Filmkritik: „Monolith“ (2016)

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MONOLITH

(LOCKED IN | TRAPPED CHILD)

Story

 
 
 

Ein Kleinkind sperrt sich versehentlich in ein neumodisches Super-Auto ein. Mutter Sandra muss nun versuchen einen Weg hinein zu finden, doch die Fenster sind aus kugelsicherem Glas und die Karosserie aus unzerstörbarem Titan. Da ist guter Rat teuer.

 
 
 


 
 
 

MONOLITH – Kritik

 
 
 
Ach, was waren die Zeiten noch schön, als Pferdekutschen über Wege, Pfade und Straßen rollten. Da konnte man sich lauen Fahrtwind ins Gesicht wehen lassen und die vorbeiziehende Natur in vollen Zügen genießen. Seit der technische Fortschritt jedoch Einzug gehalten hat, ist Schluss mit Landluft und Schneckentempo. Aus den klapprigen Fortbewegungsmitteln von einst sind moderne Hochgeschwindigkeitsmaschinen geworden, die kaum noch Wünsche offen lassen und das Leben erleichtern. So können sich einige Fahrzeuge mittlerweile in speziell definierten Situationen und über kurze Zeitspannen selbst steuern. Zudem ermöglichen automatische Parkassistenten ein unfallfreies Einparken und über Internet oder GPS gesteuerte Navigationssysteme machen es dem Fahrer leicht gewünschte Ziele schneller zu erreichen. Dass aber neue Technologien und Mobilitätsfortschritt auch Tücken haben können, zeigt das Thriller-Drama MONOLITH. Hier wird das hypermoderne Traumauto zum Problem und der Mensch muss dabei tatenlos zusehen, wie die von ihm geschaffene Maschine zur gefährlichen Falle mutiert. Das Gefährt verschluckt hier quasi die Fahrgäste und lässt sie nicht mehr hinaus. Angesichts dieser Tatsache schwingt man sich doch gern wieder auf’s Fahrrad, denn das scheint – wenn man MONOLITH Glauben schenken darf – offenbar sicherer zu sein.
 
 
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„Der Monolith ist das sicherste Auto, das jemals gebaut wurde und der wohl sicherste Ort für Sie und Ihre Familie“. So zumindest wird in MONOLITH ein fescher Flitzer beworben, der eine neue Ära des Autofahrens einläuten soll. Da wir aber auf FILMCHECKER in erster Linie Filme besprechen, die meist blutige, gruselige oder makabere Richtungen einschlagen, dürfte klar sein, dass in MONOLITH kein Kinderfasching gefeiert wird. In diesem Thriller-Drama wird das Bedürfnis nach Sicherheit fast schon auf die Spitze getrieben. Regisseur IVAN SILVESTRINI hat hier einen gemeinen Streifen inszeniert, dessen Ausgangssituation in seiner simplen Form derart bitterböse ist, dass manch besorgter Mutter bereits beim Lesen der Inhaltsangabe Angstschweiß von der Stirn tropfen dürfte. Der macht auch der jungen Sandra in MONOLITH zu schaffen, die in diesem fiesen Streifen die Hölle auf Erden erleben muss. Dank ihres Gatten darf sie in einem der sichersten Autos der Welt durch staubige Wüstenlandschaften düsen und nutzt die Gunst der Stunde, um mit Kleinkind David zum Haus der Großeltern zu fahren. Doch kaum angekommen, macht ihr die Eifersucht zu schaffen. Sie hat den Verdacht, dass der Liebste sie betrügt. Um Gewissheit zu erhalten, macht sie kehrt und will die bessere Hälfte zur Rede stellen. Doch soweit kommt es nicht. In ihrer Unachtsamkeit vergisst die verunsicherte Mutter, dass das Fahrzeug über neuste Technik verfügt. So kann es mittels Handy-App gesteuert und mit nur einem Fingerwisch verschlossen werden. Da gern wie der Sohnemann mit dem Telefon der Mutter spielt, kommt was kommen muss: Nach einem Wildunfall verriegelt der kleinen David versehentlich das Fahrzeug von innen mit dem Smartphone und die Mutter kommt nicht mehr hinein. Nun ist guter Rat teuer, zumal in der Wüste keine Menschenseele zu sehen ist und bald unerträgliche Temperaturen das Leben des Kindes in Gefahr bringen. Ob am Ende alles gut ausgehen wird? Wir werden sehen. MONOLITH zumindest ist der ultimative Albtraum für Eltern.
 
 
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Man stelle sich vor, man wäre nur durch eine Autoscheibe vom eigenen Kind getrennt und kann trotzt aller Versuche dem Nachwuchs nicht zur Hilfe eilen. MONOLITH spielt mit der Angst besorgter Eltern und ist darin gar nicht mal so ungeschickt. Der Film entwickelt in Windeseile ein Gefühl permanenter Hilflosigkeit – vor allem gegenüber neuen Technologien – und baut damit Spannung auf, die vor der Glotze verharren lässt. Was tun, wenn das Kind in Lebensgefahr schwebt und an Hilfe nicht zu denken ist? Mit dieser essentiellen Frage beschäftigt sich MONOLITH, der eine verzweifelte Mutter in einer Art Wüstenkammerspiel an die körperlichen Grenzen gehen lässt. Dabei sind Isolation, Natur und Hitze die größten Feinde – machen aber erfinderisch. So wird nach Lösungen gesucht, die anfangs plausibel erscheinen, aber gegen Ende dann abstruse Ausmaße annehmen. Dennoch will man nicht meckern. MONOLITH macht seine Sache gut und spinnt aus einer kleinen Idee kurzweiliges Spannungskino zusammen, das Mitfiebern lässt. Einen großen Beitrag hierzu leistet die aus TUCKER AND DALE VS EVIL oder NURSE 3D bekannte Schauspielerin KATRINA BOWDEN. Die attraktive Blondine liefert souveränes Schauspiel ab und denkt zu keiner Zeit ans Aufgeben, obwohl jegliche Unternehmungen – angesichts der Umstände – bereits zum Scheitern verurteilt sind noch bevor man daran gedacht hat. Das lässt ihre Rolle sympathisch erscheinen und macht diesen atemlosen Überlebensthriller interessant. Letzterer wurde übrigens vom italienischen Ableger des Pay-TV-Anbieter und Streaming-Portals SKY mitfinanziert, der es wohl nun den Konkurrenten AMAZON und NETFLIX gleich machen will. Letztere produzieren mittlerweile ebenso Filme und Serien am Fließband, um damit zahlende Kunden das Abonnement schmackhaft zu machen. Auch wenn sich hinter MONOLITH nichts Großes verbirgt und das meiste Budget in das Design des Super-Flitzers geflossen sein dürfte, ist der Mix aus PANIC ROOM und OPEN WATER (freilich ohne Haie) ganz ordentlich. Mit einfachsten Mitteln wird hier maximales Unbehagen heraufbeschworen und das ohne ausufernde Gewaltmomente oder spektakuläre Spezialeffekte. Davor kann man schon mal seinen Hut ziehen.
 
 
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MONOLITH – Fazit

 
 
 
7 Punkte Final
 
 
 
KNIGHT RIDER trifft auf OPEN WATER. Wie aus einer simplen Ausgangssituation ultimativer Horror werden kann. MONOLITH (der anfangs übrigens TRAPPED CHILD heißen sollte und international auch als LOCKED IN vertrieben wird) beruht auf einer italienischen Comicroman und wurde vom größten Pay-TV-Anbieter Italiens SKY ITALIA mitfinanziert. Entstanden ist ein handwerklich tadelloser Thriller, der in Windeseile maximales Unbehagen – vor allem bei fürsorgenden Eltern – entstehen lässt. Hier wird ein Superauto zum Gefängnis für ein Kleinkind und lässt dessen Mutter über sich hinauswachsen, die in knappen 85 Minuten einen Weg finden muss, um ins Innere eines Titan-Panzers zu kommen. IVAN SILVESTRINI liefert eine spannende Wüstenodysee ab, die von einer einzigen Person getragen wird. Schauspielerin KATRINA BOWDEN schultert den gesamten Film im Alleingang und avanciert schnell zur Mutter der Herzen. Die irrt in der zweiten Filmhälfte verzweifelt durch staubige Wüstenlandschaften und verliert beinahe selbst den Kampf gehen Durst und Hitze. MONOLITH ist trotz fehlender Gewaltmomente oder Spezialeffekte – vor allem wegen der makabren Filmidee – schon harter Tobak. Wer deshalb eine Vorliebe für fiese Überlebensthriller besitzt, sollte mal einen Blick riskieren. Allzu besorgte Eltern sollten hingegen MONOLITH besser meiden. Denen könnte dieser Thriller schlaflose Nächte bereiten.
 
 
 


 
 
 

MONOLITH – Zensur

 
 
 
MONOLITH hat gar keine Gewalt zu bieten. Der Horror im Film ist psychologischer Natur. Einzig der Angriff eines Hundes erinnert an den Horrorfilm Cujo und sorgt für etws Gänsehaut. Demzufolge könnte der Streifen mit etwas Glück in Deutschland bereits für Zuschauer ab 12 Jahren freigegeben werden.
 
 
 


 
 
 

MONOLITH – Trailer

 
 


 
 
 

Marcel Demuth

(Rechte für Grafiken liegen bei True Colours Glorious Films | Sky Cinema HD)

 
 
 
Ähnche Filme:
 
Wrecked – Ohne jede Erinnerung (2010)
 
Panic Room (2002)
 
Open Water (2003)
 
Open Water 2 (2006)
 
Buried – Lebend begraben (2010)
 
Detour – Gefährliche Umleitung (2013)

Filmreview: „Nurse 3D“ (2013)

Nurse 3D 2013
 
 
 

NURSE 3D

Story

 
 
 
Abby (Paz de la Huerta) ist ein ganz böses Mädchen. Sie arbeitet tagsüber als Pflegerin in einem Krankenhaus und schlüpft am Abend in die Rolle der kaltblütigen Rächerin, deren Lebenssinn darin besteht gerissene Ehebrecher in den Tod zu treiben …
 
 
 


 
 
 

NURSE 3D – Kritik

 
 
 
Was zeichnet eine gute Krankenschwester aus? Natürlich Diskretion, Einfühlungsvermögen und fachliche Kompetenz. Da wir auf FILMCHECKER jedoch ausschließlich böse Machwerke besprechen dürfte wohl nahe liegen, dass solche Qualifikationen in Genrefilmen wohl eher nebensächlicher Natur sind. Hier zählt stattdessen Optik, Kampfgeist und Überlebenswillen, passiert es doch im Horrorfilm nicht selten, dass männliche Protagonisten fleißigen Krankenschwestern eher an Wäsche oder Kehle wollen, als sich von ihnen fachgerecht untersuchen zu lassen. NURSE 3D heißt der neue Krankenhaus-Horror Made in Amerika, der schon seit geraumer Zeit Werbung mit nackten Tatsachen betreibt. Schauspielerin und Model PAZ DE LA HUERTA (ENTER THE VOID) hat sich nämlich nicht nur für das Filmplakat nackig gemacht; sie scheint auch im Film keinerlei Hemmungen davor zu haben textilfrei vor der Kamera zu posieren. Groteskerweise trägt sie dabei aber stets hochhackige High Heels – vermutlich, um sich nicht ganz so nackt zu fühlen.
 
PAZ DE LA HUERTA spielt hier die begehrte und charismatische Abby, die eine feindselige Haltung gegenüber Männern besitzt und sich hauptsächlich für die Belange betrogener Frauen einsetzt. Selbige scheinen oftmals gar nicht zu wissen, welch widerwärtiges Spiel der Gatte hinter dem Rücken der Liebsten veranstaltet, wenn die brave Ehefrau tagsüber ihrer Arbeit nachgeht. So lässt die selbsternannte Richterin stets im richtigen Moment ihre Reize spielen und erreicht dabei immer, dass der schwarzen Witwe die Männer wie Fliegen ins Netz gehen. Im Namen aller Frauen wird dann nach Lust und Laune gerichtet. Da wird hier ein Unfall inszeniert, dort ein Mann vom Dach eines Hochhauses geschubst, als wäre es in dieser Welt selbstverständlich Ehebrecher mit dem Tod zu bestrafen. Doch auch böse, herzlose Mädchen sind nicht vor Amors Liebespfeil sicher. Der trifft Abby just in jenem Moment, als der gemeingefährlichen Serienkillerin die schöne Danni (KATRINA BOWDEN) über den Weg läuft. Die ist noch recht neu im Schwestern-Beruf und klammert sich an die taffe Abby ohne zu wissen, dass ihre neue beste Freundin eine ziemlich kranke Psychopathin ist.
 
Es gibt Horror-Themen, die wiederholen sich immer und immer wieder. NURSE 3D ist blutiger Psychopathen-Horror, der sich der beliebten Rezeptur vom vermeintlich liebenswerten Mädel bedient, hinter deren friedliebender Fassade sich das abgrundtief Böse versteckt. Filme wie ONE HOUR PHOTO (2002), das versemmelte STEPHFATHER-Remake (2009) oder der Teenie-Thriller FEAR mit MARK WAHLBERG aus dem Jahre 1996 haben mal mehr mal weniger packend bebildert, dass sich selbst hinter dem unschuldigsten Gesichtlein, dass personifizierte Böse verstecken kann und es oftmals weder Maske oder Schlachtwerkzeug bedarf, um Angst und Schrecken zu verbreiten. Trotz manchmal wirklich gruselig umgesetzter Thematik – Filme über schizophrene Irre, die geheimnisvolle Doppelleben führen, gibt es mittlerweile zu Genüge. Das neue Werk von Regisseur DOUGLAS AARNIOKOSKI revolutioniert das Psychopathen-Genre in keiner Weise, besitzt aber gut durchdachte Wendungen, ein sauber geschriebenes Drehbuch und viel Gore und Splatter, damit sich der Horrorfan zufrieden in seinen Filmsessel lehnen kann.
 
NURSE 3D folgt selbstverständlich den gleichen Regeln wie all die anderen Streifen dieser Filmgattung. Da geschehen allerhand mysteriöse Morde, deren Aufklärung irgendwie niemanden so wirklich interessieren will. Der Heldin wir eine neue mysteriöse Freundin zur Seite gestellt, deren Geheimnis es gilt aufzudecken. Die kleidet sich zwar hin und wieder auffallend erotisch, spricht aber seltsamerweise nie von und über ihre männlichen Liebschaften. Warum wird schnell klar, denn die eigensinnige Fremde hat nur Augen für die Heldin der Geschichte, die sich bald etwas arg bedrängt von den Annäherungsversuchen und Eifersüchteleien der ihr sympathischen Kameradin fühlt. Wie es bei Psychopathen üblich ist, sind die Beweggründe für das komische Verhalten in der Kindheit zu suchen, schließlich wird abnormales Handeln im Horrorfilm stets mit quälenden Traumata gerechtfertigt. Was folgt ist das obligatorische Horror-Einerlei: Das Doppelspiel der Psychopathin wird entlarvt, die Bloßgestellte verliert den Bezug zur Realität und richtet ein derbes Massaker an.
 
Während anfänglich nur Ehebrecher den Filmtod sterben müssen, sticht die schizophrene Abby am Ende wahllos und beliebig zu. Die Unschuldigen müssen dran glauben und sowohl Patienten als auch Ärzte werden auf gar blutreiche Weise in den Filmhimmel transportiert. Ein reißerischer 3D-Effekt unterstreicht hierbei den Spaßfaktor, denn wenn Blut dreidimensional von der Leinwand tropft, freut sich das Horrorherz. Ähnlich wie im Slasher-Neuaufguss zu MY BLOODY VALENTINE (2009) fliegen dem Horrorfan die Mordwerkzeuge in NURSE 3D sprichwörtlich um die Ohren. In Kombination mit allerhand greifbar nackter Tatsachen wird der Horror-Thriller zumindest für den männlichen Genrefreund zu einer spaßigen Angelegenheit. Leider schmälert die platte 2D-Variante die Freude am Horror erheblich. Denn was der dreidimensionale Schabernack geschickt zu kaschieren versteht, wirkt ohne 3D-Brille billig und unfertig. Hier verliert das blutige Massaker einen Teil seiner reizvollen Wirkung, denn die meisten der harten Effekte kommen aus dem Computer und erinnern in ihrer Machart an das Pixelgewitter aus der trashigen WRONG TURN-Reihe.
 
Auch wenn Splatter ausreichend vorhanden aber etwas an Qualität missen lässt und die Geschichte von der geheimnisvollen Psychopathin nicht gerade vor Innovationen und Ideenreichtum strotz, sei NURSE 3D allen Fans böser Filme ans Herz gelegt. Die Klischees über Krankenhäuser und dessen Personal werden in AARNIOKOSKIS Psycho-Splatter-Ding derart überspitzt durch den Kakao gezogen, dass man das ganze Szenario trotz Abbys blutreichen Racheakte partout nicht ernstnehmen kann. Hier tragen Krankenpflegerinnen ausschließlich Strapse, Pumps und knappe Uniformen bei der Arbeit und der untersetzte Chefarzt baggert grundsätzlich attraktive Kolleginnen an und hat damit auch noch Erfolg. Man sollte über die ganzen pubertären Dummheiten des Films nicht nachdenken, denn hohe Filmkunst will NURSE 3D auch nicht sein. Apropos Filmkunst: Es bedarf schon ein gewisses Können einen Film zu drehen, den man so schon dutzende Male gesehen hat und der sich den typischen Stereotypen, Klischees und Regeln des modernen Horrorkinos bedient, ohne dabei überhaupt eine Minute langweilig zu sein. NURSE 3D hat keinerlei Längen, was aufgrund der austauschbaren und überraschungsarmen Handlung schon als Kunststück zu bezeichnen ist.
 
Natürlich gelingt der Antagonistin am Ende die Flucht und der Film endet mit Hoffnung auf Nachschub. Ein solcher Abschluss dürfte nach scheinbar endlosen Horror-Serien wie der legendären FREITAG DER 13.-Reihe vermutlich keinen Filmfan mehr wundern, gehört es doch mittlerweile zur Gesetzmäßigkeit im Horrorbereich, dass das Böse am Ende überlebt um startklar für Runde zwei sein zu können. Im Fall von NURSE 3D wäre es auch fatal gewesen jene Regeln zu brechen. Denn Schauspielerin PAZ DE LA HUERTA hat mit ihrer Verkörperung der psychopathischen Abby einen wirklich göttlich kultigen Filmkiller geschaffen. Wir warten schon ganz geduldig auf die Fortsetzung …
 
 
 


 
 
 

NURSE 3D – Fazit

 
 
 
7 Punkte Final
 
 
 
In NURSE 3D wird dem Zuschauer vor lauter Splatter und sexy Kurven ganz schwindelig. Hier sieht eine Krankenschwester rot, die sich dreidimensional mit Skalpell und Tupfer durch das Fleisch skrupelloser Ehebrecher arbeitet. Männer werden in NURSE 3D zu primitiven Begattungsmaschinen deklariert, deren Jagd- und Sammlertrieb immer dann groteske Ausmaße findet, wenn sich die weiblichen Protagonisten des Streifens ihre Arbeitsuniformen überstreifen. Die erfüllt natürlich nicht den Zweck für den sie eigentlich gedacht ist, sondern dient nur als sexy Accessoires, um die weiblichen Proportionen besser in Szenen zu setzen. Bei soviel purer Erotik empfehlen wir vor Sichtung genügend eisgekühlte Getränke bereitzustellen. Die sind auf jeden Fall hier unabdinglich, denn NURSE 3D ist mit Abstand der heißeste Horrorschocker seit Jahren.
 
 
 


 
 
 

NURSE 3D – Zensur

 
 
 
NURSE 3D fängt harmlos an und steigert sich in Sachen Härte konsequent. Am Ende verteilt sich das pixelige Blut recht großzügig über die Leinwand, so dass NURSE 3D hierzulande von der FSK die höchste Freigabe erhalten hat. NURSE 3D ist mit dem roten KEINE JUGENDFREIGABE-Sticker in den Handel gekommen.
 
 
 


 
 
 

NURSE 3D – Deutsche Blu-ray

 
 
 
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(c) Amaray – UNIVERSUM FILM

 
 
 
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(c) Limitiertes Steelbook – UNIVERSUM FILM

 
 
 

TECHNISCHE DATEN


Originaltitel: Nurse 3D; USA 2013

Genre: Horror, Thriller

Ton: Deutsch DTS-HD MA 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1

Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte

Bild: 2.40:1 – @24 Hz (1080p)

Laufzeit: ca. 87 Min.

FSK: Keine Jugendfreigabe (ungeschnittene Fassung)

Verpackung: Amaray mit Wendecover, limitiertes Steelbook

Extras: Making of Featurettes, Originaltrailer, Audiokommentar des Regisseurs, Trailershow, 3D-Version

Release-Termin: 10.10.2014

 

Nurse (inkl. 2D-Version) – Steelbook [3D Blu-ray] ungeschnitten auf AMAZON kaufen

 

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NURSE 3D – Trailer

 
 


 
 

Marcel Demuth (Hellraiser80)

 
 
 
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