Filmkritik: „Attack on Titan“ (2015)

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ATTACK ON TITAN

(SHINGEKI NO KYOJIN)

Story

 
 
 
Kleine Menschen gegen vermeintlich unkaputtbare Riesen: In ATTACK ON TITAN kämpfen Menschen gegen kolossale Kreaturen, die nur eines im Sinn haben: Menschenfleisch fressen.
 
 
 


 
 
 

ATTACK ON TITAN – Kritik

 
 
 
In Japan sind die Monster los. Das ist im Grunde nichts ungewöhnliches mehr, wurde dort mit Godzilla eine der populärsten Filmkreaturen geboren, die es nach dutzenden Verfilmungen sogar mehrfach bis nach Hollywood brachte. Der Streifen, der aber nun mit genügend Yen im Land der aufgehenden Sonne gedreht wurde, dürfte den kultigen und nostalgischen Charme der in die Jahre gekommenen Riesenechse verblassen lassen. Im wahrsten Sinne des Wortes monströs ist nämlich das, was in Japan gedreht und unter dem Titel ATTACK ON TITAN sogar über Landesgrenzen hinaus Aufsehen erregt hat. Riesige humanoide Wesen treiben in diesem Fantasyspektakel ein furcherregendes Spiel mit der ahnungslosen Menschheit und sorgen dank beeindruckender Spezialeffekte für weit aufgesperrte Münder – nicht nur bei den Protagonisten im Film. Dabei ist die Idee zur Realverfilmung des japanischen Mangas SHINGEKI NO KYOJIN nicht sonderlich einfallsreich. Weil die Handlung des Streifens trotz oder gerade wegen ihrer Trivialität weitaus unverbrauchter ist, als das, was man dem Zuschauer sonst im Horrorbereich zumutet, dürfte es nicht wundern, wenn die amerikanische Traumfabrik in absehbarer Zukunft an einer eigenen Version der blutigen Schlachtspiele arbeiten wird. Sollte es soweit sein, ist GUILLERMO DEL TORO wohl der richtige Mann auf dem Regiestuhl. Der kennt sich seit PACIFIC RIM bestens aus auf dem Gebiet der kolossalen Filmmonster und könnte einer möglichen Neuverfilmung die nötige Tiefe geben, nach der man in diesem japanischen Live-Action-Abenteuers vergebens sucht.
 
 
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Von Titanen und Menschen: In ATTACK ON TITAN wird einmal mehr der Kampf zwischen Gut und Böse in den Mittelpunkt gerückt, bei dem es nur einen Gewinner geben kann. So hat sich die Menschheit nach hungrigen Übergriffen kolossaler Riesen zurückgezogen und eine Mauer gebaut, die eine Stadt vor den Attacken der übermenschlichen Kreaturen schützen soll. Doch die Barrikade ist nicht unzerstörbar. Einer der Titanen durchbricht den Schutzwall und bietet den übrigen Riesen Zutritt in die Welt der Menschen. Was folgt ist ein Blutbad, denn die gesamten Bewohner der Stadt landen im Magen überdimensionaler Höhlenmenschen. Auch Teenager Eren Jäger hat Opfer zu beklagen. Ein Grund mehr zusammen mit Freunden in der Armee einzutreten, um jeden Titan in die ewigen Jagdgründe zu befördern.
 
 
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Japanisches Popcornkino, wie es im Buche steht. Tiefgang sollte man im Falle von ATTACK ON TITAN nicht erwarten, denn diese kurzweilige Monsterhatz ist dazu gemacht, für knapp 100 Minuten in eine phantastische Welt einzutauchen, in der das Hirn nicht sonderlich beansprucht wird. Das Drehbuch ist simpel gestrickt, auf der Tagesordnung steht ausschließlich Kämpfen und Überleben, wobei die Geschichte absichtlich rudimentär gehalten wurde, um möglichst viele spektakuläre F/X zeigen zu können. Die sind nahezu alle am Computer entstanden und zeigen primitive Riesen, die sich durch Horden menschlicher Kämpfer fressen, bis auch der Letzte das Zeitliche gesegnet hat. So kommen vor allem Freunde blutiger Schlachten auf ihre Kosten, die sich an hektisch geschnitten und detailfreudig eingefangenen Kampfszenen nicht sattsehen können und sichtlich Spaß daran finden, wenn bösen Kreaturen unter tobendem Krawall in den Allerwertesten getreten wird. Letztere müssen – wie es der Titel zu ATTACK ON TITAN passend beschreibt – aufgelauert und bekämpft werden. Für die Helden des Films kein leichtes Unterfangen, stellt gerade die Größe der Gegner ein enormes Problem dar. Mit raffiniertem Equipment gilt es die Riesen zu besteigen, um ihre einzige Schwachstelle zu erreichen: der Nacken.
 
 
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Wie beliebt der unerbittliche Kampf gegen fressgeile Titanen in Fernost ist, zeigt die fleißige Vermarktungsstrategie der erfolgreichen Comicvorlage des japanischen Zeichners HAJIME ISAYAMA. Der folgten nicht nur diverse Manga-Spin-offs und eine Mini-Realserie; auch eine Zeichentrickreihe wurde ins Leben gerufen, um möglichst viel Reibach mit dem noch jungen Franchise machen zu können. Weil Comic und Anime reißenden Absatz brachten, war es nur die logische Konsequenz, nun mit einer Realverfilmung schnelle Kasse zu machen. Die wurde am Stück gedreht, jedoch in zwei Einzelfilme geteilt und getrennt voneinander ins Kino gebracht. Eine geschickte Vermarktungsmethode, die bereits bei Filmreihen wie DER HERR DER RINGE, TWILIGHT oder HARRY POTTER angewandt wurde, um möglichst viel Geld einnehmen zu können.
 
 
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Letztendlich ist Teil eins der Realverfilmung zu ATTACK ON TITAN nichts Nachhaltiges. Trotz überdimensionaler Bösewichte ist Regisseur SHINJI HIGUCHI kein imposantes Meisterwerk gelungen, wie man es in Anbetracht der doch umfangreichen Comicvorlage erwartet hätte. ATTACK ON TITAN ist laut, brachial und actionreich – mehr aber auch nicht. Die Kenner der Comicvorlage dürften die Entscheidung des ersten Regisseurs TETSUYA NAKASHIMAS demnach verstehen. Der sollte anfangs die Regie zum Film übernehmen, verließ das Projekt aber schnell wieder, weil es zwischen ihm und dem Studio zu kreativen Differenzen kam. Vergleicht man Manga und Vorlage ist das auch kein Wunder. Handlungstechnisch geht die Realverfilmung teils andere Wege und orientiert sich zu verkrampft am westlichen Filmmarkt.
 
 


 
 
 

ATTACK ON TITAN – Fazit

 
 
 
6 Punkte Final
 
 
 
Laut, brachial, actionreich und blutig. ATTACK ON TITAN ist ein tricktechnisch bemerkenswertes Monsterspektakel, das Seinesgleichen suchen dürfte. Hier gibt es epische David-gegen-Goliath-Kämpfe im Stile eines SHADOW OF COLOSSUS und schwindelerregende Kamerafahrten in bester Spider-Man-Manier zu sehen, die das Herz jedes Japan-Filmfans schneller schlagen lassen. Dennoch versuchen die wirklich grandios umgesetzten Spezialeffekte nur zu verschleiern, was nicht lang unentdeckt bleibt. Die Geschichte der Realverfilmung eines in Japan sehr erfolgreichen Mangas wurde zugunsten von Action und CGI erheblich gestrafft, so dass nur noch ein rudimentäres Handlungsgerüst übrig geblieben ist, in dem vornehmlich die Computereffekte der eigentliche Star des Streifens sind. Die sorgen zwar ab und an für Kurzweil, hinterlassen aber am Ende ein etwas unbefriedigendes Gefühl. Da kann man nur hoffen, dass der im Abspann angedeutete zweite Teil ATTACK ON TITAN: END OF THE WORLD mehr Substanz bieten wird. Der wurde zusammen mit dem Erstling am Stück gedreht und knüpft nahtlos an den Vorgänger an.
 
 


 
 
 

ATTACK ON TITAN – Zensur

 
 
 
ATTACK ON TITAN geizt nicht mit roten Lebenssaft, der hier übrigens ebenso wie die hungrigen Riesen aus dem Compter kommt. Die CGI-Suppe fließt reichlich. Aufgrund des dennoch sehr fantasyartigen Einschlags kann man davon ausgehen, dass der deutsche Rechteinhaber EYE SEE MOVIES für ATTACK ON TITAN eine Jugendfreigabe erhalten wird: FSK16.
 
 


 
 
 

ATTACK ON TITAN – Trailer

 
 


 
 

Marcel Demuth

Die Rechte aller für die Review verwendeten Grafiken liegen bei Eye See Movies

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Der Große Japaner – Dainipponjin (2007)
 
Shadow Of The Colossus (Computerspiel – 2006)
 
Pazific Rim (2013)
 
Godzilla (2014)
 
Trollhunter (2010)
 
Sindbads siebente Reise (1958)
 

Filmkritik: „As the Gods Will“ (2014)

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AS THE GODS WILL

(Kamisama no iu tôri)

Story

 
 
 
Die Teenager einer japanischen Schule müssen um ihr Leben bangen. Einige Monster funktionieren harmlose Kinderspiele in tödliche Überlebenskämpfe um. Ziel ist es den stärksten und mutigsten Schüler von allen zu finden. Mädchenschwarm Shun Takahata (Sôta Fukushi) entpuppt sich als heimlicher Favorit und versucht hinter das Geheimnis der merkwürdigen Spiele zu kommen.
 
 
 


 
 
 

AS THE GODS WILL – Kritik

 
 
 
Geht dem Genie langsam die Puste aus? TAKASHI MIIKE hat in der Vergangenheit einige äußerst nennenswerte Perlen hervorgebracht. So entstanden unter seiner Regie Filme wie AUDITION, VISITOR Q oder ICHI THE KILLER, die auch über die japanischen Landesgrenzen hinaus Kultstatus genießen. Seit einiger Zeit lassen große Filmhits leider auf sich warten, vergeudet der japanische Regisseur sein Potenzial für austauschbaren Horrorquatsch, der verständlicherweise nur noch sehr selten in unseren Breiten veröffentlicht wird. Immerhin lässt sich der japanische Kultregisseur nicht beirren und dreht weiterhin Filme am Fließband, als wäre der Teufel hinter ihm her. Der dürfte vermutlich auch in MIIKE geschlüpft sein, als er sich für die Regie zur Filmadaption eines in Japan sehr populären Mangas überreden lies. KAMI-SAMA NO IU TOORI heißt dort eine sehr erfolgreiche Comic-Reihe, von der zwischen März 2011 bis November 2012 über 1,5 Millionen Exemplare in Japan verkauft werden konnten und die mittlerweile sogar schon fortgesetzt wurde. Hierzulande dürfte die nicht zimperliche Horror-Lektüre spätestens mit MIIKE als Zugpferd auf Interesse stoßen. Doch lohnt die Comicverfilmung überhaupt gesehen zu werden?
 
 
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Eigentlich ist es für Schüler Shun Takahata ein Tag wie jeder andere auch. Wäre da nicht dieser eine Vorfall gewesen, der sein bisher geregeltes Leben komplett auf den Kopf stellen wird. Dem Lehrer platzt während des Unterrichts der Schädel und ein sprechender Daruma hüpft aus dem Rumpf direkt auf das Klassenpult. Die Figur will ein Spiel spielen, das für die meisten Teenager im Klassenzimmer tödlich enden wird. Shun überlebt als einziger und flüchtet zusammen mit einer Schülerin aus der Parallelklasse in die Sporthalle der Schule, wo man auf andere Überlebende trifft, die kurz zuvor in ebenso makabren Spielen um ihr Leben kämpfen mussten. Doch auch hier ist keine Rettung in Sicht. Stattdessen werden die Teenager erneut herausgefordert. Eine monströse Glückskatze – in Japan auch als Maneki Neko bezeichnet – macht Jagd auf die Schüler und verschlingt einen nach dem anderen bei lebendigem Leib. Wieder einmal gewinnt Shun Takahata das tödliche Spiel mit Taktik und Köpfchen, beginnt aber bald nach dem Warum zu forschen. In einem fliegenden Kubus hofft er auf Antworten, muss aber bald erkennen, dass hier höhere Mächte am Werk sind.
 
 
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Willkommen im japanischen Horrorkino. Hier traut man sich was, denn in puncto Skurrilität und ausgefallenen Gedankenblitzen sind die Japaner dem Rest der Welt eine Nasenlänge voraus. Hier wird jede noch so abgedrehte Idee auf Zelluloid gebannt und jedes noch so geschmacklose Tabu gebrochen – koste es was es wolle. AS THE GODS WILL (so die Titelkreation für den westlichen Filmmarkt) versinnbildlich mal wieder, wie konsequent und mutig man in Japan Filme dreht. Was sich in Europa vermutlich gar nicht vermarkten lassen würde, verkauft sich in Fernost wie geschnitten Brot. Umso logischer die Tatsache, dass man schon eine gewisse Leidenschaft für japanische Absurditäten mitbringen sollte, um einen quietschbunten und abgefahrenen Film wie AS THE GODS WILL überhaupt ertragen zu können. Wie bei so vielen japanischen Produktionen der letzten Jahrzehnte gilt auch diesmal: wer mit dem gewöhnungsbedürftigen Humor und der eigensinnigen Folklore japanischer Landsgenossen nichts anzufangen weiß, wird wohl auch mit AS THE GODS WILL nicht warm werden und das, obwohl mit blutigem Schabernack im Film nicht gegeizt wird.
 
 
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TAKASHI MIIKE bleibt seiner bisherigen Linie treu, für die ihn Fans rund um den Globus schätzen. Das bedeutet: Gewalt, Gewalt und nichts als Gewalt – wenngleich die etwas milder über die Mattscheibe flimmert, als man sie von MIIKE bisher zu sehen bekommen hat. Das liegt daran, dass AS THE GODS WILL auf einem Comic basiert. Die Umsetzung orientiert sich nah an der schrillen Vorlage und ist vollgestopft mit sonderbaren Einfällen, die comictypisch derart überzogen in Szene gesetzt werden, dass die dargestellte Gewalt weitaus weniger intensiv auf den Zuschauer einwirkt. Statt das Geschehen ausschließlich im Kunstblut zu ersäufen, fließen in der hektischen Filmadaption rote Murmeln aus Hälsen, Mündern und Gliedmaßen. Zudem verwandeln sich bekannte Glücksbringer und Gegenstände des alten Japan in riesige Monster, die eigentlich harmlose Kinderspiele in gefährliche Mutproben umfunktionieren und Verlierer zertreten oder zweiteilen.
 
 
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Nur die Starken überleben: AS THE GODS WILL ist eine unterhaltsame Mischung aus DIE TRIBUTE VON PANEM und dem legendären BATTLE ROYAL nur mit Unterschied, dass das hier Gezeigte mit einem Augenzwinkern betrachtet werden sollte. Vieles wirkt auf westliche Zuschauer sehr befremdlich, vor allem gerade deshalb, weil schablonenhafte Protagonisten merkwürdig naiv durch das kurzweilige Szenario stolpern. Eine tiefgründige Ausarbeitung der Figuren gibt es nicht. Die ist nämlich gar nicht von Nöten, sind nahezu alle Protagonisten ohnehin dazu verdammt, möglichst schnell und spektakulär den Löffel abzugeben. Nichtsdestotrotz kann man dem neusten Werk von Gore-Meisters TAKASHI MIIKE einen gewissen Unterhaltungswert nicht abstreiten. Die Tötungsarten sind abwechslungsreich, der Film zügig durchinszeniert und die visuell ansprechend in Szene gesetzten Filmmonster unterlegen das Morden mit zynischen Kommentaren. In der Originalfassung werden die im Übrigen von bekannten Sternchen der japanischen Pop- und Filmwelt gesprochen. Hierzulande dürfte man eher froh darüber sein, wenn AS THE GODS WILL überhaupt eine halbwegs vernünftige Synchronisierung erhält. Die Vergangenheit hat nämlich gezeigt, dass gerade bei Nischenproduktionen aus Asien weniger Liebe in Übersetzung und Vermarktung investiert wird.
 
 


 
 
 

AS THE GODS WILL – Fazit

 
 
 
7 Punkte Final
 
 
 
DIE TRIBUTE VON PANEM trifft auf BATTLE ROYAL. Blutiger Comic-Blödsinn für Freunde des speziellen Humors. TAKASHI MIIKE (LESSON OF THE EVIL) macht mal wieder was mit – welch Überraschung – Gewalt und Schulmädchen. Diesmal müssen jedoch blutige Kinderspiele gespielt werden. Nein, dass ich nicht die japanische Antwort auf SAW. Der absurde AS THE GODS WILL basiert auf einer erfolgreichen Manga-Reihe, die vor einigen Jahren zum Verkaufshit in Japan avancierte. Und weil man auch im Land der untergehenden Sonne die magische Formel für schnelles Geld kennt, war es nur eine Frage der Zeit, bis auch dieser populäre Comic auf die Leinwand kommen musste. Für die meisten westlichen Zuschauer dürfte AS THE GODS WILL etwas zu abgedreht erscheinen, schließlich bekommt man nicht alle Tage monströse Winkekatzen zu sehen, die in Mäusekostümen gekleidete Schüler verspeisen. Nichtsdestotrotz ist es gerade die Absurdität der Ereignisse, die dem Film Unterhaltungswert beschert. Man weiß nie, was noch passieren wird und vor welch sonderbaren Herausforderungen die Spielteilnehmer gestellt werden. Dass die Gewalt im Film etwas anders als sonst zelebriert wird, stört nicht. Statt Blutfontänen färben rote Murmeln die Mattscheibe rot. Etwas ungewohnt, aber nicht minder ruppig anzuschauen. Wer ein Herz für abgedrehte Schlachtplatten aus Japan besitzt, ist hier genau richtig. Diejenigen dürften wohl auch die angedeutete Fortsetzung kaum erwarten können, mit der am Ende geworben wird. Wir meinen: TAKASHI MIIKE in Hochforum – Herrlich schwarzhumoriger Cocktail der Absurditäten mit hochgradigem Unterhaltungswert.
 
 


 
 
 

AS THE GODS WILL – Zensur

 
 
 
Schon der Name TAKASHI MIIKE allein dürfte deutschen Zensurbehörden schlaflose Nächte bereiten. AS THE GODS WILL ist vermutlich nicht der härteste Streifen aus der Mache des japanischen Regisseurs. Dennoch gibt es einige blutige Gemeinheiten zu sehen, die hierzulande den roten FSK-Stempel bekommen werden – insofern der Film in Deutschland überhaupt einen Rechteinhaber finden wird.
 
 


 
 
 

AS THE GODS WILL – Trailer

 
 


 
 

Marcel Demuth

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Battle Royale (2000)
 
Die Tribute von Panem – The Hunger Games (2012)
 
Running Man (1987)
 
Die Insel der Verdammten (1982)
 
Raze – Fight or Die! (2013)
 
The Human Race (2013)
 

Filmkritik: „Greatful Dead“ (2013)

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GREATFUL DEAD

(GUREITOFURU DEDDO)

Story

 
 
 
Die attraktive Nami (Kumi Takiuchi) hat ein ungewöhnliches Hobby: sie beobachtet gern heimlich einsame Menschen, weil sie sich als Kind oft selbst allein gefühlt hat. Als ihr ein besonders einsames Exemplar vor’s Fernglas kommt, passiert das, womit niemand gerechnet hat. Nami verwandelt sich zur unberechenbaren Stalkerin, die jeden Schritt ihres Beobachtungsobjektes überwachen muss …
 
 
 


 
 
 

GREATFUL DEAD – Kritik

 
 
 
Die kleine Nami möchte nicht mehr von allen ignoriert und alleingelassen werden. Die Mutter hat sich aus dem Staub gemacht, um den Kindern in der Dritten Welt helfen zu können. Der Vater zerbricht am Verlust und verkriecht sich in seine Kammer, um im Selbstmitleid zu verfließen. Für die große Schwester eine kaum ertragbare Situation, mit der sie sich nicht auseinandersetzen möchte. Sie zieht zu ihrem Freund und erhofft dort ein geregeltes Leben in Familie. Zurück bleibt einsam Nesthäkchen Nami, die in der Schule Mitschüler verprügeln und im Shoppingkanal wahllos Elektrogeräte bestellen muss, um von den Eltern endlich wahrgenommen zu werden. Zehn Jahre später ist Nami zu einer attraktiven Frau herangewachsen – fühlt sich aber immer noch unbeachtet. Statt sich mit Gleichaltrigen zu verabreden, bespitzelt sie lieber einsame Menschen mit dem Fernglas, um deren Tagesabläufe zu studieren. Als ihr der verbitterte Herr Shiomi vor das Fernrohr kommt, sieht sie in ihm einen Seelenverwandten und beginnt den Rentner zu überwachen. Weil GREATFUL DEAD nun mal in Horror-Genre verwurzelt ist, dürfte klar sein, dass die Geschehnisse bald eine unerwartete Wendung nehmen werden. Der gebrechliche Alte bekommt Besuch von einer charmanten Haustürpredigerin, schöpft neuen Lebensmut und verbringt plötzlich viel Zeit mit Familie und Kirche. Für Nami eine nicht hinnehmbare Situation. Sie heuert einen Killer an, der dafür sorgen soll, dass sich der Greis endlich wieder einsam fühlt.
 
 
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GREATFUL DEAD ist äußerst morbide Unterhaltung, die sich ausgefuchste Köpfe in Japan einfallen lassen haben. Dort beweist man in bescheidener Regelmäßigkeit, dass man ein Händchen für sonderbare Filmstoffe besitzt, die immerhin westlichen Filmschaffenden ein gutes Beispiel sein sollten, wie man sehenswerte Horrorfilme macht. In diesem skurrilen Filmerlebnis darf der Zuschauer einem bitterbösen Schlagabtausch der Generation beiwohnen, der – wie sollte es auch anders sein – in viel Geschrei und deftigen Kills mündet. Was der Zuschauer anfangs noch nicht weiß: hinter dem unschuldigen Gesicht der Antiheldin verbirgt sich das unberechenbare Böse. Protagonistin Nami ist nämlich kein Engel, sondern eine traumatisierte Stalkerin, die nach Jahren der Abweisung gelernt hat mit Einsamkeit umzugehen. Schnell wird klar, dass die jahrelange Ignoranz von Mutter und Vater Spuren hinterlassen hat. In ihrer eigenen Welt fühlt sie sich verstanden, lebt und handelt nach ganz eigenen Regeln. Doch was für die Heldin normal zu sein scheint, wirkt auf das Publikum befremdlich, schließlich hat Nami über die Jahre eine äußerst fragwürdige Methode entwickelt Liebe und Zuneigung zum Ausdruck zu bringen.
 
 
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Makaber und rabenschwarz: GREATFUL DEAD ist ein schrulliges Kinoerlebnis, das diverse Genres miteinander vereint. Der japanische Regisseur EIJI UCHIDA mixt auf erfrischende Weise Elemente aus Horrorfilmen, Thriller, Komödien und Dramen zu einem unterhaltsamen Cocktail, der mit einem gewissen Augenzwinkern genossen werden sollte. Auch wenn GREATFUL DEAD ernste Themen, wie Anonymität und Einsamkeit der heutigen, schnelllebigen Gesellschaft erforscht, hat Macher EIJI UCHIDA seinen sehenswerten Stalker-Streifen mit reichlich Selbstironie ausgestattet, damit es auch etwas zu Schmunzeln gibt. Wenn sich Alt und Jung die Augen auskratzen, unerwartete Wendungen ihren Lauf nehmen und Sympathiepunkte neu verteilt werden, kann man UCHIDA für diesen unterhaltsamen und dennoch ungewöhnlichen Terror-Flick nur beglückwünschen. Hauptdarstellerin KUMI TAKIUCHI erweist sich übrigens als Glücksgriff. Sie konnte sich gegen 500 andere Bewerberinnen behaupten und erhielt die Rolle der traumatisierten und bemitleidenswerten Antiheldin. Dass die junge Japanerin zuvor noch nie vor der Kamera gestanden haben soll, mag man gar nicht glauben, scheint ihr doch die Rolle der Psychopathin wie auf dem Leib geschneidert zu sein.
 
 
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GREATFUL DEAD – Fazit

 
 
 
8 Punkte Final
 
 
 
Da sind sie wieder: die seltenen acht Filmklappen, die dieser Film zu recht verdient hat. GREATFUL DEAD ist großartiges, rabenschwarzes Horrorkino aus Fernost, in dem weder die Geschichte noch ihre Figuren zu kurz kommen. Japan beweist mal wieder, dass man in puncto Einfallsreichtum westlichen Filmschaffenden haushoch überlegen ist. Abermals traut man sich das Unkonventionelle und trifft damit den Nerv der Horrorfans. Auch wenn es in GREATFUL DEAD äußerst makaber und bitterböse zugeht, gibt es auch reichlich zu Schmunzeln, denn Regisseur EIJI UCHIDA achtet darauf, dass sich die eigentlich ernste Thematik nicht zu sehr auf das Gemüt des Zuschauers legt. GREATFUL DEAD besitzt eine brisante soziale Botschaft und erforscht die Folgen einer rasch alternden Bevölkerung, die in einer schnelllebigen und anonymen Gesellschaft immer häufiger mit Einsamkeit zu kämpfen hat. Dass jedoch die Einsamkeit schon längst nicht mehr ausschließlich ein Problem der Alten ist, wird anhand der zermürbenden Charakterstudie von Antiheldin Nami deutlich. Die ist als traumatisierte Psychopathin in ihrem Vorgehen zwar abgebrüht, aber dann doch wieder zu menschlich, dass man ihr das abnormale Verhalten nicht übel nehmen möchte. Dass Schauspielerin KUMI TAKIUCHI bisher noch nie vor der Kamera gestanden hat, ist ein Segen. Die spielt trotz Unerfahrenheit so natürlich, dass man Regisseur EIJI UCHIDA für diese Besetzung nur beglückwünschen kann. Bei so morbid-kreativem Horrorstoff dürfte es wohl niemanden überraschen, wenn Hollywood Interesse an einem amerikanischen Remake bekunden würde, schließlich ist GREATFUL DEAD ein sehenswertes Thriller-Erlebnis, das wir auch jenen Filmfans empfehlen können, die sonst so ihre Probleme mit Horrorware aus Fernost besitzen.
 
 
 


 
 
 

GREATFUL DEAD – Zensur

 
 
 
Auch wenn es im Film des Öfteren was zu Lachen gibt, kommen auch Gewaltfreunde auf Ihre Kosten. Es gibt einen Fall kopfüber in Reißzwecken zu sehen, Protagonisten werden erschlagen oder mit einem Besen durchbohrt. Insofern der Film hierzulande ausgewertet werden sollte, wird der blaue FSK16-Flatschen auf das Heimkinocover gedruckt.
 
 


 
 
 

GREATFUL DEAD – Trailer

 
 


 
 

Marcel Demuth

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Devil May Call (2013)

Come Back to Me (2014)

Crush – Gefährliches Verlangen (2013)

Stalker (2011)

Misery (1990)

One Hour Foto (2002)

Swimfan (2002)

Obsessed (2009)

The Roommate (2011)

Captivity (2007)

Mr. Brooks – Der Mörder in Dir (2007)

Eine verhängnisvolle Affäre (1987)

Filmkritik: „Raining Blood“ (2014)

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RAINING BLOOD

(LIVE / RAIVU)

Story

 
 
 
Einige Auserwählte müssen in einem Todesmarathon um das Überleben geliebter Angehöriger laufen. So auch Pechvogel Naoto Tamura (YAMADA YUKI). Der wurde vor einiger Zeit von der Mutter vor die Tür gesetzt und versucht in Tokio allein seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Als er ein seltsames Paket erhält und darin ein mysteriöses Buch findet, ändert sich sein bis dato chaotisches Leben auf tragische Weise.

 
 
 


 
 
 

RAINING BLOOD – Kritik

 
 
 
Abgedrehter Splatter-Quatsch, wie er wohl nur aus dem Land der untergehenden Sonne kommen kann. In Japan scheut man sich schon lange nicht mehr davor sinnfreie Horrorfilme zu drehen, die mit einer Mischung aus Blut, Humor und abgefahrenen Ideen vor allem Freunde trashiger Zelluloidware ansprechen sollen. Was dort jedoch treue Fans findet, wird in der westlichen Welt nicht immer wohlwollend angenommen, schließlich wirkt der sonderbare Humor in japanischen Splatter-Orgien für den westlichen Zuschauer meist ziemlich befremdlich. Plumpe Albereien und übertriebenes Overacting kommen auch in RAINING BLOOD zum Einsatz – ein Fun-Splatterer, der nun auch auf das deutsche Horrorpublikum losgelassen wird und das sogar ungeschnitten. Po-Liebhaber NOBORU IGUCHI steckt hinter dem Irrsinn. Der hat bereits mit seinem Trash-Nonsens ZOMBIE ASS sowie dem Furz-Beitrag in THE ABC’S OF DEATH der Welt mitteilen müssen, dass er eine ganz besondere Beziehung zu weiblichen Hinterteilen und deren Ausscheidungen pflegt. Auch in seiner neuen Regiearbeit frönt er jenem eigensinnigen Fetisch und bannt Kehrseiten leicht bekleideter Damen auf Film, die er in ein blutiges Szenario verfrachtet, um damit bevorzugt männlichen Zuschauer feuchte Träume bescheren zu können.
 
 
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RAINING BLOOD (Titel für den internationalen Filmmarkt: LIVE) ist die überdrehte Version des im vergangenen Jahr veröffentlichten THE HUMAN RACE. Darin müssen einige ausgewählte Menschen in einem Wettrennen um das Überleben vertrauter Menschen laufen. So auch Naoto, dessen Mutter von einer ominösen Organisation festgehalten wird und die Todesspritze erhalten soll, insofern der Sohnemann nicht als erster die Ziellinie erreicht. Doch das Rennen stellt die unfreiwilligen Teilnehmer vor große Herausforderungen. Nicht nur, dass sich Profikiller unter die Läufer geschlichen haben und ihre Mordwerkzeuge sprechen lassen; auch mit einigen Wettkampfverweigerern wird kurzer Prozess veranstaltet, so dass bald dutzende Leichen die Laufbahn pflastern. Ein Teilnehmer nach dem nächsten verliert auf blutige Weise sein Leben. Nur wer wird gewinnen und als erster die Zielgerade überqueren?
 
 
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Bereits nach Sichtung des Trailers dürfte schnell klar sein, dass man die in RAINING BLOOD gezeigten Absurditäten keinesfalls ernst nehmen sollte. Hier haben alle Schauspieler derart viel Freude richtig schlecht zu schauspielern, dass man den Beteiligten für den unfassbaren zusammengeflickten Schwachsinn gar nicht böse sein kann. Die comicgleiche Inszenierung nimmt sich stets selbst auf die Schippe und spart keinesfalls mit überzogenen Blutmomenten. Es werden Köpfe von Fitnessgeräten zerquetscht, Arme mit Kettensägen abgetrennt und nichtsahnende Besucher eines Einkaufszentrums im plötzlichen Schusshagel um die Ecke gebracht. An Gewalt mangelt es in RAINING BLOOD nicht, wenngleich die Effekte vorwiegend am Rechner entstanden sind und nicht gerade glaubhaft in Szene gesetzt werden. Dem Trash-Charme dieser nicht immer politisch korrekten Splatter-Parodie dürften die technisch unzureichenden Spezialeffekte jedoch keinen Abbruch tun, schließlich bekommen Freunde des schlechten Geschmacks immer noch genug schwachsinnige Momente und gehaltlose Dialoge vor die Linse, um darüber herzlich lachen zu können.
 
 
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Ist RAINING BLOOD denn nun eigentlich sehenswert? Wir meinen: nein. Es sei denn, man besitzt eine Schwäche für Filme, deren Drehbücher nach dem Verzehr von drei Kästen Bier zu Papier gebracht wurden. Durch übertriebenes Schauspiel beginnen die vielen und vor allem gesichtslosen Laufteilnehmer rasch zu nerven, werden aber immerhin nach bekanntem 10-Jägerlein-Prinzip ausradiert. Die Filmtode sind das Salz in der Suppe und geben dem Film seine Daseinberechtigung, schließlich hält sich RAINING BLOOD über Wasser, in dem er seine unwichtigen Figuren kreativ in den Filmhimmel jagt. Nach filmischem Blödsinn wie THE MACHINE GIRL oder ROBOGEISHA ergänzt NOBORU IGUCHI seine lange Liste haarsträubender Splatter-Orgien um einen weiteren Streifen, auf den wohl niemand außerhalb Japans gewartet hat. Da kann man nur von Glück reden, dass sich Rechteinhaber MAD DIMENSION dazu entschieden hat RAINING BLOOD für kleines Geld in den Handel zu bringen. Andere Label im deutschsprachigen Ausland hätten wohl auch hier keine Skrupel gehabt und diesen überflüssigen Schnellschuss im überteuerten Mediabook veröffentlicht. RAINING BLOOD ist Fast-Food-Gematsche ohne Logik und Verstand: anschauen, mit dem Kopf schütteln und wieder vergessen.
 
 
 


 
 
 

RAINING BLOOD – Fazit

 
 
 
5 Punkte Final
 
 
 
Filmischer Splatter-Irrsinn fernab von Logik und Verstand. Dass so ein Film wie RAINING BLOOD nur aus dem fernen Japan kommen kann, verwundert nach Blödsinn wie ZOMBIE ASS oder THE MACHINE GIRL mittlerweile wohl niemanden mehr. Der japanische Regisseur NOBORU IGUCHI bleibt seiner Erfolgsformel treu und mixt haarsträubende Gewaltexzesse mit leicht bekleideten Frauen, die mit Kettensägen und scharfer Munition hirnlos durch einen Film sausen, in dem sich alles und jeder selbst auf die Schippe nimmt. Zu sehen gibt es kindische Witzeleien, peinliche Dialoge, schlecht animierte Spezialeffekte und permanentes Gealbere, für das man allein schon Nerven wie Drahtseile mitbringen sollte. RAINING BLOOD ist Horror-Quatsch jenseits des guten Geschmacks. Freunde mit einer Vorliebe sinnbefreiter Trash-Movies kommen da natürlich auf ihre Kosten. Ob eine derart überzogene Inszenierung vom Autor Yûsuke Yamada jemals gewollt gewesen ist, dürfte fraglich sein. Der hat nämlich bereits 2005 jenes Buch geschrieben, auf dem der Film basiert und dürfte nach Erstsichtung der Romanumsetzung reichlich enttäuscht gewesen sein. Wer RAINING BLOOD gesehen hat, wird auch verstehen warum.
 
 
 


 
 
 

RAINING BLOOD – Zensur

 
 
 
Wie es sich für einen Splatterfilm gehört gibt es allerhand Gewaltmomente zu sehen. Die Todesarten werden aber derart übertrieben, teils schon humoristisch dargestellt, dass die FSK RAINING BLOOD ungeschnitten mit FSK16 freigegeben hat. Weil auf der Veröffentlichung einige „böse“ Trailer zu sehen sind, befindet sich auf der Heimkinoveröffentlichung der rote 18er-Flatschen.
 
 
 


 
 
 

RAINING BLOOD – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Mad Dimension

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Raivu; Japan 2014

Genre: Horror, Komödie

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Japanisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Keine

Bild: 2.35:1 (1080p)

Laufzeit: ca. 101 Min.

FSK: Film: FSK 16 / Blu-ray jedoch aufgrund der Extras: Keine Jugendfreigabe (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Schwarze KeepCase mit Wendecover

Extras: Trailer zum Film, Trailershow

Release-Termin: 24.04.2015

 

Raining Blood [Blu-ray] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 
 


 
 
 

RAINING BLOOD – Trailer

 
 


 
 

Marcel Demuth (Hellraiser80)

Die Rechte aller für die Review verwendeten Bilder liegen bei MAD DIMENSION

 
 
 
Ähnche Filme:
 
The Human Race (2013)
 
Battle Royale (2000)
 
Running Man (1987)