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Filmkritik: „Maniac Cop“ (1988)

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MANIAC COP

Story

 
 
 

Der hier portraitierte Freund und Helfer hat einen an der Waffel. Ganz forensisch sogar. Unter den Polizisten New York Citys befindet sich einer, der den bekämpften kriminellen Widerlingen in nichts nachsteht. Dieser „Maniac Cop“ Matt Cordell mordet sich brutalst durch die schmierigen Neon-Nächte der Millionenstadt am Hudson und ist dabei gerissen genug, einen unschuldigen Kollegen, gespielt von Bruce Campbell persönlich, in den Fokus der Ermittlungen zu lavieren.

 
 
 


 
 
 

MANIAC COP – Kritik

 
 
 
Seltsames Gefühl, wenn einem auffällt, welche kleinen Klassiker des Blut- und Gerölle-Kinos noch nicht in respektabler Heimkinoform zur Verfügung stehen. MAINAC COP, dieser nach grundsympathischem Schema F gezauberte Bullen-Slasher, ist auch so ein Titel. Nach dem meisterhaft übelkeiterregenden Schlitzer-Klassiker MANIAC, starring Klapsmühlen-Gottfigur Joe Spinell, muss man dessen Erschaffer William Lustig nicht erst dazu zwingen, diesen knackigen Namenszusatz des Wahnsinnigen ein weiteres, kassenklingelndes Mal zur Titel-Verwendung zu bringen. Der mit allen Porno-Wassern gewaschene Kleinstbudget-Regisseur aus New York weiß, was alle Augen auf die eigene Arbeit lenkt und spielt die Klaviatur des Eighties-Horrors wie ein ganz Großer. Ein Slasher für die Galerie! Zur Seite stehen dem späteren Independent-Studio-Chef (Anchor Bay, dann Blue Underground) neben einer Traumbesetzung des gehoben-groben Drive-In-Schotters wie Richard Roundtree, Bruce Campbell, Tom Atkins und William Smith auch der Regisseur und Drehbuchautor Larry Cohen. Der stramm linksliberale Filmemacher zeichnet unter anderem für exploitofonische Granaten wie die IT’S ALIVE! Monsterbaby-Reihe, den Quetzacoatl-Saurier-Irrsinn AMERICAN MONSTER, den Blaxploitationfilm erster Kategorie BLACK CAESAR („Der Pate von Harlem“) oder den bis heute nicht in deutscher Sprache erschienenen Ultra-Kultschocker GOD TOLD ME TO (1976) verantwortlich.
 
 
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Eine sicherlich irgendwo politisch motivierte Slasher-Parade über einen Mörder-Polizisten lässt er sich natürlich nicht entgehen. Jahre später würde Herr Lustig seinen alten Kollegen mit einer edlen DVD-Edition auf Blue Underground ehren. Hier, beim ersten Teil der mehrfach fortgesetzten Reihe MANIAC COP, gibt sich das findige Gespann alle Mühe, seine New Yorker Heimat so sleazy wie möglich erscheinen zu lassen und den uniformierten Baddie Robert Z’Dar mit genug monströser Bedrohlichkeit für zwei bis drei Leinwand-Unholde zu versehen. Ach, Robert! In über hundert Filmen variierender Rauheit als Schlägertyp, Psychopath oder psychopathischer Schlägertyp gecastet, macht der durch den seltenen Knochendefekt des Cherubismus verunstaltete Brocken von Mann das Beste aus den Vorgaben der Gene und lebt bis zu einem furchtbaren Setunfall, der ihn erst in den Rollstuhl und 2015 auf den Friedhof bringt, ganz ordentlich von seinen Zügen. Zu seinen Fans war er, wie es das Bösewichter-Klischee so will, immer zuckersüß und freundlich.
 
 
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MANIAC COP – Fazit

 
 
 
7 Punkte Final
 
 
 
Zu Recht beliebtes Kult-Kino aus Genremeister-Hand. Den guten alten MANIAC COP kennen die meisten Horror-Nerds schon immer, die älteren sowieso. Für die Uneingeweihten empfiehlt sich, zurückgelehnt einen oder sieben auf Robert Z’Dar zu heben und das Dream Team Lustig/Cohen seine Grindhouse-Magie entfalten zu lassen.
 
 
 


 
 
 

MANIAC COP – Zensur

 
 
 
Wie viele Horrorfilme in den 1980ern hatte es auch der MANIAC COP nicht leicht. Der wurde kurzerhand indiziert und durfte hierzulande nicht beworben oder im stationären , deutschen Handel verkauft werden. Das änderte sich aber vor einigen Jahren. MANIAC COP wurde im April 2013 vom Index genommen und im August 2016 durch die FSK neugeprüft. Bei dieser Neuprüfung erhielt der Film in seiner ungekürzten Fassung eine FSK 16-Freigabe. Diese darf nun regulär in jedem Fachmarkt oder Online Shop verkauft werden. Wie sich die Zeiten ändern. Die nun erhältliche Blu-ray ist trotz FSK16-Flatschen ungeschnitten.
 
 
 


 
 
 

MANIAC COP – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) NSM Records (Blu-ray KeepCase)

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(c) NSM Records (limitiertes Mediabook – Cover A – auf 999 Stück limitiert)

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(c) NSM Records (limitiertes Mediabook – Cover B – auf 666 Stück limitiert)

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(c) NSM Records (limitiertes Mediabook – Cover C – auf 333 Stück limitiert)

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(c) NSM Records (limitiertes Mediabook – Cover D – auf 333 Stück limitiert)

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(c) NSM Records (limitiertes Futurepak – auf 1000 Stück limitiert)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Maniac Cop; USA 1988

Genre: Horror, Klassiker, Thriller

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Deutsch DTS-HD MA 2.0, Englisch DTS-HD MA 2.0

Untertitel: Deutsch, Englisch

Bild: 1.78:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 91 Min.

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Amaray mit Wechselcover | Mediabook | Futurepak

Extras: Kinofassung (HD, ca. 85 Min.), Deutscher Audiokommentar von Marco Erdmann und Daniel Perée vom Wicked Vision Filmmagazin für die Kinofassung, Audiokommentar von William Lustig, Larry Cohen, Bruce Campbell und Jay Chattaway, Doomed Detective, Intro von Tom Atkins, Lady of the Night, Scripting a new Slasher Super Villian, TV-Szenen, Interview mit William Lustig, Bildergalerie, 2 TV-Spots, Deutsche Trailer zu allen drei „Maniac Cop“-Filmen, 4 Englische Trailer, Französischer Trailer | zusätzlich im Mediabook noch eine Soundtrack-CD und ein Booklet

Veröffentlichung: Mediabook: 09.10.2015 | KeepCase: 28.04.2017 | Futurepak: 27.01.2017

 
 
Neben vier limitierten Mediabooks mit zusätzlichem Booklet wurde der Film auch in einem edlem Blu-ray-Futurepak veröffentlicht. Seit April 2017 kann man MANIAC COP auch in Deutschland als Blu-ray KeepCase im Handel erwerben und muss keine Umwege über das deutschsprachige Ausland in Kauf nehmen. Die darin enthaltene Filmfassung ist selbstverständlich ungeschnitten.
 
 

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MANIAC COP – Trailer

 
 

 
 
 

Christian Ladewig

(Die Rechte aller verwendeten Bilder und fürs Packshot liegen bei NSM Records)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Maniac Cop 2 (1990)
 
Maniac Cop 3 (1992)
 
Mad Cop (1989)
 
Psycho Cop 2 (1992)
 

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