Filmreview: „The Poisoning“ (2013)

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THE POISONING

Story

 
 
 
Drei Freunde suchen in Hollywood das große Glück. Leider macht ihnen ein irrer Tramper einen Strich durch die Rechnung, so dass die geschmiedeten Karrierepläne erst einmal warten müssen …
 
 
 


 
 
 

THE POISONING – Kritik

 
 
 
Bei FILMCHECKER tauchen sie immer wieder auf: Kleine und unabhängige Filme, die ganz selbstbewusst gegen den Strom austauschbarer Machwerke der Majors rudern und trotz beschränkt finanzieller Mittel oft besser sind als millionenschwere Hollywood-Produktionen. Gleiches gilt übrigens auch für THE POISONING – ein waschechter Indie, der durch unkonventionelle Machart und gutem Drehbuch glänzt. Wie wichtig Letzteres für einen Film ist, erkannte bereits Kult-Legende ALFRED HITCHCOCK, der noch zu Lebzeiten erklärte, dass man nur drei Dinge für einen guten Streifen benötigen würde: Erstens ein gutes Drehbuch, zweitens ein gutes Drehbuch und drittens ein gutes Drehbuch. Jene weißen Worte dürfte vermutlich auch Regisseur ZACHARY EGLINTON beherzigt haben, der mit THE POISONING seinen ersten Langfilm gemacht hat. Erste Erfahrungen im Drehen von Horrorfilmen konnte EGLINTON bereits während der Arbeiten am Slasher MADISON COUNTY sammeln, wo er noch als Assistent hinter der Kamera stand. Das Assistieren allein schien ihm aber nicht ausgereicht zu haben, so dass er an einem eigenen Drehbuch schrieb, es verfilmte und auch gleich produzierte. Entstanden ist mit THE POISINING ein interessantes Road Movie, das sich zwar bei Horror-Hits wie WOLF CREEK und THE HITCHER bedient aber nicht darauf aus ist, deren Erfolgkonzept erfolgsorientiert und uninspiriert zu kopieren. Stattdessen geht Macher ZACHARY EGLINTON eigene Wege, lässt den Gewalt- und Blutzoll außer Acht und investiert viel Zeit in die Charakterisierung seiner Helden und der Analyse ihrer zwischenmenschlichen Konflikte.
 
Die machen sich auf nach Los Angeles, um dort dem Traum von einer Karriere im Filmbusiness ein Stück näher kommen zu können. Leider vermasselt Kumpel Chaps (BRANDON WALZ, der übrigens auch mit am Drehbuch pinselte und als Produzent fungierte) den besten Freunden Matt (MATT MERCER aus CONTRACTED) und Riley die lange Reise nach Hollywood, denn der Dauer-Looser zieht das Unheil an wie Licht die Motten. Nicht nur, dass er permanent in Fettnäpfchen tritt und jeden mit seinen gehaltlosen Reden zur Weißglut bringt; er führt sogar die Freunde unbeabsichtigt in den Tod. Der Sensenmann erscheint diesmal in Form eines bärtigen Anhalters, der den Reisenden auf Schritt und Tritt folgt und dem es gelingt das Vertrauen des beeinflussbaren Chaps zu gewinnen. Der nimmt den unheimlichen Fremden mit auf die Tour durch die staubige Einöde Amerikas und ahnt selbstverständlich nicht, dass er hier das Böse persönlich durch die Gegend chauffiert.
 
THE POISONING (zu Deutsch: DIE VERGIFTUNG) ist kein typischer Slasher über einen irren Tramper, der Freude daran hat, seine Opfer zu quälen. Vielmehr konzentriert sich die Handlung auf drei Endzwanziger, die im Verlauf ihrer Reise erkennen, dass man partout nicht mehr auf gleicher Welle reitet. Charakter Chaps spielt hierbei eine tragende Rolle, der mit seinen pubertären Extravaganten irgendwie nicht verstehen will, dass er anderen damit auf den Zünder geht. Streit ist da bereits vorprogrammiert. Leider erfährt der eigentlich bis dahin gute Film nach etwa einer Stunde eine etwas gewöhnungsbedürftige Wendung. Denn plötzlich purzelt ganz unverhofft ein seltsamer Anhalter in die Handlung, der es gar nicht so erfreulich findet, dass die Kumpels ihn mitten auf der Landstraße stehen gelassen haben. Wie es in solchen Filmen nun mal üblich ist, hat der ominöse Alte nichts Gutes im Sinn. Er schließt sich den Freunden an, es kommt zu einem unbequemen Lagerfeuerplausch und am nächsten Morgen gibt es Tote zu beklagen. Übertrieben Gewaltakte sucht der Horrorfan in THE POISONING vergebens, denn der gerissene Hitchhiker greift nicht selbst zum Mordwerkzeug. Er vergiftet das Trinkwasser mit Drogen und lässt die drei Reisenden allein mit ihrem Schicksal in der Wildnis zurück. Was folgt, scheint so etwas wie ein wachrüttelndes Plädoyer gegen den Konsum von Rauschmittel zu sein: Best Buddy Riley verliert im unfreiwilligen Rausch den Bezug zur Realität, greift zum Hackebeil und massakriert seine nichts ahnenden Freunde.
 
Keine Macht den Drogen – oder so ähnlich. Zumindest wird im Film mehrfach darauf hingewiesen, dass die Einnahme bewusstseinsverändernder Substanzen zu unerwarteten Folgen führen kann. So macht man bereits zu Beginn an einer Tankstelle Bekanntschaft mit zwei dunklen Gestalten, die den Kumpels wenig freundlich zu verstehen geben, dass in ihrer Gegenwart Drogen nicht geduldet werden. Umso zynischer die Tatsache, dass die Freunde im späteren Verlauf an einen irren Drogenjunkie geraten, der orientierungslos durchs Land trampt und Apotheken überfällt, damit er sich seinen täglichen Venencocktail selbst zusammenbrauen kann. Auch wenn die warnende Botschaft vor bösen Pillen am Ende im hektischen Blutrausch-Trubel etwas untergeht, gefällt THE POISONING deshalb, weil er sich in keine Schublade stecken lässt und sich rein gar nicht an den Konventionen des modernen Horrorkinos orientieren will. Regisseur ZACHARY EGLINTON wirft Road Movie, Thriller- und Horror-Elemente in einen Topf und bereichert den reichlich unvorhersehbaren Mix um etwas Anti-Drogen-Propaganda. Massentauglich ist der ungewöhnliche Sud garantiert nicht und das ist ehrlich gesagt auch gut so, schließlich werden hier Geschmäcker angesprochen, die sich am Horror-Einerlei der letzten Jahre bereits sattgesehen habe.
 
 
 


 
 
 

THE POISONING – Fazit

 
 
 
7 Punkte Final
 
 
 
THE POISONING ist ein Fest für Liebhaber unkonventioneller Indie-Schocker, der millionenschweren Blockbustern souverän den Mittelfinger zeigt. Mit wenig Kapital maximal unterhalten – das zumindest ist Regie-Neuling ZACHARY EGLINTON eindrucksvoll gelungen, der den Zuschauer mit auf eine Reise nimmt, die anders endet als erwartet. Auch wenn ein gemeingefährlicher Tramper irgendwann kurz vor Ende Schauer einjagen will, ist THE POISONING weder Slasher, Terror- noch Folterfilm. Macher EGLINTON zieht alle Register und versucht sich mit seinem eigenwilligen Drogenfilm vom ewig gleichen Horror-Sondermüll abzuheben. Sein Road Movie und Thriller-Mix ist recht clever geschrieben, überzeugt mit sympathischen Charakteren, die sogar auch noch was auf dem Kasten haben. Demnach sei die Sichtung von THE POISONING all jenen Fans düstere Thriller geraten, die händeringend nach neuen Film-Themen suchen, weil sie die ewig gleiche Horror-Schonkost nicht mehr ertragen können.
 
 
 


 
 
 

THE POISONING – Zensur

 
 
 
Am Ende geht in THE POISONING die Post ab. Ein Gesicht wird mit einem Stein zermatscht und ein kleines Holzbeil darf sich in Fleisch bohren. Grausam anzuschauen ist das nicht und dürfte für eine FSK16 reichen.
 
 
 


 
 
 

THE POISONING – Trailer

 
 


 
 

Marcel Demuth (Hellraiser80)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Wolf Creek 2 (2013)
 
The Hitcher (1986)
 
The Hitcher – Reamake (2007)
 
Five Across the Eyes (2005)
 
In Fear (2013)
 

Filmreview: „P.O.E. Project of Evil“ (2012)

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P.O.E. PROJECT OF EVIL

Story

 
 
 
Einige italienische Regisseure haben sich sieben literarische Werke des amerikanischen Horror-Schreiberlings EDGAR ALLAN POES vorgenommen und filmische Interpretationen mit reichlich Blut, Sex und Gewalt gedreht …
 
 
 


 
 
 

P.O.E. PROJECT OF EVIL – Kritik

 
 
 
Horror-Anthologiestreifen sind gefragter denn je. Die kleinen Kurzfilmsammlungen erfreuen sich seit den Überraschungserfolgen von V/H/S und THE ABC’S OF DEATH wieder großer Beliebtheit und lassen ähnliche Werke wie Pilze aus dem Boden sprießen. Bereits 2011 hatten 15 internationale Regisseure das Potenzial jener Filmkunst erkannt und an einer Horrorsammlung gewerkelt, die unter dem Titel P.O.E. POETRY OF EVIL in die Händlerregal gebracht wurde. Weil das Sammelsurium bekannter Horrorgeschichten aus der Feder EDGAR ALLAN POES gut angekommen ist, folgt nun der zweite Streich für den sich noch einmal sieben italienische Filmmacher zusammengesetzt haben, um an einer blutigen Erwachsenenvariante der Poe’schen Gruselstorys zu basteln. Bevor jedoch die Freude in Euphorie umschlägt: Herr Argento ist nicht mit von der Partie, dafür aber einige Filmemacher Italiens, deren kleine Genre-Schocker es immerhin schon in den deutschen Handel geschafft haben. Zu den wohl bekannteste Regisseuren diese Riege gehört zweifelsohne EDO TAGLIAVINI, dessen blutreicher Horrorfilm BLOODLINE – DER KILLER hierzulande vom Rechteinhaber sogar in einer hochskalierten 3D-Version auf den Markt geschmissen wurde und es trotz hohem Gore-Gehalt unbeschadet durch die FSK geschafft hat.
 
P.O.E. PROJECT OF EVIL nennt sich der zweite Ausflug in die Welt des EDGAR ALLAN POE, wobei das hier servierte Geschichtengebräu nicht jedem Horrorfan munden dürfte, auch wenn es diesmal deutlich ruppiger zugange geht, als im Streifen zuvor. Die sieben Erzählungen des berühmten Horrorautors werden so ziemlich frei interpretiert und haben außer dem Titel meist kaum noch etwas mit den Schriften Poes gemein. Wirklich unheimlich wird es nicht, dafür aber sehr blutig und vor allem surreal, denn einige der Kurzwerke erinnern eher an bizarre Experimental- und Kunstfilme, als an grausigen Horror. Hier wird einmal mehr deutlich, dass Indie-Streifen meist mehr kreativen Spielraum in der Umsetzung besitzen, als manch teurer Studio-Schocker, deren Macher sich nicht selten an den Auflagen der Produzenten orientieren müssen. P.O.E. PROJECT OF EVIL ist ein engagiertes Indie-Projekt, glänzt mit eigenwilligem Konzept und überrascht durch einen zwar ungeschliffenen aber durchaus charmanten, wenn auch rauen Look. Die Ausleuchtung ist meist miserabel und die Schauspieler vermutlich von der Straße aufgelesen. Dennoch funktioniert der Film auf seine ganze eigene Weise, bietet er doch dem Zuschauer genügend Abwechslung und Abartigkeiten, so dass man auch schon mal darüber hinwegsehen kann, dass nicht alle Segmente qualitativ gleich überzeugen können.
 
Jede Geschichte trägt die individuelle Handschrift des jeweiligen Regisseurs, der hier seine ganz eigene Vision der Poe’schen Gruselmärchen auf Zelluloid gebannt und diese mit allerhand Sex, Mord und Gekröse „verschönert“ hat. Auf Konventionen wird gepfiffen, stattdessen wurde gedreht, worauf man Lust hatte. So kommt der Zuschauer in den Genuss des Stumm-Kurfilms LOSS OF BREATH, in dem ein Pornostar von zwei Schlägertypen seiner Männlichkeit beraubt wird. An Kastrationen fand man vermutlich Gefallen, so dass im recht wortkargen THE TELL-TALE HEART von einem Obdachlosen berichtet wird, der nach Thailand reist, dort seinen Penis abschneidet um ein neues Leben als Ladyboy leben zu können. Nicht minder grausam geht es in der Giallo-Hommage THE MURDERS IN THE RUE MORGUE zu, in der zwei Prostituierte von einem Affen vergewaltigt werden und blutige Rache am Besitzer des Tieres ausüben. Zitate und Verbeugungen hagelt es in P.O.E. PROJECT OF EVIL reichlich, wobei die italienischen Filmemacher vor all jenen Gruselkönigen den Hut ziehen, die im italienischen Genre-Kino Rang und Namen haben. DARIO ARGENTO wird für seine extravaganten Farbspielereien und deftigen Schlitzer-Krimis gehuldigt und der italienische Zombie-Papst LUCIO FULCIO wird mit der Untoten-Episode THE PREMATURE BURIAL noch einmal gen Himmel gepriesen.
 
Auch wenn diese Sammlung von Horror-Kurzfilmen recht durchwachsen ist und man hin und wieder nach dem Sinn in einigen Episoden sucht, bleibt am Ende ein teils verstörendes Stück Film über, das aus den klassischen Geschichten eines EDGAR ALLAN POE zeitgemäße Interpretationen zaubert, mit denen jedoch der verwöhnte Mainstream-Zuschauer herzlich wenig anfangen kann.
 
 
 


 
 
 

P.O.E. PROJECT OF EVIL – Fazit

 
 
 
6 Punkte Final
 
 
 
Ein verstörend-bizarres Filmexperiment mit reichlich Sex und Gewalt, das man so vermutlich noch nicht auf dem Bildschirm hatte. Für P.O.E. PROJECT OF EVIL mussten sieben klassische Werke der Schriftstellerlegende EDGAR ALLAN POE herhalten, die hier modern aufbereitet nur noch wenig mit den eigentlichen Schriften des Autors gemein haben. Die sieben italienischen Regisseure konnten sich bei der filmischen Adaptionen soviel Freiheiten nehmen wir nur möglich und haben teils surreale Beiträge auf Zelluloid gebannt, an denen kommerzverliebte Filmfans sicher gar keine Freude haben dürften. Die meisten Segmente dieser Anthologie erinnern an blutige Kunst- und Experimentalfilme, die trotz kleinen Budgets dennoch mit ganz eigenem Look glänzen, auch wenn dieser manchmal mit einigen technischen Defiziten so kämpfen hat. P.O.E. PROJECT OF EVIL verweist ziemlich oft auf das italienische Horrorkino der 80er und huldigt ganz nebenbei die ganz Großen des modernen Euro-Horrors: DARIO ARGENTO und LUCIO FULCI. Wer sich selbst als offener Horrorfan bezeichnet und die Nase voll hat vom ständig sich wiederholenden Horror-Einerlei, sollte mal einen Blick in P.O.E. PROJECT OF EVIL werfen. Anders wie in der Vorgänger-Anthologie P.O.E. POETRY OF EVIL bekommt der Zuschauer hier eine obskure, deprimierende und ziemlich finstere Bilderflut präsentiert, die ihresgleichen sucht.
 
 
 


 
 
 

P.O.E. PROJECT OF EVIL – Zensur

 
 
 
Die Fortsetzung P.O.E. PROJECT OF EVIL ist trotz kostengünstigem Indie-Look ganz schön gepfeffert, was die Gewaltmomente betrifft. Ein Mann wird kastriert und die Kamera hält drauf. Gleich in der zweiten Episode bekommt man eine Frau zu sehen, deren Gliedmaßen abgesägt wurden. Außerdem wird hier recht krude vergewaltigt. Leider wird der Streifen hierzulande nicht veröffentlicht. Das Filmprojekt wurde im deutschsprachigen Ausland veröffentlicht und kann leider nur auf Filmbörsen oder in auf Horrorfilme spezialisierte Onlineshops erworben werden.
 
 
 


 
 
 

P.O.E. PROJECT OF EVIL – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) ILLUSIONS UNLTD. films

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: POE – Project Of Evil; Italien 2012

Genre: Horror, Thriller

Ton: Deutsch Dolby Digital 2.0, Deutsch Dolby Digital 5.1, Deutsch DTS HD 2.0, Deutsch DTS HD 5.1, Englisch Dolby Digital 2.0,, Englisch DTS HD 2.0

Untertitel: Deutsch

Bild: 2,32:1 (1080p)

Laufzeit: ca. 95 (BD) / ca. 91 Min. (DVD)

FSK: ungeprüft und daher erst ab 18 Jahren (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Mediabook

Extras: diverse Trailer zum Film, 2 Kurzfilme (je ca. 10 Minuten), Trailershow mit drei weiteren Veröffentlichungen des Labels, 84-seitiges Booklet mit den deutschen Übersetzungen aller im Film gezeigten Original-Kurzgeschichten aus der Feder von Edgar Allan Poe

 
 
 
Man muss ILLUSIONS UNLTD. films an dieser Stelle einmal für die mutige Veröffentlichungspolitik loben, denn das österreichische Label bringt seit geraumer Zeit nicht ausschließlich nur Klassiker als deutsche HD-Ersterscheinungen auf den Horror-Markt. Mittlerweile erscheinen in regelmäßigen Abständen sogar neuere Produktionen im deutschsprachigen Ausland, die vermutlich ohnehin keine Freigabe hier in Deutschland erhalten würden. Nach den Splatterstreifen CROSS BEARER, THE CEMETERY und demnächst FIST OF JESUS hat sich das Horror-Label erneut die Rechte an einem äußerst „speziellen“ Indie-Film gesichert, der zur Abwechslung die Marke „Anspruch“ trägt. Auch der experimentale P.O.E. – PROJECT OF EVIL wird mit einer ansprechenden Aufbereitung im Mediabook gehuldigt, wobei man sagen muss, dass diese Veröffentlichung vermutlich die beste weltweit sein dürfte, denn neben eine schicken Verpackung hat sich der Anbieter etwas ganz besonderes einfallen lassen. Im Inneren des Buches befindet sich ein 84-seitiges Booklet mit den deutschen Erstübersetzungen jener EDGAR ALLAN POE Geschichten, die dem Film zugrunde liegen. So können alle Segmente des Streifens mit die Original-Vorlage verglichen werden. Dass sich ILLUSIONS im Gegensatz zu österreichischen Heimkino-Kollegen, wie NSM und XT nicht nur ausschließlich auf Verpackungswahn konzentriert, zeigt einmal mehr die technische Aufbereitung der gebotenen Scheiben. P.O.E. – PROJECT OF EVIL wurde nicht nur mit ansprechender deutscher Übersetzung ausgestattet (von Porno-Übersetzung keine Spur); das Unternehmen hat selbst die Titeleinblendungen der jeweiligen Kurzgeschichten ins Deutsche übersetzen lassen und an deutschsprachige Untertitel für den Hauptfilm gedacht. Zudem stimmt ein ansprechend gestaltetes Bewegtmenü auf den Hauptfilm ein. Doch all das ist natürlich längst nicht alles, denn Bonus hat es selbstverständlich auch auf die Veröffentlichung geschafft. Zu sehen gibt es neben den obligatorischen Filmtrailer auch zwei Kurzfilme (je rund 10 Minuten), die ebenfalls deutsche Untertitel erhalten haben. Drei Programmvorschauen weiterer Streifen des Publishers sind in einer Trailershow zu finden. Wer Horrorfilme jenseits des Mainstream sucht, ist mit P.O.E – PROJECT OF EVIL gut beraten, zumal sich die Veröffentlichung aus dem Hause ILLUSIONS UNLTD. durchaus gut im Sammlerregal macht. Übrigens erscheint das Mediabook in drei verschiedenen Covermotiven. Jedes Buch ist auf 666 Stück limitiert und kommt in bekannter DVD/Blu-ray-Combo daher. Schnell zugreifen heißt da die Devise, bevor das bevorzugtes Motiv ausverkauft ist und zu Mondpreisen gehandelt wird.
 
 
 
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P.O.E. PROJECT OF EVIL – Trailer

 
 


 
 

Marcel Demuth (Hellraiser80)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
V/H/S
 
V/H/S 2
 
ABC’s of Death
 
Two Evil Eyes (1990)
 
The Bunny Game (2010)

Filmreview: „Dead.TV“ (2014)

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DEAD.TV

Story

 
 
 
Erfolgloser Alt-Regisseur will es noch eimal wissen. Er will seine längst in Vergessenheit geratene Kult-Horrorreihe SUMMER CAMP erneut aufleben lassen und zettelt einen blutigen Slasher-Reboot in Form einer Reality Show an, bei dem die Teilnehmer nacheinander ihr Leben lassen müssen …
 
 
 


 
 
 

DEAD.TV – Kritik

 
 
 
Willkommen bei DEAD.TV! Keine Panik, hier handelt es sich Gott sei Dank nicht um jene Art von Filmen, die mit „Dead“ im Titel meist von Zombies handeln, die fressgeil durchs Filmset kriechen. Regisseur HARRISON SMITH hat sich hier mit dem klassischen Slasher der 80er beschäftigt und sich direkt vor einem der ganz großen verbeugt: FREITAG DER 13. (1980). Kultkiller JASON VOORHEES schlitzt sich hier zwar nicht durch Horden dummer Teenies, dafür huscht aber der ältere Bruder von Schnulzenschauspielerin JULIA ROBERTS durchs Bild, der sich in letzter Zeit mit kurzen Auftritten in ganz schön wilden Low Budget-Karamellen etwas Zubrot verdient. Auch DEAD.TV ist nicht minder schwachsinnig und wirklich billigst heruntergekurbelt, ganz so wie es sich eben für ordentlichen B-Movie-Trash gehört. Da graut es dem Zuschauer bereits beim Erscheinen der Eröffnungscredits, die nun wahrlich so rein gar nicht mehr zeitgemäß ausschauen wollen und eher erahnen lassen, dass hier Skizzen eines Erstklässler als Vorlage gedient haben müssen. Besser wird’s später leider auch nicht, denn dazu mangelt es mal wieder an Dollars und Können. HARRISON SMITH sitzt für DEAD.TV das erste Mal auf dem Regiestuhl. Zuvor hat er eher produziert und Drehbücher geschrieben, darunter No-Budget-Meilensteine wie THE FIELDS (2011) und 6 DEGREES OF HELL (2012). Immerhin hat sein erster, eigens gedrehter Horrorfilm auch einen Lichtblick zu verzeichnen. Horrorsternchen DANIELE HARRIS (HATCHET 2 und HATCHET 3) gibt sich mal wieder die Blöße und schaut kurz vorbei. Den Horrorfan freut es, besser wird DEAD.TV dadurch aber leider auch nicht.
 
BIG BROTHER is watching you. Ganz dieser Devise will der einst erfolgreiche Horror-Regisseur Julian Barrett (Eric Roberts) sein Comeback feiern. Der hat in den 80ern mit SUMMER CAMP (klingt nach einer Mischung aus SLEEPAWAY CAMP und CAMP CRYSTAL LAKE) zwar eine richtig erfolgreiche Kult-Trilogie geschaffen, verschwand aber nach dem Abebben der gewinnbringenden Teen-Slasherwelle recht schnell von der Bildfläche. Nun will er wieder zurück ins Rampenlicht. Die einst gefeierte Horror-Reihe soll Dank einiger Stars der alten Filme als eine Art Reality Show zurück in die Wohnzimmer kommen und zugleich noch ein paar Problemkids rehabilitieren. Denen wird das große Preisgeld versprochen, das mit stattlicher Höhe von einer Million Euro ganz schön üppig ausgefallen ist. Die Kids willigen ein, verbringen ein paar nette Tage in einem Camp weit draußen im Wald und werden selbstverständlich so „ganz unverhofft“ von einem unbekannten Killer abgemetzelt. Filmemacher Barrett reibt sich gierig die Hände, werden doch als die gemeinen Morde mittels Überwachungskameras festgehalten, um daraus später einen richtigen Spielfilm zusammenzuschneiden.
 
Auch im Jahr 2014 bleiben Kids in Slasher-Streifen so richtig schön dumm. Filminitiator HARRISON SMITH macht sich erst gar nicht die Arbeit etwas frischen Wind ins Genre zu bringen. Auch sein 08/15-Murks folgt der ewig gleichen Leier, die dem Zuschauer nun schon seit Teen-Slasher-Urgesteinen wie Carpenters HALLOWEEN (1978) und Cunninghams FREITAG DER 13. (1980) unter die Nase gerieben wird. Die fast schon lächerlich stereotypen Jungfratzen werden nach bekanntem Schema von einem Unbekannten um die Ecke gebracht, dessen Identität erst am Ende des Machwerks gelüftet wird. Dazwischen plappern die Kids unreifes Zeug, machen sich nackig und bekommen selbstverständlich so rein gar nichts davon mit, wie die ohnehin schon kleine Gruppe im Stundentakt übersichtlicher wird. HARRISON SMITH hat so ziemlich den aktuellen Trend im Horrorfilm verschlafen. Viele seiner Regie-Kollegen tauchen nämlich ihr Treiben in sattes Rot, um von schablonenhaften Geschichten ablenken zu können. Im Vergleich zu aktuellen Schlitzerfilmen wie YOU’RE NEXT (2011) oder HATCHET (2006) ist DEAD.TV ein kaum müffelnder Kinderpups, der mit beschämend seichtem Gewaltpegel irgendwie so rein gar nicht mehr in die heutige Zeit passen möchte. Bei derart billig gemachter und künstlich aufgeblähter Retro-Grütze will man doch glatt noch einmal die wirklich sehenswerten Slasher von einst in den DVD-Player werfen. Denn trotz Alter und oft durchschaubaren Gewaltmomenten haben die nämlich etwas was DEAD.TV eindeutig fehlt: Charme und Unterhaltungswert.
 
 
 


 
 
 

DEAD.TV – Fazit

 
 
 
5 Punkte Final
 
 
 
Retro-Schnee von gestern: DEAD.TV ist ein krampfhaft auf Retro inszenierter Slasher, der berüchtigte Kultwerke wie SLEEPAWAY CAMP und FREITAG DER 13. zitiert, jedoch nicht einmal annähernd deren Klasse erreicht. Die schablonenhafte Geschichte von DEAD.TV benötigt ewig bis sie in die Gänge kommt und die vorhersehbaren Morde besitzen nicht einmal ansatzweise die Härte der Filme, vor denen sich der Streifen letztendlich verbeugt. Immerhin distanziert sich DEAD.TV vom Found Footage- und Zombiethema, das man wahrscheinlich vermuten würde, wenn man Reality-TV in Kombination mit „Dead“ im Filmtitel liest. Nichtsdestotrotz ist dieser Schlitzerfilm einer unter unglaublich vielen, der mit der ewig gleichen Brühe versucht, dem Horrorfan um sein hart verdientes Geld zu bringen.
 
 
 


 
 
 

DEAD.TV – Zensur

 
 
 
DEAD.TV ist nicht brutaler als das, was man in all den gängigen Slasher der 80er Jahre zu sehen bekommt. Da werden Chemikalien in den Rachen eines der Opfer geschüttet, ein Gehbehinderter wird mit der eigenen Prothese erschlagen und ein Opfer wird enthauptet. Nix, was den Gorehound umwerfen dürfte. Eine ungeschnitten FSK18 in Form einer KJ ist hier aber definitiv drin.
 
 
 


 
 
 

DEAD.TV – Trailer

 
 


 
 

Marcel Demuth (Hellraiser80)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Freitag der 13. (1980)
 
Camp des Grauens 2 (1988)
 
The Burning (1980)
 
Blutiger Sommer – Das Camp des Grauens (1983)

Filmreview: „House Hunting“ (2013)

House Hunting 2013
 
 
 

HOUSE HUNTING – NUR WER TÖTET KANN ÜBERLEBEN

Story

 
 
 
Zwei Familien auf der Suche nach dem kleinen Stück Glückseligkeit fernab jeglichen Stadttreibens. Ein kleines Haus irgendwo im Wald hat es den beiden Familien angetan, wobei trotz einladend offener Tür, kein Makler weit und breit zu sehen ist, der hätte den Anwesenden Rede und Antwort stehen können. Etwas verwirrt und entmutigt verlassen die beiden Familie das Anwesen, ohne jedoch zu ahnen, dass die einschneidende Begegnung mit jenem verlassenen Gemäuer alsbald seinen Tribut fordern würde. Jegliche Versuche nach Haus zurückzukehren scheitern, als würde die gruselige Hütte die verstörten Gäste nicht gehen lassen wollen. Es dauert nicht lang, bis die Familien auf ein verwirrtes Mädchen stoßen, dem scheinbar die eigene Zunge aufs Unmenschlichste entrissen wurde und das Schreckliches erlebt haben muss. Vollkommen entkräftet beschließen die unfreiwilligen Gäste die Nacht in dem mysteriösen Anwesen zu verbringen. Eine Entscheidung, die den Familien zum Verhängnis werden wird, denn das Haus kann und will nur EINE der Familie beherbergen …
 
 
 


 
 
 

HOUSE HUNTING – Kritik

 
 
 
Filmfreunde, die nur die Perlen aus dem riesigen Angebot aktueller Genre-Produktionen fischen wollen, sollten sich vor dem kommenden HOUSE HUNTING vorsehen, denn mit diesem vorliegenden Filmchen dürfte er die Schlaftablette der Saison in den Händchen halten. Wir haben keine Ahnung, was Filmneuling ERIC HURT mit seinem ersten, abendfüllenden Langfilm bezwecken wollte und wir können auch die bisher veröffentlichten, positiven Online-Rezensionen zum Film im Internet nicht gänzlich nachvollziehen. Fakt ist, dass HOUSE HUNTING unbegreiflich langweilig und mit seiner stolzen Lauflänge von 100 Minuten einfach unverschämt zäh geraten ist.
 
Die Gurke äußert sich durch eine vollkommen wirre Inszenierung, bei der irgendwie rein gar nichts stimmen möchte. Dabei bietet die Ausgangssituation durchaus einige ganz nette Einfälle, die jedoch aufgrund der unstrukturierten und überladenen Geschichte vollkommen im Nichts verlaufen. Zu viele Zutaten verderben bekanntlich den Brei und so muss der Genre-Liebhaber erschreckend feststellen, dass es Regisseur ERIC HURT mit seinem Debütwerk vermeintlich zu gut gemeint hat und darin all das irgendwie unterbringen wollte, was ihm beim Schreiben des Drehbuchs an kreativen Ideen in den Sinn gekommen ist. Herausgekommen ist eine Geschichte, die sich aus diversen Genres zusammensetzt und sich irgendwie nicht wirklich entscheiden möchte, was sie denn nun eigentlich sein will. Die Familien sind von allerlei Schicksalen gezeichnet und versuchen einander näher zu kommen. Auf engsten Raum zusammengepfercht, werden künstliche und selten glaubhafte Konflikte geschürt, die alsbald eskalieren und ein munter blutiges Treiben in Gang setzen, um der perfiden Blutgeilheit des Hauses und der darin umherspukenden Geister Genüge tragen zu können. Das beginnt mit etwas Mysterie, schlägt alsbald ins Dramenlastige um, wird von etwas Spuk abgelöst und endet im obligatorischen Thrill. Vermutlich wäre dieser unausgegorene Genre-Cocktail noch halbwegs goutierbar gewesen, hätte Regisseur ERIC HURT seine Grusel-Geschichte rund um das mysteriöse Gebäude und die darin gefangenen Gäste halbwegs spannend in Szene gesetzt. Das Geschehen in HOUSE HUNTING jedoch zieht sich zäh wie Kaugummi, so dass der Zuschauer vermutlich nicht nur das schläfrige Geschehen vage im Blick behält, sondern auch den Timer des heimischen Film-Abspielgerätes. Die wenigen Charaktere sind derart unsympathisch skizziert und nerven mit ihrem hysterischen Gegacker bereits nach nur wenigen Minuten, dass sich der Film für alle Freunde des düsteren Genres zu einer wahren Geduldsprobe entwickeln dürfte. Zudem mag man als Filmfreund nur selten verstehen, warum die wenigen Protagonisten so willkürlich handeln. Zum einen wäre da die nahbarste, zugänglichste und verletzlichste Figur des gesamten Films: ein namenloses Mädchen, dass irgendwo im Wald aufgegabelt wird, und bereits zuvor Bekanntschaft mit dem verlassenen Gebäude gemacht haben muss. Ein Herausschneiden der Zunge hindert das traumatisierte Ding daran, mit den Neuankömmlingen zu kommunizieren. Sie weiß mehr über das leerstehende Gebäude und über die darin umherspukenden Wesen, als anfänglich vermutet. Umso unverständlicher, warum sie in ihrer Angst nicht irgendwie versucht, den Anwesenden von ihrem Martyrium in jener Hütte zu berichten. Vermutlich scheint das gebeutelte Mädchen nicht nur die eigen Stimme verloren zu haben, sondern auch jegliche Kenntnisse über das Kommunizieren durch Wort und Schrift.
 
Auch die übrigen Protagonisten wollen sich nicht wirklich glücklich in die vollkommen überfrachtete Szenarie einfügen. Es gibt den notorischen Weiberheld, der in absurden Momenten, wie diesen nur an die Begattung anderer Protagonisten zu denken scheint und auch die obligatorische, stereotype Kämpferin findet ihren Weg in den Film. Hin und wieder huschen bleich bemalte Geister durch das Setting, die stümperhaft versuchen, die Hintergründe ihres Ablebens zu rechtfertigen, so dass die Anwesenden das Mysterium des Hauses näher beleuchten können. Der Funke will trotz der immensen Ideen- und Informationsflut leider nicht überspringen und eine sympathische Identifikationsfigur, mit der sich der Zuschauer verbunden fühlt, sucht man in HOUSE HUNTING vergebens. Umso mehr dürfte der Filmfreund eine köstlich aufbereitete Splatter- und Gröselfarce erhoffen, deren Vorhandensein sich aktuell in Horrorfilmen dieser Art zum guten Umgangston entwickelt hat. Auch wenn die Geschichte bereits zu Beginn suggeriert, dass die Handlung wohl oder übel darauf hinauslaufen wird, dass sich die Familien in welcher Art auch immer bekriegen und auslöschen werden, so bekräftigen die fertigen Spezialeffekte im Films den vollkommen desaströs zusammengezimmerten Unterton des ohnehin schon unwichtigen Films. Zwar wird hier gestorben und sich selbst ins Jenseits befördert; wirklich reißerisch und spektakulär ist das alles jedoch nicht wirklich. Immerhin lässt sich hier einer der dümmsten Morde der Filmgeschichte bewundern, bei welchem eine Konservendose durchaus nützliche Dienste erweist – die unfreiwillige Komik, welche diese bierernst gemeinte Szene begleitet, lässt sich dabei kaum in Worte fassen.
 
Der kleine Indie-Grusler HOUSE HUNTING ist trotz aller unbeholfener Versuche eine ganz schön dumme Schlafpille, vor deren Sichtung nur gewarnt werden kann. Zwar wollen die vielen kleinen Einfälle gefallen; die Geschichte bleibt aber dennoch stets unwichtig und langweilig. Die vollkommen unterschiedlichen Charaktere prasseln mit all ihren Eigenarten aufeinander und finden sich alsbald in ziemlich grotesk wirkenden Konflikten wieder. Das ist zwar alles ambitioniert gemeint, wirkt aber wirr und fad und beginnt dem Zuschauer schnell den letzten Nerv zu rauben. Gruselstimmung kommt in HOUSE HUNTING zu keiner Minute auf, auch wenn Regisseur ERIC HURT hin und wieder diverse Geistermomente in die konfuse Handlung streut, die sich aber selten harmonisch in die Szenarie einfügen möchten. Immerhin sieht eine der anwesenden Protagonisten des Films die arg löchrige Inszenierung von HOUSE HUNTING kommen, so dass sie sich bereits zu Beginn des Gruslers den erlösenden Strick um den Hals schnürt und sich selbst erlösend in den Filmhimmel mordet. Alle Achtung – bei derart Weitblick kann man nur staunen!
 
 
 


 
 
 

HOUSE HUNTING – Fazit

 
 
 
4 Punkte Final
 
 
 
Langweiliger als die Polizei erlaubt: desaströs-wirrer Gruselhausfilm mit einer Menge nervender Protagonisten, die dem Zuschauer bereits nach nur wenigen Minuten gehörig auf den Zündern gehen! Warum erlöst sie nur niemand bereits zu Beginn von ihrem bevorstehenden Leiden?
 
 
 


 
 
 

HOUSE HUNTING – Zensur

 
 
 
HOUSE HUNTING hat es ungeschnitten mit FSK16 in den deutschen Handel geschafft. Die Alterseinstufung überrascht, denn wir hätten mit einer Freigabe für Erwachsene gerechnet.
 
 
 


 
 
 

HOUSE HUNTING – Deutsche Blu-ray

 
 
 
HOUSE HUNTING - NUR WER TÖTET KANN ÜBERLEBEN Blu-ray

(c) MIG Film Group

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: House Hunting; USA 2013

Genre: Horror, Thriller

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Deutsch DD 2.0, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: keine

Bild: 2.35:1 (1080p)

Laufzeit: ca. 103 Min.

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Amaray mit Wendecover

Extras: Trailer

Release-Termin: 27.02.2014

 
 
 

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paranormal-box-dvd

(c) MOVIE POWER im Vertrieb der KNM Home Entertainment GmbH

 
 
Der Film erschien außerdem als Teil einer kleinen DVD-Horrorsammlung, die unter dem Titel PARANORMAL BOX in den Handel gekommen ist. In dieser Sammlung sind neben HOUSE HAUNTING auch die Filme 1942 PARANORMAL WAR sowie PARANORMAL NIGHTMARE in SD-Qualität enthalten. Diese 3-Film-DVD ist günstig zu bekommen, besitzt aber auch kein Bonus.
 
 

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HOUSE HUNTING – Trailer

 
 
 


 
 

Marcel Demuth / Hellraiser80

 
 
 
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