Filmkritik: „Liebling, du beißt so gut – Draculas heiße Nächte“ (1978)

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LIEBLING, DU BEISST SO GUT – DRACULAS HEISSE NÄCHTE

(DRACULA SUCKS)

Story

 
 
 
Dass Dracula nicht einfach nur Blut will, sondern sich auch gerne sexuell vergnügt, zeigt uns der pornographische Horrorfilm „Liebling, du beisst so gut“, der in Deutschland allerdings um seine freizügigsten Szenen erleichtert wurde.

 
 
 


 
 
 

LIEBLING, DU BEISST SO GUT – Kritik

 
 
Die Vorlage „Dracula“ von Bram Stoker wird nicht nur heutzutage in allerlei Variationen benutzt, sondern erfreute sich auch früher schon großer Beliebtheit. Es ist nicht mehr zählbar, wie viele Vampirfilme es mittlerweile gibt und wenn man den ganz klassischen Stoff bedient, ist es natürlich nicht leicht noch irgendwelche Alleinstellungsmerkmale zu besitzen. Nun war es in den 70er und 80er Jahren ziemlich populär Pornofilme mit richtiger Handlung anzureichern und nahezu „richtige“ Filme daraus zu machen, aber auch in Sexploitations-Werken (oftmals italienischer Herkunft) wurden Hardcore-Szenen eingefügt, um besonders provokant zu wirken. Also durfte 1978 auch Dracula höchstpersönlich mal dran und bekam den im Original betitelten „Dracula sucks“ spendiert.
 
 
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In seiner entschärften Variante bekam der Film bei uns den Titel „Liebling, du beisst so gut“ und wurde nun erstmals auf DVD veröffentlicht. Die gekürzte Version läuft nur noch 78 Minuten, aber insgesamt gibt es weltweit ganz schön viele verschiedene Fassungen. Da noch den Überblick zu behalten, fällt schwer. Auf der deutschen DVD ist sogar eine Langfassung enthalten, die auf der Hardcore-Version basiert, aber in den Hardcore-Szenen geschnitten wurde. Will man das komplett uncut schauen, braucht man schon die Laufzeit von 95 Minuten. Dann gibt es hier und da ein wenig pornographisches Material, welches allerdings niemals den Rahmen sprengt und welches es auch gar nicht mal zwangsläufig gebraucht hätte. Ansonsten gibt es natürlich reichlich nackte Haut zu sehen, die meistens ganz ansprechend serviert wird und ein wenig Erotik aufkommen lässt. Doch was hat „Liebling, du beisst so gut“ sonst noch so zu bieten?
 
 
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Handlungstechnisch ist das Treiben reichlich simpel ausgefallen, aber dass Dracula sein Unwesen in einer psychiatrischen Klinik treibt, ist sicher nicht die schlechteste Idee, die man haben kann. Van Helsing darf selbstverständlich ebenfalls nicht fehlen und während man versucht das Böse zu bekämpfen, wird halt immer mal wieder gerammelt. Dabei ist der Anblick von einem weiblichen Vampir, der in einen erigierten Penis beißt, sicherlich nichts, was man jeden Tag zu sehen bekommt, aber eben auch nur in der völlig ungeschnittenen Fassung vorhanden. Nein, viel Reiz besitzt es ansonsten nicht der Geschichte zu folgen, denn sie hat nicht gerade viel zu bieten. Die Sexszenen bremsen das Geschehen sogar unnötig aus, sorgen aber immerhin für die leicht kuriose Note.
 
 
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Aus handwerklicher Sicht kann man „Liebling, du beisst so gut“ sicher keine großen Vorwürfe machen. Früher sahen solche Filme qualitativ meistens noch sehr ordentlich aus und das ist auch hier der Fall. Die Kulissen mögen etwas einfallslos wirken, erfüllen jedoch ihren Zweck und die Inszenierung ist brauchbar. Was dem Werk jedoch völlig fehlt, ist eine ansprechende Atmosphäre. In der deutschen Fassung wurde das halbwegs lustig vertont und man fühlt sich hier schon fast wie in einer schlüpfrigen Komödie und auch die Original-Version nimmt sich keineswegs so ernst, aber von einer echten Parodie kann auch nicht die Rede sein. Dafür fehlen einfach die Gags und mit Horror braucht man nun echt nicht zu rechnen. Dracula ist hier nicht dazu da, um für eine Bedrohung zu sorgen. Bis auf etwas rote Farbe, die vergossen wird, ist eigentlich keine Gewalt zu sehen und Effekte braucht der Film ebenfalls nicht. Wenn, dann sind die Tricks sehr simpel gehalten. Lediglich ein paar Szenen in der Nacht sorgen mit ihrem Sound für ein wenig Stimmung.
 
 
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Die Darsteller stammen logischerweise überwiegend aus dem Porno-Bereich, aber damals konnte man auch als Porno-Darsteller halbwegs ernst genommen werden. Die Leistungen sind durchaus zu gebrauchen, wenn auch überhaupt nichts Weltbewegendes. Mit Reggie Nalder ist noch ein Schauspieler mit dabei, der gerade Fans von Exploitation ein Begriff sein könnte. Leider ist die Figurenzeichnung reichlich lahm ausgefallen. Hier wäre mehr drin gewesen, wenn man die Charaktere markanter gestaltet hätte. Dann hätte es vielleicht auch etwas mehr Spaß gemacht das Geschehen zu verfolgen. Hat man sich nämlich erst mal an die Kombination mit pornographischen Material gewöhnt, ist das Geschehen ganz schön einseitig. Etwas Handlung, ein paar Dialoge, kurze Sexszene und von vorne. Das Konzept ermüdet sich mit der Zeit und das kleine, relativ unspektakuläre Finale kann daran ebenfalls nichts ändern. Der Score hört sich brauchbar an und wurde gut eingesetzt.
 
 
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LIEBLING, DU BEISST SO GUT – Fazit

 
 
 
4 Punkte Final
 
 
Im Endeffekt ist „Liebling, du beisst so gut“ nichts anderes, als ein handlungstechnisch auf ein Minimum reduziertes Sexfilmchen, welches eben Dracula benutzt, daraus jedoch so gut wie keinen Horror bezieht. Ist das in der deutschen Fassung alles noch ein wenig auf lustig getrimmt und nur schlüpfrig, bekommt man in der völlig ungeschnittenen Fassung immer wieder kurze Hardcore-Szenen zu sehen. Zwar wirken ein paar Szenen in dieser Mischung leicht skurril, doch viel Mehrwert besitzt das Geschehen leider kaum. Das ist alles okay, aber eben nie mehr. So ist die Inszenierung in Ordnung, die Darsteller stören nicht und die Kulissen gehen gerade noch so als brauchbar durch. Highlights sind jedoch sehr rar gesät und mit der Zeit beginnt man sich zu langweilen, weil die Geschichte nicht viel zu bieten hat und keinerlei Spannung aufkommen lassen will. Gewitzt geht es aber ebenfalls nicht zur Sache. Man verpasst hier also nichts!
 
 


 
 
 

LIEBLING, DU BEISST SO GUT – Zensur

 
 
 
Der Vampir-Erotik-Horrorfilm „Liebling, Du beißt so gut“ hat eine sehr komplizierte Fassungsgeschichte. Der Schmuddelfilm existiert nämlich in einer Softcare- und in einer Hardcore-Version. Beide Versionen beinhalten Szenen, die in der jeweils anderen Version nicht enthalten sind. Zudem ist bei beiden Filmfassungen die Handlungsabfolge ähnlich – allerdings wurde diese bei beiden Filmfassung komplett neu zusammengeschnitten. Aufgrund des Hardcore-Contents ist die Veröffentlichungspolitiik in diversen Ländern problematisch, denn das Werk kam weltweit in verschieden gekürzten Fassungen heraus.

In die deutschen Kinos und bei den VHS-Auswertungen wurden zumeist die Hardcoreszenen entschärft. Trotzdem schaffte es der Horror-Trash „Liebling, Du beißt so gut“ von 1982 bis 2007 auf dem Index. Da die gekürzte Fassung in Deutschland mittlerweile von der Liste der „bösen Filme gestrichen wurde“, hat sich das Label Mr. Banker Films / Cargo Records hierzulande die Rechte an „Liebling, Du beißt so gut“ gesichert und bereits im April 2022 auf DVD herausgebracht. Auch wenn der Release laut Cover erst für Erwachsene geeignet ist und das alte FSK-Zeichen besitzt: So wirklich komplett ist die Veröffentlichung aber nicht. Immer noch fehlen Hardcore-Szenen.

Die erhältliche DVD-Fassung von „Liebling, Du beißt so gut“ aus dem Hause Mr. Banker Films / Cargo Records beinhaltet zwei Fassungen. Einmalig die nachgebaute deutsche Kinofassung (77:50 Minuten) sowie die erweiterte Langfassung (ca. 89:54 Minuten). Letztere ​basiert auf der Hardcore Version. Die Hardcore-Szenen wurden aber rausgeschnitten. Immerhin kann man froh sein, dass ein so seltener Film überhaupt in Deutschland irgendwie legal erscheint.
 
 
 


 
 
 

LIEBLING, DU BEISST SO GUT – Deutsche DVD

 
 
 
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(c) Mr. Banker Films (DVD im KeepCase – limitiert auf 1000 Stück)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Dracula sucks; USA 1978

Genre: Horror, Thriller, Komödie, Sex, Trash

Ton: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Stereo), Englisch (Dolby Digital 2.0 Stereo)

Untertitel: keine

Bild: 1.78:1

Laufzeit: ca. 90 Minuten

FSK: FSK18 (geschnittene Fassung)

Verpackung: DVD im KeepCase mit Schuber

Extras: Originaltrailer, Langfassung, Bildergalerie

Release-Termin: KeepCases: 15. April 2022

 
 

Liebling, du beißt so gut – Draculas heiße Nächte [DVD] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 


 
 
 

LIEBLING, DU BEISST SO GUT – Trailer

 
 


 
 
 

Benjamin Falk

(Rechte für Grafiken liegen bei Mr. Banker Films)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Vampyres (1974)
 
Vampyros Lesbos – Erbin des Dracula (1971)
 
Lips of Blood (1975)
 

Filmkritik: „Frank & Zed“ (2020)

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FRANK & ZED

Story

 
 
 

Zwei eigentlich friedliche Monster geraten in einen Krieg mit Dorfbewohnern, die sich noch immer vor der Vergangenheit fürchten.

 
 
 


 
 
 

FRANK & ZED – Kritik

 
 
 
Wenn man an einen Puppenfilm für Erwachsene denkt, fällt einem sicherlich sofort „Meet the Feebles“ ein, der bisher ziemlich einzigartig war. Selbst wenn Werke wie „Der dunkle Kristall“ oder „The Happytime Murders“ ebenfalls Puppen benutzten, waren dort auch menschliche Darsteller zu sehen und es ging durchaus weniger verrückt zur Sache. Doch jetzt kommt „Frank & Zed“ daher und er macht „Meet the Feebles“ zumindest optisch Konkurrenz, leidet nebenbei jedoch an einigen erzählerischen Schwächen.
 
 
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Es ist schon einige Jahrhunderte her, als ein Dorf in eine magische Schlacht geriet. Die Titelfiguren Frank und Zed waren daran beteiligt und leben seitdem in den Ruinen von damals ein doch recht friedliches Leben, in dem sich jeder um die Ernährung des anderen kümmert. Doch als eines Tages ein Dorbewohner das Jagdgebiet der Monster betritt, kommt es zum Mord und die Dorfbewohner wollen dafür unbedingt Rache. Die Story gibt nicht viel her, versucht aber dennoch episch zu wirken. So richtig will dies leider nicht gelingen, da vieles angedeutet wird, aber im Endeffekt doch nur bekannte Motive von Fantasy-Werken zusammengebastelt wurden. Wäre da nicht dieser weiterhin ziemlich einzigartige Stil, würde sich für die Handlung wohl kaum jemand interessieren. Außerdem wird das Ganze unnötig langsam erzählt und weiterhin gibt es im Ton doch zahlreiche Ungereimtheiten.
 
 
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So richtig entscheiden mag sich „Frank & Zed“ nämlich nicht. Will er jetzt eher eine tragische Geschichte von zwei ehemaligen Feinden erzählen oder doch ein fantasievolles Epos voll mit dunkler Magie? Möchte er ernst wirken, dramatisch oder lieber albern sein? Oder will er im Endeffekt doch nur einen Funsplatter darstellen? Von nahezu allem finden sich ein paar Elemente, doch keines davon dominiert und deshalb kommt einem das Resultat doch relativ unentschlossen vor. Manchmal wirkt „Frank & Zed“ nämlich durchaus ernst, nahezu düster und unheilvoll. Dann wiederum wird plötzlich der Humor bedient, aber auf eine ziemlich plumpe Art und Weise. Und dann wäre da immer wieder eine Portion Drama, welche jedoch an Tiefe vermissen lässt. Die verschiedenen Zutaten ergeben hier kein rundes Gesamtbild und das stört zuweilen doch ein bisschen.
 
 
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Das ist gerade deshalb schade, weil „Frank & Zed“ optisch eine Wucht darstellt. Laut Regisseur Jesse Blanchard haben die Arbeiten an dem Werk ca. sechs Jahre gedauert; eine unheimlich lange Zeit. Dafür, dass es sich bei diesem Film aber eben um keine Big-Budget-Produktion handelt, glaubt man gerne, dass sehr viel Zeit investiert werden musste, denn hier stammt wirklich so gut wie alles von Hand. Das ist noch altmodischer Puppentrick, wie es die Muppets zelebriert haben und selbst wenn man „Meet the Feebles“ schon auswendig kennt, ist es immer noch befremdlich solche Puppen in einem Film für Erwachsene zu sehen. Gerade wenn sich dann auch noch Splatter mit zum Geschehen gesellt, wird es zwangsläufig abgefahren. Die Effekte sind wirklich toll geworden und mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Doch auch die ganzen Kulissen sehen wunderbar aus. Auch wenn der Computer dann mal helfen durfte, wenn es z.B. an die Magie geht, sieht das astrein aus. Alleine diese Optik strahlt genügend Faszination aus, dass man dem Film für seine Schwächen nicht so böse sein möchte.
 
 
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Die Figuren hat man insgesamt ganz ordentlich dargestellt und optisch sind sie markant geraten, was natürlich vor allen Dingen an den titelgebenden Frank und Zed liegt. Deren Hintergrundgeschichte besitzt sogar etwas Tiefe, was man von den anderen Figuren weniger behaupten kann. Leider geraten die beiden Monster besonders im mittleren Teil etwas zu sehr in den Hintergrund und auf die größten Dialoge sollte man sich nun nicht einstellen. Schade ist zudem auch, dass man niemals einen echten Draht zu den Charakteren erhält. Die Monster sind auf ihre eigene Art und Weise irgendwie drollig, doch wirklich mitfiebern kann man mit ihnen nicht und die ganzen Dorfbewohner erscheinen schon einigermaßen belanglos. Ein weiterer, nicht unerheblicher Schwachpunkt ist der Score. Eigentlich wurde musikalisch alles richtig gemacht, nur sind die vorhandenen Melodien dermaßen wenig eingängig und austauschbar, dass dabei keine echte Freude aufkommen will.
 
 
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Außerdem muss man sich fragen, weshalb Blanchard dieses Werk auf rund 90 Minuten langziehen wollte. Dafür gibt die Handlung nicht genug her und so entstehen zwangsläufig Längen. Hat man sich erst mal an die abgefahrene Optik gewöhnt, unterhält diese alleine nämlich eben auch nicht mehr. So schade es ist, aber „Frank & Zed“ ist in einigen Momenten schon etwas langweilig, weil einfach nicht viel geschieht und das Treiben nicht in die Gänge kommen möchte. Auch mit dem größten Splatterfest sollte man jetzt nicht rechnen. Da muss man schon auf das Finale warten, welches dann zum Glück einiges retten kann. Hier geht es mächtig zur Sache und wenn sich die Puppen da gegenseitig zerfetzen, ist das definitiv etwas, das man nicht alle Tage zu sehen bekommt. Das entschädigt schon für die ein oder andere Länge.
 
 


 
 
 

FRANK & ZED – Fazit

 
 
6 Punkte Final
 
 
„Frank & Zed“ ist ein eigentümlicher Film, bei dem man sehr das Herzblut spürt, welches in das Werk geflossen ist. Er ist ein kurioser Film mit einer gewitzten, abgefahrenen Optik, mit zwei kreativen Monstern und tollen Kulissen. Aber leider ist er nebenbei kein besonders guter Film, was an mehreren Gründen liegt. Die Handlung ist dünn und was „Frank & Zed“ optisch an Fantasie zu bieten hat, geht ihm erzählerisch leider abhanden. Außerdem ist er zu lang und bietet nicht so viel Splatter, wie er verspricht. Der Score klingt völlig austauschbar und es gibt doch schon einige Längen. Selbst wenn sich diese Kritik im Endeffekt nicht nach sechs Punkten liest, gewinnt am Ende doch das Herzblut. Außerdem macht das blutige Finale echt noch etwas her. Ob „Frank & Zed“ es zum gleichen Kult bringen wird, wie es „Meet the Feebles“ geschafft hat, ist fraglich, aber wer diesen als gut empfand, kommt um dieses Werk wohl kaum herum und eine gewisse Faszination kann man dem Ganzen nun wirklich nicht absprechen!
 
 
 


 
 
 

FRANK & ZED – Zensur

 
 
 
In „Frank & Zed“ kracht es eigentlich erst am Ende in Sachen Gewalt. Da splatterts schon ganz gut. Da es sich jedoch bei den Todesopfern um Puppen handelt, ist eine Freigabe ab 16 Jahren vorstellbar.
 
 
 


 
 
 

FRANK & ZED – Trailer

 
 


 
 
 

Benjamin Falk

(Rechte für Grafiken liegen bei Puppetcore)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Meet the Feebles (1989)
 
Team America (2004)
 
The Happytime Murders (2018)
 

Filmkritik: „Scream“ (2022)

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SCREAM

(SCREAM 5)

Story

 
 
 
25 Jahre nach den ersten Morden in Woodsboro kehrt Ghostface abermals zurück, um die Regeln des Slashers auf Herz und Nieren zu prüfen.

 
 
 


 
 
 

SCREAM – Kritik

 
 
Manche Reihen sind einfach nicht totzukriegen und die Nostalgie-Welle scheint auch nicht mehr abzuebben. Viele große Filmreihen ziehen ihr eigenes Ding durch, locken den Zuschauer von damals aber mit dem originalen Cast. Das kann durchaus gut ausgehen, wie zuletzt „Ghostbusters: Legacy“ bewies. Es kann aber auch redundant werden, wie es der neue „Scream“ beweist. Dass dabei auf eine Fünf im Titel verzichtet wurde, macht schon mal deutlich, dass man sich hier nicht nur als verspätete Fortsetzung, sondern auch als Remake/Hommage versteht. Dabei war die Reihe bisher wirklich gut. Wes Craven schuf mit dem ersten Teil 1996 einen Kultfilm, der clever mit Genre-Regeln spielte und eine Meta-Ebene besaß, die man so zuvor in einem Slasher noch nicht gesehen hatte. Mit dem zweiten Teil wurde das sehr gut und mit dem dritten Teil immerhin noch solide fortgesetzt, bis es still wurde um „Scream“. 2011 kehrte Craven mit einem moderneren, vierten Teil jedoch noch mal zurück. Es war sein letzter Film und Craven verstarb 2015 leider. Die Modernisierung war allerdings geglückt, nur floppte das Werk an den Kinokassen und eine neue Trilogie schien sich somit erledigt zu haben. Da momentan so gut wie alles, was jemals auch nur halbwegs erfolgreich war, eine Fortsetzung, ein Remake, ein Reboot, eine Hommage oder auch ein „Requel“ erhält, muss selbstverständlich auch „Scream“ 2022 noch mal ordentlich die Nostalgie-Keule schwingen. Und die ersten Kritiken klangen enorm vielversprechend. Allgemein kommt der fünfte Teil bisher überraschend gut an. Überraschend ist das deshalb, weil er eigentlich überhaupt nichts Neues zu bieten hat und teilweise fast schon nervig geraten ist.
 
 
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Über die Story braucht man kaum Worte zu verlieren. Alles beginnt mit der berühmten Telefon-Szene am Anfang. Dieses Mal soll Tara das Opfer sein, aber sie überlebt den Angriff von Ghostface schwer verletzt und befindet sich danach im Krankenhaus. Ihre ältere Schwester kommt zurück nach Woodsboro, obwohl sie den Ort eigentlich nie wieder sehen wollte. Gemeinsam gilt es nun, herauszufinden, wer der Täter sein könnte. Man kommt sich wirklich mehr wie in einem Remake, als in einer Fortsetzung vor, weil die Story der aus dem ersten Teil (an dem sich „Scream 2022“ auch am meisten orientiert) doch sehr ähnlich ist. Teilweise kann man schon von einer Kopie sprechen. Kreativ ist das nicht und man bemerkt deutlich, dass Kevin Williamson und Ehren Kruger als Drehbuchautoren fehlen. Dabei versucht der Film enorm clever zu sein. Er legt es so sehr darauf an, dass er damit scheitert. Die ganzen Gags auf Meta-Ebene gehören sicherlich zu „Scream“ dazu, aber dieses Szenario wurde nun bereits vier Male zuvor bedient und dem neuen Werk fällt da einfach nichts Neues ein. Außerdem heuchelt sich „Scream“ anno 2022 selbst etwas vor. Er macht nämlich genau das, was er eigentlich die ganze Zeit kritisiert: Eine lustlose, uninspirierte Hommage bieten, die kein neues Material besitzt.
 
 
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Das Drehbuch könnte man theoretisch seitenlang verreißen, denn die guten Elemente kann man an einer Hand abzählen. Dabei ist die Herangehensweise, sich selbst nicht ernst zu nehmen, garantiert nicht verkehrt, aber etwas ernster hätte sich der neue Film dann doch nehmen dürfen. Am Ende weiß man nämlich gar nicht mehr so recht, ob man sich noch „Scream“ anschaut oder doch schon beim nächsten „Scary Movie“ angelangt ist. Das Motiv der Taten ist nämlich arg weit hergeholt. Sicherlich steckt hier etwas Satire versteckt, aber diese wird leider überhaupt nicht bissig, sondern eher unsinnig dargeboten. Das große Rätselraten bleibt ebenfalls aus. Man kann vielleicht vorher schon erahnen, wer hinter den Taten steckt, aber die Auflösung wird allgemein ziemlich schlecht vorbereitet und da die neuen Täter kaum ein Profil erhalten, ist es auch nicht sonderlich interessant, warum sie überhaupt morden.
 
 
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„Scream“ setzt 2022 das große Problem der Figurenzeichnung in modernen Film fort. Erst vor kurzem scheiterte die Neuauflage von „Texas Chainsaw Massacre“ daran und nun diese Fortsetzung. Die Charaktere bilden sich einfach aus irgendwelchen jungen 08/15-Leuten, denen es an Persönlichkeit fehlt. Man wird sich an diese Figuren nicht lange erinnern können. Im Gegenzug dazu kann man den originalen Film selbst seit der Entstehung nicht mehr gesehen haben und erinnert sich trotzdem noch an die markanten Charaktere von damals. Es fehlt allerdings auch an einprägsamen Leistungen bei den Darstellern. Jenna Ortega spielt als einzige der vielen neuen Personen einigermaßen gut und hinterlässt einen kleinen, aber bleibenden Eindruck. Die restlichen neuen Darsteller sind zwar okay, aber völlig nichtssagend. Also müssen es mal wieder die bekannten Charaktere richten, wobei selbst diese Rechnung nicht aufgeht. Neve Campbell und Courteney Cox hätte man sich nämlich sparen können. Sie schauen sowieso nur ein paar Male kurz vorbei und ihre Rollen wirken hier doch reichlich erzwungen. Nur mit David Arquette hat man alles richtig gemacht. Seine Rolle ergibt durchaus einen Sinn und Arquette spielt das sehr sympathisch. Die Szenen mit ihm gehören zu den besten, die „Scream“ zu bieten hat.
 
 
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Leider sind das nicht sonderlich viele, obwohl nicht alles an diesem Werk schlecht ist. Ist der lustlose Start erst mal überwunden, gibt es hin und wieder ein paar Szenen, die ganz geschickt mit den Konventionen spielen. Diese Herangehensweise ist zwar ebenso wenig neu, wie sich quer durch das Horrorgenre zu zitieren, macht aber in manchen Momenten noch etwas Laune. Ansonsten mangelt es dem Film eindeutig an Atmosphäre. Ghostface wirkt nicht mehr wie ein bedrohlicher Killer, sondern taucht einfach immer mal wieder kurz auf und verschwindet dann wieder. Seine Präsenz war in keinem Film der Reihe jemals so bedeutungslos. Horror kommt also schon mal kaum auf. Die Komödien-Aspekte machen das allerdings nicht gerade wieder gut. Dass sich „Scream“ 2022 nicht ernst nimmt, wurde ja bereits erwähnt, dass er gerne eine Persiflage wäre, kann man wohl deutlich herauslesen und dass er meint, besonders clever zu sein, ist der größte Irrglaube. Die Gags zünden einfach nicht und es gibt nur wenige Pointen, die mal etwas besser sitzen.
 
 
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Dass das Gesamtpaket nicht gerade unterhaltsam ausfallen kann, sollte einem bei all der negativen Kritik nicht wirklich wundern. Was muss also her? Genau! Man kompensiert alle Schwächen einfach mit viel Gewalt. So brutal, wie hier, ging es in dieser Reihe jedenfalls noch nicht zur Sache und ein paar Szenen sind schon reichlich brachial. Dass die Effekte überwiegend von Hand stammen, ist eine schöne Sache. Nur bringt das dem Werk im Endeffekt eben auch nicht gerade viel, weil dem Regie-Duo Matt Bettinelli-Olpin und Tyler Gillett einfach zu wenig einfällt, um ihrem neuen „Scream“ eine eigene Handschrift zu verpassen. Zu sehr suhlt man sich im Erfolg des Originals, aber Craven hatte inszenatorisch eben deutlich mehr auf dem Kasten. Das soll nicht heißen, dass der Film handwerklich schlecht gemacht wurde. Er sieht optisch passabel aus und die Inszenierung ist sauber. Das ändert jedoch nichts daran, dass die knapp zwei Stunden Laufzeit keinerlei Spannung aufkommen lassen und jede menge Füllmaterial besitzen. Das mehr als übertriebene Ende ist immerhin noch halbwegs amüsant, aber der langweilige Score klingt wirklich sehr ideenarm.
 
 


 
 
 

SCREAM – Fazit

 
 
 
3 Punkte Final
 
 
Gäbe es „Scream 1“ bis „Scream 4“ noch nicht, dann wäre „Scream“ von 2022 ein guter, selbstironischer Slasher. Als fünfter Teil ist er jedoch überflüssig. Weder ist die Hommage besonders gut gelungen (weil Hommage nicht einfach nur kopieren heißt), noch macht das als Fortsetzung großartig Sinn. Das Drehbuch ist eine echte Schwäche, selbst wenn manche das bescheuerte Ende sicherlich abfeiern werden. Negativ sind auch die meisten, nichtssagenden Darsteller, die eine völlig belanglose Figurenzeichnung erhalten haben. Das Spiel mit der Meta-Ebene ist ausgelutscht, frische Ideen gibt es keine. Außerdem besitzt der Film einfach keine eigene Handschrift. Ein paar Szenen sind gut, der Gewaltpegel ist ziemlich hoch, die Effekte sehen ordentlich aus und David Arquette lässt immerhin kurz Freude aufkommen. Ansonsten stellt „Scream“ anno 2022 eine ziemliche Nullnummer dar, die man sich echt hätte sparen können. Das hat die Reihe wirklich nicht verdient!
 
 


 
 
 

SCREAM – Zensur

 
 
 
„Scream 5“ ist in Deutschland ungeschnitten und frei ab 16 Jahren zu haben. Die Altersfreigabe mutet etwas niedrig an, bedenkt man, wie zeigefreudig der neue Film der Reihe in Sachen Gewalt doch ist.
 
 
 


 
 
 

SCREAM – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Paramount Home Entertainment (Blu-ray im KeepCase)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Scream; USA 2022

Genre: Horror, Komödie, Thriller, Krimi

Ton: Deutsch DD 5.1, Englisch DTS-HD MA 7.1, Englisch (Hörfilmfassung) DD 5.1, Französisch DD 5.1, Italienisch DD 5.1, Japanisch DD 5.1, Spanisch DD 5.1

Untertitel: Deutsch, Chinesisch (traditionell), Englisch für Hörgeschädigte, Englisch, Französisch, Italienisch, Japanisch, Koreanisch, Niederländisch, Portugiesisch, Spanisch, Thailändisch

Bild: 2.39:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 114 Minuten

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Blu-ray im Keepcase

Extras: Audiokommentar, Entfallene Szenen (ca. 3 Min.), Trailer von Scream – Schrei! (1996), Featurettes: Neues Blut (ca. 7 Min.), Blutlinien ca. 8 Min.), Im Schatten des Meisters (ca. 7 Min.)

Release-Termin: KeepCase: 28.04.2022

 
 

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SCREAM – Trailer

 
 


 
 
 

Benjamin Falk

(Rechte für Grafiken liegen bei Paramount Home Entertainment)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Scream – Schrei! (1996)
 
Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast (1997)
 
Düstere Legenden (1998)
 

Filmkritik: „Slaxx“ (2020)

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SLAXX

Story

 
 
 
Wem die Liste der mordenden Gegenstände noch nicht lang genug ist, für den wurde wohl „Slaxx“ gemacht, denn genmanipulierte Baumwolle sorgt plötzlich dafür, dass eine Jeans mächtig viel Lust verspürt zu morden.

 
 
 


 
 
 

SLAXX – Kritik

 
 
Nachdem nahezu alle Tiere bis hin zum Hamster sich mal durch die trashige Horrorlandschaft morden durften, bekamen auch die an sich leblosen Gegenstände vermehrt Aufmerksamkeit. Egal ob ein Rucksack, Donuts, Tomaten, Tische, Kondome oder auch Reifen – Die Liste an Killer-Gegenständen ist erstaunlich lang. Zu dieser gesellt sich nun „Slaxx“ hinzu, der sich zwar enorm trashig anhört, eigentlich aber ein sehr ernstes Anliegen besitzt. Dieser Ansatz ist löblich, nur leider wurde nebenbei vergessen, einen unterhaltsamen Film zu drehen.
 
 
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Um welche Kritik es „Slaxx“ geht, ist dabei nicht schwer herauszufinden. Man braucht eigentlich nur zu erwähnen, dass es um eine Modekette geht, die Nachhaltigkeit und Fair-Trade anpreist, ihre Ware aber aus genmanipulierter Baumwolle herstellt, die zusätzlich auch noch in Indien durch Kinderarbeit gewonnen wurde. Dabei kommt eine ganz tolle, neue Hose auf den Markt, die sich optimal an jede Figur anpassen soll. Ein paar Mitarbeiter des Geschäfts sollen für den kommenden Montag alles vorbereiten, wenn die Hose ihr Verkaufsdebüt feiert. Dafür werden sie extra eingeschlossen, um auch alles ganz geheim zu halten. Und schon geht es bereits einem nach dem anderen an den Kragen.
Die weitere Kritik richtet sich natürlich an den Verbraucher selbst, der oftmals möglichst billige Ware haben möchte und damit solch Dinge wie Kinderarbeit und schlechte Arbeitsbedingungen erst ermöglicht. Nebenbei bekommt noch die Generation „Influencer“ ihr Fett weg. Die Idee hinter „Slaxx“ ist wirklich nicht verkehrt und die Themen, welche man hier anspricht, verdienen es angesprochen zu werden. Auf offene Ohren stößt man bei der breiten Masse nicht ungern mal mit einem Film, der dann auch ruhig als Horrorkomödie durchgehen darf. Die problematische Thematik verliert dadurch ja nicht an Gewicht. Wenn das Resultat jedoch ziemlich langweilig ist, darf bezweifelt werden, ob sich jemand danach noch an den Film erinnert und somit auch an die Problematik, die er anspricht.
 
 
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Dabei lässt sich aus handwerklicher Sicht eigentlich gar nicht so viel bemängeln. Selbstverständlich hat „Slaxx“ nicht das große Geld gekostet, denn dafür ist sein Nischendasein einfach zu offensichtlich. So muss man sich mit doch recht einfallslosen Schauplätzen zufriedengeben, die optisch nicht gerade als Highlight zu verbuchen sind. Ansonsten ist die Inszenierung aber sauber und seine Qualitäten besitzt der Streifen durchaus. Für die Regisseurin Elza Kephart, die auch mit am Drehbuch schrieb, war „Slaxx“ wohl eine Herzensangelegenheit. Sie hat innerhalb der letzten 20 Jahre ein paar wenige Male Regie geführt, war ansonsten jedoch nicht sehr fleißig in diesem Bereich. Dafür kann sich die Inszenierung dann doch sehen lassen und vor allen Dingen die mordende Hose wurde gut umgesetzt. Es ist sicherlich nicht so leicht einer Hose einen Charakter zu verleihen und sie als Mörder dazustellen. Diesem Film ist dies überraschend gut gelungen und da viele Szenen per Greenscreen realisiert wurden, gibt es nicht mal so viele billige CGI-Effekte zu betrachten.
 
 
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Allerdings besitzt „Slaxx“ ein großes Problem. Er versteift sich so sehr darauf mit erhobenem Zeigefinger und der Moral daher zu kommen, dass der Spaß scheinbar komplett vergessen wurde. Als Komödie scheitert das Werk nämlich leider nahezu komplett. Rassen-Gags über Vorurteile etc. wurden jedenfalls vor 20 Jahren schon ansprechender und witziger präsentiert. Ob man eine Tanz-Einlage der Hose nun zwangsläufig gebraucht hätte, ist fragwürdig, aber immerhin ist dies eine der wenigen Szenen, die wohl länger in Erinnerung verweilen dürfte. Das Ableben der überwiegend unsympathischen Protagonisten ist nämlich nicht viel reizvoller ausgefallen. Hier hätte man es echt krachen lassen können. Wenn schon eine Hose für die Morde höchstpersönlich zuständig ist, hätte man abgefahrene Kills spendieren können. Es wird aber sicherlich auch dem geringen Budget zu verschulden sein, dass man meist nur rote Farbe an die Wand spritzen sieht und vieles im Off stattfindet. Es gibt zwei, drei Szenen, die schön splatterig sind und gute, von Hand gemachte Effekte besitzen. Nur ist das im Endeffekt zu wenig.
 
 
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Obwohl „Slaxx“ eine Laufzeit von gerade mal 76 Minuten (mit Abspann) besitzt, zieht er sich nämlich ganz schön in die Länge. Dabei ist die Einleitung schnell abgehandelt und bis die Hose zum Einsatz kommt, vergeht echt nicht viel Zeit, aber es mag einfach keinerlei Spannung aufkommen. Somit versagt das Werk auch als Horrorfilm. Dass die Figurenzeichnung nebenbei ziemlich unsympathisch geraten ist, war sicherlich beabsichtigt, ist aber nicht gerade förderlich für die Spannung. Romane Denis, Brett Donahue und Sehar Bhojani spielen die einzigen drei größeren Rollen zwar ganz passabel, können jedoch wenig reißen. Sowohl ihre Darstellung, wie auch ihre Charaktere hat man nach dem Film fast schon wieder vergessen. Das ist schade, weil es auch immer mal wieder ein paar gelungene Momente zu betrachten gibt. So ist gerade die Szene, in welcher man verblüffend glaubwürdig die Motive der Killer-Hose erfährt, in ihrer Schlichtheit erstaunlich gut geraten. Im Endeffekt reicht das allerdings nicht, wenn der Rest nach einem völlig bekannten Schema abläuft, welches definitiv eine Frischzellenkur vertragen hätte können.
 
 
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SLAXX – Fazit

 
 
 
4 Punkte Final
 
 
„Slaxx“ klingt auf dem Papier nach einem total abgefahrenen Trash-Fest, bietet dann im Endeffekt aber eher gepflegte Langeweile. Die Moral dahinter ist sehr ernst und es ist löblich, dass dieses Thema angesprochen wird, aber es bringt auch niemandem etwas, wenn eine Horrorkomödie einfach keinen Spaß machen will. Von daher war die Idee gut, aber die Umsetzung schlecht. Es wird leider wirklich nicht lustig und mit Horror hat das ebenfalls nichts zu tun. Lediglich die handwerklich simple, aber passende Arbeit, drei passable Hauptdarsteller, zwei, drei schöne Splatter-Effekte und ein paar gelungene Einfälle retten hier vor der Totalkatastrophe. Ansonsten wird man nämlich enttäuscht. Der Unterhaltungswert ist überwiegend schlecht. Da ist kein Witz, keine Spannung, zu wenig Action, zu wenig Gore. Außerdem ist die Figurenzeichnung doof und man hätte es hier einfach viel, viel mehr krachen lassen müssen, um dem Zuschauer ein unvergessliches Vergnügen zu bieten. Dann doch lieber noch mal die Killertomaten; der war zwar doof, dafür aber unterhaltsam!
 
 


 
 
 

SLAXX – Zensur

 
 
 
„Slaxx“ ist in Deutschland ungeschnitten und frei ab 16 Jahren zu haben.
 
 
 


 
 
 

SLAXX – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Koch Films (Blu-ray im KeepCase)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Slaxx; Kanada 2020

Genre: Horror, Komödie, Trash

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch

Bild: 2.40:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 76 Minuten

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Blu-ray im Keepcase

Extras: Trailer, Trailershow

Release-Termin: KeepCase: 24.03.2022

 

Slaxx [Blu-ray im KeepCase] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 


 
 
 

SLAXX – Trailer

 
 


 
 
 

Benjamin Falk

(Rechte für Grafiken liegen bei Koch Films)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Das blutrote Kleid (2018)
 
Rhea M – Es begann ohne Warnung (1986)
 
Bed of the Dead (2016)
 
Überfall der Mörderrucksäcke (2006)
 
Monsieur Killerstyle (2019)
 

Filmkritik: „Boys from County Hell“ (2020)

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BOYS FROM COUNTY HELL

Story

 
 
 
In einer irischen, kleinen und ruhigen Gemeinde ist plötzlich sehr viel los, als das Grab eines Vampirs abgerissen wird und dieser sich auf die Einwohner stürzt.

 
 
 


 
 
 

BOYS FROM COUNTY HELL – Kritik

 
 
Mit „Dracula“ hat Bram Stoker 1897 wohl die Vorlage für eine der berühmtesten Figuren der Horror-Literatur geliefert. Seitdem gab es unzählige Filme, die sich mit dieser Figur beschäftigten und allgemein wird wohl kein Subgenre im Horror so oft bedient, wie der Vampirfilm. Da darf man schon berechtigt fragen, ob es denn wirklich noch einen weiteren Film darüber braucht. Wirklich gebraucht hätte es „Boys from County Hell“ dabei sicherlich nicht, aber er schadet auch nicht, weil er doch reichlich sympathisch daherkommt.
 
 
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Dabei galt es lange Zeit für sicher, dass Stoker sich für seine Figur als Vorbild den berüchtigten Herrscher Vlad III. nahm, doch mittlerweile gibt es auch eine recht feste Theorie, dass doch eher die Legende von Abhartach für Dracula diente. Mit diesem Gedanken spielt nun auch „Boys from County Hell“. In der kleinen, irischen Gemeinde Six Mile Hill ist eigentlich überhaupt nichts los, aber es kommen immer mal wieder Touristen hier her, weil sich an diesem Ort das Grab von Abhartach befindet. Die Jugendlichen machen sich einen Spaß daraus, doch als Bauarbeiten stattfinden und das Grab beschädigt wird, ist es mit dem Spaß vorbei. An der Legende von Abhartach ist nämlich scheinbar etwas dran und plötzlich wimmelt es in dem verschlafenen Örtchen nur so vor Vampiren. Um in einem Vampirfilm noch mit Innovationen dienen zu können, muss man schon ordentlich tief in die Trickkiste greifen und so richtig gelingt dies „Boys from County Hell“ kaum, aber die Geschichte wirkt trotzdem nicht schon wie etliche Male erzählt. Ein paar eigenständige Ideen sind durchaus vorhanden und allgemein wird das Drehbuch doch ganz erfrischend vorgetragen. Das ist nicht unbedingt völlig clever, macht aus Zutaten, die vorher schon zig Male vorhanden waren, aber erfreulich viel und kopiert seine Vorbilder nicht nur.
 
 
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Regisseur Chris Baugh hat den Film 2013 schon mal als Kurzfilm umgesetzt, konnte mit der Zeit Erfahrungen sammeln und machte daraus 2020 also noch mal einen Langfilm, was sich bei dem Thema auch anbietet. Die Bilder der irischen Landschaft passen schon mal perfekt und bieten eine gelungene Atmosphäre, die ideal zum Horrorfilm passt. Ganz unterhaltsam sind da auch die Anspielungen auf „An American Werewolf in London“. Die handwerkliche Arbeit ist sauber und die Inszenierung sitzt. Da gibt es wirklich nichts zu meckern und man sieht an „Boys from County Hell“, dass es nicht immer das größte Budget braucht, um einen guten Film zu kreieren. Insgesamt ist auch die Stimmung ganz passabel, wobei der größte Horror ausbleibt und die Vampire selten für echte Bedrohung sorgen. Als Komödie kann man den Film allerdings auch nicht wirklich bezeichnen. Es gibt ein paar lustige Sprüche, doch ansonsten werden die Gags sehr dezent eingesetzt. Das ist selten bis nie komisch, besitzt dafür jedoch eine relativ lockere Atmosphäre, die schon Spaß machen kann.
 
 
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Erfreulich sind dann auch die Darsteller, die in einer sehr überschaubaren Anzahl auftreten. Jack Rowan und Nigel O’Neill haben am meisten zu tun und erledigen ihre Aufgabe sehr solide. Doch auch der Rest geht vollkommen in Ordnung. Außerdem ist es von Vorteil, dass die Figurenzeichnung sympathisch gestaltet wurde. Die Charaktere werden zwar keine Ewigkeit im Gedächtnis verweilen, sind aber auch nicht komplett belanglos. So gibt es eine kleine Vater-Sohn-Problematik und die Perspektivlosigkeit der Jugend in einem kleinen Kaff wurde ebenfalls ganz gut dargestellt. Auf jeden Fall kann man mit diesen Figuren etwas anfangen und wünscht ihnen kein baldiges Ableben. Die deutsche Synchronisation lässt sich übrigens sehr gut anhören.
 
 
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Leider bietet „Boys from County Hell“ im Endeffekt kaum echte Spannung. Allgemein ist der Film eher gemächlich unterwegs. So benutzt man das gesamte, erste Drittel, um die Geschichte aufzubauen. Das ist tatsächlich nicht langweilig und ganz sympathisch zu verfolgen, aber eben auch nicht gerade aufregend und etwas zu gering im Tempo. Danach geht es etwas mehr zur Sache, doch die Schauplätze verändern sich eher selten. So richtig temporeich wird es eigentlich erst in Richtung Finale, welches solide geraten ist. Mit seinen knapp 90 Minuten Laufzeit besitzt das selten Längen, aber eben auch kaum echte Highlights. Immerhin wird noch etwas gesplattert, wobei einem mehr Gore versprochen wird, als man wirklich bekommt. Die blutigen Momente haben sich die FSK: ab 16 Freigabe zwar verdient, etwas öfter hätten sie aber dennoch vorkommen dürfen. Dafür sind die Effekte, bis auf ganz wenige Ausnahmen (Stichwort: Tiere), allerdings sehr schön anzusehen und auch Abhartach hat man ordentlich dargestellt. Score und Soundtrack werden gut eingesetzt und runden das Ganze solide ab.
 
 


 
 
 

BOYS FROM COUNTY HELL – Fazit

 
 
 
6 Punkte Final
 
 
„Boys from County Hell“ ist viel mehr ein lockerer Horrorfilm, als eine Horrorkomödie und das nächste Highlight findet man hier sicher nicht vor, aber trotzdem lohnt sich eine Sichtung, wenn man auf Vampire abfährt. Die Geschichte besitzt nämlich durchaus gute Ideen. Außerdem ist der Film handwerklich ordentlich gemacht, die Darsteller gehen vollkommen in Ordnung und die Figurenzeichnung ist erfreulich bodenständig. Es mangelt dem Ganzen im Endeffekt zwar etwas an echtem Horror und so richtig witzig will das auch nie werden, aber die Atmosphäre besitzt dennoch ihren Reiz und die Effekte sehen gut aus. Am Anfang ist das ein wenig lahm, Spannung gibt es eher weniger und trotzdem wird man solide unterhalten. Somit hat man hier sicher nicht den großen Wurf vor sich, aber auf seine eigene Art und Weise ist „Boys from County Hell“ doch sehr angenehm und deshalb auch sehenswert!
 
 


 
 
 

BOYS FROM COUNTY HELL – Zensur

 
 
 
„Boys from County Hell“ hat zwar einige Splatterszenen zu bieten, verpackt diese aber immer in einem humoristischen Kontext. Daher ist die Freigabe ab 16 Jahren gerechtfertigt. Der Film ist in Deutschland ungeschnitten erschienen.
 
 
 


 
 
 

BOYS FROM COUNTY HELL – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Splendid Film (Blu-ray im KeepCase)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Boys from County Hell; Großbritannien | Irland 2020

Genre: Komödien, Horror

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: deutsch

Bild: 2.35:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 92 Minuten

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Blu-ray im Keepcase

Extras: Trailershow

Release-Termin: KeepCase: 28.01.2022

 

Boys from County Hell [Blu-ray im KeepCase] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 


 
 
 

BOYS FROM COUNTY HELL – Trailer

 
 


 
 
 

Benjamin Falk

(Rechte für Grafiken liegen bei Splendid Film)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Die rabenschwarze Nacht – Fright Night (1985)
 
The Lost Boys (1987)
 
An American Werewolf in London (1981)
 

Filmkritik: „Bloody Hell – One Hell of a Fairy Tale“ (2020)

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BLOODY HELL – ONE HELL OF A FAIRY TALE

(BLOODY HELL)

Story

 
 
 
Ein Ex-Knacki im Urlaub gerät in die Hände einer äußerst unangenehmen Familie mit mysteriösen Beweggründen

 
 
 


 
 
 

BLOODY HELL – Kritik

 
 
Der australische Drehbuchautor und Regisseur Alister Grierson zeichnet sich bereits für diverse Werke wie „Sanctum“ oder „Kokoda“ verantwortlich, doch weder eine Comedy, noch einen allzu brutalen oder gar splatterigen Film hat er bisher inszeniert – umso erfreulicher also, dass „Bloody Hell“ nach langer Zeit mal wieder als Punktlandung im Bereich des reinen Unterhaltungsfilms zu sehen ist, da hier ohne Kompromisse, unnütze Dramaturgie oder totgeguckte Klischees ein höchst charismatischer und spannender Protagonist präsentiert wird, dessen innerer Monolog am laufenden Band Spaß macht, so aussichtslos die Situation auch wirkt. Aber der Reihe nach:
 
 

„In some versions you’re The Dark Knight, in others you’re The Joker!“

 
 
Nach einem atmosphärischen und gut fotografierten Opener im finnländischen Wald geht es zu gezupfter Countrygitarre nach Idaho, wo ein junger, gutaussehender Mann in der Bank ansteht, um „Maddy“, die hübsche Bankangestellte, zu sprechen. Die Rede ist von Rex, unserem von Ben O’Toole verkörperten Protagonisten, vermutlich in der bisherigen Rolle seines Lebens. Zackig geschnitten, professionell inszeniert und kurzweilig wird nun erzählt wie bewaffnete Bankräuber das Gebäude stürmen, Ben in Selbstjustiz alle davon fertigmacht, dafür als Held gefeiert wird, aber auch 8 Jahre ins Gefängnis kommt. Seines zweifelhaften Ruhms überdrüssig entscheidet er kurzerhand nach Finnland zu ziehen, um dort neu anzufangen.
 
 

„Fee Fi Fo Fum – I smell the blood of an American. May he alive, or may he dead, I grind his bones to make my bread.“

 
 
Direkt am Flughafen trifft Rex auf mehrere, ältere Finnen die irgend etwas unverständliches nuscheln, ihn merkwürdig beäugen und seine Paranoia auslösen, doch ein beruhigendes Selbstgespräch auf der Toilette später hat sich unser vermutlich nur überreagierender, PTSD- geplagter Protagonist genug beruhigt, um in den Flieger zu steigen. Jedes dieser Selbstgespräche zwischen Rex und seinem inneren Ich wird dabei durch technisch einwandfreie Szenen inszeniert, in denen O’Toole zweimal zu sehen ist und flüssig auf sich selbst reagiert, mit sich selbst diskutiert. Und so, durch einen Betäubungsgasangriff, ohne auch nur die kleinste Verschnaufpause, gelangen wir also nach weniger als 20 Minuten bereits nach Finland, wo Rex in einem dreckigen, schick beleuchteten Keller von der Decke baumelt und seinen rechten Unterschenkel vermisst…
 
 
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Wie so oft bei guten, überraschenden Filmen soll auch an dieser Stelle gar nicht weiter erzählt werden, denn auch wenn weder die Antagonisten, noch das Setting an sich allzu originell oder neu sind, so ist es hier einerseits das „Wie“, andererseits das „Warum“, das in einigen Flashbacks amüsant erzählt wird oder durch bissiges, witziges Writing immer wieder überzeugen kann. Die Selbstgespräche sind super realistisch und schwarzhumorig, die Kamerafahrten durch die Böden, Etagen und Decken des alten Hauses beeindruckend und flüssig, hauptsächlich aber reicht schon O’Toole in dieser sehr ungünstigen Situation beim Hadern mit sich selber, um zu unterhalten.
 
 
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Denn auch wenn mir eine Offenbarung sowie Ausführung jener etwas zu trashig und häufig gesehen ist, wir wenig über die Entführerfamilie erfahren und der Film sich im zweiten Akt mit zu viel Hintergrundgeschichte trotzdem noch etwas ausbremst, so überwiegt in erster Linie die Freude darüber, mal wieder einen charakterbasierten Film zu sehen, der um die Stärke seines Schauspielers und Drehbuchs weiß und darum nicht großartig versucht, mit Gore, Sadismus oder unnötig aneckenden Witzen auf sich aufmerksam zu machen.
 
 
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Was jedoch nicht heißen soll, dass „Bloody Hell“ harmlos wäre, ganz im Gegenteil: So amüsant und schwarzhumorig dieser Film auch sein mag, im der dramatische Kern ist tragisch, glaubhaft und funktioniert, wird gut erzählt und sorgt für mehr als nur die oberflächlichste Unterhaltung. Der Charakterwandel ist interessant nachzuvollziehen und wirkt nie zu aufgesetzt und auch wenn der Film es nie nötig hat, unbekannte Nebencharaktere für Gore-Einlagen zu töten, so ist der Gore, der dann später aufkommt, absolut schonungslos, wunderbar handgetrickst und geradezu kathartisch zu nennen. Man liest es schon raus, ich war höchst amüsiert von und zufrieden mit „Bloody Hell“: Trotz wenigen Settings und „kleiner“, simpler Story wurde hier ein großartig galliges, von vorne bis hinten frisches und spaßiges Script auf höchst brutale, clevere, sympathische Weise konsequent umgesetzt. Mit einem fantatischen Hauptdarsteller in einer auf ihn zugeschnittenen Rolle, spitzen Dialogen, höchst witzigen Galgenhumor-Einlagen, nicht zu unterschätzenden, brutalen Mini- Massakern und fast perfektem Pacing. Wäre ein Charakter ausgetauscht, eine Szene etwas umgeschrieben, ich wäre bei ganzen 8/10 Punkten, so aber schrappt der Film ganz knapp daran vorbei.
 
 
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BLOODY HELL – Fazit

 
 
 
7 Punkte Final
 
 
Bitterböse, witzige, sarkastische, höchst kurzweilige Comedy mit deftigen Gewalteinlagen, tragischer Backstory und fantastischer Performance von Ben O’Toole.
 
 


 
 
 

BLOODY HELL – Zensur

 
 
 
Die deutsche Fassung von „Bloody Hell – One Hell of a Fairy Tale“ ist ungeschnitten und frei ab 18 Jahren.
 
 
 


 
 
 

BLOODY HELL – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Splendid Film (Blu-ray im KeepCase)

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(c) Splendid Film (2 Blu-rays im Mediabook)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Bloody Hell; Australien | USA 2020

Genre: Horror, Thriller, Komödie

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch

Bild: 2.39:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 94 Minuten

FSK: keine Jugendfreigabe (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Blu-ray im Keepcase | Mediabook

Extras: Making-of, Original-Trailer | zusätzlich im Mediabook: Film „We Summon the Darkness“ auf Blu-ray, 20-seitiges Booklet

Release-Termin: Mediabook | KeepCase: 24.09.2021

 

Bloody Hell – One Hell of a Fairy Tale [Blu-ray im KeepCase] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

Bloody Hell – One Hell of a Fairy Tale [2 Blu-rays im Mediabook] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 


 
 
 

BLOODY HELL – Trailer

 
 


 
 
 

Alexander Brunkhorst

(Rechte für Grafiken liegen bei Splendid Film)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
The Aggression Scale – Der Killer in dir (2012)
 
Very Bad Things (1998)
 

Filmkritik: „Cyst“ (2020)

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CYST

Story

 
 
 
Ein verrückter Arzt will mit seiner Erfindung beweisen, wie genial er ist. Doch führt dies nur dazu, dass ein großes Zysten-Monster die Praxis unsicher macht.

 
 
 


 
 
 

CYST – Kritik

 
 
Wer hätte gedacht, dass der schlechte „Trolls World – Voll vertrollt“ doch noch zu etwas gut sein kann? Bei den Dreharbeiten lernten sich allerdings Tyler Russell und George Hardy kennen und ein späteres Treffen ließ eine Filmidee entstehen. „Cyst“ ist zwar kein guter (und vor allen Dingen ein ziemlich billiger) Film, aber eine Sache bietet er dem Trashfan dann eben doch: Herrliche von Hand getrickste Effekte, bei denen man einfach schmunzeln muss!
 
 
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Der plastische Chirurg Dr. Guy hat eine spezielle Maschine entwickelt, mit der er eitrige Geschwüre seiner Patienten ganz unkompliziert entfernen kann. Doch da keiner seiner Patienten bereit ist, sich damit testen zu lassen, muss ein Praktikant heran. Mittels einer Nährlösung zum Wachstum von Geschwüren sieht der arme Praktikant auch schon bald furchtbar aus. Jetzt, wo Dr. Guy beweisen könnte, dass seine Maschine funktioniert, geht jedoch alles schief und plötzlich wandelt ein riesiges Zysten-Monster in der Praxis herum. Die Story ist hier durchaus zu vernachlässigen und gibt, abgesehen von der absurden Grundidee, so gut wie gar nichts her. Das bemerkt man schon an der ersten Hälfte, die ganz schön fad vor sich dahin dümpelt. Besonders viele Einfälle hatte man nicht. Es sind eher die kleinen, nahezu unterschwelligen Gags, die noch für etwas Unterhaltung sorgen. Als gut kann man dieses Drehbuch also kaum bewerten.
 
 
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Auch das handwerkliche Drumherum erscheint ziemlich billig. Regisseur Tyler Russell hatte sicher nicht viel Budget zur Verfügung und besonders an den lieblosen Schauplätzen kann man das bestens erkennen. Die Inszenierung ist soweit ganz sauber, bedient jedoch nur den Standard. Gewisse Szenenübergänge hat man so jedenfalls schon etliche Male gesehen. Streng genommen, ist nicht mal der Unterhaltungswert besonders prickelnd, weil es dem Treiben gänzlich an Spannung mangelt und der Humor ist auch nicht gerade großartig geraten. Ein paar kleine Gags sind ganz nett, doch die echten Lacher bleiben aus. Dass der dünne Plot für einen ganzen Film kaum ausreicht, bemerkt man dann auch an der Laufzeit des Werkes. Es ist schon erstaunlich, dass „Cyst“ trotz seiner bemerkenswert kurzen Laufzeit von nicht mal ganz 70 Minuten (in denen der Abspann schon enthalten ist) dennoch seine Längen besitzt. Gerade die erste Hälfte ist ziemlich trocken geraten und viel zu ereignislos. Doch in der zweiten Hälfte gibt es dann endlich die Effekte zu sehen.
 
 
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Und fast ausschließlich aus diesen holt sich der Streifen dann auch seine Daseinsberechtigung. Das sieht alles besonders deshalb so toll aus, weil man auf Computereffekte nahezu gänzlich verzichtet hat. Da gibt es ein bisschen gut aussehenden Splatter zu betrachten, aber der Hauptstar ist natürlich das Zysten-Monster, welches herrlich absurd aussieht. Immerhin hier hatte man eine kreative Ader. In der restlichen halben Stunde ist das Tempo dann angenehm hoch und es gibt eine gute Portion Action zu sehen. Aufregend ist das sicher nicht, aber die Effekte laden immer wieder zum Schmunzeln ein, so dass sich der Trash-Fan nun wenigstens ganz solide unterhalten lassen dürfte. Der Score ist übrigens auch nicht schlecht und klingt sogar relativ hochwertig.
 
 
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Ansonsten gibt es an „Cyst“ eigentlich nur noch ein paar Darsteller, die erwähnenswert sind. Eva Habermann hatte ja auch schon in „Trolls World – Voll vertrollt“ mit gemacht und sie scheint durchaus ein Faible für geschmacklosen Trash zu haben. So ist sie sich auch nicht zu schade dafür, sich gleich mehrmals mit literweise Eiter anspritzen zu lassen. George Hardy, der es mit „Troll 2“ ja zu einer gewissen Kultfigur brachte und nebenbei als Zahnarzt arbeitet, scheint auch wieder Spaß an solchen Filmchen gefunden zu haben. Der verrückte Arzt passt ideal zu ihm und er füllt die Rolle natürlich mit Overacting aus, was hier jedoch positiv zu vernehmen ist. Dass bei den Darstellern auch sonst mit Humor herangegangen wurde, sieht man daran, dass „The Room“-Greg Sestero in einer kleinen Nebenrolle mit dabei ist. Die restlichen Schauspieler erledigen ihre Arbeit passabel ohne dabei jemals aufzufallen und über eine Figurenzeichnung braucht man hier natürlich erst gar nicht zu sprechen.
 
 
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CYST – Fazit

 
 
 
5 Punkte Final
 
 
„Cyst“ ist ein kleines, schleimiges und geschmackloses Vergnügen, welches nur deshalb funktioniert, weil die Effekte schön anzusehen sind. Der gesamte Streifen ist eine große Hommage an die Werke der 60er und 70er und auch an Troma. Mit diesem Augenzwinkern und der völlig unernsten Herangehensweise kann man dem Werk kaum böse sein, aber für zukünftigen Kult reicht es dennoch nicht aus. Dafür ist die Geschichte zu lahm und dafür ist der Unterhaltungswert nicht gut genug. Die erste Hälfte ist nämlich ganz schön öde. Auch die Schauplätze sind langweilig. Zum Glück hat man das vorhandene Geld in die von Hand gemachten Effekte gesteckt und Habermann, sowie Hardy machen ebenfalls Spaß. Von daher können Trash-Fans ruhig mal einen Blick riskieren, aber die Erwartungshaltung sollte trotzdem lieber niedrig bleiben.
 
 


 
 
 

CYST – Zensur

 
 
 
Die deutsche Fassung von „Cyst“ ist ungeschnitten und frei ab 18 Jahren.
 
 
 


 
 
 

CYST – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) UCM.ONE (Blu-ray im KeepCase)

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(c) UCM.ONE (DVD + Blu-ray im Mediabook)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Cyst; USA 2020

Genre: Horror, Komödie, Trash, Splatter, Science Fiction

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch, Englisch

Bild: 2.35:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 79 Minuten

FSK: Keine Jugendfreigabe (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Blu-ray im Keepcase | Mediabook

Extras: Audiokommentar mit Eva Habermann, Original Trailer, Teaser, Deutscher Trailer, Interviews mit Cast & Crew, Hinter den Kulissen-Making of Cyst (10,49 Min.), Hinter den Kulissen-Bildergalerie (2 Min.) | zusätzlich im Mediabook: 16-seitiges Booklet, Film auf DVD

Release-Termin: KeepCase + Mediabook: 12.11.2021

 

Cyst [Blu-ray im KeepCase] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

Cyst [Blu-ray + DVD im Mediabook] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 


 
 
 

CYST – Trailer

 
 


 
 
 

Benjamin Falk

(Rechte für Grafiken liegen bei UCM.ONE)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Atomic Hero (1984)
 
Der Blob (1988)
 

Filmkritik: „Aquarium of the Dead“ (2021)

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AQUARIUM OF THE DEAD

Story

 
 
 
Zombifizierte Meeresbewohner machen den Mitarbeitern des „Shining Sea Aquariums“ das Leben zur Hölle.

 
 
 


 
 
 

AQUARIUM OF THE DEAD – Kritik

 
 
Schaut man sich den Filmkatalog der Trash- und Mockbusterschmiede „The Asylum“ an, so fällt schnell auf dass man die meisten dieser CGI-verseuchten Billigproduktionen in zwei Kategorien einteilen kann: Witzig-schlecht, soll heißen unterhaltsam und amüsant in seinem Versagen, mit viel Kurzweil und Effekten und Monstern, mit viel Action und Cameos und bekloppt-witzigen Dialogzeilen, oder eben anstrengend-schlecht, was sich in viel leeren Sets, langweiligen Gesprächen und auf der Stelle trappenden, repetitiven Szenenverläufen veräußert.
 
 
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Ein Film wie „Aquarium of the Dead“, der im Trailer diverse, zombifizierte Wassertiere gegen die spätestens aus Kill Bill oder Cool Cat bekannte Vivica. A. Fox zu hetzen scheint, wird, so dachte ich, spontan eher der ersten Kategorie entsprungen sein – falsch gedacht und chapeau an den Editor des Trailers, denn hier wurden wirklich bereits sämtliche Highlights verheizt.
 
 
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Das Unheil startet mit einem Oktopus-Notfall, in dem das allenfalls mäßig animierte CGI- Ungeheuer mehrere Mitarbeiter ohrfeigt und (offscreen, unblutig) umbringt, da ihm wohl ein an einem Herzproblem verstorbener, infizierter Delfin verfüttert wurde, dessen kontanimiertes Fleisch nachfolgend auch die anderen Bewohner des „Shining Sea Aquarium“s durchdrehen lässt. Was klingt wie ein Haufen Spaß bremst sich dabei aber in Rekordzeit selber aus, da durch den Besuch eines wichtigen Politikers in erster Linie sehr viel, sehr langweilig geschriebener, äußerst beliebig vorgetragener Dialog folgt. Eine Sharknado-Anspielung sowie etwas Foreshadowing wissen in diesen anfänglichen Minuten noch zum Grinsen zu animieren, doch mit fortlaufender Zeit stellen sich langsam aber sicher Langeweile und Frustration beim Zuschauer ein.
 
 
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Die Überflutung des Aquariums ist natürlich komplett per CGI geschehen, so dass kein Darsteller je auch nur nass sein muss, die Stock-Alarmsounds und das blaue Notfalllicht erinnern an die Untiefen älterer Asylum-Produktionen und sorgen für einfarbige, hässliche Umgebungen und spätestens wenn das selbe Stock-Footage des Hafens zum dritten Mal benutzt wird, dürfte auch der härteste Trashfan bemerken, wie dreist er hier verarscht wird. Dass die possierlichen Aquariumsbewohner übrigens nicht nur böse werden, sondern gar Zombies und deswegen nur per Zerstörung des Gehirns ausgeschalten werden können, wird im gesamten Film nicht wichtig.
 
 

„We are smarter than the fish, we got hands!“

 
 
Die erste halbwegs hübsche Einstellung des gesamten Streifens kommt in etwa zur Halbzeit, doch zu diesem Zeitpunkt gleicht die Seherfahrung bereits zu sehr akuter Sterbehilfe, um noch Anerkennung für solche Details zu finden. Seesterne greifen an und werden zermatscht, ein Schwertfisch sorgt für einen prinzipiell ganz coolen Tod, die Größe der Lüftungsschächte schwankt je nach Szene gewaltig und ja, alles davon ist ziemlich dumm und ziemlich unterhaltsam. Doch weil die Grundprämisse einfach nur ist „Unbegabte, sich dämlich anstellende Leute rennen durch ein leeres Aquarium bis ihnen ein CGI-Viech entgegenkommt“, bleibt trotzdem jeglicher Unterhaltungsfaktor dermaßen auf der Strecke, dass man sich einfach nur ein möglichst schnelles Ende herbeisehnt.
 
 

„They’re dead…but not dead.“

 
 
Und was ist nun mit der Starpower von Vicia A. Fox, lohnt es sich als Fan dieser Schauspielerin vielleicht, einen Blick zu riskieren? Nun, Miss Fox wurde allem Anschein nach für einen Tag in ein billiges Büroset gesetzt, um dort dann einzig per Telefonat mit den anderen Charakteren zu interagieren. Das fühlt sich genau so spaßig und dynamisch an wie es sich liest, da jegliche Interaktionen ganz Godfrey Ho-artig erzwungen und unnütz wirken, mehr Dialog ohne Pointen, noch weniger Zeit für die seltenen Monsterattacken.
 
 
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AQUARIUM OF THE DEAD – Fazit

 
 
 
2 Punkte Final
 
 
Ein Asylum-Rohrkrepierer, wie er im Buche steht: Ein dummmer, langweiliger, liebloser, hässlicher Film mit miesen Effekten und noch mieseren Schauspielern.
 
 


 
 
 

AQUARIUM OF THE DEAD – Zensur

 
 
 
Die deutsche Fassung von „Aquarium of the Dead“ ist ungeschnitten und frei ab 16 Jahren.
 
 
 


 
 
 

AQUARIUM OF THE DEAD – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Daredo | White Pearl Movies (Blu-ray im KeepCase)

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(c) Daredo | White Pearl Movies (DVD + Blu-ray im Mediabook)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Aquarium of the Dead; USA 2021

Genre: Horror, Thriller, Action, Komödien, Science Fiction

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: keine

Bild: 2.39:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 86 Minuten

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Blu-ray im Keepcase | Mediabook

Extras: Trailer

Release-Termin: Mediabook | KeepCase: 22.10.2021

 

Aquarium of the Dead [Blu-ray im KeepCase] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

Aquarium of the Dead [DVD + Blu-ray im Mediabook] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 
 


 
 
 

AQUARIUM OF THE DEAD – Trailer

 
 


 
 
 

Alexander Brunkhorst

(Rechte für Grafiken liegen bei Daredo | White Pearl Movies)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Zombiber (2014)
 
Sharknado – Genug gesagt! (2013)
 
Zombie Shark – The Swimming Dead (2014)
 
Zoo – Serie (2015–2017)
 
Blood Lake: Killerfische greifen an (2014)
 

Filmkritik: „Sharknado 6: The Last One“ (2018)

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SHARKNADO 6: THE LAST ONE

(THE LAST SHARKNADO: IT’S ABOUT TIME)

Story

 
 
 
Im letzten Teil der legendären „Sharknado“-Reihe geht es um nichts Geringeres, als Zeitreisen. Fin und seine Leute versuchen nämlich alle vergangenen Sharknados aufzuhalten.

 
 
 


 
 
 

SHARKNADO 6 – Kritik

 
 
2013 gelang dem Fernsehsender Syfy eine kleine Sensation. „Sharknado“ lief dermaßen erfolgreich, dass er sogar kurzzeitig in die Kinos kam. Eine Produktion der Trash-Schmiede „The Asylum“ im Kino – Das hätte wahrscheinlich niemals jemand erwartet. Das Interesse des Publikums war so groß, dass es zu zahlreichen Fortsetzungen kam. Doch mit dem letzten Teil „Sharknado 5“ gingen die Einschaltquoten zurück und ein Ende war somit so langsam abzusehen. Eigentlich muss man darüber froh sein, denn wer weiß, wie lange das sonst noch weiter gegangen wäre. Man muss allerdings auch so fair sein und sagen, dass die Reihe, abgesehen vom schwachen, vierten Teil, stets eine gewisse Durchschnitts-Qualität hielt. „Sharknado 6“ stellt nun das endgültige Finale der Reihe dar und das hat man gut genutzt, denn es geht doch reichlich unterhaltsam zur Sache.
 
 
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Am Ende des letzten Teils gelangte Fin weit in die Zukunft, denn sein Sohn hatte eine Zeitreisemaschine gebaut. „Sharknado 6: The Last One“ beginnt allerdings weit in der Vergangenheit bei den Dinosauriern. Hier soll Fin den allerersten Sharknado verhindern und dabei trifft er auf längst totgeglaubte, alte Freunde. Der Einsatz misslingt jedoch und so reisen die Freunde quer durch die Zeit, um allerlei Sharknados zu bekämpfen. Scotty Mullen, der als Drehbuchautor vorhanden blieb, konnte sich da echt austoben. Die Geschichte ist natürlich mal wieder absoluter Quatsch und könnte so auch dem Hirn eines kleinen, abenteuerlustigen Jungen entspringen, aber man kann nicht behaupten, dass nicht zahlreiche, kreative Ideen vorhanden waren. Die Sache mit der Zeitreise wurde gut genutzt und so kann man dem ganzen Humbug abermals die Krone aufsetzen. Dabei geht es auch sehr abwechslungsreich zur Sache, denn was bei den Dinosauriern startet, geht über zu Merlin, zum Unabhängigkeitskrieg, es geht in den Wilden Westen und dann wieder ab in die Zukunft. Da ist so viel los, dass man sich über Logik keine Gedanken zu machen braucht.
 
 
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Tempo war stets ein Markenzeichen der Reihe und so legt auch „Sharknado 6: The Last One“ sofort los. Wenn es ab zu den Dinosauriern geht, ist „The Asylum“ mit den miesen Effekten natürlich voll in seinem Element. Allerdings kann man nicht sagen, dass der Film lieblos gestaltet wurde, denn die verschiedenen Zeitepochen hat man doch ganz nett bebildert. Regisseur Anthony C. Ferrante, der ausnahmslos bei jedem Teil Regie führte, inszeniert das wie gewohnt. Teilweise ist das ganz bewusst billig gemacht und so verschleiert man auch keine Filmfehler, aber einen gewissen Aufwand kann man dennoch erkennen und längst nicht jeder Effekt sieht so mies aus, wie er das hätte tun können. Aus handwerklicher Sicht kennt man da gerade von „The Asylum“ wirklich viel Schlimmeres, aber da die Reihe so erfolgreich war, stand natürlich auch stets etwas mehr Budget zur Verfügung. Gesplattert wird übrigens nicht mehr so viel, aber das fällt bei dem ganzen Getummel sowieso kaum auf.
 
 
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„Sharknado 6“ ist nämlich noch deutlich mehr Fantasy, als alle vorherigen Teile zusammen. Die Atmosphäre lässt sich schon nahezu als abenteuerlich bezeichnen. Mit echtem Horror hatte das gewiss niemals etwas zu tun, aber die Stimmung vom Finale ist doch deutlich anders, wirkt fast schon familientauglich. An Anspielungen auf berühmte Filme mangelt es natürlich wieder nicht und die Laufzeit wurde mit gerade mal 82 Minuten erfreulich gering gehalten. Da man sich in verschiedene Zeiten begibt und in jeder stets mit den Haien kämpft, ist für einen Leerlauf so kaum Platz. Selbst wenn sich das Konzept mal wieder relativ früh abnutzt, gibt es dieses Mal so viel Abwechslung, dass es nicht langweilig wird. Damit hat der Abschluss den meisten anderen Teilen gegenüber einen erheblichen Vorteil. Sogar der Humor funktioniert ab und zu mal etwas besser, wobei die meisten Sprüche natürlich peinlich bleiben.
 
 
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Erstaunlich ist, dass „Sharknado 6: The Last One“ nicht mehr so stark auf Cameos setzt und stattdessen lieber viele, bekannte Schauspieler in die Rollen von bekannten Persönlichkeiten steckt. So sehen wir z.B. einen Leslie Jordan als Benjamin Franklin und einen Darrell Hammond als George Washington. Dabei lässt man auch so manch eine bekannte Figur aus den Vorgängern erneut auftauchen. So verkörpert Cassie Scerbo wieder die Nova, es gibt ein Wiedersehen mit Vivica A. Fox und auch ein Gary Busey taucht am Ende kurz auf. Sogar John Heard lässt man kurz wieder auferleben. Schade ist nur, dass man Rollen von z.B. David Hasselhoff für das Finale nicht noch mal zurückgeholt hat. Die Hauptrolle verkörpert aber natürlich sowieso wieder Ian Ziering, der das über sechs Teile hinweg immer mit einer gewissen Motivation getan hat und von dem diese Reihe stets profitieren konnte. Tara Reid gehört selbstverständlich ebenfalls mit dazu, nervt jedoch mittlerweile eher. Da ist es schon ganz gut, dass sie, abgesehen vom Finale, keine so große Rolle bekommen hat. Am Ende wird die Figurenzeichnung hier auch gelungen abgeschlossen und das sind vielleicht keine Charaktere für die Ewigkeit, aber ein paar der Figuren besitzen schon ihren gewissen Wiedererkennungswert.
 
 
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SHARKNADO 6 – Fazit

 
 
 
6 Punkte Final
 
 
„Sharknado 6: The Last One“ gehört zu den besten Teilen der Reihe, weil er einfach schön verspielt und kurzweilig ist. Aus der bescheuerten Grundidee wird hier das Maximum an weiteren, bescheuerten Einfällen herausgeholt. Dabei wird die Geschichte ordentlich abgeschlossen und die Sache mit den Zeitreisen sorgt für viel Abwechslung. Die Darsteller agieren solide und es ist schön, dass man ein paar bekannte Gesichter zusammengetrommelt hat, wobei hier auch noch deutlich mehr drin gewesen wäre. Der Rest ist wie gewohnt: Billige CGI-Effekte treffen auf hohes Tempo. Dämliche Sprüche treffen auf jede menge Hai-Action. Wer das bisher mochte, bekommt genau das Programm, was er wohl erwartet, wobei es gerne etwas blutiger zur Sache hätte gehen dürfen. Wer das bisher nicht mochte, wird auch diesen Teil nicht verstehen können. Abschließend sei gesagt, dass „Sharknado“ insgesamt zwar sehr kalkulierter Trash war, dabei teilweise jedoch erstaunlich gut funktionierte und mit „Sharknado 6“ ein würdiges Finale findet!
 
 


 
 
 

SHARKNADO 6 – Zensur

 
 
 
Die deutsche Fassung von „Sharknado 6: The Last One“ ist ungeschnitten und frei ab 16 Jahren.
 
 
 


 
 
 

SHARKNADO 6 – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) White Pearl Movies (Blu-ray + DVD im Steelbook – auf 1000 Stück limitiert)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: The Last Sharknado: It’s About Time; USA 2018

Genre: Horror, Action, Komödien

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: keine

Bild: 1.78:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 86 Minuten

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Blu-ray im Steelbook

Extras: Original Trailer, Trailershow

Release-Termin: Steelbook: 20.08.2021

 

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SHARKNADO 6 – Trailer

 
 


 
 
 

Benjamin Falk

(Rechte für Grafiken liegen bei White Pearl Movies)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Sharknado – Genug gesagt! (2013)
 
Sharknado 2 (2014)
 
Sharknado 3: Oh Hell No! (2015)
 
Sharknado 4: The 4th Awakens (2016)
 
Sharknado 5: Global Swarming (2017)
 

Filmkritik: „Sharknado 5: Global Swarming“ (2017)

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SHARKNADO 5: GLOBAL SWARMING

Story

 
 
 
Das Problem der Sharknados wurde noch immer nicht gelöst und wird nun auch global. Die ganze Welt steht vor dem Abgrund. Gelingt es Fin sie zu retten?

 
 
 


 
 
 

SHARKNADO 5 – Kritik

 
 
Während Fans der „Sharknado“-Reihe (ja, die gibt es tatsächlich!) sich wahrscheinlich über jeden neuen Teil erfreuten oder dies noch immer tun, werden alle anderen nur weiter den Kopf schütteln und sich fragen, wann das mal ein Ende hat. Eine berechtigte Frage, denn „Global Swarming“ stellt nun bereits den fünften Teil der Reihe dar und dass es die absurde Grundidee mal auf eine solch stolze Zahl bringen würde, konnte ein paar Jahre zuvor niemand ahnen. Mit dem vierten Teil machten sich allerdings verstärkt Abnutzungserscheinungen bemerkbar und wenn man diese Kuh noch weiter melken wollte, musste man sich etwas einfallen lassen. Gesagt, getan! „Sharknado 5“ kommt wieder etwas frischer daher, kann es jedoch nicht verbergen, dass hier einfach ein kalkuliertes Werk vorliegt.
 
 
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In Stonehenge findet Nova den Ursprung der Sharknados, welcher viel älter ist, als gedacht. Dabei wird allerdings sofort ein neuer, noch viel mächtigerer Sharknado frei gesetzt und dieser ist dieses Mal global. Als dann auch noch Gil, der jüngste Sohn von Fin, in einen Sharknado gezogen wird, beginnt eine Reise um die ganze Welt. Nebenbei muss diese natürlich auch noch gerettet werden. Tatsächlich hat sich mal etwas bei den Machern geändert, denn Thunder Levin, der zuvor stets für das Drehbuch verantwortlich war, gibt seinen Posten an Scotty Mullen ab und eine Veränderung ist definitiv angebracht. Man hatte zuvor bereits dermaßen viele bekloppte Ideen verwurstet, dass es von Teil zu Teil schwieriger wurde, dem noch einen draufzusetzen. Eines sei versprochen: „Global Swarming“ gelingt es tatsächlich den Nonsens nochmals zu toppen, nur hat man sich als Zuschauer eben zu sehr an diesen Quatsch gewöhnt. Den Ursprung der Sharknados zu erforschen und dabei mächtig einen auf „Indiana Jones“ zu machen, ist gar keine schlechte Idee und insgesamt können sich ein paar Einfälle schon sehen lassen. Zu abgenutzt, ist die Prämisse mittlerweile aber trotzdem und daran wird sich wohl auch nichts mehr ändern.
 
 
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Viele Worte über den Rest zu verlieren, erübrigt sich eigentlich, wenn man bereits vier Teile davon kritisiert hat, gehört zu einer Besprechung aber nun mal dazu. An der Regie hat sich nichts verändert und Anthony C. Ferrante bleibt der Reihe treu. Die Inszenierung unterscheidet sich von den Vorgängern kaum und setzt zum Glück erneut voll auf Tempo. Es dauert zwar ganze 20 Minuten, bis man einen schick gestalteten Vorspann zu sehen bekommt, aber auf der Stelle tritt „Sharknado 5“ niemals. Das ist ständig in Bewegung, besitzt viele verschiedene Schauplätze und da es so rasant ist, bemerkt man die schlechten Szenen auch gar nicht so sehr. Das ist gut so, denn es gibt davon eigentlich jede Menge. Für die einen ist das Trash zum Hirnausschalten für die anderen nur kalkulierter Möchtegern-Trash. Jeder hat da seine eigene Meinung, aber die Atmosphäre ist zuweilen dermaßen durchgeknallt, dass das Treiben teilweise schon Spaß macht. Zudem wird das Ganze von einem guten Soundtrack begleitet, der Laune macht.
 
 
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Trotzdem ist der Unterhaltungswert nur durchschnittlich, denn was anfangs noch amüsant-turbulent erscheint, nutzt sich im Laufe der Zeit eben auch schnell ab. Eigentlich hätte schon nach der Hälfte der Laufzeit wieder Schluss sein dürfen, aber „Global Swarming“ läuft eben, wie alle anderen Teile auch, ca. 90 Minuten lang und obwohl man das Tempo stets hält, ist der Zuschauer irgendwann übersättigt. Übersättigt vor allen Dingen vom Humor, der selten mal treffsicher ist und meistens einfach nur peinlich erscheint. Das soll so schlecht sein, wirkt dadurch aber auch kalkuliert und das büßt an Charme ein. An die mittelprächtigen Effekte (die für „The Asylum“ Verhältnisse trotzdem gut aussehen) hat man sich mittlerweile ebenfalls gewöhnt. Ob da nun viel gesplattert wird (was der Fall ist) oder nicht, spielt aufgrund der künstlichen Effekte sowieso kaum eine Rolle.
 
 
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Bleiben wie immer die Darsteller und die bekannten Cameos. Ian Ziering zieht das weiterhin erstaunlich motiviert durch, während man sich an Tara Reid so langsam satt gesehen hat. Cassie Scerbo ist noch ganz passabel und der Rest besteht dann eigentlich aus zahlreichen Gastauftritten, die mal mehr und mal weniger gelungen eingebaut wurden. Da es zeitweise auch nach Deutschland geht, gibt es z.B. (zum zweiten Mal) Oliver Kalkofe und Peter Rütten zu sehen. Aber auch Persönlichkeiten wie Olli Schulz, Bela B., Oliver Welke und Dieter Nuhr tauchen mal auf. Das geht teilweise so schnell, dass man es fast nicht mitbekommt. An neuen, richtig bekannten Schauspielern hat man dieses Mal allerdings etwas gespart. Dolph Lundgren schaut zwar kurz vorbei, aber da hatten die Vorgänger manchmal mehr zu bieten. Chris Kattan weiß jedoch zu gefallen und teilweise machen die anderen Gastauftritte ebenfalls Spaß. Die Figurenzeichnung bleibt so schlicht, wie das immer der Fall war und trotzdem bleibt eine gewisse Kontinuität vorhanden, was auch weiterhin von Vorteil ist. Ansonsten könnte der Zuschauer mit dieser schablonenhaften Zeichnung nämlich sicherlich noch weniger anfangen.
 
 


 
 
 

SHARKNADO 5 – Fazit

 
 
 
5 Punkte Final
 
 
„Sharknado 5: Global Swarming“ setzt den befürchteten Abwärtstrend tatsächlich nicht fort und kommt wieder etwas besser daher, als der vierte Teil. Damit war nicht unbedingt zu rechnen, aber so richtig begeistern, mag das Resultat ebenfalls nicht, denn dafür wirkt alles zu kalkuliert. Die Story setzt in Sachen Quatsch neue Maßstäbe und besitzt durchaus ein paar nette Einfälle. Das ungemein hohe Tempo nutzt sich allerdings schnell ab und der Zuschauer ist nach der ersten Hälfte eigentlich schon satt, weshalb es trotzdem zu Längen kommt. Handwerklich ist das wie immer möglichst billig, aber eben doch mit etwas Qualität umgesetzt und der Rest besteht aus den gewohnten Cameo-Auftritten, die teilweise gut und teilweise sehr lieblos eingesetzt wurden. Wer damit bisher etwas anfangen konnte, wird sich beim fünften Teil der Reihe ganz wohl fühlen, alle anderen sind sowieso längst ausgestiegen!
 
 


 
 
 

SHARKNADO 5 – Zensur

 
 
 
Die deutsche Fassung von „Sharknado 5: Global Swarming“ ist ungeschnitten und frei ab 16 Jahren.
 
 
 


 
 
 

SHARKNADO 5 – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) White Pearl Movies (Blu-ray + DVD im Steelbook – auf 1000 Stück limitiert)

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Sharknado 5: Global Swarming; USA 2017

Genre: Horror, Science Fiction

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: keine

Bild: 1.78:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 90 Minuten

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Blu-ray im Steelbook

Extras: Original Trailer, Trailershow

Release-Termin: Steelbook: 23.07.2021

 

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SHARKNADO 5 – Trailer

 
 


 
 
 

Benjamin Falk

(Rechte für Grafiken liegen bei White Pearl Movies)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Sharknado – Genug gesagt! (2013)
 
Sharknado 2 (2014)
 
Sharknado 3: Oh Hell No! (2015)
 
Sharknado 4: The 4th Awakens (2016)