Filmkritik: „The Heretics“ (2017)

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THE HERETICS

Story

 
 
 

Eine gewissenlose Sekte erwartet die Niederkunft eines grausamen Dämons, der sich in den vergangenen Jahren an Gloria labte und nun seinen Wirt verlassen will.

 
 
 


 
 
 

THE HERETICS – Kritik

 
 
 
Einmal Horrorfan, immer Horrorfan. Wer fleißig die Indie-Filmszene verfolgt, dürfte bereits mitbekommen haben, dass hier gern mal Filmemacher auf dem Regiestuhl Platz nehmen, die eine ausgesprochene Leidenschaft für Angst und Schrecken besitzen. Nicht selten stecken dahinter Regisseure, die mit den Filmen namhafter Genre-Ikonen aufgewachsen sind und nun selbst versuchen in deren Fußstapfen zu treten. Auch CHAD ARCHIBALD gehört zur Gruppe derer, die sich als eingefleischte Horrorfilmfans bezeichnen und aus Liebe zum Genre Streifen für Liebhaber dieser Filmgattung drehen. So entstand unter seiner Fuchtel bisher ganz brauchbares Zeug, das wir hier schon des Öfteren auf FILMCHECKER besprochen haben. Darunter gehörten die Schocker BITE oder THE DROWNSMAN, welche auf einschlägigen Festivals sogar reichlich Lob erhielten und hierzulande bereits auf dem FANTASY FILMFEST oder im Zuge des HARD:LINE FESTIVALS gezeigt wurden. Aber der Kanadier ist nicht nur als Regisseur unterwegs. Filmemacher CHAD ARCHIBALD ist Multitalent, produziert auch fleißig und fungierte als Geldgeber für Streifen wie BED OF THE DEAD, SEPTIC MAN oder ANTISOCIAL. Wenn das mal kein Arbeitstier ist.
 
 
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Die Reihe kurzweiliger Horrorfilme aus der Mache des ambitionierten Kanadiers wird nun mit dem Okkultstreifen THE HERETICS fortgesetzt. Darin erlebt die attraktive Gloria (NINA KIRI) die Hölle auf Erden. Die wird von einer ominösen Sekte entführt und für ein geheimnisvolles Ritual missbraucht. Doch die junge Frau kann entkommen und versucht trotz Trauma ein normales Leben zu leben. Die Angst spricht sie sich in einer Selbsthilfegruppe von der Seele und findet so Schritt für Schritt den Weg in die Normalität zurück. Doch genau fünf Jahre nach den furchterregenden Vorkommnissen beginnt der Horror von Neuem. Gloria wird abermals von einer vermummten Gestalt entführt und in eine Waldhütte verschleppt. Hier wird sie an Ketten gebunden und durchlebt ein weiteres Martyrium. Offenbar reifte bisher in ihr das Böse heran. Nun will es den Körper verlassen und auf Erden weilen. Das lässt auf Body-Horror in Bestform hoffen. Nur, ob THE HERETICS auch das halten kann, was die ansprechende Inhaltsangabe verspricht? Zumindest Fans okkulten Gruselfutters dürfte gefallen, was hier fabriziert wurde.
 
 
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Die bereits siebte Regiearbeit von CHAD ARCHIBALD handelt souverän ab, was man von einem Horrorfilm neuerem Datum erwartet. Zu sehen gibt es einige gut platzierte Schreckmomente, etwas Gewalt, eine unvorhersehbare Wendung und stimmige Atmosphäre, die wohlige Schauer garantiert. Herzstück des Gruselstreifens sind aber Body-Horror-Elemente mit denen der Filmemacher bereits in BITE ausführlich experimentiert hat. Bei genauerer Betrachtung ist THE HERETICS dem genannten Ekel-Horror von 2015 nicht unähnlich. Auch dort sah sich eine attraktive Dame mit einer nicht greifbaren Bedrohung konfrontiert, die körperliche Veränderungen zur Folge hatte. Gleiches wird auch in THE HERETICS zelebriert, wo sich Filmheldin Gloria nach und nach in eine dämonische Kreatur verwandelt und am Ende nicht mehr ganz so frisch aussieht. Effekttechnisch braucht sich THE HERETICS vor Mainstream-Ware nicht verstecken und auch sonst schaut der Streifen nach deutlich mehr aus, als er wohl gekostet hat. Regisseur CHAD ARCHIBALD schafft mit der eigenen Produktionsfirma Black Fawn Films das, was man eigentlich von den meisten Horrorfilmen erwartet – aber nur den wenigsten gelingt. Er erzählt visuell ansprechend eine kleine Geschichte, die kurzweilig unterhält. Darauf kommt es doch eigentlich an, wenn man Horrorware in den Player schiebt, schließlich will sich niemand von langweiligen Horrorfilmen den Tag verderben lassen. Von langweilig ist THE HERETICS weit entfernt. Archibald beweist ausgeprägtes Gespür für unheilvolle Bilder und überzeugt mit schaurigem Klangteppich. Letzterer lässt hin und wieder zusammenzucken, wenn die Helden im Film von Visionen geplagt werden oder eine eklige Metamorphose ihren Lauf nimmt, während der sich Protagonistin Gloria in eine bemitleidenswerte Kreatur verwandelt. THE HERETICS ist ein Fanfilm und das merkt man auch. Dessen Macher variiert bekannte Horror-Muster und verbeugt sich dabei ehrwürdig vor den ganz großen Schauermaestros der Horrorfilmszene. So erinnert die Hütten-Szenarie nicht unwesentlich an den von SAM RAIMI inszenierten TANZ DER TEUFEL. Aber auch Body-Horror-Experte DAVID CRONENBERG dürfte Pate gestanden haben. Wenn Heldin Gloria im Film nicht definierbare Substanzen erbricht und ihr die Haare ausgehen, sind die kontroversen Ekelmomente aus Cronenbergs DIE FLIEGE nicht weit. Da haben die F/X-Künstler mal wieder ganze Arbeit geleistet. Für Indie-Verhältnisse beachtlich.
 
 


 
 
 

THE HERETICS – Fazit

 
 
 
6 Punkte Final
 
 
 
DIE FLIEGE meet TANZ DER TEUFEL und DER EXORZIST. THE HERETICS ist ein Mix aus den Ekel-Metamorphosen eines DAVID CRONENBERG und den Okkult-Albträumen des WILLIAM FRIEDKIN – visuell verfeinert mit Hütten-Grauen aus der Kreativschmiede des jungen SAM RAIMI. Regisseur CHAD ARCHIBALD dürfte als Heranwachsender viele bekannte Schocker verschlungen und ausreichend studiert haben. Der Filmemacher und Horrorfilmfan ist ein Kind der 80er und mit den meisten wegweisenden Horrorfilmen der VHS-Ära aufgewachsen. Demzufolge spürt man auch bei THE HERETICS die Liebe zum Genre, die den Kanadier seit der Kindheit verfolgt. THE HERETICS ist ein Grusler der alten Schule. Der Film besitzt handgemachte Spezialeffekte, die einfach getrickst wurden, aber keinesfalls ihre Wirkung verfehlen. Zudem überzeugt der Okkult-Streifen hinsichtlich Atmosphäre und Schocks. Die Handlung passt zwar auf einen Bierdeckel, besitzt aber dank Wendungen und ekligen Verwandlungsmomenten genug Höhepunkte, um knapp 90 Minuten bei Laune zu halten. Für Horror-Nerds genau das richtige für kühle Herbst- und Wintertage.
 
 
 


 
 
 

THE HERETICS – Zensur

 
 
 
THE HERETICS hat kaum Gewaltmomente zu bieten. Ein Hals wird durchgeschnitten und ein Messer in einen Körper gestoßen. Das Hauptaugenmerk liegt eher auf die Verwandlungseffekte, die dann teilweise doch schon etwas eklig anzuschauen sind. Zwar erreichen die nicht so eklige Ausmaße wie in BITE. Dennoch wurden sie professionell getrickst, so dass Zuschauer mit empfindlichen Magen besser in der zweiten Filmhälfte die Augen schließen, wenn es zu unappetitlich wird. THE HERETICS hat eine Freigabe für Erwachsene erhalten: keine Jugendfreigabe und ungeschnitten.
 
 
 


 
 
 

THE HERETICS – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) I-ON New Media GmbH (Blu-ray im KeepCase)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: The Heretics; Kanada 2017

Genre: Horror, Thriller

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Keine

Bild: 2.35:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 88 Min.

FSK: Keine Jugendfreigabe (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: KeepCase mit Wendecover

Extras: Trailer, Trailershow

Release-Termin: 25.05.2018

 

The Heretics [Blu-ray] ungeschnitten auf AMAZON bestellen

 
 
 


 
 
 

THE HERETICS – Trailer

 
 


 
 
 

Marcel Demuth

(Rechte für Abbildungen liegen bei I-ON NEW MEDIA)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Bite (2015)
 
Die Fliege (1987)
 
Contracted (2013)
 
Contracted: Phase II (2015)
 
Starry Eyes (2014)
 
Chemical Peel (2014)
 
Thanatomorphose (2012)
 
Septic Man (2013)
 

Filmkritik: „Bite“ (2015)

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BITE

Story

 
 
 
Nachdem einen Frau aus dem Kurzurlaub zurückkehrt, durchlebt sie eine seltsame Verwandlung. Der Biss eines eigenartigen Insekts ruft sonderbare Symptome hervor, was der Leidgeplagten zu schaffen macht und aggressive Laune verursacht.

 
 
 


 
 
 

BITE – Kritik

 
 
 
CHAD ARCHIBALD ist jemand, den man in Filmkreisen als Multitalent bezeichnet. Der schreibt nicht nur Drehbücher und produziert Horrorware (SEPTIC MAN), sondern übernimmt auch schon mal die Regie in Musikvideos, TV-Serien oder Horrorfilmen (THE DROWNSMAN). Doch das ist noch längst nicht alles. Archibald probiert sich gern aus. Demzufolge hat der sympathische Kanadier auch schon einige Male hinter der Kamera Platz genommen oder sogar davor als Schauspieler (ANTISOCIAL) agiert, wenn aus Budgetgründen gespart werden musste. Im Laufe der Jahre hat sich der Filmemacher so reichlich Wissen angeeignet, von dem nun der Body-Horror BITE profitiert. Auch hier hielt Archibald die wichtigsten Zügel in der Hand, damit er absolute Kontrolle über das Filmprojekt erhalten konnte. So zeichnete er neben Story und Regie auch als Produzent verantwortlich, um möglichst ekligen Body-Horror nach eigenen Vorstellungen zu kreieren, der nicht ungeschickt nach einem der ganz großen Körper-Schocker schielt: das Remake zu DIE FLIEGE.
 
 
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Ein eigenartiger Insektenbiss führt hier zu schwerwiegenden Folgen. Kurz vor der Hochzeit treibt es drei aufgedrehte Schönheiten nach Costa Rica, wo der Jungesellinnenabschied von Casey (ELMA BEGOVIC) gefeiert werden soll. Die verfällt dem Alkohol und landet im Bett mit einem attraktiven Unbekannten, was später noch für allerhand Probleme sorgen wird. Doch die Affäre wird zum kleineren Übel. Beim ausgiebigen Bad in einem versteckten See wird sie von einem Insekt gebissen und denkt sich nichts dabei. Die Retourkutsche folgt in den eigenen vier Wänden. Kaum zurück in der Heimat klagt die Gebissene über Übelkeit und Schwindelgefühl. Ein Schwangerschaftstest bestätigt schlimmste Befürchtungen. Die Verlobte ist schwanger, obwohl sie doch dem Liebsten (JORDAN GRAY) Keuschheit bis zur Hochzeitsnacht versprochen hatte. Der bekommt bald mit, dass hier etwas im Argen liegt, denn bald schon durchlebt die Freundin eine schaurige Verwandlung zum Insekt, die sich offenbar nicht aufhalten lässt.
 
 
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Ein Apartment wird zum Nest. BITE ist definitiv kein Film für jene, die es gern sauber und ordentlich in der Wohnung haben. Was hier an Schleim, Erbrochenem und eigenartigen Kokon-Resten auf Boden und Wände verteilt wurde, lässt selbst die pedantischsten Putzfrauen verzweifeln. Macher CHAD ARCHIBALD schwingt nicht die Splatter- oder Gorekeule, um zu schockieren. Vielmehr versucht er durch Ekel Eindruck zu hinterlassen – und das nicht gerade wenig. Wie einst schon DAVID CRONENBERG mit seiner Neuverfilmung zu DIE FLIEGE versucht man in diesem Streifen mittels Körperflüssigkeiten, Insekteneiern und grotesken Verwandlungen die Aufmerksamkeit des Zuschauers für sich zu gewinnen. Das gelingt anfangs ganz gut. Weil aber die Ekelszenen ständig wiederholen werden, hat man sich schnell daran sattgesehen, so dass viele der wirklich unappetitlichen Filmmomente schnell an Reiz verlieren. So werden im Filme regelmäßig Bubble-Tea-Kügelchen zertreten oder verspeist, die dazu noch im Großformat von der Kamera eingefangen werden und die Insektenbrut darstellen sollen. Dazwischen wird erbrochen oder Eiter aus infizierten Wundmalen gedrückt. Etwas mehr Ekel-Abwechslung hätte nicht geschadet.
 
 
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Warum hilft kein Arzt? Wie meist nur im Horrorfilm üblich wird in BITE erst dann medizinischer Rat hinzugezogen, wenn es zu spät ist. Leider erscheint ein Arzt im Film nie, was dem Zuschauer aber recht sein dürfte. Der bekommen so einige ansprechend in Szene gesetzten Verwandlungsstadien zu sehen, die eine Frau langsam zum Insekt mutieren lassen. Weil BITE aber eine kleine Produktion ist, konnte nicht aus den Vollen geschöpft werden. So musste die Verwandlung auf (immerhin gute) Make-up-Effekte und wenige Prothesen reduziert werden. Eine vollständige Metamorphose zum Tier wäre wohl das I-Tüpfelchen gewesen. Leider ist in BITE der Ekel Selbstzweck, denn viel Substanz oder Tiefgang bietet der Streifen nicht. Sieht man von den vielen widerlichen Szenen ab, bleibt bis auf eine lapidare Geschichte über Vertrauensbruch und seine Folge nicht viel übrig, was Erwähnung finden könnte. Das sollte bewusst sein, wenn man sich auf den Film einlassen möchte. Zwar wird im Film Altmeister DAVID CRONENBERG dreist kopiert – die tiefgreifenden Qualitäten des sogenannten Body-Horror-Schöpfers erreicht BITE leider zu keiner Minute. Dafür ist der Streifen einfach nur darauf aus, möglichst vielen Zuschauern Übelkeit zu bescheren.
 
 
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BITE – Fazit

 
 
 
6 Punkte Final
 
 
 
Ekel-Horror wie er im Buche steht. BITE ist kein Film für Horrorfans mit Reizmägen. Was als Found-Footage-Horror beginnt, bekommt Gott sei Dank schnell die Kurve. Nach zehn Minuten unentwegtem Kamerageschüttelt geht es in der herkömmlichen Filmansicht weiter und der Zuschauer bekommt Brechreiz erregenden Körper-Horror zu sehen, der ziemlich unverfroren bei der Neuauflage von DIE FLIEGE (1986!) stibitzt. Körperflüssigkeiten, Schleim und Verwandlungsstadien bilden in BITE das Fundament, das zwar simple zusammengestrickt wurde, aber immerhin die gewünschte Wirkung erzielt. BITE will ausschließlich Ekel hervorrufen und das gelingt dem Film ganz wunderbar. Eine Frau wird hier zum Insekt und legt im Akkord Insekteneier, die sie nach allen Regeln der Horrorkunst beschützen muss. Wer der Brut zu nahe kommt wird ausradiert. Effekttechnisch wird einiges geboten. Leider verdirbt – wie so oft in Indie-Produktionen – das begrenzte Budget den Spaß. Mangelndes Kapital sorgt dafür, dass viele der Ekelmomente wiederholt werden müssen. Schade – eine vollständige Metamorphose mit tadelloser Tricktechnik hätte BITE in eine Trash-Granate verwandelt. Auch wenn der Film hinter den Möglichkeiten zurückbleibt, kann man trotzdem einen Blick riskieren. So übel ist BODY nicht – auch wenn der Film nur auf den schnellen Ekel-Kick aus ist.
 
 
 


 
 
 

BITE – Zensur

 
 
 
Brutale Gewalt gibt es nicht zu sehen. Der Film lebt in erster Linie von den vielen Ekeleffekten, die eindrucksvoll unterstreichen, wie eine Frau zum Insekt mutiert. Im späteren Verlauf kann die Leidgeplagte Magensäure spuken und verätzt damit das Gesicht einer Protagonistin. Zudem tötet sie ihre Freundinnen mit eigenen Körpersäften oder sticht ihnen mit ihrem gewachsenen Stachel in den Hals. Hierzulande hat BITE in der ungeschnittenen Fassung eine FSK16 erhalten. Wegen Bonusmaterial hat die erhältliche DVD / Blu-ray einen roten FSK-Flatschen.
 
 
 


 
 
 

BITE – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) I-ON New Media (Blu-ray im KeepCase)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Bite; Kanada 2015

Genre: Horror, Splatter

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Keine

Bild: 2.35:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 88 Min.

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung) | wegen Bonusmaterial: keine Jugendfreigabe

Verpackung: KeepCase mit Wendecover

Extras: Trailer, Trailershow

Release-Termin: 27.10.2017

 

Bite [Blu-ray] ungeschnitten auf AMAZON bestellen

 
 
 


 
 
 

BITE – Trailer

 
 


 
 
 

Marcel Demuth

(Die Rechte aller verwendeten Bilder liegen bei I-ON New Media)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Contracted (2013)
 
Contracted: Phase II (2015)
 
Starry Eyes (2014)
 
Chemical Peel (2014)
 
Thanatomorphose (2012)