Filmkritik: „Hellbender – Growing Up Is Hell“ (2021)

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HELLBENDER – GROWING UP IS HELL

(HELLBENDER)

Story

 
 
 
Teenagerin Izzy lebt mit ihrer Mutter zurückgezogen in den Wäldern, da sie angeblich todkrank und ansteckend ist. Als sie eines Tages das erste Mal auf eine andere junge Frau trifft, häufen sich die merkwürdigen Vorfälle und dunklen Vorahnungen…
 
 
 


 
 
 

HELLBENDER – Kritik

 
 
„Wonder Wheel Productions“ ist der Name der US-amerikanischen Produktionsfirma der Familie Adams, bestehend aus Toby Poser, Ehemann John Adams und ihren Töchtern Zelda und Lulu. Zusammen drehen die vier seit mittlerweile einer Dekade unabhängige Spielfilme, die von Titel zu Titel wohl größer und bekannter geworden sind und stets auch im Script Themen wie Familiendrama oder -zusammenhalt behandeln. Nach „Rumblestrips“, „Halfway to Zen“, „The Shoot“, „Knuckle Jack“ und dem sogar von Arrow Video releasten „The Deeper You Dig“ wurde mit „Hellbender“ nun auch endlich ein Titel der von Indiefans hoch gelobten Familienschmiede in Deutschland veröffentlicht.
 
 
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Stöhnende, rasselnde Geräusche zu rot schimmernden Leichenresten auf einem Waldboden, danach sehen wir eine ältere Dame mit blutverschmiertem Mund. Eine Gruppe verkutteter Frauen inszeniert die rituelle Hängung einer vermummten Person, diese fliegt nach ihrem Ableben mittels mediokrer CGI-Effekten brennend in die Luft – unerwartet, aber auch leicht trashig. „HELLBENDER“ prankt es auf der Titlecard und „Women!“ ist jetzt erst einmal der einzige Songext, den das Mutter-und-Tochter-Gespann zu krachenden E-Gitarren als Band performen. Im eigenen Wohnzimmer spielend, auf Deutsch die Takte anzählend und mit an Metalbands erinnernder Gesichtsbemalung kostümiert, schafft der Film es in seinem fast schon hyperrealistisch hochaufgelöstem Look innerhalb weniger Minuten einiges an Charakter und Flair zu verbreiten, wodurch man die liebende, aber isolierte Existenz von Izzy (Zelda Adams) und ihrer Mutter (Toby Poser) schnell abkauft.
 
 

„I’m on my way to hunt you down.“

 
 
Ein mystischer, langsamer, atmosphärischer Folk-Song läuft während Izzy erfährt, dass sie nicht mit in die weit entfernte Stadt fahren darf, aus Sicherheitsgründen natürlich; vom Einkauf mitgebracht wird eine mysteriöse schwarze Krone, mit der auch gleich lachend posiert wird. Doch dass wir es hier nicht mit einer „Verfluchtes Objekt zerstört Familienidyll“-Geschichte zu tun haben, stellt diese kurzweilige Genreproduktion alsbald in einer verheißungsvollen Szene klar, in der Izzys Mutter zu kreischenden Sirenen aus Stöcken, Spucke und zerkauten Beeren ein okkultes Symbol bastelt, welches daraufhin zu schweren Seufzern in den Himmel zu steigen scheint. Durch exzellentes Framing, unter die Haut gehendes Sounddesign und eine posterreife Cinematographie werden solche, inhaltlich aber auch nie zu ausgelutschten Szenen, massiv aufgewertet.
 
 
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Die nächsten Bröckchen Information über unsere Protagonistinnen sind die, dass Izzy natürlich ausschließlich daheim Unterricht von ihrer Mutter erhält und somit keine Schule besucht oder je soziale Kontakte knüpfen durfte, sowie die, dass zu Hause wohl nur Beeren, Tannenzapfen, Wurzeln und dergleichen auf dem Speiseplan stehen. Und wenn Izzys Mutter nicht gerade flüsternd ominöse, geisterhafte Rituale auf der Treppe vollführt, achtet sie mit wachem Auge darauf, dass auch kein im Wald verlorener Wanderer zufällig auf ihre Tochter trifft. Den entscheidenden Schritt raus aus der Überwachung und Isolation, hinein in die Unabhängigkeit und das soziale Leben ist es nun, den Izzy, mit einem Fernglas bewaffnet und heimlich im Wald unterwegs, wagen will – und ich bin nach knapp 20 Minuten schon absolut hooked.
 
 

„You wanna beer, neighbor?“

 
 
Nach kurzer Zeit ist ihr Unterfangen von Erfolg gekrönt und sie trifft auf die ähnlich junge Amber, mit der das Eis trotz aller Ungewohntheit der Situation recht schnell gebrochen wird – doch der augenscheinlichen Normalität werden sogleich Einstellungen der Mutter entgegengesetzt, die einen Schlüssel aus ihrer rechten Hand zieht und dann ein schwarzes Buch berührt. Und somit werden das harmlose Planschen und Kichern des Nachwuchs also mit psychdelisch bunten Horrortripvisionen konterkariert, das unschuldige Trinken des ersten Biers mit sich alptraumhaft verformenden Gesichtern, das kathartische Kennenlernen einer anderen Person mit gruselig-dämonischen Lachern – und ich fühle mich verstanden, an dekadealten Horror erinnert, grinse breit.
 
 
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Ein herrlich drückender Track mit räudiger Bassgitarre läuft, nach dem gelungenen Nachmittag wird Izzy auch zugleich eingeladen, am nächsten Tag zu einer kleinen Party wieder zu kommen. Und da die „tödliche, ansteckende Krankheit“, die Izzy laut ihrer Mutter angeblich hat, beim letzten Treffen ja auch nichts gemacht hat, wieso nicht die Chance zur Sozialisierung nutzen? Eine knappe halbe Stunde dieses knackigen 80-Minüters ist schon vergangen, ein Großteil der Exposition durch und zack kommt auch schon das auslösende Moment, der storytriggernde Vorfall, der kleine Haken an der Geschichte. Denn gerade als unsere Protagonistin mit ihren Schlagzeugskills die Gruppe begeistern und Anschluß finden konnte, fällt auf dass das edle Anwesen keinesfalls Amber oder ihrer Familie gehört – und, mehr noch, dass sie den letzten Kurzen vielleicht doch nicht hätte trinken sollen. Bald schon sehen sich Izzy sowie der Zuschauer mit einem omnipräsenten Flüstern in fremden Sprachen konfrontiert, während der Genrefan sich auf weitere unheilvolle Visionen freuen darf.
 
 

„Magic comes from the fear, the fear of death…“

 
 
War man in den letzten Jahren im Horrorgenre unterwegs, könnte man schon fast sagen dass selbst so eine spezifisch klingende Unterkategorie wie „Feministisch angehauchter Coming-of-Age-Horror“ sein eigenes Genre geworden ist, haben sich doch etliche Regisseure/innen mit diesem, oder einem sehr ähnlichen Thema beschäftigt, spezifisch mit der Verquickung von Body Horror, Unsicherheitsängsten des Erwachsenwerdens und anti-patriarchischer Weltsicht. Mit einem überschaubaren Budget ausgestattet, dem Titel nach recht generisch und durch sein wäldliches Setting jetzt auch nicht sonderlich hervorstechend, sollte „Hellbender“ demnach also auch wirklich nicht der Rede wert sein, eine achselzuckende, vielleicht einmalig sehenswerte, durchschnittliche Genreerfahrung darstellen. Doch über jegliches rein technisches Lob hinaus wurde hier mit viel Herzblut, Charme, Mut und Kreativität ein ziemlich ambitioniertes, teils bemerkenswert aussehendes, authentisch gespieltes, kurzweiliges Stück Horrorkino geschaffen, das man als Fan definitiv mal auschecken sollte.
 
 
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Steht das semioriginelle, dafür aber wunderbar griffig inszenierte Hauptkonzept nach etwa der Hälfte des Films nämlich, zieht es sich um die 50-Minuten-Marke herum zwar erstmalig ganz leicht, dafür hat man hier aber auch seinen Tritt gefunden: Fortan wird nämlich ganz bewusst die Balance gehalten zwischen leicht trashigen, merkwürdigen Ideen der Marke „Hasenmasketragender Mönch vor CGI-Feuer“ und bemerkenswert ästhetisch eingefangenen, leicht schwarzhumorigen und absolut ernst zu nehmenden Mutter-Tochter-Szenen. Und als sei das auch noch nicht genug, gibt es eine logisch erscheinende, überzeugend inszenierte und befriedigende Idee zum Okkultismus noch dazu, inklusive verdammt cooler Hintergrundgeschichte und sympathischer Drogentripszene. Dass selbst das ruppige, erstmalig richtig drastisch-brutale Finale mit seinen flirrenden Störfrequenzen, bunt flickernden Visionen, fleischigen Gedärmgängen und immer wieder verdammt überzeugenden Jungdarstellerinnenperformances nicht enttäuscht, ist da wirklich nur die Kirsche obendrauf.
 
 


 
 
 

HELLBENDER – Fazit

 
 
 
7 Punkte Final
 
 
 
Überraschend professionell inszenierter, betörend gedrehter, trotzdem punkrockigen Indie-Flair verbreitender Coming-of-Age-Horrorfilm mit einer großartigen Hauptdarstellerin und atmosphärischen Klängen, dessen teils sehr durchwachsenes CGI sich nur leider selbst im Weg steht. Sympathisch, kurzweilig, teils gar originell und sehenswert, trotz kleiner Schwächen.
 
 
 


 
 
 

HELLBENDER – Zensur

 
 
 
„Hellbender – Growing Up Is Hell“ hat von der FSK in der ungeschnittenen Fassung eine Freigabe ab 16 Jahren erhalten. Wegen einiger von der FSK höher eingestufter Trailer auf der Heimkinoscheibe ist selbige aber erst für Erwachsene geeignet.
 
 
 


 
 
 

HELLBENDER – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) I-On New Media (Blu-ray im KeepCase)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Hellbender; USA 2021

Genre: Drama, Mystery, Horror

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: keine

Bild: 2.35:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 86 Min.

FSK: Film: FSK16 | Blu-ray wegen höher eingestuftem Bonusmaterial: Keine Jugendfreigabe (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: KeepCase mit Wendecover

Extras: Trailer

Release-Termin: 29.04.2022

 

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HELLBENDER – Trailer

 
 


 
 
 

Alexander Brunkhorst

(Rechte für Grafiken liegen bei I-On New Media)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Raw (2016)
 
The Devil’s Candy (2015)
 
Deathgasm (2015)
 

Filmkritik: „Slapface“ (2022)

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SLAPFACE

Story

 
 
 
Als wäre das Leben von zwei Brüdern nach dem Tod der Eltern nicht schon schwer genug, kommt auch noch ein dunkles Wesen aus dem Wald mit dazu.
 
 
 


 
 
 

SLAPFACE – Kritik

 
 
 
Indie-Filme sind wohl so ziemlich in allen Bereichen immer sehr gefragt, denn wenn Filmemacher ihr eigenes Ding durchziehen können, das nicht darauf aus ist möglichst viele Einnahmen zu machen, ist das Ganze einfach deutlich interessanter. Besonders interessant wird es, wenn es bei Indie-Produktionen in den Horrorbereich geht, weil Horrorfilme in der Regel doch ganz gerne konventionell erscheinen. „Slapface“ ist ein solcher Indie-Horrorfilme, der eigentlich mehr Drama darstellt, aber die übernatürliche Komponente nutzt, um dieses intensiver zu gestalten.
 
 
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Lucas und Tom haben ihre Eltern bei einem Autounfall verloren. Seitdem ist das Leben nicht mehr das, was es einst war. Besonders Lucas kommt kaum noch klar und wird zusätzlich regelmäßig Opfer von Mobbing. Sein älterer Bruder Tom ist dem Alkohol verfallen und wenn es mal wieder etwas zu regeln gibt unter den Brüdern, wird das Spiel Slapface gespielt. Eines Tages macht Lucas in einer Ruine im Wald jedoch eine anfangs erschreckende Entdeckung. Hier haust ein dunkles Wesen, welches jedoch scheinbar gerne mit dem Jungen befreundet wäre. Dies soll fatale Konsequenzen mit sich tragen. Wenn Kinder auf übernatürliche Wesen treffen, ist das sicher nichts, was man nicht schon etliche Male gesehen hat. Auch eine dramatische Coming-of-Age-Geschichte mit einzubauen, klingt jetzt erst mal wenig originell. „Slapface“ besteht eigentlich lediglich aus Zutaten, die man bereits gut kennt, verbindet diese jedoch auf seine eigene Art und Weise. Obwohl das Ergebnis trotzdem nicht gerade originell ist, besitzt das Drehbuch eine gewisse Eigenständigkeit. Dabei ist es vor allen Dingen das Ende, welches das Publikum spalten dürfte. Hier wird einem nämlich keine klare Antwort präsentiert und ein Interpretationsfreiraum bleibt vorhanden. Das Problem: So richtig stimmig wirkt keine Erklärung, die man sich zusammenreimen kann und das sorgt dann schon für kleine Abzüge.
 
 
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Regisseur und Drehbuchautor Jeremiah Kipp hat diesen Stoff bereits vor ein paar Jahren schon mal als Kurzfilm umgesetzt und ist sowieso am ehesten mit Kurzfilmen unterwegs, von denen er schon etliche gedreht hat. Erfahrung hat der Mann hinter der Kamera also und das merkt man „Slapface“ durchaus an. Dabei ist es vor allen Dingen der Minimalismus, der das Geschehen so effektiv macht. Hier gibt es kaum Effekte zu betrachten und die Kulissen sind schlicht. Trotzdem hat man ein paar eindrucksvolle Bilder hervor gezaubert und allgemein ist das handwerklich sehr stilsicher gemacht. Das bemerkt man auch an der Atmosphäre, die hier entsteht. Es braucht eine Weile, bis sich diese entfalten kann, doch wenn man sich auf das Szenario einlässt, wird man irgendwann von ihr gefesselt. Es ist vor allen Dingen das Drama, welches gut funktioniert, welches eine gewisse Trostlosigkeit versprüht und betroffen machen kann. Die Horror-Elemente sind da nur ein netter Zusatz. Hier braucht man keine billigen Jumpscares zu befürchten. Auch der Horror entfaltet sich nur langsam.
 
 
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Genau diese Langsamkeit macht „Slapface“ allerdings auch ein bisschen anstrengend. Man braucht schon Geduld für den Film, der sich trotz seiner relativ kurzen Laufzeit von nur 85 Minuten niemals so richtig kurzweilig anfühlt. Besonders die erste Hälfte wirkt nahezu schleppend, lässt keine Spannung aufkommen und ist fast etwas zu ereignislos. Trotzdem sind schon hier Szenen vorhanden, die Neugierde aufkommen lassen und wenn man am Ball bleibt, wird man belohnt. Nicht, weil es hinterher viel actionreicher zur Sache gehen würde, sondern weil sich das Geschehen gekonnt aufbaut und somit im Endeffekt auch stets unterhaltsamer wird. Das kleine Finale bietet dann doch noch ein paar Effekte mehr und nach dem sehr offenen Ende denkt man noch etwas über das Gesehene nach. Ein Zeichen dafür, dass „Slapface“ irgendetwas richtig gemacht haben muss. Richtig gut ist übrigens auch der Score, der effektiv eingesetzt wird.
 
 
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Ansonsten lebt der Film unbedingt noch von seinen beiden Hauptdarstellern. Die Leistung von Mike Manning ist ja schon echt ordentlich, wird aber definitiv noch von der von August Maturo getoppt. Das Spiel des damals 14-jährigen ist eindringlich und echt intensiv. In den recht überschaubaren Nebenrollen wissen ansonsten noch Mirabelle Lee und Libe Barer zu überzeugen, doch der Fokus liegt hier schon deutlich auf den beiden Hauptdarstellern. Da diese so ordentlich abliefern, ist es auch schön, dass man sich bei der Figurenzeichnung Gedanken gemacht hat, denn die Charaktere wirken niemals zu künstlich und besitzen ihre Tiefe. So funktioniert das Drama natürlich auch gleich noch mal deutlich besser.

 
 


 
 
 

SLAPFACE – Fazit

 
 
7 Punkte Final
 
 
„Slapface“ erfindet das Rad nicht neu, besteht aus bekannten Zutaten und braut sich daraus seinen eigenen Mix aus Coming-of-Drama und Horrorfilm zusammen. Das Ergebnis lebt von einer trostlosen, packenden Atmosphäre und wird von zwei hervorragenden Hauptdarstellern getragen. Leider wirkt das offene Ende nicht komplett durchdacht, da die verschiedenen Lösungsansätze es sich entweder zu einfach machen würden oder aber keinen echten Sinn ergeben. Somit bleibt trotzdem ein Werk, über welches man sich Gedanken machen kann. Dass es dabei sehr langsam und minimalistisch zur Sache geht, macht den Unterhaltungswert alles andere als optimal, aber wenn man sich auf den ruhigen Ton einstellt, wird man am Ende doch mit einer fesselnden Stimmung belohnt, die einen mehr und mehr in ihren Bann zieht. Handwerklich ist das geschickt gemacht, der Score klingt bestens und somit kann man eine Empfehlung an alle aussprechen, die es gerne etwas unspektakulärer haben!
 
 
 


 
 
 

SLAPFACE – Zensur

 
 
 
„Slapface“ bietet nur wenig grafische Gewalt. Daher dürfte der Streifen von der FSK eine Freigabe ab 16 erhalten.
 
 
 


 
 
 

SLAPFACE – Trailer

 
 


 
 
 

Benjamin Falk

(Rechte für Grafiken liegen bei Tiberius Film)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
The Devil’s Backbone (2001)
 
I Am Not a Serial Killer (2016)
 
Our House (2018)
 

Filmkritik: „Der Hexenclub“ (1996)

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DER HEXENCLUB

(THE CRAFT)

Story

 
 
 
Sarah besucht eine neue Schule und scheint das vierte Mitglied eines Hexenzirkels zu sein. Doch die Teenager haben keine Ahnung, auf welche Mächte sie sich einlassen.

 
 
 


 
 
 

DER HEXENCLUB – Kritik

 
 
Wenn es um Hexen geht, gibt es ganz unterschiedliche Herangehensweisen, wie Filme dieses Thema umsetzen. Manchmal als seriöser Horror, manchmal auch als Gruselkomödie. Wenn man es zusätzlich mit einem Werk aus den 90ern zu tun hat, liegt es nahezu auf der Hand, daraus einen Teenie-Horrorfilm zu machen. Das tat 1996 „Der Hexenclub“, der erst letztes Jahr eine Art Remake erhielt. Vielleicht hat der Streifen damals sein Publikum gefunden, doch heute kann man das am ehesten aus nostalgischen Gründen noch halbwegs genießen.
 
 
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Nach einem gescheiterten Selbstmordversuch zieht Sarah mit ihrem Vater um. An der neuen Schule findet sie gleich drei neue Freundinnen, die sich eher im Hintergrund bewegen. Nancy, Bonnie und Rochelle halten sich nämlich für Hexen und haben ihren eigenen Zirkel. Sie denken, dass Sarah die Vierte im Bunde sein soll, weil sie tatsächlich ein paar übernatürliche Fähigkeiten besitzt. Und siehe da: Mit Sarah im Zirkel funktioniert die Sache mit der Hexerei gleich viel besser. Sarah bemerkt allerdings zu spät, dass sie mit Mächten hantiert, die sie schwer kontrollieren kann und die anderen Mädels denken gar nicht daran aufzuhören. Das Drehbuch mag 1996 noch einigermaßen funktioniert haben, wirkt aus heutiger Sicht jedoch ziemlich lahm. Man hat einfach das Thema Hexen genommen und dieses mit einem typischen Teenie-Film kombiniert. Der Verlauf der Geschichte ist vorhersehbar und so richtig originelle Ideen findet man nicht. Außerdem ist das Treiben doch arg brav und sehr moralisch. Ein bisschen mehr Pfeffer hätte sicher nicht geschadet. Wo die Story etwas enttäuscht, kann sich aber wenigstens die Umsetzung teilweise sehen lassen.
 
 
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Von der Inszenierung her macht „Der Hexenclub“ nämlich nicht viel falsch. Dunkle Bilder paaren sich mit reichlich Gewitterblitzen, es gibt Schlangen, Käfer, Würmer zu sehen, Menschen können schweben, albtraumhafte Bilder werden hervorgezaubert. Zwar gewinnt der Film auch hier keinen Preis für Originalität, aber manche Effekte sind recht kreativ geraten und vor allen Dingen sehen sie sehr ordentlich aus. Dafür, dass das Werk bereits sein Vierteljahrhundert auf dem Buckel hat, lässt sich das hübsch anschauen. Billig wirkt hier sowieso nichts und Regisseur Andrew Fleming hat seine Arbeit solide gemacht. Leider mangelt es jedoch etwas an Atmosphäre. Man kann zwar von einem Horrorfilm sprechen, aber der Horror-Anteil ist doch relativ gering und lässt kaum Bedrohung entstehen. Für etwas mehr Grusel hätte man ruhig auch sorgen dürfen. Dafür hätte im Gegenzug der ganze Teenie-Anteil etwas zurückgeschraubt werden dürfen.
 
 
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Das hätte „Der Hexenclub“ vielleicht auch unterhaltsamer gemacht, denn besonders in der ersten Hälfte der 100 Minuten Laufzeit lässt man sich zu viel Zeit. Hier geht es fast durchgehend locker zur Sache und selbst wenn das kurzzeitig ganz amüsant sein mag, verstreicht zu viel Zeit für Belanglosigkeiten. Das wird hinterher zum Glück etwas besser und das Finale ist wirklich nicht schlecht ausgefallen, aber von Spannung kann man eher nicht sprechen und mehr Action wäre definitiv nicht verkehrt gewesen. Auch ein bisschen mehr Blut hätte fließen dürfen. Wirklich stark ist allerdings der Soundtrack ausgefallen, der so richtig schön nach den 90er Jahren klingt und sehr vielseitig ist.
 
 
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Über die Darsteller kann man sich nicht wirklich beklagen, aber Jubelstürme werden hier ebenfalls nicht ausbrechen. Robin Tunney macht ihre Sache noch am besten, kann ein paar Facetten mit ins Spiel bringen und wirkt allgemein ganz sympathisch. Etwas nervenstrapazierend ist die Darbietung von Fairuza Balk, die zwar nicht schlecht spielt, aber ab und zu doch etwas zu sehr übertreibt. Neve Campbell und Rachel True machen das Quartett vollständig, bleiben aber überwiegend im Hintergrund und fallen kaum auf. So wie jeder andere Darsteller hier auch. Ähnliches lässt sich über die Figurenzeichnung sagen, die doch eher flach bleibt und keinen echten Draht zu den Charakteren entstehen lässt.
 
 


 
 
 

DER HEXENCLUB – Fazit

 
 
 
5 Punkte Final
 
 
„Der Hexenclub“ wird am ehesten Kinder der 90er Jahre ansprechen und kennt man den Film von früher, sorgt er für einen angenehmen, nostalgischen Touch. Wirklich gut, macht ihn das jedoch keineswegs. Die Handlung ist dünn, wenig originell und zu vorhersehbar, die Darsteller agieren zwar passabel, können aber nicht viel reißen und die Figurenzeichnung ist zu oberflächlich. Die größten Qualitäten liegen in der handwerklichen Arbeit, denn die Effekte sehen ordentlich aus und die Inszenierung ist nicht verkehrt. Allerdings macht es sich der Unterhaltungswert zu gemütlich. Erst passiert lange nichts und auch hinterher kommt kaum Spannung auf. Das sehenswerte Finale und der tolle Soundtrack entschädigen zwar etwas dafür, doch insgesamt kann „Der Hexenclub“ es nicht über den Durchschnitt hinaus schaffen! Übrigens wurde mit „Blumhouse’s Der Hexenclub“ knapp 24 Jahre später eine überflüssige Fortsetzung nachgeschoben, die das Franchise wieder zum Leben erwecken sollte.
 
 


 
 
 

DER HEXENCLUB – Zensur

 
 
 
Die deutsche Fassung von „Der Hexenclub“ ist ungeschnitten und für Zuschauer ab 16 Jahren geeignet. Im Jahr 1996 war diese Freigabe gerechtfertigt. Würde der Streifen heute neu bei der FSK vorgelegt werden, dürfte er wohl ohne Probleme eine FSK12 erhalten.
 
 
 


 
 
 

DER HEXENCLUB – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) SONY PICTURES ENTERTAINMENT (Blu-ray im KeepCase)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: The Craft; USA 1996

Genre: Horror, Thriller, Fantasy

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1, Französisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch, Englisch, Arabisch, Dänisch, Finnisch, Französisch, Hindi, Norwegisch, Schwedisch, Türkisch; Englisch für Hörgeschädigte

Bild: 1.85:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 101 Minuten

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Blu-ray im KeepCase mit Wechselcover

Extras: Kommentar des Regisseurs, Der Hexenclub jenseits der Kamera – Originaldokumentation, Entfallene Szenen mit optionalem Kommentar, Entstehung von „Der Hexenclub“, Trailer, BD-Live

Release-Termin: KeepCase: 08.10.2009

 

Der Hexenclub [Blu-ray im KeepCase] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 


 
 
 

DER HEXENCLUB – Trailer

 
 


 
 
 

Benjamin Falk

(Rechte für Grafiken liegen bei SONY PICTURES ENTERTAINMENT)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Blumhouse’s Der Hexenclub (2020)
 
Teen Witch (1989)
 
Der Pakt (2006)
 
Carrie 2 – Die Rache (1999)
 

Filmkritik: „Blumhouse’s Der Hexenclub“ (2020)

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BLUMHOUSE’S DER HEXENCLUB

(THE CRAFT – LEGACY)

Story

 
 
 
24 Jahre nach „Der Hexenclub“ wird es Zeit, die Geschichte um vier junge Hexen, die ihren eigenen Zirkel betreiben, noch mal neu zu erzählen.

 
 
 


 
 
 

BLUMHOUSE’S DER HEXENCLUB – Kritik

 
 
Remakes stehen in den letzten zwei Jahrzehnten wohl so hoch im Kurs, wie niemals zuvor. Und auch das Modell, dass man älteren Filmen einfach lange Zeit später eine Art Fortsetzung spendiert, ist momentan sehr beliebt. Wenn man die richtig bekannten Streifen durch hat, muss man irgendwann auf eher unbekanntere Filme zurückgreifen. Nach einem Remake von „Der Hexenclub“ hat sich bestimmt niemand gesehnt und wer nicht gerade mit dem 90er-Jahre-Kino groß geworden ist, kennt das Vorbild vielleicht nicht mal. Nun ist „Blumhouse’s Der Hexenclub“ aber trotzdem da und wäre dem nicht so gewesen, ihn hätte wohl niemand vermisst.
 
 
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Lily zieht mit ihrer Mutter in eine neue Stadt, denn Helen hat einen neuen Mann gefunden und will mit ihm zusammenziehen. An der neuen Schule blamiert sich Lily gleich am ersten Tag, aber sie hat Glück und findet drei neue Freundinnen. Diese sind schon lange auf der Suche nach einem vierten Mitglied für ihren Hexen-Zirkel. Obwohl Lily sich mit so einem Zeug gar nicht auskennt, stellt sie bald fest, dass sie tatsächlich übernatürliche Fähigkeiten besitzt. Das nutzen die Mädels zu ihrem Vorteil, aber im Verborgenen liegt auch ein Feind, der sich erst spät zu erkennen gibt. Ist das nun eine Fortsetzung oder ein Remake? Eine berechtigte Frage, auf die es keine klare Antwort gibt. Ungefähr zwei Drittel von „Blumhouse’s Der Hexenclub“ wirken wie ein Remake, in welchem man ungefähr dasselbe Szenario zu sehen bekommt, welches es im Original bereits gab. Erst zum Schluss hin macht man daraus doch eher eine Art Fortsetzung, wobei alles sehr konstruiert und wenig glaubwürdig wirkt. Sowieso ist das Drehbuch sehr vorhersehbar, dient mit keinerlei Überraschungen und wirkt abgedroschen. Schon das Original war keine Bombe in Sachen Originalität, doch was einem hier geboten wird, befindet sich nicht mal auf Serien-Niveau.
 
 
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Hier überhaupt noch von einem Horrorfilm zu sprechen, grenzt an einer Frechheit. Den Teenie-Anteil (der schon im Vorgänger zu hoch war) hat man noch ausgebaut. Nun geht es um Dinge wie Sexualität und Familientragödien. Da fühlt man sich eher wie in einer Teenie-Seifenoper. Das Schlimme daran ist, dass „Blumhouse’s Der Hexenclub“ diese Schiene konsequent durchzieht und erst in den letzten zehn Minuten versucht Spannungs-Elemente mit einzubauen. Von Horror ist auch hier keine Spur; eher fühlt man sich wie in billiger Fantasy. Wenn der böse Antagonist dann mal schnell von vier Mädels platt gemacht wird, die ihre Kräfte erst seit kurzem besitzen, ist das nicht nur unglaubwürdig, sondern so plump, dass es ärgerlich wird. Ansonsten werden ein paar harmlose Zaubereien betrieben, die mit reichlich Glitzer daherkommen. Das fühlt sich eher so an, als wäre der Film für ein weibliches Publikum zwischen zehn und 14 Jahren gemacht worden. Der Erwachsene schaut völlig in die Röhre. Es gibt keinen guten Humor, so gut wie keine Action, keine Spannung, keine Bedrohung, keinen Horror. Nur Teenie-Geplänkel auf unterem Niveau. Dass die handwerkliche Arbeit halbwegs in Ordnung ist, bringt dem Werk da auch nichts mehr.
 
 
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Es herrscht einfach durchgehende Langeweile und man kann froh sein, dass nach 85 Minuten der Abspann erscheint. Obwohl „Blumhouse’s Der Hexenclub“ mit ein paar prominenten Namen wie Michelle Monaghan und David Duchovny aufwarten kann, wird er dadurch nicht positiver, weil beide sich absolut anpassen und gelangweilt agieren. Die neue Hauptrolle wird von Cailee Spaeny noch ganz passabel gespielt, aber alle anderen Darsteller verpuffen im Nichts, sind kein Stück markant und bleiben keine Minute nach Filmende in Erinnerung. Der kleine Cameo-Auftritt von Fairuza Balk am Ende ist zwar nett gemeint, bringt jedoch ebenfalls nichts. Ein weiteres Problem ist die durchgehend uninteressante Figurenzeichnung, die keinerlei Sympathien aufkommen lässt. Hier ist einfach alles belanglos. Selbst der Soundtrack, der nun natürlich gefüllt ist mit modernem Pop.
 
 


 
 
 

BLUMHOUSE’S DER HEXENCLUB – Fazit

 
 
 
2 Punkte Final
 
 
Wem „Der Hexenclub“ von 1996 schon zu weichgespült war, der lässt von „Blumhouse’s Der Hexenclub“ am besten die Finger, denn hier gibt es einen reinen Teenie-Film mit vereinzelten Fantasy-Momenten, aber auf gar keinen Fall Horror! Überwiegend gibt es eine noch viel harmlosere Variante des Originals zu sehen und am Ende versucht man sich als Fortsetzung darzustellen, was jedoch völlig unglaubwürdig und konstruiert wirkt. Die handwerkliche Arbeit geht noch als okay durch, wobei der Film nicht gerade aufwendig gestaltet wurde und die Darsteller liefern keine Totalkatastrophen ab, wirken aber allesamt austauschbar und gelangweilt. Das ist von vorne bis hinten enorm fad, niemals unterhaltsam und dass man erst in den allerletzten zehn Minuten daran denkt, vielleicht noch etwas Spannung zu kreieren, sagt eigentlich schon alles. Als Kinderfilm vielleicht noch halbwegs brauchbar, als Horrorfilm eine Nullnummer!
 
 


 
 
 

BLUMHOUSE’S DER HEXENCLUB – Zensur

 
 
 
Die deutsche Fassung von „Blumhouse’s Der Hexenclub“ ist ungeschnitten und – anders als sein Vorgänger – bereits für Zuschauer ab 12 Jahren geeignet. Das verwundert wenig, ist „Blumhouse’s Der Hexenclub“ doch eher ein Teenie-Film und hat wegen der seichten Inszenierung kaum Gewalt zu bieten.
 
 
 


 
 
 

BLUMHOUSE’S DER HEXENCLUB – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) SONY PICTURES ENTERTAINMENT (Blu-ray im KeepCase)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: The Craft: Legacy ; Kanada | USA 2020

Genre: Horror, Drama, Fantasy

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1, Französisch DTS-HD MA 5.1, Spanisch DTS-HD MA 5.1, Russisch (Voice-Over) DD 5.1

Untertitel: Deutsch, Englisch, Arabisch, Dänisch, Estnisch, Finnisch, Französisch, Lettisch, Litauisch, Niederländisch, Norwegisch, Russisch, Schwedisch, Spanisch, Türkisch, Ukrainisch

Bild: 2.39:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 94 Minuten

FSK: FSK12 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Blu-ray im KeepCase ohne Wechselcover

Extras: Featurette: Blumhouse-Franchise & Starke Geschichte, Featurette: Magische Regisseurin, 4 alternative Szenen (mit Einleitung von Regisseurin Zoe Lister-Jones)

Release-Termin: KeepCase: 11.02.2021

 

Blumhouse’s Der Hexenclub [Blu-ray im KeepCase] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 


 
 
 

BLUMHOUSE’S DER HEXENCLUB – Trailer

 
 


 
 
 

Benjamin Falk

(Rechte für Grafiken liegen bei SONY PICTURES ENTERTAINMENT)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Der Hexenclub (1996)
 
Teen Witch (1989)
 
Der Pakt (2006)
 
Carrie 2 – Die Rache (1999)
 

Filmkritik: „Ginger Snaps Trilogie“ (2000 – 2004)

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UM WAS GEHT ES IN DEN GINGER SNAPS FILMEN?

Storys

 
 
GINGER SNAPS – DAS BIEST IN DIR: Ginger und Brigitte sind kanadische Provinz-Teeniemädchen mit einer morbiden Freude am Tod und allem, was dazugehört. Sogar ein Sterbe-Abkommen wird geschlossen. Früher hätte man Gruftie gesagt, heutzutage Goth. Die Pubertät scheint bei den Schwestern noch nicht angekommen zu sein, was durchaus ungewöhnlich ist. Gleichzeitig mit Gingers erster Periode wird das arme Ding von einem Werwolf angefallen und fängt sich – so ist das bekanntermaßen – den Fluch des Wolfsmenschenseins ein. Ein furchtbares Spiel um Blut, verschworene Verbundenheit und neue Identitäten beherrscht das Leben der Mädchen.

GINGER SNAPS – ENTFESSELT: In der Fortsetzung des Horrordramas vegetiert Brigitte in einer Hochsicherheitszelle dahin und wird mit dem Folklore-Medikament des Eisenhuts in Zaum gehalten. Das Horrornerd-Mädchen Ghost findet Gefallen an ihr und ein männliches Wolfsmensch-Exemplar hat Paarungszwang…

GINGER SNAPS – DER ANFANG ist, man kann es sich denken, ein Prequel, in dem wir die Schwestern in ihren früheren Inkarnationen, genauer 1815 auf einem Handelsposten an der kanadischen Zivilisationsgrenze kennenlernen. Hier gehen sie den schicksalshaften Pakt miteinander ein, hier liegen die Wurzeln ihres Lycanthropie-Alptraums.

 
 
 


 
 
 

GINGER SNAPS TRILOGIE – Kritik

 
 
Zu den wirklichen Erkenntnisgewinn bringenden Begleiterscheinungen der Kritikschreiberei gehört die Chance, bei ihrem Erscheinen gesehene Filme noch einmal losgelöst von den damaligen Hintergrundgeräuschen betrachten und bewerten zu dürfen. Im Falle von GINGER SNAPS – DAS BIEST IN DIR bestehen diese Hintergrundgeräusche aus den Lobeshymnen junger Damen der Journaille, die sich über den Feminismus im Genrefilm gar nicht mehr einkriegen können. Man vermutet gar ein komplettes Umkrempeln der Horrorwelt in den Nachwehen der kanadischen Werwölfinnen. Ganz so gravierend ist’s dann doch nicht geworden. Immerhin aber folgen dem Vorbild doch bis heute Filme, denen man den Einfluss anmerken kann. Die alles in allem doch recht dröge UNDERWORLD-Saga und auch die insgesamt das Genre eher zum Rahmen seiner Pre-Teen-Liebesgeschichten nutzende TWILIGHT-Universum bedienen sich der Werwölfe und der unterm Fell steckenden Menschlein.
 
 
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(c) Ginger Snaps 1 (NSM RECORDS)

 
 
Die drei GINGER-SNAPS-Filme kommen Anfang der 2000er hervorragend beim Publikum an – dem ganzen Publikum, nicht nur der Horror-Fangemeinde, die seinerzeit noch zum größten Teil männlichen Geschlechts ist. Würstchenparty eben. GINGER SNAPS trifft 2000 den Nerv eines Zuschauersegments junger Mädchen und Frauen, die im Schicksal der Protagonistinnen vielleicht ihren persönlicher Horror in den schwierigen Jahren der Adoleszenz wiedererkennen können. Alle der drei Teile des Franchise, wie man heute sagt, sind von Frauen geschrieben worden, somit schwingt in den Geschichten um die Wolfsmädchen eine Authentizität mit, die vom neuen Publikum auch positiv zur Kenntnis genommen wird. GINGER SNAPS – DAS BIEST IN DIR tritt eine Welle neuer Wahrnehmung weiblicher Hauptfiguren in Horrorfilmen los. Von MAY – DIE SCHNEIDERIN DES TODES (2002) bis AMERICAN MARY oder EXCISION, beide 2012 erschienen – zwischen Zerbrechlichkeit und Psychose oszillierende Protagonistinnen, deren Schöpfer ohne GINGER SNAPS – DAS BIEST IN DIR womöglich nicht den Mut gefunden hätten, ihre Bücher zur Verfilmung freizugeben.
 
 
Ginger Snaps II - Entfesselt

(c) Ginger Snaps 2 (NSM RECORDS)

 
 
Auf den Erfolg des 2000er Independent-Horror-Hits reagieren dessen Rechteinhaber mit der Fertigung gleich zweier Sequels, die stilgerecht (man denke an die MATRIX-Filme oder ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT) Back-To-Back gedreht werden und 2004 erscheinen. GINGER SNAPS – ENTFESSELT, bedient sich verschiedener Grundideen des Originals und führt ein neues Mädel in die Handlung ein, das sich Brigittes Zwitterwesen zum Objekt der Erforschung und späteren Rache nimmt. Der Ball wird praktisch einer neuen Generation zugespielt. Interessanterweise ist die Fortsetzung zahmer, was den Splatterfaktor angeht und lenkt den Fokus mehr auf die Charakterentwicklung. Weder Teil 2, noch Teil 3: GINGER SNAPS – DER ANFANG lösen die Begeisterungsstürme aus, die das Original erfährt. Nummer drei wird sogar nur Direct-To-Video ausgewertet und kommt nicht mkehr in die Kinos.
 
 
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(c) Ginger Snaps 1 (NSM RECORDS)

 
 
Seit Bram Stokers Dracula-Roman, einer der ersten literarisch festgehaltenen Motiv- und Regelsammlungen der Vampir-Fiktion, wird der Biss des Nachzehrers auch als Code für einen Sexualakt gedeutet. Die nach außen stets makellos, züchtig und selbstverständlich unschuldig präsentierten Maiden des Viktorianischen Englands, die, vom Übergriff des Blutsaugers quasi, zu Frauen gemacht werden. Eine direkte Schilderung oder auch nur Erwähnung von Themen wie Sex, Pubertät oder Menstruation ist unter den Moralvorstellungen dieser Jahre nicht möglich. Diese Interpretation realer menschlicher Befindlichkeiten unter der Maskerade im Ursprung folkloristischer Grusel-Märchen durchwehrt das Horrorkino seit Jahr und Tag. Bei GINGER SNAPS – DAS BIEST IN DIR findet die Infektion der Werwolfskrankheit zeitgleich mit dem Einsatz von Gingers erster Regelblutung statt. Das Mädchen erfährt als geschlechtsreife Frau und/oder Wolfsmensch eine Wandlung vom Gothic-Mauerblümchen zum Sex- und Gewalt-Ungetüm. Plump gesprochen: Man weiß nicht, was das Mädchen mehr durchdrehen lässt, Pubertät oder Lycanthropie.
 
 
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(c) Ginger Snaps 3 (NSM RECORDS)

 
 


 
 
 

GINGER SNAPS TRILOGIE – Fazit

 
 
 
7 Punkte Final
 
 
Anno 2000 in aller Munde und heute kaum noch im Fan-Gedächtnis, lohnt die Trilogie um die kanadischen Werwolf-Mädchen Eure Wiederentdeckung. Die weibliche Sicht auf den Horrorfilm und die Protagonistinnen ist damals stilbildend und färbt zum Beispiel auf die UNDERWORLD-Reihe ab. GINGER SNAPS ist ein faszinierender Blick auf die Ideen von Drehbuchschreiberinnen für ein Genre, das in der SCREAM-Ironiesoße erstickt und den Energiestoß der SAW-Filme noch nicht erfahren hat.
 
 


 
 
 

GINGER SNAPS TRILOGIE – Zensur

 
 
 
GINGER SNAPS hatte es nicht schwer in Deutschland. Während der erste Teil direkt auf DVD erschien und frei ab 18 Jahren war, waren die Teile zwei und drei mit einer FSK16 bereits bei ihrer DVD-Auswertung für Jugendliche geeignete. Etwas hat sich aber im HD-Zeitalter geändert. Die Teile zwei und drei besitzen weiterhin eine Jugendfreigabe und sind frei ab 16 Jahren. Der erste Teil wurde neu geprüft und ist ab sofort auch schon für ein jugendliches Publikum geeignet. Alle deutschen Veröffentlichungen der Filme sind somit ungeschnitten und ab sofort auch FSK16.
 
 
 


 
 
 

GINGER SNAPS TRILOGIE – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) NSM Records (Triologie auf 3 Blu-rays im limitierten Mediabook – auf 666 Stück limitiert)

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(c) NSM Records (Triologie auf 3 Blu-rays im KeepCase)

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(c) NSM Records (Lederbuch-Schuber mit allen 3 Filmen im Mediabook – auf 666 Stück limitiert)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN

Originaltitel: Ginger Snaps | Ginger Snaps: Unleashed | Ginger Snaps Back: The Beginning; Kanada 2000 – 2004

Genre: Horror, Thriller, Drama

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch, Englisch

Bild: 1.78:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: insgesamt 297 Minuten

FSK: Mediabook | Leatherbook: ungeprüft (ungeschnittene Fassung) | KeepCase: FSK18 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Mediabook | Leatherbook | KeepCase

Extras: Making of, Filmographies, Deleted scenes, Behind the scenes, Booklet, Documentations, Trailer, Audio commentary, Photo gallery, Storyboards

Veröffentlichung: Mediabook: 22.11.2019 | Leather-Book: 29.03.2019 | KeepCase: 25.09.2020

 
 

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GINGER SNAPS TRILOGIE – Trailer

 
 




 
 
 

Christian Ladewig

(Die Rechte aller verwendeten Bilder und fürs Packshot liegen bei NSM RECORDS)

 
 
 
Ähnliche Filme:
 
Bad Moon (1996)
 
Verflucht (2004)
 
Die Zeit der Wölfe (1984)
 
Raw (2016)
 
Late Phases (2014)
 

Filmkritik: „The Dark – Angst ist deine einzige Hoffnung“ (2018)

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THE DARK – ANGST IST DEINE EINZIGE HOFFNUNG

(THE DARK)

Story

 
 
 

In der Gegend, die von den Einheimischen als Teufelsgrube bezeichnet wird, geht der Horror um. Hier verschwinden Menschen spurlos und niemand weiß warum. Legenden erzählen, dass dort eine gefräßige Bestie ahnungslose Wanderer reißt. Schaurige Geschichten, die nicht weit hergeholt sind. An diesen Ort hat sich Teenagerin Mina zurückgezogen, die gern mal Eindringlinge verspeist, wenn sie ihr zu nahe kommen.

 
 
 


 
 
 

THE DARK – Kritik

 
 
 
Ungewöhnliche Freundschaften sind im Horrorfilm nichts Neues. Im Genre findet gern mal zusammen, was nicht zusammengehört. Da knüpfen Menschen unvoreingenommen Bande mit Vampiren, Geistern, Monstern oder Zombies und wundern sich dann, wenn die anfängliche Harmonie plötzlich in Chaos oder Terror umschlägt. Erfahrene Horrorfilm-Kenner haben da vermutlich Klassiker wie GREMLINS, KING KONG oder FRANKENSTEIN vor Augen. Aber ein Blick über den Tellerrand verrät: da gibt es weitaus mehr. Einer dieser Filme ist der Folgende. Auch THE DARK führt zwei Außenseiter zusammen, die so einiges gemeinsam haben, aber am Ende wegen ihrer Ungleichheit vor dem sprichwörtlichen Scherbenhaufen stehen. Leider ist der Findungstrip nicht sonderlich herausragend. Zwar wird atmosphärisch groß aufgefahren und auch die Hauptdarsteller meistern ihre Sache ganz gut. Der düstere Coming-of-Age-Grusler hat aber wenig Interesse an seinen Figuren und will lieber mit reißerischen Horrorszenen schocken. Das ist leider etwas platt.
 
 
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Teenagerin Mina (NADIA ALEXANDER) hat in ihrem jungen Leben viel Leid ertragen müssen. Die wurde als Kind missbraucht, erschlagen und anschließend im Wald vom Peiniger verscharrt. Doch das Mädchen hat überlebt – wenn auch schwer verletzt. Seither haust sie in einem leerstehenden Holzhaus inmitten einer Gegend, in der schon viele Menschen auf mysteriöse Weise verschwunden sind. Da parkt plötzlich ein Auto vor der Hütte. Sind das etwa Einbrecher? Mitnichten! Ein blinder Junge (TOBY NICHOLS) hat sich im Fahrzeug versteckt, der mit Mina das gleiche Schicksal teilt. Auch er hat Schreckliches erlebt und scheint von den Erlebnissen traumatisiert zu sein. Man nähert sich an und fühlt sich einander verbunden. Was folgt, ist eine Freundschaft, die gegenseitig Trost spendet und zusammenschweißt.
 
 
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THE DARK fällt mit ungewöhnlicher Prämisse auf. So sehen wir gleich zu Beginn Schauspieler KARL MARKOVICS durch Wälder streifen, den man sonst eher aus deutschsprachigen Filmen und Vorabendserien kennt. Handelt es sich hier etwas um eine Produktion „made in Germany“? Nicht ganz. THE DARK ist eine österreichische Produktion, die wohl aus Kostengründen in den kanadischen Wäldern gedreht wurde. Damit man den Streifen besser international vermarkten kann, wurde auch gleich in englischer Sprache gedreht. So lässt sich THE DARK auch in jene Länder verkaufen, wo das Synchronisieren von Filmen nicht unbedingt die Regel ist.
 
 
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Zwei Regisseure zeichnen verantwortlich. Die Österreicher JUSTIN P. LANGE und KLEMENS HUFNAGL treten mit ihrem Horror-Drama in die Fussstapfen von so Filmen wie THE WILDLING oder SO FINSTER DIE NACHT. Letzterer thematisierte auf sensible Weise eine ebenso ungewöhnliche Freundschaft zwischen Menschen, die sich einander fremd aber dennoch vertraut sind. Von der Feinfühligkeit und Sensibilität jenes schwedischen Ausnahmefilmes ist THE DARK aber weit entfernt. Der Film versucht zwar die Seelenwelt seiner beiden emotional gebeutelten Hauptdarsteller zu ergründen, verirrt sich aber leider viel zu oft in der dunklen Welt des Horrorfilms. Statt Charaktere gründliche zu analysieren, will man lieber dem gerecht werden, was Fans eben von Horrorfilmen erwartet. Das sind nun mal nicht tiefgründige Charakterstudien und Anspruch, sondern Schockmomente, Gewalt und ungemütliche Bilder.
 
 
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Genau diese Tatsache macht den THE DARK trivial und beliebig. Der Coming-of-Age-Horror beschäftigt sich zu oft mit totgefilmten Klischees des Horror-Genres. Die kommen immer dann zum Einsatz, wenn ausgerechnet das emotionale Seelenwohl der beiden Hauptdarsteller beleuchtet werden soll und sich die Figuren versuchen einander anzunähern. Da wird in einem Moment in Rückblenden davon berichtet, wie Antiheldin Mina als Kind vom Freund der Mutter sexuell missbraucht wird. In der nächsten Szene befinden wir uns wieder in der Gegenwart und wir bekommen zu sehen, wie die leidgeplagte Teenagerin zwei Männer kaltblütig ermordet. Die Holzhammertaktik ist nicht sonderlich feinfühlig und erschwert es dem Zuschauer unnötig, sich mit den beiden Opfern in irgendeiner Weise zu identifizieren.
 
 
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Offenbar war der störende Gewaltrausch nötig, um etwas Drive in die Handlung zu bringen. THE DARK verfügt nämlich über ein sehr gemächliches Erzähltempo, das vor allem Zuschauern Probleme bereiten dürfte, die sich sonst eher von stylischen Horror-Schockern aus der BLUMHOUSE-Schmiede (GET OUT, THE PURGE, WIR) berieseln lassen. Die werden vermutlich auch gerade deshalb mit dem zäh und behäbig inszenierten THE DARK nicht sonderlich warmwerden. Da machen ein paar Splatter-Szenen die Kuh auch nicht mehr fett. So tut es dann doch schon in der Seele weh zu sehen, wie hier zwei talentierte Jungdarsteller verheizt werden. NADIA ALEXANDER und TOBY NICHOLS verkörpern zwei traumatisierte Einzelgänger und erweisen sich als Glücksgriff. Leider wird von ihnen nicht viel abverlangt. Deshalb kann man für die beiden nur hoffen, dass die in Zukunft mehr Glück bei der Auswahl ihrer Rollen haben, die die bemerkenswerten Talente fördern und fordern.
 
 


 
 
 

THE DARK – Fazit

 
 
 
5 Punkte Final
 
 
 
Im Gegensatz zu Deutschland wird in Österreich das Drehen von Horrorfilmen vorangetrieben und von staatlicher Seite gefördert. Die Liste von Horrorstreifen aus dem Nachbarland liest sich daher lang. So entstanden dort Filme wie BLUTGLETSCHER, ICH SEH ICH SEH oder auch IN 3 TAGEN BIST DU TOT. Einige der vielen Produktionen aus dem Nachbarland fanden sogar auch international Erwähnung. Letzteres trifft auch auf THE DARK zu, der sich am Ende als doch zähes und nicht immer feinfühliges Horror-Coming-Of-Age-Drama entpuppt, das seine zwei Helden nicht unbedingt ernst nehmen möchte. Die haben Schlimmes erlebt und sind schwer traumatisiert. Trotzdem jagt man beiden Figuren durch den Horror-Klischee-Sumpf und reißt sie auch noch durch ein blutiges Szenario, das vor allem auch mit der Glaubwürdigkeit so seine Probleme hat. Da kommt es immer mal wieder zu eigensinnigen und vor allem makabren Zufällen, die erfahrene Zuschauer mit dem Kopf schütteln lassen. Beispiel gefällig? Ein junger Mann flüchtet vor der entstellten Hauptdarstellerin Mina und hetzt orientierungslos durch die Wälder. Letztere ist außer Kontrolle und will den Flüchtenden in Stücke reißen. Als der eine verlassene und kaum befahrene Straße sieht und selbige überqueren möchte, kommt just in diesem Augenblick ein Fahrzeug auf ihn zu und überfährt das bemitleidenswerte Opfer. So konstruiert wirkende Verläufe gibt es in THE DARK ziemlich oft. Leider passt dieser ganze Splatter-Quatsch irgendwie nicht zum sonst kontroversen Thema dieses eher als Coming-of-Age-Drama konzipierten Films.
 
 
 


 
 
 

THE DARK – Zensur

 
 
 
THE DARK hat einige Gewaltszenen zu sehen. Diese sind aber sehr kurz – dennoch schnell geschnitten. Oft kommt eine Axt zum Einsatz. In einer Szene wird aber auch ein junger Mann von einem Auto überfahren. Die Heimkinoauswertung von THE DARK hat ohne Probleme eine FSK16 erhalten.
 
 
 


 
 
 

THE DARK – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Studio Hamburg (KeepCase)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: The Dark; Österreich 2018

Genre: Drama, Thriller, Horror, Mystery

Ton: Deutsch DD 5.1, Englisch DD 5.1

Untertitel: Deutsch

Bild: 2.35:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 95 Min.

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: KeepCase mit Wechselcover

Extras: Trailer, Trailershow

Release-Termin: 27.09.2019

 

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THE DARK – Trailer

 
 


 
 
 

Marcel Demuth

(Rechte für Grafiken liegen bei FILMLADEN FILMVERLEIH | STUDIO HAMBURG)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
So finster die Nacht (2008)
 
Let Me In (2010)