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Filmkritik: „Inner Demon“ (2014)

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INNER DEMON

Story

 
 
 

Du musst nicht sterben, um in die Hölle zu gehen: Ein Psychopath – der wohl als Kind zu oft auf den Kopf gefallen ist und seither mit Vorliebe das Lied von Hänsel und Gretel trällert – entführt mit seiner Komplizin gern mal Kinder und Teenager, um sich an ihnen vergehen zu können. Leider haben sie sich mit der attraktiven Sam das falsche Opfer ausgesucht. Das Mädchen bereitet Probleme und nimmt den Kampf gegen das Psycho-Paar auf.

 
 
 


 
 
 

INNER DEMON – Kritik

 
 
 
Wenn Frauen Horrorfilme drehen. Das ist in Zeiten wie der unseren nichts Ungewöhnliches mehr. Schon lange gehen weibliche Filmemacher in ihren Streifen nicht weniger brutal vor, wie manch männlicher Filmkollege. Das gilt auch für Newcomerin URSULA DABROWSKY. Die Australierin versucht so Herrschaften wie ALEXANDRE AJA, ELI ROTH oder ROB ZOMBIE Konkurrenz zu machen und traut sich in ihren Filmen das zu zeigen, was im Horrorfilm mittlerweile nicht mehr fehlen darf: Gewalt. Zu sehen gibt es die im zweiten Spielfilm der Regisseurin zuhauf. Der nennt sich INNER DEMON und bildet den zweiten Teil einer Trilogie, die mit dem Psycho-Horror FAMILY DEMONS bereits 2009 begonnen wurde und sich einem Thema widmet, das sich immer noch großer Beliebtheit erfreut: Dämonen. Während der Vorgängerfilm jedoch noch hauptsächlich Horror auf psychologischem Wege in die Köpfe der Zuschauer transferiert hat, geht INNER DEMON eine andere Richtung. Der geizt nicht mit grausamer Zeigefreudigkeit und wandelt damit auf den Pfaden des französischen Extrem-Horrors, der in den 2000ern aufhorchen lies und deftige Genre-Hits wie MARTYRS, HIGH TENSION oder INSIDE ins Wohnzimmer brachte. In Interviews erklärte Filmemacherin URSULA DABROWSKY, dass die Liebe zum Horrorfilm durch den von TAKASHI SHIMIZU gedrehten THE GRUDGE ausgelöst wurde. Den sah die Australierin 2003 und war danach Feuer und Flamme. Vor allem die schaurige Geisterthematik des Gruselstreifens hinterließ Eindruck. Der muss wohl so bleibend gewesen sein, dass eine übernatürliche Note auch in die eigenen Filme eingebaut werden musste. Demzufolge besitzen auch die ersten beiden Filme der geplanten Dämonen-Trilogie ähnlichen Einschlag. Im Falle von INNER DEMON will es leider unterm Strich nicht so recht passen. Der komische Mix aus Backwood-Schocker, Überlebensthriller und Geisterfilm macht am Ende nicht sonderlich viel Sinn. Da war die Liebe zum Paranormalen wohl größer als rationaler Menschenverstand.
 
 
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Kein guter Tag für Teenager Sam Durelle (SARAH JEAVONS). Die passt daheim auf die kleine Schwester auf und bekommt plötzlich Besuch von einer unbekannten Frau zu unchristlicher Zeit. Die möchte gern mal telefonieren, weil das Auto in der Nähe einen Unfall hatte. Leider hinterlässt die Fremde aber keinen vertrauenswürdigen Eindruck. Berechtigt, denn zusammen mit ihrem Psycho-Freund Karl entführt sie gern Heranwachsende, um sich an ihnen vergehen zu können. Gleiches Schicksal muss jetzt auch Sam über sich ergehen lassen. Die wird in den Kofferraum der Täter verfrachtet, kann sich aber befreien und flüchtet in die Wälder. Leider geht das Opfer dort alles andere als vorsichtig vor und läuft zu einer klapprigen Hütte, in der sie auf Hilfe hofft. Weil INNER DEMON nun mal im Horrorgenre beheimatet ist, kann sich jeder ausmalen, um wessen Haus es sich hierbei handelt. Es ist die Behausung jener Übeltäter, die mit Teenagern gern mal böse Spiele spielen. Das muss auch die Filmheldin erkennen, die sich in letzter Minute in einen Kleiderschrank verstecken kann und dort die Hölle auf Erden erlebt.
 
 
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Aus dem Leben eines wenig cleveren Teenagers. INNER DEMON ist Low-Budget-Horror aus Australien, der beinahe übertrieben Horror-Klischees abhandelt und damit erfahrene Zuschauer zur Weißglut bringt. Von Fluchtmomenten in denen die Heldin mehrmals über die eigenen Beine fällt bis hin zu Handys, die ausgerechnet in wichtigen Momenten den Geist aufgeben müssen, gibt es allerhand Quatsch aus der Horrormottenkiste zu sehen, der bei alteingesessenen Liebhabern des Genres Kopfschütteln verursachen dürfte. Wirklich helle handelt hier niemand. Das gilt vor allem für die junge Hauptdarstellerin des Films. Die tritt bei ihrer Flucht vor bösen Menschen in jedes erdenkliche Fettnäpfchen, das ihr bis zur Zielgeraden in den Weg gestellt wurde und macht sich damit beim Zuschauer keine Freunde. Doch Filmemacherin URSULA DABROWSKY weiß Rat. Die hat mit INNER DEMON zwar nur beliebigen Fast-Food-Horror zu Papier gebracht, kennt aber die Ansprüche hungriger Genre-Fans. Den meisten von denen dürstet es nämlich weniger nach tiefgründigen Geschichten, sondern eher nach Blut und Gewalt. In diesen Belangen macht INNER DEMON eine gute Figur. So wurde die überschaubare Handlung um fiese Spezialeffekten bereichert, die wohl nicht bei jedem Moralapostel auf Zustimmung stoßen dürften. Da werden Köpfe zermatscht und Körper mit der Motorsäge zertrennt. Die Kamera fängt beinahe voyeuristisch ein und befriedigt so den Exploitation-Hunger vieler Zuschauer. Auch wenn Gewalt keine Lösung ist, bewirkt Drehbuchautorin und Regisseurin URSULA DABROWSKY mit gut gewürzter Gewaltsuppe schnell ein Gefühl des Unbehagens, das zusätzlich durch düstere Optik verstärkt wird. Da werden schnell Erinnerungen an das französische Extremkino der 2000er wach. Irgendwo dort dürften wohl auch die Wurzeln von INNER DEMON liegen. So sollen laut Aussage der Filmemacherin europäische Horror-Experten wie PASCAL LAUGIER, ALEXANDRE AJA, NEIL MARSHALL und JAMES WATKINS Inspiration geliefert haben. Im Vergleich zu den unbequemen Terrorausflügen genannter Regisseure ist INNER DEMON aber noch weit entfernt. Hier muss eine ambitionierte Filmschaffende wohl noch etwas üben.
 
 
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INNER DEMON – Fazit

 
 
 
6 Punkte Final
 
 
 
Kompromisslos und blutig. Unbequemer Filmalbtraum der an das Exploitationkino der 1970er und die französische Horrorwelle erinnert, welche während der 2000er Jahre wütete. Hier haben es zwei schmierige Zeitgenossen auf wehrlose Kinder abgesehen, mit denen sie zu Hause furchtbare Dinge veranstalten. Dabei scheint das Böse hier im Streifen Dejá-vu-Momente auszulösen. Mit ihrer ungepflegten und ruppigen Art könnten die skrupellosen Gestalten des Films nämlich auch aus einem Horrorschocker des gern mal polarisierenden ROB ZOMBIE entsprungen sein. INNER DEMON ist nichts Großes. Hierbei handelt es sich um Low-Budget-Ware mit Gewalt und vielen (unnötigen) Horrorklischees. Wirklich interessant wird es erst in den letzten zwanzig Minuten. Dann nämlich verlässt der Mix aus Terror-Streifen und Backwood-Slasher bekannte Pfade und schlägt andere Richtung ein, um eine Brücke zum doppeldeutigen Titel schlagen zu können. Kann man sich mal ansehen. Muss man aber nicht.
 
 
 


 
 
 

INNER DEMON – Zensur

 
 
 
Ein Körper wird zersägt, eine Wunde wird in Großaufnahme provisorisch genäht und ein Kopf wird auf brutale Weise eingeschlagen. Letztere Szene ist sehr hart anzuschauen und dürfte für Probleme sorgen. Es könnte gut sein, dass diese Szene geschnitten werden muss, damit INNER DEMON hierzulande eine Freigabe erhält. Keine Jugendfreigabe – insofern der Film hier veröffentlicht wird.
 
 
 


 
 
 

INNER DEMON – Trailer

 
 

 
 
 

Marcel Demuth

(Rechte für Bilder / Szenenbilder: Sean King)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Mum & Dad (2008)
 
Cassidy Way (2016)
 
Jack Ketchums Evil (2007)
 


Kritik: „Wolf Creek: Staffel 1“ (2016)

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WOLF CREEK: STAFFEL 1

Story

 
 
 
Die Teenagerin Eve (LUCY FREY aus THE DARKNESS) will den Mord an ihrer Familie rächen. Dahinter steckt kein Geringerer als Mick Taylor, der in den bisherigen WOLF CREEK-Kinoausflügen so manch ahnungslosen Touristen blutig um die Ecke gebracht hat.

 
 
 


 
 
 

WOLF CREEK: STAFFEL 1 – Kritik

 
 
 
Kino allein reicht heute nicht mehr aus. Seit Kinobetreiber über Besucherrückgang klagen und Blockbuster für kleines Geld mittels Stream direkt ins Wohnzimmer kommen, hat auch in der Filmindustrie ein Umdenken stattgefunden. Kino im TV-Format heißt der neue Trend, mit dem sich große Filmstudios und VOD-Anbieter seit Jahren ein goldenes Näschen verdienen. Dafür werden oft beliebte Filmfranchises, bekannte Kinoerfolge oder namhafte Kultklassiker als Fernsehserie adaptiert, um auch das Geld derer abgreifen zu können, die die heimische Couch dem Kinosessel vorziehen. Offenbar fährt man mit dieser Masche gut, was hohe Produktionsstandards beweisen. So sehen viele TV-Serien mittlerweile besser aus als mancher Kinostreifen, der starbesetzt vergebens um die Gunst des Publikums buhlt. Für ambitionierte Filmemacher ein gefundenes Fressen. Denen offenbaren sich bei der Umsetzung von TV-Serien nicht nur bessere Möglichkeiten durch mehr finanzielle Mittel. Auch die Freiheit des Erzählens hat zur Folge, dass immer mehr Schauspieler und Regisseure zum Fernsehen abwandern, um dort Zuschauer glücklich machen zu können. Letztere haben die Fäden in der Hand und entscheiden über Erfolg oder Aus. Das hatte bisher nicht selten zur Folge, dass schon so manche Serienadaption bereits nach wenigen Folgen wieder eingestellt wurde. Es ist eben nicht alles Gold was glänzt.
 
 
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Nach dem TV-Recycling von Horrorware wie SCREAM, EVIL DEAD oder FROM DUSK TILL DAWN hat es nun auch der Backwood-Slasher WOLF CREEK getroffen, welcher nach zwei Kinoausflügen ebenso im TV-Format fortgeführt wird. Der australische Streaming-Anbieter STAN macht es AMAZON und NETFLIX gleich. Dort bekommen Abonnenten immer öfter exklusiv produzierte Fernsehserien zu sehen, die man sich nur anschauen kann, wenn man als Kunde einen monatlichen Obolus zahlt. Offensichtlich fand das Konzept auch bei der australischen VOD-Plattform STAN Anklang, weshalb man sechs Folgen für eine erste Staffel produzieren lies, damit man die Geschehnisse um Serienkiller Mick Taylor weiterspinnen konnte. Was jedoch Liebhaber härterer Filmunterhaltung hellhörig macht, dürfte die meisten Fans der Filme enttäuschen. WOLF CREEK – DIE SERIE ist nämlich aus einem ganz anderen Holz geschnitzt. Die Serienumsetzung lässt sich mehr Zeit für Geschichte, Charaktere und Spannung. Was aber fehlt sind die harten Gewalteskapaten, die WOLF CREEK und seine Fortsetzung in Horrorkreisen so beliebt gemacht haben. Ob es sich da überhaupt lohnt die sechs 45-Minüter der Mini-Serie anzuschauen?
 
 
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Staffel 1 der WOLF CREEK-Serie beginnt mit altbewährter Formel, für die sich die bisherigen Leinwandabenteuer bei Horrorfans einen Namen machen konnten. Im Mittelpunkt steht dir Teenagerin Eve, die mit den Eltern und dem kleinen Bruder im Wohnwagen durchs australische Outback reist. Eigentlich ist der bisherige Urlaub für die amerikanische Familie ein aufregendes Erlebnis. Doch die Reise erlebt bald eine entscheidende Wendung, die den Zuschauer mit auf eine Reise voller Gefahren nimmt. Unterwegs trifft man auf den zynischen Mick Taylor, der sich bald als boshafter Todesengel entpuppt. Er besitzt eine Leidenschaft für das Töten von Touristen und ermordet die Familie auf grausame Weise. Leider ging er bei seiner gewissenlosen Tat nicht sonderlich genau vor. Eve wird von der Polizei gefunden, wird ins Krankenhaus gebracht und überlebt. Statt jedoch mit den Gesetzeshütern zusammenzuarbeiten, nimmt die traumatisiere Jugendliche das Gesetz bald selbst in die Hand. Sie kauft sich einen gebrauchten Bus und macht sich auf den Weg, um den Mord an der Familie zu rächen. Keine leichte Aufgabe, wenn man kaum Anhaltspunkte besitzt. Was folgt ist eine Irrfahrt durch das australische Hinterland, die das Mädchen vor manch furchteinflößende Herausforderung stellt. Hier draußen herrschen eben andere Gesetze.
 
 
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Keine reine Horror-Serie, sondern eher ein ruppiges Roadmovie auf sechs Episoden verteilt. Der Serienausflug wird die meisten Horrorfans vor den Kopf stoßen. Anders als erwartet, steht hier nicht ausschließlich Serienkiller Mick Taylor im Fokus. Serienschöpfer GREG MCLEAN konzentriert sich im TV-Rachefeldzug in erster Linie auf Widersacherin Eve, die durch staubige Wüstenlandschaften pilgert, um eine Spur zum Mörder ihrer Familie zu finden. Die besitzt nichts anderes, als ein Foto auf dem der fahrbare Untersatz ihres Peinigers zu sehen ist. Damit macht sie sich auf und wittert schon bald die Fährte zum berüchtigten Touristenkiller. Weil ein Herumirren durchs Outback auf Dauer recht langweilig werden kann, hat man an Nebenhandlungen gedacht. So trifft die Serienheldin im Verlauf der Suche auf verschiedenste Charaktere, die ihr mal mehr, mal weniger hilfreich zur Seite stehen. Aber nicht nur helfende Hände bringen Eve dem Ziel ein Stück näher. Die attraktive Frau muss sich im Verlauf der wenigen Episoden auch gegen allerhand menschlichen Abschaum zur Wehr setzen, der draußen in der Wildnis nach eigenen gesetzlosen Regeln lebt und gern mal junge Teenagerinnen zum Frühstück verspeist. Das sorgt für manch raue Szene, in der sich die Heldin unachtsam in Gefahr bringt. Doch Eve wächst über sich hinaus. Die verwandelt sich in sechs Folgen vom grauen Mäuschen zur Kampfamazone und liest Filmbösewicht Mick Taylor am Ende selbstverständlich die Leviten. Dass ein offene Ende einer weiteren Staffel die Türen offen hält, dürfte wohl die wenigsten Zuschauer verwundern – schließlich muss die Erfolgskuh so lange gemolken werden, bis sie keine Milch mehr gibt.
 
 
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Unterm Strich ist Staffel 1 von WOLF CREEK weder Fisch noch Fleisch. Die Serie beginnt stark, schwächelt aber nach drei spannenden Episoden. Offenbar sind den Machern bereits in der Halbzeit die Ideen ausgegangen, weshalb sich der Weg bis zur Zielgeraden zieht wie Kaugummi. Erst im Finale findet die erste Season zu eigentlicher Größe zurück und lässt im blutigen Schlagabtausch zumindest kurz die gewalttätigen Kinofilme Revue passieren. Bis dahin ist von schaufreudigen Perversionen kaum etwas zu sehen. Gleiches gilt übrigens auch für den bekannten Filmbösewicht. Der macht sich in der Serie so ziemlich rar und mordet zur Abwechslung still und leise. Die Kamera blendet meist schnell weg, wenn es für Gorehounds interessant wird. Das dürfte enttäuschte Gesichter zurücklassen. Immerhin wurde aber eine weitere Staffel bestätigt. Mal schauen, ob man dem Gehör der Fanbase diesmal Beachtung schenkt und das Treiben blutrot färben wird. Den eingefleischten WOLF CREEK-Anhängern wäre es zumindest zu wünschen.
 
 


 
 
 

WOLF CREEK: STAFFEL 1 – Fazit

 
 
 
6 Punkte Final
 
 
 
MAD MAX in blutrot. Die erste Staffel der WOLF CREEK-Serie bleibt weit hinter den Erwartungen zurück. Der raue Ton der Kinofilme ist auch in der Serienadaption zu verzeichnen. Was aber fehlt, sind die ausufernden Gewaltmomente und die zynische Metzelorgien von Serienkiller Mick Taylor durch die die WOLF CREEK-Filme bekannt geworden sind. Letzterer ist hier nur Beiwerk und eher selten zu sehen. Zwar ist auch in der Serienumsetzung dessen Leidenschaft fürs Morden Programm – die Kamera fängt diese aber nur selten ein. Erst im Finale bekommt der Zuschauer ein paar deftige Schauwerte präsentiert. Bis dahin erlebt die WOLF CREEK-Serie so manches auf und ab. Qualitativ ist die erste Season durchwachsen. Die Serie beginnt stark und baut ab der Halbzeit erschreckend ab. Hier wird deutlich, dass manche Filmstoffe einfach nicht für Fortsetzungen oder Serien prädestiniert sind. Nach gerade einmal drei Episoden gehen der Serie die Luft und den Drehbuchschreibern die Ideen aus. Immerhin erhält der Zuschauer Antworten. Serienschöpfer GREG MCLEAN macht einen kurzen Abstecher in die Vergangenheit seines Bösewichts und erklärt in unschönen Bildern, wie es zur Leidenschaft fürs Abschlachten gekommen ist. Sonderlich einfallsreich sind die Gründe nicht. Aber das hat wohl auch niemand von einer Serie zu einer Backwood-Slasher-Reihe erwartet, die in erster Linie durch Gewalt, Gewalt und nochmals Gewalt bekannt geworden ist. Weil der Filmstoff kaum für eine erste Staffel ausgereicht hat, darf man gespannt sein, wie Staffel 2 fortgesetzt werden soll. Insofern die Spezialeffektkünstler häufiger ihres Amtes walten werden, dürfte das wohl den meisten Zuschauern auch relativ egal sein. Die erste Season zumindest schwächelt wegen allerhand Startschwierigkeiten. Es kann nur besser werden.
 
 
 


 
 
 

WOLF CREEK: STAFFEL 1 – Zensur

 
 
 
Auch wenn sich die erste Staffel von WOLF CREEK im direkten Vergleich zu den Spielfilmen hinsichtlich der Gewalt stark zurückhält, gibt es dennoch Schauwerte zu sehen. Gleich in den ersten Minuten der ersten Season wird eine Familie recht kaltblütig vor der Kamera erschossen. Danach machen sich Gewaltmomente rar. Meist werden die Übergriffe durch Serienkiller Mick Taylor nur angedeutet oder die Kamera blendet weg. Erst im Finale geht es wieder etwas ruppiger zur Sache. Dann werden Messer und angespitzte Stöcke in Körper gerammt. Ebenfalls hart anzusehen: Wie einer der Protagonisten sich die Hand mit einer Säge abtrennt. SAW lässt grüßen. WOLF CREEK – DIE SERIE ist trotz Mad-Max-Kulisse nicht sonderlich brutal. Da hat man im WALKING DEAD-Universum weitaus heftigeres zu sehen bekommen. Man darf mit einer ungeschnittenen Freigabe ab 18 Jahren rechnen.
 
 
 


 
 
 

WOLF CREEK: STAFFEL 1 – Trailer

 
 

 
 
 

Marcel Demuth

(Rechte für Grafiken liegen bei Stan Australia)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Wolf Creek (2005)

Wolf Creek 2 (2013)

Outback – Tödliche jagd (2011)

Crawl (2011)

Drifter (2016)


Filmkritik: „Plague“ (2014)

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PLAGUE

Story

 
 
 
Eine mysteriöse Infektion hat die Menschen in Zombies verwandelt. Zwei Überlebende müssen bald am eigenen Leibe erfahren, dass im postapokalyptischen Australien weitaus schlimmere Bedrohungen warten, als untote Menschenfresser.
 
 
 


 
 
 

PLAGUE – Kritik

 
 
 
Achtung, Achtung – die Zombies sind los! Mittlerweile ist das in der Horrorfilmwelt nichts Ungewöhnliches mehr, denn Zombiefilme zu drehen hat sich seit einigen Jahren mal wieder zum begehrten Sport unter Nachwuchsregisseuren gemausert. Ob günstig fabriziert, tiefgründig, blutig oder künstlerisch wertvoll; Zombies lassen sich auch knapp ein viertel Jahrhundert nach Romeros NIGHT OF THE LIVING DEAD gut vermarkten – egal wie einfältig sie von untalentierten Filmemachern auch in Szene gesetzt werden. Einen etwas anderen Zombiefilm bringen die beiden Australier NICK KOZAKIS und KOSTA OUZAS in die Heimkinos. Die lassen zwar auf dem Cover ihres ersten Spielfilmes mit fressgeilen Monstern werben; der Film schlägt aber eine andere Richtung ein. Horror aus Australien steht auf dem Programm hinter dem sich aber keine Gore- und Splattergranate versteckt, wie man es wohl bei Filmen dieser Art erwarten würde. PLAGUE ist mehr Drama als Horror und deckt auf, was viel unberechenbarer und grausamer ist als Horden untoter Furien: der Mensch selbst.
 
 
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Eine ansteckende Infektion macht in Australien die Runde und hat die Bevölkerung in hungrige Kreaturen verwandelt. Einige Überlebende konnten sich in einem Schuppen vor der Seuche in Sicherheit bringen. Doch das Versteck wird von Infizierten entdeckt und die Flucht vor bereits toten Menschenfressern beginnt von Neuem. Während die Gruppe ihr Lager aufbricht, entscheidet Evie (TEGAN CROWLEY) zurückzubleiben und auf den Liebsten (SCOTT MARCUS) zu warten nichtsahnend, dass ihr bald der Sensenmann höchstpersönlich auf den Leib rücken wird. Das Paar bekommt unerwarteten Besuch von einem hilfsbereiten Fremden (STEVEN KENNEDY), der Unterstützung anbietet und Medikamente besorgt. Doch die Nettigkeiten sind nur Fassade. Als mit dem Unbekannten die Hormone durchgehen, zeigt der sein wahres Gesicht und entpuppt sich als erbarmungsloser Psychopath.
 
 
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Die Regisseure NICK KOZAKIS, KOSTA OUZAS sowie Produzent ALEXANDER OUZAS glauben, dass das Zombie-Genre weit mehr zu bieten hat, als stumpfe Fress- und Gewaltmomente. So nutzen sie den Zombiefilm als Möglichkeit, um menschliche Verhaltensweisen zu studieren und der Gesellschaft den Spiegel vorzuzeigen. In ihrem PLAGUE zeigen sie auf, dass Menschen in Extremsituation zu Einzelkämpfern werden. Grundlegende Vorstellungen über Ethik und Moral geraten da schnell ins Abseits, wenn Überlebensinstinkte geweckt werden und sich jeder selbst der Nächste ist. Dass in PLAGUE die dunkle Seite des Menschen in Mittelpunkt gerückt wird und die Zombies nur als Alibifunktion herhalten müssen, um menschliche Abgründe aufdecken zu können, scheint ein gewagtes Experiment zu sein. Glücklicherweise trägt der Mut zum unkonventionellen Kino Früchte, denn PLAGUE ist trotz überschaubaren Zombieangriffen ein nicht uninteressanter Film. Inmitten eines Weltuntergangszenarios werden essentielle Fragen gestellt. Kannst Du Freunden trauen? Hält Liebe im Chaos Bestand? Was würdest Du für das Leben nahestehender Menschen opfern? Die Realität ist bitter, denn die Protagonisten im Film werden vor schwere Entscheidungen gestellt, die am Ende zu denken geben und verstören.
 
 
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PLAGUE beschönigt nichts und schließt auch mit keinem kitschigen Happy End ab. Ganz im Gegenteil, die Macher stoßen mit einem bitterbösen Finale vor den Kopf, das in seiner Radikalität ein unangenehmes Baugefühl beim Zuschauer verursacht. Der dürfte wohl am Ende selbst überrascht sein, dass PLAGUE trotz kaum vorhandener Splatterszenen weitaus beängstigender ausfällt, als manch ultra-brutale Zombiegurke. Das mag vor allem an der beunruhigenden Atmosphäre liegen, die sich wie ein Pfaden durch den gesamten Film frisst. Der Ton des Films ist deprimierend, ausweglos und bedrückend, so dass bereits nach wenigen Minuten einleuchten dürfte, dass die Geschehnisse in PLAGUE kein gutes Ende nehmen werden. Letztendlich gehört der australische Genrebeitrag zu einem der besseren Zombiefilme, weil er den Virusausbruch aus einer ganz anderen Perspektive betrachtet. Zombies haben Sendepause und kaum Screentime. Stattdessen wird Aufmerksamkeit auf die Protagonisten gerichtet, die diesmal nicht typischen Heldenbildern entsprechen. Kurioserweise besitzt PLAGUE nämlich keine Helden, auch wenn zu Beginn Sympathien zu den Hauptdarstellern vorgeheuchelt werden. Ihre selbstsüchtigen Entscheidungen bewirken das Gegenteil und das macht den Film besonders und einzigartig. Gerade weil PLAGUE ein vollkommen anderer Zombiefilm ist, sei er an dieser Stellen den Freunden psychologischen Horrors ans Herz, denn wir meinen: sehenswert!

 
 


 
 
 

PLAGUE – Fazit

 
 
 
7 Punkte Final
 
 
 
Unberechenbarer und kaltblütiger als jeder Zombie ist die Bestie Mensch: Bitterböses, postapokalyptisches Weltuntergangsszenario mit ungemütlicher, gesellschaftskritischer Botschaft, die zu denken geben dürfte. PLAGUE ist der etwas andere Zombiefilm, der sich jedoch weniger mit Zombies beschäftigt. Vielmehr rücken die australischen Regisseure NICK KOZAKIS und KOSTA OUZAS den Mensch selbst in den Mittelpunkt, der sich im Ausnahmezustand nur noch auf sich verlässt. Soziale Bindungen haben in Extremsituationen kaum noch Stellenwert, denn wenn es ums Überleben geht ist sich jeder selbst der Nächste. Mit schmalen 150.000 Dollar ist den Nachwuchsregisseuren ein verstörender Genre-Beitrag gelungen, der menschliche Abgründe zu Tage bringt und all jene ansprechen soll, die nach Neuerungen im Zombiefilm suchen. Die andere Herangehensweise ist die Quintessenz von PLAGUE. Denn statt den Streifen mit langen Fressmomenten zu füllen, wird der Zuschauer mit grundlegenden, moralischen Fragen konfrontiert. Auch wenn es kaum Untote zu sehen gibt, wirkt da Gezeigte hart und unbequem. Weil die Macher auch ohne Gewalt verstören können, vergeben wir auch hier das Prädikat: „Geheimtipp“.
 
 
 


 
 
 

PLAGUE – Zensur

 
 
 
Es gibt einen kurzen Fressmoment zu sehen in dem ein Charakter von Zombies zerfleischt wird. Ansonsten ist die Gewalt hier vorwiegend psychischer Natur. Dennoch kommt hin und wieder das Schrottgewehr zum Einsatz. Einmal wird einem Protagonisten die Gesichthälfte weggeschossen. In einer anderen Szene bahnt sich Munition durch den Bauch einer Filmfigur. Weil PLAGUE mehr Drama statt Horror ist und sich die gezeigte Gewalt in Grenzen hält, darf man von einer deutschen FSK16 ausgehen.
 
 


 
 
 

PLAGUE – Trailer

 
 

 
 

Marcel Demuth

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Dead Within (2014)
 
Chrysalis (2014)
 
The Dead 2: India (2013)


Filmkritk: „Lemon Tree Passage“ (2013)

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LEMON TREE PASSAGE

Story

 
 
 
Einige Mittzwanziger gehen in Australien auf Geisterjagd. Auf der „Lemon Tree Passage Road“ im Osten des Kontinents wollen sie einer urbanen Legende auf den Grund gehen und machen dabei Bekanntschaft mit dem Sensenmann.

 
 
 


 
 
 

LEMON TREE PASSAGE – Kritik

 
 
 
Urbane Legenden sind für viele Regisseure immer wieder ein gefundenes Fressen, um daraus lukrative Horrorfilmen machen zu können. Schließlich giert man in einer Zeit permanenter Ideenarmut nach jedem halbwegs vernünftigen Gedankenblitz, damit dieser zu Geld gemacht werden kann. Neben bekannten Legenden, wie die der „Bloody Mary“ oder dem „Unbekannten Anrufer“ (natürlich beide von Hollywood bereits verfilmt) tauchen immer wieder neue, moderne Mythen auf, die sich Dank des Internets zügig verbreiten und Stoff für gruselige Horrorfilme liefern. Auch DAVID CAMPBELL hat sich für seinen LEMON TREE PASSAGE von einer dieser neumodischen Sagen inspirieren lassen, die seit geraumer Zeit durch die sozialen Netzwerke spukt. Hierzulande ist sie jedoch kaum jemanden ein Begriff. In Australien dagegen hat sich die Legende von der LEMON TREE PASSAGE unter Jugendlichen zu einer beliebten, aber auch äußerst gefährlichen Mutprobe entwickelt. Glaubt man den Erzählungen, spukt es auf der „Lemon Tree Passage Road“ zwischen Newcastle und Sydney gewaltig. Laut Aussage der örtlichen Polizei wird in der Gegend allgemein behauptet, dass ein weißes Licht im Rückspiegel erscheint, wenn man dort eine Geschwindigkeit von mehr als 180 km/h erreicht. Grund hierfür soll angeblich ein verunglückter Motorradfahrer sein, der auf genau jener Straße sein Leben lassen musste und nun versucht Rasern gleiches Schicksal zu ersparen, in dem er sie mit einem Lichtsignal warnt. Mittlerweile hat sich die Legende zu einem ernstzunehmenden Problem für die ansässige Polizei entwickelt, da immer wieder unerfahrene Jugendliche den Nervenkitzel suchen und mit überhöhtem Tempo über die Straßen fegen, um den angeblichen Geist heraufzubeschwören und dessen Erscheinen auf Film zu bannen zu können. Viele der jungen Fahrer unterschätzen jedoch die Gefahr, was die Polizei immer wieder vor ungeahnte Herausforderungen stellt, schließlich wird durch die rücksichtslose Raserei nicht nur das eigene, sondern auch das Leben anderer Verkehrsteilnehmer unnötig in Gefahr gebracht.
 
Nachwuchsregisseur DAVID CAMPBELL ist noch unerfahren im Filmemachen und hat mit LEMON TREE PASSAGE seinen ersten Langfilm inszeniert, der den Vergleich zu Mainstream-Produktionen mit ähnlichem Thema (u.a. DÜSTERE LEGENDEN) nicht scheuen braucht. Für Indie-Verhältnisse schaut sein Debüt nämlich ganz ordentlich aus, was kaum erahnen lässt, dass CAMPBELL bisher nur wenig Regie-Erfahrung sammeln konnte. Viel mit dem eigentlichen (Internet)Mythos der LEMON TREE PASSAGE hat sein erster Spielfilm jedoch nicht gemein, denn CAMPBELL nutzt die moderne Legende nur als Aufhänger um darum eine Geschichte über Rache und Vergeltung zu weben. Im Mittelpunkt stehen die amerikanischen Rucksacktouristen Maya, Toby und Amelia, die am australischen Strand einige adrette Australier kennenlernen und mit ihnen ins Gespräch kommen. Die erzählen den Durchreisenden von genau jener urbanen Legende, die seit einigen Jahren an der Ostküste Australiens die Runde macht. Selbstverständlich lässt man es sich nicht nehmen den mysteriösen Gegebenheiten auf den Grund zu gehen, steigt ins Auto und gibt Gas. Umso größer die Überraschung als tatsächlich ein unheimlicher Lichtkegel erscheint, der den Fahrenden vor drohender Gefahr warnen möchte. Leider nehmen die sechs Mittzwanziger die Warnungen nicht ernst, so dass wenig später einer nach dem anderen auf grausame Weise sein Leben lassen muss. Doch wer steckt hinter den schrecklichen Morden? Ist hier der Geist des verunglückten Motorradfahrers am Werk oder wird der verursachte Schrecken durch menschliche Hand verursacht?
 
Mystery-Horror vom Feinsten: Macher DAVID CAMPBELL scheint reichlich Gruselfutter mit unerwarteten Wendungen studiert zu haben, denn LEMON TREE PASSAGE ist einer dieser Horror-Flicks, der mal wieder mit obligatorischem Twist aufwartet, der nun mal heutzutage zum Horrorfilm gehört, wie das Salz in die Suppe. CAMPBELL streut reichlich falsche Fährten, um den Zuschauer vorerst im Glauben zu lassen, dass hier der rachsüchtige Geist eines wütenden Motorradfahrers sein Unwesen treibt. Letztendlich wird der Horrorfan aber eines Besseren belehrt, schließlich wäre eine solche triviale Auflösung vermutlich auch etwas zu unspektakulär gewesen, um Horror-Fans vor der Glotze begeistern zu können. Die Protagonisten müssen sich einer weitaus unberechenbareren Bedrohung stellen, die es am Ende zu besiegen gilt, was aber nicht ganz einfach ist, weil das Böse in LEMON TREE PASSAGE nicht irdischer Natur ist und nach Vergeltung dürstet.
 
Letztendlich überrascht jedoch, wie gut der finstere und ansprechend inszenierte Mix aus Besessenheits-, Spuk- und Rachefilm funktioniert, auch wenn zu Beginn mal wieder davon berichtet wird, dass die Geschehnisse im Film von wahren Begebenheiten inspiriert wurden. Das ist natürlich vollkommener Quatsch und schürt nur falsche Erwartungen, weil die Legende von der LEMON TREE PASSAGE schlichtweg dem Aberglauben zuzuordnen ist. Immerhin dürfte sich der Echtheits-Slogan auf dem Poster verkaufsfördernd auswirken. Einige verwackelte Amateur-Aufnahmen auf Youtube von vermeintlichen Geisterlichtern auf der „Lemon Tree Passage Road“ dürften zudem ihr Übriges dazu beitragen, dass der Film auch hierzulande unter Gruselfans auf großes Interesse stoßen wird.
 
 
 


 
 
 

LEMON TREE PASSAGE – Fazit

 
 
 
6 Punkte Final
 
 
 
Garantiert kein Film für Angsthasen: Souverän inszeniertes Gruselkino mit hervorragender Schaueratmosphäre und unerwarteter Wendung. Regieneuling DAVID CAMPBELL greift mit seinem Debütwerk eine moderne Legende auf, die seit einigen Jahren an Australiens Ostküste die Runde macht und nutzt sie als Grundlage, um daraus einen Gruselstreifen über Rache und Vergeltung zu machen. Der Zuschauer wird hier abermals auf falsche Fährten gelockt, damit die Spannungsschraube konstant fester gedreht werden kann. Die Auflösung ist letztendlich nicht sonderlich innovativ, macht den Streifen aber dadurch nicht schlechter. Mystery- und Gruselfans kommen hier definitiv auf ihre Kosten, denn für ein Erstlingswerk wurde LEMON TREE PASSAGE handwerklich beachtlich umgesetzt, was neugierig auf das machen wird, was CAMPBELL in Zukunft inszenieren wird.
 
 
 


 
 
 

LEMON TREE PASSAGE – Zensur

 
 
 
LEMON TREE PASSAGE ist ein subtiler Geisterfilm, in dem kaum reißerische Gewaltakte gezeigt werden. Ein Protagonist jagt sich einer Gewehrkugel in den Kopf, ein anderer nimmt sich mit Auspuffabgasen das Leben. Zudem wird eine Heldin von einem heranfahrenden Auto zerquetscht und einen Selbstmord durch Erhängen gibt es auch zu sehen. Das reicht alles für eine ungeschnittene FSK16.
 
 
 


 
 
 

LEMON TREE PASSAGE – Trailer

 
 

 
 

Marcel Demuth (Hellraiser80)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
House of Dust (2013)
 
Still 2 (2014)

Zimmer 205 – Traust du dich rein? (2011)

 
Grave Halloween (2013)