bietet CRAWL allen schlafgeplagten Leidgenossen eine gute Alternative zu herkömmlichen Pharmazeutika aus der Apotheke. Hier muss der Anwender nur einmal bezahlen und kann sich risikolos vor der Wohnzimmerglotze in den Tiefschlaf flimmern lassen – wann immer er möchte. Zwar gibt es hier einiges an farbintensiven Rot zu sehen; von nervenzerfetzendem Terror oder gar Spannung ist hier jedoch nichts zu verzeichnen. CRAWL ist ein ansprechend gefilmter Thriller, der den Zuschauer aber leider aufgrund seines Schneckentempos schnell zur Vorspultaste greifen lässt. Nach etwas über einer Stunde endet CRAWL genauso unspektakulär, wie er begonnen hat – Gott sei Dank!
 
 
 


 
 
 

CRAWL – Fazit

 
 
 
4 Punkte Final
 
 
 
Langsames Tempo, unspektakuläre Handlung und null Identifikationsmöglichkeiten – Wer will denn so was sehen? Auch wenn der Name der Figur Marylin Burns witzigerweise als kleine Hommage an BLUTGERICHT IN TEXAS-Darstellerin MARY LYNN ANN BURNS gemeint ist (der Künstlername der kultigen Sally-Darstellerin schimpft sich nämlich ebenfalls MARYLIN BURNS), so ist CRAWL trotzdem ein langweiliges Debüt-Filmchen, auf das der Horrorfan getrost verzichten kann.
 
 
 


 
 
 

CRAWL – Zensur

 
 
 
Zwar bekommt der Zuschauer in CRAWL einige derbe Einschüsse zu sehen, viel Mord und Totschlag wird aber nich auf der Mattscheibe zelebriert. Die deutsche Fassung ist ungeschnitten und trägt das KEINE JUGENDFREIGABE-Siegel.
 
 
 


 
 
 

CRAWL – Deutsche Blu-ray

 
 
 
Crawl-Home-Killing-Home-Blu-ray
 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Crawl; Australien 2011

Genre: Horror, Thriller

Ton: Deutsch und Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch

Bild: 2.35:1 (1080p)

Laufzeit: ca. 81 Min.

FSK: Keine Jugendfreigabe (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Rote Amaray mit Wechselcover

Extras: Trailer, Teaser

 
 
 
Was für eine Name für eine deutsche Heimkinofassung: CRAWL–HOME KILLING HOME. Rechteinhaber EUROVIDEO haut mit dieser Titelneuschöpfung mächtig auf die Kacke und verschleiert so die diversen Unzulänglichkeiten in der Inszenierung des Thrillers. Immerhin schaut die Präsentation des Streifens wirklich gut aus. Die Blu-ray wurde in eine tiefrote Amaray gesteckt und entpuppt sich im Sammlerregal als waschechter Hingucker. Zudem hat der Anbieter an ein Wendecover gedacht. Das wird wie üblich ohne FSK-Flatschen ausgeliefert und erfreut das Sammlerherz. Legt man die Disc in den Player betreibt EUROVIDEO erstmal mit zwei Trailern aus dem hauseigenen Fundus Eigenwerbung. Danach wird der Zuschauer in ein animiertes Hauptmenü gelotst, das mit Szenen aus dem Film untermalt wurde. Interessant dürfte hier vermutlich der Bonusbereich sein. Doch leider verbergen sich hinter dem Menüpunkt „Extras“ lediglich Trailer und Teaser zum Film, was einen bitteren Nachgeschmack hinterlässt, hätte der Zuschauer dann doch gern gewusst, warum Regisseur PAUL CHINA von teils gewöhnungsbedürftigen Stilmitteln Gebraucht gemacht hat. Der Hauptfilm selbst wird in würdiger Qualität geboten. Ironischerweise ist der HD-Transfer besser geraten, als der durchwachsene Film. Die Schärfe ist gut und der Kontrast gelungen. Hinzukommt, dass man sich bei der Synchronisation erstaunlich Mühe gegeben hat. Für diesen eher lauen Streifen hätte man vermutlich alles erwartet, nur keine professionelle Übersetzung. Hier hat man jedoch Sorgfalt walten lassen und erfahrene Sprecher engagiert, so dass tonal alles im grünen Bereich bleibt. Vor allem die etwas außergewöhnliche, musikalische Untermalung donnert satt aus den Boxen, weshalb man bei aufgedrehter Anlage das ein oder andere Mal herrlich zusammenzucken dürfte. Wer auf Untertitel angewiesen ist, kann sich freuen. Trotz spärlicher Ausstattung haben es die immerhin auf die Blu-ray geschafft, was heutzutage keine Selbstverständlichkeit ist. Vor allem kleine Label verzichten hin und wieder auf diese wichtige Ausstattung, so dass vor allem hörbehinderte Filmzuschauer so rein gar nichts mit diesen Veröffentlichungen anzufangen wissen. Unterm Strich wird dem Filmfreund mit der Blu-ray zu CRAWL-HOME KILLING HOME eine technisch anständige Scheibe geboten, die ruhig etwas mehr Bonus vertragen hätte können. Ob eine so mager ausgestattete Blu-ray direkt am Erstveröffentlichungstag gekauft werden muss, sollte jeder Filmfreund selbst entscheiden.
 
 
 

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CRAWL – Trailer

 
 


 
 

Marcel Demuth / Hellraiser80

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Home Sweet Home (2013)

The Aggression Scale (2012)

In their Skin (2012)

Kidnapped (2010)

The Strangers (2008)

Funny Games (1997)

Funny Games – Remake (2007)

Gastreview: „Shrooms – Im Rausch des Todes“ (2007)

Shrooms - Im Rausch des Todes
 
 
 

SHROOMS – IM RAUSCH DES TODES

Story

 
 
 
Fünf amerikanische Jugendliche reisen nach Irland zu Tara´s Schwarm Jack, den sie während eines Englandurlaubes kennengelernt hatte. Unter seiner Anleitung wollen sie Pilze sammeln gehen. Es hätte alles so schön werden können. Tara träumt davon, Jack endlich näher zu kommen und macht, entgegen ihrer doch recht prüden Grundhaltung, den Trip mit. Was tut man nicht alles, wenn man verliebt ist. Auf der Fahrt zu dem im Wald gelegen See überfahren sie eine Ziege und begegnen so gleich zwei sehr verstörend wirkenden Hinterwäldern, die das tote Tier gerne an sich nehmen und damit im Dickicht verschwinden. Während der Pilzsuche greift Tara zu einem falschen Pilz, der laut Legende von Druiden zur Reise ins Totenreich genutzt wurde und sogar die Möglichkeit bieten soll, in die Zukunft zu schauen. In der Folge wird sie immer wieder von Visionen heimgesucht. Während das arme Mädchen im Delirium windend im Zelt liegt, erzählt ihr Schwarm den anderen eine gruselige Lagerfeuergeschichte. Über ein Haus in diesen Wäldern, in dem sich früher sadistische Mönche – einer war ganz besonders schlimm – um Kriminelle gekümmert haben sollen. Irgendwann mischte ein traumatisierter Insasse den Mönchen giftige Pilze ins Essen, woraufhin fast alle Mönche und Insassen bestialisch abgemetzelt den Löffel abgaben. Neben einem Kind überlebten nur der fieseste Mönch und der Giftmischer. Gefunden wurden sie nie und sollen immer noch in den Wäldern herumspuken. Da überrascht es nicht, wenn aus dem netten Ausflug ein richtiger Horrortrip wird und einer nach dem anderen sein Leben verliert. Doch: Findet das alles wirklich statt? Oder erlebt man doch nur einen psychedelischen Pilztrip?
 
 
 


 
 
 

SHROOMS – Kritik

 
 
 
Dieser Film des mäßig bekannten irischen Regisseurs PADDY BREATHNACH hatte seine Uraufführung 2006 auf den Filmfestspielen in Cannes und schaffte es in den meisten Ländern nicht in die Kinos. In Irland selbst wurde er 2008 zwar zweimal für die Irish Film and Television Awards nominiert, konnte aber nicht gewinnen. SHROOMS ist ein Backwoodstreifen bzw. ein Horrorfilm über Zauberpilze und die Halluzinationen, die der Konsum mit sich bringt. SHROOMS beginnt in einem klassischen Genresetting und mit sechs Menschen wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Unter den absoluten Stereotypen gesellen sich: ein Kiffer, wohl eine Hommage an Jay von Jay & Silent Bob, mit seiner alternativen Freundin. Zwei Klosterschülerinnen, die nicht müde werden diese Tatsache zu erwähnen. Eine davon Asiatin und mit einem steroidaufgepumpten, notgeilen Sportler zum Freund. Dann haben wir noch die Blonde, ebenfalls Klosterschülerin, wohlbehütet aufgewachsen und in die Urlaubsromanze verliebt. Ein sehr attraktiver Typ, dem man nicht abnimmt, dass er tatsächlich, wie er sagt, jemals gehänselt worden ist. Und alle sechs sind aus unerfindlichen Gründen befreundet. Dazu noch die zwei geistig zurück gebliebenen Waldbewohner, die sich auch einfach mal eine Ladung Magic Mushrooms gegönnt haben. Bei den Voraussetzungen hätte es ein wirklich lustiger Film werden können. Ist es aber leider nicht. Zum Anfang überzeugt SHROOMS noch durch einige witzige Einfälle. So faselt im Pilzrausch eine sprechende Kuh allerhand seltsame Sachen. Doch im Verlauf der Geschichte scheint nicht mehr so recht klar, ob SHROOMS nun eine liebevoll weitergesponnene Lagerfeuergeschichte ist oder ein Schulfilm gegen den Konsum von Zauberpilzen sein soll („Ihr werdet alles grau und trist sehen und dann kommt jemand und ermordet euch, wenn ihr das Zeug jemals berührt!“).
 
Deprimierend ist, dass das Blu-ray-Cover so rein gar nix mit dem Film zu tun hat. Weder spielt der Mond eine Rolle und nicht mal die Pilze sehen denen im Film auch nur im entferntesten ähnlich. Dazu dann noch der Titel. Shrooms (die englische Abkürzung für Mushrooms, zu deutsch: Pilze) der vermuten lässt, dass man darin etwas über Pilze erfährt. Jedoch hat man jegliches Wissen über Pilze einfach mal über den Haufen geschmissen. So ist es schon mal sehr komisch, dass in diesem Wald nur zwei Sorten Pilze finden zu sind. Alle gut sichtbar, sie wachsen sowohl auf Holz wie auch in der Erde und teilen sich sogar engste Lebensräume. So wächst ein einzelner Fruchtkörper des gefährlichen Pilzes mitten in einer Gruppe des anderen. Das ist dann aber auch egal, denn in so einem Umfeld wird man wohl kaum auf diese Sorte der Magic Mushrooms treffen. Abgesehen davon haben sich die Macher wohl aus purer Notwendigkeit erdacht, dass der grüne Knollenblätterpilz – eher zu verwechseln mit dem Champignon – dem spitzkegeligen Kahlkopf ähnlich sähe, und dass man Chancen habe, den Konsum davon nicht nur zu überleben (er ist heutzutage noch für 90% der Pilzvergiftungen mit Todesfolge verantwortlich) sondern auch frei von jeglichen brutalen Vergiftungserscheinungen lustig durch den Wald spazieren kann. Aber verbuchen wir das jetzt einfach mal unter künstlerischer Freiheit. Ebenso falsch ist, dass sich Druiden an Knollenblätterpilzen versucht haben sollen, außer vielleicht um andere tödlich zu vergiften. Soweit bekannt ist, nutzten sie gerne, abgesehen vom spitzkegeligen Kahlkopf, den Fliegenpilz für ihre Reisen zwischen die Welten. Ebenso irreführend die Idee, dass man innerhalb von Sekunden nach Konsum auf dem Shroom-Trip sei. Dazu kommt dann noch das ein oder andere weitere Logikloch, welches man leider nicht auf den Pilztrip schieben kann und man langweilt sich zeitweilig etwas, während andere Szenen einfach dem übereifrigen Cutter zum Opfer fielen. Man möchte jetzt auch nicht alles schlecht reden, denn die Idee ist klasse. Auch die Atmosphäre, der triste, grau gehaltene Wald, die Visionen, die zwischendurch immer leicht verschobene Optik. Sowie die doch stark an Filme wie; THE GRUDGE und THE RING erinnernden abgehackten Bewegungen, bekannt als “Stutter walk“, die immer mal wieder in die Handlung gestreut werden und die leicht verzerrte Wahrnehmung aus Perspektive der ruhelosen Geister, die zusammen mit der leicht düsteren Musik von DARIO MARIANELLI, der ja schon mit den Soundtrack zu V WIE VENDETTA brillierte, ergeben ein sehr stimmiges Ganzes. Dazu noch die liebevolle Soundkulisse, wie man sie in einem düsteren Wald erwartet. Die Charaktere, die ausnahmslos in Ihren Rollen bleiben, so wie die Kameraführung sind genau, was man in so einem Streifen sehen möchte und erhöhen den Gruselfaktor immens. Das Ende ist sehr stimmig und zaubert selbst alteingesessenen Horrorfans ein Lächeln ins Gesicht. Alles in allem ist der Film ganz nett für zwischendurch. Und wenn man nicht zu viel erwartet, kann man mit SHROOMS ganz sicher auch seinen Spaß haben.
 
 
 


 
 
 

SHROOMS – Fazit

 
 
 
4 Punkte Final
 
 
 
Man kann ihn mögen. Trotz all der Fehler war die Idee erfrischend. Jedoch hat dieser Gruselstreifen sein Potential nicht mal ansatzweise ausgeschöpft. Laut dem was man so über Magic Mushrooms lesen kann, sind Pilztrips niemals so fade und trist. Auch in dem Bereich hätte mehr kommen können.
 
 
 


 
 
 

SHROOMS – Zensur

 
 
 
Die deutschen Blu-ray und DVD-Fassung ist mit FSK16 vollkommen ungeschnitten.
 
 
 


 
 
 

SHROOMS – Deutsche Blu-ray

 
 
 
Shrooms_bluray
 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Shrooms; Dänemark, Großbritannien, Irland / 2007

Genre: Horror, Thriller

Ton: Deutsch und Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch

Bild: 2.35:1 (1920x1080p)

Laufzeit: ca. 88 Min.

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung / Extendet Cut)

Verpackung: Amaray mit Wendecover

Extras: Trailer Deutsch (01:59 Min), Trailer Englisch (01:54 Min), Interviews (32:51 Min), Behind the Scenes (16:26 Min), Deleted Scenes & Bloopers (16:50 Min), Trailershow mit 9 Filmen aus dem Programm von ASCOT

 
 
 
SHROOMS wurde bereits 2008 auf DVD veröffentlicht und kommt nun fünf Jahre nach der Erstveröffentlichung auch als HD-Umsetzung in den Handel. Diesmal bekommt der Filmfreund eine verlängerte Filmversion geboten, die aber kaum nennenswerte Schauwerte beinhaltet. Bis auf einige verlängerte Dialogszenen im Originalton mit deutschen Untertiteln gibt’s es hier nichts Neues zu bewundern, was den Hinweis „Exklusive Langfassung“ auf dem Cover der Blu-ray rechtfertigt. Auch beim Bild stellt sich Ernüchterung ein. Dem Bild mangelt es an Schärfe und Details, so dass kein HD-Feeling aufkommen möchte. Zudem ist der Schwarzwert oft derart tief angesetzt, dass sich kaum Details erkennen lassen. Ein durchgängig grobes Filmkorn dürfte Puristen in den Wahnsinn treiben. Schon wesentlich besser schaut es beim Ton aus. Die Dialoge sind klar verständlich und viele kleine Umgebungsgeräusche lassen die Surroundboxen arbeiten. Die Sound-Kulisse „Wald“ wird hervorragend durch tolle Umgebungsgeräusche eingefangen, so dass eine lobenswerte Räumlichkeit entsteht. Bei den Extras hat ASCOT ELITE bereits vorhandenes Material der DVD-Version aus dem Jahre 2008 zusammengetragen. Das liegt in SD-Qualität vor und ist deutsch untertitelt. Neben bekannten Interviews mit allen Beteiligten (32:51 Minuten) gibt es ebenso ein Behind the Scenes-Feature (16:26 Minuten) mit Szenen vom Set. Neu auf der Scheibe sind diverse Deleted Scenes & einige Bloopers (SD; 16:50 Minuten), die aber keine deutschen Untertitel erhalten haben. Wer gern Trailer schaut, darf sich über den filmbezogenen Trailer in Deutsch und Englisch freuen. Eine umfangreiche Trailershow mit neun Titeln aus dem Programm von ASCOT ergänzen den Bonusbereich der Scheibe. Bleibt zu erwähnen, dass auch bei der SHROOMS Blu-ray nicht auf ein Wendecover verzichtet wurde.
 
 

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SHROOMS – Trailer

 
 


 
 

BloddyLilli

 
 
 
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One Way Trip 3D (2011)

Filmreview: „Hell Baby“ (2013)

hell baby 2013
 
 
 

HELL BABY

Story

 
 
 
Vanessa (Leslie Bibb) ist mit Zwillingen schwanger. Grund genug für ihren Gatten Jack (Rob Corddry), in einem der schlechteren Viertel von New Orleans ein heruntergekommenes Haus für günstiges Geld zu erwerben, um der kleinen Familie eine Grundlage bieten zu können. Doch so friedlich wie anfänglich gedacht scheint das Gebäude gar nicht zu sein. Der etwas seltsam anmutende Nachbar F’Resnel (Keegan Michael Key) klärt das Paar auf und berichtet, dass das von den Einheimischen genannte „House of Blood“ eine finstere Vergangenheit beherbergt und seither als verflucht gilt. Es dauert nicht lang bis allerhand mysteriöse Dinge in den neuen vier Wänden geschehen und Vanessa beginnt, sich merklich zu verändern …
 
 
 


 
 
 

HELL BABY – Kritik

 
 
 
Seit SCARY MOVIE im Jahr 2000 damit begonnen hat, aktuelle Horrorfilme möglichst plump zu parodieren, hat es eine ganze Menge mißratener Komödien gegeben, die aber nur selten Erfolge wie die der berüchtigten Comedyreihe verbuchen konnten. Mit Teil fünf flimmerte sogar zuletzt ein weiterer Ableger über die weltweiten Kinoleinwände, der jedoch nicht einmal annähernd an den ersten Film der Horror-Verarsche heranreichen konnte. Für das Filmduo ROBERT BEN GARANT und THOMAS LENNON Grund genug, an ihrer ganz eigenen, schlüpfrigen SCARY MOVIE Parodie zu arbeiten, die nun unter dem Titel HELL BABY in die heimischen Wohnzimmer kommt. Die beiden sind keine Unbekannten, wenn es darum geht mit viel Wortwitz und satten Budget möglichst gewinnträchtige Mainstream-Komödien für die ganze Familie ins Kino zu bringen. Neben DER BABYNATOR (2005), NACHTS IM MUSEUM (2006) und NACHTS IM MUSEUM 2 (2009) geht auch die Serie RENO 911 (2003) auf das Konto des dynamischen Duos. Letzgenannte haben sie nicht nur mitkonzipiert, sondern darin auch selbst die Hauptrollen gespielt.
 
 
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Diesmal haben sich die GARANT und LENNON für die Umsetzung einer weniger kindgerechten Komödie entschieden und stattdessen an einem herzlich niveaulosen Spaß für Erwachsene gebastelt, der vor allem das Interesse der Splatterfans auf den Plan rufen dürfte, denn zimperlich geht es in HELL BABY nicht vonstatten. Wir erleben die Geschichte von Vanessa (LESLIE BIBB), die zusammen mit Partner Jack (ROB CORDDRY) eine modrige Behausung bezieht, von der die Einheimischen berichten, dass es darin nicht mit rechten Dingen zugehen soll. So ganz Unrecht scheinen die Nachbarn nicht gehabt zu haben, denn die schwangere Vanessa verhält sich alsbald ziemlich daneben. Sie beginnt rohes Fleisch zu futtern, Lack und Wein zu trinken und entwickelt eine Leidenschaft für das grobschlächtige Handwerk, in dem sie ihren Frauenarzt gewissenlos an die Wand tackert und gierig ausweidet. Das seltsame Verhalten der bevorstehenden Mutter lässt Ehemann Jack verzweifeln, so dass er zwei nikotinabhängige Priester rufen lässt, die der Gattin den Teufel austreiben sollen.
 
 
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Gehen dir die anspruchsvollen Sketche aus, dann füll´ den Film doch einfach mit allerhand ekelerregender Schlüpfrigkeiten. Nach dieser Devise geht es in HELL BABY her. Hier bekommt der Zuschauer all das zu sehen, an dem sich manch pubertierender Teenager durchaus erfreuen kann. Es wird gefurzt, gekotzt und natürlich auch gekifft bis sich die Balken biegen, was vor allem Spaßbremsen und Moralapostel bitter aufstoßen dürfte. Ja, in KILL BABY geht’s mächtig freizügig und platt vonstatten. Wir sehen eine verwahrloste 90-jährige, die vermutlich zwischen den Wänden des Hauses lebt und sich als Nymphomanin entpuppt. Ganz zum Leidwesen von Jack, dem die zig weiblichen Protagonisten des Films und deren Anmachversuche gehörig auf den Zünder gehen. Zudem sorgt Nachbar F’Resnel (KEEGAN MICHAEL KEY) nicht selten für einige wohldosierte Schreckmomente. Er taucht nicht nur unerwartet in den ungünstigsten Momenten auf; er scheint auch nicht ganz dicht zu sein. Ganz allein ist er damit allerdings nicht: HELL BABY beherbergt vermutlich die obskursten Gestalten des Kinojahres 2013. Ob nun Priester, Polizist oder werdende Mutter – in diesem Film ist keiner der Anwesenden geistig auf der Höhe, was durchaus für einige herzliche Lacher sorgen dürfte. ROBERT BEN GARANT und THOMAS LENNON sind vehement darum bemüht, möglichst schön anspruchslos zu sein. Es wird (vor allem am Ende) herumgeblödelt als gebe es kein Morgen mehr, ganz zum Leidwesen der schemenhaften Handlung, die ohnehin nur schmückendes Beiwerk ist und kaum Beachtung findet. Immerhin finden, trotz der vielen seichten Witze, viele nette Anspielungen bekannter Horrorfilme den Weg in den Film. So macht der Zuschauer Bekanntschaft mit dem Hund aus DAS OMEN (1976) und die schwangere Vanessa gebärt am Ende wie in ROSEMARYS BABY (1968) den Teufel höchstpersönlich. Was bleibt ist eine nette, anspruchslose Horrorkomödie, mit vielen Witzen südlich der Gürtellinie, diversen Zitaten und einigen schön derben Bluteinlagen, die das Herz eines jeden Horrorfans schneller schlagen lassen.
 
 
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HELL BABY – Fazit

 
 
 
6 Punkte Final
 
 
 
Herrlich gagreicher Horrorspaß im Stil der SCARY MOVIE-Filme. Hier wird platt gewitzelt und blutig gehandwerkelt; wer sein Hirn ausschaltet wird dennoch gut unterhalten werden.
 
 
 


 
 
 

HELL BABY – Zensur

 
 
 
HELL BABY ist zwar eine Komödie, trotzdem geht es hier gerade gegen Ende hin ordentlich zur Sache und der rote Lebenssaft darf ein wenig spritzen. Eigentlich müsste HELL BABY aufgrund des komödiantischen Untertons ab 16 Jahren freigegeben werden. Da der Film aber auch einige optische Gemeinheiten zu bieten hat, hat er in der ungeschnittenen Fassung eine Erwachsenenfreigabe erhalten. Keine Jugendfreigabe.
 
 
 


 
 
 

HELL BABY – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Splendid Film | I-on New Media

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Hell Baby; USA 2013

Genre: Horror, Komödie

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch

Bild: 1,78:1 (1080p)

Laufzeit: ca. 94 Min.

FSK: Keine Jugendfreigabe (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: KeepCase mit Wendecover

Extras: Keine Extras

Release-Termin: 26.02.2016

 

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HELL BABY – Trailer

 
 


 
 

Marcel Demuth / Hellraiser80

(Rechte für Abbildungen und Szenenbilder liegen bei Splendid Film | I-on New Media)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Monster Brawl (2011)

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Mega Monster Movie (2009)

Shaun of the Dead (2004)

Zombieland (2009)

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Tucker and Dale vs. Evil (2010)

Scary Movie (2000)

Scary Movie (2001)

Rosemarys Baby (1968)

Das Omen (1976)

Filmreview: „The Ouija Experiment“ (2011)

The Ouija Experiment 2011
 
 
 

THE OUIJA EXPERIMENT

Story

 
 
 
Die drei goldenen Regeln der Benutzung eines Hexenbretts:
1. Frage den Geist nie, wie er gestorben ist.
2. Frage den Geist nie, wie du sterben wirst.
3. Verabschiede dich nach jedem Kontakt mit dem Jenseits.
Hätten die Freunde Michael (Justin Armstrong), Brandon (Carson Underwood), Lisa (Miranda Martinez) La’nette (Swisyzinna), Calvin (Eric Window) die wichtigen Regeln beim Umgang mit einem Ouija-Brett befolgt, wäre ihnen so einiger Ärger erspart geblieben. Durch unachtsames Verhalten öffnen sie das Tor zur Geisterwelt und verhelfen dabei drei Geisterwesen in die unsrige zu schlüpfen. Leider ist mit einer der Kreaturen nicht wirklich gut Kirschen essen, so dass die Freunde bald um ihr Leben bangen müssen.

 
 
 


 
 
 

THE OUIJA EXPERIMENT – Kritik

 
 
 
Was für Eltern müssen das sein, die ihrem Sohnemann mit gerade einmal fünf Jahren erlauben, sich FRIEDKINS Teufelsaustreibungs-Schocker DER EXORZIST (1973) anschauen zu dürfen? Nun gut, hätte LINDA BLAIR als besessene Regan dem Regisseur des vorliegenden THE OUIJA EXPERIMENT in jungen Jahren nicht derart den „Kopf verdreht“, wir hätten dieses günstig produzierte No-Budget-Stück vermutlich nie vor die Funzel bekommen. Auch wenn diese kleine Anekdote Regisseur ISRAEL LUNA maßgeblich dazu bewegt haben soll, im Filmbusiness Fuß zu fassen, hat sich LUNA bisher als Filmemacher nicht wirklich mit Ruhm bekleckert. Zwar konnte er mit LA LUNA FILMS und LA LUNA ENTERTAINMENT zwei eigene Produktionsfirmen ins Leben rufen; wirklich nennenswertes Horrormaterial ist den beiden Kreativschmieden bisher noch nicht entsprungen. Ob sich das mit seinem THE OUIJA EXPERIMENT ändern wird? Wir meinen nein, denn LUNAS neustes Schaffen ist mal wieder einer dieser unendlich vielen Filme, die versuchen, aus der erfolgreichen PARANORMAL ACTIVITY-Mixtur schnell noch etwas Kohle zu schlagen. Bei seinem aktuellen Ausflug in das Phantastische Genre hat sich der Filmemacher für ein Remake eines eigenen Filmes entschieden. Bereits 2002 hatte LUNA die Idee zu seiner Geister-Geschichte und verfilmte sie unter dem spektakulären Titel IS ANYBODY THERE?. Nun, weit mehr als zehn Jahre später spendierte er dem Gruselstück eine Frischzellenkur:
 
Wir erleben erneut, wie ein paar Mittdreißiger auf die glorreiche Idee kommen, einige paranormale Ereignisse auf digitales Filmmaterial bannen zu wollen. Diesmal sollen die Geister direkt über ein Hexenbrett mit den Protagonisten in Verbindung treten, was auch anfänglich ganz gut funktioniert. Nur scheinen es die Helden der Geschichte nicht wirklich ernst mit dem Kontakt ins Jenseits zu nehmen, denn nach der ersten Sitzung vergessen sie sich von den vermeintlich freundlichen Geisterwesen zu verabschieden, was zur Folge hat, dass sich die Toten einen Weg in die Welt der Lebenden bahnen können.
 
Bereits das schmale Budget von gerade einmal 1.200 US-Dollar (!) lässt nichts Gutes erahnen, wobei dennoch positiv Erwähnung finden sollte, dass THE REALM (so sollte das Ding ursprünglich eigentlich heißen) bei weitem teurer ausschaut, als die knapp bemessenen Produktionskosten erahnen lassen. Immerhin stimmt auf technischer Ebene alles. THE OUJA EXPERIMENT ist souverän gefilmt, zügig erzählt und die Laufzeit vergeht wie im Flug. Trotzdem hinterlässt der Film keinen bleibenden Eindruck. Zu oft hat man die Found-Footage-Rezeptur zuletzt auf dem TV-Apparat gehabt. Zudem vergreift sich LUNA fast schon schamlos an diversen, meist besseren Filmen, ohne überhaupt eigene Ideen zu liefern. Wir sehen Geister mit weit aufgerissenen Mündern, die eine verblüffende Ähnlichkeit zu den Kreaturen aus den beiden GRAVE ENCOUNTERS Filmen besitzen. Und wir erleben den üblichen Hokuspokus, den der Horrorfilmfreund nun schon zu Genüge in den zahllosen Geisterfilmen der letzten Zeit gesehen hat. Da bewegen sich Türen wie von Geisterhand und unheimliche Stimmen dienen als Vorboten drohenden Unheils. Wirklich unheimlich ist der unausgegorene Spuk leider nicht und Gruselfeeling will partout nicht eintreten wollen. Ein Fakt, der beweist, dass es sich bei THE OUJA EXPERIMENT um keinen wirklich sehenswerten Beitrag handelt. Denn was nützt der zigste Geisteraufguss, wenn er doch seine Wirkung verfehlt und dem Zuschauer einfach keine Angst einzujagen vermag. Immerhin wird im Film für einen wirklich sehenswerten Schauerstreifen Werbung betrieben. Ganz beiläufig findet der Terror-Flick THE ENTITY aus dem Jahre 1981 Erwähnung. Schade nur, dass sich Regisseur ISRAEL LUNA kein Beispiel an SIDNEY J. FURIES Filmarbeit genommen hat, denn dann wüsste er wie effektives Geisterkino auszuschauen hat: schaurig, beängstigend und vor allem nachhaltig!
 
 
 


 
 
 

THE OUIJA EXPERIMENT – Fazit

 
 
 
4 Punkte Final
 
 
 
Wer PARANORMAL ACTIVITY und GRAVE ENCOUNTERS mochte, wird diesen Film lieben. Alle anderen Filmfreunde werden mit diesem unspektakulären Quark wohl keine Freude haben. THE OUIJA EXPERIMENT ist seichte Gruselware ohne Höhepunkte und erschreckend wenig Gänsehautfeeling.
 
 
 


 
 
 

THE OUIJA EXPERIMENT – Zensur

 
 
 
Gewalt gibts hier nicht zu sehen. Stattdessen bekommt der Zuschauer nur die Resultate der Geisterangriffe zu Gesicht. Wirklich brutal, blutig oder schockierend ist das natürlich nicht, so dass THE OUIJA EXPERIMENT in Deutschland mit FSK16 veröffentlicht wurde.
 
 
 


 
 
 

THE OUIJA EXPERIMENT – Deutsche Blu-ray

 
 
 
the-ouija-experiment-bluray

(c) Edel Germany / Starmovie

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: The Ouija Experiment; USA 2011

Genre: Horror, Thriller

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Keine

Bild: 1.78:1 (1080p)

Laufzeit: ca. 96 Min.

FSK: FSK 16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Amaray mit Wendecover

Extras: Originaltrailer und Trailershow

Release-Termin: 23.01.2015

 

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THE OUIJA EXPERIMENT – Trailer

 
 


 
 

Marcel Demuth / Hellraiser80

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Stripped (2012)

The Dyatlov Pass Incident (2013)

The Vatican Exorcisms (2013)

The Frankenstein Theory (2013)

Apollo 18 (2011)

Grave Encounter 2 (2012)

The Dinosaur Project (2012)

The Bay (2012)

Blair Witch Project (1999)

Filmreview: „Who’s Next“ (2012)

lost lake 2012
 
 
 

WHO’S NEXT?

Story

 
 
 
Tricia (Katie Keene) und Boyfriend Jeff (John Shartzer) sind ein glückliches Paar, kurz vor der Vermählung. Grund genug, Onkel Vern (Ezra Buzzington) zur Feierlichkeit zu laden. Doch der befindet sich gerade irgendwo draußen in der Wüste auf Geisterjagd. Wo jedoch genau weiß niemand. Die beiden beschließen, ihn ausfindig zu machen und begeben sich in die Geisterstadt LOST LAKE, ein Ort an dem es angeblich nicht mit rechten Dingen zugehen soll. Onkel Vern ist schnell gefunden und bittet die beiden, ihn bei seiner Geisterjagd zu unterstützen. Die willigen ein und bemerken bald, dass sie vielleicht doch hätten lieber zu Hause bleiben sollen …
 
 
 


 
 
 

WHO’S NEXT? – Kritik

 
 
 
Wüste, verlassene Geisterstadt und Hitze? Das kennt der Zuschauer vermutlich bereits aus dem Alexandre-Aja-Remake zu THE HILLS HAVE EYES (2006). Auch wenn in WHO’S NEXT mit EZRA BUZZINGTON ein bekannter Schauspieler aus dieser Neuverfilmung am Start ist, handelt es sich bei dem vorliegenden Mystery-Thriller natürlich um kein weiteres Sequel. Stattdessen geht es hier in die Wüste auf Geisterjagd, natürlich gänzlich ohne EMF-Messgeräte, Infrarot-Thermometer und dem ganzen hochmodernem Geisterjäger-Schnickschnack. Hier tut’s die gute alte Videofunktion des Handys, die nun das Grauen auf SD-Karte bannen soll. Während sich Protagonistin Tricia (KATIE KEENE) mit dem Liebsten auf die Suche nach Onkel Vern begibt, endet die mysteriöse Schnitzeljagd in einem verlassenen Wüstenstädtchen mit dem sagenhaften Namen WHO’S NEXT, von dem bereits einige Kilometer entfernt ein Ladenbesitzer grausiges zu berichten wusste. Der See scheint wirklich verschwunden zu sein, denn weit und breit macht sich nur unerträglich Hitze breit. Gott sei Dank ist Vern (EZRA BUZZINGTON) schnell gefunden und die Familie kann sich bei einem Umtrunk herzlich in die Arme schließen. Doch WHO’S NEXT wäre vermutlich kein waschechter Genrefilm, würde die gemütliche Zusammenkunft nicht wenig später im Desaster enden. Wirklich gruselig wird es in WHO’S NEXT nicht, kein Wunder, gibt es hier soviel Spuk zu sehen, wie Niveau im Nachmittagsprogramm von RTL2. Hier wird die Geisterfalle kurzum gegen eine Machete ausgetauscht, damit Onkel Vern Nichte Tricia zu Hackfleisch verarbeiten kann.
 
Der überraschende aber konsequente Wechsel vom seichten Gruselfilmchen zum haarsträubenden Terror-Schocker ist Regieanfänger MARCUS NASH ziemlich gut geglückt. Das hätte der Filmfan von TERROR AT LOST LAKE (so der allererste Name der Produktion) vermutlich nicht erwartet. Onkel Vern scheint die permanente Hitze in der Wüste Kaliforniens etwas arg aufs Gemüt geschlagen zu haben, denn das anfänglich schrullige Familienmitglied verwandelt sich zum humpelnden Amokläufer, der seine Verwandten gerne einen Kopf kürzer machen möchte. Für einen Mikrobudgetfilm wie WHO’S NEXT kann sich die Inszenierung durchaus sehen lassen, denn trotz billigen Digital-Looks, macht das Ding eine durchweg spannende Figur, was vor allem an EZRA BUZZINGTON (THE ARTIST, MIRRORS, SECRETARY) liegen mag, der hier als Onkel Vern mit einer derart gespenstigen Wandlungsfähigkeit brilliert, dass man kaum verstehen kann, warum der gute Mann nicht schon für einen seiner unzähligen Leinwand-Auftritte einen Oscar erhalten hat? Immerhin schafft es MARCUS NASH (der bisher nur Kurzfilme gedreht hatte), das bösartige Verhalten des Greises schön lang hinauszuzögern und liefert am Ende sogar noch eine plausible Erklärung für sein Agieren und all die seltsamen Gegebenheiten im Film, mit denen der Zuschauer im Verlauf der Handlung konfrontiert wird. Hierbei sorgt vor allem die für einen Horrorfilm untypische Kulisse für ein andersartiges Schauder-Vergnügen. Es muss nicht immer nur Nebel, Finsternis und Wolfsgeheul sein, um eine unheimliche Atmosphäre zu erzeugen. Manchmal bedarf es nur einer guten Idee und eines stimmigen Schauplatzes, um einen soliden Horrorfilm entstehen zu lassen. Gedreht wurde in der Stadt Trona, einer einst blühenden Bergbausiedlung im Herzen der Mojave-Wüste. Nach diversen Entlassungswellen und andauernder Arbeitslosigkeit, zogen viele Bewohner der Gemeinde weg, worauf die Infrastruktur und das soziale Leben der Stadt zerfielen. Die leerstehenden Hütten waren WHO’S NEXT förderlich, denn die verlassene Siedlung beherbergt ein gänsehautverursachendes Unbehagen, was gerade durch die brennende Sonne merkliches Gruseln ermöglicht. Fragt sich nur, warum bisher nur so wenige andere Filmemacher eine derart grandiose Kulisse nicht für ihre Horrorfilme erkannt und genutzt haben.
 
Trotz gerade einmal 450.000 US-Dollar und anfänglich etwas sehr aufdringlichem Amateurdarsteller-Geplapper hat Debütant MARCUS NASH noch einmal die Kurve bekommen und einen ziemlich kurzweiligen Terrorfilm weit draußen in der Trostlosigkeit Amerikas gedreht, der sich durch seine gewöhnungsbedürftige Kulisse vor ähnlich gelagerten B-Movies nicht zu verstecken braucht. Es gibt einige ziemlich gemeine Schockeffekte zu bewundern, so wird ein Finger abgesäbelt und im obligatorischen Finale fließt sogar etwas Blut. Was will der Horrorfilmfreund mehr?
 
 
 


 
 
 

WHO’S NEXT? – Fazit

 
 
 
6 Punkte Final
 
 
 
Ein richtig fieser Horrorfilm vor ungewöhnlicher Kulisse. LOST LAKE (so heißt der Film im englischen Original) ist trotz Minibudget kein Rohrkrepierer, sondern ein spannender und kurzweiliger Film mit reichlich Wendungen!
 
 
 


 
 
 

WHO’S NEXT? – Zensur

 
 
 
Es gibt zwar einige zeigefreudige Momente aber wirklich derbes Gemetzel sucht man in WHO’S NEXT vergebens. Der seichte Gewaltpegel hat dem Film hierzulande eine FSK18 eingebracht.
 
 
 


 
 
 

WHO’S NEXT? – Deutsche Blu-ray

 
 
 
Whos-next-bluray

(c) Savoy Film

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Lost Lake; USA 2012

Genre: Horror, Thriller

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch Dolby Digital 5.1, Deutsch Dolby Digital 5.1

Untertitel: Keine

Bild: 2.35:1 (1080i)

Laufzeit: ca. 80 Min.

FSK: FSK18 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Amaray mit Wendecover

Extras: Trailer

Release-Termin: 13.12.2013

 
 
 
Und wieder gibt es Nachschub für Freunde günstig gedrehter Horrorware. Für den deutschen Release hat sich Rechteinhaber SAVOY FILM etwas ganz besonderes einfallen lassen und den im Original betitelten LOST LAKE kurzum in WHO’S NEXT umbenannt, damit Horrorfans reichlich verwirrt werden. Wir klären daher umgehend auf: WHO’S NEXT hat rein gar nix mit dem kürzlich erschienen Splatter-Slasher YOU’RE NEXT am Hut, der vor einiger Zeit über deutsche Kinoleinwände geflimmert ist. Dass es sich bei dem vorliegenden WHO’S NEXT um einen kleinen Low-Budget-Streifen handelt macht sich vor allem beim Bild bemerkbar. Das befindet sich mit 1080i-Auflösung auf dem vorliegenden Heimkinomedium und erreicht eigentlich nicht einmal annähernd heutigen HD-Standard. Der Transfer erinnert stattdessen an veraltete Videotechnik, ist viel zu dunkel und lässt an Schärfe missen. Immerhin hat man sich diesmal Mühe mit der Synchronisation gegeben. Bei den kleinen Indie-Labels wurde da in letzter Zeit wenig Herzblut betrieben. Zwar ist auch in WHO’S NEXT viel Luft nach oben vorhanden; dennoch ist hier die Arbeit der (Laien)Sprecher als halbwegs ertragbar zu betiteln. Weniger erfreulich ist das magere Bonusmaterial, das gerade einmal aus dem englischsprachigen Filmtrailer besteht, der scheinbar von Youtube stibitzt wurde und ein äußerst skurriles Bildformat besitzt. Damit die Mankos nicht so arg ins Gewicht fallen, hat sich der Anbieter dazu entschlossen WHO’S NEXT für kleines Geld in den Handel zu bringen. Der Film ist ungeschnitten und besitzt ein Wendecover. Wem die aufgeführten Defizite in der Technik nicht stören kann bedenkenlos zugreifen, auch wenn wir der Meinung sind, dass im Falle von WHO’S NEXT die herkömmliche DVD ausreichend dürfte.
 
 
 

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WHO’S NEXT? – Trailer

 
 


 
 

Marcel Demuth / Hellraiser80

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Wolf Creek (2005)

The Hills have Eyes (1977)

The Hills have Eyes (2005)

Filmreview: „Jug Face“ (2013)

jug-face-poster
 
 
 

JUG FACE

Story

 
 
 
Tief in den Wäldern im Süden Amerikas liegt ein Dorf, dessen Bewohner eine unsichtbare Kreatur verehren, die in einem mysteriösen Schlammloch haust. Um den Schutz der Gemeinschaft zu wahren, wird das Wesen hin und wieder mit menschlichen Opfern besänftigt. Als die junge Ada (Lauren Ashley Carter) erfährt, dass sie als nächstes an der Reihe ist und zum Wohle der Gemeinde hingerichtet werden soll, versucht sie aus dem Dorf zu flüchten …
 
 
 


 
 
 

JUG FACE – Kritik

 
 
 
 
 
 
Achtung, Kritik beinhaltet Spoiler!
 
 
 
Wenn man stets hart und zielstrebig an seinen Träumen arbeitet, kann man Großes erreichen. So oder so ähnlich dachte vermutlich Newcomer CHAD CRAWFORD KINKE und dürfte sich zur Belohnung für seinem Debüt-Film JUG FACE vor Angeboten kaum noch retten können. Der talentierte Nachwuchsregisseur nahm 2011 an einem Drehbuchwettbewerb teil, den er auch für sich entscheiden konnte. Zusätzlich fand sein Werk erfreulicherweise rasch einen Geldgeber und konnte schnellstmöglich realisiert werden. Trotz mangelnder Bekanntheit und Low-Budget-Status konnte man für JUG FACE den international erfolgreichen Spezialeffekte-Künstler ROBERT KURTZMAN gewinnen, Mitbegründer der beliebten KNB-Effekt-Werkstatt und Kopf hinter den herrlich bösartigen Effekten von Filmen wie EVIL DEAD 2, FROM DUSK TILL DAWN oder BRIDE OF RE-ANIMATOR. Auch wenn der vorliegende Horrorfilm mit KURTZMAN an Bord große Kröselei verspricht, ist JUG FACE eben doch keines dieser drastischen Dinger geworden, in dem die Protagonisten nahezu im Blut ersaufen.
 
Im Mittelpunkt der kleinen Geschichte steht ein verschworenes Hinterwäldlervolk, das seine Zeit entgegen der Erwartung des Zuschauers nicht mit dem Abschlachten ahnungsloser Touristen verbringt. In JUG FACE huschen keine deformierten Kreaturen durchs Bild, die niederen Instinkten frönen. Stattdessen handelt der Film von einer religiösen Gemeinde, weit draußen in den Urwäldern Südamerikas, die sich durch ein geheimnisvolles Ritual Schutz verspricht. Auch die schüchtern dreinschauende Ada (LAUREN ASHLEY CARTER) gehört jener Gemeinschaft an und hat ein kleines Geheimnis. Sie ist einem Nachbarsjungen versprochen verschweigt aber, dass sie das Kind ihres Bruders Jessaby (DANIEL MANCHE) im Leib trägt. Während man gemütlich in den Alltag lebt, ist es vor allem eine mysteriöse Grube, die allen Dorfbewohnern Sorge bereitet. Dort haust eine unsichtbare Kreatur, die in regelmäßigen Abständen Opfergaben fordert und so die kleine Gemeinde dezimiert. Töpfer Dawai (SEAN BRIDGER) scheint dabei als Sprachrohr des Monsters zu fungieren, empfängt er doch Visionen und formt in Trance kleine Tongefäße mit den Gesichtern jener Dorfbewohner, die als nächstes am Rand der Grube geopfert werden sollen. Als Ada auf einem der Krüge ihr eigens Gesicht wiederentdeckt, bricht sie in Panik aus und vergräbt den Behälter im Wald. Das erweckt natürlich die Missgunst der Kreatur, worauf diese beginnt, wahllos die Mitglieder der Gemeinde zu schlachten. Grund für Ada, aus dem Dorf zu fliehen – in Dawai sieht sie einen Verbündeten.
 
Auch wenn mit ROBERT KURTZMAN als F/X-Experte ein Garant für blutiges Treiben an Bord ist, überrascht, dass JUG FACE keine unnötige Splatterorgie geworden ist. Das hier geschilderte Grauen ist subtiler Natur, was natürlich nicht zwangsläufig bedeuten muss, dass Regisseur CHAD CRAWFORD KINKE nicht hin und wieder daran Gefallen findet, Blutfontänen durch die Szenerie spritzen zu lassen. Voranging jedoch beschäftigt sich JUG FACE mit den Konflikten innerhalb der Gemeinschaft, wobei Parallelen zum Film THE VILLAGE von M. NIGHT SHYAMALAN (THE SIXTH SENSE) nicht von der Hand zu weisen sind. Während die Kreatur wahllos Opfer unter den Dorfbewohnern fordert, ist Hauptprotagonistin Ada die einzige, die einen klaren Entschluss fasst und dem geduldeten Abschlachten entkommen möchte. Sie nimmt all ihren Mut zusammen und flüchtet in die naheliegende und dennoch befremdliche Kleinstadt, um dort nach Hilfe zu suchen. Während CHAD CRAWFORD KINKE ein goldenes Händchen für unglaublich stimmige Bilder besitzt, sind es vor allem die großartigen Schauspieler, die den Film bereichern. Allen voran LAUREN ASHLEY CARTER, die der Rolle der verunsicherten Ada die notwendige Glaubwürdigkeit verleiht. Ähnlich wie in BRIAN DE PALMAS King-Verfilmung CARRIE (1976) leidet Ada unter dem religiösen Fanatismus der eigenen Eltern. Während die permanente Angst vor der dominanten Mutter Loriss (brillant abgebrüht: SEAN YOUNG) dem Teenager schlaflose Nächte bereitet, sorgt das ruppige und durchweg kaltherzige Vorgehen der Selbigen nicht selten für unangenehmes Magengrummeln beim Zuschauer.
 
Dennoch; auch wenn CHAD CRAWFORD KINKE bei seinem ersten abendfüllenden Spielfilm eigentlich alles richtig macht, hinterlässt das ungenießbare Ende doch einen überraschend faden Nachgeschmack. Anders als erwartet entscheidet sich KINKE gegen ein Happy End, was in Anbetracht der Umstände nicht jedem Zuschauer gefallen dürfte. Trotzdem; trotz unkonventioneller Inszenierung ist JUG FACE ein recht sehenswertes Märchen für Erwachsene, dem zwar wenig Budget zur Verfügung stand, aber zu keiner Minute anzusehen ist, dass kaum Geld vorhanden gewesen ist. Trotz unsichtbaren Monsters, schafft es KINKE mit permanent unwohliger Atmosphäre zu überzeugen. Umso mehr möchte man es ihm gönnen, dass dem ambitionierten Regisseur bei seinem folgenden Werk mehr Geld zu Verfügung steht – auf das er als seine kreativen Visionen in die Tat umsetzen kann. Denn: Newcomer CHAD CRAWFORD KINKE sollte der Filmfan dringend im Auge behalten – der hat was drauf!
 
 
 


 
 
 

JUG FACE – Fazit

 
 
 
7 Punkte Final
 
 
 
Ein packender, spannender und durchweg düsterer Mystery-Thriller in der Tradition von THE VILLAGE. Ein grandioses Horror-Debütwerk, das nicht ungesehen bleiben sollte.
 
 
 


 
 
 

JUG FACE – Zensur

 
 
 
Der Film JUG FACE ist eher subtiles Gruselmärchen, statt bluttriefender Horrorschocker. Es gibt hier zugunsten eines Rituals einige Kehlenschnitte zu begutachten, die eher „schmückendes Beiwerk“ sind. Ansonsten werden die Angriffe der unsichtbaren Kreature nur im Off zelebriert – der Zuschauer sieht nur das Ergebnis. Trotzdem ist JUG FACE in Deutschland erst für Volljährige geeignet. Der Film hat eine KEINE JUGENDFREIGABE-Kennzeichnung in der ungeschnittenen Filmversion erhalten.
 
 
 


 
 
 

JUG FACE – Deutsche Blu-ray

 
 
 
Jug-Face-Blu-ray

(c) Maritim Pictures

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Jug Face; USA 2013

Genre: Drama, Horror, Thriller

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch Dolby Digital 5.1, Deutsch Dolby Digital 2.0

Untertitel: Deutsch

Bild: 2.35:1 (1080p)

Laufzeit: ca. 81 Min.

FSK: FSK18 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Amaray mit Wendecover

Extras: Making of (ohne deutsche UT), Trailer

Release-Termin: 15.04.2014

 
 
 

Jug Face [Blu-ray] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 
 


 
 
 

JUG FACE – Trailer

 
 


 
 

Marcel Demuth / Hellraiser80

 
 
 
Ähnche Filme:
 
The Village (2004)

Der letzte Exorzismus (2010)

Filmreview: „Dead Souls“ (2012)

dead souls 2012
 
 
 

DEAD SOULS

Story

 
 
 
Johnny Pietrie (Jesse James) erbt an seinem Achtzehnten ein mysteriöses Anwesen, in dem sich kurz nach seiner Geburt Schlimmes zugetragen hat: Vater Benjamin Conroy tötete im Wahn die gesamte Familie. Nur Johnny konnte vor dem Massaker geschützt werden und wuchs bei Pflegeeltern auf. Jetzt begibt er sich auf die Suche nach seiner Vergangenheit und stößt dabei auf ein finsteres Familiengeheimnis, das sich für den unwissenden Johnny bald zur tödlichen Bedrohung entwickelt…
 
 
 


 
 
 

DEAD SOULS – Kritik

 
 
 
COLIN THEYS ist ein im Horror-Genre geradezu festgefahren Filmemacher. Nach seinem Creature-Trash BANSHEE – DER SCHREI DER BESTIE (2008) und dem Zombie-Thriller REMAINS OF THE WALKING DEAD (2011), widmet er sich mit DEAD SOULS erneut der Sparte und scheint dabei in die Fußstapfen bekannter Horror-Regisseure treten zu wollen, die eine Vorliebe für Phantastisches besitzen und ausschließlich solcherlei Filme drehen wollen. Trotz gerade einmal 28 Lenzen hat der Amerikaner schon allerhand Filmluft schnuppern und sich u.a. durch Arbeiten als Visual-Effects-Künstler, Regisseur, Produzent und Schauspieler ein umfangreiches Fachwissen aneignen können. Auch wenn er bisher nur Horrorfilme realisieren konnte und eigentlich eine Leidenschaft für Science-Fiction hegt, erfüllte er sich 2010 einen Traum und drehte im bevorzugten Genre den B-Movie-Spaß ALIEN OPPONENT, der aber in hiesigen Gefilden vergebens auf eine Auswertung wartet. Erstaunlicherweise hat sich THEYS bisher technisch durchaus weiterentwickeln dürfen, denn bereits REMAINS und DEAD SOULS zeugen, trotz mageren Budgets, von beachtlicher Fingerfertigkeit und schauen erstaunlich hochwertig aus – was man gerade von Filmen, die direkt für den Heimkinomarkt produziert werden nur selten behaupten kann. Nach Aliens, geifernden Monstern und sabbernden Zombies rückt jetzt der Spukfilm ins Interesse des Regisseurs. Sichtlich von der THE AMITYVILLE HORROR-Filmreihe inspiriert, hat er sich mit DEAD SOULS für die filmische Adaption eines Romans von MICHAEL LAIMO entschieden und versucht nun als subtiler Grusel-Maestro die Fan-Gunst zu gewinnen. Interessanterweise handelt es sich bei DEAD SOULS um die zweite Auftragsarbeit des amerikanischen CHILLER-TV-Senders, quasi das Äquivalent zum SCI-FI-CHANNEL, der das Programm vornehmlich mit Horrorfilmen und Thrillern befüllt und nun sogar selbst Filme produziert. Während der erwähnte SCI-FI-CHANNEL vornehmlich durch schlechten aber gleichzeitig immer besser beworbenen TV-Trash von sich hören macht, versucht der CHILLER immerhin mit ernstzunehmenden Produktionen zu punkten.
 
So ambitioniert die Idee, so ideenlos die Umsetzung dieses aktuellen Werks von CHILLER FILMS. Gut, DEAD SOULS sieht für einen B-Movie-TV-Heuler beachtlich düster aus und auch die Score braucht sich vor ähnlichen Mainstreamproduktionen nicht zu verstecken. Dennoch; es will einfach nichts Packendes passieren und das, obwohl der Film mit seinem tobenden Prolog vielversprechend beginnt. Wir erleben Vater Benjamin Conroy, der im rituellen Wahn die gesamte Familie ausradiert. Einzig Baby Johnny kann in Sicherheit gebracht werden und wächst fortan bei Adoptiveltern auf. Achtzehn Jahre später beginnt die eigentliche Geschichte und Johnny (JESSE JAMES) erhält einen Brief, in welchem er erfährt, dass er sein Erbe antreten soll: ein altes Anwesen tief im Wald, in dem zu seiner Zeit das schreckliche Verbrechen begangen wurde. Adoptivmutter Mary Petrie (GERALDINE HUGHES) findet das natürlich rein gar nicht lustig und erleidet nach Info über das Erbe kurzum einen Schwächeanfall, worauf sie für einige Tage in das naheliegende Krankenhaus gebracht wird. Johnny scheint nicht wirklich berührt, ist doch Stiefmutter Mary ein Hypochonder, wie er im Buche steht. Neugierig, die eigene Vergangenheit aufzuarbeiten, reist er zu jener alten Hütte aus seiner Kindheit und stößt dort nicht nur auf die fremde Emma (MAGDA APANOWICZ), die sich seit einigen Tagen als Hausbesetzerin in der vermeintlich leerstehenden Behausung versteckt hält, sondern auch auf eine Scharr aufgebrachter Bürger der Gegend, die keinen Nachfolger der Conroy-Sippschaft in ihrem friedlichen Örtchen dulden wollen. Damit das Kischee-Handbuch für routinierte Geisterjäger auch mit allerhand bekanntem vollgestopft werden kann, gesellen sich zu besessenen Hunden und ominösen Visionen auch schnell allerhand paranormale Ereignisse und Unmengen von Krähen, die stets als Vorbote des bevorstehenden Unheils durch das Bild flattern und Johnny dazu bewegen, das unheimliche Familienrätsel lösen zu wollen.
 
Spektakulär sieht anders aus und wirklich spannend wollen die Ereignisse rund um das alte Gemäuer nicht werden. Vielmehr will der Zuschauer das Gefühl nicht loswerden, man hätte für DEAD SOULS etwas zu ehrgeizig auf das bekannte AMITYVILLE-Spukhaus-Franchise geschielt. Eigenständige Ideen sucht man vergebens. Stattdessen wird ein regelrechtes Best Of gängiger Gruselzutaten auf Film gebannt, was nicht selten erheblich ermüdend und vorhersehbar wirkt. Schade eigentlich, denn den Szenenbildner allein ist es zu verdanken, dass DEAD SOULS zumindest optisch ein Hochgenuss bleibt. Die haben durchaus Liebe zum Detail bewiesen und begeistern mit wirklich schauderhaften Kulissen, die mit Einfallsreichtum und Kreativität eine beachtlich morbide Atmosphäre erzeugen. Das beginnt mit herrlich vergilbten Tapeten und endet in steriler Krankenhaus-Kulisse, durch deren Gänge eine krächzende Krähe stiefelt. Auch wenn Regisseur COLIN THEYS mit DEAD SOULS auf technischer Seite beweist, dass günstig produzierte Filme nicht zwangsläufig minderwertig aussehen müssen, so ist doch bedauerlich, dass sein neuster Beitrag uninspirierte Durchschnittsware ist, die nicht lange im Gedächtnis haften bleiben wird. Ganz nach der Devise „Außen hui – Innen pfui“, erleben wir mit DARK SOULS einen zwar technisch versierten und solide umgesetzten Geisterfilm der wahrlich schick wirkt; inhaltlich ist hier aber „tote Hose“, so dass dieser Budenzauber kaum einen Filmfreund vom Hocker reißen wird.
 
 
 


 
 
 

DEAD SOULS – Fazit

 
 
 
5 Punkte Final
 
 
 
EVIL DEAD meets THE AMITYVILLE HORROR. Solider Spukfilm, der zwar erstaunlich schick und unheimlich ausschaut, aber der keine eigenständigen Ideen liefert. Hier werden die besten Szenen bekannter Geisterfilme zusammengetragen und formschön aufbereitet – neu und sehenswert ist das nicht wirklich, gruselig erst recht nicht!
 
 
 


 
 
 

DEAD SOULS – Zensur

 
 
 
DEAD SOULS ist relativ blutleer. Hier handelt es sich um einen subtilen Geisterfilm, in dem kaum Blut fließt. Von daher wurde DEAD SOULS ungeschnitten und frei ab 16 Jahren in Deutschland veröffentlicht. Dennoch ACHTUNG: Die Heimkinofassung trägt trotz 16er-Freigabe den rote KJ-Flatschen. Grund hierfür: Das Bonusmaterial der Scheibe.
 
 
 


 
 
 

DEAD SOULS – Deutsche Blu-ray

 
 
 

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(c) Justbridge Movies

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Dead Souls; USA (2012)

Genre: Thriller, Horror

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch

Bild: 1.78:1 (1920x1080p)

Laufzeit: ca. 93 Min.

FSK: FSK18 – Keine Jugendfreigabe (ungeschnittene Fassung) – Film ist jedoch FSK16

Verpackung: Amaray

Extras: Trailer

Release-Termin: 12.09.2014

 
 
 

Dead Souls [Blu-ray] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 
 


 
 
 

DEAD SOULS – Trailer

 
 


 
 

Marcel Demuth / Hellraiser80

 
 
 
Ähnche Filme:
 
The Amityville Horror (1979)

The Amityville Horror (2005)

Amityville 2 – Der Besessene (1982)

Filmreview: „The Rambler“ (2013)

the rambler 2013
 
 
 

THE RAMBLER

ABGRÜNDE IN DIE DUNKELHEIT

Story

 
 
 
Der Rambler (Dermot Mulroney) wurde soeben aus dem Gefängnis entlassen und scheint seines neuen alten Lebens bereits überdrüssig zu sein. Da kommt ihm ein Brief seines Bruders gerade recht, in dem er den unnahbaren Ex-Knacki auf seine Farm nach Oregon einlädt. Der Rambler lässt sich nicht lange bitten und beginnt eine lange Reise, auf der er allerhand komischer Personen trifft, die ihm mal mehr, mal weniger Gutes wollen …
 
 
 


 
 
 

THE RAMBLER – Kritik

 
 
 
Bereits im Jahre 2008 hatte Regisseur CALVIN REEDER (übrigens auch Schauspieler im Horror-Schocker V/H/S) die Idee, sein selbst geschriebenes Skript zu THE RAMBLER in Zelluloid umzusetzen. Aus den großen Filmplänen wurde jedoch vorerst nichts und REEDER musste erst einmal kleine Brötchen backen. Er drehte einen zwölfminütigen Kurzfilm mit gleichem Titel, der nun fünf Jahre später endlich als Langfilm reüssiert. Offensichtlich von Regie-Legende DAVID LYNCH inspiriert, hat er dabei einen ziemlich ungewöhnlichen Film geschaffen, der die Horror-Gemeinde mit Sicherheit polarisieren dürfte. Der Film ist als filmisches Experiment zu sehen, dessen Deutung sich nur selten schlüssig in Worte fassen lässt. Welche Drogen REEDER eingeworfen haben muss, um die reichlich absurden Ideen auf Papier kritzeln zu können, dürfte wohl auf ewig unbeantwortet bleiben. Fakt ist, dass THE REEDER vollgestopft ist, mit allerhand surrealen Szenen, die einem bizarren LSD-Trip gleichkommen und reichlich Phantasie voraussetzen, um sie überhaupt erfassen zu können.
 
Im Mittelpunkt der Gegebenheiten steht der RAMBLER (DERMOT MULRONEY), ein cooler Typ, der scheinbar mit Sonnenbrille geboren wurde und ein unbekanntes Verbrechen begangen hat. Wie lange er sein Dasein hinter schwedischen Gardinen fristen musste, wird nicht aufgeklärt. Stattdessen ist er von seinem neuen und geregelten Leben sichtlich angewidert. Partnerin Cheryl (NATASHA LYONNE) ist schwanger und hat ihn während der Haftstrafe nach Strich und Faden betrogen; die alte Arbeit im Pfandhaus ist nur Mittel zum Zweck, um schnell an Kohle zu kommen. Als ein Brief seines Bruders eintrudelt, fasst er einen Entschluss und reist zu ihm. Doch die Reise ist nicht frei von Gefahren. Er lernt einen verrückten Wissenschaftler (JAMES CADY) kennen, der eine Maschine erfunden hat, mit der sich Träume auf VHS bannen lassen. Doch leider befindet sich der Prototyp noch in der Testphase und will nicht so recht funktionieren, was zur Folge hat, dass den Probanden sprichwörtlich die Köpfe explodieren. Während die Reise allerhand seltsame Wendungen findet und sich RAMBLER mit Unmengen komischer Zeitgenossen auseinandersetzen muss, gerät er bald zu einer Einsicht, die ernüchternder nicht hätte sein können.
 
Auch wenn in THE RAMBLER auf den ersten Blick nichts Sinn ergeben will, sind es vor allem die Bilder, die für sich sprechen. Die zeugen nicht nur von ziemlich hohem Ideenreichtum, sondern sind auch reichlich ekelhaft. Hier zerplatzen Köpfe und es wird sich in Erbrochenen gewälzt. Kot bildet ein nettes Sonnenschutzmittel und ein tiefer Kehlenschnitt die perfekte Möglichkeit, darin geheime Botschaften zu verstecken. Anti-Held RAMBLER muss einiges über sich ergehen lassen, wobei Regisseur CALVIN REEDER gänzlich auf einen flüssig erzählten Verlauf der Geschichte verzichtet. Während sich der Beginn dem Zuschauer noch halbwegs verständlich offenbart, ergeht sich REEDER im Verlauf der verwaschenen Handlung in allerhand Skurrilitäten. Manchem Horrorfilmfan dürfte derart Experimentalfreudigkeit zu viel des Guten sein, denn die unzähligen Flashbacks und abstrakten Visionen überfordern nicht nur, sondern lassen auch sehr schnell ermüden. Während es REEDER zwar versteht, die Grenzen der traditionellen Erzählkunst zu überschreiten, dürfte der Zuschauer nicht selten nach der Botschaft des Werkes suchen. Handelt es sich hier um den den gar endlosen Spaziergang durch die Hölle aus der Sicht eines Ex-Sträfling oder sind die seltsamen Begegnungen Metapher für unterdrückte Schuldgefühle? Erklärungen sucht der Filmfreund hier vergebens. Der vielfache Ansatz an Interpretationsmöglichkeiten lässt Raum für die abstrusesten Deutungen und lässt vor allem mainstreamverwöhnte Allesseher unzufrieden vor der Mattscheibe zurück. Wer eine Leidenschaft für obskuren Leckerbissen besitzt, die die Phantasie des Filmfreundes anzukurbeln wissen, sollte auf jeden Fall einen Blick in diesen eigentlich gar nicht mal so üblen „Mindfuck“ werfen. THE RAMBLER ist kein Film für Zwischendurch und ein ziemlich spezieller Beitrag, der auf jeden Fall seine Fans finden wird. Auch wenn es hier nicht gerade zahm vonstatten geht ist es, trotz diverser Horror-Elemente, kein typischer Genre-Film. Vielmehr handelt es sich stattdessen um ein dunkles Indie-Roadmovie, das mit tiefschwarzem Humor nicht geizt!
 
 
 


 
 
 

THE RAMBLER – Fazit

 
 
 
6 Punkte Final
 
 
 
DAVID LYNCH-Fans werden ihre helle Freude haben. THE RAMBLER ist bizarr, obskur und herrlich schräg. Ein spezieller und eigensinniger Film, der sich an ein nicht kommerzinteressiertes Kinopublikum richtet.
 
 
 


 
 
 

THE RAMBLER – Zensur

 
 
 
In THE RAMBLER gibts es ziemlich viel skurrilen Stuff zu begutachten. Zimperlich gehts hier nicht zu, dennoch wurde der Film von der FSK bereits für Jugendliche ab 16 Jahren freigegeben. Die Heimkinofassung ist ungeschnitten.
 
 
 


 
 
 

THE RAMBLER – Deutsche Blu-ray

 
 
 
the-rambler-bluray

(c) Koch Media

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: The Rambler; USA 2013

Genre: Horror, Thriller

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch

Bild: 2.40:1 (1080p)

Laufzeit: ca. 99 Min.

FSK: FSK 16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: KeepCase mit Wendecover

Extras:Diverse Kurzfilme des Regisseurs, Original Kinotrailer

Release-Termin: 23.04.2015

 

The Rambler – Abgründe in die Dunkelheit [Blu-ray] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 
 


 
 
 

THE RAMBLER – Trailer

 
 


 
 

Marcel Demuth / Hellraiser80

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Lords of Salem (2012)

Mulholland Drive – Straße der Finsternis (2001)

Review: „Evidence – Auf der Spur des Killers“ (2013)

Evidence-2013
 
 
 

EVIDENCE – AUF DER SPUR DES KILLERS

Story

 
 
 
Den Polizisten Reese (Stephen Moyer) und Burquez (Radha Mitchell) bereitet ein grausamer Fall Kopfzerbrechen. Ein wahnsinniger Killer hat an einer verlassenen Tankstelle im Nirgendwo ein schreckliches Blutbad angerichtet. Die sichergestellten Handys der Opfer bieten mit ihren Kameras Auskunft darüber, wie der Serienkiller seine Mordphantasien in die Tat umgesetzt hat und die Polizisten sind sich sicher, bald die Lösung der Verbrechensserie in Händen halten zu können. Doch dann kommt alles anders …
 
 
 


 
 
 

EVIDENCE – Kritik

 
 
 
Was haben die beiden Horrorfilme EVIDENCE (2012; Regie: HOWIE ASKINS) und der vorliegende EVIDENCE (2013; Regie: OLATUNDE OSUNSANMI) gemeinsam? Richtig, sie tragen den gleichen Titel. Außerdem wird dem Zuschauer in beiden Fällen unerträglicher Filmschund präsentiert, der sich einmal mehr der aktuell so beliebten wie erfolgreichen Found-Footage-Rezeptur (also angeblich gefundenes Filmmaterial) bedient. Seit jeher hat diese Filmgattung nicht nur durch pseudo-authentisches Filmmaterial von sich hören lassen; auch unscharfes und verwackeltes Bildmaterial hat nicht selten zu ersten epilepsieähnlichen Anfällen unter Fans des Genres geführt. OSUNSANMI hat mit seinem EVIDENCE einen Wackelcam-Film geschaffen, der alle bisher dagewesene Found-Footage in den Schatten stellt. Natürlich im negativen Sinne. Selten hat man einen Horror-Thriller zu Gesicht bekommen, bei dem man eigentlich nur noch erahnen konnte, was sich da auf der Mattscheibe abspielt. Wir erleben die Geschehnisse aus der Sicht dreier übereifriger Kids, die einen Trip planen und dabei natürlich alles auf Video bannen müssen. Es wird gegackert, imponiert und allerhand wirres Zeug gefaselt, bis die Freunde in einen Bus steigen, der irgendwo in den Wäldern unschön zum Erliegen kommt. Warum die Fahrt nicht fortgeführt werden kann, will hier keiner wissen. Viel interessanter scheint da eine Tankstelle zu sein, die die Fahrgäste anzieht wie Motten das Licht. Was folgt ist Futter für die HOSTEL-Fraktion: die Anwesenden werden von einem Killer überrascht, der sich eifrig mit Hilfe eines Schweißbrenners durch das Fleisch der hilflosen Opfer fackelt.
 
Das Idee hinter EVIDENCE erweist sich dabei als recht raffiniert. Hier haben wir es mit einem Film zu tun, der gekonnt zwischen gefunden Bildmaterial und den aktuellen Ermittlungen wechselt und dabei die Geschehnisse Stück für Stück auflöst. Das hat bereits im Kannibalen-Kultwerk CANNIBAL HOLOCAUST (1980) perfekt funktioniert und weiß auch hier die Aufmerksamkeit des Zuschauers zu wecken. OLATUNDE OSUNSANMI, der sich mit dem Thriller DIE VIERTE ART (2009) im Sci-Fi-Bereich erprobte, konnte für seinen ersten Horrorfilm sogar mit STEPHEN MOYER (TRUE BLOOD) und RADHA MITCHELL (ROGUE, SILENT HILL) zwei bekannte Schauspieler mit Genreerfahrung gewinnen. Warum die beiden allerdings überhaupt engagiert wurden, will nicht so recht einleuchten. Die beiden haben für einen Mainstream-Titel erstaunlich überschaubare Screentime und scheinen handwerklich sichtlich unterfordert zu sein. MOYERS darf in den wenigen Szenen verstört dreinschauen, während MITCHELL damit beschäftigt ist, genervt durchs Bild zu hetzen. Eine Prämisse, die noch halbwegs zu verschmerzen ist, wäre da nicht die katastrophale Kameraführung, die EVIDENCE tatsächlich das Genick bricht. Als Found-Footage-Liebhaber hat man sich nun schon durch so einige Streifen dieser Art „kämpfen“ müssen. Nicht wenige von ihnen scheiterten aufgrund mangelhafter technischer Finesse. OSUNSANMI hat das „Wackeln“ in „Wackelcam-Film“ etwas zu genau genommen. Hier wird der Zuschauer mit Pixelsalat, Wackelterror und Totalausfällen geplagt, dass ihm der Spaß am Sehen dieses Schockers schnell vergehen dürfte. Zu unscharfen Bildern und ruckeligen Filmschnipseln gesellt sich eine permanent andauernde Finsternis, die es kaum möglich macht, die Gegebenheiten zu rekonstruieren. Der euphorische Killer kokelt sich durch seine „Beute“ und lässt dabei nur erahnen, was er da eigentlich treibt. Zudem nervt, dass die Technik der Filmgeräte immer dann stört, wenn EVIDENCE gerade an Spannung gewinnt. Das legt nahe, dass der Regisseur vermutlich gar nicht daran interessiert war, den Zuschauer zu unterhalten – die wirklich schweißtreibenden Szenen sucht man in EVIDENCE vergebens. Auch wenn das Mordwerkzeug des Psychopathen für einen Horrorfilm geschickt gewählt scheint, dürfte der Gorehound vom unschlüssigen Treiben auf dem heimischen Fernsehapparat nicht wirklich begeistert sein. Blut fließt hier nur selten und die meisten der hier gezeigten Grausamkeiten werden im Off zelebriert. Immerhin wissen einige Szenen durch die Nachtsicht-Option der Kamera zu gefallen. So sorgt jener Moment für etwas Herzrasen, in der die Gliedmaßen eines Protagonisten mit Hilfe des Schweißbrenners abgetrennt werden und die Geschehnisse durch die Infrarotfunktion dokumentiert werden.
 
Im Falle von EVIDENCE hat OLATUNDE OSUNSANMI alles falsch gemacht, was man in der Umsetzung eines Horrorfilms falsch machen kann. Die Protagonisten sind Abziehbilder aus dem Horror-Panini-Stickeralbum, die Inszenierung wirkt gerade aufgrund des ungeschickt platzierten Found-Footage-Stils unerträglich und spannend will EVIDENCE auch nicht so wirklich werden. Immerhin sorgt der verblüffende Twist am Ende für etwas Erheiterung. Wirklich besser macht dieser EVIDENCE dennoch nicht.
 
 
 


 
 
 

EVIDENCE – Fazit

 
 
 
5 Punkte Final
 
 
 
Macheten waren gestern – jetzt wird sich durchs Fleisch geschweißt. In EVIDENCE erlebt der Zuschauer einen der wohl hinterhältigsten Killer der Filmgeschichte. Leider kann der Filmfreund nur selten erahnen, was der miese Psycho da überhaupt auf der Mattscheibe veranstaltet. Denn der hier eingesetzte Found-Footage-Stil ist selbst innerhalb des Wackelcam-Genres kaum zu ertragen.
 
 
 


 
 
 

EVIDENCE – Zensur

 
 
 
Hier wird zwar nicht viel explizite Gewalt gezeigt, denn die Kamera schwenkt in den „bösen“ Szenen entweder weg oder verfremdet sie mittels der Infrarotbilder der Camcorder/Handys. Die FSK hat den Film hierzulande bereits ungeschnitten ab 16 Jahren freigeben.
 
 
 


 
 
 

EVIDENCE – Deutsche Blu-ray

 
 
 
evidence-auf-der-spur-des-killers-bluray

(c) Universum Film

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Evidence; USA 2013

Genre: Horror, Thriller

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch

Bild: 2.40:1 (1920×1080)

Laufzeit: ca. 94 Min.

FSK: FSK 16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Amaray mit Wendecover

Extras: Trailershow mit sieben weiteren Filmen aus dem Hause UNIVERSUM FILM (alle HD, deutsch), Originaltrailer in Deutsch (HD), BD-Live-Zugang

Veröffentlichung 13.12.2013

 
 
 
Bevor EVIDENCE – AUF DER SPUR DES KILLERS beginnt, macht UNIVERSUM FILM mit drei Pflichttrailern etwas Eigenwerbung. So bekommt der BD-Besitzer erst einmal Clips zu OLYMPUS HAS FALLEN, REDEMPTION und dem Thriller THE CALL – LEG NICHT AUF! vor die Linse. Alle Trailer liegen selbstverständlich in HD und Deutsch vor. Danach gefällt ein stilistisch dem Film angepasstes Hauptmenü, das aus Szenen des Films besteht und mit hektischer Musik untermal wurde. Dort fällt direkt ins Auge, dass auf dem Menüpunkt „Extras“ gänzlich verzichtet wurde. Bis auf den Trailer in deutscher Sprache und einer umfangreichen Trailershow mit sieben weiteren Streifen aus dem Fundus des Publishers hat es gerade mal noch ein BD-Live-Zugang auf die Scheibe geschafft. Sprich: wer mehr Extras sehen möchte, benötigt einen Internetzugang. Das Bild zu beurteilen ist schwer. Das Geschehen wird mit verschiedenen Kameraarten protokolliert, dementsprechend ist die Qualität von hervorragend (aus der Sicht des Ermittlungsteams) bis katastrophal (Handykamera) zu beurteilen. Die Synchronisation ist gelungen und der wummernde, hektische Score bewirkt nicht selten eine gute Räumlichkeit. Zudem kommt der Subwoofer erheblich oft zum Einsatz. Vor allem dann, wenn die Schockeffekte einsetzen, verstärkt ein Grummeln aus den Boxen den Schreckmoment. Viele kleine Umgebungsgeräusche (wie Wind) unterstreichen zusätzlich die beunruhigende Atmosphäre, so dass sich der Zuschauer zumindest tonal auf effektreiches Grusel- und Schockfeeling einstellen kann. Trotz mageren Extras haben es deutsche Untertitel für den Hauptfilm auf die Veröffentlichung geschafft. Ein Wendecover gehört zur obligatorischen Grundausstattung von UNIVERSUM FILM.
 
 
 

Evidence – Auf der Spur des Killers [Blu-ray] ungeschnitten bei AMAZON kaufen

 
 


 
 
 

EVIDENCE – Trailer

 
 


 
 

Marcel Demuth / Hellraiser80

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Stripped (2012)

The Dyatlov Pass Incident (2013)

Filmreview: „100 Bloody Acres“ (2012)

100BloodyAcres
 
 
 

100 BLOODY ACRES

Story

 
 
 
Die beiden Brüder Lindsay (Angus Sampson) und Reggie Morgan (Damon Herriman) haben eine grandiose Geschäftsidee. Sie fahren die Straßen nach tödlich verunglückten Unfallopfern ab und verarbeiten die Reste zu potentem Pflanzendünger. Währenddessen sind die drei Freunde Sophie (Anna McGahan), James (Oliver Ackland) und Wes (Jamie Kristian) auf dem Weg zu einem Musik-Festival. Die fröhliche Sause findet allerdings ein frühes Ende, als das Auto zum Erliegen kommt und der Hinterwäldler Reggie den Städtern Hilfe anbietet. Die finden sich jedoch bald gefesselt und geknebelt im Schuppen Reggies und seiner Brüder wieder und sind so rein gar nicht erfreut darüber, die Bekanntschaft mit einer in der heimischen Werkstatt gebauten Dünger-Verarbeitungsmaschine zu machen …
 
 
 


 
 
 

100 BLOODY ACRES – Kritik

 
 
 
An 100 BLOODY ACRES kann sich der Zuschauer erneut davon überzeugen, dass es doch noch Filme innerhalb des Horror-Genres gibt, die es schaffen, ein Grinsen ins Gesicht zu zaubern. Vor nunmehr fast zwei Jahrzehnten brachte WES CRAVEN mit seiner legendären SCREAM-Trilogie (1996-2000) frischen Wind in die angestaubte Horrorfilmwelt und bewies eindrucksvoll, dass Horror nicht immer zwangsläufig ernst sein muss, sondern sich auch gut und gern mal auf die Schippe nehmen darf. Im Zuge der neuen ironischen Slasher-Welle Mitte der 90er Jahre, folgten mit der beliebten SCARY MOVIE Reihe mehr oder weniger gelungene Horror-Parodien, die zuletzt mit GHOST MOVIE ihren kläglichen Höhepunkt fanden. Der vorliegende 100 BLOODY ACRES erweist sich jetzt als Glücksgriff für die Geschwister CAMERON und COLIN CAIRNES, die die Muse fanden, einen herrlich bösartigen Schenkelklopfer zu schaffen. Das fertige Filmdebüt steht groß-budgetierten Produktionen, wie der herrlich abgedrehten Zombie-Komödie SHAUN OF THE DEAD (2004), in nichts nach. Wer sich noch an den kanadischen TUCKER AND DALE VS. EVIL (2010) erinnern kann, dürfte vermutlich vor Freunde im Kreis springen, wenn er liest, dass 100 BLOODY ACRES quasi die australische Antwort auf den selbstironischen Backwood-Slasher ist.
 
Hier heißen die beiden Brüder jedoch nicht Tucker und Dale, sondern Lindsay (ANGUS SAMPSON) und Reggie Morgan (DAMON HERRIMAN), die ein kleines Unternehmen betreiben, das sich auf die Herstellung von Dünger aus menschlichen Überresten spezialisiert hat. Die Geschwister streifen die Landstraßen nach Roadkill ab und werfen ihre Funde wenig später in den Fleischwolf ihrer Werkstatt, der aus den verwesenden Überresten einen durchaus potenten Wundersaft zaubert. Natürlich treffen die beiden Landeier auf drei ziemlich abgedrehte Stadtmenschen und die Rezeptur ihre Geheimzutat droht aufzufliegen, was natürlich verhindert werden muss. Was folgt ist eine wunderbar schwarzhumorige Low-Budget-Komödie, deren Geschichte eigentlich total bescheuert ist, aber den Zuschauer ungemein unterhält.
 
100 BLOODY ACRES funktioniert deshalb so gut, weil es dem Film immer wieder gelingt mit der Erwartungshaltung des Zuschauers zu jonglieren. An Filme wie TEXAS CHAINSAW MASSACRE (1974) angelehnt, werden hier die Klischees und Stereotypen des berüchtigten Terrorfilms Backwoods-Horror wunderbar auf die Schippe genommen; die Geschichte findet immer wieder ideenreiche Wendungen um die Gegebenheiten kreativ weiterzuspinnen, ohne dabei zu langweilen. Wie bereits in TUCKER AND DALE VS. EVIL finden hier unzählige Einfälle ihren Weg in den Film, die vor allerhand Situationskomik strotzen und unzählige Lacher garantieren. Während die geschäftstüchtigen Geschwister zu Beginn noch als gutmütige Helden deklariert werden, die meinen mit ihrer Arbeit gemeinnützig zu handeln, so wird im Verlauf der Story ein Keil zwischen die Brüder getrieben. Bruder Lindsay, ein bärtiger Koloss, findest bald Gefallen daran auch noch lebende Menschen für seinen Spezialdünger zu opfern, während der zurückhaltende Reggie schnell an der Zurechnungsfähigkeit seines Bruders zweifelt und sich stattdessen von Opfer Sophie (ANNA MCGAHAN) umnebeln lässt. Die ist natürlich mit allen Wassern gewaschen und nicht einmal annähernd so unschuldig, wie sie zu Beginn des Film scheint. CAMERON und COLIN CAIRNES schaffen es innerhalb ihres Films, die Sympathiepunkte neu zu verteilen, so dass sich Reggie am Ende sogar zum Antihelden entwickelt und sich mit Leichtigkeit in die Herzen der Zuschauer spielt. Auch wenn es vermutlich nicht zum neuen Kultfilm reichen wird, ist die Inszenierung über weite Strecken derart abgedreht, dass sich der australischen Comedy-Thriller mit all den unglückliche Todesfällen (die natürlich gar nicht so gewollt waren) immerhin wohlwollend vom pubertären Fakälwitz eines amerikanischen SCARY MOVIE abzuheben versteht. Plumper Fäkalhumor war gestern, in 100 BLOODY ACRES geht es mit viel Wortwitz reichlich intelligent zur Sache, was aber nicht bedeuten soll, dass hier nicht auch der Lebenssaft fließt. Hier wird Over-The-Top-gesplattert, dass das Herz eines jeden Gorehounds schneller zu schlagen beginnt. Trotzdem sollten die diversen „bösen“ Szenen mit einem gewissen Augenzwinkern genossen werden, denn wirklich hart anzusehen sind die natürlich nicht.
 
 
 


 
 
 

100 BLOODY ACRES – Fazit

 
 
 
7 Punkte Final
 
 
 
Wer meint Australier hätten keinen Humor, der hat 100 BLOODY ACRES nocht nicht gesehen. Reichlich rabenschwarzer Schabernack für Freunde selbstironischer Horrorstreifen. 100 BLOODY ACRES steht Horror-Komödien wie SHAUN OF THE DEAD oder TUCKER AND DALE VS. EVIL in nichts nach! Anschauen lohnt!
 
 
 


 
 
 

100 BLOODY ACRES – Zensur

 
 
 
100 BLOODY ACRES ist nicht besonders brutal. Zwar handelt es sich hier um eine Splatter-Komödie; die dargestellten Grausamkeiten sind jedoch derart überspitzt und ironisch dargestellt, dass das natürlich nicht wirklich hart wirkt. Von daher wurde 100 BLOODY ACRES hierzulande frei ab 18 Jahren veröffentlicht.
 
 
 


 
 
 

100 BLOODY ACRES – Deutsche Blu-ray

 
 
 
100-bloody-acres-blu-ray

(c) Weltkino

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: 100 Bloody Acres; Australien 2012

Genre: Horror, Splatter, Thriller

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Deutsch DTS-HD MA 2.0, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch

Bild: 2,35:1 (1080p)

Laufzeit: ca. 91 Min.

FSK: FSK18 – Keine Jugendfreigabe (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Amaray mit Wendecover

Extras: Kinotrailer, Trailershow

Release-Termin: 22.05.2014

 
 
 

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100 BLOODY ACRES – Trailer

 
 


 
 

Marcel Demuth / Hellraiser80

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Mega Monster Movie (2009)

A Little Bit Zombie (2012)

Chillerama (2011)

Tucker and Dale vs. Evil (2010)

Scary Movie (2000)

Scary Movie 2 (2001)