Filmkritik: „Herschell Gordon Lewis‘ BloodMania“ (2017)

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HERSCHELL GORDON LEWIS‘ BLOODMANIA

(BLOODMANIA)

Story

 
 
 
Herschell Gordon Lewis macht einen auf Cryptkeeper und präsentiert vier blutige, böse Geschichten..

 
 
 


 
 
 

BLOODMANIA – Kritik

 
 
Dieses, als krönendes letztes, im hohen Alter geschaffene Abschlusswerk des in Fachkreisen nicht unumstrittenen „Godfather of Gore‘‘s Herschell Gordon Lewis angepriesene, 95-minütige Ärgernis stellt nicht nur die letzte Regie- und Drehbuch-Mitarbeit des Splatterpapstes dar, sondern leider Gottes auch meinen ersten Berührungspunkt mit einem seiner Filme. Und auch wenn ich in vergangenen Filmchecker-Reviews schon öfter auf Filme gestoßen bin, deren Regisseure mir trotz ausufernder Filmographie bislang gänzlich unbekannt waren, so dürfte es mich hier wohl am ärgsten getroffen haben – denn was muss dieser imdb-Kritiker hier nur gesehen haben, dass er 8 Sterne vergeben konnte? Nachfolgend mein Gegenentwurf zu den vier Episoden, die dem durstigen Gorefan vorgesetzt werden.
 
 
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Die Opening Credits wirken durch veraltete und beliebige Fonts, an Windows Movie Maker anmutende Filter und Effekte und einen in miserabler Qualität aufgenommenen, selbst eingespielten Country-Track mit misslungenem Humoranspruch direkt 100% wie die billigsten der billigen US-Indiefilme aus dem Amateurfilmer-Untergrund, wobei selbst ähnlich gelagerte Horror-Anthologien wie „Faces of Schlock“ die Nase hier meilenweit vorne haben. Ehrliches Umgehen mit Ambitionen und Produktionsbedingungen von der ersten Sekunde an muss jedoch nichts Schlechtes sein, auch wenn die gezeigten Szenen unpassend und willkürlich wirken, wenn hier einmal in Stummfilmmanier inkl. Sin City-Farbfilter und Texttafeln an einer uns unbekannten Frau rumgeschnibbelt wird, sich danach eine Frau ein Bein amputiert, eine andere ihr Bein beim Rasieren häutet. Ohne Zusammenhang ein reines Effekte-Show-Off mit billigen Wortwitzen am Ende, was für ein irritiertes Schmunzeln reicht, nur mit dem bitteren Nachgeschmack künstlich per CGI verschlimmbesserter Bluttaten.
 
 
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Herschell Gordon Lewis höchstpersönlich tritt im Anzug vor einen miserabel getricksten CGI-Screen und quält den Zuschauer durch einen furchtbar geschriebenen sowie gespielten, unwitzigen Monolog über die folgende, erste Episode, namens „Gory Story“, in der unser Hauptcharakter namens Brewster Rickaback von dem dämonischen Haken an seiner Hand terrorisiert wird. Auf allerniedrigstem Totaltrashniveau der unlustigsten und nervigsten Sorte werden wir in eine Szene geworfen, in der absolut niemand überzeugen kann und nie die Illusion einer echten Begebenheit aufkommt. Die Kostüme sind fake, niemand kann schauspielern oder versucht es, der Haken ist aus dem Karnevalsshop, das Logo der Fernsehkamera, der wir angeblich folgen, in Paint gemalt. Das Soundleveling ist furchtbar künstlich und überzeugt zu keinem Zeitpunkt, generell sind ALLE Effektgeräusche sämtlicher folgender Episoden scheinbar aus dem Internet geholt und auf den Mix geklatscht, weshalb wir Geräusche aus Videospielen, aus anderen Filmen usw. wiederentdecken können.
 
 
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Nach der zu langen, ersten „News Coverage“ Szene über unseren scheinbar flüchtenden Brewster, die das Nervenkostüm bereits gut strapaziert hat mit zu viel Lärm und versuchter Dramatik, ist Brewster alleine auf der Straße zu sehen und sticht sich ausversehen ins Bein mit seinem Haken. Ein kleiner Splattereffekt, dann wird er von einem Hund angepinkelt, dann folgt ein bemüht komisches Treffen mit einem Unbekannten, bevor er sich ausversehen das Auge aussticht, weil er eine Fliege verscheuchen will. Der Humor ist ziemlich genau auf dem Level auf dem es sich liest zu dem Zeitpunkt, doch weil der Hauptdarsteller nicht dauerhaft overacted, der Kurzfilm sich nicht ernst nimmt und zudem deutlich besser ist als die ersten paar Minuten, fängt es langsam fast an zu funktionieren. Eine kurze Flashback-Sequenz hat tatsächlich einen überraschend funktionierenden Witz sowie eine nette Genre-Anspielung, kurz darauf muss ich laut lachen, da der Film endgültig Richtung Troma liebäugelt, bekloppt und dumm und blutig und explizit wird, starken, handgemachten Gore und saudämliche Wortwitze liefert, etwas Gesellschaftskritik mit dem Holzhammer – er hat sich fast gerettet. Nicht falsch verstehen, nach den etwa 8 Minuten Intro waren auch diese folgenden 15 Minuten Hakengeschichte unsinniger Schwachsinn, billig und trashig und schlecht – aber eben weil es so kurz und auf den Gore reduziert gedreht wurde, der Film sich komplett drüber nie ernst nimmt und einzig der letzte Effekte erneut durch CGI versaut wurde, kann man hier mit zugekniffenen Augen und extremer Schmerzfreiheit fast von einer unterdurchschnittlichen Splatterepisode reden. Noch 3/10.
 
 
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Ist diese absurde Trasherfahrung überstanden, die die Marschrichtung ja nun vorgeben dürfte, und beim Zuschauer die Disc ausgeworfen oder das Bier geholt, erscheint Herschell dieses Mal vor dem unüberzeugenden CGI-Screen einer Farm, um einen weiteren improvisiert wirkenden und wenig unterhaltsamen Eröffnungstext zu sprechen. „Attack of the Conscience“ wurde dabei von Melanie Reinboldt inszeniert und handelt von einer jungen Frau, die im Koma ist und scheinbar Rachegedanken/Ängste/Träume über sich und ihren Mann in verschiedenen Szenarios erlebt. Das klingt überraschend ernst und untrashig und in der Tat gibt es professionellere Bilder, ein besseres und ernstzunehmenderes – wenn auch nie gutes – Schauspiel, einen annehmbaren Soundtrack und keine konzeptuell total trashigen Tromaattitüden. Doch was das im Klartext heißt, ist, dass die beiden extrem heftigen und krassen Splattereffekte, die es gibt, völlig deplatziert in dieser bemüht seriösen Geschichte wirken und dass es sich absolut nicht lohnt, dafür zahlreiche hässliche CGI-Bluteffekte, langweilige Dialogszenen, repetitive Traumstrukturen und diese peinlichen Soundeffekte zu erdulden, die in jedem nicht-komödiantischen Film einfach die Stimmung killen. Fast eine halbe Stunde lang war dieses Armutszeugnis in Drehbuchform, das nur als hochstilisierter Arthausfilm oder schmissiger Funsplatter je hätte klappen können, da es sich jeder Substanz entbehrt, was also noch 42 Minuten übrig lässt, um „Bloodmania“ anschaubar zu machen. 2/10
 
 
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Man kann es nicht anders sagen, als dass Herschell Gordon Lewis in der sehr kurzen, dritten Anmoderation seines eigenen Filmes wie ein verwirrter alter Herr wirkt, der über ein fremdes Set stolpert um immer wieder ein paar vernebelte Erinnerungen in die Kamera zu sprechen. „The Night Hag“ ist die zweite Episode eben jenes Herren und zumindest Unberechenbarkeit sowie eine kuriose Freude an unterschiedlichen Stilmitteln muss man ihm lassen, denn nach einer peinlich niedlich aufgelösten „Stanley Loves Helen“-Titlecard im Sitcom-Stil, wird jeder Kommentar vom leicht kahl werdenden und übergewichtigen Stanley (Kubrick? Ähnlichkeit vorhanden…) und seiner im schrillen Ton rufenden Frau mit Lachern und Applaus vom Band untermalt, als befände man sich wirklich in unsäglich leichter Unterhaltung die durch Situationskomik überzeugen will. Ist auch teilweise der Fall, klappt streckenweise auch überraschend gut, da das Schauspiel zwar sehr drüber ist, es aber auch genau so sein soll und der Dialog passabel verfasst wurde. Nur leider geht es nach einer Andeutung mit mysteriösen Haaren und einer weiteren mit Klopfgeräuschen aus dem Luftschacht auch direkt ans Eingemachte und die initiale Konstellation hält über die weitere Länge dieser Episode nicht an, da der Gorehound hier aufjauchzen kann vor Freude, wenn in bester „Sella Turcica“/Toetag-Manier am Haar gezogen wird, bis der Kopf aber sowas von ab ist. Zerstört wird der Effekt freilich wieder von der unnötigen Extraschicht After Effects und dem „Splash“-Geräusch aus Postal 2, aber daran ist man nach knapp einer Stunde Unterhaltung schon fast gewöhnt.
 
 
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Es kommt wie es kommen muss, ein paar hübsch gerahmte Bilder mit warmen Colourgrading später ist eine neue Familie inklusive Kindern in dem Haus und die Kreatur tritt erneut in Aktion – doch was beim ersten Mal noch unerklärt, in bester Fulci-Manier genau so billig wie gruselig radikal und endgültig war, wird dieses Mal auf lachhafteste Weise gezeigt und ausbuchstabiert, dazu gesellen sich wie Teenies oder junge Erwachsene geschriebene und demnach unrealistische Kinder und zu lange Szenen der Sentimentalität, die ohnehin nicht klappen und sämtliche Anflüge von gelungen schwarzhumorigen Dialogen früher vergehen lassen. Sowohl die Sprachverzerrungs- als auch die Stop-Motion-Effekte der „Kreatur“ sind lachhaft bis irritierend, der spätere Gore auf den ersten Blick drastisch und als für sich stehende Kunst irgendwo faszinierend, aber erneut nicht den gesamten Kurzfilm wert. Ein weiterer anstrengender, überlanger, nie spannender, sehr billiger Vertreter des „Etwas ist im Haus“-Subgenres und dabei selbst einem „Castle Freak“ unterlegen. 2/10
 
 
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Auf einen Killer, der nur an Innereien bzw. bestimmten Körperteilen interessiert ist, stimmt Herschell uns als nächstes ein und in der Tat hat die letzte Episode des Projekts, „GORegeous“, von Kevin Littlelight spontan am meisten Lust gemacht, denn das übliche Slumberparty/Slasher-Formular hinkt oftmals am ehesten an seinen Längen und dürfte als kurzes Finale doch bestens funktionieren. Ein unangenehmer, unsympathischer, unwitziger, sexistischer, homophobe Bemerkungen machender Hauptcharakter darf im Intro oben ohne rumtanzen und dann per schlechtem CGI (seufz) die Hände einer Prostituierten abhacken, dann per besserem Effekt ihren Kopf spalten. Klingt auf dem Papier vielleicht ganz stimmig, durch miese Nachsynchronisation und einen ganz schlimmen Soundtrack aber direkt ein katastrophaler Einstieg. „Gordo“, so der Name des von Stuart Bentley gespielten Ekels, wird gefeuert und lässt es in wenig überzeugender Manier an einer Unschuldigen aus, Stock-Schlaggeräusche, sie überlebt es. Mehrere Minuten grauenhaftes Musikvideo eines schlecht produzierten Songs, dann folgt tatsächlich ein ziemlich guter Kehlenschnitt und die nette Idee, den Titel des Films mit Blut auf den Boden zu schreiben. In der obligatorischen Duschszene wird schamlos künstlich reingezoomt, was die Bildqualität immer wieder leiden lässt, dafür aber kann diese 80s-Slasherfarce immerhin mit zeigefreudigen Darstellerinnen, einem nett expliziten Kill sowie einer witzigen Parodieszene punkten, die zwar total albern ist und sicherlich in Scary Movie o.ä. schon mehrfach durchexzerziert wurde, hier aber unerwartet für Eyecandy und ein leichtes Grinsen sorgt. Noch größer war mein Grinsen allerdings nach dem unpointierten Finale, weil auch dieser unterdurchschnittliche Slasher-Blödsinn auf Sparflamme hauptsächlich als Trash unterhalten konnte und endlich vorbei war. 4(-)/10
 
 

 
 
Abseits von einer sinnlosen und unnötigen After-Credits -Szene war es das dann auch nach geschlagenen 88 Minuten und bei Gott, die waren hart erkämpft. Eine inhomogene Masse thematisch kaum zusammenhängender, schlechter Splatter-Kurzfilme, die auch noch all ihre sehr starken, handgetricksten Effekte durch peinliches CGI, altbekannte Sounds und unpassende Geschichten für ihre Kills versaut. Nichts ergibt Sinn, kaum etwas ist witzig, Atmosphäre oder audiovisuelle Qualitäten sucht man vergeblich. Als halbstündiger Kurzfilm mit den Highlights aller Kurzfilme zusammen genommen hätte dieses Projekt funktionieren können – jede einzelne Episode ist jedoch zu schlecht, zu lang, zu unausgeGOREn, um bei den furchtbaren Witzen mal mitzumachen, um zu überzeugen und als Häufung bleibt nur ein Faustschlag in das Gesicht eines jeden Horrorfans, oder auch nur Gorefans, der mehr Anspruch als 4 Minuten Schlachtplatte zum Vorspulen hat.
 
 


 
 
 

BLOODMANIA – Fazit

 
 
 
2 Punkte Final
 
 
Micro-Budget-Trash mit verkünstelten Effekten, nicht einer überzeugenden Performance, jegliche Immersion zerstörenden Sounds und haarsträubend dämlichen, witzlosen Stories.
 
 


 
 
 

BLOODMANIA – Zensur

 
 
 
„Herschell Gordon Lewis‘ BloodMania“ ist die letzte Regiearbeit von Herschell Gordon Lewis und wurde bereits 2017 von CMV Laservision ungeprüft in Deutschland auf DVD und Blu-ray im Mediabook veröffentlicht. 2020 wollte das Label den Streifen von der FSK prüfen lassen, um die Horror-Anthologie auch in deutsche Händlerregale stellen zu können. Leider verweigerte die FSK die Freigabe. Weil das Label keine Schnitte für eine Kaufhausfassung mit rotem FSK-Sticker vornehmen wollte, blieb es bei einer Veröffentlichung ohne FSK-Freigabe. Die erhältliche Mediabook-Fassung und die KeepCase-Auflage von „Herschell Gordon Lewis‘ BloodMania“ sind juristisch geprüft und ungeschnitten. Demzufolge dürfen die Veröffentlichungen nur an volljährige Filmfans verkauft werden. Diese finden den Streifen nach der obligatorischen Alterskontrolle in gängigen Online-Shops, die sich auf FSK18-Ware und indizierte Filmmedien spezialisiert haben.
 
 
 


 
 
 

BLOODMANIA – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) CMV Laservision (KeepCase Blu-ray)

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(c) CMV Laservision – Erstveröffentlichung (Mediabook mit DVD + Blu-ray)

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(c) CMV Laservision – Zweitveröffentlichung Cover A (Mediabook mit DVD + Blu-ray)

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(c) CMV Laservision – Zweitveröffentlichung Cover B (Mediabook mit DVD + Blu-ray)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Herschell Gordon Lewis‘ BloodMania; USA 2017

Genre: Thriller, Horror, Komödie

Ton: Deutsch DD 2.0, Englisch DD 2.0

Untertitel: keine

Bild: 1.78:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 95 Min.

FSK: ungeprüft | Spio-JK (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Mediabook | KeepCase mit Wechselcover

Extras: Original Trailer, Umfangreiche Bildergalerie, Trailershow | zusätzlich im Mediabook: Film auf DVD, 16-seitiges Booklet mit einem Text von Christoph N. Kellerbach

Release-Termin: Mediabook Erstauflage: 22.12.2017 | Mediabook Zweitauflage: 25.09.2020 | KeepCase: 25.09.2020

 

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BLOODMANIA – Trailer

 
 


 
 
 

Alexander Brunkhorst

(Rechte für Grafiken liegen bei CMV LASERVISION)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Faces of Schlock (2009)
 
Creepshow 3 (2006)
 
Monsterland (2016)
 
Chillerama (2011)
 

Filmkritik: „Monsterland“ (2016)

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MONSTERLAND

Story

 
 
 

Eine weitere Horror-Anthologie, in der buchstäblich die Monster los sind. Die wollen der Menschheit nichts Gutes und treiben einen Überlebenden in ein menschenleeres Kino, in dem unheimliche Filme über die Leinwand flimmern.

 
 
 


 
 
 

MONSTERLAND – Kritik

 
 
 
Kennst Du noch den satirischen Horror-Erfolg THE CABIN IN THE WOODS, in dem verschiedene Horrorwesen aus ihren Käfigen gelassen wurden und am Ende ein Blutbad in den unterirdischen Räumen einer geheimen Organisation anrichteten? Die Kurzgeschichtensammlung MONSTERLAND spinnt diese Geschehnisse weiter und zeigt, was quasi passieren könnte, wenn Monster die Herrschaft über die Menschheit übernehmen würden. Postapokalyptische Bilder stimmen ein, wohin die Reise gehen soll. Doch die Macher des Films haben anderes im Sinn. Ein Kino steht im Mittelpunkt. In das flüchtet der einzige Überlebende einer Kleinstadt, um sich vor Horden aggressiver Mutanten und bizarrer Kreaturen in Sicherheit zu bringen. Doch statt im Theater Verteidigungspläne zu schmieden, will er lieber Filme gucken und Popcorn vertilgen – macht ja auch Sinn. Unheimlich. So wirft sich der Flüchtende in den Kinosessel und lässt zehn Kurzfilme auf sich einprasseln, die von sonderbaren Ereignissen und grotesken Wesen berichten. Leider können davon nur wenige halbwegs überzeugen.
 
 
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Los geht es mit DON’T GO INTO THE WATER, in dem sich die üblichen Jugendlichen beim Baden Streiche spielen. Leider lauert in den Tiefen etwas Böses, das einen teuflischen Hunger nach Menschenfleisch verspürt. Man kann sich ausmalen, wie dieser Badeausflug ausgehen wird. Was hier klingt wie die zigste Kopie von „DER WEISSE HAI“, ist ziemlich kalter Kaffee. Die Geschichte ist gerade einmal vier Minuten lang, kann sich nicht entwickeln und wirkt unfertig. Zudem gibt’s außer Blutfontänen keine Monster zu sehen. Demzufolge bleibt unklar, was da im Wasser lauert, denn des Rätsels Lösung wird nicht geklärt. Ein schwacher Auftakt.
 
Besser wird es mit THE GREY MATTER. Hier versucht ein Büroangestellter, bei einer attraktiven Kollegin zu landen – leider vergebens. Eines Tages passieren seltsame Dinge. Er wacht eines Morgens mit einem riesigen Loch im Hinterkopf auf. Darin wohnt neuerdings ein Parasit, der ihm wertvolle Tipps gibt, bei Frauen landen zu können. Was skurril klingt, ist ziemlich schwarzhumorig und erinnert hin und wieder an Frank Henenlotters Neo-Trashfilm ELMER, in dem sich ein ähnlich wurmartiges Ungetüm am Hirn seines Wirtes zu schaffen macht. Dennoch nur Durchschnittsware.
 
 
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Episode 3 heißt CURIOSITY KILLS und ist einer der besten Beiträge dieser Geschichtensammlung. Darin macht ein kleiner Junge im Arbeitskoffer des Vaters eine rätselhafte Entdeckung. Zwei seltsame Flüssigkeiten hat der von seiner Arbeit mit nach Hause gebracht. Es handelt sich um radioaktive Substanzen. Die werden heimliche an das Haustier verfüttert, das sich in eine tickende Zeitbombe verwandelt. Was folgt macht Laune, denn eine nuklear verseuchte Ratte saust unaufhaltsam durch die Wohnung und sorgt dabei für allerhand Situationskomik. Slapstick- und Blödelhumor ist hier Programm. Was passiert wird derart abgefahren und überspitzt dargestellt, dass laute Lacher nicht ausbleiben werden. Der junge PETER JACKSON hätte daran wohl seine helle Freude gehabt.
 
 
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Weniger spaßig geht es in HAG zugange, der sich einem mysteriösem Thema widmet, das bereits die Dokumentation THE NIGHTMARE beleuchtet hat: Schlaflähmung. In dieser Episode sucht ein Paar Rat beim Psychologen. Während einer Eheberatung soll geklärt werden, warum der Gatte unter quälenden Albträumen leidet. Der glaubt des Nachts von einer dämonischen Fratze im Bett attackiert zu werden, doch des Rätsels Lösung ist erschreckender als er wohl je vermutet hätte. HAG erinnert mit makabrem Ausklang an die vielen Gruselgeschichten der Horror-Reihe GESCHICHTEN AUS DER GRUFT. Leider ist die Auflösung trotz reichlich Hokuspokus Blödsinn, auch wenn mal wieder DER EXORZIST fürs Zitieren herhalten musste. Immerhin gibt es ein Widersehen mit JOHN FRANKLIN. Der hatte 1982 im Originalfilm zu KINDER DES ZORNS den bösartigen Sektenführer Isaac verkörpert. Das markante Gesicht des mittlerweile als Lehrer tätigen Wichts vergisst man nicht so schnell. Schön es mal wieder gesehen zu haben.
 
Der wohl schlechteste Kurzfilm wird mit MONSTER MAN geboten. In diesem stümperhaft animierten Zeichentrickfilm nimmt es ein betagter Mann mit einem Monster auf. Dieses wird ohne Widerworte mit der Gehhilfe des Rentners zur Strecke gebracht. Leider erwecken die einfach gehaltenen Animationen den Anschein, hier habe jemand am heimischen PC herumexperimentiert und mit günstiger Software einen Fünfminüter zusammengeschnitten. Auch wenn der Titel großes Monsterkino verspricht, kann MONSTER MAN nicht überzeugen. So etwas darf unseretwegen gern bei YouTube hochgeladen werden. In einem Spielfilm, der auch noch auf großer Leinwand gezeigt wird, hat so etwas nichts zu suchen.
 
Gott sei Dank bietet MONSTERLAND anschließend mehr Gehalt, denn in der Geschichte HOUSE CALL kommen endlich auch einmal die Gorehounds auf ihre Kosten. Hier wird ein Zahnarzt auf eine Bewährungsprobe gestellt. Ein junger Mann klingelt an dessen Tür und behauptet ein Vampir zu sein. Demzufolge soll der Arzt ihm die Eckzähne ziehen. Leider sind Bohrer und Zange in der Praxis, weshalb improvisiert werden muss. Gegenstände aus dem Baumarkt kommen zum Einsatz und die Kamera hält reißerisch drauf. Für Zartbesaitete definitiv zu viel des Guten. Für diese Zahnextraktion sind geübte Nerven Voraussetzung. HOUSE CALL ist eine der gelungenen Beiträge dieser Sammlung, was vor allem der bitterbösen Pointe zu verdanken ist, die beim Horrorfan Freude aufkommen lässt. Sehenswert!
 
 
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Leider kann die hervorragende Qualität nicht beibehalten werden, die mit dieser Vampirepisode geboten wird. Im darauf folgenden HAPPY MEMORIES wurmt es nämlich gewaltig. Hierbei handelt es sich um einen bizarren Handpuppenfilm für den man reichlich Phantasie mitbringen sollte, um überhaupt verstehen zu können, was sich da vor den Augen des Zuschauers abspielt. Abstruse Monster aus einer anderen Welt foltern hier ein kleines Wesen, das am Ende der Geschichte wiedergeboren wird. HAPPY MEMORIES ist verworren und unschlüssig – nimmt sogar fast schon surrealistische Züge an. Liebhaber des Experimentellen kommen da wohl als einzige auf ihre Kosten. Fürs Otto-Normal-Publikum ist dieser Kurzfilme leider schwer zugänglich.
 
Leichter zu verdauen ist hingegen STAY AT HOME DAD. Darin will ein Mann der Liebsten beim Stillen des Nachwuchses behilflich sein. Er erfährt von einem ominösen Experiment, das ihm Brüste wachsen lässt. Die gedeihen prächtig und sorgen anschließend für jede Menge Lacher, weil der Milchfluss nicht unter Kontrolle gebracht werden kann. Doch der Spaß hat bald ein Ende. STAY AT HOME DAD schließt nämlich mit einem makabren Finale ab. Handgemachte Spezialeffekte kommen da zum Einsatz und erinnern in ihrem grotesken Ausmaß an die Werke des legendären Schriftstellers H.P.LOVECRAFT. Der Kurzfilm aus der Mache von ANDRW KASCH und JOHN SKIPP ist eine runde Sache und gehört zu den wenigen Höhepunkten von MONSTERLAND.
 
Trotzdem kommt das Beste zum Schluss. Mit HELLYFISH gibt es herrlich sinnfreien Trash zu bewundern, der intellektuell auf gleicher Welle schwimmt wie die dreidimensionale Fortsetzung zum Remake-Horror PIRANHA von 2012. Im Filmsegment wird ein Badestrand von übergroßen Quallen heimgesucht, die sich über die Badegäste hermachen und verputzen. Der Kurzfilm wurde bereits auf diversen Filmfestivals gefeiert und bietet edles CGI in Kombination mit pumpenden Beats und schrägen Ideen. Was anmutet wie ein F/X-Demonstrationsvideo ist unterm Strich hirnfreies Invasionsgemetzel, das dem Horrorfan ein breites Grinsen ins Gesicht zaubert.
 
 
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Ausverkauf und Resterampe. Man sollte wissen, dass die Kurzfilme von MONSTERLAND nicht extra für diese Anthologie angefertigt wurden. Fast alles, was man hier zu sehen bekommt, gab es nämlich schon mal – auf Filmfestivals und im Internet. MONSTERLAND ist eine wahllose Zusammenstellung von Kurzfilmen, die man wohl eingekauft und zusammengeschnitten hat, um flink Geld für was auch immer zu verdienen. Das einzige, was neu gedreht wurde ist die Rahmenhandlung. Die hält die jeweiligen Segmente zusammen, strotz aber nicht gerade vor Einfallsreichtum. Wer ein Herz für Horror-Anthologien besitzt, kann gern mal einen Blick riskieren, sollte aber die Erwartungen herunterschrauben. So grandios wie es der Trailer verspricht ist MONSTERLAND keineswegs. Hier handelt es sich um Fast-Food-Horror mit nicht sonderlich herausragenden Gruselgeschichten. Bis auf den Quallen-Trash und den Ratten-Slapstick bleibt kaum etwas in Erinnerung. Angesichts der Tatsache, dass hier eine stattliche Anzahl von zehn Kurzfilmen über den Bildschirm flimmern, ist das schon ziemlich deprimierend.
 
 
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MONSTERLAND – Fazit

 
 
 
5 Punkte Final
 
 
 
Spaßiger Zeitvertreib für Fans des Anthologie-Horrors. Leider kann MONSTERLAND Horrorsammlungen wie ABCS OF DEATH oder der V/H/S-Reihe nicht annähernd das Wasser reichen. Angesichts der Tatsache, dass Genre-Anthologien derzeit Hochkonjunktur erleben, ist MONSTERLAND nämlich eine kleine Enttäuschung. Hier sind leider nur wenige Kurzgeschichten gelungen. Zwar sind die gebotenen Kurzfilme abwechslungsreich, wirken aber wahllos zusammengestellt. Der Grund hierfür ist ganz einfach. Fast alle Geschichten liefen bereits auf Festivals oder im Internet. Das bedeutet, dass bis auf die Rahmenhandlung kaum etwas für diese Sammlung eigens gedreht wurde. Offensichtlich ist bei der engeren Auswahl der Ausschuss gelandet. Bis auf wenige Ausnahmen (allen voran die Quallen-Episode) sind die meisten Filme durchwachsen und schnell wieder vergessen. Daher ist MONSTERLAND nur eingefleischten Fans von Geschichtensammlungen zu empfehlen. Netter Spaß für Zwischendurch, aber ohne Tiefgang und mit nur wenig Herzblut.
 
 
 


 
 
 

MONSTERLAND – Zensur

 
 
 
MONSTERLAND ist keine Splattergranate. Bis auf die Zahnarztepisode HOUSE CALL wird hier kaum harter Stoff gezeigt. Demzufolge dürfte es die Anthologie hierzulande sehr leicht haben mit einer Freigabe. Man kann jetzt schon sagen, dass MONSTERLAND bereits für Jugendliche ab 16 Jahren geeignet sein wird.
 
 
 


 
 
 

MONSTERLAND – Trailer

 
 


 
 
 

Marcel Demuth

(Rechte für Grafiken & Poster liegen bei RLJ Entertainment | Dread Central)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Holidays – Surviving Them Is Hell (2016)
 
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Scary or Die (2012)

Filmkritik: „Southbound“ (2015)

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SOUTHBOUND – HIGHWAY TO HELL

Story

 
 
 

Auf dem Highway ist die Hölle los. Das bekommt auch eine Gruppe Durchreisender am eigenen Leib zu spüren, als sie auf einem Highway-Abschnitt durch die Mojave-Wüste schreckliche Dinge erleben.

 
 
 


 
 
 

SOUTHBOUND – Kritik

 
 
 
Man nehme makabre Kurzgeschichten, lasse sie von bekannten Genre-Regisseuren verfilmen und knüpfe sie mit einer plausiblen Rahmenhandlung zusammen, auf dass alles Hand und Fuß bekommt. Fertig ist gruseliger Anthologien-Spaß, wie er seit ein paar Jahren wieder schwer im Kommen ist. Einer der Gründe, warum sich Episoden-Horror aktuell wieder großer Beliebtheit erfreut, ist der überraschende Erfolg der V/H/S-Trilogie (Besprechungen zu Teil 2 und 3), die praktisch die Rückkehr gruseliger Kurzgeschichtensammlungen eingeläutet hat, um einer neuen Generation von Horrorfans beweisen zu können, dass auch knapp erzähltes Grauen ein flaues Gefühl in der Magengegend bescheren kann. Umso erfreulicher, dass sich die Macher genannter Anthologien-Serie ein weiteres Mal zusammengetan haben. Offensichtlich hatte man noch so manche Idee im Kopf, die man dem Zuschauer nicht vorenthalten wollte. So reihte man für SOUTHBOUND erneut deftig gewürzte Horror-Episoden aneinander, welche aber diesmal ohne das Found-Footage-Stilmittel auskommen mussten – Gott sein Dank!
 
 
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Mit dabei sind DAVID BRUCKNER und die vier kreativen Köpfe von RADIO SILENCE. Die hatten bereits jeweils ein Segment in V/H/S verfilmt und wollen noch einmal mit gleicher Rezeptur ähnliche Erfolge feiern. Neu auf dem Regiestuhl ist ROXANNE BENJAMIN. Die trat zuvor als Produzentin der Trilogie in Erscheinung und feiert mit einem selbst inszenierten Segment in SOUTHBOUND ihr Regiedebüt. Löblicherweise hat man sich bei dem neuen Horrorprojekt für herkömmlichen Filmlook entschieden und die wackelige Handkamera-Optik weggelassen. Deren exzessiver Einsatz hatte vielen V/H/S-Fans auf den Magen geschlagen, weil konfuse Kameraführung für Kopfschmerzen und Schwindel sorgten. Die wurde aus dem Film verbannt, was aber nicht heißen soll, dass SOUTHBOUND nun weniger Unruhe verursacht. Ganz im Gegenteil. Auch wenn vom Schüttelstil Abstand gehalten wurde, setzt auch das neue Werk der V/H/S-Macher einen gesunden Magen voraus. Das hat auch einen Grund, denn im Film geht es zur Freude der Gorehounds keineswegs zimperlich zu – Halleluja.
 
 
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SOUTHBOUND erzählt von der unheilvolle Reise diverser Reisender, die auf einen Highway-Abschnitt in der Mojave-Wüste mit seltsamen Vorkommnissen konfrontiert werden. So müssen zwei blutverschmierte Männer gegen fliegende Skelette kämpfen, die den Flüchtenden ans Leder wollen. Als wäre das nicht bereits sonderbar genug, verirrt sich eine Mädchenband nach einer Autopanne in das Haus ominöser Herrschaften, die – trotz spießiger Attitüde – nichts Gutes im Schilde führen. Weiter geht es mit einem tragischen Autounfall, dessen Verursacher von Mitarbeitern der Notrufzentrale am Telefon aufgefordert wird, das Leben des Unfallopfers durch eine wichtige Operation zu retten. In der Halbzeit legt sich ein bewaffneter Mann mit einer Gruppe Einheimischer an, der in einem staubigen Wüstenkaff nach der eigenen Schwester sucht. Den krönenden Abschluss bildet Home-Invasion-Horror der etwas anderen Sorte. Hier überfallen maskierte Einbrecher eine nichtsahnende Familie ohne zu wissen, dass sie mit der schrecklichen Tat das Tor zu Hölle öffnen.
 
 
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SOUTHBOUND ist ein makabrer Mix aus THE TWILIGHT ZONE und OUTER LIMITS, der genau das besitzt, was man von einem Horrorfilm neueren Datums erwartet. So gibt es neben schwarzem Humor und abgefahrenen Ideen selbstverständlich auch jede Menge Blut, handgemachte Effekte und viel unappetitliches Zeug zu sehen, das genau den Nerv des Horrorfilmfans treffen dürfte. Abwechslungsreichtum wird in diesem Episodenfilm groß geschrieben. Die Macher vermischen unterschiedliche Subgenres und vereinen Mystery-Schauer, Okkult-Horror, Home-Invasion-Thriller und Elemente des Road Movies zu schwer unterhaltsamer Horror-Unterhaltung, die kaum Längen hat. Die Segmente sind kurz und knackig, konzentrieren sich aufs Wesentliche und beeindrucken mit teils überraschendem Ausgang. Hin und wieder bleibt einem sogar das Lachen im Halse stecken, weil Gezeigtes dann doch mehr verstört als zu fesseln. So sei an dieser Stelle die Episode THE ACCIDENT genannt, in der ein übel zugerichtetes Unfallopfer nach einer grausigen Operation von seinen Leiden befreit wird. Der Goregehalt dieses Segments ist hoch, der Blutzoll deftig. Ungeübte Zuschauer halten sich am besten die Augen zu.
 
 
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Trotz unterschiedlicher Inszenierungsstile und des Gebrauchs verschiedener Subgenres wirken die einzelnen Segmente aus einem Guss. Das rührt vor allem daher, weil die Geschichten nahtlos ineinander übergehen und miteinander verknüpft sind. Alle Hauptfiguren der jeweiligen Episoden verbindet ein Schicksal. So stehen Themen wie „Schuld“ und „Vergeltung“ im Mittelpunkt der Segmente, die dem Zuschauer kurzweiliges Grauen bescheren werden. Letztendlich ist SOUTHBOUND gerade wegen der außergewöhnlichen atmosphärischen Wüstenkulisse ein Highlight unter der mittlerweile stattlichen Anzahl mehr oder weniger gelungener Horror-Anthologien. Demzufolge sprechen wir auch eine Empfehlung aus. Wer es kurz, knackig und blutig will, sollte diesen vom Teufel heimgesuchten Highway einen Besuch abstatten. Absolut sehenswert!
 
 
 


 
 
 

SOUTHBOUND – Fazit

 
 
 
8 Punkte Final
 
 
 
Rabenschwarz, abwechslungsreich und ganz schön blutig. Mit makabrem Horror kriegt man den Zuschauer. Nach V/H/S nun SOUTHBOUND, der vom gleichen Team gemacht wurde und dann doch irgendwie in der Summe mehr überzeugt, als die stark verwackelten Videokassetten-Anthologien. Der Grund liegt in der anderen Machart und den kruden Spezialeffekten, die da ziemlich unverfroren auf der Mattscheibe zelebriert werden. Die Episoden sind abwechslungsreich, rasant und packend inszeniert. Zudem laufen die Segmente nahtlos ineinander und machen erst am Ende Sinn, wenn man dem Zuschauer die Auflösung präsentiert. Wer eine Vorliebe für fiese Scherze hat, ist mit SOUTHBOUND gut beraten. Wie in den vielen Folgen der beliebten GESCHICHTEN AUS DER GRUFT-Reihe mündet jede Story in einem fiesen Finale. Umso trauriger, dass der spannende wie zynische SOUTHBOUND bereits nach 90 Minuten zu Ende ist. Aber kein Grund zur Panik. Man darf davon ausgehen, dass eine teuflische Fortsetzung folgen wird. Mit noch mehr Blut und Innereien könnte es DIE Kurzgeschichtensammlung werden, an der sich alle künftigen Filme dieser Art messen lassen müssen.
 
 


 
 
 

SOUTHBOUND – Zensur

 
 
 
Kein Film für Zartbesaitete. Gerade in der dritten Episode wird es sehr unangenehm. Dort wird ein Körper aufgeschnitten und daran eine makabre Operation vorgenommen. Weiterhin gibt es aufgeschlitzte Münder, zerfetzte Köpfe, abgeschossene Hände und diverse Stichwunden zu sehen. Hierzulande hat der Film ungeschnitten eine Erwachsenenfreigabe erhalten: Keine Jugendfreigabe.
 
 
 


 
 
 

SOUTHBOUND – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Tiberius Film (KeepCase Blu-ray)

southbound-mediabook

(c) Tiberius Film (limitiertes Mediabook)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Southbound; USA 2015

Genre: Horror, Thriller

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch

Bild: 2.35:1 (1080p) | @24 Hz

Laufzeit: ca. 89 Min.

FSK: Keine Jugendfreigabe (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: KeepCase mit Wechselcover

Extras: Trailer, Trailershow, Audiokommentar | zusätzlich im Mediabook: 24-seitiges Booklet

Release-Termin: 13.10.2016 (BD KeepCase | Mediabook)

 

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SOUTHBOUND – Trailer

 
 


 
 
 

Marcel Demuth

 
 
 
Ähnche Filme:
 
V/H/S 2 (2013)
 
V/H/S 3 – Viral (2014)
 
The ABC’s of Death (2012)
 
Still 2 (2014)
 
Tom Holland’s Twisted Tales (2013)
 
P.O.E. Project of Evil (2012)
 
The Penny Dreadful Picture Show (2013)
 
5 Senses of Fear (2013)
 
Phobia 2 (2009)
 
Sanitarium (2013)
 
Scary or Die (2012)

Filmkritik: „All Hallows‘ Eve“ (2013)

all-hallows-eve-2013
 
 
 

ALL HALLOWS‘ EVE

Story

 
 
 
Horror- Anthologien sind wieder schwer in Mode. Seien es die sehr erfolgreichen „VHS“-Filme, die die Struktur der Horror-Kurzgeschichtenfilmchen kurzerhand mit dem Found Footage-Genre kreuzte, das „Theatre Bizarre“ oder die „ABCs of Death“. Und auch „All Hallows Eve“ möchte auf dieser Erfolgswelle mitschwimmen. Und das gelingt zumindest teilweise ganz gut. Wie es bei solchen Anthologien üblich ist, werden auch hier die drei Kurzgeschichten in eine Rahmenhandlung verpackt. Diese folgt der Babysitterin Sarah, die an Halloween auf zwei Kids aufpassen soll. Als diese vom Süßigkeiten sammeln nach Hause kommen finden sie in ihren Beuteln eine unbeschriftete VHS-Kassette. Neugierig was darauf zu sehen ist, schieben sie diese in ihren Videorekorder. Als das Treiben auf der Mattscheibe zu blutig und brutal wird schaltet Sarah das Videoband ab und schickt die beiden nörgelnden Kids ins Bett. Doch die gesehenen Bilder haben ihre Wirkung hinterlassen und so sieht sich Sarah das Videoband weiter an, nicht ahnend, dass sie dabei die Aufmerksamkeit einer ganz bestimmten Filmfigur, die auf dem Videoband zu sehen ist, auf sich zieht.
 
 
 


 
 
 

ALL HALLOWS‘ EVE – Kritik

 
 
 
Gleich zu Beginn fallen der wirklich gut gelungene Soundtrack und die ein oder andere Anspielung an diverse Horrorklassiker auf. Die Rahmenhandlung samt Babysitting an Halloween erinnert dabei natürlich sofort an Carpenters gleichnamigen Klassiker. Aber auch die Hausnummer 237 dürfte eingefleischte Horrorfans an „Shining“ erinnern. Die unpassende deutsche Synchronisation dürfte jedoch schnell für Ernüchterung sorgen, weshalb dazu geraten wird den Film unbedingt im O-Ton zu konsumieren.
 
 
All-Hallows-Eve-bild3
 
 
Die erste der drei präsentierten Geschichten spielt vorzugsweise in dunklen Kellergewölben und bebildert ein satanisches Ritual, dass mit tollen Monstermasken und dem ein oder anderen herben Splattereffekt punkten kann. Eine logische , stringente oder nachvollziehbare Handlung sollte man in dieser Episode aber besser nicht erwarten. Stattdessen wirkt der herrlich düstere Bilderreigen eher wie ein fragmentarischer Alptraum. Die zweite Episode erinnert in ihrem Storyansatz der „Alien Abduction Slumber Party“ aus dem Fortsetzungsfilm „S-VHS“, wobei hier allerdings nie und nimmer eine ähnliche Qualität erreicht wird. Diese Episode ist definitiv der Schwachpunkt dieses Films. Denn auch wenn der Score weiterhin unheilvoll wabert, sich sogar ein schönes „The Fog“ Zitat eingeschlichen hat (die Macher stehen wohl auf Carpenter) wird spätestens mit dem Auftauchen des „Aliens“ sämtliche Atmosphäre zerstört. Selten hat man ein dermaßen billiges Alien Kostüm bewundern können. Und anstatt aus der Not eine Tugend zu machen und die Alien Figur schön zurückhaltend in Szene zu setzten, halten die Macher die Kamera vollkommen unvorteilhaft auf diesen schlecht verkleideten Schauspieler, so dass diese Episode leider in unfreiwilliger Komik untergeht.
 
 
All-Hallows-Eve-bild2
 
 
Die dritte Episode reißt es dann aber raus und bietet ein schön-fieses Szenario, in dem eine Frau von einem monströsen Killerclown verfolgt wird. Diese Episode nimmt in kürzester Zeit Fahrt auf und lässt bis zum bitteren, wirklich bösen Schluss auch nicht mehr locker. Der Härtegrad dieser Episode ist beachtlich und die allgemeine Optik wurde sehr gekonnt auf „alt“ getrimmt. Auch hier ist der Soundtrack wieder sehr gelungen und trägt zur Terror-Atmosphäre dieser Episode bei, die ganz klar das Highlight des Films darstellt. Aber auch die Rahmenhandlung wird auf eine Art und Weise zu Ende erzählt, die man gut und gerne als gelungen betrachten kann, denn zum Schluss verschwimmen die Grenzen zwischen Realität und Fiktion und der monströse Killerclown scheint nicht nur auf dem Video zu existieren. Das alles mündet in einem wirklich hundsgemeinen Schlussbild, das es in der Konsequenz schon lange nicht mehr gegeben hat.
 
 
All-Hallows-Eve-bild1
 
 


 
 
 

ALL HALLOWS‘ EVE – Fazit

 
 
 
6 Punkte Final
 
 
 
Insgesamt kann sich „All Hallows Eve“ durchaus sehen lassen. Die Rahmenhandlung ist gelungen und zwei der drei Episoden können voll und ganz überzeugen. Vor allem die dritte Episode und ihr Einfluss auf die Rahmenhandlung stellen ganz klar die Highlights in diesem Episodenhorrorfilm da. Lediglich die zweite Episode darf getrost ignoriert werden, fällt sie doch qualitativ überdeutlich ab.
 
 
 


 
 
 

ALL HALLOWS‘ EVE – Zensur

 
 
 
„All Hallows Eve“ ist in Deutschland vollkommen ungekürzt auf DVD und Blu-ray erschienen. Die Filmfassung wurde von der FSK mit einer 16er-Freigabe abgesegnet. Dennoch wurde die Heimkinovariante mit rotem KJ-Sticker in den Handel gebracht. Der Grund ist mal wieder beim Bonusmaterial zu suchen.
 
 
 


 
 
 

ALL HALLOWS‘ EVE – Deutsche Blu-ray

 
 
 
all-hallows-eve-bluray

(c) Maritim Pictures

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: All Hallows Eve; USA 2013

Genre: Horror, Thriller

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Deutsch DD 2.0, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Keine

Bild: 2.35:1 (1920x1080p)

Laufzeit: ca. 92 Min.

FSK: Film: FSK 16 / Blu-ray aufgrund des Bonusmaterials: Keine Jugendfreigabe (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Amaray mit Wechselcover

Extras: Keine

Release-Termin: 26.09.2014

 

All Hallows‘ Eve – Komm raus und spiel! [Blu-ray] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 
 


 
 
 

ALL HALLOWS‘ EVE – Trailer

 
 


 
 

Sebastian Lach

(Die Rechte aller verwendeten Grafiken in dieser Review liegen bei MARITIM PICTURES)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
V/H/S: Viral (2014)
 
The ABC’s of Death (2012)
 
Still 2 (2014)
 
Tom Holland’s Twisted Tales (2013)
 
P.O.E. Project of Evil (2012)
 
The Penny Dreadful Picture Show (2013)
 
5 Senses of Fear (2013)
 
Phobia 2 (2009)
 
Sanitarium (2013)
 
Scary or Die (2012)

Filmkritik: „Still 2 – Tai Hong Tai Hien“ (2014)

Tai-Hong-Tai-Hien-still2-2014
 
 
 

STILL 2

(TAI HONG TAI HIEN)

Story

 
 
 
Eine weitere Kurzgeschichtensammlung aus Thailand: In vier unheimlichen Halbstündlern, wird von rachsüchtigen Geistern berichtet, die sich nicht grundlos an den Lebenden vergehen …
 
 
 


 
 
 

STILL 2 – Kritik

 
 
 
Die Thailänder produzieren fleißig Anthologien. Neben 4BIA (2007), dessen Fortsetzung PHOBIA 2 (2009) und dem vor einigen Jahren veröffentlichten TAI HONG (2010) folgt Letzterem nun auch ein Sequel, welches man für den internationalen Filmmarkt zum besseren Verständnis in STILL 2 (Originaltitel: TAI HONG TAI HIEN) umbenannt hat. Wie bereits im Vorgänger werden erneut vier Kurzgeschichten in den Fokus gerückt, die von tatsächlichen Schlagzeilen aus der thailändischen Presse inspiriert wurden und dem Zuschauer nun wohlverdiente Schauer in Form einer unheimlichen Gruselsammlung garantieren sollen. Mit knapp zwei Stunden ist die dann aber auch recht lang geraten, was nicht immer von Vorteil sein muss – vor allem dann nicht, wenn der Qualitätsgehalt der einzelnen Geschichten eher durchwachsen ist. Nach einem vielversprechenden und knackig inszenierten Einstieg geht STILL 2 nämlich erst einmal die Puste aus. Was folgt ist typisch asiatisches Geister-Einerlei dem es vor allem an einem mangelt: Originalität. Der Zuschauer bekommt die Wut zorniger Geister zu spüren, die selbstverständlich immer dann ganz unbemerkt vor die Kamera sausen, wenn es der Horror-Freund nicht erwartet hat. So dürfte das Nervenkostüm all jener reichlich strapaziert werden, die mit Asia-Horror bisher noch nicht so oft zu tun gehabt haben. Kennt man stattdessen die wichtigsten Geisterfilme aus Fernost, verlieren auch die wenigen Schreckmomente im Film an Wirkung, schließlich läuft das konventionelle Erschrecken hier nach bekanntem Schema ab und hat nicht selten mit Vorhersehbarkeit zu kämpfen. Immerhin hält man in dieser Horror-Anthologie Abstand von nervigen Gören, die aus Brunnen und TV-Apparaten krabbeln. Pitschnasse und stinkwütende Geisterplagen haben seit den RINGU-Erfolgen in den 90ern ziemlich oft für Chaos im asiatischen Horror-Kino gesorgt. Mittlerweile scheint der internationale Filmmarkt genug davon gesehen zu haben, so dass die Zahl jener Spukfilme rückläufig geworden ist. In STILL 2 wandeln die etwas anderen Geister durchs Heimkino, welche oftmals sogar mit Zombies gleichzusetzen sind, da sie hier in jener körperlichen Verfassung durch die Kulisse spuken, wie sie letztendlich den Tod gefunden haben. Bis auf die Optik hat sich aber auch in thailändischen Geisterfilmen nicht viel geändert. Nach wie vor beschränkt sich auch hier ihr körperloses Dasein auf das Rächen und Töten. Da den rastlosen Seelen zu Lebzeiten Schlimmes angetan wurde dürfte verständlich sein, dass nun Vergeltung ausgeübt werden muss, um endlich Ruhe finden zu können.
 
Interessanterweise haben die vier thailändischen Regisseure ihre ganz eigene Methode entwickelt, wie sie die vier Rachegeschichten an den Zuschauer bringen wollen. So macht es Regisseur THAMMANOON SAKULBUNTHANOM subtil, während es THANADOL NUALSUTH mit seinem Segment blutig bevorzugt. STILL 2 bietet die gewohnte Abwechslung, die Horror-Anthologien nun mal ausmachen – auch wenn die Grusel-Fortsetzung mit ihrem recht trägen und gemächlichen Tempo nicht unbedingt zu den Schnellsten dieser Gattung von Filmen gehört.
 
Los geht es mit dem subtilen und wohl besten Segment der gesamten Sammlung namens „14“. Das wurde von THAMMANOON SAKULBUNTHANOM solide aber spannend in Szene gesetzt und erzählt von der Büroangestellten Ant, die nach zig Überstunden entscheidet am späten Abend mit einem Sammel-Taxi nach Hause zu fahren, weil ihr betrügender Boy-Friend Pope mal wieder andere Frauen im Kopf hat, statt die eigene Freundin von der Arbeit abzuholen. Nachdem Ant im Taxi Platz genommen hat, entwickelt sich für sie die Heimfahrt zum Albtraum, schließlich folgt ihr ein rachsüchtiger Geist auf Schritt und Tritt mit dem nicht gut Kirschen essen ist.
 
Weiter geht es mit einem eher überzogenen und bewusst um Slapstick bereicherten Beitrag von ACHIRA NOKTHET. Der berichtet in seinem „16“ von drei pubertären Kids, die sich in einem mysteriösen Bordell mit „Nr. 16“ vergnügen wollen – einer attraktiven Dame, die wohl nicht ganz freiwillig hier Freiern ihre Dienste anbieten muss. Als die Teenager dem Mädchen zur Flucht verhelfen wollen, geht einiges schief.
 
Den leichten Lachern folgt die wohl zäheste Geschichte der Anthologie. Regisseur POJ ARNON begleitet in „15“ einem adretten Helden in ein Hotelzimmer mit gleicher Nummer. Dort geht es nicht mit rechten Dingen zu, denn in jüngster Vergangenheit hat sich hier Tragisches ereignet. Bald schon wird die Aufmerksamkeit eines ruhelosen Geistes auf den Plan gerufen, der in den Räumlichkeiten ein grausames Ende gefunden und mit dem neuen Hotelgast noch ein Hühnchen zu rupfen hat.
 
Nach klassischem Geiserspuk geht es ins Finale, wo STILL 2 noch einmal zu Hochtouren aufläuft. Hier kommen sogar Fans blutiger Metzelstreifen auf ihre Kosten, denn der abschließende „13“ geizt nicht mit unangenehmen Schauwerten. THANADOL NUALSUTH erzählt hier von der ermordeten Kin, die als Geistergestalt in die Welt der Lebenden zurückkommt, weil ihr Freund sie brutal getötet und in eine Kiste gequetscht hat. Da die Ermordete mit ihrem unfreiwilligen Ableben gar nicht einverstanden ist, macht sie genau das, was wohl jeder Geist in ihrer Situation tun würde: sie folgt ihrem mörderischen Freund auf Schritt und Tritt und quält ihn durch die Filmhölle, damit dieser die gleichen Qualen zu spüren bekommt, die sie selbst einst erdulden musste. Was folgt ist nichts für Zartbesaitete. Es werden Zähnen mit Hilfe eines Teppichmessers abgesägt, Arme gebrochen und Zungen zerfetzt – den Splatterfan freut es.
 
Vier Geschichten über Liebe, Hass, Enttäuschung und Tod. STILL 2 erzählt vom Schmerz der Liebe und rastlosen Seelen, die zwischen Dies- und Jenseits wandeln, um auch nach dem Tode dem Pfad der Liebe folgen zu können. Das Regie-Quartett schielt mit STILL 2 nach ähnlich gestrickter Ware wie V/H/S 2 oder THE ABC’S OF DEATH, die aus der Horrorfilmwelt mittlerweile nicht mehr wegzudenken sind. Im Unterschied zu den bekannten Anthologie-Erfolgen aus Übersee verblasst STILL 2 dagegen deutlich, denn dazu mangelt es dem Streifen einfach an richtigen guten Ideen und Tempo, um im Gedächtnis bleiben zu können. Auch wenn sich thailändische Mädchen an den sportlichen Knaben im Film vermutlich nicht sattsehen konnten (STILL 2 wurde offensichtlich für ein jüngeres Publikum gemacht), dürften hiesige Filmfans trotz blutigem Rot und einigen Schreckmomenten nur ein müdes Lächeln für diese Grusel-Anthologie übrig haben. STILL 2 ist verschenktes Potenzial und leider nur Durchschnittshorror.
 
 
 


 
 
 

STILL 2 – Fazit

 
 
 
5 Punkte Final
 
 
 
Ein stimmiger Mix aus Blut, Schocks und Gänsehaut. Die Fortsetzung des thailändischen Horrorerfolgs TAI HONG (2010) ist typisch asiatisches Geisterkino, das vorwiegend vom subtilen Angstmachen lebt. In vier vollkommen unterschiedlichen Geschichten wird von rachsüchtigen Geistern berichtet, die mit der Liebe abgerechnet haben und nun Vergeltung für das fordern, was ihnen von den Partnern zu Lebzeiten angetan wurde. Wie in Anthologien üblich, unterscheiden sich die Segmente von der Machart, schließlich steckt hinter jedem Halbstündler ein anderer Regisseur. Die versuchen mit individueller Handschrift etwas Abwechslung in die Horror-Sammlung zu bringen. Gelungen ist ihnen das nur bedingt, denn das Erzähltempo ist teils ziemlich langsam, so dass STILL 2 vor allem in der Halbzeit mit einigen Längen zu kämpfen hat. Immerhin gibt es neben subtilen Gänsehautmachern auch deftige Hausmannskost zu bestaunen. Die letzte Geschichte geizt nämlich nicht mit unangenehmen Schauwerten. So bietet STILL 2 unterm Strich für jeden etwas, bleibt aber trotzdem nur Durchschnittsware, schließlich will man partout nicht das Gefühl loswerden wollen, dass man das hier Gebotene schon irgendwo mehrfach gesehen hat.
 
 
 


 
 
 

STILL 2 – Zensur

 
 
 
Geschichte Nummer vier reißt alles heraus. Hier werden ziemlich derbe Spezialeffekte gezeigt, die STILL 2 in der deutschen Fassung eine KJ-Freigabe bescheren dürften. Insofern sich ein Verleih daran wagt den Film hierzulande zu veröffentlichen (asiatische Horrorfilme finden bekanntlich immer seltener den Weg in deutsche Händlerregal), wird STILL 2 erst für ein erwachsenes Publikum freigegeben werden – ungeschnitten!
 
 
 


 
 
 

STILL 2 – Trailer

 
 


 
 

Marcel Demuth (Hellraiser80)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Tom Holland’s Twisted Tales (2013)
 
P.O.E. Project of Evil (2012)
 
The Penny Dreadful Picture Show (2013)
 
5 Senses of Fear (2013)
 

Filmkritik: „Tom Holland’s Twisted Tales“ (2013)

Tom-Hollands-Twisted-Tales
 
 
 

TOM HOLLAND’S TWISTED TALES

Story

 
 
 
Altmeister TOM HOLLAND präsentiert neun Geschichten, kurz und reich an Wendungen, die von allerlei Horror-Kram erzählen …
 
 
 


 
 
 

TOM HOLLAND’S TWISTED TALES – Kritik

 
 
 
Produzent, Autor, Regisseur und Schauspieler TOM HOLLAND tut es dem Crypt Keeper aus der kultigen TALES FROM THE CRYPT-Reihe gleich. Als makabrer Geschichtenerzähler lässt er nämlich seine eigene Web-Serie auf die Horrorgemeinde los, die nun als TOM HOLLAND’S TWISTED TALES fürs Heimkinomedium gepresst wurde und unter die Leute gebracht werden soll, schließlich sind Horror-Anthologien derzeit so gefragt wie schon lange nicht mehr. In neun mehr oder weniger brauchbaren Kurzgeschichten findet all jenes Verwendung, was im gegenwärtigen Horrorfilm seine Runden dreht. Ob Racheplot, Vampirgurke oder der Deal mit dem Teufel – HOLLAND persönlich hat sich zu knapp 140 Minuten Horror-Trash hinreisen lassen, der zwar zwischenzeitlich ganz gut unterhält, aber kaum Tiefgang bietet. Ursprünglich war das Projekt als Web-Serie für die Horrorseite FEARnet angedacht, was dann auch erklärt, warum TOM HOLLAND’S TWISTED TALES so verdammt kostengünstig ausschaut. Viel Geld war nicht vorhanden, so dass das Resultat nicht einmal ansatzweise den Standards aktueller TV-Serien entspricht. Dennoch hat es HOLLAND irgendwie geschafft, eine Elite der Genre-Schauspielerschaft um sich zu scharen, damit sein Projekt beim Anhänger makabrer Unterhaltung auf möglichst breite Aufmerksamkeit stößt. Neben HALLOWEEN-Sternchen DANIELLE HARRIS, die immer mal wieder selbst in unterirdischem Horror-Abfall vorbeischaut, bekommt der Zuschauer sogar I SPIT ON YOUR GRAVE-Opfer SARAH BUTLER und MAY-Darstellerin ANGELA BETTIS vor die Linse, die die teils etwas unausgereiften Geschichten erträglich halten. Letztere hatte Glück. BETTIS hat sich die Hauptrolle der wohl besten Episode der gesamten Grusel-Sammlung ergattert. In SHOCKWAVE muss sie gemeinsam mit Lover, Haushälterin und Freunden ums Überleben bangen. Eine elektromagnetische Schockwelle rast auf Los Angeles zu und weckt den Überlebenswillen jedes Einzelnen. Ein Schutzraum soll Unterschlupf bieten; darin ist aber nur Platz für zwei. Am Ende der Geschichte wird der Zuschauer mit harscher Gesellschaftskritik und bitterbösem Schluss-Gag konfrontiert, den man so nicht kommen gesehen hat.
 
Ebenso bitterböse enden die Episoden im übrigen samt und sonders. Denn wie der Titel der Anthologie bereits verrät, handelt es sich hier um twistreiche Segmente, die zumeist mit zynischem Abschluss an die beliebte TALES FROM THE CRYPT-Serie erinnern. Für die hatte HOLLAND bereits in den 90ern drei Folgen beigesteuert, bevor sich der Regisseur endgültig aus der Kinolandschaft verabschiedet hat. Leider hat sich der Filmemacher mit seinem unfreiwilligen Leinwand-Ende auch von filmischer Qualität verabschiedet. Vorbei die Zeiten, als HOLLAND Horrorfanherzen im Sturm erobern konnte. Fast dreißig Jahre nach grandiosen Kultwerken wie EINE RABENSCHWARZE NACHT – FRIGHT NIGHT (1985) und CHUCKY – DIE MÖRDERPUPPE (1988) geht er den gleichen Weg, wie viele einst gefragte Altmeister des modernen Horrorkinos. Statt im Kino das Fürchten zu lehren, verdient man sich das Geld mit bedeutungsloser Low-Budget-Massenware. Denn was in den 80ern noch gut angenommen wurde, entlockt Kids von heute nur noch ein müdes Lächeln. Auch HOLLAND’S TWISTED TALES fühlt sich wie Horror aus einer längst vergessenen Zeit an. Der gut gemeinten Hommage an TWILIGT ZONE und TALES FROM THE CRYPT fehlt es an frischen und vor allem zeitgemäßen Ideen. Viele der hastig heruntergedrehten Kurzgeschichten erinnern in ihrer billig wirkenden Inszenierung an schlimmstes VHS-Futter, das dem Filmfreund zu Hochzeiten des Video-Booms in den Videotheken angedreht wurde. Weitaus erschreckender sind jedoch all die minderwertigen CGI-Effekte, für deren dilettantische Umsetzung sich kaum Worte finden lassen. Immerhin sind Horror-Junkies die wohl fehlertolerantesten Fans der Welt. Auch wenn TOM HOLLAND’S TWISTED TALES weit weg ist von perfekter Samstagabendunterhaltung wird auch dieser Billig-Trash seine Liebhaber finden. Im direkten Vergleich zu den üblichen Anthologie-Verdächtigen der letzten Zeit, zieht diese etwas unausgereift Horror-Sammlung auf jeden Fall den Kürzeren.
 
 
 


 
 
 

TOM HOLLAND’S TWISTED TALES – Fazit

 
 
 
5 Punkte Final
 
 
 
Eine makabre Horror-Sammlung für den kleinen Genre-Hunger zwischendurch. TOM HOLLAND-Anhänger dürften jedoch mit dieser Sammlung zynischer Geschichten das kalte Grausen bekommen und sich leider eingestehen müssen, dass der einst gefragte CHUCKY-Regisseur die besten Zeiten längst hinter sich gelassen hat. Mit TOM HOLLAND’S TWISTED TALES hat der Filmemacher neun teils wirklich gehaltlose Kurzgeschichten gedreht, die weniger durch Inhalt glänzen sondern vielmehr die Frage aufkommen lassen, warum man auf Biegen und Brechen eine Serie drehen muss, wenn dafür ohnehin kaum Geld zur Verfügung steht. Der herzlosen Anthologie mangelt es an allem. So ärgert am meisten der fiese Video-Look und die teils haarsträubend-miserablen Bluescreen-Effekte, die manchmal sogar noch mieser umgesetzt wurden als das, was man in Streifen der Schundschmiede ASYLUM zu sehen bekommt. Geiz ist nicht immer geil, vor allem dann nicht, wenn ein großer Name auf dem Cover lockt und das Resultat nicht einmal ansatzweise dem gerecht wird, wofür HOLLAND in den 80ern gefeiert wurde. Zwar wurden die semiprofessionellen Geschichten mit Starauftritten bekannter Horrorgesichter bereichert; sieht man allerdings von der Episode mit der BETTIS in der Hauptrolle ab, kann kein Segment wirklich überzeugen. Unterm Strich bleibt eine überflüssige Horror-Anthologie, die man wohl besser als Web-Serie belassen hätte und für die TOM HOLLAND mit Sicherheit keine Lobgesänge erhalten dürfte, auch wenn er sich die Mühe gemacht hat, vor jeder Geschichte als Moderator in Erscheinung zu treten. Daher: 08/15 Fast Food-Horror von der Stange, der nur Hardcore-Fans zusagen dürfte.
 
 
 


 
 
 

TOM HOLLAND’S TWISTED TALES – Zensur

 
 
 
TOM HOLLAND’S TWISTED TALES ist nicht sonderlich grausamer Schrecken der hierzulande auf Heimkinomedium mit dem roten KJ-Stempel veröffentlicht wurde. Natürlich ungeschnitten – kein Wunder, bleibt großartiges Gemetzel und blutgeiles Gewaltgematsche fast gänzlich aus.
 
 
 


 
 
 

TOM HOLLAND’S TWISTED TALES – Deutsche Blu-ray

 
 
 
tom-hollands-twisted-tales-bluray

(c) Maritim Pictures

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Twisted Tales; USA 2014

Genre: Horror, Thriller

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1, Deutsch Dolby Digital 2.0

Untertitel: Keine

Bild: 1,85:1 (1080p – Full HD)

Laufzeit: ca. 148 Min.

FSK: Keine Jugendfreigabe (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Amaray mit Wendecover

Extras: 5 Making of, 3 Trailer

Release-Termin: 24.03.2015

 

Tom Holland’s Twisted Tales [Blu-ray] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 
 


 
 
 

TOM HOLLAND’S TWISTED TALES – Trailer

 
 


 
 

Marcel Demuth (Hellraiser80)

 
 
 
Ähnliche Filme:
 
Phobia (2009)
 
P.O.E. Project of Evil (2012)
 
The Penny Dreadful Picture Show (2013)
 
5 Senses of Fear (2013)
 
Sanitarium (2013)
 
Scary or Die (2012)
 

Filmreview: „Obsession – Tödliche Spiele“ (2011)

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OBSESSION – TÖDLICHE SPIELE

(LITTLE DEATHS)

Story

 
 
 
OBSESSION – TÖDLICHE SPIELE ist eine Kurzgeschichtensammlung mit drei Episoden, die allesamt etwas mit Abhängigkeit, Begierde, Leid und sexuellem Verlangen zu tun haben:
In der ersten Geschichte (HOUSE & HOME) geht es um ein triebgesteuertes Ehepaar, das auf der Suche nach dem ganzen besonderen Kick fürs Bett ist. In einer Obdachlosen sehen sie das Objekt ihrer Begierde. Leider eine fatale Entscheidung – wie sich bald schmerzlich herausstellen wird. In der zweiten Episode (MUTANT TOOL) wird eine aus Naziplänen erstellte Kreatur allerhand abartigen Experimenten ausgesetzt, die in einem Keller an ihr durchgeführt werden. Gleichzeitig wird woanders eine Drogenabhängige von einem Arzt behandelt. Zwei scheinbar grundverschiedene Handlungsstränge, die dennoch am Ende zueinander finden. Die letzte Geschichte (BITCH) rückt ein junges Paar in den Mittelpunkt. Das ist voneinander sexuell abhängig, erkennt aber bald nicht mehr die Grenzen zwischen Rollenspielen im Bett und dem wahren Leben. Nachdem die Frau kein Ende im täglichen Erniedrigen, Demütigungen und Ignorieren ihres Partners findet, schmiedet der einen makaberen Plan.

 
 
 


 
 
 

OBSESSION: TÖDLICHE SPIELE – Kritik

 
 
 
Anthologien sind immer so ein Ding. Entweder mag man sie oder eben nicht. Da jedes Segment einer Kurzgeschichtensammlung in der Regel gerade einmal 15-20 Minuten lang ist, kann es für deren Macher oft ziemlich schwer werden Charakterentwicklung, Handlungsaufbau und Schlusspointe in so kurzer Laufzeit abzuhandeln. Das Nachsehen hat meist der Zuschauer. Wegen der Zeitnot der Macher bekommt der oftmals das Gefühl mehr Quantität statt Qualität zu sehen. Doch das gilt nicht für allen Sammlungen. Stöbert man in der Geschichte phantastischer Anthologien, gab es nämlich schon einige Horror-Anthologien, die man heute als Kult betitelt. Darunter Klassiker wie ASYLUM – IRRGARTEN DES SCHRECKENS, GESCHICHTEN AUS DER SCHATTENWELT oder H.P.LOVERCRAFT’S NECRONOMICON, die Jahre vor aktuellen Hits wie SOUTHBOUND, HOLIDAYS oder V/H/S 2 erschienen sind und gezeigt haben, dass das kompakte Erzählen von Horrorgeschichten durchaus funktionieren kann.
 
 
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Zu den weniger gelungenen Episodenfilmen gehört dagegen OBSESSION – TÖDLICHE SPIELE, der im Entstehungsland als LITTLE DEATHS vermarktet wurde. Eine wirkliche Rahmenhandlung, wie bei genannten Horrorklassikern gibt es hier leider nicht, was dann doch bitter aufstößt. Die einzelnen Geschichten werden lose nacheinander erzählt, was den liebenswerten Anthologie-Flair missen lässt. Die Idee die Themen Leid, Abhängigkeit und Sex miteinander zu vermischen ist eigentlich interessant. Leider fehlt es dem Mix oft an Logik. Zudem wirkt die Inszenierung sehr konstruiert und an den Haaren herbeigezogen. So funktioniert in OBSESSION – TÖDLICHE SPIELE immer noch die erste Episode HOUSE & HOME am besten – vor allem auch deshalb, weil sie die einzige Kurzgeschichte ist, die überhaupt noch irgendetwas mit dem phantastischen Genre gemein hat. Diese Kurzgeschichte macht’s auf dem traditionellen Weg. Macher SEAN HOGAN zeigt deutlich, dass eben schlicht und einfach erzählt, oftmals besser funktioniert, als komplex und wirr. Natürlich sind auch die anderen Episoden keine völligen Spaßbremsen, bleiben aber weit hinter den Erwartungen zurück. So ist das dramatische Kammerspiel BITCH zügig erzählt und schafft es innerhalb des verfügbaren Zeitrahmens eine unangenehme Spannung zwischen den beiden Protagonisten aufzubauen. Leider verpufft die unbequeme Atmosphäre vollkommen, weil die Geschichte unschlüssig ausgeht. Warum die männliche Filmfigur genannter Episode die Freundin auf eher unkonventionelle Art ins Jenseits befördert, bleibt vollkommen ungeklärt. Immerhin rettet ein Farbfilter das Desaster. Der erinnert in seiner grellen Form an den Argento-Klassiker SUSPIRIA und macht zumindest atmosphärisch einiges her.
 
 
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OBSESSION: TÖDLICHE SPIELE – Fazit

 
 
 
6 Punkte Final
 
 
 
OBSESSION – TÖDLICHE SPIELE ist eine nicht sonderlich liebenswerte Horror-Anthologie. Die erste Episode HOUSE & HOME geht vollkommen in Ordnung. Das Segment MUTANT TOOL geht dagegen als wirrer SAW-HOSTEL-Mix völlig den Bach hinunter und die abschließende Geschichte BITCH rettet mit Farbspielereien was zu retten ist. Da hat man mit so Kurzgeschichtensammlungen wie THE ABCs OF DEATH besseres gesehen. OBSESSION – TÖDLICHE SPIELE ist solide Genre-Unterhaltung. Mehr aber auch nicht.
 
 
 


 
 
 

OBSESSION: TÖDLICHE SPIELE – Zensur

 
 
 
OBSESSION – TÖDLICHE SPIELE (im Original: LITTLE DEATHS) ist in Deutschland ungeschnitten erhältlich. Die hier erhältliche Fassung ist aber erst für Erwachsene freigegeben: keine Jugendfreigabe.
 
 
 


 
 
 

OBSESSION: TÖDLICHE SPIELE – Deutsche Blu-ray

 
 
 
obsession-toedliche-spiele-2011-blu-ray

(c) Tiberius Film (Erstauflage)

obsession-toedliche-spiele-bloody-movies-collection

(c) Tiberius Film (Zweitauflage in der Bloody Movies Collection)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Little Deaths; Großbritannien 2011

Genre: Horror, Thriller

Ton: Deutsch DTS-HD MA 7.1, Englisch DTS-HD MA 7.1

Untertitel: Deutsch

Bild: 1.85:1 (1080p)

Laufzeit: ca. 95 Min.

FSK: Keine Jugendfreigabe (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Amaray mit Wechselcover | Neuauflage in der Bloody Movies Collection: Amaray im Schuber

Extras: Trailer

Veröffentlichung: Erstauflage: 08.03.2012 | Zweitauflage in der Bloody Movies Collection: 11.08.2016

 
 
 

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OBSESSION: TÖDLICHE SPIELE – Trailer

 
 


 
 

Marcel Demuth

(Rechte für Grafiken und Packshot liegen bei TIBERIUS FILM)

 
 
 
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