Filmkritik: „Get Out“ (2017)

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GET OUT

Story

 
 
 
Albtraum Schwiegereltern: Im spannenden Horrorthriller GET OUT soll ein Farbiger die künftigen, weißen Schwiegereltern kennenlernen. Doch der Besuch verläuft anders als geplant und entwickelt sich rasch zum Albtraum.

 
 
 


 
 
 

GET OUT – Kritik

 
 
 
Kann es vielleicht sein, dass es auch dem Mainstream-Publikum dringend nach Neuerungen im Horror-Genre dürstet? Anders lässt sich wohl nicht erklären, warum sich ausgerechnet ein eher unscheinbarer Thriller wie GET OUT in kürzester Zeit zum Publikums-Hit mausern konnte. Bereits wenige Wochen nach dem amerikanischen Kinostart befand sich der Streifen auf Rekordkurs und spielte soviel Geld ein, wie es schon lange zuvor keinem R-Rated-Horrorstreifen mehr gelungen ist. Dabei war GET OUT für das eher für konventionelles Horrorkino berüchtigte Filmstudio BLUMHOUSE PRODUCTIONS ein Schnäppchen. Der Streifen kostet gerade einmal fünf Millionen Dollar und spielte in den weltweiten Kinos sensationelle 193 Mio. Dollar (Stand April 2017) ein. Demzufolge gehört GET OUT schon jetzt zum kommerziell zweiterfolgreichsten R-Rated-Horrorfilm aller Zeiten. Ob es dem Mystery-Horror gelingen wird den Kultfilm DER EORZIST vom Thron zu stoßen? Der steht mit 204 Millionen Dollar Einspielergebnis auf dem Siegertreppchen und konnte – zumindest finanziell – bis dato von noch keinem R-Rated-Horror geschlagen werden.
 
 
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Hollywood kann auch anders. Der Horrorfilm GET OUT erzählt diesmal eine überraschend unverbrauchte Geschichte und macht sogar vor Rassismus-Kritik nicht halt. Wo Afroamerikaner normalerweise für schräge Späße sorgen und danach möglichst schnell ableben sollen, übernimmt der farbige DANIEL KALUUYA die Hauptrolle und erlebt dabei die Hölle auf Erden. Er verkörpert den smarten Chris im Film, der nun schon einige Monate mit der attraktiven Rose (ALLISON WILLIAMS) zusammen ist. Da will man endlich den nächsten Schritt wagen. Chris soll die Eltern seiner Freundin kennenlernen und reist deshalb mit der Angebeteten ins ländliche Amerika, wo die Eltern schon sehnsüchtig auf den potenziellen Schwiegersohn warten. Zwar ist die Begrüßung herzlich, doch Chris entwickelt bald ein mulmiges Bauchgefühl. Nicht nur, dass zwei Afroamerikaner die Haus- und Gartenarbeit übernehmen müssen. Auch Mutter und Vater der neuen Freundin sorgen mit unnatürlichen Freundlichkeit und ihrer offenen Art gegenüber farbigen Mitmenschen für Skepsis. Offenbar ist die auch berechtigt, denn bei einer skurrilen Feier überschlagen sich Ereignisse und Chris bemerkt schnell, dass diese Familie etwas verborgen hält, von dem niemand wissen darf.
 
 
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Komiker auf Abwegen. Weitaus interessanter als der unvorhersehbare Plot, ist die Tatsache, wer da hinter der Kamera steht. JORDAN PEELE zeichnet in diesem Falle verantwortlich. Der wollte offenbar etwas Neues ausprobieren und wechselte die Seiten. Statt als Comedy-Star (unter anderem in KEY & PEELE) vor der Kamera zu stehen, hat er es sich für GET OUT erstmals dahinter gemütlich gemacht und schlägt ungewöhnlich ernste Töne an. Damit erfüllte er sich einen langjährigen Traum. In Interviews lies er nämlich verlauten, dass er schon immer mal selbst einen Film drehen wollte. Mit GET OUT wurde ihm die Möglichkeit eröffnet für den er sich laut eigener Aussage vom Science-Fiction-Horror DIE FRAUEN VON STEPFORD inspirieren lies – einem Klassiker von 1975, in dem sonderbare Dinge in einer Vorortgemeinde New York Citys geschehen. So mysteriös wie die Vorlage, ist selbstverständlich auch GET OUT geworden. Der entwickelt sein ganzes Gruselpotenzial nur dann, wenn man so wenig wie möglich über die Handlung in Erfahrung bringt. Die geht nämlich erfrischend neue Wege und hebt sich damit vom üblichen Horror-Blödsinn ab, der mit den immer gleichen Geschichten dem Zuschauer das Geld aus der Brieftasche ziehen möchte. GET OUT hat zur Abwechslung keine Killer, Monster, Zombies der Geister in petto. Der Horror manifestiert sich auf anderem Wege und das ist auch gut so. Lang wird verschleiert, in welche Richtung GET OUT tendieren wird. Regisseur JORDAN PEELE gibt nur wenig Anhaltspunkte und hält damit die Spannung konstant. Erst kurz vor der Zielgeraden wird des Rätsels Lösung gelüftet und das Finale – zur Freude Liebhaber härterer Hausmannskost – im Blut ersäuft. Somit werden Mystery-, Grusel- und Splatterfans gleichermaßen zufriedengestellt. GET OUT ist eine Runde Sache und dürfte gelangweilte Horror-Zuschauer wieder wachrütteln. Daher die Bitte an Hollywood: Gern öfters mal was Neues ausprobieren und jenseits der üblichen Horror-Pfade wandeln. Dann machen auch Genre-Pfade endlich wieder Spaß.
 
 
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GET OUT – Fazit

 
 
 
8 Punkte Final
 
 
 
Gute Schauspieler, eine unverbrauchte Story, reichlich Spannung und etwas Blut – GET OUT bringt all das mit, was man von guten Horrorfilmen erwartet. Da will man gar nicht so recht glauben, dass genau jene Genre-Schmiede GET OUT fabriziert hat, die sonst immer vorhersehbare und klischeebehaftete Gruselstreifen ohne Überraschungen dreht. Mystery-Horror at its Best wird geboten, denn Regisseur JORDAN PEELE schwört das Grauen langsam herauf und lässt dann unverhofft die Katze aus dem Sack. Damit bringt er frischen Wind in ein Film-Genre, das mit generischen Geschichten selbst eingefleischten Fans die Freude am Filmeschauen genommen hat. GET OUT ist ein satirisch angehauchter, beinahe selbstironischer Mystery-Psychothriller, dem es spielerisch gelingt eine beklemmende Stimmung heraufzubeschwören, die ein Gefühl der Paranoia (bei Zuschauer und Identifikationsfigur) entstehen lässt. Das presst in den Kinosessel – vor allem dann, wenn es für den Filmheld am Ende gilt dem Albtraum zu entkommen. Trotz unscheinbarem Filmtrailer und ebenso nichtssagendem Poster: GET OUT ist so etwas wie ein Hollywood-Geheimtipp. Hoffentlich vermasselt die Traumfabrik den positiven Gesamteindruck nicht und schiebt eine erzwungene Fortsetzung nach. Angesichts der rekordverdächtigen Einspielergebnisse dürfte das aber wohl nicht wundern.
 
 
 


 
 
 

GET OUT – Zensur

 
 
 
Erst im Finale geht es Schlag auf Schlag und etwas Gewalt gibt es zu sehen. Eine Schädeldecke wird aufgesägt, ein Körper wird von einem Hirschgeweih durchbohrt, Gewehrmunition kommt zum Einsatz und ein Schädel wird mit einem Gegenstand eingeschlagen. In Amerika gab es dafür ein Rated R – was hierzulande mit einer Erwachsenenfreigabe gleichzusetzen wäre. Doch in Deutschland ging die FSK dann doch nicht so weit. GET OUT hat eine Freigabe ab 16 Jahren erhalten. Ungeschnitten versteht sich.
 
 
 


 
 
 

GET OUT – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Universal Pictures Home Entertainment

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Get Out; USA 2017

Genre: Horror, Mystery, Thriller

Ton: Deutsch DTS 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1, Französisch DTS 5.1, Italienisch DTS 5.1, Spanisch DTS 5.1

Untertitel: Deutsch, Englisch für Hörgeschädigte, Arabisch, Dänisch, Finnisch, Französisch, Hindi, Isländisch, Italienisch, Niederländisch, Norwegisch, Portugiesisch, Schwedisch, Spanisch

Bild: 2.40:1 (1080p) | @23,976 Hz

Laufzeit: ca. 104 Min.

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: KeepCase mit Wendecover

Extras: Filmkommentar des Autors/Regisseurs Jordan Peele, Alternatives Ende mit Kommentar des Autors/Regisseurs Jordan Peele (3:38 Min.), Frage-und-Antwort-Runde mit dem Autor/Regisseur Jordan Peele und der Besetzung (5:26 Min.), Unveröffentlichte Szenen mit Kommentar des Autors/Regisseurs Jordan Peele (23:47 Min.), Ein Blick hinter den Horror von Get Out (8:48 Min.)

Release-Termin: 07.09.2017

 

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GET OUT – Trailer

 
 


 
 
 

Marcel Demuth

(Rechte für Grafiken liegen bei Universal Pictures Deutschland)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
The Birthday (2004)
 
Die Frauen von Stepford (1975)
 
Awaiting (2015)
 
The Harvest (2013)
 

Kritik: „The Occupants – Sie wollen dein Leben“ (2014)

The Occupants 2014
 
 
 

THE OCCUPANTS – SIE WOLLEN DEIN LEBEN

Story

 
 
 
Das Leben hat es bisher mit Lucy und Wade gut gemeint. Die beiden sind ein glücklich verheiratetes Paar, haben ein erfülltes Berufsleben und sind stolze Eltern eines gesunden Babys. Leider währt die Freude am neuen Familienglück nicht lang, denn nach Bezug des kleinen Eigenheims passieren seltsame Dinge. Immer wieder wird Lucy von seltsamen Visionen heimgesucht, in denen sie einen Familienvater sieht, der Frau und Tochter um die Ecke bringt. Die junge Frau sucht sich Rat bei ihrer Babysitterin und einem Medium, die der verängstigten Mutter jedoch nicht helfen können. Schon bald scheint Lucy an ihrem Verstand zu zweifeln. Sie geht den Geschehnissen auf den Grund und stellt fest, dass sie selbst in Verbindung mit den Vorkommnissen steht und plausible Erklärungen für den Spuk in ihrer Vergangenheit suchen muss …
 
 
 


 
 
 

THE OCCUPANTS – Kritik

 
 
 
Auch das Spukgenre unterliegt vordiktierten Regeln. Meist wird dort eine glückliche Familie mit merkwürdigen Vorfällen konfrontiert, die den Besuch eines Mediums zu Folge haben. Das wittert eigentlich fast immer die Anwesenheit rastloser Seelen, die den Lebenden mit stets gleichen Streichen zur Last fallen. Es schlagen Türen ins Schloss, Gegenstände bewegen sich wie von Geisterhand und Familienmitglieder werden von unsichtbaren Gegnern heimtückisch attackiert. Am Ende verliert sich fast jeder Geisterfilm im obligatorischen Effektgewitter, bei dem die Leidgeplagten mit vereinten Kräften versuchen die unwillkommenen Gäste zurück in ihre Welt zu drängen. Das gelingt zwar meist immer, hält die meisten Filmemacher aber nicht davon ab, sich ein Hintertürchen für eine mögliche Fortsetzung offen zu halten.
 
Mit THE OCCUPANTS meldet sich der nächste Streifen dieser Art zu Wort. Hier flimmert sogar vor Filmbeginn der Banner der vermutlich langlebigsten Horrorzeitschrift der Welt über den Bildschirm: FANGORIA. Seit nunmehr 30 Jahren gehört das Blatt zur Pflichtlektüre amerikanischer Horrorfans und produziert seit den frühen 90ern sogar eigene Filme. In letzter Zeit „präsentiert“ FANGORIA aber auch gern hin und wieder mal und verhilft dadurch manch wertlosem Horrorschund zu bescheidenem Ruhm. Einer dieser, für den Heimkinomarkt gedrehten Streifen ist THE OCCUPANTS, der vermutlich ohne die Unterstützung des Horrorheftchens kaum Aufmerksamkeit erhalten würde. Regisseur TODD ALCOTTS zeichnet verantwortlich und harkt ganz ungeniert die populäre Liste der bekannten Geisterklischees ab. Dass das bei der nahezu unfassbaren Menge an ähnlich gestrickten Werken so rein gar nicht mehr vom Hocker reißen will, dürfte auf der Hand liegen. Die Familie ist vorhanden, die Geister sind da und das Medium hat es auch in den Film geschafft, um den Heimgesuchten Beistand zu spenden. Bei derart Vorhersehbarkeit leidet die Spannung erheblich, denn aufgrund permanenter Einfallslosigkeit dürfte der Zuschauer an THE OCCUPANTS ganz schnell das Interesse verlieren.
 
THE OCCUPANTS ist schnell und billig gedrehter Horror-Trash, wie man ihn eigentlich fast nur noch auf der Mattscheibe erlebt. Der Rohrkrepierer erinnert vornehmlich an TV-Massenware und lässt kaum Atmosphäre aufkommen. Wie soll die sich auch entwickeln, wenn man gänzlich auf die für das Subgenre essentiellen optischen und akustischen Raffinessen verzichtet. Die Geräuschkulisse ist platt; unheimliche Momente, die durch virtuoses Zusammenspiel von Licht und Schatten bewirkt werden, existieren nicht. Zudem fehlt auch der Behausung der gespenstige Feinschliff. ALCOTTS lässt seine Protagonisten in stilvoller Moderne ums Überleben kämpfen. Die gruselig-gotische Spukvilla sucht man vergebens; vermutlich hätte man für derart Kulisse auch gar kein Budget gehabt. Immerhin geben die beiden Hauptdarsteller ihr Bestes. CRISTIN MILIOTI (könnte als kleine Schwester von JENNIFER LOVE HEWITT durchgehen) ist stets konzentriert bei der Sache, vergisst aber immer mal wieder, dass sie hier nicht auf der Theaterbühne steht, sondern für einem beliebigen Horrorfilm vor der Kamera. Etwas euphorisches Overacting kann ja manchmal ganz erheiternd sein, geht aber schnell auf den Zünder, wenn der Schauspieler vergisst, dass die Macher des Films eigentlich ernste Absichten hegen und kein Spoof-Filmchen drehen wollen. MICHAEL RADY als Ehegatte Wade fällt da schon angenehmer auf, ist aber in THE OCCUPANTS ohnehin nur Nebendarsteller, dreht sich die Geschichte vornehmlich um Mutter Lucy (CRISTIN MILIOTTI), die im Verlauf der Handlung eine psychische Verwandlung durchlebt. Die betreut anfangs misshandelte und verängstigte Frauen und wird am Ende selbst zur traumatisierten Irren deklariert, weil sie von längst verdrängten Kindheitserinnerungen eingeholt wird. Apropos psychisches Durcheinander: TOBY HUSS (BAD MILO und TEUFLISCH) spielt hier einen wütenden Geist, der sich Zutritt in das Haus der kleinen Familie verschafft und Lucy ausgefuchst beginnt zu terrorisieren. Skurrilerweise sind Parallelen zu SHINING zu erkennen, denn scheinbar handelt es sich bei Filminitiator TODD ALCOTTS um einen eingeschworenen Stephen King-Fan. Geisterdarsteller HUSS trägt nämlich nicht nur gleiche Mode, wie einst NICHOLSONS Charakter im King’schen Kultfilm; er verhält sich auch noch ebenso diabolisch und äußerst verhaltensauffällig. Leider wird THE OCCUPANTS durch diesen kleinen Insider auch nicht besser, kränkelt der Film doch an vorhersehbaren Wendungen, der unwichtigen Story und einer billigen Inszenierung, bei der dem Zuschauer die Lust am Sehen ganz schnell vergehen dürfte. Wir können nur hoffen, dass der nächste Geisterfilm besser wird, denn auf so planlos und kostengünstig dahin geschluderte Videoware hat die Welt nun wahrlich nicht gerade gewartet.
 
 
 


 
 
 

THE OCCUPANTS – Fazit

 
 
 
5 Punkte Final
 
 
 
Fatal, wenn ein Geisterfilm nicht gruselig ist: THE OCCUPANTS ist ein unspannender Mystery-Horror-Mix, der kaum Atmosphäre besitzt und dazu auch noch ziemlich billige Optik bietet. Der Streifen erinnert eher an einen TV-Film, ist zugedröhnt mit ganz üblen Klischees und ist so überflüssig wie der Pimmel am Papst. Daher besser den zwar thematisch ähnlichen aber weitaus besseren DARK CIRCLES schauen, der die Bezeichnung Gruselfilm auch wirklich verdient hat. Was FANGORIA übrigens vertraglich aushandeln konnte, um THE OCCUPANTS zumindest in Amerika „präsentieren“ zu können, werden wir hier in Deutschland vermutlich nie erfahren. Ist wahrscheinlich auch besser so.
 
 
 


 
 
 

THE OCCUPANTS – Zensur

 
 
 
An THE OCCUPANTS wurde gespart wo es nur ging – auch an Gewalt. Die ist nahezu nicht vorhanden und hat demnach die FSK dazu bewegt THE OCCUPANTS hierzulande ungeschnitten für bereits 16-jährige freizugeben.
 
 
 


 
 
 

THE OCCUPANTS – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Eurovideo

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: The Occupants; USA 2014

Genre: Horror, Thriller

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Keine

Bild: 1.78:1 (1080p)

Laufzeit: ca. 79 Min.

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Amaray mit Wendecover

Extras: Originaltrailer in dt. Sprache, Trailershow

Release-Termin: 05.06.2014

 
 
 

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THE OCCUPANTS – Trailer

 
 


 
 

Marcel Demuth (Hellraiser80)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Mama (2013)
 
Dark Circles (2013)
 
Last Summer (2013)
 
I am ZoZo (2012)
 
Two Moons (2012)