Filmreview: „13 Sins – Spiel des Todes“ (2014)

13-Sins-2014
 
 
 

13 SINS – SPIEL DES TODES

Story

 
 
 
Elliot wird Teilnehmer einer makabren Spielshow am Telefon. Um einen Batzen Geld gewinnen zu können, soll er 13 Aufgaben erfüllen. Leider ahnt der Kandidat schnell, dass er hier in keiner gewöhnlichen Gewinnshow gelandet ist. Bald soll Elliot nämlich über Leichen gehen, um das Preisgeld einstreichen zu können …
 
 
 


 
 
 

13 SINS – Kritik

 
 
 
In Amerika hat man es wieder getan und die Recycling-Maschine angeworfen, um bereits Dagewesenes aus dem Ausland wiederverwerten zu können. Diesmal hat es den thailändischen 13 BELOVED (auch bekannt als 13: GAME OF DEATH) erwischt, der eigentlich vor knapp sieben Jahren vom damaligen Rechteinhaber E-M-S auf Heimkinomedium veröffentlicht werden sollte. Weil das Dortmunder Label aber rote Zahlen schrieb und Insolvenz anmelden musste, wurde die Veröffentlichung des asiatischen Horror-Hits kurzfristig gestrichen. Seitdem warten Filmfans in Deutschland immer noch sehnsüchtig auf eine deutsche Auswertung des thailändischen Geheimtipps, der bereits nach Erscheinen im Jahr 2006 bei Horror-Fans auf der ganzen Welt für feuchte Höschen gesorgt hat. Immerhin dürfte die hiesige Veröffentlichung des Remakes weniger lang auf sich warten lassen, wie die des Originals. Regisseur DANIEL STAMM hat nämlich saubere Arbeit abgeliefert und an einen Neuaufguss getüftelt, wie man ihn nun schon seit Beginn der Horror-Remake-Welle vor über zehn Jahren serviert bekommt: Glattpoliert, durchgestylt und überdreht blutig. Den verwöhnten Mainstream-Zuschauer dürfte das mit Sicherheit freuen, schließlich ist 13 SINS (so der Titel der Neuverfilmung) rasantes Horror-Popcornkino in Reinform, für das man den Grips ausschalten darf, um sich an überzogener Splatter-Pampe erfreuen zu können.
 
DER LETZTE EXORZISMUS-Macher DANIEL STAMM hält sich mit seinem 13 SINS (übersetzt: 13 Sünden) weitestgehend an die morbide Vorlage aus Thailand und erzählt die Geschichte vom hoch verschuldeten Verkäufer Elliot, der eines Tages seinen Job und den Mut verliert, die schwangere Freundin zu heiraten. Da klingelt unverhofft das Telefon und die Geldsorgen scheinen ein Ende zu haben. Eine unbekannte Stimme will ein Spiel spielen, macht den Verlierer zum Gewinner und verspricht ihm sechs Millionen Dollar, wenn er nur 13 Herausforderungen bewältigt. Die ersten Aufgaben sind schnell abgehakt. So muss eine Fliege erschlagen und verspeist werden, um das leere Bankkonto klingeln zu lassen. Später soll er Feuer legen und ein Kind zum Weinen bringen. Leider werden die Aufgaben des perversen Showmasters mit jedem Anruf schwieriger und bringen den dollargierigen Helden in Teufels Küche. Der überschreitet aus Liebe zum Geld und aus Angst vor sozialem Abstieg bald Moral und Gesetz und wird zur ferngesteuerten Marionette eines perfiden Spiels. Auch wenn Elliot schon bald über Leichen geht und die Gesetzeshüter dicht auf den Fersen sind, so hat die Teilnahme an der Show einen kleinen Haken: Das Spiel muss zu Ende gespielt werden, um das gewonnene Geld behalten zu können.
 
Seit SAW im Jahr 2004 die Kinolandschaft heimgesucht hat, weht im Horrorfilm ein rauer Wind. Der deutsche DANIEL STAMM hat die diversen Tortur-Streifen der letzten Jahre studiert und in 13 SINS ziemlich viel Splatter untergebracht. Im Unterschied zum Original hält die Kamera nämlich drauf, wenn Arme abgesägt oder Köpfe abgetrennt werden. Bei soviel kommerzieller Gewalt verliert STAMM manchmal die gesellschaftskritische Botschaft des Films aus den Augen. Denn im Strudel selbstzweckhaftem Blutgemansche verliert die eigentlich diskussionswürdige Thematik des Streifens an Gewichtung. Charakter Elliot durchlebt im Film eine Verwandlung. Aus dem unscheinbaren Verlierer wird rasch ein gewissenloser Gesetzesbrecher, der getrieben von der Gier des Geldes mit moralischen Entscheidungen konfrontiert und allein aufgrund seiner sozialen Situation gezwungen wird am Spiel teilnehmen zu müssen. Aus Angst vor dem sozialen Abstieg hinterfragt Elliot schon bald nicht mehr die Handlungsanweisung des Telefon-Moderators und beginnt allmählich den Bezug zur Realität zu verlieren.
 
Statt sich ernsthaft mit den Folgen der rechtswidrigen Taten seines Protagonisten auseinanderzusetzen ersäuft Macher DANIEL STAMM sein Horror-Flick im Blut und das zugegeben erheiternd schwarzhumorig. Neben den teils abwechslungsreichen und äußerst makabren Aufgaben wird das erstaunlich temporeich inszenierte Filmchen im Gegensatz zum Original um reichlich Zynismus bereichert. So wird Antiheld Elliot zum Kaffeeplausch mit einer modrigen Leiche aufgefordert und in einer anderen Szene ganz unfreiwillig zum tollpatschigen Feuerteufel. Seltsamerweise hat es jene kontroverse Szene aus der thailändischen Vorlage nicht in die Neuverfilmung geschafft, in der dem Hauptprotagonisten ein Teller Exkremente serviert wird, die verspeist werden sollen. Ein etwas seltsam anmutender Entschluss des Regisseurs die Szene aus dem Remake zu streichen, sind die Amis doch sonst so gierig darin, reißerische Momente für ihre glattgebügelten Hochglanzfilmchen wiederverwenden zu können. Auch wenn 13 SINS eigentlich ein unnötiger Aufguss eines bereits sehenswerten Filmes ist und die Frage nach dem Sinn der Wiederverwurstung weitestgehend unschlüssig bleibt, unterhält STAMM mit seinem Reboot ungemein. Trotz oberflächlich thematisierter Gesellschaftskritik und deftigem Blutzoll entpuppt sich die SAW-Light-Version als packende Action-Achterbahn, die ihren Reiz aus den abwechslungsreichen Handlungsanweisungen des ominösen Spielmoderators zieht. Bei so schnörkelloser Umsetzung mag man eigentlich gar nicht so recht glauben wollen, dass 13 SINS eigentlich ein waschechter Indie sein soll, der mit gerade einmal fünf Millionen Dollar Produktionskosten auskommen musste. DANIEL STAMM kitzelt das Maximum aus dem mageren Budget heraus und hat einen schwer unterhaltsamen Horror-Thriller auf die Beine gestellt, der trotz Indie-Status mehr dem Mainstream munden dürfte, als Fans unkommerzieller Filme.
 
 
 


 
 
 

13 SINS – Fazit

 
 
 
7 Punkte Final
 
 
 
SAW meets THE MOST DANGEROUS GAME. STAMMS Neuverfilmung des thailändischen 13: GAME OF DEATH ist eine durchgestylte Splatter-Achterbahn mit einer erheiternden Priese schwarzem Humor. Auch wenn es sich beim Remake mit dem Titel 13 SINS um waschechten Indie-Horror handelt, so lässt hier kaum noch etwas darauf schließen, dass nur wenig Geld zu Verfügung gestanden hat. Der Streifen befindet sich auf einem technisch hohen Standard und die souveräne Inszenierung des Regisseurs lässt kaum Zeit zum Verschnaufen. Anders wie in der asiatischen Vorlage fließt reichlich Blut, um gierige Gorehounds zufriedenstellen zu können. Das euphorische Splatter-Gemetzel ist hier das Salz in der Suppe, wird doch die Schlachterplatte mit allerlei makabren Beilagen aufgetischt. Unterm Strich bleibt eine schwer unterhaltsame Horror-Hatz nach dem großen Geld, die ohne Längen auskommt und spannend bis zum Schluss bleibt – auch wenn mal wieder der überraschende Storytwist nicht fehlen darf. Zwar war uns der Sinn dieser Neuverfilmung nicht einleuchtend; dennoch muss das FILMCHECKER-Team gestehen, dass wir uns während der Sichtung des überraschend kurzweiligen 13 SINS gut unterhalten gefühlt haben. Wer nicht auf die tägliche Dosis Gewalt verzichten kann, ist daher mit dem zynischen 13 SINS optimal beraten. Ein sehenswerter Horrorfilm!
 
 
 


 
 
 

13 SINS – Zensur

 
 
 
Zimperlich geht es in 13 SINS nicht gerade zu. Im späteren Verlauf des Streifens werden Köpfe mit einer Drahtschnur abgetrennt, die über eine Strasse verlegt wurde. Außerdem muss Antiheld Elliot einem anderen Filmprotagonisten einen Arm absägen. Blut fließt reichlich und Gewalt wird ziemlich oft eingesetzt. In Deutschland hat 13 SINS – SPIEL DES TODES trotzdem überraschenderweise eine FSK 16 erhalten – warum auch immer.
 
 
 


 
 
 

13 SINS – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Koch Media Home Entertainment

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: 13 Sins; USA 2014

Genre: Thriller, Horror

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch

Bild: 1.85:1 (1080P Full HD)

Laufzeit: ca. 88 Min.

FSK: FSK 16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Amaray mit Wendecover

Extras: Audiokommentar mit Regisseur und Darstellern, Making of, Alternatives Ende, Entfallene Szene, Anatomy of a Meltdown

Release-Termin: 09.10.2014

 
 
 

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13 SINS – Trailer

 
 


 
 

Marcel Demuth (Hellraiser80)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Saw (2004)
 
Saw II (2005)
 
Saw III (2006)
 
Saw IV (2007)
 
Saw V (2008)
 
Saw VI (2009)
 
Saw 3D – Vollendung (2010)

Filmreview: „Der letzte Exorzismus 2“ (2013)

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DER LETZTE EXORZISMUS 2

Story

 
 
 
Nell (Ashley Bell), die Farmerstochter aus dem ersten Teil, hat die Dämonenbeschwörungen überlebt, kann sich aber an die mysteriösen Vorfälle nicht mehr erinnern. In einem Wald wird das verstörte Mädchen aufgefunden und wenig später in ein Frauenhaus gebracht, wo es unter der Obhut des Therapeuten Frank Merle (Muse Watson) lernen soll, ein geregeltes Leben zu führen. Das gelingt anfänglich auch mit erstaunlicher Selbstsicherheit. Die 17-jährige Waise beginnt Kontakte zu gleichaltrigen Zimmergenossinnen zu knüpfen, verliebt sich in Chris (Spencer Treat Clark) und findet als Zimmermädchen in einem Hotel Arbeit. Doch der vermeintlich besiegte Dämon Abalam scheint nicht endgültig vernichtet zu sein. Immer wieder verspürt Nell die unheilvolle Präsenz der bösartigen Kreatur und wird von seltsamen Visionen geplagt. Bald schon muss sie erkennen, dass der Dämon aus der Vergangenheit allgegenwärtig ist und nichts Gutes im Schilde führt …
 
 
 


 
 
 

DER LETZTE EXORZISMUS 2 – Kritik

 
 
 
Drei Jahre ist es nun schon her, dass das lukrative Found-Footage-Prinzip im Exorzistenfilmgenre Einzug hielt. Von ELI ROTH (HOSTEL, 2002) produziert, entwickelte sich DER LETZTE EXORZISMUS (2010) zum Publikumsliebling. Der vom Hamburger Regisseur DANIEL DAMM inszenierte Gruseltrip kostete magere zwei Millionen Dollar und konnte weltweit über 70 Millionen in die Kassen spülen. Bei einem solchen Erfolg ließ eine Fortsetzung natürlich nicht auf sich warten. DER LETZTE EXORZISMUS 2 (2012) knüpft nahtlos an die Geschehnisse des Vorgängers an, verzichtet dabei aber vollkommen auf dessen dokumentarisch protokollierte Wackelkameraperspektive. Stattdessen werden die Geschehnisse mit den Mitteln eines Erzählfilmes geschildert, was bei Gegnern der Found-Footage-Werke sicherlich Zuspruch findet. Trotzdem; ob dieser abrupte stilistische Wandel der Filmreihe dienlich sein wird, bleibt abzuwarten. Bereits in der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass derart mutige Entscheidungen oftmals auf wenig Gegenliebe stoßen. So wurde die Fortsetzung zum erfolgreichsten Indie-Film aller Zeiten THE BLAIR WITCH PROJECT (1999) zu einem überraschenden Flop und konnte mit ihren düsteren Hochglanzbildern nicht einmal annähernd an den Erfolg anknüpfen, den kurze Zeit zuvor das verwackelte, amateurhafte Original verbuchen konnte.
 
Gleiches Schicksal dürfte nun auch DER LETZTE EXORZISMUS 2 erleiden. Denn so wirklich innovativ, reißerisch und effekthascherisch wie der drei Jahre zuvor abgedrehte Erstling kommt die Fortsetzung leider nicht daher. Stattdessen haben sich die Macher des Sequels dazu entschlossen, aus dem doch sehr spannenden Wackelcam-Schocker ein eher ruhig erzähltes Drama werden zu lassen, das mit einigen mystischen Elementen bereichert wurde. So wird die Geschichte aus der Sicht der Farmerstochter Nell geschildert, die nach den schrecklichen Erlebnissen des ersten Teils versucht, sich ein neues Leben aufzubauen. Lobenswerterweise hat man sich für die Besetzung erneut für die ASHLEY BELL (THE DAY, 2010) entschieden, der nun deutlich mehr Spielfläche eingeräumt wird und die in der Fortsetzung auf allzu gelenkige Körperverdrehungen verzichten darf. Dass BELL, trotz mangelnder Filmerfahrung, eine durch und durch hervorragende Schauspielerin ist, wird auch in der DER LETZTE EXORZISMUS 2 deutlich. Ihr Leiden wirkt echt und markerschütternd, ihre Unsicherheit stets authentisch. Parallelen zur von SISSY SPACEK gegebenen Rolle der CARRIE (1976) sind unverkennbar, wobei man sich als Zuschauer bei derart talentreicher Schauspielkunst eigentlich fragt, warum ASHLEY BELL nicht direkt für die Titelrolle der amoklaufenden Außenseiterin im anstehenden CARRIE-Remakes besetzt wurde.
 
Wie bereits bei den zahlreichen Exorzismus-Filmen der letzten Jahre steht auch in DER LETZTE EXORZISMUS 2 ein Mädchen im Mittelpunkt, das sich mit allerlei seltsamen Vorkommnissen konfrontiert sieht und sich am Ende durch eine graphische Teufelsaustreibung quälen muss, wobei dem Film die wirklich hervorstechenden Ideen fehlen. Da donnern Krähen als Vorbote des Unheils gegen die Fenster einer Kirche, unsympathische Figuren erleiden unvorhersehbare Epilepsieanfälle und gemeine Visionen spielen der Titelheldin bitterböse Streiche. Hat man alles bereits unzählige Male in diversen Vertretern dieses Subgenres gesehen und entlockt auch hier dem Zuschauer nur ein müdes Lächeln. Während der kanadische Regisseur ED GASS-DONNELLY in der ersten Hälfte des Öfteren ein durchaus geschicktes Gefühl für spekulative Schockeffekte an den Tag legt und der Protagonistin eine zugängliche und dennoch spannende Entwicklung widmet, ist ihm wenig später vermutlich die Muse abhanden gekommen und der Film tritt auf der Stelle. Was folgt, sind die altbekannten Klischees, die das Exorzisten-Genre seit jeher so berüchtigt gemacht haben. Allerdings wird der Filmfreund das Gefühl nicht los, man hätte krampfhaft wahllos hanebüchene Szenen aneinandergefügt, um überhaupt auf Spielfilmlaufzeit zu kommen.
 
Als würdige Fortsetzung lässt sich DER LETZTE EXORZISMUS 2 nicht betiteln. Der gute Beginn geht aufgrund des ideenlosen Plots flöten. Das Sequel tritt so in die Fußstapfen unzähliger uninspirierter Fortsetzungen. Warum man jedoch die Fans des Erstlings dadurch vergrault, sich gegen eine Weiterführung des Found-Footage-Stils zu entschließen, dürfte wohl auf ewig unergründet bleiben. Das Resultat schaut zwar durchweg hochwertiger aus als die Vorlage; inhaltlich ist der Film trotzdem so leer, wie eine aufgefutterte Tüte Chips! Da hilft es dem Horror-Drama letztendlich auch nicht, dass DER LETZTE EXORZISMUS 2 in den letzten wenigen Minuten vor Ende noch einmal so richtig böse sein will und den Turbo anwirft.
 
 
 


 
 
 

DER LETZTE EXORZISMUS 2 – Fazit

 
 
 
5 Punkte Final
 
 
 
Schockgefülltes Exorzistenfilmchen mit guter Besetzung. Leider mangelt es der Inszenierung an frischen Ideen, so dass DER LETZTE EXORZISMUS 2 so unnötig ist wie eine Grippe im Sommer!
 
 
 


 
 
 

DER LETZTE EXORZISMUS 2 – Zensur

 
 
 
Bis auf einen Kehlenschnitt gibt es hier keine nennenswerten Gewaltakte zu sehen. Deshalb ist DER LETZTE EXORZISMUS – THE NEXT CHAPTER frei ab 16 Jahren.
 
 
 


 
 
 

DER LETZTE EXORZISMUS 2 – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: The Last Exorcism 2: The Beginning of the End; USA 2013

Genre: Horror, Thriller

Ton: Deutsch und Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch

Bild: 2.40:1 (1920x1080p)

Laufzeit: ca. 89 Min.

FSK: FSK16 (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Amaray mit Wendecover

Extras: Interview mit Produzent Eli Roth, Interview mit Ashley Bell, Trailer, Trailershow

 
 
 
Dass DER LETZTE EXORZISMUS: THE NEXT CHAPTER an den Kinokassen nicht so der Reißer gewesen sein muss, macht sich vor allem an der etwas knausrigen Blu-ray-Umsetzung bemerkbar. Zwar findet sich Bild und Ton auf einem beachtlich hochwertigen Niveau; bei den Extras sieht es jedoch etwas mau aus. Es wird gerade einmal ein Interview mit ELI ROTH (11:14 min) geboten, der munter über die Realisierung des Sequels plaudert und erklärt, dass er für diesen Film als Produzent tätig gewesen ist. Ebenso bekommt der Zuschauer ein Interview mit der Hauptdarstellerin ASHLEY BELL (12:25 min) zu sehen, die mit beachtlicher Intensität Protagonistin Nell Sweezer im Film verkörpert. Dass mit Filmschnipseln unterlegtem Hauptmenü schaut zwar durchaus stimmig aus, weitere nennenswerte Extras findet der Filmfreund hier nicht. Immerhin darf sich der Filmfreund an weiteren Trailern erfreuen. Neben dem Trailer zum Hauptfilm (01:02 min), betreibt Rechteinhaber STUDIOCANAL noch etwas Eigenwerbung mit fünf weiteren Trailern aus dem eigenen Filmfundus. Alles Extras liegend in hoher Auflösung vor und wurden zudem mit deutschen Untertiteln versehen. Zudem darf sich der Sammler über ein Wendecover freuen. Wer wissen mag, wie die Geschichte rund um Heldin Nell weitergesponnen wird, sollte DER LETZTE EXORZISMUS: THE NEXT CHAPTER vielleicht vorher erst einmal leihen. Denn ein wirkliches Must-Have ist die vorliegende Heimkinoauswertung des Streifens leider nicht.
 
 

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DER LETZTE EXORZISMUS 2 – Trailer

 
 


 
 

Hellraiser80/ Marcel Demuth

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Possession – Das Dunkle in Dir (2012)

Besessen – Der Teufel in Mir (2012)

Apartment 143 (2011)

Der Exorzismus von Emily Rose (2005)

The Rite – Das Ritual (2011)

Der Exorzist (1973)