Filmkritik: „The Medium“ (2021)

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THE MEDIUM

Story

 
 
 
Was als Dokumentation über Schamanismus beginnt, wird schon bald zu einem dämonischen Horrortrip, der kein gutes Ende zu nehmen scheint.
 
 
 


 
 
 

THE MEDIUM – Kritik

 
 
 
Die Mockumentary bleibt im Horrorfilm ein beliebtes Stilmittel. Warum sollte sich also nicht auch mal ein südkoreanisches Werk an diesem Mittel bedienen? „The Medium“ besitzt streng genommen eigentlich keinerlei neue Zutaten, mischt bekannte Elemente allerdings ein wenig anders zusammen und wirkt so immerhin einigermaßen eigenständig. Der große Wurf bleibt zwar aus, aber für Genrefans ist dieser Film dennoch einen Blick wert.
 
 
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Eine Filmcrew will eine Dokumentation über eine thailändische Schamanin drehen. Während der Dreharbeiten machen sie auch Bekanntschaft mit ihrer Nichte Mink. Diese zeigt Symptome, dass ihr vielleicht der Schamanismus vererbt wird und da sowieso bald eine Zeremonie ansteht, soll alles auf Film verfolgt werden. Doch das Verhalten von Mink wird immer sonderbarer und es dauert nicht lange, da gilt es als zweifelhaft, ob das, was ihr da gerade geschieht, wirklich im Sinne vom Schamanismus ist. Scheinbar hat eine böse Kraft Besitz von Mink ergriffen. Die Story besitzt nun nicht gerade viele Zutaten, die man aus dem Horrorbereich nicht schon in- und auswendig kennt. Lediglich die Tatsache, dass alles wie eine lehrreiche Dokumentation über den Schamanismus beginnt, grenzt sich da von anderen Vertretern dieser Art noch etwas ab. Allgemein ist der Erzählstil relativ eigenständig und trotzdem kommt einem das als Fan solcher Werke irgendwie alles schon bekannt vor. Überraschungen gibt es da nur wenige, Erklärungen gibt es keine und die Geschichte wird etwas langatmig erzählt. Außerdem kann sich auch „The Medium“ nicht vor den typischen Fehlern der Mockumentary schützen.
 
 
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Diese sollten bekannt sein. Es ist einfach unglaubwürdig, wenn das Filmteam in den schlimmsten Gefahrensituationen einfach weiter filmt. Sowieso ist die Frage berechtigt, warum das Werk überhaupt im Stile einer Mockumentary gedreht wurde. So richtig ernst nimmt den Stil hier nämlich niemand. So gibt es ständig Soundeffekte und einen Score zu hören und manchmal fühlt man sich als Zuschauer auch nicht mehr so, als würde man hier gerade eine Fake-Doku schauen. So groß der Reiz dieser Herangehensweise also auch sein mag, es gab definitiv schon Werke, die das authentischer hinbekommen haben. Ansonsten gibt es an der Inszenierung allerdings nicht viel auszusetzen. Das kommt ohne große Effekthascherei aus, wirkt zuweilen fast bodenständig und bietet ein paar hübsche Bilder. Die Atmosphäre hingegen funktioniert nicht immer so gut. Es mangelt „The Medium“ an Bedrohlichkeit und an Grusel. Da kommt zwar immer wieder Horror in angenehmen Portionen auf, aber subtilen Spuk sucht man eher vergebens und das Resultat macht einfach zu wenig Angst. Das ist schade, weil die Stimmung an sich doch sehr düster und hoffnungslos erscheint. Nur wird hier zu wenig daraus gemacht.
 
 
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Ein wenig liegt das sicher auch an der Figurenzeichnung, die doch reichlich mau erscheint. Es gibt allgemein nur wenige Hauptfiguren und einen echten Draht kann man zu keinen der Charaktere aufbauen. Ebenfalls schade ist, dass das gesamte Filmteam so wenig involviert ist. Wer da gerade filmt, bekommt man kaum mit, weil dem Zuschauer die Crew nicht näher gebracht wird. Das wäre aber vorteilhaft gewesen, wenn man mit den Figuren mitfiebern soll. So beobachtet man einfach nur den Untergang von ein paar Leuten, mit denen man sowieso nichts anfangen kann. Die deutsche Synchronisation klingt zudem etwas künstlich und ist nicht so prickelnd. Die darstellerischen Leistungen soll das nicht unbedingt schmälern, denn hier wird man grundsolide bedient. Mehr allerdings auch nicht. Kein Schauspiel will sich so richtig einprägen und leider muss man deshalb von Belanglosigkeit sprechen, selbst wenn die Leistungen wirklich alle brauchbar sind.
 
 
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Mit einer üppigen Laufzeit von guten zwei Stunden ist „The Medium“ nicht gerade kurz ausgefallen und das bemerkt man als Zuschauer. Diese Laufzeit ist keineswegs notwendig gewesen. Nach einer etwas längeren Einleitung, die wirklich noch halbwegs als Doku durchgehen könnte, beginnt man nämlich auch direkt mit dem Horror, lässt sich für diesen dann aber reichlich Zeit. Die ein oder andere Länge entsteht und die vielen Texteinblendungen zwischendurch unterbrechen immer wieder die Illusion der Echtheit. So richtig spannend will das alles kaum werden, aber das fast halbstündige Finale kommt dann reichlich versöhnlich daher. Hier erreicht der Horror seinen Höhepunkt und es wird mächtig finster. Die letzte halbe Stunde macht enorm viel Spaß und haut dermaßen rein, dass man über die ein oder andere Länge zuvor gerne hinwegsehen mag. Auch bestätigt sich hier noch mal der wirklich düstere Grundton des Films. Mit vielen Effekten braucht man bei „The Medium“ nicht zu rechnen und besonders brutal wird es ebenfalls nicht. Dies sind beides Elemente, die der Film jedoch nicht notwendig hat und diese Bodenständigkeit tut ganz gut. Seine Freigabe ab 16 Jahren hat sich das Werk natürlich dennoch verdient. Der Score besteht oftmals eher aus Geräuschen, erfüllt seinen Zweck aber solide.
 
 


 
 
 

THE MEDIUM – Fazit

 
 
 
6 Punkte Final
 
 
 
„The Medium“ ist für Freunde des Genres durchaus zu gebrauchen, er stellt jetzt aber auch nichts Weltbewegendes dar. Der Mockumentary-Stil wurde wenig authentisch benutzt und ergibt an manchen Stellen wenig Sinn. Außerdem bemerkt man ihn manchmal eigentlich kaum. Ob das nun positiv oder negativ ist, sollte jeder für sich selbst entscheiden. Fakt ist jedoch, dass die Handlung nicht viel Neues zu bieten hat, die Figurenzeichnung zu belanglos erscheint und die Laufzeit auch gut und gerne um ca. eine halbe Stunde reduziert hätte werden dürfen. Sieht man von diesen Mängeln allerdings ab, dann bekommt man eine solide Qualität geboten. Die Atmosphäre besitzt zwar nicht sonderlich viel Grusel, aber der Horror kommt dennoch oftmals gut zur Geltung. Besonders in der letzten halben Stunde, die wirklich sehr gut gelungen ist. Die Darsteller erledigen ihre Job zufriedenstellend und die Sache mit dem Schamanismus bringt wenigstens noch etwas Eigenständigkeit mit sich. Von daher sicher kein Must-see, aber nice to have!
 
 
 


 
 
 

THE MEDIUM – Zensur

 
 
 
Die deutsche Fassung von „The Medium“ ist ungeschnitten und frei ab 16 Jahren.
 
 
 


 
 
 

THE MEDIUM – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Plaion Pictures (Blu-ray im KeepCase)

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(c) Plaion Pictures (Blu-ray + Bonusfilm „Shutter – Sie sind unter uns im Medium“ auf einer 2. Blu-ray)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: The Medium; Südkorea | Thailand 2021

Genre: Horror, Thriller Drama

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch

Bild: 2.39:1 | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 130 Min.

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: KeepCase

Extras: Bildgalerie, Trailer | zusätzlich im Mediabook: Bonusfilm „Shutter – Sie sind unter uns“ (2004), Interviews, Behind the Scenes, Das Fotophänomen, Originaltrailer, Trailershow, Booklet

Release-Termin: Mediabook + KeepCase: 28.07.2022

 

The Medium [Blu-ray im KeepCase] ungeschnitten auf AMAZON bestellen

The Medium [Blu-ray + Bonusfilm „Shutter – Sie sind unter uns im Medium“ auf einer 2. Blu-ray] ungeschnitten auf AMAZON bestellen

 
 


 
 
 

THE MEDIUM – Trailer

 
 


 
 
 

Benjamin Falk

(Rechte für Grafiken liegen bei Plaion Pictures)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
The Wailing (2016)
 
Erlöse uns von dem Bösen (2014)
 

Filmkritik: „Violation“ (2020)

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VIOLATION

Story

 
 
 
Eine unglücklich mit ihrem Mann zusammen lebende Frau trifft sich mit ihrer entfremdeten Schwester und deren Freund in idyllischer Naturumgebung, wobei alte Narben wieder aufreißen.
 
 
 


 
 
 

VIOLATION – Kritik

 
 
Der Orchestersoundtrack stimmt an Opern oder klassische Musik erinnernde Melodien an und unterlegt damit die ersten Einstellung eines nebligen Sees im Wald, deren Schärfebereich sich langsam verlagert. Anschwellende Vogelgesänge und Zeitlupenaufnahmen eines unfassbar hübschen Wolfes gesellen sich dazu, vermitteln eine Arthouse-Atmosphäre und Naturverbundenheit, bevor Donner einsetzt und Unheil androht.
 
 
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Angespannte Klänge untermalen nun eine ansonsten stille Autofahrt, verschnitten mit hübsch komponierten, künstlerischen Umgebungsaufnahmen. Ganz im Kontrast zu der auf Eis liegenden Stimmung im Auto des scheinbar unglücklichen Paars steht nun die ausgelassene, freundliche Atmosphäre der Gastgeber; eines jungen Pärchens mit Grundstück direkt am Wald. Die folgenden Szenen charakterisieren unsere Protagonistengruppe nun durch natürliche, glaubhafte und realistische Einstellungen sowie Dialoge, Diskussionen und Andeutungen, präsentiert abermals mit klassischer Musik, gespiegelten Shots, symmetrisch durchkomponierten Bildern der herumtollenden, zu zweit durch den Wald ziehenden, grillenden oder den Trip aufgrund einer langsam kippenden Stimmung verlassen wollenden Handlungsträger. „Handlung“ ist dabei auch ein gutes Stichwort, denn wenn nach knapp einer halben Stunde erstmalig überdeutliches Foreshadowing kommt und durch aufbrausende Geigen erstes Konfliktpotential entdeckt wird, scheint die Richtung schon recht eindeutig – nur bleiben dem Film zu diesem Zeitpunkt noch etwa 80 Minuten für den Ablauf der geteasten Ereignisse und wem das deutlich zu lang vorkommt, der liegt leider wirklich nicht falsch: Denn „Violation“ kann zwar für etwa eine halbe Stunde gewinnbringend seine Charaktere aufbauen, den Konflikt etablieren und in einer sehr langen, unerwartet mutigen Szene für Spannung sorgen – hat danach aber auch wirklich mit enormer Überlänge zu kämpfen.
 
 
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Die Erzählstruktur dieses Films sorgt nämlich dafür, dass sowohl die Frage nach dem „Was?“ als auch die nach dem „Warum?“ nach weniger als der Hälfte der Laufzeit beantwortet werden, was nur noch weniger interessantes Füllmaterial, Nebenstränge, Detailfragen und natürlich ewige, elegische Zeitlupenszenen mit Chorsoundtrack zur Zwangsästhetisierung lässt, um die restliche Stunde zu füllen. Und während die Aufnahmen des Wolfs zu Beginn des Films noch charmant waren und punkten konnten, hat jede weitere nichtssagende, den Plot auf oberflächlichste Weise metaphorisch noch einmal und noch einmal wiederkauende „Arthouse“-Szene mich später nur noch zum Augen-aus-dem-Kopf-Rollen gebracht. Wann immer die Geschichte sich erzählt, nimmt sie sich viel Zeit für realistische und lange Dialogszenen – diese wären jedoch nur dann clever oder spannend, wüsste man nicht schon längst, worauf das Ganze hinauslaufen wird. Dass die tragisch-unangenehme Schlüsselszene des Films dann noch erneut so ästhetisch und „erhebend“ inszeniert wird, ist dabei nicht ganz unproblematisch, kann ohne Spoiler aber nicht sinnvoll ausdiskutiert werden.
 
 
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Die Mischung aus ätzend langsamer Arthouse-Überinszenierung, extrem vorhersehbaren – sowie zu dem Zeitpunkt bereits belanglosen – Dialogszenen, einigen schwer nachvollziehbaren Entscheidungen in Schlüsselmomenten und einer immer wieder zu nüchternen, ruhigen und distanzierten Erzählhaltung ist es also, die dafür gesorgt hat dass dieser Film bei mir leider größtenteils für Langeweile gesorgt hat und so gar nicht wirken konnte. Was das jedoch keinesfalls heißen soll, dass „Violation“ ein handwerklich, technisch schlecht gemachter Film sei – das Editing ist zweckdienlich und teils sehr pointiert, die Bilder sind immer wieder überzeugend, das Sound-Design wirkt professionell. Auch der Cast überzeugt durch die Bank weg, gerade Hauptdarstellerin und Regisseurin Madeleine Sims-Fewer liefert eine mitreißende und persönlich wirkende Performance, aber auch Anna Maguire und Jesse LaVercombe wissen ihren Rollen Leben und Charakter einzuhauchen, ohne dass man es hier nur mit sympathischen, nachvollziehbaren Stereotypen zu tun hätte.
 
 
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Fans simpler, aber psychologisch unterfütterter und hochwertig produzierter Dramen mit Genreeinschlag können „Violation“ also sicherlich mal eine Chance geben, denn wirklich im Argen liegen hier nur das Script sowie eine Szene, was beides subjektiv ist. Von Filmfehlern, einem allzu unrealitischen Plot oder misslungenen Effekten kann hier keine Rede sein – mir hat die Struktur aber trotzdem den Genuß genommen.
 
 


 
 
 

VIOLATION – Fazit

 
 
 
4 Punkte Final
 
 
 
Überlanger, erst zu viel zu schnell, dann zu wenig zu langsam erzählender Drama-Thriller mit einigen hübschen Bildern und überzeugend gespielten Parts. Dennoch, wenn ich noch eine verdammte nichtssagende Zeitlupenszene mit Chor im Hintergrund erdulden muss, wars das endgültig mit meiner Toleranz für minimalistische, hochpolierte Langweiler.
 
 
 


 
 
 

VIOLATION – Zensur

 
 
 
„Violation“ wurde im April 2022 erstmals in Deutschland in vier Mediabook-Auflagen veröffentlicht. Diese waren FSK-ungeprüft und ungeschnitten. Mitte Juli 2022 erschien die von der FSK geprüfte Kaufhausfassung im günstigeren KeepCase. Die darin enthaltene Fassung ist ebenso ungeschnitten und frei ab 18 Jahren. Angesichts einiger sehr realistischer Gewaltmomente in Zusammenhang mit Rache-Thematik mutet es seltsam an, dass „Violation“ eine ungeschnittene FSK-Freigabe erhalten hat. Offenbar hatte die FSK einen guten Tag. Vor einigen Jahren wäre ein Film wie „Violation“ niemals komplett durch die FSK gekommen.
 
 
 


 
 
 

VIOLATION – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Nameless Media | Eurovideo Medien (Blu-ray im KeepCase)

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(c) Nameless Media (Blu-ray + DVD im Mediabook – jeweils auf 444 Stück limitiert)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Violation; Kanada 2020

Genre: Horror, Drama, Thriller

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch

Bild: 2.39:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 107 Min.

FSK: Keine Jugendfreigabe (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: KeepCase, Mediabook

Extras: Blu-ray gemastert von einem 4K Master, Redband-Trailer, Greenband-Trailer, Treffe die Filmemacher, zusätzlich im Mediabook: Film auf DVD, Booklet

Release-Termin: Mediabooks: April 2022 | KeepCase: 14.07.2022

 

Violation [Blu-ray im KeepCase] ungeschnitten auf AMAZON bestellen

 
 


 
 
 

VIOLATION – Trailer

 
 


 
 
 

Alexander Brunkhorst

(Rechte für Grafiken liegen bei Nameless Media | Eurovideo Medien)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Autumn Blood – Die Zeit der Rache (2013)
 
Elle (2016)
 
Get My Gun – Mein ist die Rache (2017)
 

Filmkritik: „Jungle Warrior“ (2017)

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JUNGLE WARRIOR

(TOMBIRUO)

Story

 
 
 
Ein deformierter, mit übernatürlichen Kräften ausgestatteter Dschungelheld rächt den Tod seines Vaters.
 
 
 


 
 
 

JUNGLE WARRIOR – Kritik

 
 
Wer bei dem Cover und Titel dieser Produktion spontan an einen malaiischen Tarzan denkt, der wird durch das epische, wenngleich auch billige Menü mit Zeitlupenaction und beeindruckenden Landschaftsaufnahmen so halb bestätigt – klar, im Dschungel spielt der Film und dass ein einzelner Protagonist dort lebt, mutet erst einmal ähnlich an. Doch die Tierwelt ist in „Tombiruo“ mal so gar nicht wichtig, von Lianen wird sich nicht geschwungen und so actionlastig dürfte Tarzan auch nie gewesen sein – was genau verbirgt sich hier also?
 
 

„In diesem Dschungel lebt ein Dämon.“

 
 
Es statet mit malerischen Naturaufnahmen und einer mediokren CGI-Libelle, dann folgt direkt Tombiruos Hintergrundgeschichte (Kampf im Regen, seine Mutter wurde vergewaltigt, die Hebamme rettet noch das Baby) sowie die Information, dass es sich tatsächlich um eine Romanverfilmung handelt. CGI-Baumwurzeln (oder doch Lianen) holen das Boot mit dem Baby zu sich, der Wald beansprucht diesen Krieger, in dem „ein Sturm wütet“, also für sich. Viel Voiceover einer alten Schamanin prophezeit Großes für unseren jungen Helden, sein Ziehvater reicht ihm nun seine leider eher lächerliche als ikonische Holzmaske, um den epischen neunminütigen Opener des Films zu beenden.
 
 

„Du hast das Gesicht der Götter!“

 
 
Na wenn das so ist, wieso dann die Maske? Wie dem auch sei, ganze 10000 Menschen sollen mal eben für ein „umstrittenes Dammprojekt“ umgesiedelt werden, der Firmenboss ist demnach natürlich böse und reckless, gleichzeitig wird auch noch ein Dorf angegriffen und Tombiruo eilt freilich zur Rettung herbei. Das Maß an Zerstörung, die Kameraarbeit und die Choreographien können sich in dieser Szene sogar sehen lassen, einzig die alle paar Sekunden zum letzten Schlag einsetzende Zeitlupe hat (bewusst?) einen sehr künstlichen Videospiel-Charakter, da es wirklich ein genau so funktionierendes System in zahlreichen Brawlern gibt. Tombiruo’s Dschungel/Ziehvater wird hinterrückt erschossen, Blutspucken in Zeitlupe folgt, tosende Trompeten setzen ein, der ganze Wald bebt im Angesicht dieser schreienden Uungerechtigkeit. Das Haus brennt lichterloh und ich dachte schon das wars mit der Actionsequenz, stattdessen springt unser Held nachfolgend noch mir-nichts-dir-nichts auf ein fahrendes Auto, prügelt sich während der Fahrt routiniert rein, steckt problemlos alles an Verletzungen weg und lässt seine CGI-Wurzeln dabei natürlich noch helfen.
Das wäre in einer „Asylum“-Produktion z.B. eine furchtbar hässlich und anstrengend editierte Szene mit miesen Effekten und ohne jeden Körperkontakt, hier aber war ich tatsächlich überraschend unterhalten und angetan von der technischen Grundkompetenz die dieser, für mich völlig aus dem Nichts kommende, Titel doch aufweisen kann.
 
 
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Ein echtes Auto crasht endlos rotierend den grünen Hügel runter, eine junge Reporterin wird als erwartete, weitere Protagonistin etabliert und zweifelt natürlich noch ein wenig an der Existenz des legendären Dschungelmenschen mit der Holzmaske. Dieser schneidet sich währenddessen selber und grunzt als erste Dialogzeile in tiefer Affenstimme „Vergib mir Vater“, was den Charakter leider direkt wieder weniger cool oder mysteriös macht. In der wohl härtesten, kompaktesten, wildesten Szene des Films überfällt der Jungle Warrior nun eine Fabrik des bösen Firmenchefs, nur damit sich diese sich aber leider mit Gasgranaten füllt und als Falle herausstellt – was macht man da als übernatürlicher Protagonist nun? Genau, man schreit so laut dass die Scheiben platzen und das Gas entweichen kann, rammt sich mit schierer Körperkraft durch das Rolltor, erledigt mit ein paar wuchtigen Martial-Arts-Einlagen die Gegner und rennt dann trotz blutigen Armdurchschusses einfach wieder weg. Großartig auch, wie die Action dieser Szene aus der ersten Perspektive gedreht wurde, was für wohlige „Hardcore“-Erinnerungen sorgt.
 
 
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Tombiruo hat eine Vision von seinem toten Ziehvater, mit der Journalistin folgt natürlich noch eine doch sehr Tarzan-mäßige „Du bist mein Retter“//“Fürchte dich nicht vor mir!“-Szene, die Dialoge sind oft allzu pathetisch dick aufgetragen und einige Lens-Flare-Einstellungen unterstützen nur, wie künstlich die Beleuchtung in diesem Dschungel doch teilweise ist – von einem wirklich unironisch guten Film ist „Jungle Warrior“ also definitiv weit entfernt. Doch wann immer nicht gelabert sondern sich geschlagen wird, die Story zur Nebensächlichkeit verkommt und der Film seine technischen Muskeln spielen lassen kann, ist für Unterhaltung gesorgt.
 
 

„Schick deine Liebe aus dem Reich der Toten!“

 
 
Dass einige Bewegungen dabei immer wieder schneller abgespielt werden ist ein unnötiges Gimmick, trotzdem sind die Action-Einlagen unterm Strich die Highlights des Films, während der Rest schnell vergessen sein dürfte. Die Backstory der Schamanin schießt mit einem gesungenen „Ich bewahrte ihre Plazenta auf!“ den Vogel ab, nachdem der übliche und vorhersehbare Twist abgehandelt wurde betritt dann aber endlich wieder Absurdität der unterhaltsameren Natur die Bühne, durch einen Brille & Leder-Cowboyhut tragenden Antagonisten. Doch selbst ein reines Runterbrechen auf die Action und deren Künstlichkeit wird dieser Produktion nicht gerecht, wie durch einen entweder unfassbar gut getricksten, oder echten Flammenwerfer-Einsatz sowie einen durchaus gewitzten, fiesen kleinen Twist noch offensichtlich wird.
 
 
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Der letzte Kampf geht mit Slow-Motion, Explosionen, Flammen, herumfliegendem Dreck, Blitzen, Donner und matschigen Böden nochmal in die Vollen und kann auch mit seinen Kamerabewegungen beeindrucken, einzig das überlang gestreckte, extrem kitschige und vorhersehbare Ende hätte es nicht gebraucht – 80 Minuten mit Abspann wären hier genug gewesen, doch diese Wucht und Größe an Action und Spektakel gibt es wohl oftmals einfach nicht, ohne die abrundende Portion Kitsch und Pathos dazu.
 
 


 
 
 

JUNGLE WARRIOR – Fazit

 
 
 
5 Punkte Final
 
 
 
Bemüht epische, teils unfreiwillig komische, pseudomystische Actionkost mit stark inszenierten, wenn auch teils zu künstlichen, krachenden Actioneinlagen und viel Pathos drumherum. Als Genrefan definitiv einen Blick wert.
 
 
 


 
 
 

JUNGLE WARRIOR – Zensur

 
 
 
„Jungle Warrior“ heißt im Original „Tombiruo“ und wurde am 17.12.2021 erstmals in Deutschland in drei Mediabook-Auflagen veröffentlicht. Diese waren FSK-ungeprüft und ungeschnitten. Ende Juni 2022 erschien die von der FSK geprüfte Kaufhausfassung im günstigeren KeepCase. Die darin enthaltene Fassung ist ebenso ungeschnitten und frei ab 16 Jahren.
 
 
 


 
 
 

JUNGLE WARRIOR – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Nameless Media | Eurovideo Medien (Blu-ray im KeepCase)

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(c) Nameless Media (Blu-ray + DVD im Mediabook – jeweils auf 333 Stück limitiert)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Tombiruo; Malaysia 2017

Genre: Horror, Action, Drama

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Malaiisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch

Bild: 2.39:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 92 Min.

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: KeepCase, Mediabook

Extras: Trailer, Making-of, zusätzlich im Mediabook: Film auf DVD, Booklet

Release-Termin: KeepCase: 30.06.2022

 

Jungle Warrior [Blu-ray im KeepCase] ungeschnitten auf AMAZON bestellen

 
 


 
 
 

JUNGLE WARRIOR – Trailer

 
 


 
 
 

Alexander Brunkhorst

(Rechte für Grafiken liegen bei Nameless Media | Eurovideo Medien)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Raging Fire (2021)
 
Predator (1987)
 
John Rambo (2008)
 

Filmkritik: „Dark Glasses – Blinde Angst“ (2022)

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DARK GLASSES – BLINDE ANGST

(OCCHIALI NERI | DARK GLASSES)

Story

 
 
 
In Rom hat es ein Serienkiller auf Prostituierte abgesehen und die Sexarbeiterin Diana soll bald Bekanntschaft mit ihm machen.
 
 
 


 
 
 

DARK GLASSES – Kritik

 
 
Wenn ein Altmeister wie Dario Argento im Alter von über 80 Jahren noch mal einen neuen Film auf den Markt schmeißt, dürfte die Spannung groß sein. Erst recht, wenn sein letztes Werk (in diesem Falle „Dracula 3D“) ca. zehn Jahre zurückliegt und sowohl bei Fans, wie auch bei Kritikern nicht gerade gut ankam. Über Argento selbst muss man wohl nicht mehr viel schreiben. Er war ein prägender Schöpfer des Subgenre Giallo und gilt allgemein als sehr wegweisend, was das moderne Horrorkino betrifft. Seine großen Taten vollbrachte Argento aber eben in den 70er und 80er Jahren. Nicht, dass er danach nicht auch noch ein paar gute Filme drehte, nur an das, was den Kult um ihn erst hervorbrachte, konnte Argento kaum noch anknüpfen. Das macht die Spannung auf „Dark Glasses“ eigentlich nur noch größer, weil man hier überhaupt nicht wissen kann, was für eine Qualität einen erwartet. Und die bisherigen Kritiken unterstützen dies sogar noch. Während das Werk teilweise sehr wohlwollend aufgenommen wurde, wird es von anderen als langweilig und uninspiriert bezeichnet. Und leider liegt die Wahrheit irgendwo in der Mitte.
 
 
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Diana verdient sich ihr Geld als Edelprostituierte in Rom. In der Stadt hat es aber gerade ein psychopathischer Serienkiller auf eben solche abgesehen. Er ermordet sie brutal mit einer Cello-Saite. Auch Diana soll ein Opfer von ihm werden, doch sie kann entkommen und es kommt zu einem Autounfall. Dabei wird die hübsche Frau blind und muss sich fortan mit dieser Behinderung durch ihr Leben schlagen. Unterstützung erhält sie von einem kleinen, chinesischen Jungen, der zufälligerweise im anderen Auto saß. Sein Vater ist bei dem Unfall gestorben und seine Mutter liegt im Koma. Deshalb kümmert sich Diana um den Jungen und er hilft ihr. Und Hilfe ist dringend erforderlich, denn der Killer will sein Werk noch vollenden. Die Story ist nicht gerade das Glanzstück von „Dark Glasses“, aber man muss so fair sein und sagen, dass im Giallo sowieso selten eine große Geschichte im Vordergrund stand. Und die Werke von Argento zeichnen sich auch eher über seine tolle Inszenierung aus, als über eine ausufernde, bestens konstruierte Handlung. Trotzdem macht es sich das Drehbuch hier teilweise zu einfach. Dass man die Identität des Killers nicht groß erraten muss, ist eigentlich okay, dass sie aber so lustlos verraten wird, stört schon eher. Außerdem besitzt „Dark Glasses“ einfach keinerlei neue Einfälle und ist teilweise schon arg unlogisch.
 
 
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Das bringt uns auch gleich zu der Figurenzeichnung, die dem Werk am ehesten ein Bein stellt. Mit der Hauptfigur Diana kann man nämlich schon mal herzlich wenig anfangen. Sie ist weder un- noch sympathisch, sondern einfach nur belanglos, ohne Facetten und ohne echtes Profil. Leider wirkt auch der chinesische Junge nicht gerade besser gezeichnet. Dabei geht hier viel Potenzial verloren, denn die großen Unterschiede der Kulturen der beiden Protagonisten werden nahezu gar nicht benutzt. Ein solch unterschiedliches Paar hätte man doch viel reizvoller verwenden können. Eine Chemie entsteht zwischen den Beiden leider ebenso kaum. Da erscheint es fast passend, dass Ilenia Pastorelli und Xinyu Zhang in diesen Rollen nicht komplett überzeugen können. Ihr Schauspiel ist manchmal etwas hölzern, wobei Pastorelli immerhin mit optischen Reizen dienen kann und Zhang etwas kindliche Naivität ausstrahlt. Das alleine reicht nur eben nicht, um mit den Charakteren mitfiebern zu können. Wie es sich für einen Argento gehört, spielt auch seine Tochter Asia mit, bekleidet jedoch nur eine kleine Nebenrolle, in der sie nicht weiter auffällt.
 
 
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Die restlichen Charaktere erscheinen dann völlig unwichtig und willkürlich. So wirkt es fast wie ein beabsichtigtes Klischee, wenn man Ermittler mit ins Spiel bringt, die jedoch überhaupt nichts erreichen und irgendwann gar nicht mehr vorkommen. Auch sonst verhalten sich manche Figuren hier ganz schön doof und das raubt dem Werk Atmosphäre. Eigentlich möchte „Dark Glasses“ nämlich vollkommen ernst und düster erscheinen. Argento hat sich von seinen etwas trashigeren Ausflügen entfernt und macht nun das, was er früher besonders gut konnte. Eigentlich ist das handwerklich auch alles noch ziemlich brauchbar ausgefallen, nur fehlen eben die besonderen Bilder. Der Anfang mit seiner Sonnenfinsternis ist da noch der cleverste und passendste Einfall, der auch für gelungene Bilder sorgt. Das letzte Drittel in der Natur kann ebenfalls noch ein paar kleine Höhepunkte setzen, doch ansonsten ist die Inszenierung vor allem eines: Durchschnittlich und austauschbar. Und das lässt sich eben leider auch von der Atmosphäre behaupten, die zu wenig Bedrohung versprüht. Selbstverständlich sind alle Markenzeichen eines Giallo vorhanden, nur ausgerechnet die Stimmung fehlt größtenteils.
 
 
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Dass man sich von „Dark Glasses“ trotzdem einigermaßen gut unterhalten lassen kann, liegt an seinem Abwechslungsreichtum. Das Geschehen strotzt zwar nicht gerade vor Tempo, tritt allerdings auch nie auf der Stelle und bietet zumindest einige Kulissenwechsel. Spannend ist das kaum und auf eine clevere Auflösung sollte niemand hoffen, aber die Laufzeit ist mit knapp 90 Minuten angemessen gehalten und ein paar starke Momente hat der Film ja schon zu bieten. Größere Gewalteskapaden gehören allerdings eher weniger dazu. Es gibt eine handvoll recht derber Szenen, die auch ganz gut ausgefahren werden, aber man kann nicht behaupten, dass diese im Vordergrund stehen würden. Selbstzweckhaft sind sie dennoch, dafür sehen die Effekte jedoch gut aus. Was „Dark Glasses“ im Endeffekt tatsächlich noch etwas aufwertet, ist sein starker Score von Arnaud Rebotini. Diesem gelingt es nämlich wunderbar auf der einen Seite altmodisch nach Goblin zu klingen und andererseits eigene Akzente zu setzen.
 
 


 
 
 

DARK GLASSES – Fazit

 
 
 
5 Punkte Final
 
 
 
„Dark Glasses“ ist leider nicht die erhoffte Großtat eines Altmeisters, aber ein Schritt zurück zu den eigenen Wurzeln ist schon geglückt und das Werk besitzt durchaus gute Momente. Im Endeffekt sind es nur leider zu wenige. Die Handlung kann schon mal kaum reizen, wurde schlecht konstruiert und dient mit unlogischen Aktionen von unwichtigen Charakteren. Auch die Figurenzeichnung lässt viel Potenzial liegen und leider kann der Film nicht mal aus schauspielerischer Sicht komplett punkten. An der Inszenierung hingegen kann man manchmal schon erkennen, dass Argento seine Arbeit noch versteht. Es gibt zwar kaum Szenen, die zum Staunen anregen, aber manche Ideen sind gut und die handwerkliche Arbeit ist in Ordnung. Außerdem ist der Film selten so richtig langweilig. Atmosphäre ist allerdings zu wenig vorhanden und etwas blutiger hätte das gerne auch noch ausfallen dürfen, weil die Gewalt hier sowieso zum reinen Selbstzweck verkommt. Es bleibt ein Film, der im Endeffekt eigentlich eine leicht unterdurchschnittliche Wertung verdient hätte, es mit kleinem Argento-Bonus und durch den tollen Score aber noch gerade so auf fünf Punkte schafft!
 
 
 


 
 
 

DARK GLASSES – Zensur

 
 
 
„Dark Glasses – Blinde Angst“ hat in Deutschland eine Freigabe ab 18 Jahren erhalten und ist ungeschnitten.
 
 
 


 
 
 

DARK GLASSES – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Pierrot Le Fou (Blu-ray + DVD im Mediabook – Cover A)

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(c) Pierrot Le Fou (Blu-ray + DVD im Mediabook – Cover B)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Occhiali neri; Italien 2022

Genre: Horror, Mystery, Thriller

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Italienisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch

Bild: 2.39:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 90 Min.

FSK: keine Jugendfreigabe (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Mediabook

Extras: Trailer, Videobotschaft von Regisseur Dario Argento, Behind the Scenes, Film auf DVD, Poster, Booklet

Release-Termin: Mediabooks: 29.07.2022

 

Dark Glasses [Blu-ray + DVD im Mediabook – Cover A] ungeschnitten auf AMAZON bestellen

Dark Glasses [Blu-ray + DVD im Mediabook – Cover B] ungeschnitten auf AMAZON bestellen

 
 


 
 
 

DARK GLASSES – Trailer

 
 


 
 
 

Benjamin Falk

(Rechte für Grafiken liegen bei Pierrot Le Fou)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Das Geheimnis der schwarzen Handschuhe (1970)
 
Vier Fliegen auf grauem Samt (1971)
 
Die Säge des Teufels (1973)
 

Filmkritik: „The Stylist“ (2020)

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THE STYLIST

Story

 
 
 
Die junge, introvertierte Haarexpertin Claire fühlt sich nach einigen Treffen zu einer Frau hingezogen, die sie prompt zu ihrer Hochzeit einlädt.
 
 
 


 
 
 

THE STYLIST – Kritik

 
 
Jill Gevargizians 2016 entstandenes Werk „The Stylist“ ist ein 12-minütiger Kurzfilm rund um eine junge Stylistin, die in ihrem Salon eine Frau skalpiert und daraufhin im Kellerraum den Skalp trägt und vor ihrem Spiegel einen kleinen Nervenzusammenbruch erleidet. Verträumt sowie hochprofessionell bebildert und einfühlsam von Najarra Townsend (Dementia Part II, Contracted, Wolf Mother) gespielt, weiß dieser so gemeine wie menschliche Fast-Viertelstünder für sich stehend auf jeden Fall zu überzeugen, einzig als „proof of concept“ für ein gegebenenfalls größeres Projekt fehlt es hier noch an Substanz oder einem implizierten größeren Handlungsrahmen.
 
 
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Vier Jahre später wurde das Gedankenexperiment Realität, denn Gevergizian sah in ihrem Kurzfilm scheinbar deutlich mehr Potential als gedacht, weshalb mit nahezu identischer Inszenierung und selber Hauptdarstellerin, die dieses Mal auch als Co-Produzentin an Bord war, das spielfilmlange Remake gewagt wurde – dieses Mal ganze 105 Minuten lang. Und genau hier liegt dann auch mein hauptsächliches Problem mit dieser Version von „The Stylist“ – der Film ist einfach viel zu inhaltsleer und oberflächlich, um die fast zweistündige Laufzeit auch nur annährend zu rechtfertigen.
 
 
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Claire ist der Name unserer einsamen Haarstylistin/Mörderin und bereits im Intro gibt es den ersten – exzellent getricksten – Mord per Skalpierung sowie die erste, zu sanften Klavierakkorden und erhebenden Ambient-Klängen maximal himmlisch inszenierte Haarpflege zu genießen. Ein Szenenablauf, den diese Langversion von „The Stylist“ verdammt ist ohne wirklichen Mehrwert immer zu wiederholen, da das Script schlichtweg nicht mehr hergibt. Denn bei aller Liebe für ruhige, langsame, stille Charakterdramen über verstörte Seelen – sowohl im Kurzfilm als auch im Intro dieses Films wurden die meisten wichtigen Aussagen oder Beobachtungen bereits getroffen, wortwörtlich wird von dem Job als Familienersatz und innerer Zerrissenheit gesprochen, was also soll bitte noch folgen?
 
 

„If she’s so good why doesn’t she do weddings?“

 
 
Eine Story abseits der Hauptsituation wird aufgebaut aber bleibt vorhersehbar, um Rätselspannung oder ein Mysterium rund um unsere Protagonistin ist das Script ebenfalls bemüht, läuft damit aber nur abgetretene Pfade ab. Die Chemie zwischen Townsend und ihrem Gegenüber Olivia, gespielt von Brea Grant (Halloween II, A Ghost Story, Looper, After Midnight) ist dabei stets glaubhaft und natürlich, trägt die jeweiligen Szenen. Technische Spielereien wie gelungen genutzte Splitscreen-Einlagen, die immer wieder sinnlichste aller Haarwaschmontagen oder der dröhnende, effektive Soundtrack wissen dabei immer wieder über die Inhaltslosigkeit hinweg zu trösten, von einer Nullnummer oder einem stümperhaften Werk ist „The Stylist“ also meilenweit entfernt – doch was nützt all die optische Finesse bei einer derart ereignislos und altbekannt vor sich hin dümpelnden Dramaturgie?
 
 
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Rot-blau gialloesques Disco/Argentolicht darf im weiteren Verlauf natürlich nicht fehlen, auch ist die Beleuchtung allgemein lobenswert atmosphärisch, ein paar Setdesigns stechen besonders positiv hervor und gerade in seinen ruhigen Szenen fühlt sich dieser Film sehr persönlich und glaubhaft an, erinnert gar an „She Dies Tomorrow“ – doch dann folgen wieder langgezogene Strecken völlig ohne Soundtrack, Dialog, neue Informationen oder bemerkenswerte Einstellungen und die schiere Stagnation des Geschehens frustriert auf ganzer Linie. Natürlich kriegt Claire eine Vorgeschichte spendiert, auch ist es ein netter Kniff dass sie bei aller Hochglanz-Fassade in einer dunklen Abfuckwohnung samt Altar haust und punktuell ist „The Stylist“ durchaus sympathisch. Doch für ein tiefschürfendes Psychogram oder eine erfrischende Filmerfahrung reicht das leider nicht – und wer hier für Splatter, Action, Spannung oder Horror kommt, der liegt sowieso grundliegend falsch.

 
 


 
 
 

THE STYLIST – Fazit

 
 
 
5 Punkte Final
 
 
 
Überlanges, sich zu früh ausbuchstabiertes und konzeptuell erschöpftes, intimes psychologisches Charakterdrama mit einer hervorragenden Hauptdarstellerin und hochprofessionellen Inszenierung. Ein ruhiger und zurückhaltender Film, der Genrefans kaum ansprechen wird.
 
 
 


 
 
 

THE STYLIST – Zensur

 
 
 
„The Stylist“ erschien Anfang 2022 in Deutschland über Nameless Media ungeprüft und ungeschnitten im Mediabook. Mittlerweile wurde der Film auch von der FSK geprüft und erhielt eine Freigabe ab 16 Jahren in der ungeschnittenen Fassung. Da auf der Blu-ray und DVD einige Trailer von Filmen enthalten sind, die von der FSK höher als FSK16 eingestuft wurden, ist auf dem Cover der Kaufhausfassung ein roter FSK-Flatschen zu finden.
 
 
 


 
 
 

THE STYLIST – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Lighthouse Home Entertainment (Blu-ray im KeepCase)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: The Stylist; USA 2020

Genre: Horror, Thriller, Drama

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch

Bild: 2.39:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 104 Min.

FSK: Film: FSK16 (ungeschnittene Fassung) | Blu-ray wegen Bonusmaterial: keine Jugendfreigabe

Verpackung: KeepCase

Extras: Trailer

Release-Termin: KeepCase: 24.06.2022

 

The Stylist [Blu-ray im KeepCase] ungeschnitten auf AMAZON bestellen

 
 


 
 
 

THE STYLIST – Trailer

 
 


 
 
 

Alexander Brunkhorst

(Rechte für Grafiken liegen bei Lighthouse Home Entertainment)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
In my Skin (2002)
 
She Dies Tomorrow (2020)
 

Filmkritik: „13 Fanboy“ (2021)

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13 FANBOY

Story

 
 
 
Ein maskierter Killer hat es auf Schauspieler abgesehen, die einst eine Rolle in Horrorfilmen spielten.

 
 
 


 
 
 

13 FANBOY – Kritik

 
 
Für was könnte man wohl prädestiniert sein, wenn man den Nachnamen Voorhees trägt? Nun, wenn man sich nicht gerade selbst eine Hockey-Maske aufsetzt und sich durch die Gegend meuchelt, liegt es wohl auf der Hand, dass man in einem Teil der „Freitag der 13.“ Reihe mitspielen sollte. Und genau das tat Deborah Voorhees 1985 auch, als sie im fünften Teil „Ein neuer Anfang“ eine Rolle ergatterte. Nun wollte Frau Voorhees aber wohl noch einen ganzen Schritt weitergehen. „13 Fanboy“ ist ein Meta-Slasher über eine der berühmtesten Reihen von diesem Subgenre. Doch taugt das Ganze deshalb auch etwas? Leider so gut wie gar nicht!
 
 
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Als Kind wurde die kleine Kelsie Zeugin, wie ihre Großmutter von einem maskierten Killer brutal ermordet wurde. Das Skurrile an der Sache war, dass die Großmutter einst als Schauspielerin in einem Slasher mitgespielt hatte. Seitdem sind viele Jahre vergangen und Kelsie versucht sich nun selbst als Schauspielerin. Doch plötzlich häufen sich wieder Morde. Der Killer von damals scheint zurück zu sein und er tötet am liebsten Schauspieler, die mal in einem Slasher zu sehen waren. Kelsie muss sofort Dee Wallace (als sie selbst) warnen, denn sie war damals die beste Freundin ihrer Großmutter. Die Idee der Handlung könnte man schon fast als smart bezeichnen. Es ist natürlich schon lange nicht mehr besonders originell Meta-Horrorfilme zu drehen, doch die Nachfrage scheint gegeben zu sein und wenn man es gut macht, kann das Ganze schon ordentlich funktionieren. Leider bleibt es bei „13 Fanboy“ bei der guten Grundidee, denn die Umsetzung ist alles andere als gelungen. Es mangelt dem Geschehen in der ersten Hälfte nahezu komplett an einem roten Faden. Da hangelt sich das Treiben von Szene zu Szene, wirkt gar episodenhaft und hat keine echte Hauptrolle zu bieten. Dies diente wohl vor allen Dingen möglichst viele bekannte Gesichter unterbringen zu können, nur zweckdienlich ist dies kaum ausgefallen.
 
 
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Wobei man sagen muss, dass „13 Fanboy“ hieraus seine einzige Daseinsberechtigung bezieht. Und ja, es macht zumindest für ein paar Minuten Spaß die vielen bekannten Gesichter wiedersehen zu dürfen. Da werden einem z.B. Deborah Voorhees selbst, C.J. Graham, Judie Aronson, Lar Park Lincoln, Tracie Savage, Ron Sloan und Jennifer Banko geboten, die sich alle selbst spielen und alle zumindest in einem Teil der großen „Freitag der 13.“ Reihe zu sehen waren. Nun werden sich sicher nur absolute Hardcore-Fans an alle Gesichter erinnern und deshalb reibt es einem der Film auch ordentlich unter die Nase mit wem man es zu tun hat, indem es Texteinblendungen gibt. Das wirkt dermaßen gewollt, dass der nette Effekt irgendwie schon wieder verpufft. Zum Glück gibt es aber auch noch bekanntere Namen. So darf ein Kane Hodder garantiert nicht fehlen und Corey Feldman schaut ebenfalls kurz vorbei. Scream-Queen-Ikone Dee Wallace übernimmt sogar eine Hauptrolle. „13 Fanboy“ lebt allerdings eher von seinen Namen, als von richtig gutem Schauspiel. Sucht man dieses, hat man in diesem Subgenre aber wohl sowieso nichts verloren.
 
 
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Dass der Film von seiner gewitzten Grundidee und den ganzen Darstellern aus alten „Freitag der 13.“ Filmen kaum einen Nutzen ziehen kann, liegt vor allen Dingen an der langweiligen, teilweise schon fast unstrukturierten Machart. Den Anfang kann man sich noch schmecken lassen und es wirkt kurz fast so, als könnte hier Freude aufkommen, doch dann verliert sich die erste Hälfte in Belanglosigkeiten, die schnell ermüdend wirken. Erst in den folgenden 50 Minuten kümmert man sich dann richtig um die Handlung, doch selbst hier muss man enttäuscht sein. Es ist zwar überraschend, wie ernst sich „13 Fanboy“ gibt, nur bringt das überhaupt nichts, wenn trotzdem nicht der Hauch von Spannung entsteht. Der Film versteht sich nicht als Komödie und gesellt sich somit nicht zu den spaßigeren Vertretern der Meta-Slasher. Dabei hätte ihm etwas Humor nicht geschadet und das lustlose Szenario auflockern können. Alleine der Twist um die Identität des Killers ist nämlich dermaßen vorhersehbar, dass man schon fast der Meinung sein könnte, der Film wolle es dem Zuschauer bereits vor dem Finale so offensichtlich verraten.
 
 
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Leider kann die Inszenierung nicht viel retten. Zu ihrer Verteidigung muss man sagen, dass Regisseurin Deborah Voorhees nicht viel Budget zur Verfügung hatte. Allerdings hätte man selbst dieses Geld nutzen können, um eine lustvollere Inszenierung vorzulegen. „13 Fanboy“ ist einfach von vorne bis hinten langweilig gestaltet. Die Optik kann nicht überzeugen und vor allem der Sound wird schlecht eingesetzt. In manchen Mord-Szenen fragt man sich echt, ob einem gerade die Lautsprecher im Stich lassen. Immerhin wird es etwas blutig. Die Effekte sind reichlich simpel getrickst, kommen jedoch ohne billiges CGI-Blut aus und gehen deshalb in Ordnung. Für eine Schlachtplatte hat das geringe Budget allerdings keineswegs gereicht. Das Finale zieht sich dann unnötig in die Länge, so wie eigentlich der gesamte Film. Warum es gleich rund 100 Minuten Laufzeit sein mussten, weiß der Geier. Eine knappe halbe Stunde weniger hätte für die simple Prämisse ebenfalls ausgereicht und ein flotteres Tempo hätte so manch eine Länge dezimieren können.
 
 


 
 
 

13 FANBOY – Fazit

 
 
 
3 Punkte Final
 
 
Was auf dem Papier sympathisch und kreativ klingt, erweist sich leider mal wieder als Flop, weil eine gute Idee alleine eben noch lange keinen guten Film macht. Man kann schon gestehen, dass vor allen Dingen „Freitag der 13.“ Fans hier zuweilen auf ihre Kosten kommen, denn die ganzen Original-Darsteller von früher, die man hier gewinnen konnte, machen kurzzeitig schon etwas her. Allerdings suhlt sich „13 Fanboy“ in diesem einzigen, positiven Aspekt auch so sehr, dass der Effekt schon wieder leicht zerstört wird. Ansonsten hat der günstige Film kaum etwas zu bieten. Die Handlung ist langweilig, die Laufzeit zu hoch und Splatter zu wenig präsent. Weder taugt die handwerkliche Arbeit viel, noch kann die Atmosphäre etwas erreichen. Das Werk nimmt sich viel zu ernst, was an sich nicht so negativ gewesen wäre, wenn denn wenigstens Slasher-Stimmung aufgekommen wäre. Stattdessen quält man sich durch belanglose 100 Filmminuten, von denen höchstens ein Viertel ganz solide ausgefallen ist. Beinharte Hardcore-Freitag-der-13.-Fans können ja mal ein Auge riskieren, aber insgesamt ist das hier ein Schuss in den Ofen, so sympathisch die Grundidee auch sein mag!
 
 


 
 
 

13 FANBOY – Zensur

 
 
 
„13 Fanboy“ hat in Deutschland von der FSK eine Freigabe ab 18 Jahren erhalten und ist ungeschnitten.
 
 
 


 
 
 

13 FANBOY – Deutsche Blu-ray

 
 
 
13-fanboy-2021-mediabook

(c) Pierrot Le Fou (Blu-ray + DVD im Mediabook)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: 13 Fanboy; USA 2021

Genre: Horror, Thriller

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch

Bild: 2.35:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 104 Minuten

FSK: keine Jugendfreigabe (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: DVD + Blu-ray im Mediabook

Extras: Trailer, Trailershow, Booklet, Hauptfilm auf DVD

Release-Termin: Mediabook: 10.06.2022

 
 

13 Fanboy [DVD + Blu-ray im Mediabook] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 


 
 
 

13 FANBOY – Trailer

 
 


 
 
 

Benjamin Falk

(Rechte für Grafiken liegen bei Pierrot Le Fou)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Freddy’s New Nightmare (1994)
 
Behind the Mask (2006)
 
You Might Be the Killer (2018)
 

Filmkritik: „Prom Night – Eine gute Nacht zum Sterben“ (2008)

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PROM NIGHT – EINE GUTE NACHT ZUM STERBEN

(PROM NIGHT)

Story

 
 
 
Die junge Donna überlebt als junge Schülerin nur knapp den Mordversuch ihres Lehrers, der sie wegen unerwiderter Liebe umbringen wollte. Einige Therapien und Albträume später wird die Schülerin von ihrer Vergangenheit eingeholt. Der mittlerweile inhaftierte Lehrer kann aus seiner Gefängniszelle ausbrechen und trachtet erneut der ahnungslosen Donna nach dem Leben. Die weiß von nichts und bereit sich gerade auf den Abschlussball ihrer High School vor.

 
 
 


 
 
 

PROM NIGHT – Kritik

 
 
PROM NIGHT ist ein Remake des Teen-Slashers PROM NIGHT – DIE NACHT DES SCHLÄCHTERS aus dem Jahre 1980, in dem sich Scream-Queen Jamie Lee Curtis um Kopf und Kragen kreischte. Während das Original aber noch zu einer Zeit entstand, in der das Slasher-Genre unverbraucht und neu war, lässt die Neuverfilmung genau jene Originalität missen.
PROM NIGHT von 2008 sieht gut aus und macht auch in technischer Hinsicht eine gute Figur. Problem ist aber, dass seine Macher die Handlung der Vorlage komplett ignorieren, eine neue Storyline in den Fokus rücken und dabei trotzdem nichts Neues zu erzählen haben. Die einzige Gemeinsamkeit zum viel zitierten 80er-Jahre-Slasher ist der im Titel erwähnte Abschlussball. Figuren, Killer und dessen Mordambitionen haben mit dem Original rein nichts gemein.
 
 
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Der eigenständige Richtungswechsel liest sich auf dem Papier gut, wirft aber die Frage in dem Raum, warum sich die Neuverfilmung generell die Blöße gibt, sich mit seiner kultigen Vorlage zu messen, wenn es doch kaum Gemeinsamkeiten gibt. PROM NIGHT von 2008 hätte nämlich jeden anderen Titel tragen können – wirbt aber auf Biegen und Brechen mit der Tatsache, eine Neuverfilmung zu sein. Pures Marketing, die dem Streifen aber immerhin zu finanziellen Erfolg verholfen hat. Das Remake brachte es in Amerika auf Platz 1 der Kinocharts, spielte knapp 60 Millionen Dollar und somit fast das dreifache seines Budgets ein. Ein Erfolg, der für Studio und Produzenten unerwartet kam – in diesem Fall aber nicht auf einen guten Film schließen lässt. Der hier vorgestellte und aufgewärmt Abschlussball ist beliebig, spannungsarm und langweilig – aber immerhin auf Hochglanz poliert.
 
 
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Wir sehen wieder einmal unsympathische sowie talentfreie Jungdarsteller aus dem Panini-Sammelalbum, die nacheinander um die Ecke gebracht werden, bis dem Killer von der mutigen Filmheldin das Mordhandwerk gelegt wird. Das ist alles vorhersehbar und ermüdend, zumal die Kills für einen Slasher auch relativ züchtig abgehandelt werden. Eine Tatsache, die auf die Entscheidung des Studios zurückzuführen ist. Das wollte in erster Linie einen Thriller fürs junge Publikum machen. Am Ende gabs dafür das PG-13 und lockte immerhin ahnungslose Slasher-Neulinge ins Kino, die vermutlich nach der Vorstellung sehr enttäuscht gewesen sein müssen.
 
 
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Damit auch die betagte Horrorfilm-Fraktion mit diesem Remake Frieden schließen konnten und um noch mal Kasse zu machen, erschien für den Heimkinomarkt eine Unrated-Fassung mit einer Minute mehr Gewaltmaterial. Das macht aus PROM NIGHT aber immer noch keinen besseren Film. Der Grund: Diesem Slasher fehlt es an Alleinstellungsmerkmalen und frischen Ideen, die man in dieser Art von Schockern noch nicht zu Gesicht bekommen hat. Hinzukommt, dass hier nichts im Gedächtnis bleibt. Zwar wird die Handlung von NELSON MCCORMICK routiniert abspult und in ästhetischen Bildern eingefangen; Figuren und Geschichte sind aber derart beliebig, dass sich an PROM NIGHT wohl in einigen Jahren kaum jemand erinnern wird.
 
 
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Offenbar wollte das keiner der Geldgeber so sehen. Die hörten nur die Kassen klingeln und vertrauten NELSON MCCORMICK einen weiteren Horrorklassiker an. Ein Jahr später brachte der die Neuverfilmung von THE STEPFATHER in die Lichtspielhäuser und blieb seiner Machart treu. So entstand ein erneut langweiliges wie bedeutungsloses Desaster, das nicht nur vernichtende Kritiken erhielt, sondern auch den Kassen gnadenlos scheiterte. Gründe, die dafür sorgten, dass man seither von NELSON MCCORMICK – zumindest im Kino – nichts mehr gehört hat. Ist auch besser so.
 
 
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PROM NIGHT – Fazit

 
 
 
5 Punkte Final
 
 
Leidlich spannendes Remake eines ganz großen Horrorklassikers ohne nennenswerte Ideen oder Alleinstellungsmerkmale. Während man heute noch immer über das Original von PROM NIGHT spricht, dürften sich vermutlich kaum noch Horrorfilmfans daran erinnern können, dass es mal vor knapp 15 Jahren ein Remake dieses Klassikers gab. Eine Erkenntnis, die darauf schließen lässt, dass genau jene Neuverfilmung keineswegs gut gewesen sein muss. Das können wir nur bestätigen.
 
 


 
 
 

PROM NIGHT – Zensur

 
 
 
PROM NIGHT erschien in Deutschland ungeschnitten mit einer FSK16 im Kino. Die Kinofassung hatte kaum Schauwerte zu bieten. Für den Heimkinomarkt kam die Unrated Fassung, die zeitgleich auch als Director’s Cut vermarktet wurde und etwas härter ausfiel. Sonderlich brutal ist diese aber auch nicht und wurde von der FSK ebenfalls für Zuschauer ab 16 Jahren freigegeben. Die Kinofassung schaffte es bisher nur ins Kino und ins TV. Das ändert sich nun aber mit der Mediabook-Veröffentlichung aus dem Hause CINESTRANGE EXTREME. Das Mediabook hat nicht nur die bekannte Unrated-Fassung (= Director’s Cut) auf Blu-ray zu bieten. Wer gern die weitaus seichtere Filmfassung (= Kinofassung) sehen möchte, hat ab nun auch die Möglichkeit dazu. Auf der Disc im Mediabook befindet sich auch die harmlose Kinofassung. Ob man die ohne die ohnehin schon wenigen Schauwerte sehen möchte, steht auf einem anderen Blatt.
 
 
 


 
 
 

PROM NIGHT – Deutsche Blu-ray

 
 
 
prom-night-2008-mediabook-a

(c) Cinestrange Extreme (Blu-ray + DVD im Mediabook – Cover A auf 222 Stück limitiert)

prom-night-2008-mediabook-b

(c) Cinestrange Extreme (Blu-ray + DVD im Mediabook – Cover B auf 333 Stück limitiert)

prom-night-2008-mediabook-c

(c) Cinestrange Extreme (Blu-ray + DVD im Mediabook – Cover C auf 222 Stück limitiert)

prom-night-2008-mediabook-d

(c) Cinestrange Extreme (Blu-ray + DVD im Mediabook – Cover D auf 111 Stück limitiert)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Prom Night; USA 2008

Genre: Horror, Thriller, Remake

Ton: Deutsch DD 5.1, Englisch DD 5.1

Untertitel: Deutsch

Bild: 2.40:1 (1080p) | @23,976 Hz Hz

Laufzeit: 88 Minuten (Kinofassung), 86 Minuten (Directors Cut)

FSK: ungeprüft (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Blu-ray + DVD im Mediabook

Extras: 24-seitiges Booklet „Die Sache mit dem Blut“ von Nando Rohner, Bildergalerie, Trailer, Kinofassung & Directros Cut

Release-Termin: Mediabooks: 30.05.2022

 

Prom Night – Eine gute Nacht zum Sterben [diverse Veröffentlichungen] ungeschnitten im CINESTRANGE EXTREME ONLINE SHOP kaufen

 
 


 
 
 

PROM NIGHT – Trailer

 
 


 
 
 

Marcel Demuth

(Rechte für Grafiken liegen bei Cinestrange Extreme | Sony Pictures Entertainment)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Bloody Homecoming (2013)
 
Alpha Girls (2013)
 
Prom Night (1980)
 

Filmkritik: „The Boy Behind The Door“ (2020)

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THE BOY BEHIND THE DOOR

Story

 
 
 
Die Freundschaft von Bobby und Kevin wird auf eine harte Zerreißprobe gestellt, als sie an einem sonnigen Tag gekidnappt werden und nur Bobby es schafft, zu entkommen.

 
 
 


 
 
 

THE BOY BEHIND THE DOOR – Kritik

 
 
Das Debüt des Regie-Gespanns David Charbonier und Justin Powell, die in der Zwischenzeit bereits den übernatürlichen Horrorfilm „The Djinn“ nachgeliefert haben, auch mit dem selben Cinematographen, Soundtrack-Komponisten und jungen Hauptdarsteller versehen übrigens, kann sich definitiv sehen lassen. Bei Filmen, in denen es jungen Jugendlichen oder gar Kindern statt sündigen Studenten oder voll ausgewachsenen Menschen an den Kragen geht, ist die Frage nach dem Mehrwert dieser Drehbuchentscheidung meiner Meinung nach immer am interessantesten – denn klar: Grundsätzlich wird das Geschehen erst einmal dadurch intensiviert und spannender gemacht, dass wir hier mit einem unschuldigen Minderjährigen mitleiden und nicht etwa mit einem Antihelden, der selber Dreck am Stecken hat. Die zu überwältigenden Antagonisten und Hürden wirken übermächtig, die Situation besonders aussichtslos – doch ob die kindliche Kreativität und Unbefangenheit, die in Einzelsituationen hilfreiche, kleinere Körpergröße oder auch die humorigen Aspekte der Konfrontation Kind vs. Erwachsener – wie bei „The Aggression Scale – Der Killer in dir“ oder „Becky“ – berücksichtigt und integriert werden, oder es sich um eine oberflächliche Ein-Satz-Prämisse als USP handelt, das gilt es durch ein genaueres Hinsehen zu ergründen….so dachte ich zumindest.
 
 
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Ähnlich wie „Don’t Breathe“ startet „The Boy Behind the Door“ mit dem Vorwegnehmen einer späteren Situation, das imo weder spannungsfördernd, noch überraschend oder für sich sonderlich motiviert wirkt. Die dröhnenden Drohnenfahrten der nebligen Wälder und knarzenden Öl-Bohranlagen sorgen zwar schnell für eine bedrohliche, rustikal ländliche Atmosphäre, doch dass hier nach wenigen Minuten geknebelte und gefesselte Kinder – unsere Hauptprotagonisten vom Cover nämlich – im Kofferraum entdeckt werden, war halt vom Erhalt der Blu-ray an bereits offensichtlich. Wie dem auch sei, eine „6 Stunden vorher“-Einblendung später werden unsere Protagonisten Kevin und Bobby vorgestellt, zwei sympathischeu und solide spielende Jungs aus ärmlichen Verhältnissen, die zusammen nach Kalifornien flüchten wollen, vorher aber zwischen idyllisch eingefangenen, im Wind wippenden Baumkronen ihren Baseball verlieren – und daraufhin ausgeknockt werden.
 
 
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Sofort befinden wir uns zurück im Kofferraum und wofür genau diese paar Minuten jetzt nötig waren, bleibt schleierhaft – so galant gefilmt einige der Einstellungen nämlich auch sind, so holprig fühlt sich die Erzählstruktur an. Dass von nun an jedoch sowohl chronologisch, als auch größtenteils dialogarm erzählt wird, gilt es dem Film hoch anzurechnen: Zwar kommt Bobby innerhalb kürzester Zeit allzu unrealistisch einfach und problemlos frei – doch da sein Freund noch immer in den Fängen ihrer Entführer steckt, entscheidet er sich zurück zu kehren. Außenaufnahmen mit extrem kleinen Schärfebereichen, knackendes und nahe gehendes Sounddesign sowie eine filmische und kühle, aber trotzdem realistisch und nie künstlich wirkende Beleuchtung lassen das behutsame, langsame Rumlaufen durchs alte Haus, das ich in diversen langweiligen Spukhaus-Pseudohorrorfilmen ja gerne kritisiere, zu vergnüglichen und spannenden Minuten werden. Statt einer unsinnigen Geister-Übermacht sicht man sich hier mit einem sehr realen und greifbaren Antagonisten konfrontiert, statt eines blassen, dämlich handelnden Erwachsenen mit einem cleveren und gerissenen Kind, das eine klare Motivation an die Hand bekommen hat, statt einfach nur sinnlos durch alte Gemäuer zu schreiten.
 
 
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Woran diese Umstände nur leider nichts ändern, das ist die Tatsache dass auch dieses Katz-und-Maus-Spiel den allzu gewöhnten Regeln folgt, was heißt dass ich nachfolgende mehrfach „Schade“ in meinen Notizen vermerken musste, da auch hier zahlreiche Möglichkeiten ungenutzt bleiben, dem Schrecken schnell und effektiv ein Ende zu setzen. Ein paar coole, moderne und hübsch gefilmte Ideen für kleinere Hindernisse oder problematische Situationen, die auch oftmals mit Bobbys Alter und der unvertrauten Umgebung, nicht so viel mit klassischer Thrillerunterhaltung zu tun haben, können sich in der folgenden Stunde noch sehen lassen: So muss Bobby sich in etwa mit der Bedienung eines Autos herumschlagen, oder muss Tipps zur Bedienung eines Telefons mit Wählscheibe erhalten, um überhaupt Hilfe holen zu können – doch während der erste Akt an sich spannend und kurzweilig daherkommt und der zweite durch eben solche Ideen aufgepeppt wird, so zerfällt das Kartenhaus dann leider ein gutes Stück weit, wenn wir uns im letzten Drittel aufhalten.
 
 
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Denn so unfassbar schmerzend, explizit, heftig und unangenehm eine einzelne, etwa 3-sekündige Szene bisher schon war, die mich ungläubig auf das FSK-16 Logo starren und wirklich zusammenzucken hat lassen, so lahm, harmlos, generisch und vorhersehbar kommen dann doch leider Finale und Ende daher. Zusammen mit einigen allzu unlogischen und konstruierten Spannungsszenen, ungenutzen Möglichkeiten bezüglich der Situation und Protagonisten und zu generischen, häufig gesehenen Szenenkonstrukten reicht das leider nur noch für eine schwache Empfehlung, wenn man denn Fan schicker, tighter, schnörkelloser Thriller ist, die sich mehr für eine emotionale Resonanz und eine Unmittelbarkeit der Situation interessieren, als für Logik oder eine ausgereifte Story.
 
 
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Loben sowie warnen vor muss ich nun noch die Ernsthaftigkeit und Erwachsenheit, mit der hier Gewalt gegen Kinder inszeniert wird. Ohne dass es wie perverse Selbstgefälligkeit rüberkommt oder aber durch Ironie aufgefedert und einfacher goutierbar gemacht wird, befinden wir uns als Zuschauer größtenteils in reiner Misere, leiden mit zwei entführten Kindern mit, die in dem heruntergekommenen Haus eines skrupellosen Gewalttäters überleben müssen. Keine leichte Kost, und das sollte sie auch offensichtlich nie sein – Respekt dafür.
 
 


 
 
 

THE BOY BEHIND THE DOOR – Fazit

 
 
 
6 Punkte Final
 
 
Humorfreier, hübscher, solide gespielter sowie inszenierter Thriller mit düsterer, ernster Thematik und spannender ersten halben Stunde, die nur leider mit mehr und mehr unlogischen Stellen und Klischees enttäuscht.
 
 


 
 
 

THE BOY BEHIND THE DOOR – Zensur

 
 
 
„The Boy Behind The Door hat in Deutschland eine FSK16 erhalten und ist ungeschnitten.
 
 
 


 
 
 

THE BOY BEHIND THE DOOR – Deutsche Blu-ray

 
 
 
The Boy Behind The Door Blu-ray

(c) Lighthouse Home Entertainment (Blu-ray im KeepCase)

The Boy Behind The Door Mediabook

(c) Lighthouse Home Entertainment (Blu-ray + DVD im Mediabook)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: The Boy Behind The Door; USA 2020

Genre: Horror, Thriller, Mystery

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch

Bild: 2.39:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 88 Minuten

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Blu-ray im Keepcase | Mediabook

Extras: Gag Reel, Alternatives Ende, Trailer | zusätzlich im Mediabook: Booklet, Film auf DVD

Release-Termin: Mediabook + KeepCase: 25.03.2022

 
 

The Boy Behind The Door [Blu-ray im KeepCase] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

The Boy Behind The Door [Blu-ray + DVD im Mediabook] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 


 
 
 

THE BOY BEHIND THE DOOR – Trailer

 
 


 
 
 

Alexander Brunkhorst

(Rechte für Grafiken liegen bei Lighthouse Home Entertainment)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Ghostland (2018)
 
Day 13 – Das Böse lauert nebenan (2020)
 
The Aggression Scale – Der Killer in dir (2012)
 

Filmkritik: „Spasmo“ (1974)

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SPASMO

Story

 
 
 
Nachdem Christian einen scheinbaren Killer in Notwehr erschossen hat und dessen Leiche spurlos verschwunden ist, fühlt er sich konstant verunsichert. Als eine mysteriöse, am Strand liegende Frau ihm eine Karte hinterlässt, geht er seiner Vermutung auf den Grund…

 
 
 


 
 
 

SPASMO – Kritik

 
 
Nach längerer Zeit mal wieder einen authentischen, italienischen Giallo aus den Siebzigern zu sichten ist jedes Mal aufs Neue eine hoch ästhetische und lohnenswerte Erfahrung, denn was Farben, Settings, Mode und Kameraarbeit angeht, macht den Italienern der Dekade so schnell einfach niemand etwas vor – doch ob Umberto Lenzis „Spasmo“ auch inhaltlich etwas zu bieten hat, das wusste ich vor der Sichtung absolut nicht. Wie viele italienische Genreregisseure scheint Lenzi am bekanntesten für seine Kannibalenfilme geworden zu sein, obwohl er auch etliche Western, Monumentalfilme, Thriller und andere Horrorfilme gedreht hat – mein erster Berührpunkt mit seinem Oeuvre aber war nun tatsächlich dieser stilsichere Psychothriller und ich muss sagen: Gerne mehr davon!
 
 

„Das ist alles so absurd, so absurd und gefährlich!“

 
 
Ein lederjackentragender Jüngling fährt mit der Honda seine Freundin durch die pittoreske Berglandschaft, einzig das folgende Rummachen auf der Autorückbank wird jäh von der Entdeckung einer gruseligen, am Waldrand aufgehangenen, menschengroßen Puppe unterbrochen. Zu betörenden Klängen der traumhaften Morricone-Score starten die stimmungsvollen Credits zu weiteren halbnackten Frauenpuppen, anschließend stößt ein Pärchen, bestehend aus Xenia (Suzy Kendall) & Christian (Robert Hoffman), am Strand auf eine Frau namens Barbara, die im ersten Moment tot erscheint. Statt – wie üblich – den von dieser mysteriösen Begegnung ausgehenden, erst mit seinen Andeutungen und Fragezeichen lange Zeit Spaß machenden, dann aber etwas zu repetitiv oder langsam verlaufenden Plot weiter nach zu erzählen, werde ich aus Spoilergründen stattdessen nur einen groben Abriss der folgenden ~90 Minuten wiedergeben, da man diesen, leicht noirigen, leicht mysteriösen, nicht auf die üblichen Tropen zurückgreifenden Film am besten möglichst unvorbereitet guckt.
 
 
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Erwartungsgemäß gilt es durchgängig die Farben, Bilder, Perspektiven, Tapeten, Lampen, Leinwände, Vorhänge, sprich, Setdesigns sowie Landschaftsaufnahmen zu würdigen, die der vielbeschäftigte Cinematograph Guglielmo Mancori, der unter anderem auch für Fulci gearbeitet, oder die Bilder in Franco Prosperi’s „Wild Beasts“ gezaubert hat, versiert zu verewigen wusste. Sowohl die nächtlichen Hafenimpressionen und Küstenumgebungen, als auch das nach den 70ern schreiende Hotel- und Badezimmer; die mit ausgestopften Raubvögeln vollgestellte Wohnung samt knallroten Türen, oder die POV-Aufnahmen des Killers, alles davon wurde stillvoll und durchdacht aufgenommen, was auch bei durchhängender Dramaturgie einen Eigenwert bietet. Doch statt einen allzu generischen oder unspektakulären Fall durch audiovisuelle Schmankerl zu veredeln, dürfte jegliche kurzzeitig aufkommende Langeweile oder Ödnis eher aus der zugrundeliegenden Struktur des twistreichen und nicht gerade gewöhnlichen Scripts stammen, denn aus einer fehlgeleiteten Inszenierung. So gibt es trotz eines kleinen Casts mit nur elf Charakteren mehrere zu verfolgende Fährten, glaubt man dann, die Story durchschaut zu haben, entpuppt sie sich als noch düsterer und unerwarteter, als vielleicht gedacht.
 
 
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Zwischen Eifersuchtsgeschichten mit überraschend wenig Erotik für die Zeit und das Genre, paranoider Alptraumstimmung, psychedelischen bis synthielastigen Musikeinlagen vom Meister, verschwindenden Leichen, Verfolgungsszenen mit komplett geschrotteten Autos und klassischen Giallo-Trademarks wie dem erinnerten, wichtigen Detail, Kindheitstraumata oder sexuell aufgeladener Puppenverstümmelung dürften gerade Genrefans also mehr als glücklich werden. Im zweiten Akt wird ziemlich viel erfolglos rumgefahren, man könnte sogar sagen Zeit geschunden, doch das irrwitzige Finale, die Auflösung und das komplett aus seiner Zeit stammende Ende wissen dies absolut zu vertrösten.
 
 


 
 
 

SPASMO – Fazit

 
 
 
7 Punkte Final
 
 
Stilsicherer, überraschender, etwas gemächlicher Giallo mit hübschen Sets, ungewöhnlicher Fokussetzung, starker Score und gut aufgelegtem Starcast.
 
 


 
 
 

SPASMO – Zensur

 
 
 
„Spasmo“ erschien schon mehrere Male im deutschsprachigen Ausland auf DVD und Blu-ray. Diese Fassungen waren zwar ungeschnitten aber auch FSK-ungeprüft. Das hat sich nun geändert, denn der Anbieter CMV Laservision hat den Giallo im August 2021 von der FSK prüfen lassen und erhielt in der ungeschnittenen Fassung eine Freigabe ab 16 Jahren.
 
 
 


 
 
 

SPASMO – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) CMV Laservision (Blu-ray im KeepCase)

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(c) CMV Laservision (Blu-ray + DVD im Mediabook)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Spasmo; Italien 1974

Genre: Horror, Mystery, Thriller

Ton: Deutsch DTS-HD MA 2.0 (Mono), Italienisch DTS-HD MA 2.0 (Mono)

Untertitel: keine

Bild: 2.35:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 94 Minuten

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Blu-ray im Keepcase | Mediabook

Extras: Audiokommentar von Marcus Stiglegger, Interview mit Umberto Lenzi, Werbematerial & Poster (Slideshow), Isolierter Titeltrack | zusätzlich im Mediabook: Film auf DVD, Booklet mit einem Text von Christoph N. Kellerbach

Release-Termin: Mediabook: 12.11.2021 (Neuauflage) | KeepCase: 10.12.2021

 

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SPASMO – Trailer

 
 


 
 
 

Alexander Brunkhorst

(Rechte für Grafiken liegen bei CMV Laservision)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Hatchet for Honeymoon (1970)
 
Das Geheimnis der blutigen Lilie (1972)
 
Das Haus im Nebel (1972)
 
Das Parfüm der Dame in Schwarz (1974)
 

Filmkritik: „Berserker“ (1987)

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BERSERKER

Story

 
 
 
Sechs Teenager brechen auf, ein idyllisches Wochenende in Rainbow Valley zu verbringen, doch eine nordische, bluttriefende Mythengestalt macht ihnen einen Strich durch die Rechnung…

 
 
 


 
 
 

BERSERKER – Kritik

 
 
Jefferson Richards dritte und letzte Regie-Arbeit nach dem Familiendrama „In Search of a Golden Sky“ und dem Crime-Thriller „Rigged“ kann in seinen besten Momenten den relativ „hohen“ Erwartungshaltungen von käsiger 80s-Unterhaltung mit bekloppter Story, dicker Atmosphäre und schrillen Synthesizern gerecht werden, scheitert dann aber doch an der Bewältigung zu oft gesehener Genre-Krankheiten. Ob das Gesamtwerk dabei immer noch sehenswert bleibt, oder aber zurecht in Vergessenheit geraten ist, klären meine folgenden Eindrücke.
 
 
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In der, im 10. Jahrhundert spielenden, Eröffnungsszene zwischen unaufhörlich blasendem Wind und dicken Nebelschwaden legt ein Ruderboot an, bevor ein muskelbepackter, oberkörperfreier, blutiger Typ mit Wolfsgebiss in die Nacht knurrt, böse brüllt und die Titlecard heraufbeschwört: „Berserker – The Nordic Curse“. Ein (echter!) Bär ist von der Seite zu sehen, wie er gutmütig durchs Bild läuft, dann ein zerkratzter Rücken, haarige Beine, dann ein allzu offensichtliches Latex-Prop. Die gequälten Synthesizer setzen wie erwartet ein, Nahaufnahmen des blutigen, aufgerissenen Mauls folgen, Blut tropft von (oder aus?!) den Reißzähnen, bei allem Trash-Gehalt verfehlen diese Szenen ihre Wirkung jedoch nicht.
 
 
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Nach diesen drei Minuten martialischen Openers wird zu einem alten Paar geschnitten, das beim Camping/Angelausflug herzerwärmend Händchen haltend spazieren geht, dabei jedoch scheinbar die Zeit vergisst oder sich massiv verläuft, da es auf einmal Mitternacht ist und die armen Leute, aus Sicht des Berserkers gefilmt, Blut ins Gesicht gespritzt bekommen, was wohl ihr Ableben symbolisieren soll. Dazu gesellen sich erneut Aufnahmen des süßen und echten Grizzlybären, der offensichtlich unbeschwert seines Weges läuft und keine Ahnung hat, in was für eine Produktion er hier geraten ist.
Nachdem die Etablierung des Antagonisten samt Opening Kills also zackig in den ersten fünf Minuten abgehandelt wurde, startet „Berseker“ nun gut gelaunt mit 80s-Rock, breit grinsenden Protagonisten, ausgelassener Ferienstimmung und idyllischer Landschaft, da es natürlich eine Gruppe junger Erwachsener in des Berserkers Wälder verschlägt, um dort zu Campen. Der unter anderem aus „Alligator“, John Carpenter Filmen oder „Maniac Cop“ bekannte John F. Goff kommt als Officer vorbei, ignoriert aber die offensichtlichen Anzeichen von Trunkenheit am Steuer und Drogenbesitz, konzentriert sich stattdessen nur auf die Vermüllung der Umwelt, die die Truppe fleißig betreibt. Eine Szene später und angekommen am Campground von „Rainbow Valley“ trifft die Gruppe nun auf Schauspiellegende George Buck Flower, auch ein Carpenter-Liebling, als „Papi Nyquist“, ein kauziger Charakter mit dicken Akzent, der erneut auf die Umwelt hinweist und den Verdacht eines „Long Weekend“-mäßigen Ökohorrors aufkommen lässt.
 
 
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Doch abseits der ersten 5 Minuten ist von Horror jetzt erst einmal weit und breit nichts zu sehen, was auch gut so ist, da die folgenden Minuten ein reiner Genuss für jeden Freund von 80s-Käse sind: Schmissige Rockmusik, herumalbernde Darsteller in Rollen, die 5 Jahre jünger geschrieben wurden, dabei wie sie gefährlich Quadfahren, sich homoerotisch oberkörperfrei mit Bier vollspritzen, oder gar den Zuschauer teasen – eine der Schönheiten der Gruppe tut so, als würde sie vor der Kamera ihr Top ausziehen, tut es dann aber entschieden doch nicht. Eine spaßige und kurzweilige Montagesequenz, auch ein letztes leichtherziges und kurzweiliges Durchatmen, bevor der Film langsam aber sicher ruhiger und ernster wird. Das beginnt mit der obligatorischen Lagerfeuer-Horrogeschichtenszene, in der der Mythos um den titelgebenden Berserker etwas beleuchtet wird, geht dann aber unerwartet ruhig, langsam und ernst weiter mit einer fast schon dramatischen, lakonischen, nächtlichen Szene, in der Papi und Officer Hill Schach spielen und sich über ihre verstorbene Verwandschaft, ihre Rückenschmerzen und den Alkoholismus austauschen.
 
 
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Die gesamte erste halbe Stunde, der gesamte erste Akt dieser recht kurzen 85 Minuten sind also stimmig, kurzweilig, sehenswert und als gelungen zu erachten, doch wo bleibt nun die eigentliche Horror- oder zumindest Creature-Komponente? Und was hat der Bär, im Abspann sogar credited als „Bart the Bear“ mit all dem zu tun? Nun, vor sechs Jahren, so erzählt ein Mitglied unserer sechsköpfigen Gruppe, gab es einen Vorfall, bei dem ein kleines Mädchen von einem „Bären“ angegriffen wurde, dazu blendet der Film Aufnahmen von Bart ein, wie er scheinbar den Mond anbrüllt. Ist der Berserker also vielleicht völlig woanders unterwegs und ein riesiger red herring?
 
 
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Jugendliche Streiche und Rummacherei, unbehagliches Toilettensuchen im kalten Wald und laute 80s-Musik in der Holzhütte füllen die nächsten zehn Minuten, bevor kurz vor der Halbzeit die erste Sex-Szene sowie natürlich, damit einhergehend, die ersten Kills zu begutachten sind. Und während die Synthies wie erwartet gellend schreien dürfen und dank der erneuten POV-Variante auch keine billige Kreatur auffällt, so enttäuschen die Tötungen selber effekttechnisch leider doch sehr, da hier einfach nur ein paar Krallen blutige Striemen hinterlassen, welche dann scheinbar tödlich sind.
Da die Atmosphäre in den düsteren, nebligen Wäldern immer wieder stimmt, man mit einem süßen Bären, guter Musik und etwas Nacktheit vertröstet wird, echte Charakterdarsteller in den Nebenrollen gecastet wurden und die Erwartungshaltung nie sonderlich hoch war, kann man sich als Genrefan definitiv auch durch die nächste halbe Stunde retten – doch leider ist hier, in der Mitte des Films, definitiv der meiste Leerlauf und repetitivste, langweiligste Abschnitt zu finden. Dialoglos wird durch die wenig spannend eingefangenen Außensets gelaufen, allzu zäh gestaltet sich das verletzte Rumstolpern und Veräußern halbgarer Dialoge.
 
 
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Aber aber, kurz bevor mein Interesse ganz abgebaut hatte und ich mich nur noch durch den dritten Akt quälen wollte, folgt noch ein unerwartetes Highlight: Nach einer überraschend ehrlichen und gut geschriebenen Dialogszene nämlich bricht plötzlich ein Kampf aus, in dem sich ganz offensichtlich ein echter Mensch mehrere Minuten und Einstellungen lang mit einem echten Bären geprügelt hat, bzw. mit ihm rangelte. Und das ist nicht nur meist überzeugend verschnitten, auch wenn sichtlich und munter zwischen zwei verschiedenen Bären, nämlich einem Grizzly und einem Braunbären, sowie einem Fake-Gebiss, gewechselt wird, sondern vorallem verdammt beeindruckend bis beunruhigend zu sehen, wie dieses riesige Tier mit seinen potentiell tödlichen Pranken hier „spielt“ und es wirklich aussehen lässt, als könnte man schon mal den Sarg bestellen.
 
 
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Ein funkiger, grooviger Song mit Saxophon darf nicht fehlen, ein erst herrlich unpointiertes, dann natürlich noch per Twist einen draufsetzendes Ende auch nicht, die Ruhe nach dem Sturm, das böse Grinsen am Ende, Feierabend. Was bleibt zu sagen? „Berserker“ leidet an seiner Mitte und dem Weg zum Finale, diese „Kampf“-Szene zwischen Mensch und Tier allein macht den Film aber fast schon sehenswert. Ob man der ersten halben Stunde – und somit dem gesamten Film – was abgewinnen kann, das liegt wohl in erster Linie an der 80s-Affinität was Musik, Mode, unbedarftes Schauspiel und unbeschwerte Atmosphäre angeht. Ich war hier deutlich zufriedener, als in vielen Konkurrenzwerken.
 
 


 
 
 

BERSERKER – Fazit

 
 
 
6 Punkte Final
 
 
30 Minuten feinster Achtziger-Käse, 30 Minuten unspektakuläres bis langweiliges durch den Wald laufen, dazu ein einmalig dressierter Kampf, ein süßer Bär, etwas Camp-Slasher-Stimmung, starke Schauspiel-Urgesteine am Rand und ein schmissiger, die Stimmung hoch haltender Soundtrack. Stellenweise trashig, dann wieder durchaus atmosphärisch und ansprechend inszeniert.
 
 


 
 
 

BERSERKER – Zensur

 
 
 
„Berserker“ erschien auf Videokassette in Deutschland ungeschnitten. Dennoch stand der Streifen von 1990 bis 2015 auf dem Index. 2019 folgte die erste deutsche DVD-Veröffentlichung durch Great Movies. Die Fassung auf der Scheibe bot die unzensierte Fassung. Genau ein Jahr später wurde „Berserker“ zum ersten Mal auf Blu-ray veröffentlicht. Mittlerweile ist der Backwood-Slasher nicht mehr indiziert und kann ungeschnitten mit rotem FSK-Stempel im Handel gekauft werden. Der Sammler hat die Wahl zwischen der DVD und der Blu-ray.
 
 
 


 
 
 

BERSERKER – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) White Pearl Classics / daredo (Soulfood) (Blu-ray im KeepCase)

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(c) White Pearl Classics / daredo (Soulfood) (Blu-ray + DVD im Mediabook)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Berserker; USA 1987

Genre: Horror

Ton: Deutsch DTS-HD MA 2.0, Englisch DTS-HD MA 2.0

Untertitel: keine

Bild: 1.85:1 (1080p)

Laufzeit: ca. 87 Minuten

FSK: Keine Jugendfreigabe (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Blu-ray im Keepcase | Mediabook

Extras: Originaltrailer, Artworkgalerie | zusätzlich im Mediabook: Film auf DVD, 16-seitiges Booklet mit Fotos und weiteren interessanten Zusatzinformationen

Release-Termin: Mediabook: 21.02.2020 | KeepCase: 08.10.2021

 

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BERSERKER – Trailer

 
 


 
 
 

Alexander Brunkhorst

(Rechte für Grafiken liegen bei White Pearl Movies / daredo (Soulfood))

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Maneater – Tod aus der Kälte (2015)
 
Bear (2010)
 
Backcountry – Gnadenlose Wildnis (2014)